DE3144557C2 - - Google Patents
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- H01J31/26—Image pick-up tubes having an input of visible light and electric output
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufnahmeeinheit für
Kameras mit einer Aufnahmeröhre mit an einem Ende einem
Frontglasteil und am anderen Ende einem Bodenteil, wobei
diese Aufnahmeröhre von einem mit Spulen versehenen
Spulenkörper umgeben und in der Nähe des Frontglasteiles
und in der Nähe des Bodenteiles in bezug auf den Spulen
körper zentriert ist.
Eine derartige Aufnahmeeinheit ist aus der deutschen
Offenlegungsschrift 26 07 728 bekannt. Darin wird die Auf
nahmeröhre in der Nähe des Frontglasteiles und in der Nähe
des Bodenteiles in bezug auf den Spulenkörper mit Hilfe
von O-Ringen zentriert. Derartige O-Ringe sind aber bieg
sam und werden dadurch unregelmäßig verformt, so daß eine
genaue Zentrierung der Aufnahmeröhre in bezug auf den Spu
lenkörper nicht möglich ist. Bei dieser bekannten Einheit
ist, in axialer Richtung gesehen, die Lage des Spulenkör
pers in bezug auf die Aufnahmeröhre undefiniert. Die Auf
nahmeröhre kann sich leicht in dem Spulenkörper verschie
ben. Weiter ist die Röhre mit einem Plattengestell mit
Durchführungsstiften für die elektrischen Anschlüsse der
Röhre versehen, auf die ein Röhrensockel gesetzt wird. Da
durch ist die Gesamtlänge der Aufnahmeeinheit verhältnis
mäßig groß, wodurch die Herstellung kompakter tragbarer
Kameras mit geringen Abmessungen beschränkt wird.
Eine Fernsehkamera mit einer Aufnahmeröhre vom Vidikontyp
ist in DE 27 38 852 B 2 beschrieben. Diese Aufnahmeröhre ist
im Bereich des Frontglasteiles und des Bodenteiles
durch Ringe gehaltert, wobei die Ringe über einen Ab
schirmzylinder miteinander verbunden sind. Im Bereich des
Frontglasteiles wird der dort befindliche Ring mit einer
Schraube an das Frontglasteil gezogen.
Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Aufnahmeeinheit mit
einer Aufnahmeröhre anzugeben, die eine einfache Bauart
aufweist, verhältnismäßig geringe Abmessungen besitzt, und
in der die Lage der Aufnahmeröhre in bezug auf den Spulen
körper in allen Richtungen genau festgelegt ist.
Eine Aufnahmeeinheit eingangs genannter Art ist
dazu nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahmeröhre in der Nähe des Bodenteiles mit seitlich
ausgeführten Kontaktstreifen versehen ist, daß an dem dem
Frontglas zugekehrten Ende des Spulenkörpers eine Ver
schlußkappe befestigt ist, die mit einer sich senkrecht zu
der Achse des Spulenkörpers erstreckenden mit einer Öff
nung versehenen Anliegefläche und weiter mit Mitteln zum
Zentrieren des Frontglases der Aufnahmeröhre in bezug auf
den Spulenkörper versehen ist, und daß ein Röhrensockel
für die Aufnahmeröhre einen Teil des Spulenkörpers bildet,
wobei dieser Röhrensockel mit Mitteln zum Zentrieren des
Bodenteiles der Aufnahmeröhre in bezug auf den Spulenkör
per versehen ist, die die Aufnahmeröhre gegen die Anlie
gefläche der Verschlußkappe drücken, während dieser Röh
rensockel weiter mit Kontaktmitteln versehen ist, die Kon
takt mit den seitlich ausgeführten Kontaktstreifen der
Aufnahmeröhre bilden.
Dadurch, daß der Röhrensockel einen Teil der Konstruktion
des Spulenkörpers bildet, kann die Länge der Aufnahmeein
heit erheblich verkleinert werden, was die Aufnahmeeinheit
für Einbau in kleine tragbare Kameras besonders geeignet
macht. Die Aufnahmeröhre ist nicht mit Durchführungsstif
ten, sondern mit seitlichen herausgeführten Kontaktstrei
fen versehen, die einen Kontakt mit in dem Röhrensockel
angebrachten Kontaktfedern bilden. Derartige seitlich her
ausgeführte Kontaktstreifen sind in der älteren, nach
veröffentlichten EP 00 48 510 A 1 beschrieben. In dem Röh
rensockel befinden sich weiter Zentriermittel, die den Bo
denteil der Aufnahmeröhre in bezug auf den Spulenkörper
zentrieren. An dem dem Frontglas zugekehrten Ende des Spu
lenkörpers ist eine Verschlußkappe befestigt, die mit ei
ner Anliegefläche versehen ist, gegen die die Aufnahme
röhre mit Hilfe in dem Röhrensockel angebrachter Feder
mittel gedrückt wird.
