DE3142657C2 - Entwässerungsvorrichtung - Google Patents
EntwässerungsvorrichtungInfo
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Abstract
Die Vorrichtung hat einen Vorentwässerungstrichter (6) mit durchlässigen Wänden (7), über welche zwei Siebe (1, 2) geführt sind. Dem Vorentwässerungstrichter (6) sind zwei Entwässerungszylinder (13, 14) nachgeschaltet, über welche beide Siebe (1, 2) S-förmig geführt sind. Dem letzten Entwässerungszylinder (14) ist eine Preßwalze (15) nachgeschaltet, die mit weiteren Preßwalzen (16, 17) zusammenwirkt.
Description
höht wird. Die Entwässerungszylinder können kleinere Durchmesser haben als ein einziger Zylinder, was zu
einer Erhöhung der Entwässerungswirkung durch Siebspannung führt. Die Entwässerungswalzen sind nicht
dem Druck von Preßwalzen ausgesetzt so d;iß sie leichter und billiger gebaut werden können. Dadurch, daß die
Siebe über die Entwässerungszylinder mit jeweils umgekehrter Krümmung, d. h. S-förmig geführt werden,
wird eine Verschiebung der beiden Siebe gegeneinander beim Durchlauf über die Entwässerungszylinder erhalten,
wodurch eine günstige Umschichtung des zwischen den Sieben befindlichen Materials entsteht
Dabei können die beiden Siebe gemeinsam vom letzten Entwässerungszylinder im wesentlichen vertikal
nach unten zur ersten Preßwalze verlaufen, wobei sich die Achse der ersten Preßwalze mindestens um die Größe
ihres Radius unterhalb der Achse des letzten Entwäsäerungszylinders
befindet. Diese Anordnung gestattet vor allem ein Auffangen des ausgepreßten Wassers, da
Gehäuseteile dargestellt sind und F i g. 4 den in gleicher Weise ausgebildeten Schnitt
IV-IV in F ig. 2.
In der F i g. 1 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung schematisch dargestellt, wobei insbesondere die Gehäuseteile aus Gründen der Anschaulichkeit unterdrückt sind.
In der F i g. 1 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung schematisch dargestellt, wobei insbesondere die Gehäuseteile aus Gründen der Anschaulichkeit unterdrückt sind.
Nach der F i g. 1 enthält die Vorrichtung zwei Siebe 1 und 2, die über Führungswalzen 3, Rege!4valzen 4 und
Spannwalzen 5 geführt sind. In einem keilförmigen Bereich der beiden Siebe 1 und 2 befindet sich ein Vorentwässerungstrichter
6 mit durchlässigen Wänden 7 die nach der Art von Siebtischen ausgebildet sind, auf weichen
im Betrieb die Siebe 1 und 2 bewegt werden. Die durchlässigen Wände 7 bestehen aus Stützleisten 8, auf
welchen die Siebe 1 bzw. 2 gleiten. Distanzleisten 10 die sich zwischen den Stützleisten 8 befinden sowie Tragplatten
11, auf welchen die Stützleisten 8 und die Di
stanzleisten 10 befestigt sind. Das aus dem Vorentwäsauf der Seite der ersten Preßwalze eine Absti iifvorrich- 20 serungstrichter 6 durch die Siebe 1 bzw. 2 ausgetretene
tungmii einer Ableitrinne angeordnet werden kann. Wasser kann durch Kanäle 12 zwischen den Stützleisten
Dabei kann sich die Trennstelle der beiden Siebe auf 8 und den Distanzleisten 10 seitlich abfließen,
der zweiten Preßwalze befinden, wobei die zweite Preß- Nach dem Vorentwässerungstrichter 6 sind die beiwalze eine volle Oberfläche aufweisen und mit einer den Siebe gemeinsam über einen ersten Entwässerungs-Abnahmevorrichtung für das entwässerte Faserstoff- 25 zylinder 13, einen zweiten Entwässerungszylinder 14, material versehen sein kann. Alle diese Maßnahmen eine erste Preßwaize 15 und eine zweite Preßwalze 16 führen zu einer optimalen Abnahme des entwässerten
Faserstoffmaterials von der zweiten Preßwalze.
der zweiten Preßwalze befinden, wobei die zweite Preß- Nach dem Vorentwässerungstrichter 6 sind die beiwalze eine volle Oberfläche aufweisen und mit einer den Siebe gemeinsam über einen ersten Entwässerungs-Abnahmevorrichtung für das entwässerte Faserstoff- 25 zylinder 13, einen zweiten Entwässerungszylinder 14, material versehen sein kann. Alle diese Maßnahmen eine erste Preßwaize 15 und eine zweite Preßwalze 16 führen zu einer optimalen Abnahme des entwässerten
Faserstoffmaterials von der zweiten Preßwalze.
