DE3146541C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3146541C2 DE3146541C2 DE3146541A DE3146541A DE3146541C2 DE 3146541 C2 DE3146541 C2 DE 3146541C2 DE 3146541 A DE3146541 A DE 3146541A DE 3146541 A DE3146541 A DE 3146541A DE 3146541 C2 DE3146541 C2 DE 3146541C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- metering
- dosing
- flow
- flow rate
- adjustable
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm rests
- A61M5/14—Infusion devices, e.g. infusing by gravity; Blood infusion; Accessories therefor
- A61M5/168—Means for controlling media flow to the body or for metering media to the body, e.g. drip meters, counters
- A61M5/16877—Passive flow controllers; Devices for setting a flow rate
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm rests
- A61M5/14—Infusion devices, e.g. infusing by gravity; Blood infusion; Accessories therefor
- A61M5/1411—Drip chambers
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F13/00—Apparatus for measuring by volume and delivering fluids or fluent solid materials, not provided for in the preceding groups
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Hematology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Vascular Medicine (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Anesthesiology (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Dosierung der Zufuhr von
Flüssigkeiten, insbesondere intravenöse Flüssigkeiten, entsprechend dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 (US 38 80 401).
Die Zufuhr von intravenösen Flüssigkeiten, beispielsweise von Blut,
Blutplasma, Dextrose und osmotischen Salzlösungen erfolgt normalerweise
mit Hilfe von Vorrichtungen, die einen Behälter für intravenöse Flüssigkeit
enthalten, die über dem Patienten angeordnet werden. Normalerweise
weisen derartige Behälter eine Dichtung auf, nach deren Durchstoßen
die Flüssigkeit mit Hilfe einer Zuführnadel über eine Tropfkammer und
einen flexiblen Schlauch zugeführt wird, der mit dem Behälter verbunden
ist. Der Zweck der Tropfkammer besteht darin, die Durchflußrate
durch den Schlauch zu bestimmen. Die Infusionsrate wird im allgemeinen
mit Hilfe einer Quetscheinrichtung geändert oder gesteuert, die der
Schlauchleitung zugeordnet ist.
Vor der Durchführung einer Infusion werden die Schlauchleitung
und die Nadel durch die Flüssigkeit ausgespült, um Luft zu entfernen.
Die Nadel wird dann an einer geeigneten Stelle intravenös eingeführt,
beispielsweise in eine Vene im Handgelenkbereich, wonach die Infusion
beginnen kann. Wenn die intravenöse Zufuhr in den Unterarm des
Patienten erfolgt, muß der Arm in einer geeigneten Stützeinrichtung
gelagert werden. Die Bedienungsperson betätigt die
Quetscheinrichtung derart, daß eine zählbare Anzahl von Tröpfchen
durch das Tropfrohr abgegeben wird. Eine geeignete Durchflußrate
wird durch Versuche und Fehlerverfahren bestimmt, indem die
Quetscheinrichtung fortlaufend weniger bzw. mehr geöffnet wird.
Ein derartiges Vorgehen erfordert eine Überwachung durch eine Bedienungsperson
während einer beträchtlichen Zeitspanne. Die Überwachung
muß nicht nur beim Einstellen einer geeigneten Durchflußrate
sondern auch anschließend daran erfolgen. In Krankenhäusern
ist es deshalb im allgemeinen üblich, daß eine Krankenschwester
oder ein Arzt periodisch die Durchflußrate durch Zählung der
Tröpfchen in der Tropfkammer prüft. Dieses Verfahren ist jedoch
nicht nur verhältnismäßig zeitraubend, sondern durch Einstellen
einer geeigneten Durchflußrate mit Hilfe einer manuell zu betätigenden
Quetscheinrichtung ist es auch verhältnismäßig ungenau.
Temperaturänderungen können Expansionen oder Kontraktionen der
Schlauchleitung verursachen, wodurch die Durchflußrate geändert
wird. Bei der kontinuierlichen Ausübung eines Quetschdrucks kann
es auch vorkommen, daß die Schlauchleitung im Laufe der Zeit weiter
zusammengedrückt wird, so daß Nachstellungen der anfänglichen
Einstellungen erforderlich werden können. Mit Rollen versehene
Quetschklemmen oder Quetschhähne bekannter Art besitzen ferner
den Nachteil, daß sie abgleiten können, wodurch eine erhebliche
Gefährdung des Patienten erfolgen kann. Wenn eine zufällige und
plötzliche Erhöhung der Zufuhr von intravenöser Flüssigkeit erfolgt,
kann beim Patienten ein Schockeffekt verursacht werden.
Entsprechend nachteilig ist auch eine Verringerung der Strömungsrate
für den behandelten Patienten. Vergleichsversuche haben
gezeigt, daß mit Hilfe bekannter Quetscheinrichtungen die Durchflußrate
nur innerhalb einer Fehlergrenze von 25% eingehalten
werden kann, so daß eine ständige Neueinstellung erforderlich ist.
Deshalb ist eine geeignete Regelung von Infusionsraten mit Hilfe
bekannter Quetscheinrichtungen auch dann sehr schwierig, wenn
eine fortgesetzte Überwachung durch das Bedienungspersonal erfolgt.
Um Verbesserungen in diesem Zusammenhang zu erzielen, ist es bereits
bekannt, Durchflußregler besonderer Bauart zu verwenden.
