DE3145431C2 - Blendensteuervorrichtung in einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einem Wechselobjektiv - Google Patents

Blendensteuervorrichtung in einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einem Wechselobjektiv

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DE3145431C2 DE3145431A DE3145431A DE3145431C2 DE 3145431 C2 DE3145431 C2 DE 3145431C2 DE 3145431 A DE3145431 A DE 3145431A DE 3145431 A DE3145431 A DE 3145431A DE 3145431 C2 DE3145431 C2 DE 3145431C2
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Abstract

Ein Anschlagstift (L12) ist vorgesehen, um die vollständig offene Lage eines Blendenlöseteils (L7) bei einem austauschbaren Objektiv zu begrenzen. Ein an der Kamera befindliches Blendenantriebsteil (C1) ist in Richtung auf den Anschlagstift so vorgespannt, daß die Ruhelage des Antriebsteiles immer der vollständig offenen Blende entspricht, unabhängig von einer Fehlausrichtung des Objektivs. Das Abblenden der Blende wird dann dadurch gesteuert, daß die Bewegung des Antriebsteiles aus seiner Ruhelage oder der Startlage gemessen wird. Geringere Herstellungstoleranzen verursachen geringere Herstellungskosten.

Description

a) eine Anschlageinrichtung zum Begrenzen der Bewegung des Blendenlöseteils in der genannten ersten Richtung, um dadurch eine vollständige offene Blendenlage des Blendenlöseteils und eine Startlage für das Blendenantriebsteil zu bilden,
b) eine Einrichtung zum Bewegen des Blendenantriebsteils weg von der Startlage und
c) eine Steuereinrichtung zum Erfassen des Bewegungsbetrages des genannten Blendenantriebsteiles aus der Startlage und zum Anhalten der Bewegung des Blendenantriebsteils, um dadurch das Blendenlöseteil in einer Lage anzuhalten, die einer gewünschten Blendenöffnung entspricht,
dadurch gekennzeichnet, daß das Blendenlöseteil (L 7) und die Anschlageinrichtung (L 12) am Objektiv angebracht sind und daß das Blendenlöseteil (L 7) so ausgebildet ist, daß es mit dem Ende der zum Befestigen des Wechselobjektivs erforderlichen Drehbewegung durch das Blendenantriebsteil (Cl) an die Anschlageinrichtung (L 12) angedrückt ist.
2. Blendensteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung (L 12) einen Stift umfaßt.
3. Blendensteuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Bewegen des Blendenantriebsteils (Cl) eine Vorspanneinrichtung umfaßt, mit der zum Abblenden der Blende der Ring (L 4) zum öffnen und Schließen der Blende oder das Blendenlöseteil (L 7) in eine Richtung drückbar ist.
4. Blendensteuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspanneinrichtung eine Feder (i.11) umfaßt, die am Blendenlöseteil (L 7) angreift und das Blendenlöseteil in die genannte zweite Richtung vorspannt.
5. Blendensteuervorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Blendenantriebsteil-Vorspanneinrichtung (CS) eine größere Vorspannkraft ausübt als die Blendenvorspanneinrichtung (L 11) zum Drücken des Blendcnantriebsteils (Cl) gegen das Blendenlöseteil (L 7), um das Blendenlöseteil gegen die Anschlageinrichtung (L 12) zu drücken und dadurch die Startlage des Blendenantriebsteils (Cl) zu bestimmen, und daß die Bewegungseinrichtung Vorspannlösemittel zum Lösen der Blendenantriebsteil-Vorspannmittel (LH) umfaßt, durch die das Blendenlöseteil (L 7) in die genannte zweite Richtung bewegbar ist, und daß das Blendenantriebsteil (Cl) aus der Startlage weg
bewegbar ist, wenn sich das Blendenlöseteil in die genannte zweite Richtung bewegt
6. Blendensteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dus Blendenantriebsteil umfaßt: ein erstes Teil (Cl). welches in eine erste Richtung bewegbar ist, um das Blendenlöseteil in Richtung auf die Anschlageinrichtung zu drücken, und daß dieses erste Teil in eine zweite Richtung bewegbar ist, in der es ein Bewegen des Blendenlöseteils weg von der Anschlageinrichtung (L 12) erlaubt; ein zweites Teil (C4); und eine Folgefeder (CS), die die beiden Teile miteinander kuppelt, wobei das zweite Teil (C4) in eine erste Richtung bewegbar ist, um das erste Teil (C 1) über die Folgefeder (CS) in seine erste Richtung zu ziehen und um das erste Teil (C 1) in eine zweite Richtung zu ziehen, damit das erste Teil sich in seine zweite Richtung bewegen kann, wobei das zweite Teil (C4) mit der Blendenantriebsteil-Vorspanneinrichtung gekuppelt ist.
7. Blendensteuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung des Blendensteuermechanismus umfaßt; eine mit dem ersten Teil (Cl) gekuppelte Zahnradkette; ein Drehteil mit einer darauf befindlichen Impulserzeugungseinrichtung /C17), welches Drehteil durch die Zahnradkette gedreht wird: einen Detektor (C26) zum Erfassen von Impulsen der Impulserzeugungseinrichtung und zum Erzeugen elektrischer Signale, wobei die elektrischen Signale proportional dem Bewegungsabstand des ersten Teils sind und eine Verriegelungseinrichtung (C 20. C 24) zum Anhalten der Drehung des Drehteiles, wenn ein gewünschter Bewegungsabstand festgestellt worden ist, wodurch die Blende (L 1) auf einen gewünschten Wert abgeblendet wird.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Blendensteuervorrichtung in einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einem Wechselobjektiv gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 gewürdigten Blendensteuervorrichtung der DE-OS 24 40 056 befindet sich der Stift 8c als Anschlag auf der Seite der Kamera und nicht auf der Seite des Objektivs. Dies gilt ebenso für den Steuerhebel 2 für die Blende. Wie der F i g. 4 der DE-OS 24 40 056 zu entnehmen ist, folgt der Verriegelungsstift (1) dem Steuerhebel 2 und wechselt eine Lage, wenn die Befestigungslage des Objektivs an der Kamera geändert wird. Als Ergebnis ist die Ausgangslage nicht konstant, von der aus der Verriegelungsstift 1 zum Abblenden des Objektivs bewegt wird.
Deswegen kann der Stift 8c gemäß DE-OS 24 40 05b
ein Anschlag sein, welcher in der Lage ist, die Bewegung eines Blendenlöseteils 2 zu begrenzen und ebenso die Lage zu begrenzen, in der das Blendenlöseteil 2 vollständig öffnet und darüber hinaus die Ausgangslage eines Blendenantriebsteils zu begrenzen. Jedoch wird die Ausgangslage, aus der das Blendenlöseteil zum Abblenden des Objektivs bewegt wird, geändert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Blcndensteuervorrichtung der eingangs genannten Art /u schaffen, welche sogar dann korrekt eine Blendenöffnung steuert, wenn die Lage des Objektivs zur Kamera geändert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch die objektivseitige Anbringung dir Anschlageinrichtung wird erreicht, daß die Ausgangstage des Blendenlöseteils zum Abblenden des Objektivs auch dann nicht geändert wird, wenn die Befestigungslage des Objektivs an der Kamera selbst geändert wird. Daraus resultiert eine konstante Blendensteuerungsgenauigkeit. Dabri können relativ große Herstellungstoleranzen in Kauf genommen werden. Sogar wenn das Blendenantriebsteil und das Blendenlöseteil durch die Benutzung abgenutzt stud, wird die gewünschte Blendensteuerungsgenauigkeit aufrechterhalten.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen hinsichtlich einer besonders einfachen konstruktiven Lösung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand der in den Zeichnungen rein schematisch dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine erläuternde schematische Darstellung eines Betriebszustandes einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiv,
Fig.2 eine Schnittansicht entlang der Linie A-A in F i g. 1 und 3 und
F i g. 3 eine erläuternde schematische Darstellung eines Betriebszustandes einer anderen einäugigen Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiv.
F i g. 1 zeigt einen Betriebszustand einer einäugigen Spiegelreflexkamera (nachfolgend nur als »Kamera« bezeichnet), auf welcher ein Wechsel-Objektiv montiert ist (nachfolgend nur als »Objektiv« bezeichnet). Mehr insbesondere noch zeigt F i g. 1 eine ausgespreizte Blendenlamelle, welche tatsächlich senkrecht zur Zeichnung liegen sollte.
