DE3143690C2 - - Google Patents

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DE3143690C2
DE3143690C2 DE19813143690 DE3143690A DE3143690C2 DE 3143690 C2 DE3143690 C2 DE 3143690C2 DE 19813143690 DE19813143690 DE 19813143690 DE 3143690 A DE3143690 A DE 3143690A DE 3143690 C2 DE3143690 C2 DE 3143690C2
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DE
Germany
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tappet
ram
plunger
tool
guide
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Expired
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DE19813143690
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English (en)
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DE3143690A1 (de
Inventor
Karlheinz Dr. Beyrich
Helmut Ddr 9400 Aue Dd Drexler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEB KOMBINAT UMFORMTECHNIK "HERBERT WARNKE" ERFURT DDR 5010 ERFURT DD
Original Assignee
VEB KOMBINAT UMFORMTECHNIK "HERBERT WARNKE" ERFURT DDR 5010 ERFURT DD
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/04Frames; Guides
    • B30B15/041Guides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/06Platens or press rams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

Anwendungsgebiet
Die Erfindung wird an Kurbelpressen für Dosenteile eingesetzt. Anwendungsmöglichkeiten bestehen bei allen Pressen, deren Werk­ zeuge mit hoher Genauigkeit geführt werden müssen.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind eine Reihe von Erfindungen, die sich mit der Ver­ besserung der Führung des Stößels im Gestell beschäftigen (DD-PS 1 32 707). Diese Erfindungen bilden eine Verbesserung gegenüber herkömmlichen Rollen-, Kugel- und Gleitführungen. Bei außer­ mittiger Belastung des Stößels entsteht aber hier durch das notwendige Führungsspiel, durch Abplattung der Wälzkörper und durch Verformung des Pressenkörpers, eine Schrägstellung des Stößels. Das an der Unterseite des Stößels befestigte Oberwerk­ zeug verschiebt sich gegenüber dem Unterwerkzeug, da der Kippunkt des Stößels weit oberhalb der Blechebene liegt. Die Ver­ schiebung ist um so größer, je weiter die Blechebene vom Kippunkt des Stößels entfernt ist. Weiterhin ist ein Stößel nach CH-PS 5 43 375 bekannt, an dessen Unterseite vier zusätzliche Führungssäulen angeordnet sind, die den Stößel im Bereich der Bandlaufebene zusätzlich führen. Nachteilig wirkt sich hier die einseitige Befestigung der Führungssäulen aus.
Der Kippunkt des Stößels liegt weit oberhalb der Blechebene, so daß auch hier eine geringe Schrägstellung des Stößels eine Verschiebung des Werkzeugoberteiles zum Werkzeugunterteil und damit vorzeitigen Verschleiß bringt. Nach FR-PS 14 89 878 ist ein Stößel bekanntgeworden, der mit zwei vertikalen Trägern ver­ bunden ist, die durch das Unterteil des Pressengestelles hin­ durchgeführt und unterhalb der Presse verbunden sind. Diese Ausführung erlaubt eine sehr lange Führung auch unterhalb der Blechebene, ist aber infolge ihrer Masse bei langsam laufenden Pressen einsetzbar und erfordert auch dort hohen Aufwand. Die Zugängigkeit des Werkzeuges ist von zwei Seiten stark beein­ trächtigt. Der Stößel nimmt mit seiner flächigen Form im Werk­ zeugraum und unterhalb der Bandlaufebene keine Kippmomente in einer zweiten Ebene auf.
Ziel der Erfindung
Das Ziel der Erfindung ist es, unter Vermeidung der Nachteile der ausgeführten Lösungen, die Standzeit der herkömmlichen Pressenwerkzeuge zu erhöhen und die Voraussetzung für den Ein­ satz von hartmetallbestückten Pressenwerkzeugen zu schaffen.
Darstellung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen massearmen und eine kompakte Gestalt aufweisenden Stößel mit gleichen Flächenquerschnittsabmessungen in den Bereichen des Werkzeug­ raumes und des Pressentisches unterhalb der Bandlaufebene mit durchgängigen sich über die gesamte Stößellänge erstreckenden Führungen zu schaffen.
Die Erfindung wird dadurch gelöst, indem ein Stößeloberteil und ein den Aufspanntisch umschließendes Stößelunterteil in ihren Ecken Verbindungsteile mit je einem Stößelführungs­ element, die vorzugsweise eine Achtfach-Wälzführung bilden, besitzen.