Beispielsweise sind Ventile zur Zufuhr von intravenöser Flüssigkeit
bekannt, bei denen ein Ringglied einen zentralen Durchflußkanal
bildet, durch den die Flüssigkeit zu einer Endfläche mit
einer Vielzahl von Rillen fließt (US-PS 37 85 378). Die inneren Enden
der Rillen stehen mit dem Kanal in Verbindung und mit Hilfe eines
drehbaren Durchflußsteuerglieds kann eine Ausflußöffnung aufeinanderfolgend
und wahlweise in Verbindung mit den Rillen gebracht werden,
um die Durchflußrate zu ändern.
Bei einer anderen bekannten Durchflußsteuereinrichtung (US-PS
38 77 428) erfolgt eine parenterale Zufuhr von Flüssigkeit unter Verwendung
einer selektiven Steuerung der Durchflußrate. Die Steuereinrichtung
kann entlang der Zuführleitung befestigt werden und enthält
eine drehbare Dosiereinrichtung, die einen kapillaren Durchflußweg
zwischen dem Eingang und dem Ausgang der Steuereinrichtung bestimmt.
Eine Dosierplatte ist axial drehbar relativ zu dem Einlaß und dem
Auslaß, um die effektive Länge des Durchflußwegs ändern zu können,
so daß eine Steuerung zwischen einer Unterbrechnung des Durchflusses und
dem maximalen Durchfluß erfolgen kann.
Bei der bekannten Vorrichtung der eingangs genannten Art (US-PS
38 80 401) ist ein Dosierventil mit inneren und äußeren Komponenten vorgesehen,
die durch Verschraubung relativ zueinander beweglich sind, um
eine axiale Bewegung eines Ventilkegels gegenüber einem Ventilsitz zur
Steuerung des Durchflusses zu ermöglichen.
Obwohl derartige Dosiereinrichtungen gewisse Vorteile im Vergleich zu
den erwähnten Quetscheinrichtungen aufweisen, bestehen bei deren Verwendung
noch eine Reihe von Schwierigkeiten. Da die Konstruktion derartiger
Vorrichtungen verhältnismäßig aufwendig ist, bereitet deren praktische
Herstellung Schwierigkeiten. Vorrichtungen der genannten Art müssen im allgemeinen
durch eine Bedienungsperson überwacht werden, welche die Vorrichtung
mit beiden Händen betätigen muß, was verhältnismäßig schwierig
ist, so daß oft zwei Bedienungspersonen eingesetzt werden müssen, um
eine geeignete Betätigung zu ermöglichen. Ferner ist es in gewissen Fällen
nicht ohne weiteres möglich, für den betreffenden Anwendungszweck zufriedenstellende
konstante und wiederholbare Durchflußraten einzustellen.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs
beschriebenen Art derart zu verbessern, daß mittels einer einfachen Konstruktion
zufriedenstellend konstante und wiederholbare Einstellungen der
Durchflußrate mit vereinfachten Handhabungsmöglichkeiten durchführbar sind,
und daß die Vorrichtung eine möglichst genaue Dosierung ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Besondere Vorteile der Erfindung sind darin zu sehen, daß mit Hilfe
des Steuerprofils und der Durchflußkanalbereiche mit in axialer Richtung
unterschiedlichen Querschnittsbereichen sehr genaue Einstellungen der
gewünschten Strömungsrate in einfacher Weise beispielsweise dadurch
möglich sind, daß das Gehäuse mit einer Hand erfaßt wird und mit dem
Daumen dieser Hand die Wählscheibe gedreht wird, deren Skala für den
Benutzer gut sichtbar ist. Durch die Ausbildung des in Verbindung mit
Fig. 9 beschriebenen schlitzförmigen Durchflußkanalbereichs 100 mit
in axialer Richtung unterschiedlichem Querschnitt ist eine sehr genaue
und zuverlässig wiederholbare Einstellung der Durchflußrate möglich.
