CH653653A5 - Vorrichtung zur stapelbildung flaechenfoermiger zuschnitte. - Google Patents
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Description
653 653 2
PATENTANSPRÜCHE Palette um Formatlänge. Das geschieht, indem eine Plattform,
auf der sich die Palette befindet, auf Laufschienen läuft und
1. Vorrichtung zur Stapelbildung flächenförmiger Zuschnitte mittels Spindelantrieb bewegt wird.
bei Bildung einer Stapelsäule zwischen auslaufseitigen Bandrol- Die Vorarbeiten am Aufstellungsort zur Befestigung des Spin-len einer Fördereinrichtung und einer Anschlagplatte, dadurch 5 delantriebes sowie zum Einsetzen der Laufschienen sind sehr gekennzeichnet, dass in Laufrichtung der Förderelemente (5) aufwendig. Dadurch, dass die Anschlagplatte mit dem Rahmenunmittelbar vor der auslaufseitigen Bandachse (9), die beider- teil der Fördereinrichtung verbunden ist und während des Sta-seits mit Zahnrädern (11) verbunden, und in identisch horizonta- peins zwangsläufig zwischen die Stapelsäulen eintaucht, entsteht len Führungsbahnen (3) gestützt ist, eine Sperrvorrichtung (15) ein Zwischenraum, der sich ungünstig auf die Stabilität des angeordnet ist, dass mit den horizontalen Führungsbahnen (3) 10 Stapels auswirkt. Dadurch ist der Palettenwechsel, bei dem die Zahnstangen (12) verbunden sind, mit denen die Zahnräder (11) Palette mit Stapel von der Plattform herunterbewegt werden in Eingriff stehen, dass auf die auslaufseitige Bandachse (9) ein muss, eine Belastung für die Standsicherheit des Stapels, mit dem Rahmenteil der Fördereinrichtung (1) verbundenes Aufgabe der Erfindung ist daher, eine Vorrichtung zum Sta-Schneckengetriebe (13) aufgesteckt ist, und dass das System aus peln von Zuschnitten, die z. B. aus Pappe, Karton und dgl. horizontalen Führungsbahnen (3), Zahnstangen (12) und aus- 15 bestehen können, zu schaffen, die es ermöglicht, einfach und laufseitiger Bandachse (9) zusätzlich beiderseits mit vertikalen funktionssicher zu stapeln, die aufwendigen Vorarbeiten am Führungsbahnen (4) verbunden ist. Aufstellungsort der Vorrichtung einzusparen und die Qualität
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, des Stapels vor allem in bezug auf die Standsicherheit zu er-dass auf der auslaufseitigen Bandachse (9) eine die Stapelbildung höhen.
unterstützende Stosseinrichtung (19) angeordnet ist. 20 Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass in Laufrichtung der Förderelemente unmittelbar vor der auslaufseitigen Bandachse, die beiderseits mit Zahnrädern verbunden, und in iden-Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Stapelbildung tisch horizontalen Führungsbahnen gestützt ist, eine Sperrvor-flächenförmiger Zuschnitte bei Bildung einer Stapelsäule zwi- richtung angeordnet ist, dass mit den horizontalen Führungsbah-schen auslaufseitigen Bandrollen einer Fördereinrichtung und nen Zahnstangen verbunden sind, mit denen die Zahnräder in einer Anschlagplatte. Eingriff stehen, dass auf die auslaufseitige Bandachse ein mit
Zum Stapeln von flächenförmigen Zuschnitten aus Karton und dem Rahmenteil der Fördereinrichtung verbundenes Schnecken-
dergleichen sind Vorrichtungen gemäss DE-OS 2527035 getriebe aufgesteckt ist, und dass das System aus horizontalen bekannt. Hier werden die Zuschnitte oder Tafeln aus einer nicht 30 Führungsbahnen, Zahnstangen und auslaufseitige Bandachse bekannten Einrichtung kommend, in flach abgelegtem Zustand, zusätzlich beiderseits mit vertikalen Führungsbahnen verbunden einzeln oder in kleinen Stössen, angeliefert. DieTafeln oder ist.
kleinen Stösse werden anschliessend auf einer nachgeschalteten Vorteilhaft ist es, wenn eine auf der auslaufseitigen Bandachse Fördereinrichtung mit Hilfe mehrerer komplizierter Mechanis- lastende ständig waagrecht stehende Stosseinrichtung die Stapeimen einzeln aufgerichtet. Der bei bestimmten Arbeitsverfahren, 35 bildung unterstützt.
