DE3143382A1 - Holzklotz fuer eine aus einzeln aneinandergesetzt verlegbaren holzkloetzen gebildete flaechenbedeckung, vorzugsweise fuer einen bodenbelag - Google Patents

Holzklotz fuer eine aus einzeln aneinandergesetzt verlegbaren holzkloetzen gebildete flaechenbedeckung, vorzugsweise fuer einen bodenbelag

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DE3143382A1 DE19813143382 DE3143382A DE3143382A1 DE 3143382 A1 DE3143382 A1 DE 3143382A1 DE 19813143382 DE19813143382 DE 19813143382 DE 3143382 A DE3143382 A DE 3143382A DE 3143382 A1 DE3143382 A1 DE 3143382A1
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Hs Import/export Horst Schwarz 2901 Gristede De
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Oldenburger Parkettwerk Heiting und Hschwarz
Eiting & Schwarz Parkett
Oldenburger Parkettwerk H Eiting und H Schwarz 2901 Gristede
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/04Flooring or floor layers composed of a number of similar elements only of wood or with a top layer of wood, e.g. with wooden or metal connecting members

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  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Holzklotz für eine aus einzeln aneinandergesetzt verlegba-
  • ren Holzklötzen gebildete Flächenbedeckung, vorzugsweise für einen Bodenbelag Die Erfindung betrifft einen Holzklotz für eine aus einzeln aneinandergesetzt verlegbaren Holzklötzen gebildete Flächenbedeckung, vorzugsweise einen Bodenbelag.
  • Eine bekannte Ausführungsform eines Bodenbelags der vorbezeichneten Art ist ein Holzpflaster. Dieses besteht aus scharfkantig geschnittenen Vollholzklötzen, die einzeln zu gepflasterten Flächen so verlegt werden, daß eine Hirnholzfläche als Lauffläche dient. Vollholzklötze für ein Holzpflaster weisen Abmessungen auf, die letztlich eine Schichtdicke des Bodenbelags von etwa 30 - 100 mm ergeben. Durch das hygroskopische Verhalten von Holz ist jeder einzelne Vollholzklotz des Holzpflasters Ausclehnungsschwankungen unterworfen, die von der Luftfeuchtigkeit,aber auch der Temperatur der unmittelbaren Umgebung abhängig sind. Innerhalb eines als Holzpflaster ausgebildeten Bodenbelags addieren sich die Ausdehnungsschwankungen jedes einzelnen Holzklotzes, so daß im Randbereich des Bodenbelag bereits erhebliche Verschiebungen auftreten können. In den Randbereichen eines Holzpflasters wird vor Wänden, die einen Innenraum begrenzen, deshalb eine Abschlußfuge freiqelassen, welche die Ausdehnungsschwankungen des Bodenbelags ausgleichen soll. Da die Vollholzklötze für das Holzpflaster einzeln mit dem Verlegeuntergrund verklebt sind, werden die in den zur Abschlußfuge benachbarten Randbereichen befindlichen Holzklötze des Holzpflasters jedoch durch die von Spannungen im Holzpflaster verursachten Verschiebungen aus dem Klebstoffbett regelrecht abgeschert. Bei einem verlegten Holzpflaster sind die in den Randbereichen verlegten Vollholzklötzen demzufolge nach kurzer Zeit nicht mehr fest mit dem Untergrund verbunden, da ein Raumklima bezüalich der Luftfeuchtigkeit und Temperatur nicht derart konstant gehalten werden kann, daß durch Spannungen verursachte Verschiebungen des Holzpflasters nicht mehr auftreten.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Vollholzklötze eines Holzpflasters derart zu verlegen, daß sich der Bodenbelag von Wand zu Wand erstreckt, daß also die einzelnen Vollholzklötze praktisch zwischen den Wänden eingespannt sind. Das Abscheren aus dem Klebstoffbett kann dabei nicht mehr auftreten Die Klötze können sich jedoch kaum ausdehnen, so daß sich im Holzpflaster erhebliche Druckspannungen aufbauen können, die von den Innenwänden aufzufangen sind. Solche Druckspannungen im Holzpflaster können auch bei einem mit der vorgenannten Abschlußfuge verlegten Holzpflaster auftreten, wenn z.B. durch einen Wasserschaden, bedingt durch Rohrleitungsbrüche, undichte Dächer, aufsteigende Feuchtigkeit oder dergleichen das Holzpflaster soweit quillt, daß die Abschlußfuge die durch das Aufquellen bedingte Vergößerung nicht mehr auffangen kann.
