DE3142014C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
- F16H61/14—Control of torque converter lock-up clutches
- F16H61/143—Control of torque converter lock-up clutches using electric control means
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H41/00—Rotary fluid gearing of the hydrokinetic type
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- F16H2041/246—Details relating to one way clutch of the stator
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für
eine in mehreren Getriebegängen wirksame Wandlerüberbrückungskupplung
gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch
1.
Eine solche Steuervorrichtung ist im wesentlichen durch
die DE-OS 28 53 115 bekannt, wobei allerdings die
Steuervorrichtung gemäß der letztgenannten Veröffentlichung
kein elektromagnetisches Ventil sondern ein hydraulisches
Ventil aufweist, mittels dessen die Überbrückungskupplung
aus- und eingerückt wird.
Bei der Vorrichtung gemäß der DE-OS 28 53 115 wird
oberhalb einer bestimmten Fahrzeuggeschwindigkeit bei
entsprechender Last der Brennkraftmaschine die Überbrückungskupplung
im eingerückten Zustand gehalten, um
Verlusten im hydraulischen Drehmomentwandler vorzubeugen.
Wenn jedoch das Gaspedal plötzlich freigegeben wird, so
daß es schnell in seine Ruhestellung zurückkehrt, während
die Überbrückungskupplung eingerückt ist, ändert sich das
von der Brennkraftmaschine gelieferte Drehmoment schlagartig,
so daß Schwingungen im Antriebssystem auftreten und
durch den Stoß auf die Fahrzeugkarosserie die Fahrt
unruhig wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße
Steuervorrichtung derart weiterzubilden, daß Stößen
und unruhiger Fahrt bei plötzlicher Freigabe des Gaspedals
vorgebeugt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im
kennzeichnenden Teil von Patentanspruch 1 gelöst, d. h.
dadurch, daß die Überbrückungskupplung unabhängig von den
anderen Betriebsparametern immer auch dann für eine
vorbestimmte Zeitdauer im ausgerückten Zustand gehalten
wird, wenn die Rückkehrgeschwindigkeit des Gaspedals einen
vorgegebenen Wert übersteigt.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist dafür gesorgt,
daß während des Betriebszustandes, währenddessen aufgrund
der plötzlichen Freigabe des Gaspedals das Drehmoment der
Brennkraftmaschine stark abfällt und dadurch im Schaltgetriebe
eine stoßweise Entlastung auftreten kann, die
stoßdämpfende Wirkung des Drehmomentwandlers eingesetzt
wird.
Durch die DE-OS 27 14 559 ist eine Steuervorrichtung für
ein Fahrzeuggetriebe bekannt, das als Stufengetriebe
ausgebildet und in mehreren Getriebegängen schaltbar ist,
wobei zwischen der Brennkraftmaschine und dem Stufengetriebe
eine Kupplung angeordnet ist. Weder ein Wandler
noch eine Wandlerüberbrückungskupplung sind dabei vorgesehen.
Die Gangumschaltvorgänge werden durch ruckartiges
Betätigen des Gaspedals ausgelöst, wozu die Bewegungsgeschwindigkeit
des Gaspedals erfaßt und festgestellt wird,
ob diese einen vorgegebenen Wert übersteigt. Wenn dies der
Fall ist und weitere Bedingungen erfüllt sind, wird der
Befehl für einen Gangumschaltvorgang gegeben, der ausgeführt
wird, indem die Kupplung ausgerückt wird, im
Stufengetriebe der Gang gewechselt wird und dann die
Kupplung wieder eingerückt wird. Das Aus- und Einrücken
der Kupplung erfolgt somit nur, um einen Gangumschaltvorgang
zu ermöglichen, und während des Gangumschaltvorgangs.
Allein eine hohe Bewegungsgeschwindigkeit des Gaspedals
hat kein Aus- und Einrücken der Kupplung zur Folge, da
hierzu im bekannten Fall weitere Voraussetzungen wie
beispielsweise eine bestimmte Stufengetriebedrehzahl und
ein bestimmter Schaltzustand des Stufengetriebes erfüllt
sein müssen.