Durch die verbreiterte Ausbildung des Durchflußkanalbereichs 84 im Bereich
der Lage für die maximale Durchflußrate kann eine zuverlässige Durchspülung
erfolgen, durch die es insbesondere möglich ist, in der Dosiervorrichtung
enthaltene Luftblasen zu entfernen. Ein weiterer Vorteil besteht
darin, daß das Dosierglied durch das Federglied in die geschlossene
Lage der Dosiervorrichtung vorgespannt wird, so daß bei einer Fehlfunktion
des Dosierglieds die Zufuhr intravenöser Flüssigkeit mit einer Rate nicht
möglich ist, die größer als die eingestellte Durchflußrate ist.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung sowie
alternative Betätigungseinrichtungen
für das Dosierglied, die nicht Gegenstand der Patentansprüche sind. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Dosiervorrichtung nach
dem Patentanspruch 1, die an einen Behälter für intravenöse
Flüssigkeit angeschlossen ist,
Fig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung der
Dosiervorrichtung in Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Steuerprofilscheibe in Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Steuerprofilscheibe,
Fig. 5 eine vergrößerte perspektivische Ansicht des Dosierglieds
und des Ventilsitzes bei dem Ausführungsbeispiel in den
Fig. 1-4,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Dosierglieds in Fig. 5,
Fig. 7 eine Vorderansicht des Dosierglieds,
Fig. 8 eine Draufsicht auf das Dosierglied,
Fig. 9 eine Schnittansicht der Dosiervorrichtung in Fig. 1-8,
Fig. 9A, 9B und 9C schematische Schnittansichten der Dosiervorrichtung
in unterschiedlichen Einstellagen des Dosierglieds,
Fig. 10 eine Seitenansicht einer alternativen Betätigungseinrichtung für das Dosierglied,
Fig. 11 eine Schnittansicht entlang der Linie 11-11 in Fig. 10,
Fig. 12 eine weitere alternative Betätigungseinrichtung
für das Dosierglied,
Fig. 13 eine Schnittansicht entlang der Linie 13-13 in Fig. 12,
Fig. 14 eine perspektivische Gehäuseansicht einer weiteren
alternativen Betätigungseinrichtung für das Dosierglied,
Fig. 15 eine Teilansicht der alternativen Betätigungseinrichtung für das Dosierglied
in Fig. 14,
Fig. 16 eine Schnittansicht einer Dosiervorrichtung nach dem
Patentanspruch 1,
Fig. 17 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Dosiervorrichtung
gemäß der Erfindung in Verbindung mit einer vollständigen
Einheit zur Zufuhr von intravenösen Flüssigkeiten,
Fig. 18 eine auseinandergezogene Darstellung der Dosiervorrichtung
in Fig. 17,
Fig. 19 eine Schnittansicht der Dosiervorrichtung in Fig. 18,
Fig. 20A-20C vergrößerte Teildarstellungen des Dosierglieds
in Fig. 19,
Fig. 21 eine Schnittansicht entlang der Linie 21-21 in Fig. 19,
Fig. 22 eine vollständige Einheit zur Zufuhr von intravenösen
Flüssigkeiten mit einer Dosiervorrichtung,
Fig. 23 eine Vorderansicht der Vorrichtung in Fig. 22, wobei gewisse
Teile weggebrochen sind,
Fig. 24 eine Fig. 23 entsprechende Seitenansicht und
Fig. 25 eine vollständige Einheit zur Zufuhr intravenöser Flüssigkeit
bei Verwendung von zwei Behältern.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Dosiervorrichtung
10 vorgesehen,
die an einen Behälter 12 für intravenöse Flüssigkeit
wie Plasma, Blut, Dextrose oder Salzlösung angeschlossen ist. Der Behälter
12 hat einen Auslaß 14, der durch einen Stopfen 16
verschlossen ist. Ein Durchlöcherungsglied 18 ist durch den Stopfen
16 eingesetzt und weist einen zylindrischen Vorsprung 20 auf,
an dem eine Tropfkammer 24 angeordnet ist. Unterschiedliche
Vorrichtungen dieser Art können offen oder geschlossen sein. In gewissen
Fällen kann das Durchlöcherungsglied 18 über einen Filter
belüftet sein, damit Luft in den Behälter 12 eintreten kann. Die
Dosiervorrichtung 10 ist zwischen der Tropfkammer 24 und einer
Schlauchleitung 26 angeordnet, welche in einer nicht dargestellten
Zuführnadel endet.
Die Ausbildung der Dosiervorrichtung 10 soll in Verbindung mit
den Fig. 2-7 näher erläutert werden. Die Dosiervorrichtung
10 enthält ein im wesentlichen quaderförmiges Gehäuse 30 mit
gegenüberliegenden Seitenwänden 32 und 34, sowie oberen und unteren
Wänden 36, 37.
Ein Kanal 38 mit einer zylindrischen Bohrung 44 erstreckt sich in
axialer Richtung zwischen den Wänden 36 und 37 und weist oben und
unten eine Öffnung auf. Die Tropfkammer 24 ist mit dem oberen Ende
des Kanals 38 auf der oberen Wand 36 mit Hilfe eines Fittings
befestigt. Eine Aussparung 42 umgibt die Bohrung 44 im Bereich
der unteren Wand 37.
Eine ringförmige Nabe 46 unterbricht den zylindrischen Kanal 38
zwischen den Wänden 36 und 37 und unterteilt den Kanal in einen
unteren und einen oberen Abschnitt. Eine im wesentlichen rechteckförmige
Abdeckplatte ist über der Stirnfläche des Gehäuses
30 angeordnet, die an den Kanten der Seitenwände angreift. Diese
Platte weist einen kreisförmigen Ausschnitt 50 auf, der die
Oberkante der Nabe 46 aufnimmt und wird beispielsweise
mit Hilfe mechanischer Befestigungseinrichtungen oder durch Klebstoff
befestigt. Von der Nabe 46 erstreckt sich ein als Anschlag
dienender Vorsprung 51.
Ein Dosierrohr 60 ist in dem unteren Abschnitt des Kanals 38
eingesetzt, weist eine Oberkante 61 auf und endet in dem Kanal 38
an einer Stelle unterhalb der Nabe 46. Das Dosierrohr 60 begrenzt
eine innere zylindrische Bohrung 64 (Fig. 9).
Das untere Ende des Dosierrohrs 60 endet in einem Nippel oder
einer Kupplung 66, die mit der Schlauchleitung 26 verbindbar ist.