Eine Blendenlamelle L 1 ist drehbar auf einem Objektivspiegelkasten (nicht dargestellt) mittels eines Stiftes L 2 befestigt. Dieser Stift L 2 ist in die Blendenlamelle 21 eingebettet. Ein in der anderen Seite der Blendenlamelle L I eingebetteter Stift Z- 3 ist verschiebbar in einer Nokkennut L 5 angeordnet, die in einen die Blende öffnenden und schließenden Ring L 4 geschnitten ist. Der Ring L A stützt sich drehbar im Spiegelkasten ab, so daß er sich um eine optische Achse L 6 des Objektivs drehen kann. Wenn daher der Ring LA im Gegenuhrzeigersinn um die optische Achse L 6 der F i g. 1 gedreht wird, wird die Blendenlamelle L 1 so im Gegenuhrzeigersinn gedreht, daß das Objektiv auf den gewünschten Blendenwert abgeblendet wird. Ein Blendenlöseteil L 7 ist drehbar an einem Schaft L 8 befestigt. Der Schaft L 8 ist auf einer nicht dargestellten Objektivbefestigung vorgesehen, die an der Spiegelfassung über einen geraden Schraubmechanismus (nicht dargestellt) befestigt ist, welcher für die Brennweitensteuerung verwendet wird. Ein Stift L 9, welcher in einem Endabschnitt des Blendenlöseteils L 7 eingebettet ist, ist drehbar bzw. schwenkbar in einer Nut L IO eingesetzt, die in einen Abschnitt eingeschnitten ist, welcher vom Umfang des Ringes LA vorsteht. Daher wird das Steuern der Lage des Blendenlöseteils L 7 die Lage des Ringes L 4 steuern, wodurch die Lage der Blendenlamelle L 1 ebenso gesteuert wird. Wenn dementsprechend die Lage des Blendenlöseteils L 7 verändert wird, wird der Blendendurchmesser verändert. Eine Objektivabblendfeder Z-Il ist zwischen dem anderen Endabschnitt des Blendenlöseteiles L. 7 und der Objektivbefestigung angeschlossen, um gegen das Blendenlöseteil L 7 zu drücken und um die Blendenlamelle L 1 in die Objektivabblendrichtung zu bewegen. Ein Anschlag L 12 ist fest an der Objektivbefestigung in der Nähe des anderen Endabschnittes des Blendenlöseteiles L 7 vorgesehen, so daß das Eiendenlöseteil L 7 nicht über die in F i g. 1 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage hinaus bewegt werden kann, in der das Blendenlöseteil L 7 die Blendenlamelle L 1 vollständig öffnet
Der Blendensteuermechanismus auf der Objektivseite ist entsprechend der vorstehenden Beschreibung konstruiert Nun wird der Blendensteuermechanismus auf der Kameraseite beschrieben. Ein Blendenantriebsteil C1 ist drehbar bzw. schwenkbar auf einem Schaft C 2 befestigt, welcher fest an der einen Seite (nicht dargestellt) des Spiegelkastens angebracht ist. Das Antriebsteil C1 ist an einem Ende mit einem abgebogenen Abschnitt C3 versehen, welcher mit dem anderen Endabschnitt des zuvor beschriebenen Blendenlöseteiles L 7 in Eingriff steht. Ein Betätigungshebel C 4 ist unterhalb des Antriebsteiles C1 vorgesehen und schwenkbar am zuvor genannten Schaft C 2 befestigt. Eine Folgefeder C5, welche stärker ausgebildet ist als die zuvor genannte Objektivabblendfeder L 11, ist zwischen Federhaken C6 und C6' angeschlossen, die am Betätigungshebel CA bzw. am Blendenantriebsteil C1 vorgesehen sind. Der Betätigungshebel CA ist normalerweise durch ein Verriegelungsteil C7 verriegelt, welches drehbar am Spiegelkasten montiert ist.
