CH153359A - Gelenkwagen. - Google Patents

Gelenkwagen.

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Publication number
CH153359A
CH153359A CH153359DA CH153359A CH 153359 A CH153359 A CH 153359A CH 153359D A CH153359D A CH 153359DA CH 153359 A CH153359 A CH 153359A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
articulated
parts
wagon
trolley
car
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Chri Unmack
Original Assignee
Christoph & Unmack Aktiengesel
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Publication date
Application filed by Christoph & Unmack Aktiengesel filed Critical Christoph & Unmack Aktiengesel
Publication of CH153359A publication Critical patent/CH153359A/de

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61D—BODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00—Wagons or vans
    • B61D3/10—Articulated vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description


  



  Gelenkwagen.



   Die Erfindung betrifft einen Gelenk    wagon    und besteht darin, dass zwei mit voll ständigem Fahrgestell versehene Wagenteile durch einen   aehsenlosen    Mittelteil gelenkig mit,   nder verbunden    sind, welcher aus einem geschlossenen Wagenkörper besteht und mit den oben genannten   Wagenteilen      einendurchgehendenW & genraumbildet.   



   Die   Untergestelle der beiden Wagenteile      können    mit   Längsträ. gern versehen sein, wel-    che sich bis in das Kopfstück des Untergestelles des Mittelteils erstrecken, und Gleitbahnen tragen, auf welchen der   Mittel-    teil unter   Zwisohensohaltung einer lfederung    ohne   Beeinträchtigung der Eurvenbeweglich-    keit verschiebbar gelagert ist.



   Die Anordnung   kann aber auch so aus-    geführt sein, dass das Untergestell des Mittelteils mit Längsträgern versehen ist, welche sich bis in die Kopfstücke der Untergestelle der beiden Wagenteile hinein erstrecken und unter Zwischenschaltung einer Federnng auf   Gleitbahnen verschiebbar ge-    lagert sind, welche auf den   Tragkonstruk-    tionen der Untergestelle der Wagenteile an geordnet sind.



   Der Mittelteil kann kürzer sein als die
Wagenteile und das   Mitteleinstiegabteil hil-    den.



   Der Mittelteil kann auch gesamthaft An  triebsmittel    für den   Gelenkwagen    enthalten. wobei die Kraftübertragung auf die Achsen auf elektrischem oder mechanischem Wege erfolgen. kann.



   Der Gelenkbolzen, von zwischen   dem Mit-    telteil und dem einen   Wagenteil    vorgesehenen   Eurzkupplungen    kann in einer kugeligen Buchse seines   Lao-ers    in Richtung seiner    Längsachseverschiebbarangeordnetsein.so    daB er nach oben oder unten um einen erheblichen Betrag heraustreten kann. um die Durchfahrt scharfer   Steigungswechsel    zu ermöglichen.



   In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispieleeinesGelenkwagensgemäss    der Er  findung    dargestellt. 



   Fig. 1   zeigt einen Aufriss des Gelenk-    wagens   gemäss einer ersten Ausführungs-    form ;
Fig. 2 ist eine Draufsicht, deren linke Hälfte die Sitzanordnung und deren rechte Hälfte das Untergestell des Wagens zeigt ;
Fig. 3 ist eine Draufsicht   auf die Gelenk-    verbindung zwischen Mittelteil und einem Wagenteil in   grösseTem      Massstabe    ;
Fig. 4 ist ein Schnitt auf der Linie I V-IV der Fig. 3 ;
Fig. 5 ist ein Schnitt auf der Linie V-V der Fig. 3 ;
Fig. 6 bis 8 zeigen das zweite Ausführungsbeispiel, und zwar
Fig. 6 eine Draufsicht auf den   Gelenk-    wagen, wobei im linken Teil die Sitzanordnung und im rechten Teil die   Untergestell-    ausbildung dargestellt ist ;

  
Fig. 7 zeigt in grösserem Massstabe eine Draufsicht auf die Gelenkverbindung zwischen Mittelteil und einem   Wagenteil    ;
Fig. 8 ist ein Schnitt auf der Linie   VIII-VIII    der   Fig. 7.   



   Der in Fig. 1 bis 5   dargestellte Gelenk-    wa, gen besteht aus den   Wa. genteilen    a und b. welche ein vollständiges Fahrgestell besitzen. c sind die Triebräder des Wagens. Handelt es sich um einen. Anhängewagen, so sind statt der Triebachsen Laufachsen vorgesehen.



  Beide   Wagenteile sind durch den Mittelteil    d gelenkig miteinander verbunden. Der Mittelteil d ist wesentlich kürzer als die Wagenteile und bildet das   Mitteleinstiegaibteil.   



  Ausserdem können in diesem Mittelteil die Antriebsmittel (Elektromotor, Dieselmotor) für den   Gelenkwagen      angeordnet-sein, welche    durch entsprechende Übertragungsleitungen die   Aohsen    c antreiben. Der Mantelteil d ist durch   Faltbälge dl und Klappbrücken d2 mit      dem Wagenteilen    a und   b    verbunden, so, dass   ein durchgehender Wa. genraum entsteht.   