Die Kupplung 66 begrenzt einen axialen Kanal 68, der mit der Bohrung
64 in Verbindung steht. Der Kanal 68 hat einen kleineren
Durchmesser als die Bohrung 64, so daß eine Ringschulter 70 am
unteren Ende der Bohrung 64 vorhanden ist. Ein im wesentlichen
trapezförmiger Flansch 72 ragt von dem unteren Ende des Rohrs 60
vor und entspricht der Ausbildung der Aussparung 42.
Ein ringförmiges Dichtungsglied 74 ist um das Rohr 60 angeordnet
und einstückig damit ausgebildet. Wie am besten aus Fig. 9 ersichtlich
ist, dichtet das Dichtungsglied zwischen dem Außenraum
des Dosierrohrs 60 und dem Innenraum des zylindrischen Kanals 38
ab.
Eine Dosierung des Durchflusses wird durch eine axiale Verschiebung
eines Dosierglieds 80 relativ zu einem Ventilsitz 104 erzielt.
Das Dosierglied 80 und dessen Einzelheiten sind in den
Fig. 5-8 dargestellt. Das Dosierglied 80 weist einen im wesentlichen
zylindrischen Körper 82 auf, der am oberen Ende einen Vorsprung
88 hat. Der Vorsprung 88 bildet eine im folgenden noch näher
zu beschreibende als Angriff dienende Oberfläche. Ein ringförmiger
Flansch 81 ragt von dem unteren Ende des Körpers 82 vor
und ist mit einer Anzahl von peripheren Durchflußrillen 83 versehen.
Der Durchmesser des Flanschs 81 entspricht angenähert genau
dem Innendurchmesser des Dosierrohrs 60 und wird derart ausgewählt,
daß das Dosierglied 80 in axialer Richtung in dem Rohr 60 gleitend
verschiebbar ist. Ein Führungsstift 85 erstreckt sich in
axialer Richtung von dem Flansch 81.
Die Strömung durch die Vorrichtung verläuft entlang einem Durchflußkanalbereich
84, der sich in axialer Richtung als Ausnehmung entlang der Außenfläche des
Körpers 82 erstreckt und an der unteren Endwand 86 in einer mittleren
Lage endet. Der Querschnitt des Durchflußkanalbereichs 84 kann
unterschiedlich sein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
hat der Kanal einen ebenen Boden und getrennte vertikale Seitenwände.
Die Breite der Kanäle beträgt ein Mehrfaches der Tiefe.
Eine Ausnehmung 100, deren Verlängerung der Durchflußkanalbereich 84 ist, steht an der Endwand
86 mit ihm in Verbindung. Die zum Dosieren dienende Ausnehmung 100
besitzt vorzugsweise einen sich verjüngenden Querschnitt,
dessen maximale Querschnittsfläche am oberen Ende vorgesehen ist,
wo die Ausnehmung die Endwand 86 schneidet. Die Querschnittsfläche
nimmt zum unteren Ende 102 an einer Stelle über dem Flansch
81 ab. Die Ausnehmung 100 kann unterschiedliche Querschnittsformen
haben. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nimmt
die Tiefe in axialer Richtung zu dem Flansch 81 hin ab. Die Ausnehmung
100 kann auch eine gleichförmige Tiefe mit einer abnehmenden
Breite aufweisen, oder in gewissen Fällen eine abnehmende
Breite und Tiefe aufweisen. Ferner kann auch eine umgekehrte Orientierung
von Durchflußkanal und Ausnehmung vorgesehen sein, wobei
die Arbeitsweise dann entsprechend umgekehrt ist.
Der Ventilsitz 104 besteht aus einem zylindrischen Einsatz, der
in eine Aussparung am oberen Ende des Dosierrohrs 60 eingesetzt ist.
Der Ventilsitz 104 ist mit einer Bohrung 94 (Fig. 5) mit einer Unterkante
111 versehen, welche eine Ventilfläche bildet, die mit dem Dosierglied
80 zusammenarbeitet, um die Durchflußmenge zu steuern.
Der Ventilsitz 104 wird in dem Dosierrohr 60 durch eine Ringschulter
105 gehaltert.
Bei dem in Fig. 9 dargestellten zusammengebauten Zustand ist das
Dosierglied 80 gleitend verschiebbar in der Bohrung 64 des Rohrs
62 angeordnet. Das Rohr 62 ist in dem unteren Abschnitt des Kanals
38 angeordnet. Eine vorspannende Druckfeder 106 erstreckt sich vom Ende
70 der Bohrung 64 auf der Unterseite des Dosierrohrs und greift
auf der Unterseite eines Flanschs 81 des Dosierglieds 80 an und
erstreckt sich in der Umfangsrichtung um einen axialen Stift 85.
Die Feder 106 drückt das Dosierglied nach oben, so daß sich der
Abgriff 88 in Berührung mit dem Steuernocken 110 befindet.
Wie am besten aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, hat der Steuernocken
110 eine zylindrische Nabe 112, die drehbar in der Nabe 46
des Gehäuses 30 gelagert ist. Eine kreisförmige Wählscheibe 114
ist an der zylindrischen Nabe 112 befestigt und auf der Oberseite
der Dosiervorrichtung 10 angeordnet. Vorzugsweise ist der
Umfang der Wählscheibe 114 geriffelt, um verbesserte Angriffseigenschaften
zu ermöglichen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist,
erstreckt sich die Wählscheibe 114 in seitlicher Richtung über
die gegenüberliegenden Seitenwände 32 und 34 des Gehäuses, um
eine Handhabung der Wählscheibe mit einer Hand zu ermöglichen.