Unter Normalbedingungen wird so das Blendenantriebsteil C1 gezwungen, sich durch die elastische Kraft der Folgefeder C5 zu drehen, um dadurch ein Drehen des Blendenlöseteils L 7 im Gegenuhrzeigersinn gegen die elastische Kraft der Objektivabblendfeder L 11 zu veranlassen bis das Teil L 7 gegen den Anschlag L 12 anstößt. Dieser Zustand ist in F i g. 1 in ausgezogenen Linien dargestellt. Dies bedeutet, daß das Blendenlöseteil L 7 normalerweise am Anschlag L 12 gehalten wird. Ein Rückstellhebel CS ist unterhalb dem Betätigungshebel CA vorgesehen und ist drehbar auf dem Schaft C2 montiert, auf dem das Blendenantriebsteil Cl und der Betätigungshebel CA ebenso drehbar montiert sind, wie dies zuvor beschrieben wurde. Eine Rückstellfeder CIl isi zwischen einem Federhaken C9, welcher an einem Endabschnitt des Rückstellhebels C8 angeordnet ist und einem Federhaken C 10 angeschlossen, der am Spiegelkasten vorgesehen ist. Daher wird der Rückstellhebel C8 gezwungen, sich infolge der Feder CIl im Uhrzeigersinn zu drehen. Normalerweise jedoch ist dieser in der in F i g. 1 dargestellten Lage durch ein Verriegelungsteil C12 verriegelt, -welches schwenkbar auf dem Spiegelkasten befestigt ist.
Das Blendenantriebsteil Cl ist am anderen Ende mit einem Zahnsegment C13 versehen. Ein Doppelzahnrad C14 ist drehbar auf dem Spiegelkasten befestigt und hat ein erstes und zweites Zahnrad C15 und C16. Die Zahl der Zähne des ersten Zahnrades C15 ist kleiner als die Zahl der Zähne des zweiten Zahnrades C16.
Das Zahnsegment C13 steht mit dem ersten Zahnrad C15 im Eingriff. Das zweite Zahnrad C16 steht mit einem Zahnrad C18 im Eingriff, welches integriert mit einem Impulserzeugungsteil oder einer Impulserzeugungstafel C17 verbunden ist, die drehbar am Spiegelkat'en montiert ist. Die Bewegung des Blendenantriebsteiles C1 wird durch eine Beschleunigungszahnradketic beschleunigt, die aus dem Doppelzahnrad C14 und dem Zahnrad C18 besteht, welches integriert mit der Impulserzeugungstafel C17 verbunden ist, um die Impulv erzeugungstafel C17 zu drehen.
Der Umfang der Impulserzeugungstafel C17 hat die Form eines Ratschenrades C19, welches mit einem Ratschenklauenhebel C2O versehen ist. Der Klauenhebel C20 ist schwenkbar am Spiegelkasten befestigt und wird durch die Feder C21 in Richtung auf das Ratschenrad C19 gedruckt. Die Ratschenklaue C24, welche sich am Ende des Hebels C20 befindet, ist jedoch normalerweise außer Eingriff mit dem Ratschenrad C19 angeordnet, da ein bewegliches Stück C23 am anderen Ende des Hebels C20 vorgesehen ist, welches von einem Kombinationsmagnet C22 angezogen wird, der einen Permanentmagneten umfaßt. Die Anziehungskraft des Permanentmagneten ist nur dann eliminiert, wenn ein elektrischer Strom zugeführt wird. In dem Umfangsabschnitt der Impijlserzeugungstafel C17 sind in gleichen Intervallen Impulserzeugungslöcher C25 angeordnet, so daß Licht durch die Löcher gelangen kann, um auf bekannte Art und Weise Impulse zu erzeugen. Ein U-förmiger Detektor C26 ist in der Nähe der Impulserzcugungstafel C17 auf solche Weise angeordnet, daß der Umfangsabschnitt der Tafel C17, in der die Irnpulserzeugungslöcher C 25 angeordnet sind, sich zwischen beiden Seiten des Detektors C 26 in der in F i g. 2 dargestellten Weise befinden. Ein Lichtsender C 27 und ein Lichtempfänger C28 sind an beiden Seiten des Detektors C 26 auf solche Weise vorgesehen, daß vom Lichtsender C 27 abgegebenes Licht durch jedes impulserzeugende Loch C 25 zum Lichtempfänger C 28 gelangt. Wenn daher die Impulserzeugungstafel C17 durch Betätigen des Blendenantriebsteiles C1 gedreht wird, wird ein für den Drehumfang der Impulserzeugungstafel C17 repräsentatives elektrisches Impulssignal durch den Lichtempfänger C28 einem Steuerkreis C29 zugeführt.