In vorteilhafter Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen
sein, daß zu dem Zeitpunkt, zu dem die Rückkehrgeschwindigkeit
des Gaspedals den vorgegebenen Wert übersteigt,
ein Zeitgeber in Betrieb gesetzt wird und die Überbrückungskupplung
während der Arbeitszeit dieses Zeitgebers
im ausgerückten Zustand gehalten wird.
Ferner kann in vorteilhafter Ausbildung der Erfindung
vorgesehen sein, daß während der Arbeitszeit dieses
Zeitgebers kein Gangumschaltvorgang ausgeführt wird. Auf
diese Weise wird der Stoß, der durch die plötzliche
Rückkehr des Gaspedals verursacht wird, zeitlich von dem
Stoß getrennt, der durch die Änderung im Gangschaltzustand
des Schaltgetriebes hervorgerufen wird, so daß auf diese
Weise der Gesamtstoß niedrig gehalten werden kann.
Vorzugsweise wird die Rückkehrgeschwindigkeit des Gaspedals
mit Hilfe von Detektorsignalen eines Potentiometers
erfaßt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen
dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung, die eine Ausführungsform
eines automatischen
Fahrzeuggetriebes insgesamt zeigt;
Fig. 2 einen Schaltplan des in Fig. 1 gezeigten
Getriebes;
Fig. 3 einen Funktionsplan einer Überbrückungskupplung
des Getriebes gemäß Fig. 1;
Fig. 4 ein Diagramm zur Erläuterung der Eingriffszustände
von Reibeingriffselementen, die geändert
werden, während die Überbrückungskupplung
im ausgerückten Zustand gehalten
wird;
Fig. 5 ein vollständiges Ablaufdiagramm der Steuerung
des Getriebes;
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung des Abschnittes
VI in Fig. 5;
Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung des Abschnittes
VII in Fig. 5;
Fig. 8 eine vergrößerte Darstellung des Abschnittes
VIII in Fig. 5;
Fig. 9 eine vergrößerte Darstellung des Abschnittes
IX in Fig. 5;
Fig. 10 eine vergrößerte Darstellung des Abschnittes
X in Fig. 5; und
Fig. 11 eine vergrößerte Darstellung des Abschnittes
XI in Fig. 5.
Fig. 1 zeigt schematisch das gesamte
automatische Fahrzeuggetriebe.
Ein hydraulischer Drehmomentwandler 1 umfaßt ein Pumpenrad 1 a,
ein Leitrad 4, das an einem Gehäuse mittels einer Einwegkupplung
3 festlegbar ist, und ein Turbinenrad 5. Das Pumpenrad 1 a
ist mit einer Kurbelwelle 6 einer Brennkraftmaschine verbunden.
Parallel zum Drehmomentwandler 1 ist eine Überbrückungskupplung
7 vorgesehen, die
die Verbindung zwischen der Kurbelwelle 6 und dem Turbinenrad
5 steuert. Mit dem Turbinenrad 5 ist eine Turbinenwelle 8
verbunden, die über eine Vorwärtskupplung 9 eines Schaltgetriebes
15 mit einer Zentralwelle 10 verbindbar ist. Außerdem
ist die Turbinenwelle 8 über eine Rückwärtskupplung 11 mit
einer Zwischenwelle 12 verbindbar. Die Zwischenwelle 12 kann
mittels einer ersten Bremse 13 sowie ferner mittels einer
Einwegkupplung 17 und einer zweiten Bremse 18 an einem Gehäuse
14 festgelegt werden. Es sind zwei Planetengetriebe 19
und 20 vorgesehen. Jedes dieser beiden Planetengetriebe 19
und 20 umfaßt ein Sonnenrad 21 bzw. 22, Planetenräder 23 bzw.