z. B. Schneiden mit Kreisscheren, anfallende kontinuierliche Eine beispielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemäs-Gutstrom muss dazu unterbrochen werden. Das ist nachteilig, da sen Vorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
die günstigen Verhältnisse von Leistungsvermögen und Fig. 1 eine schematische Darstellung des Ablegebandes und
Beschleunigung der kontinuierlichen Arbeitsweise durch das dessen Verbindung zu Gestell;
separate Handhaben der Tafeln oder kleinen Stösse nicht zur 40 Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der auslaufseitigen Band-
Wirkung kommen. Nach dem Aufrichten werden die Tafeln auf achse, und einer weiteren Fördereinrichtung gesammelt, und einer Vorrich- Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Details der auslauf-
tung zugeführt, die den Tafelstapel aufrichtet und auf eine seitigen Bandachse mit Stapelsäulen.
Auslage schiebt. Ein als Fördereinrichtung wirkendes Ablegeband list über
Das Wirkungsprinzip zur Stapelbildung ist sehr aufwendig und 45 zwei Achsen in einem Gestell 2 gelagert, wobei der Achsabstand eignet sich nur zur Verarbeitung jeweils eines Gutstromes. An durch ineinanderschiebbare Rahmenteile stark variabel ist.
kontinuierlich arbeitenden Schneidmaschinen fallen meist meh- Das Ablegeband 1 ist einlaufseitig schwenkbar im Gestell 2
rere Gutströme an, so dass dann ungünstigerweise eine entspre- gelagert. Auslaufseitig liegt das Ablegeband beidseitig in hori-
chend hohe Anzahl dieser Vorrichtungen zum Stapeln von zontalen Führungsbahnen 3, die in Fig. 2 als U-Profil ausgebildet
Tafeln einer Verarbeitungsstrecke zugeordnet wäre. 50 sind. Die horizontalen Führungsbahnen 3 werden wiederum in
Des weiteren sind Vorrichtungen bekannt, bei denen die aus als U-Profil ausgebildeten vertikalen Führungsbahnen 4 angeho-
der Schneidmaschine in mehreren Gutströmen herausgeführten ben bzw. abgesenkt. Die in den Fig. 2 und 3 nicht dargestellten Zuschnitte schuppenförmig auf einer Fördereinrichtung abgelegt vertikalen Führungsbahnen verkörpern gleichzeitig die auslaufwerden. Die geschuppte Ablegeweise stabilisiert die dicht neben- seitigen Gestellsäulen.
einander liegenden Gutströme, im folgenden Schuppenströme 55 Als Förderelement 5 ist ein Band dargestellt, das durch genannt. Die Stapelbildung erfolgt kontinuierlich am Auslauf Führung über Umlenkrollen 6 trotz Änderung des Abstandes der der Fördereinrichtung zwischen auslaufseitigen Bandrollen und beiden Bandachsen ständig gestrafft bleibt.
einer Anschlagplatte, in der Form, dass die Zuschnitte zwischen Der Antrieb der Förderelemente 5 erfolgt über die einlaufsei-
Bandrollen und Anschlagplatte abgelegt werden. Dem Wachsen tige Bandachse 7.
der Stapelsäule angepasst, wird die auslaufseitige Bandachse in 60 Die auslaufseitigen Bandrollen 8 sind auf der auslaufseitigen einer vertikalen Förderungsbahn angehoben. Bandachse 9 frei drehbar angeordnet.
Die Fördereinrichtung ist dabei als Band ausgebildet, die um Zum Umsetzen vor erneuter Bildung einer Querreihe von die einlaufseitige Bandachse schwenkbar ist. Hier können auch Stapelsäulen 10 wird die auslaufseitige Bandachse 9 aktiv zur ohne Umrüstungsaufwand Zuschnitte gestapelt werden, die in horizontalen Führungsbahn 3, horizontal in der Richtung dicht nebeneinanderliegenden Schuppenströmen einlaufen, so 65 bewegt, dass sich der Abstand der Bandachsen verringert. Dazu dass sich gleichzeitig eine Querreihe von Stapelsäulen bildet. ist die auslaufseitige Bandachse 9 beiderseitig mit Zahnrädern 11
Zum Umsetzen vor erneuter Bildung einer Stapelsäule oder verbunden, die mit einer an den horizontalen Führungsbahnen 3 einer Querreihe von Stapelsäulen, erfolgt eine Verschiebung der befestigten Zahnstangen 12 im Eingriff stehen.
