DE3144493A1 - Gargeraet, insbesondere backofen - Google Patents

Gargeraet, insbesondere backofen

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DE3144493A1
DE3144493A1 DE19813144493 DE3144493A DE3144493A1 DE 3144493 A1 DE3144493 A1 DE 3144493A1 DE 19813144493 DE19813144493 DE 19813144493 DE 3144493 A DE3144493 A DE 3144493A DE 3144493 A1 DE3144493 A1 DE 3144493A1
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Germany
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cooking
cooling air
flow path
cooking space
frequency generator
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Helmut Ing.(Grad.) Hess
Kurt Lintner
Werner Ing.(Grad.) 8225 Traunreut Schnabel
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BSH Hausgeraete GmbH
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Bosch Siemens Hausgerate GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/642Cooling of the microwave components and related air circulation systems
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/64Heating using microwaves
    • H05B6/647Aspects related to microwave heating combined with other heating techniques
    • H05B6/6482Aspects related to microwave heating combined with other heating techniques combined with radiant heating, e.g. infrared heating

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electric Ovens (AREA)
  • Constitution Of High-Frequency Heating (AREA)

Description

  • Gargerät, insbesondefe Backofen
  • Die Erfindung geht aus von einem Gargerät, insbesondere einem Backofen, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Bei bekannten Mikrowellenöfen ist für den thermisch hoch belasteten Hochfrequenzgenerator ein Kühlluftsystem vorgesehen, wobei die Kühlluft in den Garraum eingeleitet wird und dort durch intensive Belüftung dafür sorgt, daß während der Garbehandlung die transparente Frontglasscheibe der Ofentür nicht beschlägt. Demgegenüber wird bei Backöfen mit thermischer Beheizung, z.B. elektrischer Widerstandsbeheizung, ein Beschlagen verhindert durch die starke Aufheizung des Fensters selbst.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gargerät der im Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten Art so auszugestalten, daß bei allen denkbaren Betriebsarten ein Beschlagen des Sichtfensters verhindert wird, wobei jedoch der Garbetrieb keinesfalls beeinträchtigt werden soll.
  • Diese Aufgabe wird gelöst durch die im Kenuzeichnungsteil des Patentanspruches t angegebene Lehre zum technischen Handeln.
  • Durch die erfindungsgemäße Lösung ist im Hinblick auf das Beschlagen des Sichtfensters für alle Betriebsarten Rechnung getragen. So wird bei reinem Hochfrequenzbetrieb die vom Hochfrequenzgenerator ankommende Kühl luft in den Garraum eingeleitet, umspült die Innenseite des Sichtfensters und verhindert damit ein Beschlagen derselben durch die vom Gargut ausgehende Feuchtigkeit. Demgegenüber besteht erfindungsgemäß die Möglichkeit, bei reinem thermischen Betrieb das Einströmen der Kühl luft in den Garraum zu verhindern, so daß die rom Garraum aufgebaute Betriebswärme nicht abgeführt wird. Es besteht im Rahmen der Erfindung auch die Möglichkeit, Zwischenstellungen vorzusehen, in denen nur ein Teil der Kühlluft in den Garraum gelangt, z.B. beim Kombinationsbetrieb Hochfrequenz/thermische Beheizung. Gemäß der Erfindung erfolgt die Einflußnahme auf das KühlluStsystem in Abhängigkeit von der Betriebsart, d.h.
  • mit dem Anwählen einer bestimmten Betriebsart wird gleichzeitig und ohne weiteres Zutun das Kühlluftsystem in der vorgenannten Weise an die gewählte Betriebsart angepaßt, z.B.
  • indem das Einströmen von Kühlluft in den Garraum verhindert oder diese Einlaßstelle geöffnet wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist in der vom Hochfrequenzgenerator zum Garraum führenden KWhlluftleitung ein Zweiwege-Ventil angeordnet, dessen einer Strömungsweg in den Garraum führt und dessen anderer Strömungsweg in den Umgebungsraum des Garraumes führt. Das Zweiwege-Ventil ist bevorzugt elektromagnetisch betätigbar, wobei gleichzeitig mit dem Anwählen der Betriebsart über eine entsprechende Schalteinrichtung eine Umstellung des Zweiwege-Ventils erfolgen kann.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus dem in der Zeichnung dargestellten und nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel.
  • Es zeigt Fig. 1 die schematische Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Backofens, Fig. 2 eine Teilansicht des Backofens gemäß Fig.1 in anderer Betriebsstellung.
