DE314277C - - Google Patents

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DE314277C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00—Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/02—Steering specially adapted for trailers for centrally-pivoted axles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Straßenfahrzeug für Langgutbeförderung, d. h. zur Beförderung umfangreicher und unteilbarer Lasten und besteht darin, daß mindestens Zweiachsige, den Oberteil des Fahrzeuges tragende Drehgestelle in unveränderlichem Abstand zueinander gehalten und nur durch den Oberteil gekuppelt sind und außer der gegenseitigen, zwangläufigen Lenkung der Achsgestelle in demselben Drehgestell das . innere Achsgestell eines , oder beider Drehgestelle mit der Plattform des anderen Drehgestells durch Organe derart gelenkig verbunden ist, daß der.1 unveränderliche Abstand
15. der Drehgestelle durch Spierin diesen Orga-
( nen gewährleistet und ,ein; Verwinden der Drehgestelle gegeneinander und gegen den Oberteil entsprechend den Unebenheiten der Fahrbahn möglich ist. Auf diese Weise ist ein genaues Kurvenfahren mit zwangläufiger Lenkung sämtlicher Achsen erreicht, so daß scharfe Krümmungen: und enge Wege mit langen, umfangreichen Lasten befahren werden können. - ■
In der. Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel in Fig. ι ein vierachsiges Fahrzeug gemäß' der Erfindung als/ Anhängewagen in einem Wagenzug in Längsansicht veranschaulicht. .
Fig. 2 zeigt eines der beiden zweiachsigen Drehgestelle ; in größerem Maßstab.
Fig. 3 ist ein Querschnitt in größerem Maßstab nach Linie I-I der Fig. 1 und
Fig. 4 ein solcher nach Linie II-II der Fig. 2 bzw. Fig ι. .
■ Fig. s und 6 zeigen in Aufsicht und Querschnitt die Kupplung zweier Drehgestelle.
Fig. 7 und 8 stellen eine weitere Ausführungsform der Kupplung zAveier Drehgestelle für große Entfernung derselben voneinander dar.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 6. besitzt das Fahrzeug für Langgutbeförderung zwei Drehgestelle A> B. > Jedes derselben besteht aus zwei einachsigen Achsgestellen 1,2, von welchen jedes mit ,Kreisführungen 3, 4 oder mit Drehzapfen ο. dgl. für eine gemeinschaftliche auf den Kreisführungen 3, 4'.. drehbare Plattform 5. versehen ist. Die Achsgestelle :, 2 jedes Drehgestells sind durch ein Kupplungsgelenk mit senkrechter Drehachse 6 verbunden, die von einem in. einer Geradführung 8 geführten Stein 7 getragen wird. Infolgedessen ist die Entfernung des Kupplungspunktes von den Achsen, in Krümmungen veränderlich.
Um Schlängelbewegungen der Achsen infolge deren freien Beweglichkeit zu dämpfen, wird, der Einlenkung bzw. der Wendung und Gegeneinanderverstellung der Achsen durch eine Feder 11 (Fig. 4) entgegengewirkt. Über jeder Achse ist auf der gemeinsamen
Plattform 5 eine abfallende bzw. ansteigende Gleitbahn 9 vorgesehen, mit welcher ein unter der Wirkung der Feder 11 stehendes Gleitstück 10 (Gleitrolle o. dgl.) des einachsigen Achsgestells zusammenarbeitet, so daß bei einer Drehung der Achse die Feder 11 zusammengedrückt wird, wobei die Plattform 5 und -die auf dieser gelagerte Last das Widerlager bilden. Die Achsfedern α jedes einachsigen Rahmenteiles sind in einem Rahmen b gelagert, welcher mit einem konzentrisch zur Wagenachse gestalteten Fortsatz c (Fig. 2) in der Achsbüchse d geführt ist, so daß die Federn durch eine Horizontalver-Schiebung aus ihren Lagern ausgehoben und leicht ausgewechselt werden können.