Die andere Oberfläche der Wählscheibe 114 ist mit einer Skala 115
versehen, auf der die eingestellten Durchflußraten ablesbar sind.
Das Ablesen erfolgt mit Hilfe eines Zeigers 116, der zentral auf
der Oberseite des Gehäuses an der Vorderkante der oberen Wand 36
angeordnet ist.
Der Steuernocken 110 hat ein Steuerprofil 117, das sich spiralförmig
von einer unteren Stelle 118 über einen ansteigenden Teil
119 zu einem Rücken 120 erstreckt. Ein Vorsprung 126 auf der
Innenseite der Wählscheibe 114 gelangt in Eingriff mit dem Vorsprung
51 auf der Nabe 46, um die Drehung des Steuernockens in
beiden Drehrichtungen zu begrenzen. Eine Ausnehmung 122 ist in
der Kurvenfläche zwischen den Stellen 118 und 120 vorgesehen, und
gelangt mit dem Abgriff 88 in der Sperrlage des Dosierglieds in
Eingriff.
Wie aus den Fig. 2, 5 und 9 ersichtlich ist, werden die beschriebenen
Komponenten derart zusammengesetzt, daß das Dosierglied
in den unteren Bereich des zylindrischen Kanals 38 in dem Gehäuse
30 eingesetzt ist. Das Dosierglied ist gleitend verschiebbar in
der Bohrung 64 des Rohrs 62. Der Flansch 81 greift an der Bohrung
64 an. Das obere Ende des Dosierrohrs wird von dem Ventilsitz 104
aufgenommen. Der Steuernocken 110 ist in dem Gehäuse angeordnet.
Das Lager ist in der Nabe 46 drehbar und durch einen O-Ring 125
aus einem elastischen Material abgedichtet.
Aus den Fig. 9A, 9B und 9C ist die relative Lage des Dosierglieds
und des Steuernockens in unterschiedlichen Arbeitslagen zwischen
einem Anschlag und einer Ausspüllage ersichtlich. In diesen Figuren
ist die Stirnfläche der Dosiervorrichtung 10 dargestellt
und der Steuernocken ist der Einfachheit halber schematisch
dargestellt. Wie in Fig. 1 dargestellt ist, wird die Dosiervorrichtung
zuerst mit einer Tropfkammer 24 verbunden, die
in einem Durchlöcherungsglied 18 endet, das in den Stopfen 16 eines
Behälters mit einer intravenösen Flüssigkeit eingesetzt ist. Die
Schlauchleitung 26 endet in einer Zuführnadel und ist mit der
Dosiervorrichtung 10 mit einer Kupplung 66 verbunden. Im allgemeinen
befindet sich die Wählscheibe 114 in der abgestellten Lage,
wobei die betreffende Markierung der Skala 115 mit dem Zeiger 116
ausgerichtet ist. In dieser Lage greift der Vorsprung 126 auf der
Innenseite der Wählscheibe 114 an dem Vorsprung 51 an der Nabe 46
an, so daß eine weitere Drehung im Gegenuhrzeigersinn bei Betrachtung
von Fig. 9A verhindert ist. Der Abgriff 88 steht mit der Ausnehmung
122 des Steuernockens in Eingriff. In der in Fig. 9A dargestellten
Lage kann keine Flüssigkeit durch die Vorrichtung hindurchtreten.
Die durch die Dosiervorrichtung 10 durch die Tropfkammer
24 eintretende Flüssigkeit fließt durch die obere Zuführleitung
38, wo sie durch den Außendurchmesser des Zapfens 80 und
des Sitzes 104 blockiert wird.
Vor einer Befestigung der Nadel an der Schlauchleitung dreht die
Bedienungsperson die Wählscheibe 114 im Uhrzeigersinn, bis der
Zeiger 116 mit der Markierung für die Ausspüllage ausgerichtet ist.
Durch die Drehung der Wählscheibe 114 wird das Steuerprofil 117
im Uhrzeigersinn in Fig. 9A-9C gedreht, um das Dosierglied 80
entgegen der Wirkung der Feder 106 in axialer Richtung herabzudrücken.
Das Dosierglied 80 wird in die in Fig. 9B dargestellte Lage
verschoben, wodurch das untere Ende 86 des Durchflußkanals 84
unter der Unterkante des Ventilsitzes 104 angeordnet ist. Dann
kann die Strömung in dem oberen Zuführabschnitt des Kanals 38 durch
den Ventilsitz durch den größeren Durchflußkanalbereich 84 und durch den
Schlitz 83 in dem Flansch 81 hindurchtreten. Die Flüssigkeit gelangt
zu dem unteren Ende des Dosierrohrs 60 und die Schlauchleitung
26 zu der Zuführspitze oder Nadel. Die Ausspülung wird im
allgemeinen während einer kurzen Zeitspanne durchgeführt, wobei
etwa 30 cm³ der Flüssigkeit hindurchströmen, so daß sämtliche
Luft aus der Einheit vor der Durchführung einer Infusion ausgespült
wird. Die Wählscheibe 114 wird dann in die abgeschaltete Lage
in Fig. 9A zurückgedreht, wobei sich das Dosierglied in axialer
Richtung nach oben bewegt und den Durchfluß von Flüssigkeit
verhindert.