  • Dies hat, ebenso wie die eingespannte Verlegung des Bodenbelags zwischen den Raumwänden, die negative Auswirkung, daß schwere Gebäudeschäden verursacht werden, weil die Druckspannungen sogar zum Verschieben der Raumwände führen können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bodenbelag, insbesondere ein Holzpflaster,derart auszubilden, daß Gebäudeschäden bei einem Aufquellen der einzelnen Holzklötze nicht mehr auftreten können.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß ein Holzklotz mindestens eine seinen Querschnitt vermindernde Ausnehmung aufweist.
  • Die erfindungsgemäße Ausführung eines Holzklotzes hat den Vorteil, daß durch Aufquellen verursachte Druckspannungen innerhalb des Bodenbelags, die sich auf ihn durch die jeweils benachbart verlegten Holzklötze übertraaen, zu einem Bruch des Holzklotzes an solchen Stellen führen,wo sein Querschnitt durch die Ausnehmung geschwächt ist. Damit ist es möglich, ein Holzpflaster zwischen Raumwänden eingespannt zu verlegen, so daß das Abscheren einzeiner Klötze aus dem Klebebett nicht mehr auftritt. Die den Querschnitt eines Holzklotzes vermindernden Ausnehmungen sind dabei so bemessen, daß der Holzklotz Quetschkräfte bis zu einer Größenordnung auffangen kann, die kurz vor dem Erreichen eines Sollwertes liegen, bei dessen Überschreitung ein Gebäudeschaden auftreten würde. Durch die in die Holzklötze eingeformten Ausnehmungen werden somit Sollbruchstellen geschaffen, die bei Uberschreiten einer bestimmten Druckspannung im Holzpflaster zu einer Zertrümmerung des Holzklotzes führen.
  • Die den Querschnitt vermindernden Ausnehmungen können beliebig ausgeformt sein. So ist es z.B. möglich, die Ausnehmungen in die Unterseite des Holzklotzes einzuschneiden.
  • Die Ausnehmungen können als in die Unterseite eingeschnittene Sacklöcher ausgeführt sein, die sich bis kurz unter die als Lauffläche dienende Stirnfläche des Holzklotzes erstrekken Die zwischen den Ausnehmungen stehenbleibenden Stege können dann bei auftretenden Druckspannungen zerbrechen.
  • Es ist auch möglich, die Ausnehmungen in die Seitenflächen des Holzklotzes einzuschneiden. Wichtig ist dabei lediglich, daß sie zu Materialschwächungen des Holzklotzes führen, die diesen bei auf seine Seitenflächen einwirkenden Druckspannungen zerbrechen lassen. In die Seitenflächen können sowohl Sacklöcher, als auch Durchgangsbohrungen eingeformt werden.
  • Die Ausnehmungen können auch als Nuten, Schlitze oder dergleichen ausgebildet sein.
  • Es ist auch möglich, innerhalb eines Klotzes Ausnehmungen unterschiedlicher Formgebung und Abmessung anzuordnen Daraus ergibt sich der Vorteil, daß auf relativ einfache Weise die Belastung vorbestimmt werden kann, bei welcher der Klotz zerbrechen soll. Bleiben z.B. stärkere Stege zwischen geringer dimensionierten Ausnehmungen stehen, zerbricht der Holzklotz erst bei Auftreten höherer Druckspannungen. Ebenso ist es möglich, bei gleich dimensionierten Ausnehmungen die Bruchgrenze durch die Anzahl der eingeschnittenen Ausnehmungen vorzubestimmen. Sind innerhalb eines Klotzes Ausnehmungen mit unterschiedlichen Abmessungen angeordnet, tritt auch eine stufenweise Zerstörung eines Holzklotzes bei einer durch Aufquellung des Bodenbelags langsam anwachsenden Druckspannung auf.
  • Es ist auch möglich, zueinander benachbart verlegte Holzklötze mit jeweils unterschiedliche Abmessungen aufweisenden Ausnehmungen zu versehen.
  • Zweckmäßigerweise wcrden die erfindungsgemäßen Holzklötze mit Ausnehmungen innerhalb eines Bodenbelags, z B. eines Holzpflasters, im Verbund mit benachbart verlegten Vollholzklötzen verlegt. Dadurch kann in vorteilhafter Weise erreicht werden, daß bei durch Quellung der Vollholzklötze auftretenden Druck spannungen der Bodenbelag nur in vorbestimmten Bereichen zerstört wird. Solche Bereiche, in denen eine Zerstörung auftreten kann, können durch Verlegung der Holzklötze mit Ausnehmungen z.B. dort festgelegt werden, wo später ein leichteres Auswechseln der zerquetschten Holzklötze möglich ist.