Falls eine Erhöhung der Preßwirkung erwünscht ist, kann unterhalb der ersten Preßwalze eine dritte Preßwalze
angeordnet sein. Dadurch wird die Erhöhung der Preßwirkung ohne zusätzlichen Raumbedarf bei gleichzeitig
optimalem Abfluß des ausgepreßten Wassers erzielt.
Die dritte Preßwalze kann dabei vorzugsweise eine gerillte Oberfläche aufweisen und gleichzeitig als Siebleitwalze
für das zurückgeführte Siebtrum dienen. Die gerillte Oberfläche erleichtert einen Abfluß des ausge-
preßten Wassers aus der Preßstelle zwischen der ersten geführt Mit der Preßwalze 15 wirkt eine dritte Preßwalze
17 zusammen. Die Preßwalzen 15 und 17 sind auf schwenkbaren Preßhebeln 18,19 gelagert, welche durch
Preßluftbälge 20 betätigbar sind.
Die beiden Entwässerungszylinder 13 und 14 sind in an sich bekannter Weise mit offener Oberfläche ausgebildet,
d. h„ daß deren zylindrische Mäntel, z. B. Bohrungen
oder durchgehende Schlitze aufweisen. Der Entwässerungszylinder 13 ist dabei mit Stützwänden 21
versehen, welche eine seitliche Ableitung des ausgepreßten bzw. von außen in den Zylinder 13 gelangenden
Wassers gestatten. Den gleichen Zweck erfüllen auch in Achsenrichtung verlaufende Öffnungen 22 des Zylin-
und der dritten Walze. Dadurch, daß das zurückgeführte 40 ders 14.
Siebtrum über die dritte Preßwalze geführt wird, wird Wie aus der F i g. 1 weiter hervorgeht sind die beiden
eine Vereinfachung der Vorrichtung erzielt, da eine ent- Entwässerungszylinder 13 und 14 mit ihren Achsen im
sprechende Siebleitwalze entfallen kann.
Weiter kann im Einlauftrichter unterhalb seines im
Betrieb sich einstellenden Flüssigkeitspiegels ein Ver- 45
teilttog für die zugeführte Suspension angeordnet sein,
in welchen unterhalb dessen oberer Begrenzung mindestens ein Zuführrohr für die Faserstoffsuspension mündet. Dadurch wird dne gleichmäßige Verteilung der Faserstoffsuspension über die Breite der Vorrichtung er- 50 dem Entwässerungszylinder 14 und der ersten Preßwalil ze 15 im wesentlichen vertikal nach unten.
Betrieb sich einstellenden Flüssigkeitspiegels ein Ver- 45
teilttog für die zugeführte Suspension angeordnet sein,
in welchen unterhalb dessen oberer Begrenzung mindestens ein Zuführrohr für die Faserstoffsuspension mündet. Dadurch wird dne gleichmäßige Verteilung der Faserstoffsuspension über die Breite der Vorrichtung er- 50 dem Entwässerungszylinder 14 und der ersten Preßwalil ze 15 im wesentlichen vertikal nach unten.
Die zweite Preßwalze 16 befindet sich auf der vom Entwässerungszylinder 14 abgewandten Seite der ersten
Preßwalze 15. Die linienförmige Preßs'elle P zwisehen
beiden Walzen befindet sich im dritten Quadranten der ersten Preßwalze 15, welcher in der Figur mit III
bezeichnet ist. Die dritte Preßwalze 17 befindet sich schließlich unterhalb der ersten Preßwalze 15, und zwar
ungefähr wie dargestellt mit ihrer Achse in einer vertikalen Ebene F, die durch die Achse der Walze 15 führt.