Wenn die Kamera ausgelöst wird, gelangt ein Auslösesignal zum Steuerkreis C29. Als Resultat kann der Detektor C26 Impulse vorsehen und das Verriegelungsteil C 7 wird im Gegenuhrzeigersinn gedreht, um dieses Verriegelungsteil vom Betätigungshebel C 4 zu lösen.. Daher beginnt der Betätigungshebel C4 eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn mit Hilfe der elastischen Kraft der Folgefeder CS. Wenn die Kante des Blendenantriebsteils C1 gegen den Federhaken C6 des Betätigungshebels C4 stößt, wird die Druckkraft der Folgefeder C5 eliminiert Stattdessen wird die Kraft der Objektivabblendfeder L 11 wirksam, um das Blendenlöseteil L 7 im Uhrzeigersinn zu drehen. Als Resultat wird das Blendenantriebsteil Ci zusammen mit dem Betätigungshebel CA im Gegenuhrzeigersinn gedreht, während der die Blende öffnende und schließende Ring L 4 so gedreht wird, daß die Blendenlamelle L 1 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, um das Abblenden des Objektivs einzuleiten. Bei diesem Vorgang wird die Impulserzeugungstafel C17 über die Beschleunigungszahnradkette in Zusammenwirkung mit dem Betrieb des Blendenantriebsteils C1 so gedreht, daß ein elektrisches Impulssignal durch den Detektor C26 zum Steuerkreis C 29 geleitet wird. Der Steuerkreis zählt die ihm zugeführten Impulse. Wenn der Zählwert des Steuerkreises C29 eine Anzahl von Impulsen erreicht, die einem gewünschten Blendendurchmesser entspricht, erregt der Steuerkreis C 29 den Kombinationsmagnet C 22. Daraus resultiert, daß der Kombinationsmagnet C22 von dem beweglichen Stück C 23 gelöst wird. Daher wird das Ratschenrad C29 durch die Ratschenklaue C24 des Ratschenklauenhebels C 20 verriegelt, so daß die Drehung der Impulserzeugungstafel C17 angehalten wird. Zu diesem Zeitpunkt wird das Blendenantriebsteil Cl angehalten, wie dies durch eine Linie in F i g. 1 beispielsweise angezeigt ist. Daher werden das Blendenlöseieil L 7 und der Ring L 4 ebenso angehalten, wie dies durch die Linie in Fig. 1 angezeigt ist. So wurde die Blendenlamelle L1 dahingehend bewegt, den gewünschten Blendendurchmesser vorzusehen.
In Zusammenwirkung mit dem zuvor beschriebenen Objektivanhaltvorgang wird der nicht dargestellte Spiegel angehoben. Dann wird der Verschluß betätigt, woraufliin das Verriegelungsteil C12 im Uhrzeigersinn gedreht wird, um ein Lösen vom dem Rückstellhebel CS zu bewirken, während der Ratschenklauenhebel C20 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, um die Ratschenklaue C24 von der Impulserzeugungstafel C17 zu lösen.
Daher wird der Rückstellhebel C8 durch die Feder C11 im Uhrzeigersinn gedreht. Wenn der Federhaken C 9. welcher am Endabschnitt des Rückstellhebels CS angeordnet ist, gegen die Kante des Betätigungshebels C 4 stößt, wird der Betätigungshebel C4 durch die Kraft der Rückstellfeder CIl gegen die Kraft der Objektivabblendfeder L U gedreht. Als Resultat werden das Blendenantriebsteil Cl, das Blendenlöseteil L 7. der die Blende öffnende und schließende Ring L 4 und die Blendenlamelle L 1 in die Lage zurückgestellt, die in F i g. 1 durch ausgezogene Linien dargestellt ist.