  • Ein solcher bevorzugter Bereich der Anordnung von Holzklötzen mit Ausnehmungen befindet sich z.B. in zu Begrenzungswänden eines Innenraums benachbarten Randbereichen eines Bodenbelags aus üblichen Vollholzklötzen, und zwar dort, wo bei bisherigen Holzpflasterungen eine seitliche Abschlußfuge angeordnet wurde. Fine Sollbruchzone innerhalb des Bodenbelags zum Ausgleich der Verschiebungen bei Quellung kann z.B. durch drei Reihen parallel zueinander im Randbereich verlegte Holzklötze mit Ausnehmungen gebildet sein.
  • Solche Sollbruchzonen, z.B. Randbereiche eines Bodenbelags, können sich beispielsweise vor jeweils zwei einander gegenüberstehenden Begrenzungswänden eines Innenraumes befinden.
  • Es ist unter Umständen auch ausreichend, lediglich vor einer Begrenungswand von zwei einander gegenüberstehenden Begrenzungswänden eine Sollbruchzone aus erfindungsgemäßen Holzklötzen mit Ausnehmungen zu verlegen.
  • Der Einsatz von erfindungsgemäßen Holzklötzen ermöglicht das eingespannte Verlegen eines Holzpflasters, dessen Klötze sich von Wand zu Wand eines Innenraumes erstrecken.
  • Demzufolge können bei gerinafügigen Ausdehnungsschwankungen des Fußbbodenbelags keine Abscherungen der am Randbereich befindlichen Klötze aus dem Klebstoffbett auftreten. Nehmen die durch die Ausdehnungsschwankungen bedingten Druckspannungen im Fußbodenbe,lag dann soweit zu, daß Gebäudeschäden zu befürchten sind, treten die erfindungsgemäßen Holzklötze in Funktion, indem sie durch die Druckspannungen zertrümmert werden, bevor eine zu Gebäudeschäden führende Größenordnung der Druckspannungen erreicht wird. Zertrümmerte Holzklötze können einfach ausgewechselt werden.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische schematische Darstellung einer Randzone eines Bodenbelags vor einer Wand, mit Vollholzklötzen und mit einem erfindungsgemäßen Holzklotz mit Ausnehmungen, Fig. 2 eine schematische Schnittansicht durch einen Holzklotz mit in seine Unterseite geformten Ausnehmungen, Fig. 4 eine schematische perspektivische Ansicht eines Holzklotzes mit als Längsdurchbohrung ausgebildeten Ausnehmungen, Fig. 3 ein anderes -Ausfiihrungsbeispie1 der Formgebung von Ausnehmungen eines Holzklotzes und Fig. 5 eine Ausführung des Holzklotzes mit als Querschlitzen ausgeführten Ausnehmungen.
  • In Fig. 1 ist in schematischer perspektivischer Darstellung eine Randzone eines aus Holzklötzen gebildeten Holz- pflaster-Bodenbelags in einem Innenraum dargestellt, der durch Innenwände 1 begrenzt wird. Der Bodenbelag besteht aus einzeln aneinandergesetzt verlegten Vollholzklötzen 2. Der an die Innenwand 1 angrenzende Randbereich des Bodenbelags besteht aus einer Reihe von Holzklötzen 3, von denen jeder Holzklotz mit seinen Querschnitt vermindernden Ausnehmungen 4 versehen ist, die bei diesem Ausführungsbeispiel als von der Unterseite 5 des Holzklotzes aus eingeschnittene, zueinander parallel ausgerichtete kammförmige Nuten ausgebildet sind. Jede Ausnehmung 4 erstreckt sich bis kurz unter die als Lauf fläche des Holzpflasters dienende Stirnfläche des Holzklotzes 3.
  • Bei in Richtung-des Pfeils 6 von rechts im Holzpflaster auftretende Druckkräfte, die z.B. durch Quellen bei Wasserschäden o.dgl. entstehen können, kann der durch die Ausnehmungen 4 geschwächte Holzklotz 3 zertrümmert werden, so daß sich die Druck spannun gen nicht auf die Innenwand 1 auswirken können, was andernfalls zu Gebäudeschäden führen würde.
  • Fig. 3 zeigt einen Holzklotz 3 mit keilförmigen Ausnehmungen 4.
  • Die in Fig. 4 und 5 dargestellten Holzklötze weisen quer zur Stirnseite 3 des Holzklotzes verlaufende, in verschiedene Seitenflächen eingebrachte Ausnehmungen 4 auf.
  • Leerseite