In der Verschlußkappe befinden sich außerdem Mittel zum
Zentrieren des Frontglases der Aufnahmeröhre in bezug auf
den Spulenkörper. Auf diese Weise ist die Lage der Auf
nahmeröhre in radialer sowie in axialer Richtung in bezug
auf den Spulenkörper festgelegt.
Weiter weist die Aufnahmeeinheit nach der Erfindung den
Vorteil auf, daß die Lage des Frontglases der Aufnahmeröhre
bei Ausdehnung der Aufnahmeröhre und/oder des Spulenkörpers
erhalten bleibt. Bei Ausdehnung der Aufnahmeröhre und/oder
des Spulenkörpers werden nämlich die in dem Röhrensockel
vorhandenen Federmittel mehr oder weniger eingedrückt,
während dennoch der Frontglasteil der Röhre gegen die An
liegefläche der Verschlußkappe gedrückt bleibt. Dadurch
wird bewirkt, daß das aufzunehmende Bild nach wie vor stets
scharf auf der auf der Innenseite des Frontglases angebrach
ten Auftreffplatte abgebildet wird.
Eine erste Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zum Zentrieren des Bodenteiles und des
Frontglasteiles der Aufnahmeröhre durch je drei auf dem
Umfang eines Kreises liegende umd sich in axialer Richtung
erstreckende Anschlagnocken gebildet werden, von denen
einer in radialer Richtung federnd ausgebildet ist. Der
Bodenteil und der Frontglasteil liegen je an zwei Anschlag
nocken an, wobei der in radialer Richtung ausgebildete
Nocken sicherstellt, daß die Röhre fest an diesen zwei
Anschlagnocken anliegt.
Eine zweite Ausführungsform ist dadurch gekenn
zeichnet, daß die Verschlußkappe lösbar an dem Spulen
körper befestigt ist, und daß die Verschlußkappe an einem
metallenen Abschirmzylinder befestigt ist, in dem der
Spulenkörper passend angebracht ist. Rings um den Spulen
körper wird gewöhnlich ein metallener Abschirmzylinder
angebracht, um die Aufnahmeröhre gegen störende magnetische
Felder abzuschirmen. Die Verschlußkappe ist an dem Abschirm
zylinder befestigt. Dadurch, daß der Abschirmzylinder
rings um den Spulenkörper angebracht wird, wird die Ver
schlußkappe gegen den Spulenkörper gedrückt.
Eine dritte Ausführungsform ist dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abschirmzylinder aus einem ersten und
einem zweiten zylindrischen Teil besteht, wobei dieser
erste Teil gegen einen Teil des Spulenkörpers stößt, dessen
Durchmesser gleich dem Außendurchmesser des ersten Teiles
des Abschirmzylinders ist, während dieser zweite
Teil die genannte Verschlußkappe enthält und der
Innendurchmesser dieses zweiten Teiles gleich dem Außen
durchmesser des ersten Teiles ist, wobei der genannte
erste und der genannte zweite Teil lösbar miteinander ge
kuppelt sind. Um zu vermeiden, daß sich die Verschluß
kappe von dem Spulenkörper löst, wird der Abschirmzylin
der in zwei Teilen ausgeführt. Der erste Teil umgibt den
Spulenkörper teilweise und stößt gegen einen Teil des
Spulenkörpers, der einen Außendurchmesser gleich dem
Außendurchmesser des ersten Teiles aufweist. Der Spulen
körper nimmt auf diese Weise eine feste Lage in bezug auf
den ersten Teil des Abschirmzylinders ein. Der zweite
Teil mit der darin befestigten Verschlußkappe wird derart
weit über den freien Teil des Spulenkörpers geschoben,
daß die Verschlußkappe an dem Spulenkörper anliegt,
wonach der erste Teil und der zweite Teil miteinander ge
kuppelt werden. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß
die Verschlußkappe fest an dem Spulenkörper anliegt.
Dadurch, daß außerdem die beiden Teile lösbar mitein
ander gekuppelt sind, ist es möglich, die Aufnahmeröhre
in der Aufnahmeeinheit auf einfache Weise bei etwaigen
Röhrendefekten zu ersetzen.
