DE3142910C2 - - Google Patents
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- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H29/00—Delivering or advancing articles from machines; Advancing articles to or into piles
- B65H29/50—Piling apparatus of which the discharge point moves in accordance with the height to the pile
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Zum Stapeln von flächenförmigen Zuschnitten aus Karton,
Pappe und dergleichen sind Vorrichtungen gemäß DE-OS
25 27 035 bekannt. Hier werden die Zuschnitte oder Tafeln aus
einer nicht benannten Einrichtung kommend, in flach abgeleg
tem Zustand einzeln oder in kleinen Stößen, angeliefert. Die
Tafeln oder kleinen Stöße werden anschließend auf einer
nachgeschalteten Fördereinrichtung mit Hilfe mehrerer kompli
zierter Mechanismen einzeln aufgerichtet. Der bei bestimmten
Arbeitsverfahren, z. B. Schneiden mit Kreisscheren, anfallende
kontinuierliche Gutstrom muß dazu unterbrochen werden. Das
ist nachteilig, da die günstigen Verhältnisse von Leistungs
vermögen und Beschleunigung der kontinuierlichen Arbeits
weise durch das separate Handhaben der Tafeln oder kleinen
Stöße nicht zur Wirkung kommen. Nach dem Aufrichten werden die
Tafeln auf einer weiteren Fördereinrichtung gesammelt und
einer Vorrichtung zugeführt, die den Tafelstapel aufrichtet
und auf eine Anlage schiebt.
Das Wirkungsprinzip zur Stapelbildung ist sehr aufwendig und
eignet sich nur zur Verarbeitung jeweils eines Gutstromes.
An kontinuierlich arbeitenden Schneidmaschinen fallen meist
mehrere Gutströme an, so daß dann ungünstigerweise eine ent
sprechend hohe Anzahl dieser Vorrichtungen zum Stapeln von
Tafeln einer Verarbeitungsstrecke zuzuordnen wären.
Desweiteren sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die aus der
Schneidmaschine in mehreren Gutströmen herausgeführten Zu
schnitte schuppenförmig auf einer Fördereinrichtung abgelegt
werden. Die geschuppte Ablegeweise stabilisiert die dicht ne
beneinanderliegenden Gutströme, im folgenden Schuppenströme
genannt. Die Stapelbildung erfolgt kontinuierlich am Aus
lauf der Fördereinrichtung zwischen auslaufseitigen Band
rollen und einer Anschlagplatte, in der Form, daß die Zu
schnitte zwischen Bandrollen und Anschlagplatte abgelegt
werden. Dem Wachsen der Stapelsäule angepaßt, wird die aus
laufseitige Bandachse in einer vertikalen Führungsbahn an
gehoben.
Die Fördereinrichtung ist dabei als Band ausgebildet, die
um die einlaufseitige Bandachse schwenkbar ist. Hier können
auch ohne Umrüstungsaufwand Zuschnitte gestapelt werden, die
in dicht nebeneinanderliegenden Schuppenströmen einlaufen,
so daß sich gleichzeitig eine Querreihe von Stapelsäulen
bildet.
Zum Umsetzen vor erneuter Bildung einer Stapelsäule oder
einer Querreihe von Stapelsäulen, erfolgt ein Verschieben
der Palette um Formatlänge. Das geschieht, indem eine Platt
form, auf der sich eine Palette befindet, auf Laufschienen
läuft und mittels Spindelantrieb bewegt wird.
Die Vorarbeiten am Aufstellungsort zur Befestigung des Spin
delantriebes sowie zum Einsetzen der Laufschienen sind sehr
aufwendig. Dadurch, daß die Anschlagplatte mit dem Rahmen
teil der Fördereinrichtung verbunden ist und während des
Stapelns zwangsläufig zwischen die Stapelsäulen eintaucht,
entsteht ein Zwischenraum, der sich ungünstig auf die Sta
pelqualität hinsichtlich der Stabilität auswirkt. Dadurch
ist der Palettenwechsel, bei dem die Palette mit dem Stapel
von der Plattform herunterbewegt werden muß, eine Belastung
für die Standsicherheit des Stapels.