24 sowie ein innenverzahntes Ringrad 25 bzw. 26 und einen
Planetenträger 27 bzw. 28. Die Sonnenräder 21 und 22 sind
einstückig mit der Zwischenwelle 12 ausgebildet bzw. fest
mit dieser verbunden. Der Planetenträger 27 kann am Gehäuse
14 mittels einer Einwegkupplung 33 und ferner mittels einer
dritten Bremse 34 festgelegt werden. Das Ringrad 25 ist mit
dem Planetenträger 28 verbunden, das Ringrad 26 ist mit der
Zentralwelle 10 verbunden, und mit dem Ringrad 25 ist eine
Ausgangswelle 35 verbunden. Die folgende Tabelle gibt die
Schaltzustände für die verschiedenen Gänge
an, wobei die Zahlen in der ersten Zeile dem Bezugszeichen
der Elemente entsprechend und durch das Zeichen "○" der
eingerückte bzw. angelegte Zustand gekennzeichnet ist, während
das Zeichen "∆" anzeigt, daß das jeweilige Element
nur bei Motorbremsung in Funktion tritt.
Die Funktion der einzelnen Eingriffselementen mit Ausnahme der
Einwegkupplungen 17 und 33 wird durch Zufuhr von Öldruck zu
einem hydraulischen Stellantrieb gesteuert, mit
dem die Eingriffselemente jeweils versehen sind. Diese Zufuhr
von Öldruck wird mittels eines elektromagnetischen 1-2-Ventiles 40
und eines 2-3-Ventiles 41 gesteuert, die Bestandteile
einer hydraulischen Steuerung 39 sind. Ein weiteres elektromagnetisches
Ventil 42 steuert die Zufuhr von Öldruck zu einem hydraulischen
Stellantrieb für die Überbrückungskupplung 7.
Ein Rechner 43 arbeitet nach einem vorgegebenen Programm und
steuert die Ventile 40, 41 und 42 auf der Grundlage
von Signalen der Fahrzeuggeschwindigkeit, der Last der Brennkraftmaschine
und der Stellung eines Wählhebels, mittels dessen einer von mehreren Fahrbereichen des
automatischen Fahrzeuggetriebes gewählt wird, wobei die
Ventile 40, 41 und 42 mit den Ausgangssignalen des
Rechners über eine Verstärkereinrichtung 44 gespeist werden.
Ein Potentiometer 45 liefert eine Spannung, die proportional
zum Ausmaß der Betätigung bzw. des Niedertretens eines Gaspedales
46 ist, das in einer Fahrerkabine angeordnet ist.
Die vom Potentiometer 45 erzeugte Spannung wird auf den
Rechner 43 gegeben.
Fig. 2 zeigt einen Schaltplan, bei dem die ausgezogenen
Linien für das Hochschalten und die gestrichelten Linien für
das Herunterschalten gelten. Fig. 3 zeigt einen Funktionsplan
für die Überbrückungskupplung 7, gemäß dem die Kupplung
7 bei hoher Fahrzeuggeschwindigkeit eingekuppelt ist,
wobei die ausgezogene Linie für den Übergang von AUS (ausgerückt)
zu EIN (eingerückt) gilt und wobei die gestrichelte
Kurve für den Übergang von EIN (eingerückt) zu AUS (ausgerückt)
gilt.
Fig. 4 erläutert das Funktionsprinzip des automatischen Getriebes,
gemäß dem das Einrücken und Ausrücken der Reibeingriffselemente
erfolgt bzw. der Eingriffszustand geändert
wird, während die Überbrückungskupplung 7 zeitweilig im ausgerückten Zustand
gehalten wird, um die Karosserie des Fahrzeuges vor
stoßweisen Beschleunigungsänderungen und Schwingungen während
eines Gangumschaltvorgangs wirksam zu schützen. Während die Fahrzeuggeschwindigkeit
einen vorgegebenen Wert übersteigt, ist die
Überbrückungskupplung
eingerückt. Wenn während dieser Zeitdauer, beispielsweise
zum Zeitpunkt t₁, ein Gangwechsel- bzw. Schaltsignal erzeugt
wird, geht die Überbrückungskupplung 7 unmittelbar von ihrem Zustand
EIN zu ihrem Zustand AUS über, wobei gleichzeitig zwei Zeitgeber
a und b in Betrieb gesetzt werden. Die Arbeitszeit des
Zeitgebers a ist kürzer als die des Zeitgebers b eingestellt.
Das Ventil 40 oder 41 wird zum Zeitpunkt t₂ angesteuert,
zu dem die vom Zeitgeber a vorgegebene Zeit abgelaufen ist, so
daß der Eingriffszustand der Eingriffselemente geändert wird.