Um die Funktion der Vorrichtung zu illustrieren, wird angenommen, daß bei der zuvor beschriebenen Anordnung die objektivseitigen Teile einschließlich dem Anschlagstift L 12 in F i g. 1 ein wenig nach oben bewegt
sind, da das Objektiv falsch an der Kamera montiert ist. In diesem Fall wird eine durch die Feder C5 verursachte Kraft nach unten über das Blendenantriebsteil C1 auf das Blendenlöseteil L 7 drücken. Da jedoch das Blendenlöseteil Ll durch den Anschlag L 12 gehalten wird und sich nicht nach unten bewegen kann, wird das Blendenantriebsteil C1 in der angehobenen Lage gehalten, wobei die Folgefeder C5 durch diesen besonderen Betrag gelängt wird. Dies bedeutet, daß das Blendenantriebsteil Cl, die Folgefeder C5 und die Impulserzeugungstafel C17, welche sich über die Zahnradkette auf der Kameraseite dreht, alle aufgrund der zuvor beschriebenen falschen Montage des Objektives bewegt werden.
Daraufhin sieht der Detektor C 26 eine Anzahl von Impulsen entsprechend genau dem Betätigungsbetrag des Blendenantriebsteiles Cl vor, gleich aus welcher Lage die Impulserzeugungstafel C17 ihre Drehbewegung beginnt Daher kann ein gewünschter Blendendurchmesser jederzeit erzielt werden, wenn das Blen-
denlöseteil L 7 mit dem Blendenantriebsteil C1 im Eingriff steht und durch den Anschlag L 12 positioniert wird, um die Blendenlamelle L 1 vollständig zu öffnen, sogar wenn das Blendenantriebsteil C1 aus seiner Standardlage im montierten Zustand des Objektivs durch
das Blendeniöseteil L 7 verschoben wird
F i g. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem das Objektiv durch eine elastische Kraft abgeblendet wird, die kameraseitig vorgesehen ist. In F i g. 3 sind solche Teile, die zuvor unter Bezugnahme auf die erste Ausführungsform beschrieben wurden, mit gleichen Bezugszeichen versehen. Die Beschreibung solcher Teile, die mit denen der ersten Ausführungsform hinsichtlich der Konstruktion des Betriebes gleich sind, wird weggelassen.
Eine Voll-Blende-Feder L 13 befindet sich zwischen einem Blendenlöseteil L 7 und der Objektivbefestigung, so daß eine Blendenlamelle L 1 normalerweise durch die Feder L 13 voll offen gehalten wird. Eine Folgefeder
C 5, die zwischen einem Blendenantriebsteil Cl und einem Betätigungshebel CA angeordnet ist, ist schwächer als die Feder L 13. Daher wird eine Kante des Blendenlöseteils L 7 jederzeit in Anlage gegen einen Anschlag L 12 gehalten, bevor die Kamera ausgelöst wird. Eine Objektivanhaltfeder C32 ist zwischen einem Federhaken C 30. welcher in einem Endabschnitt des Betätigungshebels CA eingebettet ist, und einem Federhaken C31 angeschlossen, welcher sich auf einem Rückstellhebel Ci befindet, um den Betätigungshebel CA für eine Drehung im Uhrzeigersinn zu zwingen. Jedoch bevor die Kamera ausgelöst wird, wird der Betätigungshebel CA durch ein Verriegelungsteil C7 in der in ausgezogenen Linien dargestellten Lage verriegelt.
Wenn die Kamers ausgelöst wird, wird der Betätigungshebel CA vom Verriegelungsteil Cl gelöst. Daher stößt ein in einem anderen Endabschnitt des Betätigungshebels CA eingebetteter Stift C 33 mittels der Feder C32 gegen das Blendenantriebsteil Cl1 woraufhin letztere Feder C 32 ein Drehen des Betätigungshebels CA und des Blendenantriebsteils Cl im Uhrzeigersinn, und zwar als eine Einheit gegen die Kraft der Feder L 13 bewirkt. Als Resultat wird das Blendenlöseteil oder auch Blendenauslöseteil L 7 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, um den Ring L A zum öffnen und Schließen der Blende zu drehen, und dementsprechend die Blendenlamelle L wodurch das Objektiv abgeblendet wird. Der Verschluß wird dann betätigt, und wenn der Verschluß betätigt worden ist, wird ein Verriegelungsteil C12. welches den Rückstellhebel C8 verriegelt hat, gelöst. Als Resultat wird der Rückstellhebel C 8 durch die elastische Kraft einer Rückstellfeder ClI im Gegenuhrzeigersinn gedreht, der Federhaken C31 stößt gegen die Kante des Betätigungshebels CA und daher werden der Betätigungshebel CA und das Blendenantriebsteil Cl im Gegenuhrzeigersinn gedreht Daher stößt die Kante des Blendenlöseteils L 7 gegen den Anschlag L 12, wodurch die Blendenlamelle L 1 wiederum vollständig geöffnet wird.