Die Drehgestelle A, B sind untereinander durch eine Deichsel 12 verbunden, welche eine gelenkige Verbindung zwischen der Plattform 5 des in der Fahrtrichtung (Pfeilrichtung s) vorderen Drehgestells A mit dem Achsgestell 1 des nachfolgenden Drehgestells B herstellt und zwar ist sie mit ersterer unter Vermittlung eines Kugelgelenks 13 verbunden, in dessen Zapfen die Deichsel 12 verschiebbar gelagert ist, so daß die Drehgestelle nach allen Richtungen beweglich und ihr Abstand veränderlich ist. Um auch bei Rückwärtsfahrt die Achsen zu lenken, ist noch eine gelenkig-e \^erbindung zwischen den benachbarten Achsgestellen i, 2 hergestellt zweckmäßig in der Art, daß an die Deichsel 12 auch das Achsgestell 2 des vorderen Drehgestells gekuppelt ist, z. B. mittels eines Zapfens 14
(s. auch Fig. 6), der in der Deichsel sitzt. Das Kupplungsgelenk 14 ist inv Schnittpunkt der auf den benachbarten Radachsen 1, 2 der beiden Drehgestelle senkrechten Mittellinien mit der durch die Mittelpunkte der Radachsen des anderen Drehgestells gelegten Mittellinie angeordnet.
Auf der Plattform 5 jedes Drehgestells ist drehbar ein Querträger C bzw. D tür die Last gelagert, der unmittelbar als Tragbock für die die beiden Drehgestelle überbrückende Last dient. In diesem Falle bildet die Last selbst den Oberteil des Fahrzeugs. Selbstverständlich kann statt dessen eine besondere, für beide Drehgestelle gemeinschaftliche und auf jedem derselben drehbare Plattform verwendet werden. \ ' . .
In der Zeichnung ist der eine der beiden Querträger für die Last aus zwei Teilen 30, 31 (Fig. ι und 3) zusammengesetzt, von denen der Teil 30 auf der Plattform 5 des Drehgestells drehbar, z. B. auf einem senkrechten Zapfen 29 gelagert ist, während der zweite Teil 31 auf dem drehbaren Teil 30 in der Wagenlängsachse kippbar bzw. schaukelnd gelagert ist, z. B. durch Ausbildung der beiden Teile nach Art eines Lagers mit seg-. mentförmig gestalteten Lagerfiächen. Der zweite Querträger (Fig. 1, 2, 4) besteht aus einem um einen senkrechten Zapfen 29 seines Drehgestells drehbar gelagerten · Tragbalken 32, welcher mit einem kugelförmig gestalteten Teil in einer entsprechend gestalteten Lagerplatte 33 der Plattform 5 seines Drehgestells nach Art eines zu einer Kugel ausgebildeten Spurlagers sitzt. Der Drehzapfen 29 steht unter der Wirkung einer Feder 34, welche den Tragbalken· mittels einer Unterlagplatte 35 einspannt, wobei ein Längs- v, schlitz 36 des Tragbalkens eine Kippbewegunj ermöglicht (Fig. 4). Durch diese Ausgestaltung der Querträger C, D ist während der Fahrt1 eine selbsttätige Einstellung der auf Zapfen 28 gelagerten Last entsprechend, der Fahrbahn ermöglicht.