Danach wird das Ventil 42 zum Zeitpunkt t₃ angesteuert,
zu dem die vom Zeitgeber b vorgegebene Zeit abgelaufen ist,
so daß nach dem Zeitpunkt t₃ die Überbrückungskupplung 7 erneut eingerückt
ist. Da die Reibeingriffselemente umgeschaltet werden,
während die Überbrückungskupplung 7 im ausgerückten
Zustand gehalten wird, wird die
Differenz zwischen dem Ausgangsdrehmoment der Brennkraftmaschine
und dem Drehmoment im Schaltgetriebe während des Gangumschaltvorgangs
vom hydraulischen Drehmomentwandler 1 absorbiert, so
daß die Fahrt während des Gangumschaltvorgangs verbessert ist.
Fig. 5 zeigt ein Ablaufdiagramm.
Obwohl die Besonderheit eine Routine 130 ist,
ist die Routine 130 als Bestandteil des gesamten Programmes dargestellt,
das dafür sorgt, daß die Überbrückungskupplung
während des Gangumschaltvorgangs im ausgerückten Zustand gehalten
wird.
Als Schritt 50 werden Fahrzeuggeschwindigkeitssignale, Drosselklappenöffnungssignale
oder Ladersignale (Unterdruck im
Saugrohr) und Bereichssignale des Wahlhebels (P(Parken),
R(Rückwärts), N(Neutral), D(Vorwärtsfahrbereich 3), 2(Vorwärtsfahrbereich
2) und L(Vorwärtsfahrbereich 1)) von den
Eingabestellen 51, 52 und 53 gelesen. Als Schritt 54 wird abgefragt
bzw. beurteilt, ob mittels des Wahlhebels R gewählt ist, und das
Programm geht mit einem Schritt 55 weiter, wenn dies der Fall
ist, und geht mit einem Schritt 56 weiter, wenn dies nicht
der Fall ist. Als Schritt 55 wird A=0 gesetzt, wonach das
Programm zum Schritt 50 zurückkehrt. Im folgenden wird der
Zustand der Überbrückungskupplung 7 mit A bezeichnet,
wobei der eingerückte und der ausgerückte Zustand der Kupplung
7 mit A=1 bzw. A=0 bezeichnet werden. Als Schritt 56
wird beurteilt, ob mittels des Wahlhebels der Bereich L gewählt
ist, und das Programm geht mit einem Schritt 57 weiter,
wenn dies der Fall ist, und mit einem Schritt 58 weiter,
wenn dies nicht der Fall ist. Als Schritt 57 wird beurteilt,
ob gilt S=3. Das Programm geht im Falle Ja mit einem Schritt
59 weiter und im Falle Nein mit einem Schritt 60 weiter. Der
Istzustand des Schaltgetriebes 15 wird im folgenden mit S bezeichnet,
wobei gilt S=1 für geschalteten ersten Gang, S=2
für geschalteten zweiten Gang und S=3 für geschalteten dritten
Gang. Als Schritt 59 wird S′=2 gesetzt. Im folgenden werden
diejenigen Zustände des Schaltgetriebes
15, die herbeigeführt werden sollen (Sollzustände), mit S′ bezeichnet, wobei für den ersten Gang S′=1, für
den zweiten Gang S′=2 und für den dritten Gang S′=3 gilt.
Als Schritt 61 wird ein Zeitgeber N1 so eingestellt, daß er
seinen Betrieb beginnt. Danach geht das Programm mit einem
Schritt 62 weiter. Im folgenden werden Zeitgeber N1, N2 . . .
N11 definiert, wobei jeder dieser Zeitgeber N1, N2 . . .
N11 zwei Zähler in Form der Zeitgeber a und b aufweist, wie sie vorstehend bereits unter
Bezugnahme auf Fig. 4 erläutert worden sind.