Eine Ausführungsform einer lösbaren Kupplung,
bei der die beiden Teile nicht in bezug aufeinander ge
dreht zu werden brauchen, ist dadurch gekennzeichnet, daß
der erste und der zweite Teile des Abschirmzylinders
mittel eines Ringes miteinander gekuppelt werden, der auf
der Innenseite mit mindestens zwei sich in der Umfangs
richtung erstreckenden und in axialer Richtung keilförmig
verlaufenden Teilen versehen ist, die an den einander zu
gekehrten Enden des ersten und des zweiten Teiles be
festigte Fahnen derart weit auseinander treiben, daß die
in dem ersten Teil befestigte Verschlußkappe gegen den
Spulenkörper gedrückt wird.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher be
schrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch die Aufnahmeeinheit,
Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II-II in
Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in
Fig. 1,
Fig. 4a schematisch einen Teil des Abschirm
zylinders,
Fig. 4b eine Draufsicht auf den Ring des Abschirm
zylinders, und
Fig. 4c eine Abwicklung des in Fig. 4b darge
stellten Ringes.
In Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch die Aufnahme
einheit 1 dargestellt. Die Aufnahmeröhre 2, von der nur
die wesentlichen Teile dargestellt sind, ist mit einem
Frontglasteil 3 und einem Bodenteil 4 versehen. In der
Seitenwand der Röhre 2 in der Nähe des Bodenteiles 4 sind
leitende Streifen 5 nach außen geführt, die in der Röhre
mit den unterschiedlichen Elektroden verbunden sind.
Die Röhre 2 ist von einem Spulenkörper 6 umgeben, der mit
einem Spulensystem 7 versehen ist. Ein Röhrensockel 8
ist an dem dem Bodenteil 4 zugekehrten Ende des Spulen
körpers 6 befestigt. Der Röhrensockel 8 und der Spulen
körper 6 können auch ein Ganzes bilden. In der Wand dieses
Röhrensockels 8 sind eine Anzahl von Kontaktfedern 9
angebracht, die gegen die leitenden Streifen 5 der Röhre 2
drücken. In dem Röhrensockel 8 befinden sich ebenfalls
drei Anschlagnocken (in Fig. 1 nicht dargestellt) zum
Zentrieren des Bodenteiles der Röhre 2, was an Hand der
Fig. 2 erläutert wird. An dem dem Frontglasteil 3 zuge
kehrten Ende des Spulenkörpers 6 ist eine Verschlußkappe 10
lösbar befestigt. Die Fläche 11 der Verschlußkappe 10,
die sich senkrecht zu der Achse 12 des Spulenkörpers 6
erstreckt, ist mit einer Öffnung 13 versehen. An dieser
Fläche 11 liegt das Frontglas 3 der Röhre 2 an. Ein festes
Anliegen der Röhre 2 an der Fläche 11 ist durch eine in
dem Röhrensockel 8 angebrachte Feder 14 sichergestellt, die
die Röhre 2 gegen die Fläche 11 drückt. Der Verschlußkappe
10 ist weiter mit drei Anschlagflächen (in Fig. 1 nicht dar
gestellt) zum Zentrieren des Frontglasteiles 3 der
Röhre in bezug auf den Spulenkörper 6 versehen, was an
Hand der Fig. 3 näher erläutert wird. Die Verschluß
kappe 10 ist lösbar an dem Spulenkörper 6 befestigt.
Die Verschlußkappe 10 ist in einer mit einer Öffnung
16 versehenen aus Mumetall bestehenden Kappe 15 befestigt,
die zusammen mit einem Mumetallzylinder 17 einen Ab
schirmzylinder bildet, um die Röhre 2 gegen störende ma
gnetische Fehler abzuschirmen. Der Zylinder 17 stößt
gegen einen Rand 18 des Teiles 19 des Spulenkörpers 6,
wobei der Außendurchmesser dieses Teiles 19 gleich dem
Außendurchmesser des Zylinders 17 ist. Der Innendurch
messer der Kappe 15 ist gleich dem Außendurchmesser des
Teiles 19 des Spulenkörpers 6. An dem Ende ist die Kappe
15 über ihren Umfang mit einer Anzahl von Fahnen 20 und
der Zylinder 17 ist mit einer Anzahl von Fahnen 21 ver
sehen. Beim Anbringen der Kappe 15 mit der darin be
festigten Verschlußkappe 10 auf dem Körper 6 schieben
sich die Fahnen 21 des Zylinders 17 in (nicht dargestellte)
Schlitze, die in der Kappe 15 angebracht sind. Mit einem
Ring 22, der auf der Innenseite mit zwei keilförmig ver
laufenden Teilen versehen ist, werden die Fahnen 20 und
21 auseinander getrieben und dadurch die Kappe 15 und
der Zylinder 17 zueinander hin gezogen, bis die Ver
schlußkappe 10 an dem Spulenkörper 6 anliegt.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie
II-II der Fig. 1. Der Röhrensockel 8 ist genau in dem
Abschirmzylinder 17 positioniert. Auf der Innenseite des
Röhrensockels 8 sind eine Anzahl von Kontaktfedern 9 be
festigt, die einen Kontakt mit den an dem Kolben der
Röhre entlang verlaufenden leitenden Streifen 5 bilden.