Bei großer Entfernung der Drehgestelle voneinander erfolgt die Lenkverbindung derselben gemäß Fig. 7 und 8.' Hier sind die Drehgestelle A, B mittels Kreuzdeichsel 18, 19 in Lenkverbindung gesetzt. An den Querträgern C, D der Last greifen wagerecht um die Achsen 22, 23 drehbare Lenkbalken 20, 21 an, an die die Kreuzdeichseln 18, 19 und Deichseln 24, 25 angelenkt sind. Diese Deichseln 24, 25 stellen an dem einen Drehgestell A eine gelenkige Verbindung des einen go Lenkbalkens 20 mit . der Plattform 5 des Drehgestells A und an dem zweiten Dreh- · gestell eine gelenkige Verbindung des anderen Lenkbalkens mit dem Achsgestell 1 her, so daß durch die Relativbewegung der Drehgestelle zu der die Querträger C, D überbrückenden Last, die Lenkbalken 20, 21 mittels der Kreuzdeichsel betätigt werden und die Achsen eines oder beider Drehgestelle übereinstimmend lenken. Die gelenkige Verbindung der Deichseln 24, 25 mit der Plattform 5 bzw. deren Achsgestellen 1 ist durch Kugelgelenke 26, 27 erfolgt, in deren Zapfen die Deichseln verschiebbar geführt sind, so daß die Wagen nach allen Richtungen und gegeneinander beweglich sind.
Soll eine Mehrzahl solcher vierachsiger Wagen zu einem Wagenzug vereinigt werden, so wird, wie in Fig. 1 veranschaulicht, mit der Plattform 5 des letzten Drehgestells des 110. Vorderwagens mittels einer Deichsel 15 das •Achsgestell 1 des folgenden Wagens gelenkig durch die Kupplung 16 und zweckmäßig an die Deichsel 15 auch das Achsgestell 2 des \'orderwagens mit einer Kupplung 17 gekuppelt, welch letztere bei der Rückwärtsfahrt wirksam ist und hierbei die Lenkung bewirkt. Eines der beiden Kupplungsgelenke 1.6, 17 und zwar zweckmäßig das Kurjplungsgelenk 17 zwischen den beiden Achsgestellen läßt eine' Längsver.schiebung zu, um bei Vorwärtsfahrt ein Nachschieben zu verhindern

Claims (4)

  1. und die Abweichungen bei der gleichzeitigen Bewegung der beiden Kupplungsgelenke auszugleichen.
    Fatent-Ansprüche:
    i. .Vier-, oder mehrachsiges Straßenfahrzeug für .Langgutbeförderung, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zweiachsige, gegebenenfalls mit Antrieb
    ίο ausgestattete Drehgestelle (A, B) in unveränderlichem Abstand zueinander gehalten und nur durch den Oberteil des
    / Fahrzeuges gekuppelt sind und außer der gegenseitigen zwangläufigen Lenkung der Achsgesteile in demselben Drehgestell (A ν bzw. B) das innere Achsgestell (ΐ) eines oder beider Drehgestelle (A, B) mit der Plattform (5) des anderen Drehgestells durch Organe (12, 13) so in Lerikverbindung gesetzt ist, daß der unveränderliche Abstand der Drehgestelle (A, B) durch Spiel in diesen Organen gewährleistet und ein Verwinden der Drehgestelle gegeneinander 'und gegen den Oberteil entsprechend den Unebenheiten der Fahrbahn möglich ist.
  2. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkung der zugehörigen Drehgestelle (A, B) durch Ausnutzung der zwischen dem Oberteil und den Drehgestellen (A1B) stattfindenden Relativverschwenkung mittels Deichseln bewirkt wird (Fig. 7 und 8).
  3. 3. Fahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Lenk' balken (20, 21) von die Last aufnehmenden Querträgern (C, D) Deichseln, zweckmäßig Kreuzdeichseln (18,19) angreifen und die Lenkbalken (20, 21) mit den aneinander zu kuppelnden Drehgestellen in Lenkverbindung gesetzt sind.
  4. 4. Fahrzeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil der Querträger (C, D), an den die Lenkbalken (20,21) angreifen, schwingbar an- geordnet ist.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT314277D 1916-06-08 Active DE314277C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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RU2277489C1 (ru) * 2004-10-22 2006-06-10 Федор Антонович Козлов Устройство для управления поворотом колес тележки длинномерного прицепа-роспуска

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