Dabei ist die Arbeitszeit des Zeitgebers b länger eingestellt
als die des Zeitgebers a. Als Schritt 60 wird beurteilt, ob
gilt S=2, und das Programm geht im Falle Ja mit dem Schritt
62 und im Falle Nein mit einem Schritt 131 weiter. Als
Schritt 62 wird beurteilt, ob das Schaltgetriebe in den ersten
Gang heruntergeschaltet werden soll, und das Programm geht im Falle
Ja mit einem Schritt 64 und im Falle Nein mit der Routine
130 weiter. Als Schritt 64 wird S′=1 gesetzt. Während der
Bereich L gewählt ist, werden somit die in der folgenden Tabelle
wiedergegebenen Prozesse entsprechend den Fällen S=3, S=2
und S=1 durch eine Folge von Routinen 66 aus den Schritten
56, 57, 60, 61, 62, 64 und 65 durchgeführt.
Als Schritt 131 der Routine 130 wird beurteilt, ob die Rückkehrgeschwindigkeit V G
des Gaspedales 46 einen vorgegebenen Wert V Gmin
übersteigt.
Im Falle Ja geht das Programm mit einem Schritt 132
weiter, und im Falle Nein geht das Programm mit einem Schritt
133 weiter. Als Schritt 132 wird ein Zeitgeber c so eingestellt,
daß er seinen Betrieb beginnt. Als Schritt 133 wird
beurteilt, ob der Zeitgeber c arbeitet, und das Programm geht
mit einem Schritt 73 weiter, wenn dies der Fall ist, und mit
dem Schritt 63 einer Routine 78 weiter, wenn dies nicht der
Fall ist. Als Schritt 73 wird A=0 gesetzt. Wenn das Gaspedal
46 mit einer Geschwindigkeit zurückkehrt, die höher als der
vorgegebene Wert V Gmin ist, wird somit in der Routine 130 der Zeitgeber
c, an dem eine vorbestimmte Zeit eingestellt ist, in
Betrieb gesetzt, damit die Überbrückungskupplung 7
während der Arbeitszeit des Zeitgebers c ausgerückt gehalten
wird. In diesem Zustand absorbiert dann der hydraulische
Drehmomentwandler 1 die Änderung des vom Antriebssystem
übertragenen Drehmomentes bei einer plötzlichen Rückkehr des
Gaspedales, so daß der auf die Fahrzeugkarosserie ausgeübte
Stoß und dadurch möglicherweise hervorgerufenes Schaukeln
und unsanfte Fahrt vermieden sind.
Als Schritt 63 wird beurteilt, ob der Zeitgeber a noch arbeitet,
und das Programm geht im Falle Ja mit einem Schritt
70 und im Falle Nein mit einem Schritt 71 weiter. Als
Schritt 70 wird S′=S gesetzt, wonach das Programm mit einem
Schritt 72 weitergeht. Als Schritt 71 wird S=S′ gesetzt, d. h. der betreffende
Gangumschaltvorgang ausgeführt, wonach das Programm mit
dem Schritt 72 weitergeht. Als Schritt 72 wird beurteilt, ob
der Zeitgeber b noch arbeitet, und das Programm geht im
Falle Ja mit einem Schritt 73 und im Falle Nein mit einem
Schritt 74 weiter. Als Schritt 73 wird A=0 gesetzt, wonach
das Programm zum Schritt 50 zurückkehrt. Als Schritt 74 wird
beurteilt, ob A=1 gilt, und das Programm geht im Falle Ja
mit einem Schritt 75 und im Falle Nein mit einem Schritt 76
weiter. Als Schritt 75 wird beurteilt, ob die Brennkraftmaschine
zu diesem Zeitpunkt in einem Betriebsbereich arbeitet,
bei dem die Überbrückungskupplung 7 aufgrund
des in Fig. 3 gezeigten Funktionsplanes ausgerückt sein
soll (Überbrückung AUS) oder nicht (Überbrückung EIN). Wenn
die Überbrückung AUS sein soll, geht das Programm mit dem
Schritt 73 weiter; andernfalls kehrt es zum Schritt 50 zurück.
Als Schritt 76 wird beurteilt, ob die Überbrückungskupplung 7 eingerückt
sein soll, und das Programm geht im Falle Ja mit einem
Schritt 77 weiter und setzt A=1, wonach dann das Programm
zum Schritt 50 zurückkehrt. Im Falle Nein kehrt das Programm
unmittelbar zum Schritt 50 zurück.
