DE3143690C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/04—Frames; Guides
- B30B15/041—Guides
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/06—Platens or press rams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
Description
Die Erfindung wird an Kurbelpressen für Dosenteile eingesetzt.
Anwendungsmöglichkeiten bestehen bei allen Pressen, deren Werk
zeuge mit hoher Genauigkeit geführt werden müssen.
Bekannt sind eine Reihe von Erfindungen, die sich mit der Ver
besserung der Führung des Stößels im Gestell beschäftigen (DD-PS
1 32 707). Diese Erfindungen bilden eine Verbesserung gegenüber
herkömmlichen Rollen-, Kugel- und Gleitführungen. Bei außer
mittiger Belastung des Stößels entsteht aber hier durch das
notwendige Führungsspiel, durch Abplattung der Wälzkörper und
durch Verformung des Pressenkörpers, eine Schrägstellung des
Stößels. Das an der Unterseite des Stößels befestigte Oberwerk
zeug verschiebt sich gegenüber dem Unterwerkzeug, da der Kippunkt
des Stößels weit oberhalb der Blechebene liegt. Die Ver
schiebung ist um so größer, je weiter die Blechebene vom Kippunkt
des Stößels entfernt ist. Weiterhin ist ein Stößel nach
CH-PS 5 43 375 bekannt, an dessen Unterseite vier zusätzliche
Führungssäulen angeordnet sind, die den Stößel im Bereich der
Bandlaufebene zusätzlich führen. Nachteilig wirkt sich hier die
einseitige Befestigung der Führungssäulen aus.
Der Kippunkt des Stößels liegt weit oberhalb der Blechebene,
so daß auch hier eine geringe Schrägstellung des Stößels eine
Verschiebung des Werkzeugoberteiles zum Werkzeugunterteil und
damit vorzeitigen Verschleiß bringt. Nach FR-PS 14 89 878 ist ein
Stößel bekanntgeworden, der mit zwei vertikalen Trägern ver
bunden ist, die durch das Unterteil des Pressengestelles hin
durchgeführt und unterhalb der Presse verbunden sind. Diese
Ausführung erlaubt eine sehr lange Führung auch unterhalb der
Blechebene, ist aber infolge ihrer Masse bei langsam laufenden
Pressen einsetzbar und erfordert auch dort hohen Aufwand. Die
Zugängigkeit des Werkzeuges ist von zwei Seiten stark beein
trächtigt. Der Stößel nimmt mit seiner flächigen Form im Werk
zeugraum und unterhalb der Bandlaufebene keine Kippmomente in
einer zweiten Ebene auf.
Das Ziel der Erfindung ist es, unter Vermeidung der Nachteile
der ausgeführten Lösungen, die Standzeit der herkömmlichen
Pressenwerkzeuge zu erhöhen und die Voraussetzung für den Ein
satz von hartmetallbestückten Pressenwerkzeugen zu schaffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen massearmen
und eine kompakte Gestalt aufweisenden Stößel mit gleichen
Flächenquerschnittsabmessungen in den Bereichen des Werkzeug
raumes und des Pressentisches unterhalb der Bandlaufebene mit
durchgängigen sich über die gesamte Stößellänge erstreckenden
Führungen zu schaffen.
Die Erfindung wird dadurch gelöst, indem ein Stößeloberteil
und ein den Aufspanntisch umschließendes Stößelunterteil in
ihren Ecken Verbindungsteile mit je einem Stößelführungs
element, die vorzugsweise eine Achtfach-Wälzführung bilden,
besitzen.
Beim Niedergang des Stößels tritt bei außermittiger Belastung
eine von der Starrheit der Führungselemente abhängige Schräg
stellung auf. Der Stößel verdreht sich dabei um den in der
Blechebene liegenden Schnittpunkt der Diagonalen. In dieser
Ebene findet der Schneidvorgang statt. Die Verschiebung des
Werkzeugoberteiles gegenüber dem Werkzeugunterteil reduziert
sich auf einen geringen durch die Auslenkung aus der Ebene
hervorgerufenen Restbetrag.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein Stößel einer
schnellaufenden Presse so ausgebildet ist, daß die durch die
elastische Verformung der Führungen und der Wälzkörper bei
außermittiger Belastung unvermeidbare geringe Schrägstellung in
ihrer schädlichen Wirkung auf das Werkzeug ausgeschaltet ist.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß der so ausge
führte Stößel in seiner Größe und Masse dem normalen Stößel
weitgehend gleicht und so besonders für schnellaufende Pressen
geeignet ist. Der konstruktive Aufwand bleibt gering. Der
Stößel wird kompakt aus einem Stück ausgeführt.
