DE314461C - - Google Patents

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DE314461C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B77/00Component parts, details or accessories, not otherwise provided for
    • F02B77/08Safety, indicating, or supervising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D17/00Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/05Controlling by preventing combustion in one or more cylinders
    • F02D2700/052Methods therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

Werden Viertakt - Gaskraftmaschinen zum Zwecke der Leistungssteigerung mit Ausspülung der Verdichtungsräume und anschließender Aufladung mittels Druckluft betrieben, so besteht Explosionsgefahr, wenn die Maschine plötzlich aus irgendwelchen Ursachen, beispielsweise bei Gasmangel, zum Stillstand kommt. Aus diesem Grunde sind Sicherheitseinrichtungen, die derartige Betriebsstörungen und Unglücksfälle verhindern, erforderlich. Die Möglichkeit des Eintritts von Explosionsschäden lassen folgende Erwägungen erkennen:
Eine nicht zu unterschätzende Gefahr liegt in der Möglichkeit des Uberströmens von Spül- und Nachladeluft in die Gasleitung. Diese Möglichkeit ist vorhanden, sobald aus irgendeinem Grunde ein plötzlicher Stillstand der Maschine oder auch der ganzen Zentrale eintritt, während - die Drucklufterzeuger ihre Arbeit nicht unterbrechen, so daß der Überdruck in der Spül- und Ladeluftleitung bestehen bleibt. Ist nun die Steuerung der Gaskraftmaschine derart eingerichtet, daß die Eröffnung des Gasventils schon beginnt, bevor die Spüliuftöffnung ganz abgeschlossen ist, was zur Erreichung günstiger Steuerungsverhältnisse erforderlich sein kann, und befindet sich gerade eines der vier Einlaßventile in dieser Stellung, so tritt ein Überströmen von Druckluft in die Gasleitung ein. Aber auch bei geschlossener Spüliuftöffnung kann das Überströmen stattfinden, da die Spülluft meist nur durch einen Schieber gesteuert wird, der natürlich einen absolut dichten Abschluß nicht bildet, so daß, sobald nur ein Gasventil offen steht, Mischluft aber noch abgeschlossen ist, immer ein Weg für die Druckluft vorhanden ist. Schließlich kann die Druckluft auch bei geschlossenem Einlaßventil in die Gasleitung gelangen, sobald ein Gasventil undicht ist. Wenn auch die Wahrscheinlichkeit des Eintretens genannter Fälle nicht groß ist, so kann deren Möglichkeit doch auch nicht bestritten werden.
Ferner wird durch den Umstand, daß bei Spül- und Nachlademaschinen der Regler auch 4-5 die Spül- und Nachladeluft beeinflussen, d..h. eine größere Anzahl von Drosselungs- oder ähnlichen Organen betätigen und eine größere Arbeit aufbringen muß, die Möglichkeit des Hängenbleibens des' Reglers' und infolgedessen eines Durchgehens der Maschine gesteigert.
Zur Sicherung eines einwandfreien Betriebes ist es jedenfalls erforderlich, die obengenannten Gefahrquellen auszuschalten oder ihre Folgen unschädlich zu machen.l Gegenstand vorliegender Erfindung sind nun Einrichtungen, die diesen Zweck erfüllen sollen.
Was die Möglichkeit eines Uberströmens von Spül- und Ladeluft in die Gasleitung bei stehenbleibender oder stillstehender Maschine anbetrifft, so kommen zwei Wege in Betracht um · ' derselben vorzubeugen, nämlich . erstens der sofortige Abschluß der Spül- und Nachladeluftleitung oder der Gasleitung, möglichst nahe am Verteilungskasten, oder eine Verbindung der Spülleitung mit dem Freien, sobald eine bestimmte Drehzahl unterschritten wird, zweitens das Stillsetzen des Drucklufterzeugers. Zur Bewirkung des Abschlusses der Spülleitung können am besten wieder selbsttätige Schieber oder andere Absperrorgane Verwendung finden, deren Antrieb wiederum auf mechanische, pneu-