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Die auslaufseitige Bandachse 9 wird über ein aufgestecktes Sobald eine vorwählbare Zwischenstapelhöhe oder die End-
Schneckengetriebe 13, durch einen angeflanschten Elektromotor stapelhöhe der Stapelsäule 10 erreicht ist, wird das Umsetzen zur
14 in Drehung versetzt. Das Reaktionsdrehmoment des Schnek- erneuten Bildung einer Querreihe von Stapelsäulen in der Form kengetriebes wird vom Rahmenteil des Ablegebandes 1 aufge- vorbereitet, dass der Auslaufbereich des Ablegebandes 1 frei von nommen. 5 Pappenzuschnitten ist. Dazu ist eine Sperrvorrichtung 15 vorge-
Die auf den Förderelementen 5 geschuppt liegenden Pappen- sehen, die elektromagnetisch betätigt wird.
zuschnitte werden bei geöffneter Sperrvorrichtung 15 stetig in Beim Zuschalten der Sperrvorrichtung 15 werden zunächst die Richtung auslaufseitige Bandachse 9 bewegt und anschliessend Rollen 23 der Sperrvorrichtung 15 auf die geschuppt liegenden zwischen den auslaufseitigen Bandrollen 8 und einer Anschlag- Pappenzuschnitte aufgesetzt, so dass die unterhalb der Sperrvorplatte 16 auf einer Platte 17 abgelegt, wobei sich die Pappenzu- 10 richtung durchlaufenden Zuschnitte unbehindert weitergeför-schnitte selbsttätig, von Andruckrollen 18 unterstützt, überein- dert werden- Infol8e einer geringen Differenzhöhe (kleiner als anderschieben. Der Ausrichtvorgang der Pappenzuschnitte wird Pappenstärke) zwischen Unterkante Rollen 23 und Unterkante durch eine aktive, federelastisch vorgespannte Stosseinrichtung Sperrplatte 24 werden die nachfolgenden Zuschnitte gebremst 19, betätigt durch eine Steuerkurve, ausgehend von der Drehung und 'n der F°rm angestaut, dass sich die Schuppung bis zu einem der auslaufseitigen Bandrolle 8, erweitert. 15 bestimmten Grad (abhängig von den Reibverhältnissen zwischen ... ,, „ , Förderelement und Fördergut) zu verdichten beginnt, und sich Die Oberkante, der sich von unten nach oben aufbauenden dieser verdichtende Bereich in Richtung Einiaufseite des Able-
Stapelsäuien 10, wird mittels Reflexlichtschranke 20 erfasst, gebandes 1 ausdehnt worauf sich eine kurze zeitlich begrenzte Hubbewegung entlang ZeitHch versetzt beginnt die aktiye horizontale Bewegung der der vertikalen Fuhrungsbahn 4 anschhesst. Der sich standig 20 auslaufseitigen Bandachse 9, so dass wiederum ein Stapelraum wiederholende Hubvorgangfuhrt dazu dass sich infolge Selbst- zwischen stehender Stapelsäule 10 und auslaufseitigen Bandrol-
hemmung zwischen Zahnstange 12, Zahnrad 11 und Schnecken- len 8 entsteht Die Markierung der stapelraumgrösse erfolgt in getnebe 13 vertikal geführten auslaufseitigen Bandrollen 8 dem der Form> dass dn an der Führungsplatte 2l angeordneter Geber
Wachsen der Stapelsäule 10 anpassen. 25 (induktiver Initiator) durch an der horizontalen Führungs-
Um die Differenzen bei der Höhenerfassung und dem Ausrich-25 bahn angeordnete Marken betätigt wird.
ten der Stapelsäulen 10 durch die unterschiedliche Neigung des Das Umsetzen ist beendet, sobald das Ablegeband 1 in die Ablegebandes 1 zu kompensieren, ist beiderseitig eine Führungs- untere Stellung abgesenkt worden ist.
platte 21 auf der auslaufseitigen Bandachse 9 drehbar gelagert, Die Anschlagplatte 16 wird parallel zur vertikalen Führungs-
die über zwei Rollen 22 entlang der horizontalen Führungsbahn 3 bahn 4 bewegt und unterstützt somit bei der aktuellen Stapelhöhe ständig waagrecht gehalten wird. 30 den Gesamtstapel.
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3 Blatt Zeichnungen
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