Die Führungsleisten im Pressengestell sind so ausgebildet, daß
der Stößel mit seinen Stößelführungselementen während des
gesamten Bewegungsablaufes in seiner ganzen Länge geführt wird.
Die Stößelführungselemente mit der Achtfach-Wälzführung liegen
im oberen Totpunkt und im unteren Totpunkt des Stößels inner
halb der Führungsleisten des Gestells. Ein Herausfahren des
Stößels aus den Führungsleisten des Gestells der Presse tritt
nicht ein.
Durch die Anordnung des Stößeloberteiles, des Stößelunterteiles
und der Verbindungselemente werden Durchbrüche in der Blech
ebene geschaffen.
Vorteilhaft wirken sich die erfindungsgemäß angeordneten Durch
brüche aus, die eine gute Zugänglichkeit zum Werkzeug, zum
Ein- und Ausbau und zur Beschickung gewährleisten. Vorteilhaft
ist der einfache Ein- und Ausbau des Stößels, der sich nicht
von den der bisher üblichen Ausführung unterscheidet.
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigt
Fig. 1 Hauptansicht des Stößels und der Stößelführung im
Schnitt,
Fig. 2 Schnitt A-A nach Fig. 1,
Fig. 3 Schnitt B-B nach Fig. 1,
Fig. 4 Schnitt C-C nach Fig. 2.
Fig. 1 zeigt den Stößel im unteren Totpunkt, Fig. 2 den Stößel
in seiner oberen Totpunktlage.
Im Pressengestell 1 mit den Führungsleisten 2 ist der Stößel,
bestehend aus dem Stößeloberteil 4 mit der Werkstückaufspann
fläche 5, den Verbindungsteilen 6, 18, 19, 20 und dem Stößel
unterteil 10 angeordnet.
An die Aufspannfläche 5 des Stößeloberteiles 4 ist mittels
der Schrauben 15 das Werkzeugoberteil 7 eines Mehrfachwerk
zeuges befestigt. Das Werkzeugunterteil 9 ist durch die
Schrauben 16 mit dem in das Stößelunterteil 10 hineinragenden
Aufspanntisch 11 verbunden. Der Aufspanntisch 11 ist fest mit
dem Pressengestell 1 verbunden. Das Werkzeugoberteil 7 und
das Werkzeugunterteil 9 haben zusätzliche Werkzeugführungs
elemente. Der Stößel ist durch das fest im Stößeloberteil 4
angebrachte Stößelgelenk 3 mit dem Pressenantrieb verbunden.
Das Stößeloberteil 4, die Verbindungsteile 6, 18, 19, 20
tragen die Stößelführungselemente 13 mit den Wälzkörpern.
Die Führungsleisten 2 sind daher so ausgebildet, daß sie die
Stößelführungselemente 13 mit den Wälzkörpern während des
gesamten Stößelhubes führen. Die Aufspannfläche 12 des Stößel
oberteiles 4 ist dabei so angeordnet, daß bei dem in Fig. 1
dargestellten Schneidvorgang die Blechebene 8 während des Ein
tauchens des Werkzeugoberteiles 7 in das Werkzeugunterteil 9
im Schnittpunkt 27 der Stößeldiagonalen 25 bzw. 26 liegen.
Zwischen den Verbindungsteilen 6, 18, 19, 20 sind die Durch
brüche angeordnet.
Claims (2)
1. Stößel mit Werkzeugaufspann
fläche und Führungen bis unterhalb der Bandlaufebene, wobei
der Schnittpunkt der Stößeldiagonalen etwa durch den Mittel
punkt des Werkzeugraumes geht, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Stößeloberteil (4) und ein den Aufspanntisch (11) umschließendes
Stößelunterteil (10) in ihren Ecken Verbindungsteile (6; 18;
19; 20) mit je einem Stößelführungselement (13), die vorzugs
weise eine Achtfach-Wälzführung bilden, besitzen.
2. Stößel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Stößeloberteil (4), das Stößelunterteil (10) und die Ver
bindungsteile (6; 18; 19; 20) gemeinsam Durchbrüche
in der Blechebene bilden.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DD22667380A DD154080B1 (de) | 1980-12-29 | 1980-12-29 | Stoessel fuer pressen |
Publications (2)
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Family Applications (1)
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| DE (1) | DE3143690A1 (de) |
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1981
- 1981-11-04 DE DE19813143690 patent/DE3143690A1/de active Granted
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| GB2090190A (en) | 1982-07-07 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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