In diesem Zusammenhang wird auf die DE-OS 25 35 122 verwie
sen. Hier wird zwar im Gegensatz zu bereits genannten Vor
richtungen die auslaufseitige Bandachse horizontal verscho
ben und die Palette demzufolge zur Bildung von Teilstapeln
nicht horizontal bewegt, nur ist dafür eine sehr aufwendige
Realisierung der vertikalen Bewegung in Form eines Stapel
hubtisches in einer Fundamentgrube erforderlich. Diese Fun
damentgrube, die bei Stapelhöhen von z. B. 1,5 m bis 1,8 m
über Palette eine Tiefe von ca. 2 m aufweisen müßte, läßt
sich an vielen Aufstellungsorten, z. B. oberen Etagen, nicht
verwirklichen.
Eine unter DE-AS 11 27 915 bekanntgewordene Vorrichtung re
alisiert das Stapeln auf ortsfester Palette. Die vertikale
Bewegung zur Stapelbildung wird durch eine Geradführung im
Raum ermöglicht.
Hier kann jedoch nur eine einzige Stapelsäule gebildet wer
den. Ein Einsatz dieser Vorrichtung ist nur sinnvoll, wenn
großflächige Formate zu stapeln sind. Ansonsten sind wiede
rum Mechanismen zum Verschieben der Palette erforderlich,
denen die bekannten Nachteile anhaften.
Ziel der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum ortsfesten
Stapeln von Zuschnitten aus Pappe, Karton und dergleichen
bei Bildung einzelner Stapelsäulen zu schaffen, die es er
möglicht, einfach und funktionssicher zu stapeln, die auf
wendigen Vorarbeiten am Aufstellungsort der Vorrichtung ein
zusparen und die Qualität des Stapels, vor allem in bezug
auf Standsicherheit, zu erhöhen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Auslage an
Schneidmaschinen, beispielsweise für Papptafeln, so zu ge
stalten, daß die Palette während der Stapelbildung, vor
allem bei Bildung von Teilstapeln in Form einzelner Sta
pelsäulen, nicht bewegt werden muß, so daß Vorarbeiten zur
Befestigung von Spindelantrieben und Laufschienen sowie Ein
bringung von Fundamentgruben für Stapelhubtische entfallen
und daß keine Zwischenräume zwischen den Stapelsäulen ent
stehen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß zwi
schen der einlaufseitigen Bandachse und der auslaufseitigen
Bandachse einer Fördereinrichtung ineinanderschiebbare Rah
menteile angeordnet sind, daß die auslaufseitige Bandachse
beiderseits mit Zahnrädern verbunden und in identisch hori
zontalen Führungsbahnen gestützt ist und daß mit den hori
zontalen Führungsbahnen Zahnstangen verbunden sind, mit
denen Zahnräder im Eingriff stehen, daß auf die auslauf
seitige Bandachse ein mit dem inneren Rahmenteil der För
dereinrichtung verbundenes Schneckengetriebe aufgesteckt
ist und daß das System aus horizontalen Führungsbahnen,
Zahnstangen und auslaufseitiger Bandachse zusätzlich bei
derseits mit vertikalen Führungsbahnen verbunden ist.
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbei
spieles näher erläutert werden.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 die schematische Darstellung des Ablegebandes
und dessen Verbindung zum Gestell,
Fig. 2 die Ansicht der auslaufseitigen Bandachse,
Fig. 3 das Detail der auslaufseitigen Bandachse mit
Stapelsäulen.