  • Der in den Figuren 1 und 2 dargestellte Backofen besitzt ein Gehäuse 1, in dem ein von einer Ofenmuffel 2 gebildeter Garraum 3 angeordnet ist. Der nach einer Seite hin offene Garraum ist verschließbar dadurch eine Ofentür 4. Mit 5 ist ein von -der Garraumdecke ausgehender Wrasenabzugskanal bezeichnet, der an der Qfenfrontseite ins Freie mündet. Im Wrasenabzugskanal können Filter, Nachverbrenner oder dergleichen angeordnet sein. Allgemein mit 6 ist ein Hochfrequenzgenerator bezeichnet, der über einen Wellenleiter 7 mit dem Garraum 3 in Verbindung steht. Dem Hochfrequenzgenerator 6 zugeordnet ist ein Kühlgebläse 8, in dessen Ausblaskanal sich zumindest ein Teil des Hochfrequenzgenerators 6 z.B. sein thermisch stark belasteter Transformator befindet. Im Anschluß an den Hochfrequenzgenerator 6 besitzt das Kühlluftsystem einen L-förmigen Kühlluftkanal 9, der mit einem an der Rückwand der Ofenmuffel 2 befestigten Ventilkörper 10 verbunden ist. Der Ventilkörper 10 enthält ein Zweiwege-Ventil mit einem ersten Strömungsweg 12, der in den Umgebungsraum der Ofenmuffel 2 einmündet und mit einem zweiten Strömungsweg 13, der in den Garraum 3 einmündet. Mit 14 ist eine drehbare Lüftungsklappe bezeichnet, die verstellbar ist, derart, daß deren Klappen,-element 15 entweder in die Stellung gemäß Figur i oder Figur 2 verstellbar ist. In der Stellung gemäß Figur i ist der zum Garraum 3 führende Strömungsweg verschlossen, während in der Stellung gemäß Figur 2 der vorgenannte Strömungsweg 13 geöffnet ist, während der erste Strömungsweg 12 zumindest zum Teil verschlossen ist. Allgemein mit 16 ist eine elektromagnetische Betätigungseinrichtung bezeichnet, die der Verstellung des Zweiwege-Ventils 14 dient. Elektrisch verbunden ist die Betätigungseinrichtung 16 mit einer Schalt- und Steuereinrichtung 17, die innerhalb des Gehäuses i oberhalb der Ofenmuffel 2 angeordnet ist und von Hand bedienbare Wählschalter 18 besitzt. Mit'diesen Wählschaltern 18 kann über die Schalt-und Steuereinrichtung 17 die jeweils gewünschte Betriebsart eingestellt werden. So kann z.B. in einer ersten Wählstelin zein Garprozess für ein im Inneren des Garraumes 3 angeordnetes Gargut durchgeführt werden allein durch Einschalten des Hochfrequenzgenerators, wobei während diesem Garprozess der Garraum 3 weitgehend kühl bleibt. In einer zweiten Wählstellung kann z.B. allein ein thermischer Heizkörper l9,z.B. ein Grillheizkörper,eingeschaltet werden, so daß das Gargut in koventioneller Weise durch Wärmestrahlen gegart wird. Es sind weitere Wählstellungen möglich, in welchen ein kombinierter Betrieb durchgeführt wird, z.B. in der Weise, daß abwechselnd oder gleichzeitig Mikrowellenenergie eingestrahlt wird und eine Wärmestrahlung vom Heizkörper 19 aus erfolgt. In ir Stellung des Zweiwege-Ventils 14 gemäß Figur 1 ist ein konventioheller thermischer Garbetrieb gewählt, bei dem nur der Heizkörper 19 bzw. noch andere entsprechende Heizkörper eingeschaltet sind. Anstelle eines Garbetriebes kann es sich hierbei auch um einen sogenannten Selbstreinigungsbetrieb handeln, bei welchem die Garraumwände pyrolytisch von Verschmutzungen befreit werden. In solchen Betriebsstellungen verschließt die LüStungsklappe 14 den in den Garraum 3 einmündenden Strömungsweg 13, so daß die vom Kühlluftgebläse 8 ausgehende, erwärmte Kühlluft in den Umgebungsraum der Ofenmuffel 2 abströmt, von dem aus er in nicht dargestellter Weise nach außen hin abgeleitet wird. Mit dem Umschalten des Wählschalters 18 auf reinen Mikrowellenbetrieb wird die Lüftungsklappe 14 in die Stellung gemäß Figur 2 gebracht, in welcher der Strömungsweg 13 geöffnet ist und der Strömungsweg 12 gegebenenfalls mit Ausnahme eines kleinen Spaltes verschlossen ist. Hierbei strömt die Kühlluft - wie durch Pfeile verdeutlicht - zu einem wesentlichen Teil in den Garraum 3, umstreicht dabei die Innenseitfe der Ofentür 4 und gelangt zusammen mit evtl. anfallendem Wrasen in den Wrasenabzugskanal 5 und von dort nach außen. Selbstverständlich ist es möglich, z.B. für Kombinationsbetrieb Zwischenstellungen der Lüftungsklappe 14 vorzugsehen, in welchen ein mehr oder weniger großer Kühlluftanteil in den Garraum 3 gelangt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Gargerät, insbesondere Backofen, mit wenigstens einem thermischen Heizkörper sowie mit einem der Hochfrequenzerhitzung des Gargutes dienenden Hochfrequenzgenerator, dem ein in den Garraum einmundendes KUhlluftsystem zugeordnet istg wobei der Heizkörper und der HochfrequenzgeneUråtor separat oder in Kombination betreibbar sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h u e t , daß das Kühlluftsystem an der Garraum-Einlaßstelle (Strömungsweg 13) in Abhängigkeit von der Betriebsart zum Garraum (3) hin verschließbar ist.
  2. 2. Gargerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der vom Hochfrequenzgenerator (6) zum Garraum (3) führenden Kühlluftleitung (9) ein Zweiwege-Ventil angeordnet ist, dessen einer Strömungsweg (13) in den Garraum führt und dessen anderer Strömungsweg (12) in den Usgebungsraum des Garraumes führt.
  3. 3. Gargerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zweiwege-Ventil z.B. in Form einer Lüftungsklappe (14) elektromagnetisch durch eine der Wahl der Betriebsarten dienende Schalteinrichtung (i7) umstellbar ist.
  4. 4. Gargerät nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Schalteinrichtung (17), daß bei Hochfrequenzbetrieb und gegebenenfalls auch bei Kombinationsbetrieb der in den aarra a 3}hrende Strömungsweg (13) offen und bei Betrieb des Heizkörpers (19) verschlossen ist.
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