Gemäß der Routine 78, die mit den Schritten 63, 70, 71, 72, 73,
74, 75, 76 und 77 arbeitet, werden die in der folgenden Tabelle
wiedergegebenen Prozesse in Abhängigkeit vom Betriebszustand
der Zeitgeber a und b durchgeführt.
Als Schritt 58 wird beurteilt, ob mittels des Wahlhebels
der Bereich 2 gewählt ist, und das Programm geht im Falle Ja
mit einem Schritt 82 und im Falle Nein mit einem Schritt 83
weiter. Als Schritt 82 wird beurteilt, ob gilt S=3, und das
Programm geht im Falle Ja mit einem Schritt 84 und im Falle
Nein mit einem Schritt 85 weiter. Als Schritt 84 wird S′=2
gesetzt. Als Schritt 86 wird der Zeitgeber N3 so eingestellt,
daß er seinen Betrieb beginnt, wonach das Programm mit einem
Schritt 87 weitergeht. Als Schritt 85 wird beurteilt, ob gilt
S=2, und das Programm geht im Fall Ja mit dem Schritt 87 und
im Falle Nein mit einem Schritt 88 weiter. Als Schritt 87 wird
beurteilt, ob das Schaltgetriebe in den ersten Gang heruntergeschaltet
werden sollte, und das Programm geht im Falle Ja mit einem
Schritt 89 und im Falle Nein mit der Routine 130 weiter. Als
Schritt 89 wird S′=1 gesetzt, und als Schritt 90 wird der Zeitgeber
N4 in Betrieb gesetzt. Als Schritt 88 wird beurteilt, ob das
Schaltgetriebe in den zweiten Gang hochgeschaltet werden sollte, und
das Programm geht im Falle Ja mit einem Schritt 91 und im
Falle Nein mit der Routine 130 weiter. Als Schritt 91 wird
S′=2 gesetzt, und als Schritt 92 wird unmittelbar darauffolgend
der Zeitgeber N5 in Betrieb gesetzt. Gemäß einer Folge von
Routinen 93, zu denen die Schritte 58, 82, 84, 85, 86, 87, 88,
89, 90, 91 und 92 gehören können, werden die in der folgenden
Tabelle wiedergegebenen Prozesse ausgeführt.
Als Schritt 83 wird beurteilt, ob gilt S=3, und das Programm
geht im Falle Ja mit einem Schritt 99 und im Falle Nein mit
einem Schritt 109 weiter. Als Schritt 99 wird beurteilt, ob das
Schaltgetriebe in den zweiten Gang heruntergeschaltet werden sollte, und
das Programm geht im Falle Ja mit einem Schritt 100 und im
Falle Nein mit der Routine 130 weiter. Als Schritt 100 wird
S′=2 gesetzt. Als Schritt 101 wird beurteilt, ob das Schaltgetriebe
in den ersten Gang heruntergeschaltet werden sollte, und das Programm
geht im Falle Ja mit einem Schritt 102 und im Falle
Nein mit einem Schritt 103 weiter. Als Schritt 102 wird S′=1
gesetzt, und als Schritt 104 wird der Zeitgeber N6 in Betrieb
gesetzt. Als Schritt 103 wird der Zeitgeber N7 in Betrieb
gesetzt. Als Schritt 109 wird beurteilt, ob gilt S=2,
und das Programm geht mit einem Schritt 110 weiter, wenn
dies der Fall ist, und mit einem Schritt 111 weiter, wenn
dies nicht der Fall ist. Als Schritt 110 wird geprüft, ob das
Schaltgetriebe in den ersten Gang heruntergeschaltet werden sollte, und
das Programm geht im Falle Ja mit einem Schritt 112 und im
Falle Nein mit einem Schritt 113 weiter. Als Schritt 112 wird
S′=1 gesetzt, und als darauffolgender Schritt 114 wird der
Zeitgeber N8 in Betrieb gesetzt. Als Schritt 113 wird beurteilt,
ob das Schaltgetriebe in den dritten Gang heraufgeschaltet
werden sollte, und das Programm geht im Falle Ja mit einem Schritt 115
und im Falle Nein mit der Routine 130 weiter. Als Schritt
115 wird S′=3 gesetzt. Dem Schritt 115 folgt der Schritt 116,
bei dem der Zeitgeber N9 in Betrieb gesetzt wird. Als Schritt
111 wird beurteilt, ob das Schaltgetriebe in den zweiten Gang
heraufgeschaltet werden sollte, und das Programm geht im Falle Ja mit