Der Betrieb der Beschleunigungszahnradkette, der Impulserzeugungstafel C17, des Detektors C26, des Verriegelungshebels C 20, des Kombinationsmagneten C 22 und des Steuerkreises C 29 in Zusammenwirken mit dem zuvor beschriebenen Vorgang werden auf gleiche Weise wie bei der ersten Ausführungsform durchgeführt.
Es ist aus der obigen Beschreibung deutlich, daß die Feder L 13 stärker ist als die Folgefeder. Wenn daher das Objektiv auf der Kamera montiert wird, steht ein Endabschnitt des Blendenlöseteils L 7 mit dem Blendenantriebstei! C! im Eingriff, während dieses Teil L 7 jederzeit gegen den Anschlag L 12 stößt. Dementsprechend wird das Objektiv korrekt abgeblendet, sogar wenn ein Objektiv fehlerhaft montiert ist, d. h. sogar wenn das Blendenantriebsteil C1 aus einer Standardlage durch das Blendenlöseteil verschoben wird, wenn das Objektiv an der Kamera befestigt wird.
Der Unterschied zwischen den in F i g. 1 und 3 dargestellten Ausführungsformen besteht darin, daß beim vorgenannten Ausführungsbeispiel der Objektivabblendvorgang mit der im Objektiv angeordneten Feder ausgeführt wird, während beim letzteren Ausführungsbeispiel das Objektivabblenden mit einer in der Kamera vorgesehenen Feder durchgeführt wird. Jedoch sind diese Ausführungsformen identisch hinsichtlich folgender Gesichtspunkte:
Das Blendenlöseteil ist in der Startlage, von der in das Blendenlöseteil zum Abblenden des Objektives bewegt wird, mit einem Anschlag versehen, so daß das Blendenlöseteil nicht über den Anschlag hinaus bewegt wird. Dies bedeutet, daß die vollständig geöffnete Blende konstant verbleibt. Die Folgefeder ist dazu vorgesehen, das Blendenantriebsteil zu veranlassen, dem Blendelöseteil, welches bewegt wird, zu folgen und mit diesem in Eingriff zu gelangen. Das Impulserzeugungsteil ist auf der Beschleunigungszahnradkette vorgesehen, die zusammen mit dem Blendenantriebsteil betätigt wird, um elektrische Signale von gleichen Drehwinkeln vorzusehen, so daß der Betrag der Bewegung korrekt durch die elektrischen Signale angezeigt wird, gleich von welcher Stelle das Blendenantriebsteil bewegt wird.
Bei den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen
!5 werden die Impulssignale durch Veränderungen der optischen Intensität erzeugt, die durch die Impulserzeugungstafel C17 und den Detektor C 26 vorgesehen sind. Jedoch können solche Signale von einem elektrischen Kontakt-Ein-Aus-Vorgang erzielt werden oder von magnetischen Feldveränderungen, die mit einem Magneten oder einem Hall-Element erfolgen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    !. Blendensteuervorrichtung in einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einem Wechselobjektiv, mit Blendenlamellen, die durch einen Blendenring und ein Blendenlöseteil betätigbar sind, welches Blendenlöseteil in eine erste und eine zweite Richtung bewegbar ist, um den Blendenring zum öffnen und Schließen der Blendenlamellen anzutreiben, mit einem an der Kamera angeordneten Blendenantriebsteil zum Steuern der Lage des Blendenlöseteils und mit einem Blendensteuermechanismus, der umfaßt
DE3145431A 1980-11-17 1981-11-16 Blendensteuervorrichtung in einer einäugigen Spiegelreflexkamera mit einem Wechselobjektiv Expired - Lifetime DE3145431C2 (de)

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DE3145431A1 DE3145431A1 (de) 1982-06-09
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