Beim Niedergang des Stößels tritt bei außermittiger Belastung eine von der Starrheit der Führungselemente abhängige Schräg­ stellung auf. Der Stößel verdreht sich dabei um den in der Blechebene liegenden Schnittpunkt der Diagonalen. In dieser Ebene findet der Schneidvorgang statt. Die Verschiebung des Werkzeugoberteiles gegenüber dem Werkzeugunterteil reduziert sich auf einen geringen durch die Auslenkung aus der Ebene hervorgerufenen Restbetrag.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß ein Stößel einer schnellaufenden Presse so ausgebildet ist, daß die durch die elastische Verformung der Führungen und der Wälzkörper bei außermittiger Belastung unvermeidbare geringe Schrägstellung in ihrer schädlichen Wirkung auf das Werkzeug ausgeschaltet ist.
Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß der so ausge­ führte Stößel in seiner Größe und Masse dem normalen Stößel weitgehend gleicht und so besonders für schnellaufende Pressen geeignet ist. Der konstruktive Aufwand bleibt gering. Der Stößel wird kompakt aus einem Stück ausgeführt.
Die Führungsleisten im Pressengestell sind so ausgebildet, daß der Stößel mit seinen Stößelführungselementen während des gesamten Bewegungsablaufes in seiner ganzen Länge geführt wird.
Die Stößelführungselemente mit der Achtfach-Wälzführung liegen im oberen Totpunkt und im unteren Totpunkt des Stößels inner­ halb der Führungsleisten des Gestells. Ein Herausfahren des Stößels aus den Führungsleisten des Gestells der Presse tritt nicht ein.
Durch die Anordnung des Stößeloberteiles, des Stößelunterteiles und der Verbindungselemente werden Durchbrüche in der Blech­ ebene geschaffen.
Vorteilhaft wirken sich die erfindungsgemäß angeordneten Durch­ brüche aus, die eine gute Zugänglichkeit zum Werkzeug, zum Ein- und Ausbau und zur Beschickung gewährleisten. Vorteilhaft ist der einfache Ein- und Ausbau des Stößels, der sich nicht von den der bisher üblichen Ausführung unterscheidet.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigt
Fig. 1 Hauptansicht des Stößels und der Stößelführung im Schnitt,
Fig. 2 Schnitt A-A nach Fig. 1,
Fig. 3 Schnitt B-B nach Fig. 1,
Fig. 4 Schnitt C-C nach Fig. 2.
Fig. 1 zeigt den Stößel im unteren Totpunkt, Fig. 2 den Stößel in seiner oberen Totpunktlage.
Im Pressengestell 1 mit den Führungsleisten 2 ist der Stößel, bestehend aus dem Stößeloberteil 4 mit der Werkstückaufspann­ fläche 5, den Verbindungsteilen 6, 18, 19, 20 und dem Stößel­ unterteil 10 angeordnet.
An die Aufspannfläche 5 des Stößeloberteiles 4 ist mittels der Schrauben 15 das Werkzeugoberteil 7 eines Mehrfachwerk­ zeuges befestigt. Das Werkzeugunterteil 9 ist durch die Schrauben 16 mit dem in das Stößelunterteil 10 hineinragenden Aufspanntisch 11 verbunden. Der Aufspanntisch 11 ist fest mit dem Pressengestell 1 verbunden. Das Werkzeugoberteil 7 und das Werkzeugunterteil 9 haben zusätzliche Werkzeugführungs­ elemente. Der Stößel ist durch das fest im Stößeloberteil 4 angebrachte Stößelgelenk 3 mit dem Pressenantrieb verbunden. Das Stößeloberteil 4, die Verbindungsteile 6, 18, 19, 20 tragen die Stößelführungselemente 13 mit den Wälzkörpern.
Die Führungsleisten 2 sind daher so ausgebildet, daß sie die Stößelführungselemente 13 mit den Wälzkörpern während des gesamten Stößelhubes führen. Die Aufspannfläche 12 des Stößel­ oberteiles 4 ist dabei so angeordnet, daß bei dem in Fig. 1 dargestellten Schneidvorgang die Blechebene 8 während des Ein­ tauchens des Werkzeugoberteiles 7 in das Werkzeugunterteil 9 im Schnittpunkt 27 der Stößeldiagonalen 25 bzw. 26 liegen. Zwischen den Verbindungsteilen 6, 18, 19, 20 sind die Durch­ brüche angeordnet.

Claims (2)

1. Stößel mit Werkzeugaufspann­ fläche und Führungen bis unterhalb der Bandlaufebene, wobei der Schnittpunkt der Stößeldiagonalen etwa durch den Mittel­ punkt des Werkzeugraumes geht, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stößeloberteil (4) und ein den Aufspanntisch (11) umschließendes Stößelunterteil (10) in ihren Ecken Verbindungsteile (6; 18; 19; 20) mit je einem Stößelführungselement (13), die vorzugs­ weise eine Achtfach-Wälzführung bilden, besitzen.
2. Stößel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stößeloberteil (4), das Stößelunterteil (10) und die Ver­ bindungsteile (6; 18; 19; 20) gemeinsam Durchbrüche in der Blechebene bilden.
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GB2090190A (en) 1982-07-07
FR2497149A1 (fr) 1982-07-02
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