Claims (8)

  1. Ansprüche: 1. Holzklotz für eine aus einzeln aneinandergesetzt verlegbaren Holzklötzen gebildete Flächenbedeckung, vorzugsweise für einen Bodenbelag, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß er wenigstens eine seinen Querschnitt vermindernde Ausnehmung (2) aufweist.
  2. 2. Holzklotz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (2) in die Unterseite des Holzklotzes (1) eingeschnitten sind.
  3. 3. Holzklotz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (2) in Seitenflächen des Holzklotzes eingeschnitten sind.
  4. 4. Holzklotz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (2) Bohrungen, Nuten, Schlitze o.dgl. sind.
  5. 5. Holzklotz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (2) eines Klotzes unterschiedliche Abmessungen aufweisen.
  6. 6. Holzklotz nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß zueinander benachbart verlegte Holzklötze (1) Ausnehmungen (2) mit jeweils anderen Abmessungen aufweisen.
  7. 7. Holzklotz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er innerhalb eines Bodenbelags im Verbund mit benachbart verlegten Vollholzklötzen (3) angeordnet ist.
  8. 8. Holzklotz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß er in zu Begrenzungswänden eines Innenraums benachbarten Randbereichen eines Bodenbelags aus Vollholzklötzen (3) angeordnet ist.
DE19813143382 1981-11-02 1981-11-02 Holzklotz fuer eine aus einzeln aneinandergesetzt verlegbaren holzkloetzen gebildete flaechenbedeckung, vorzugsweise fuer einen bodenbelag Granted DE3143382A1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH86520A (de) * 1920-02-13 1920-09-01 Johansson Frans Hugo Holztafel, insbesondere zur Herstellung von Fussböden.
DE1978790U (de) * 1967-08-21 1968-02-15 Jakob Kink & Cie Holzbearbeitu Hirnholzpflasterboden-bauelement.
DE7144332U (de) * 1972-03-09 Orban Bois Sa Senkrecht zur Faser geschnittener Klotz zur Herstellung von Hirnholzbelag

Patent Citations (3)

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