Claims (2)

matische, hydraulische oder elektrische Weise erfolgen kann. Die Auslösung der Betätigung der Absperrorgane kann bewirkt werden durch die Drehzahländerung der Gaskraftmaschine, "5 etwa mittels eines Hilfsreglers, oder durch die Änderung irgendwelcher anderer vom Gange der · Maschine abhängiger Betriebsgrößen, wie beispielsweise des statischen oder dynamischen Druckes in der Gas- oder Mischluftleitung oder ίο auch in einer .Kühlwasser- oder "Ölleitung. Auf entsprechende ; Weise; kann ' auch die Stillsetzung des Drucklufterzeugers bzw. seiner Antriebsmaschine bewirkt werden. Die Möglichkeit endlich des Durchgehens der Gaskraftmaschine infolge Hängenbleibens des· Hauptreglers kann durch Anordnung eines selbsttätigen Zündungsausschalters beseitigt werden, der seine Betätigung beispielsweise durch einen Hilfsregler findet. Diese Funktion kann auch noch dem vorgenannten Hilfsregler zur Bewirkung des Abschlusses der Spülluft- oder der Gasleitung übertragen werden, oder sie kann ebenfalls in Abhängigkeit von irgendeiner mit der Drehzahl veränderlichen Größe, wie z. B. - den Drücken in, irgendeiner Leitung, erfolgen. * Die Zeichnung zeigt schematisch, wie sich die vorbeschriebenen Grundsätze beispielsweise zur Anwendung bringen lassen. Auf der Steuer- • welle f der Maschine sitzt ein Regler g, der auf eine Muffe, h einwirkt. : Diese überträgt ihre Bewegung auf einen dreiarmigen Hebel i, welcher einerseits auf einen Druckwasserschieber k, andererseits auf eine Ausschaltvorrichtung m einwirkt. Der Drehschieber k steuert einen Druckwasserkolben ή, welcher auf eine Drosselklappe 0 in der Spülluftleitung einwirkt. Sinkt die Drehzahl der Maschine, so bewegt sich die Muffe A nach rechts, und der Drehschieber k steuert nach Unterschreitung einer bestimmten Drehzahl den Kolben η um, so daß die Spülluftleitung durch die Klappe 0 abgeschlossen wird. Der Zündstrom bleibt geschlossen. Steigt dagegen die Drehzahl über-die normale, so bewegt sich die Muffe nach links, und nach Überschreitung eines bestimmten Wertes wird der Zündstrom durch den. Ausschalter m unterbrochen. Der Druckwasserkolben η ändert seine Stellung nicht. ■ - Gegenüber bekannten Abstellvorrichtungen an Verbrennungskraftmaschinen ohne Spülung "und Nachladung- unterscheidet sich die vorbeschriebene Einrichtung dadurch, daß weder ein , Einfluß auf den normalen Gang der Maschine N noch' irgendeine1 Beeinflussung im Sinne einer Regelung beabsichtigt ist> sondern lediglich eine Sicherheit gegen Explosionsschäden erreicht werden soll. . ■ t · Paten τ-A N Sprüche:
1. Sicherheitsvorrichtung für Viertakt-Gaskräftmaschinen mit Spül- und Nachladebetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung gegen Explosionschäden bei plötzlich stehenbleibender oder bei stillstehender Maschine eine von deren Umdrehungszahl öder von einem sich mit der Umdrehungszahl ändernden Betriebszustand abhängige und beliebig wirkende Vorrichtung ausgelöst wird, welche die Spülluft- oder die Gaszuleitung selbsttätig abschließt oder die Spülluftzuleitung mit dem Freien verbindet oder eine selbsttätig den Drucklufterzeuger stillsetzende Vorrichtung auslöst.
2. Sicherheitsvorrichtung für: Viertakt-Gaskraftmaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, welche die Spülluftleitung bzw. die Gasleitung selbsttätig abschließt, durch einen Hilfsregler in Tätigkeit gesetzt wird, und daß der Hilfsregler gleichzeitig als Sicherung gegen das Durchgehen der Maschine beim Hängenbleiben des Maschinenreglers ausgebildet ist, derart, daß er mit einem Zündausschalter in Verbindung steht, den er beim Überschreiten einer bestimmten Umdrehungszahl der Maschine ausschaltet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. ·.
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