Die Nadel kann dann an dem Patienten angesetzt und an dem Schlauchteil
mit einem Fitting befestigt werden. Die Wählscheibe 114 wird
dann gedreht, bis die richtige Durchflußrate erhalten wird. In
der in Fig. 9C dargestellten Dosierlage kann die veränderliche
Ausnehmung 100 in unterschiedlichen Lagen relativ zu der Unterkante
111 des Ventilsitzes 104 eingestellt werden. Deshalb ermöglicht
der zur Dosierung dienende Durchflußkanalbereich eine fortschreitende
und nahezu unbegrenzte Auswahl von Durchflußraten zwischen
dem abgeschalteten Zustand und der maximalen Durchflußrate in Abhängigkeit
von der Relativlage der Ausnehmung und der Unterkante
110 des Ventilsitzes. Wenn beispielsweise das untere Ende 102 des
Durchflußkanalbereichs 100 in die Nähe der Unterkante 111 des Ventilsitzes
gelangt, wird die Strömung fortschreitend gedrosselt. Je mehr der
Durchflußkanalbereich 100 unter die Kante 110 gelangt, desto mehr steigt die
Durchflußrate an. Deshalb können genaue Durchflußraten mit bestimmbarer
Wiederholbarkeit erzielt werden, indem wahlweise der
Dosierzapfen mit Hilfe der Wählscheibe und des Steuernockens
eingestellt wird. Der Durchfluß kann beendet, verringert oder
erhöht werden, indem die Wählscheibe und damit der Steuernocken
wahlweise gedreht werden.
Deshalb führt eine ausgewählte Ausrichtung des Dosierglieds und
des Ventilsitzes zu der gewünschten vorherbestimmten Durchflußrate
des Ventils. Die besondere Ausbildung der dosierenden Ausnehmung
und Nut kann in unterschiedlicher Weise entsprechend den
obigen Ausführungen erfolgen, wobei es lediglich erforderlich
ist, daß ein beträchtlicher unbehinderter Abschnitt und ein Abschnitt
mit unterschiedlicher Flächengröße vorgesehen sind. Mit
einer derartigen Anordnung kann die gewünschte Durchflußrate eingestellt
werden, wodurch die Gefahr der Zuführung einer ungenauen
Zufuhrrate an den Patienten verringert wird.
Es ist ein Merkmal der beschriebenen Funktion, daß mit Sicherheit
verhindert wird, daß die Einheit intravenöse Flüssigkeit in
einer Rate zuführt, die größer als die ausgewählte Rate ist, so
daß die Gefahr einer Infusion mit einer zu großen Rate verhindert
wird, die zu einem sehr gefährlichen Schockeffekt für den Patienten
führen könnte. Wenn der Steuernocken in den Fig. 1-9
auf eine vorherbestimmte Rate eingestellt wird, drückt die Feder
106 immer das Dosierglied 80 nach oben in Berührung mit dem
Steuerprofil 117. Dies bedeutet, daß die vorspannende Feder kontinuierlich
das Dosierglied gegen die geschlossene Lage drückt und
im Falle einer gewissen Fehlfunktion das Dosierglied 80 nach oben
in eine Lage mit verringertem Durchfluß oder abgeschaltetem Durchfluß
gedrückt wird, so daß eine Zufuhr mit einer Rate nicht möglich
ist, die größer als die voreingestellte Durchflußrate ist.
Gemäß einem weiteren Sicherheitsmerkmal der beschriebenen Dosiervorrichtung
ist ein Bezugspunkt vorhanden, der der Bedienungsperson
eine Prüfung der Genauigkeit der Durchflußrate zu dem Patienten
ermöglicht. Sobald die Wählscheibe einmal eingestellt ist,
kann eine vorherbestimmte Durchflußrate erwartet werden. Wenn diese
Durchflußrate nicht erzielt wird, was durch eine visuelle Zählung
festgestellt werden kann, kann die Bedienungsperson eine
Überprüfung nach gegebenenfalls vorhandenen Schwierigkeiten durchführen,
beispielsweise ob eine Blockierung oder ein Umbiegen der
Schlauchleitung vorhanden ist, oder ob die Anordnungslage der
Nadel in der Vene korrigiert werden muß. Eine unrichtige Nadellage
kann ein Okkludieren der Kanüle und eine zwischenzeitliche Behinderung
des Durchflusses verursachen. Eine Lageänderung durch
den Patienten kann zu einer plötzlichen Durchflußerhöhung führen,
wenn die Okklusion beseitigt wird. Mit einer Dosiervorrichtung
gemäß der Erfindung ist die Bedienungsperson in der Lage, derartige
Positionsprobleme festzustellen und zu beseitigen, wodurch
die Gefahr der Zufuhr ungeeigneter Infusionsraten verringert
wird.
Die beschriebene Dosiervorrichtung kann auch in Verbindung mit
alternativen Betätigungseinrichtungen des Dosierglieds 80 in
dem Ventilsitz und in dem Dosierrohr 60 verwendet werden, die nicht Gegenstand der Patentansprüche sind und in den Fig. 10 bis 15 dargestellt sind. Die
Fig. 10 und 11 zeigen die Verwendung einer Zahnstange mit einem
Ritzel anstelle eines Steuernockens für eine fortschreitende Lageänderung
des Dosierglieds. In Fig. 10 und 11 ist das Dosierglied
80 in axialer Richtung in dem Rohr 60 mit Hilfe einer Zahnstange
130 und einem zugeordneten Ritzel verstellbar. Das Dosierglied
80, das Rohr 62 und der Ventilsitz 104 zur Durchführung
der Dosierfunktion können wie bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
ausgebildet sein.