Weiter sind auf der Innenseite des Röhrensockels 8 zwei
Anschlagnocken 30 und 31 und ein in radialer Richtung
federnd ausgeführter Anschlagnocken 32 vorhanden. Der
federnd ausgeführte Anschlagnocken 32 sichert, daß die
Röhre 2 an den Anschlagnocken 30 und 31 anliegt. Der
Bodenteil der Röhre 2 ist auf diese Weise genau in bezug
auf den Röhrensockel 8 zentriert. In dem Röhrensockel
8 können weiter Mittel angebracht sein, die die Röhre
gegen Verdrehung in bezug auf den Spulenkörper 6
sichern.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt längs der Linie
III-III der Fig. 1. Die an der Abschirmkappe 15 be
festigte Verschlußkappe 10 weist an ihrem Innenumfang
zwei feste Anschlagnocken 40 und 41 und einen in
radialer Richtung federnden Anschlagnocken 42 auf. Mit
diesen drei Anschlagnocken ist der Frontglasteil 3 der
Röhre 2 genau in bezug auf den Spulenkörpsr 6 zentriert.
Die radiale Lage der Röhre 2 in bezug auf den
Spulenkörper 6 liegt durch eine eindeutige Zentrierung
des Bodenteiles 4 und des Frontglasteiles 3 in bezug auf
den Spulenkörper 6 fest. Die axiale Lage der Röhre 2 in
bezug auf den Spulenkörper 6 liegt dadurch fest, daß
der Frontglasteil 3 der Röhre 2 an der Fläche 11 der
Verschlußkappe 10 anliegt und durch die in dem Röhren
sockel 8 angebrachte Feder 14 angedrückt wird. Infolge
der Feder 14 bleibt ebenfalls die Lage des Frontglases
3 der Röhre 2 bei Ausdehnung der Röhre 2 und/oder des
Spulenkörpers 6 erhalten. Bei Ausdehnung wird die Feder
14 mehr oder weniger eingedrückt, während dennoch das
Frontglas 3 der Röhre 2 gegen die Fläche 11 der Ver
schlußkappe 10 gedrückt bleibt. Dadurch wird bewirkt,
daß das aufzunehmende Bild nach wie vor stets scharf
auf der auf der Innenseite des Frontglases angebrachten
Auftreffplatte abgebildet wird. Dadurch, daß der Röhren
sockel 8 in dem Spulenkörper 6 integriert ist, ist die
Länge der Aufnahmeeinheit klein, was die Aufnahmeeinheit
für Einbau in kleine tragbare Kameras besonders geeignet
macht. Dadurch, daß der Röhrensockel 8 einen Teil des
Spulenkörpers 6 bildet, tritt außerdem eine Verringerung
des Gewichts der Aufnahmeeinheit auf. Dadurch, daß über
dies die Abschirmung aus zwei lösbaren Teilen besteht, ist
es möglich, die Aufnahmeröhre auf einfache Weise bei
Defekten von Spule oder Röhre in der Aufnahmeeinheit zu
ersetzen.
Fig. 4a zeigt einen Teil des Abschirmzylinders
zur Verdeutlichung der Kupplung zwischen den zwei
Teilen desselben. Die Abschirmkappe 50 ist mit mindestens
zwei nach außen abgebogenen Fahnen 51 versehen. Neben
der Fahne 51 ist ein Schlitz 52 angebracht. Der Abschirm
zylinder 53 ist ebenfalls mit mindestens zwei nach außen
abgebogenen Fahnen 54 versehen. Bei der Kupplung der Ab
schirmkappe 50 mit dem Abschirmzylinder 53 fällt die
Fahne 54 in den Schlitz 52. Mit Hilfe eines in Fig. 4b
und Fig. 4c gezeigten Ringes werden die Fahnen 51 und 54
auseinander getrieben, bis die in der Abschirmkappe be
festigte Verschlußkappe an dem teilweise von dem Ab
schirmzylinder 53 umgebenen Spulenkörper anliegt (siehe
auch Fig. 1).