Mehrere als Fördereinrichtung 1 wirkende Ablegebänder 5 sind über
zwei Bandachsen 7, 9 in einem Gestell 2 gelagert, wobei der Achsab
stand durch ineinanderschiebbare Rahmenteile, innerer Rah
menteil 26 und äußerer Rahmenteil 27, stark variabel ist.
Die Ablegebänder 5 sind einlaufseitig schwenkbar im Gestell 2
gelagert. Die Achse 9 der auslaufseitigen Bandrollen 8 liegt beidseitig auf
horizontalen Führungsbahnen 3, die in Fig. 2 als U-Profil
ausgebildet sind. Die horizontalen Führungsbahnen 3 werden
wiederum in als U-Profil ausgebildeten vertikalen Führungs
bahnen 4 angehoben bzw. abgesenkt. Die in den Fig. 2 und 3
nicht dargestellten vertikalen Führungsbahnen 4 verkörpern
gleichzeitig die auslaufseitigen Gestellsäulen.
Die Ablegebänder 5 bleiben durch
Führung über Umlenkrollen 6 trotz Änderung des Abstandes
der beiden Bandachsen 7, 9 ständig gestrafft.
Der Antrieb der Ablegebänder 5 erfolgt über die einlauf
seitige Bandachse 7.
Die auslaufseitigen Bandrollen 8 sind auf der auslaufsei
tigen Bandachse 9 frei drehbar angeordnet.
Zum Umsetzen vor erneuter Bildung einer Querreihe von Sta
pelsäulen 10 wird die auslaufseitige Bandachse 9 aktiv zur
horizontalen Führungsbahn 3 horizontal in der Richtung be
wegt, daß sich der Abstand der beiden Bandachsen 7; 9 ver
ringert. Dazu ist die auslaufseitige Bandachse 9 beider
seitig mit Zahnrädern 11 verbunden, die mit einer an den
horizontalen Führungsbahnen 3 befestigten Zahnstange 12 in
Eingriff stehen.
Die auslaufseitige Bandachse 9 wird über ein aufgestecktes
Schneckengetriebe 13 durch einen angeflanschten Elektromo
tor 14 in Drehung versetzt. Das Reaktionsdrehmoment des
Schneckengetriebes wird vom Rahmenteil der Ablegebänder 5
aufgenommen.
Die auf den Ablegebändern 5 geschuppt liegenden Pappenzu
schnitte werden bei geöffneter Sperrvorrichtung 15 stetig
in Richtung auslaufseitige Bandachse 9 bewegt und anschlie
ßend zwischen den auslaufseitigen Bandrollen 8 und einer
Anschlagplatte 16 auf eine Palette 17 abgelegt, wobei sich
die Pappenzuschnitte selbsttätig, von Andruckrollen 18 un
terstützt, übereinanderschieben. Die Ausrichtung der
Pappenzuschnitte wird durch eine aktive, federelastisch vor
gespannte Stoßeinrichtung 19, betätigt durch eine Steuer
kurve, ausgehend von der Drehung der auslaufseitigen Band
rollen 8, bewirkt.
Die Oberkante der sich von unten nach oben aufbauenden Sta
pelsäule 10 wird mittels Reflexlichtschranke 20 erfaßt,
worauf sich eine kurze zeitlich begrenzte Hubbewegung ent
lang der vertikalen Führungsbahn 4 anschließt. Der sich
ständig wiederholende Hubvorgang führt dazu, daß sich die in
folge Selbsthemmung zwischen Zahnstange 12, Zahnrad 11 und
Schneckengetriebe 13 vertikal geführten auslaufseitigen
Bandrollen 8 dem Wachsen der Stapelsäule 10 anpassen.
Um die Differenzen bei der Höhenerfassung und dem Aus
richten der Stapelsäulen 10 durch die unterschiedliche
Neigung der Ablegebänder 5 zu kompensieren, ist beider
seitig eine Führungsplatte 21 auf der auslaufseitigen
Bandachse 9 drehbar gelagert, die über zwei Rollen 22
entlang der horizontalen Führungsbahn 3 ständig waage
recht gehalten wird.