Die Trennstelle Tder Siebe 1 und 2 befindet sich auf
der zweiten Preßwalze 16, welche vorzugsweise damit das Haften des ausgepreßten Materials auf dieser Walze
unterstützt wird, eine volle Oberfläche aufweist. Sie ist mit einer Abnahmevorrichtung 23 z. B. in der Form eines
Schabers versehen, welche gewährleistet, daß das ausgepreßte Material von der Walze 16 und vom Sieb 2
in einen Abnahmebehälter 24 fällt
wesentlichen in der gleichen horizontalen Ebene E angeordnet
Außerdem sieht man, daß der Durchmesser D 2 des Zylinders 14 kleiner ist als der Durchmesser D \
des Zylinders 13.
Die erste Preßwaize 15 befindet sich unterhalb der Ebene Ein einer Entfernung, die größer ist als ihr Radius
R. Dabei verlaufen die beiden Siebe 1 und 2 zwischen
Weiter kann die Vorrichtung einen ersten Gehäuseteil aufweisen, auf welchem die beiden Entwässerungszylinder
und mindestens eine Preßwalze angeordnet sind, sowie zwei obere Gehäuseteile, welche zrm Abstützen
je einer der durchlässigen Wände einer der Preßwalzen sowie zur Lagerung von Führungswalzen
für die Siebe dienen.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung der Vorrichtung zur Erläuterung der Siebführung und der Anordnung
des Vorentwässerungstrichters mit den Entwässerungszylindern und Preßwalzen,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine zur Erläuterung
der Ausbildung des Gehäuses, Fig.3 den Schnitt Hl-IlI aus Fig.2, wobei nur die.
Der Vorentwässerungstrichter 6 ist unterhalb seines im Betrieb sich einstellenden Flüssigkeitsspiegels W mit
einem Verteiltrog 25 versehen, in welchen unterhalb dessen oberer Begrenzung ein Zuführrohr 26 für die zu
entwässernde Faserstoffsuspension mündet.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen die Ausbildung des Gehäuses
der Vorrichtung nach der Fig. 1, wobei aus Gründtf.
der Anschaulichkeit die in der Fi g. 1 dargestellten und anhand dieser beschriebenen beweglichen Teile nur gestrichelt
dargestellt sind. ι ο
Nach den F i g. 2 bis 4 besteht das Gehäuse der erfindungsgemäßen Maschine aus drei Gehäuseteilen, einem
unteren ersten Gehäuseteil 30, einem oberen zweiten Gehäuseteil 31 und einem oberen dritten Gehäuseteil
32. Der Gehäuseteil 32 ist auf dem Gehäuseteil 30 durch nicht dargestellte Schrauben befestigt. Der Gehäuseteil
31 ist auf dem Gehäuseteil 30 mit der Hilfe von Stützen 33,34 befestigt, weiche zusätzlich noch mit herausnehmbaren
Zwischenteilen 35,36 versehen sind, die eine Entnahme des Siebes 1 gestatten. Zum Ausbau des Siebes 2
ist der untere Gehäuseteil 30 auf ähnlichen Stützen 37 aufgestellt, denen Zwischenteile 38 zugeordnet sind.
Der Ausbau der Zwischenteile 35, 36 und 38 erfolgt in bekannter Weise durch eine seitliche Abstützung, das
sogenannte Cantilevern.
Die F i g. 3 und 4 zeigen im Schnitt den Aufbau der Gehäuseteile aus ebenen Seitenplatten 40,41,42,43,44
und 45. Die Seitenplatten sind durch senkrecht zu ihnen verlaufende Verbindungsplatten 46,47,48,49,50 sowie
eine Verbindungsstange 51 verbunden. Wie aus der Fig.2 ersichtlich ist haben die Verbindungsplatten
gleichzeitig wichtige Aufgaben bezüglich der Abstützung der einzelnen Teile. So sind auf der Platte 46 die-Druckiuflbälge
20 des Armes 18 abgestützt. Die Platten 47 und 48 dienen gleichzeitig zur Abstützung der Siebtisehe
7. Eine im Schnitt IV-IV nicht sichtbare horizontale Platte 52 dient zur Abstützung der Druckluftbälge 20
der Hebel 19.
Wie noch aus der F i g. 1 der Zeichnung hervorgeht ist auch das Sieb 1 im Bereich der Führungswalze 3 mit
einem Schaber 23 versehen.
