DE314268C - - Google Patents

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DE314268C
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A42—HEADWEAR
    • A42C—MANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C5/00—Fittings or trimmings for hats, e.g. hat-bands
    • A42C5/04—Ventilating arrangements for head coverings

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  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 24. SEPTEMBER 1919
KLASSE 41 b GRUPPE
Die Kopfbedeckung der Männer hat im allgemeinen den Nachteil, daß sie sich zirkulär einschnürend und oft hart dem Kopf anlegt und dadurch mangelhafte Ernährung und Ventilation des abgeschnürten Teils verursacht; auch leidet die wirksame Behandlung etwaiger Haarkrankheiten sehr durch die fortwährende Wiedereinimpfung der Krankheitskeime durch die Kopfbedeckung.
ίο Diesen Nachteilen ist bereits durch verschiedene Verbesserungen begegnet worden. Davon bestehen die einen bekannten Einrichtungen in pneumatischen Schweißbändern. Diese bewirken allerdings ein sehr weiches, angenehmes Anliegen und verhindern zum Teil auch durch eine Anzahl kleiner Ausbuchtungen ein zirkuläres Anliegen. Bei der großen Zahl dieser Ausbuchtungen wird indessen letzteres nur bei sehr praller Luftfüllung und in der Regel auch nur bei ganz kurz getragenem Haar erreicht; ferner sind dieselben in wirksamer Form meist nur kurze Zeit haltbar, ziemlich teuer, ziemlich schwer rein zu halten und werden an den anliegenden Stellen bald rauh.
Die andere bekannte Form der Verbesserungen sind Einzeleinlagen. Diese bewirken wohl eine Beschränkung der Druckwirkung auf einzelne Punkte, jedoch nur zum Teil auch freien Luftzutritt durch die Zwischenräume zwischen den einzelnen Einlagen, auch sind sie meist nur in neuem Zustand — und da nur in beschränktem Maße — elastisch, nicht regulierbar, bei Haarkrankheiten schwer desinfizierbar und nicht dauernd glatt. -
Durch die vorliegende Erfindung sollen die guten Eigenschaften beider vereinigt und die Nachteile vermieden werden.
In den Zeichnungen stellt Fig. 1 einen Schnitt durch den Hut und die Anordnung und die Konstruktion der Einzeleinlagen, die mit β bezeichnet sind, dar. Das Schweißband ist mit d, der Hut mit h bezeichnet; f stellt die Lüftungsvorrichtung des Hutes dar.
Fig. 2 stellt einen Schnitt durch die Einzeleinlage in vergrößertem Maßstab dar. Darin bezeichnet: α die dem Kopf anliegende gehöhlte Platte; an derselben sind die Federn b befestigt, welche die Platte α mit dem Ring c verbinden, welch letzterer am Schweißband d g0 aufgenäht ist.
Wesentlich ist bei der Einlage: 1. das Material, dieses ist Celluloid oder Metall, das bei billigem Preis dauernd glatt und durch einfaches Abwischen desinfizierbar ist; 2. die Anordnung der Einlagen. Es werden 3 bis 8 Stück auf der Kopfseite des Schweißbandes d verteilt und dort aufgenäht. Neben der Regulierbarkeit der einzelnen Einzeleinlage wird die Weichheit des Sitzes auch durch die Anzahl der angewandten Einzeleinlagen reguliert. Zwischen ihnen kann, da sie auf der Kopfseite des Schweißbandes befestigt sind, reichlich Luft eintreten. Die zwischen der Platte α und dem
Ring c befindlichen Federn b werden durch den Grad der Ausbiegung reguliert. Letzteres wiederum geschieht bei Metall durch Druck, bei Celluloid durch Formen nach Einlegen in heißem Wasser. Es wird so ein mehr. oder weniger weiches Anliegen des Hutes an den erwähnten 3 bis 8 Stellen und entsprechendes Abstehen der Kopfbedeckung an den übrigen Stellen erzielt. Hier dringt von untenher die Luft reichlich ein und verläßt den Hut durch die schon bekannten Öffnungen f an den Seiten oben, welche, für sich allein angewandt, fast wertlos sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: *5
    Aus mehreren elastischen Einlagen . gebildete Lüftungseinrichtung für Hüte, welche ein Abstehen der Kopfbedeckung ohne zirkulären Druck bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen, aus Celluloid oder Metall bestehenden Einlagen an einem, am Schweißband (d) anzunähenden Ring (c) einer Platte (a) gebildet sind und jede von mehreren am Ring (c) festen, bogenförmigen Federn (5) getragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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