Fig. 4b ist eine Ansicht des Ringes, mit dem
die Abschirmkappe 50 und der Abschirmzylinder 53 mitein
ander gekuppelt werden. Der Ring 60 ist mit zwei Ein
kerbungen 61 versehen, mit denen der Ring 60 über die
Fahnen 54 des Abschirmzylinders 53 geschoben wird. Der
Ring 60 ist weiter mit zwei keilförmig verlaufenden
Teilen 62 und zwei Nocken 63 versehen, die den Winkel,
über den der Ring 60 gedreht werden kann, begrenzen. In
Fig. 4c ist zur Verdeutlichung der Ring 60 noch in Ab
wicklung gezeigt. Mit Hilfe des Ringes 60 können die Ab
schirmkappe 50 und der Abschirmzylinder 53 miteinander
gekuppelt werden, ohne daß die beiden Teile gegenein
ander verdreht werden.
Neben einer in der Abschirmkappe befestigten
Verschlußkappe, die lösbar an dem Spulenkörper befestigt
ist, ist es auch möglich, die Verschlußkappe nach Montage
der Röhre in dem Spulenkörper gegebenenfalls fest mit dem
Spulenkörper zu verbinden und dann einen einstückig herge
stellten metallenen Abschirmzylinder über den Spulen
körper zu schieben.
Claims (5)
1. Aufnahmeeinheit für Kameras mit einer Aufnahmeröhre
mit an einem Ende einem Frontglasteil und am anderen Ende
einem Bodenteil, wobei diese Aufnahmeröhre von einem mit
Spulen versehenen Spulenkörper umgeben und in der Nähe des
Frontglasteiles und in der Nähe des Bodenteiles in bezug
auf den Spulenkörper zentriert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmeröhre in der Nähe des Bodenteiles mit seit
lich ausgeführten Kontaktstreifen versehen ist, daß an dem
dem Frontglas zugekehrten Ende des Spulenkörpers eine Ver
schlußkappe befestigt ist, die mit einer sich senkrecht
zu der Achse des Spulenkörpers erstreckenden mit einer
Öffnung versehenen Anliegefläche und weiter mit Mitteln zum
Zentrieren des Frontglasteiles der Aufnahmeröhre in bezug
auf den Spulenkörper versehen ist, und daß ein Röhrensockel
für die Aufnahmeröhre einen Teil des Spulenkörpers bildet,
wobei dieser Röhrensockel mit Mitteln zum Zentrieren des
Bodenteiles der Aufnahmeröhre in bezug auf den Spulenkörper
und weiter mit Federmitteln versehen ist, die die Aufnahme
röhre gegen die Anliegefläche der Verschlußkappe drücken,
während dieser Röhrensockel weiter mit Kontaktmitteln ver
sehen ist, die Kontakt mit den seitlich ausgeführten Kon
taktstreifen der Aufnahmeröhre bilden.
2. Aufnahmeeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Mittel zum Zentrieren des Bodenteiles und des
Frontglasteiles der Aufnahmeröhre durch je drei auf dem
Umfang eines Kreises liegende und sich in axialer Richtung
erstreckende Anschlagnocken gebildet werden, von denen einer
in radialer Richtung federnd ausgebildet ist.
3. Aufnahmeeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verschlußkappe lösbar an dem Spulen
körper befestigt ist, und daß die Verschlußkappe an einem
metallenen Abschirmzylinder befestigt ist, in dem der
Spulenkörper passend angebracht ist.
4. Aufnahmeeinheit nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abschirmzylinder aus einem ersten
und einem zweiten zylindrischen Teil besteht, wobei dieser
erste Teil gegen einen Teil des Spulenkörpers stößt, dessen
Durchmesser gleich dem Außendurchmesser des ersten Teiles
des Abschirmzylinders ist, während dieser zweite Teil die
genannte Verschlußkappe enthält, wobei der Innendurch
messer dieses Teiles gleich dem Außendurchmesser des
ersten Teiles ist, und wobei dieser erste und dieser zweite
Teil lösbar miteinander gekuppelt sind.
5. Aufnahmeeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste und der zweite Teil des Abschirm
zylinders mit Hilfe eines Ringes miteinander gekuppelt
werden, der auf der Innenseite mit mindestens zwei sich
in der Umfangsrichtung erstreckenden und in axialer Richtung
keilförmig verlaufenden Teilen versehen ist, die an den
einander zugekehrten Enden des ersten und des zweiten
Teiles befestigte Fahnen derart weit auseinander treiben,
daß die in dem ersten Teil befestigte Verschlußkappe
gegen den Spulenkörper gedrückt wird.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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