einem Schritt 120 und im Falle Nein mit der Routine 130
weiter. Als Schritt 120 wird S′=2 gesetzt. Als Schritt 121
wird beurteilt, ob das Schaltgetriebe in den dritten Gang heraufgeschaltet
werden sollte, und das Programm geht mit einem
Schritt 122 weiter, wenn dies der Fall ist, und mit einem
Programm 123 weiter, wenn dies nicht der Fall ist. Als
Schritt 122 wird S′=3 gesetzt, und als darauffolgender
Schritt 124 wird der Zeitgeber N10 in Betrieb gesetzt. Als
Schritt 123 wird der Zeitgeber N11 in Betrieb gesetzt. Gemäß
einer Reihe von Routinen 127, zu denen die Schritte 83,
99, 100, 101, 102, 103, 104, 109, 110, 111, 112, 113, 114,
115, 116, 120, 121, 122, 123 und 124 gehören, werden die in
der folgenden Tabelle wiedergegebenen Prozesse ausgeführt.
Die bei einem Gangumschaltvorgang im Bereich D jeweils eingestellten Zeitgeber
sind in folgender Tabelle aufgeführt.
Die eingestellten Arbeitszeiten der Zeitgeber a und b in
den Zeitgebern N6, N7, N8, N9, N10 und N11 sind in geeigneter
Weise und unabhängig voneinander unter Berücksichtigung
der Art des automatischen Fahrzeuggetriebes gewählt.
Claims (4)
1. Steuervorrichtung für eine in mehreren Getriebegängen
wirksame Wandlerüberbrückungskupplung in einem automatischen
Fahrzeuggetriebe, wobei die Überbrückungskupplung
in Abhängigkeit von der Fahrzeuggeschwindigkeit, der Last
der Brennkraftmaschine und von Gangumschaltvorgängen über
ein elektromagnetisches Ventil aus- und eingerückt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Überbrückungskupplung (7)
unabhängig von den anderen Betriebsparametern immer auch
dann für eine vorbestimmte Zeitdauer im ausgerückten
Zustand gehalten wird, wenn die Rückkehrgeschwindigkeit (V G )
eines Gaspedals (46) einen vorgegebenen Wert (V Gmin )
übersteigt.
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch einen Zeitgeber (c), der zu dem Zeitpunkt in Betrieb
gesetzt wird, zu dem die Rückkehrgeschwindigkeit (V G ) des
Gaspedals (46) den vorgegebenen Wert (V Gmin ) übersteigt,
wobei die Überbrückungskupplung (7) während der Arbeitszeit
des Zeitgebers im ausgerückten Zustand gehalten wird.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß während der Arbeitszeit des Zeitgebers (c)
kein Gangumschaltvorgang ausgeführt wird.
4. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rückkehrgeschwindigkeit (V G )
des Gaspedals (46) mit Hilfe von Detektorsignalen eines
Potentiometers (45) zur Feststellung der Auslenkung des
Gaspedals erfaßt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP55152182A JPS5776360A (en) | 1980-10-31 | 1980-10-31 | Method of controlling speed shifting operation of automatic transmission |
Publications (2)
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|---|---|
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| DE3142014C2 true DE3142014C2 (de) | 1988-12-01 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813142014 Granted DE3142014A1 (de) | 1980-10-31 | 1981-10-22 | Verfahren zur steuerung des gangwechsels bei einem selbsttaetig schaltenden getriebe |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4456107A (de) |
| JP (1) | JPS5776360A (de) |
| DE (1) | DE3142014A1 (de) |
| GB (1) | GB2087005B (de) |
Families Citing this family (31)
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|---|---|---|---|---|
| JPS58102864A (ja) * | 1981-12-12 | 1983-06-18 | Honda Motor Co Ltd | 自動変速機における直結クラツチの制御装置 |
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