Im Bereich zwischen dem zweiten Entwässerungszylinder 14 und der ersten Preßwalze 15 befindet sich ein
Trog 27 zum Ableiten von Preßwasser.
Eine weitere Erhöhung der Entwässerungsleistung 45 der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann nach F i g. 1
dadurch erreicht werden, daß innerhalb des Vorentwässerungstrichters 6 Abstreifvorrichtungen, z. B. Schaber
28 angeordnet werden, weiche das bis dahin gebildete Vlies entfernen, damit sich ein neues Vlies bilden kann. 50
Dieses neue Vlies wird bei höherer Stoffdichte der Suspension gebildet, vväS für die Leistungsfähigkeit dcf fvlaschine
vorteilhaft ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 55
60
Claims (6)
1. Entwässerungsvorrichtung zum Entwässern von Suspensionen von Faserstoffen aus Zellstoff oder
Papier, insbesondere Altpapier, mit zwei umlaufenden Siebbändern, welche miteinander einen Einlauftrichter
mit durchlässigen Wänden bilden, über einen Entwässerungszylinder geführt sind und nachher
mindestens eine Preßstelle durchlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlauftrichter mit
Wänden (7) versehen ist, die mit quer zur Bewegungsrichtung der Siebbänder (1,2) verlaufenden Stützleisten
(8) und zwischen ihnen befindlichen Zwischenräumen(DistanzlcistenlO)ausgebildetsind,überwel-
ehe die Siebbänder geführt sind, und daß sich an den Entv.'ässerungszylinder (13) ein zweiter Entwässerungszylinder
(14) anschließt, wobei die beiden Siebbänder S-förmig über die mit Ihren Achsen im wesentlichen
in der gleichen horizontalen Ebene (E) befindlichen Entwässerungszylinder geführt sind,
worauf beide Siebbänder (1, 2) nach unten zu einer ersten Preßwalze (15) führen, welche mit einer zweiten
Preßwalze (16), die seitlich neben der ersten Preßwalze (15) angeordnet ist, eine Preßstelle (P) bildet,
und an welcher sich die Trennstelle (T) der beiden Siebe (1,2) befindet, daß sich die beiden Siebbänder
vom zweiten Entwässerungszylinder(14) im wesentlichen vertikal nach unten erstrecken, wobei sich die
Achse der ersten Preßwalze (15) mindestens um die Größe ihres Radius (R) unterhalb der Achse (E) des
zweiten Entwässerungszylinders befindet, und daß die zweite Preßwalze (16) eine volle Oberfläche aufweist
und mit einer Abnahmevorrichtung (22) für das entwässerte Faserstoffmaterial versehen ist.
2. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine dritte Preßwalze (17),
welche sich unterhalb der ersten Preßwalze (15) befindet.
3. Entwässerungsvorrichtung nach einem der An-Sprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im
Einlauftrichter (6) unterhalb seines im Betrieb sich einstellenden Flüssigkeitsspiegels (W) ein Verteiltrog
(25) für die zugeführte Suspension angeordnet ist, in welchen unterhalb dessen oberer Begrenzung
mindestens ein Zuführrohr (26) für die Faserstoffsuspension mündet.
4. Entwässerungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen ersten
Gehäuseteil (30), auf welchem die beiden Entwässerungszylinder(13,14)
und mindestens eine Preßwalze (16,17) abgestützt sind, sowie zwei obere Gehäuseteile
(31, 32), welche zum Abstützen je einer der durchlässigen Wände (7), einer der Preßwalzen (15)
sowie zur Lagerung von Führungswalzen (3,4,5) für die Siebbänder (1,2) dienen.
5. Entwässerungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseteile (30,
31, 32) aus ebenen Seitenplatten (40, 41, 42, 43, 44, 45) und diese verbindenden senkrecht zu ihnen verlaufenden
Verbindungsplatten (46, 47, 48, 49, 50) mindestens einer Verbindungsstange (51) bestehen.
6. Entwässerungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützleisten (8) für das Siebbänd (1,2), sowie 65~
die zwischen den Stützleisten (8) befindlichen Distanzleisten (10) auf Tragplatten (11) befestigt sind.
Die Erfindung betrifft eine Entwässerungsvorrichtung zum Entwässern von Suspensionen von Faserstoffen
aus Zellstoff oder Papier, insbesondere Altpapier, mit zwei umlaufenden Siebbändern, welche miteinander
einen Einlauftrichter mit durchlässigen Wänden bilden, über einen Entwässerungszylinder geführt sind und
nachher mindestens eine Preßstelle durchlaufen.