   Auf der Unterseite des Mittelteils d sind Längsträger f angeordnet, die mit ihren nach innen   eingebogenenFandenrin    den   Querträ-    ger   1    der   Tragkonstruktion der Wagenteile a    und b hineinragen. In dem Untergestell jedes   Wagenteils    sind Gleitbahnen h vorgesehen, auf denen sich die Längsträger f unter Zwischenschaltung einer Federung k mit Hilfe von Kugeln i   a. b, stiitzen.    Statt der Lagerung auf Kugeln   kann auch eine Rollen-oder    eine Gleitlagerung vorgesehen sein. Es könnte   auge der    auf der Gleitbahn h aufliegende, von   den Federn 7c getragene Teil durch eine    kugelige Fläche gebildet werden.



   Die Anordnung ist so getroffen, dass sich der Mittelteil gegenüber den Wagenteilen so verdrehen kann, wie dies beim Durchfahren der   schärfsten    Kurven notwendig ist.



   Die Übertragung der Zugkräfte erfolgt durch eine Gelenkbolzenverbindung.



   Ein Gelenkbolzen m (Fig. 3 und 4) ist an dem Querträger l jedes Wagenteils fest gelagert und durch einen Splint n   odereinähn-    liches Maschinenelement gesichert.   Die tTber-    tragung der Zugkräfte auf das Wagenuntergestell erfolg,   mit Eilfe des Unterzuges    o.



  An   demMittelteil    ist an den Seiten je eine kugelförmige Büchse p vorgesehen, welche in einem   zweisehaligen Lager q untergebra°ht    ist. Dieses Lager ist in geeigneter Weise an dem Querträger r des Mittelteils befestigt.



     An den Durohtrittsstellen des Bolzens wt    durch das Lager q ist ein erheblicher   Spiel-    raum vorgesehen.



   Durch diese Anordnung nimmt der Bolzen lediglich die Zugkräfte auf, während die   lotrechten Belastungen des Mittelteils durch    die Längsträger f auf die Untergestelle der   Wagenteile übertragen werden. Die kuge-    lige Lagerung des Bolzens m, der frei verschiebbar in der Buchse p gelagert ist, ermöglicht eine Schrägstellung des Bolzens gegenüber seiner Grundstellung, so dass die Wagen a und b sich gegenüber dem Mittelteil d beim   Durohfahren      starker Steigungs-      weohsel oder scharfer Krümmungen frei ein-    stellen können.



   Das in Fig. 6 bis 8 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel des   Gelenkwagens ge-    mäss der Erfindung unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel lediglich dadurch, dass die Längsträger, welche zur Abstützung des Mittelteils dienen, nicht an dem  Mittelteil, sondern an den Wagenteilen angeordnet sind, wie dies insbesondere aus Fig. 6 und 7 hervorgeht.



   Im Untergestell jedes   Wagenteils    a bezw.   b    sind die Längsträger s angeordnet, deren nach innen gekrümmte Enden t durch entsprechend ausgebildete Schlitze des Kopf  travers M    des Mittelteils d hindurehgefiihrt sind. Die Enden der Längsträger s tragen Gleitbahnen, auf welohen der Mittelteil d unter Zwischenschaltung der Federung k mit Hilfe einer   Kugel-, Rollen-oder Gleitlage-    rung i verschiebbar gelagert ist. Jede Gleitbahn h kann mit einer Führungsnut für die Kugeln i versehen sein.



   Die Kupplung zwischen dem Mittelteil d und den Wagenteilen a, b kann aus je einer   Kurzkupplung    beliebiger Art bestehen.



  Zweckmässig ist die Kupplung so ausgebildet, wie in Fig. 4 dargestellt ist und in   Verbin-    dung mit dem ersten Ausführungsbeispiel be  schrieben    wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gelenkwagen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei mit vollständigem Fahrgestell ver sehene Wagenteile (a, b) durch einen achsenlosen Mittelteil (d) gelenkig miteinander ver bunden sind, welcher aus einem geschlosse- nen Wagenkörper besteht und mit den oben genannten Wagenteilen (a, b) einen durchgehenden Wagenraum bildet.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Gelenkwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Unterge- stell des Mittelteils (d) mit Längsträgern (f) versehen ist, welche sieh bis in das Kopfstück (l) des Untergestelles der Wagenteile (a und b) erstrecken und un ter Zwischenschaltung einer Federung (k) auf in der Tragkonstruktion der Wagen- teile (a und b) angeordneten Gleitbahnen (h) verschiebbar gelagert sind.
    2. Gelenkwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Unter gestell jedes Wagenteils mit Längsträgern (s) versehen ist, welche in das Kopfstück (u) des Untergestelles des Mittelteils hin- einragen und Gleitbahnen (h) tragen, auf welchen der Mittelteil unter Zwischen- schaltung einer Federung (k) verschieb bar gelagert ist.
    3. Gelenkwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, daB der Mittelteil (d) kürzer ist als die Wagenteile (a und b) und das Mitteleinstiegabteil bildet.
    4. Gelenktriebwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs mittel des ganzen Wagens in dem Mittel- teil angeordnet sind.
    5. Gelenkwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gelenk- bolzen (m) in einer kugeligen Buchse (p) seines Lagers (q) in Richtung seiner Längsachse verschiebbar ist, so dass er nach oben oder unten um einen erheb- lichen Betrag heraustreten kann, um die Durchfahrt scharfer Steigungsweehsel zu ermöglichen.
CH153359D 1931-01-22 1931-01-22 Gelenkwagen. CH153359A (de)

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