Die Anordnung mit der Zahnstange 130 enthält eine Wählscheibe 132,
die auf der Außenseite des Gehäuses angeordnet sein kann. Eine
Welle 136 erstreckt sich in den Kanal 38. Das innere Ende der Welle
136 trägt das Ritzel 138. Das Ritzel 138 kämmt mit den Zähnen
142 der Zahnstange 144, die sich in axialer Richtung von dem oberen
Ende des Dosierglieds 80 erstreckt. Ein Führungskanal 146 ist
parallel zu der Zahnstange 144 angeordnet und begrenzt einen
Schlitz 148, der den Umfang der Zähne des rotierenden Ritzels aufnimmt.
Ein oberer Anschlag 150 erstreckt sich quer zwischen dem
Kanal 146 und der Zahnstange 144. Wenn die Wählscheibe 32 gedreht
wird, wird das Dosierglied 80 über die Zahnstange und das Ritzel
bewegt, so daß das Dosierglied wahlweise relativ zu dem Ventilsitz
104 eingestellt werden kann, um den Durchfluß in der beschriebenen
Weise zu bestimmen.
Fig. 12 und 13 zeigen eine weitere alternative Einrichtung zum axialen Vorschub
des Dosierglieds 80. Die in diesen Figuren dargestellte
Anordnung enthält eine Anordnung 160 mit einer Wählscheibe
162, die an dem Gehäuse drehbar gelagert ist. Eine Welle 167 erstreckt
sich in den Durchfluß des Kanals 38. Das innere Ende der
Welle 164 trägt ein Ritzel 166, das zum Antrieb eines Zahnrads
168 mit größerem Durchmesser dient. Das Zahnrad 168 ist an einer
Welle 170 gelagert. Ein Zahnrad 172 ist zusammen mit dem Zahnrad
168 auf einer gemeinsamen Welle 170 gelagert. Das Zahnrad 172
kämmt mit Zähnen 176 einer Zahnstange 174. Ein Anschlag 178 erstreckt
sich von dem oberen Ende der Zahnstange 174. Der Getriebezug
mit den Zahnrädern 166, 168, 172 und der Zahnstange 174 dient
als Reduziergetriebe, das eine genauere Einstellung des Dosierglieds
ermöglicht. Eine vollständige Umdrehung des Ritzels 166
verursacht nur eine teilweise Drehung des Zahnrads 170 wegen des
vorhandenen Übersetzungsverhältnisses zwischen den Zähnen der Zahnräder
168 und 166, wodurch eine axiale Bewegung des Dosierglieds 80
durch die Zahnstange 174 bewirkt wird. In der beschriebenen Weise
ermöglicht dieses Reduziergetriebe eine genauere Einstellung des
Dosierglieds.
Eine weitere alternative Einrichtung zur Einstellung des Dosierglieds 80 ist
in den Fig. 14 und 15 dargestellt. In diesen Figuren hat das Gehäuse
180 eine Stirnplatte 172, die mit einem axialen Schlitz 184
versehen ist. Durch den Schlitz 184 erstreckt sich ein Betätigungshebel
185, der an dem Gehäuse an einer Schwenkstelle 188 angelenkt
ist. Ein Zeiger 186 am äußeren Ende des Hebels 185 arbeitet mit
einer Skala entlang dem Schlitz 184 zusammen. Das innere Ende
des Hebels 185 ist an einem Kolben 190 befestigt, der mit dem Dosierglied
80 verbunden ist. Die Lage der Schwenkstelle 188 ist
zu dem Kolben 190 derart versetzt, daß eine Linearbewegung des
Zeigers 186 zu einer kleinen proportionalen Bewegung des Kolbens
184 führt. Dadurch ergibt sich eine sehr genaue Einstellung. Der
Benutzer kann deshalb die Lage des Dosierglieds genauer einstellen.
Die Fig. 17-21 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Dosiervorrichtung 202 für eine Einheit 200
zur Zufuhr von intravenösen Flüssigkeiten. Die Dosiervorrichtung
202 ist an einen Behälter 204 für intravenöse Flüssigkeit angeschlossen,
der einen stopfenverschlossenen Auslaß 206 aufweist.
Ein Durchlöcherungsglied 208 ist durch den Stopfen vorgeschoben
und mit der Dosiervorrichtung 202 über eine zylindrische Tropfkammer
210 aus einem transparenten Material verbunden. Der Auslaß
der Dosiervorrichtung 202 ist mit einem Nippel 212 und über eine
Schlauchleitung 214 mit einer unteren Tropfkammer 216 verbunden.
Die untere Tropfkammer 216 besteht aus einem zylindrischen, durchsichtigen
flexiblen Rohr 218, dessen Enden durch Kappen 220 und
221 verschlossen sind. Die untere Kappe 221 ist mit einer Schlauchleitung
226 verbunden, an der eine Gleitklemme 230 angeordnet ist.