Eine derartige Entwässerungsvorrichtung ist aus der britischen Patentschrift 14 22 390 bekannt. Es handelt
sich dabei um eine Filterpresse für schlammförmige Stoffe.
Es ist noch darauf hinzuweisen, daß aus der DE-OS 23 41 360 eine Filterpresse bekannt ist, welche eine Vorentwässerungsstrecke
sowie einen nachgeschaltelen keilförmigen Abschnitt mit Saugkästen aufweist. Andererseits
enthält sie keine Preßwalzen.
Weiter ist aus der DE-AS 21 38 072 eine Siebpresse bekannt, welche einen Stoffauflauf aufweist, der verglichen
mit dem erfindungsgemäßen Einlauftrichter nur eine sehr geringe Entwässerungsleistung aufweist.
Schließlich ist aus der AT-PS 3 63 872 eine Schlammpresse bekannt, welche keinen Einlauftrichter und auch
keine Preßwalzen aufweist.
Die Erfindung hat die Schaffung einer Entwässerungsvorrichtung dieser Gattung zum Ziel, welche gegenüber
der bekannten Vorrichtung eine wesentlich höhere Entwässerungsleistung hat und dadurch zur Behandlung
von Suspensionen von Faserstoffen aus Zellstoff oder rapier, insbesondere Altpapier geeignet ist.
Diesss erfindungsgemäße Ziel wird dadurch erreicht, daß der Einlauftrichter mit Wänden versehen ist, die mit
quer zur Bewegungsrichtung der Siebbänder verlaufenden Stützleisten und zwischen ihnen befindlichen Zwischenräumen
ausgebildet sind, über weiche die Siebbänder geführt sind, und daß sich an den Entwässerungszylinder
ein zweiter Entwässerungszylinder anschließt, wobei die beiden Siebbänder S-förmig über die mit ihren
Achsen im wesentlichen in der gleichen horizontalen Ebene befindlichen Entwässerungszylinder geführt
sind, worauf beide Siebbänder nach unten zu einer ersten Preßwalze führen, welche mit einer zweiten Preßwalze,
die seitlich neben der ersten Preßwalze angeordnet ist, eine Preßstelle bildet, und an welcher sich die
Trennstelle der beiden Siebe befindet, daß sich die beiden Siebbänder vom zweiten Entwässerungszylinder im
wesentlichen vertikal nach unten erstrecken, wobei sich die Achse der ersten Preßwalze mindestens um die Größe
ihres Radius unterhalb der Achse des zweiten Entwässerungszylinders befindet, und daß die zweite Preßwalze
eine volle Oberfläche aufweist und mit einer Abnahmevorrichtung für das entwässerte Faserstoffmaterial
versehen ist.
Durch die Ausbildung des Einlauftrichters wird eine hohe Ausscheidung von Wasser aus der Suspension bereits
im Einlauftrichter erhalten. Durch die S-förmige Führung der Siebbänder wird eine Verschiebung der
beiden Siebe gegeneinander beim Durchlauf über die Entwässerungszylinder erhalten, wodurch eine günstige
Umschichtung des zwischen den Sieben befindlichen Materials entsteht. Dadurch, daß die beiden Siebe gemeinsam
vertikal nach unten zu der ersten Preßwalze erstrecken, wird ein Auffangen des ausgepreßten Wassers
erleichtert, da auf der Seite der ersten Preßwalze eine Abstreifvorrichtung mit einer Ableitrinne angeordnet
werden kann.
Wegen des Einlauftrichters wird zwischen den Sieben bei gleicher Geschwindigkeit ein dickeres Feststoffvlies
gebildet, wodurch die Leistung der Maschine stark er-
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- 1981-10-29 AT AT0461381A patent/AT381738B/de not_active IP Right Cessation
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1982
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- 1982-09-23 IT IT23390/82A patent/IT1153973B/it active
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| DE4443874A1 (de) * | 1994-12-09 | 1996-06-13 | Voith Sulzer Papiermasch Gmbh | Verfahren zur Entwässerung einer Papierfaserstoffschicht in einem Doppelsieb-Former und Vorrichtung zu seiner Durchführung |
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