Reflexlichtschranke 20 und Stoßeinrichtung 19 sind mit der
Führungsplatte 21 starr verbunden.
Sobald eine vorwählbare Zwischenstapelhöhe oder die End
stapelhöhe der Stapelsäule 10 erreicht ist, wird das Um
setzen zur erneuten Bildung einer Querreihe von Stapelsäu
len 10 in der Form vorbereitet, daß der Auslaufbereich der
Ablegebänder 5 frei von Pappenzuschnitten ist. Dazu ist die
Sperrvorrichtung 15 vorgesehen, die elektromagnetisch
betätigt wird.
Beim Zuschalten der Sperrvorrichtung 15 werden zunächst die
Rollen 23 der Sperrvorrichtung 15 auf die geschuppt liegen
den Pappenzuschnitte aufgesetzt, so daß die unterhalb der
Sperrvorrichtung durchlaufenden Zuschnitte unbehindert wei
tergeführt werden. Infolge einer geringen Differenzhöhe
(kleiner als Pappenstärke) zwischen Unterkante Rollen 23
und Unterkante einer Sperrplatte 24 werden die nachfolgen
den Zuschnitte gebremst und in der Form angestaut, daß sich
die Schuppung bis zu einem bestimmten Grad, abhängig von
den Reibverhältnissen zwischen Ablegebändern 5 und Fördergut,
zu verdichten beginnt und sich dieser verdichtende Bereich
in Richtung Einlaufseite der Ablegebänder 5 ausdehnt.
Zeitlich versetzt beginnt die aktive horizontale Bewegung
der auslaufseitigen Bandachse 9, so daß wiederum ein Stapel
raum zwischen stehende Stapelsäule 10 und auslaufseitigen
Bandrollen 8 entsteht. Die Markierung der Stapelraumgröße
erfolgt in der Form, daß ein an der Führungsplatte 21 ange
ordneter Geber 25 (induktiver Initiator) durch an der hori
zontalen Führungsbahn 3 angeordnete Marken betätigt wird.
Das Umsetzen ist beendet, sobald die Ablegebänder 5 in die
untere Stellung abgesenkt worden sind.
Die Anschlagplatte 16 wird parallel zur vertikalen Füh
rungsbahn 4 bewegt und unterstützt somit bei der aktu
ellen Stapelhöhe den Gesamtstapel.
Claims (1)
- Vorrichtung zur Stapelbildung flächenförmiger Zuschnitte auf einem fest angeordneten Stapeltisch bei Bildung einer Stapelsäule zwischen einer Anschlagplatte und einer aus laufseitigen Bandrolle einer Bandfördereinrichtung, die ein laufseitig um eine Achse schwenkbar gelagert ist und de ren auslaufseitige Bandachse eine senkrechte Bewegungs bahn ausführt und die unmittelbar vor der auslaufseitigen Bandachse eine Sperrvorrichtung aufweist, durch die die Zuschnitte zurückgehalten werden können, dadurch gekenn zeichnet, daß zwischen der einlaufseitigen Bandachse (7) und der auslaufseitigen Bandachse (9) ineinanderschieb bare, Bandumlenkrollen 6 aufweisende Rahmenteile (26; 27) angeordnet sind, daß die aus laufseitige Bandachse (9) beiderseits mit Zahnrädern (11) verbunden ist, die mit Zahnstangen (12) an horizontalen Führungsbahnen (3) im Eingriff sind, daß auf die auslaufseitige Band achse (9) ein mit dem inneren Rahmenteil (26) der Förder einrichtung (1) verbundenes Schneckengetriebe (13) aufge steckt ist, und daß das System aus horizontalen Führungs bahnen (3), Zahnstangen (12) und auslaufseitiger Band achse (9) zusätzlich beiderseits mit vertikalen Führungs bahnen (4) verbunden ist.
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