Die Klemme 230 besteht aus einer ebenen Platte 232, die einen
Schlitz 234 aufweist. Der Schlitz 234 konvergiert am einen Ende,
so daß der Schlauch teilweise oder vollständig durch entsprechenden
Eingriff entlang dem Schlitz geschlossen werden kann. Das untere
Ende der Schlauchleitung 226 ist mit einem Y-Injektionsfitting
236 verbunden. Ein zweites Fitting 238 dieser Art kann hinter
dem ersten Fitting angeordnet sein. Die untere Schlauchleitung
240 endet in einer Zuführnadel 246.
Im folgenden soll die Ausbildung der Dosiervorrichtung 202 in Verbindung
mit den Fig. 18, 19 und 21 näher erläutert werden. Die Dosiervorrichtung
202 weist ein im wesentlichen quaderförmiges
Gehäuse 250 auf. Ein Kanal 256 erstreckt sich in axialer Richtung
durch das Gehäuse 250 und begrenzt einen Durchflußkanal 258. Mit
dem oberen Ende des Kanals 256 ist eine Tropfkammer 210 gekuppelt.
Eine ringförmige Nabe 260 unterteilt den Kanal 256 in einen oberen
und einen unteren Abschnitt. Eine Abdeckplatte 258 (Fig. 17
und 18) ist über der Stirnfläche des Gehäuses angeordnet. Ein
zylindrischer Ventilsitz 262 ist an der Öffnung 264 angeordnet,
wo die Nabe den unteren Teil des Kanals 258 schneidet. Ein zylindrisches
Führungsrohr 270 ist in dem unteren Kanal angeordnet.
Das Führungsrohr 270 weist eine Anzahl von radial nach innen verlaufenden
Vorsprüngen 272 auf, die eine sich in axialer Richtung
erstreckende Druckfeder 275 aufnehmen. Ein Nippel 278 erstreckt
sich von dem unteren Ende des Kanals.
Eine Dosierung oder Steuerung des Durchflusses wird durch eine
axiale Verstellung des Dosierglieds 280 relativ zu dem Ventilsitz
264 erzielt. Das Dosierglied 280 weist einen im wesentlichen
zylindrischen Körperteil 282 auf, der an seinem oberen Ende 284
zu einem sich in axialer Richtung erstreckenden Vorsprung 286
konvergiert, der als Abgriff dient. Das untere Ende 285 des Körpers
282 verjüngt sich nach innen zu einem sich in axialer Richtung
erstreckenden Führungsstift 290, der in der Feder 275
angeordnet und durch diese nach oben vorgespannt wird.
Ein zum Dosieren dienender als Ausnehmung ausgebildeter Durchflußkanalbereich 300 erstreckt sich in axialer
Richtung in der zylindrischen Oberfläche des Körperteils 282.
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Ausnehmung V-förmig
ausgebildet und weist axial nach unten eine abnehmende Breite
und Tiefe auf. Eine Wählscheibe 310 ist mit einer Skala 312 versehen
und wird durch eine ringförmige Lippe 313 gehaltert. Ein
Steuernocken 315 ist drehbar in der ringförmigen Nabe 260 an der
Wählscheibe 310 angeordnet. Der Steuernocken 315 ist wie bei dem
Ausführungsbeispiel in den Fig. 3 und 4 ausgebildet und greift
mit einem spiralförmigen Steuerprofil an einem Abgriff
286 an dem Dosierzapfen 280 an.
Die Fig. 20A, 20B und 20C zeigen die relative Lage des Dosierglieds
280 in unterschiedlichen Arbeitslagen. Bei der in Fig. 20A
dargestellten Lage greift der Sitz 264 an dem Körper 282 des Dosierzapfens
280 an und blockiert den Durchtritt von Flüssigkeit
durch den unteren Kanal. In Fig. 20B ist der Steuernocken 315 in
eine Lage gedreht, in der der Dosierzapfen so weit nach unten verschoben
ist, daß der Körper 212 sich unter der Unterkante des
Sitzes 264 befindet, um eine Ausspülung oder einen maximalen
Durchfluß zu dem unteren Kanal zu ermöglichen.
Wenn der Steuernocken 315 in die in Fig. 20C dargestellte Lage
gedreht ist, fluchtet die Unterkante 281 des Ventilsitzes 264 in
axialer Richtung entlang der dosierenden Ausnehmung des Durchflußkanalbereichs 300, so daß
eine fortschreitende, sehr genaue Steuerung der Durchflußrate
möglich ist. Wenn der horizontale
Querschnittsbereich der Ausnehmung in der Kante 281 abnimmt,
wird der Durchfluß entsprechend verringert.
Die in Fig. 17 dargestellte Einheit mit der oberen Tropfkammer
210 und der unteren Tropfkammer 216 arbeitet in Verbindung mit
der beschriebenen Dosiervorrichtung in folgender Weise. Ein die
betreffende Lösung enthaltender Behälter wird zunächst in an sich
bekannter Weise aufgehängt. Die Dosiervorrichtung 202 wird derart
eingestellt, daß eine Markierung der Skala 312 mit dem Zeiger 309
in der maximalen Durchflußlage fluchtet. Die Klemme 230 wird bewegt,
um die Schlauchleitung 226 vollständig zu verschließen.
Das Durchlöcherungsglied 208 wird dann in den Auslaß des Behälters
204 eingeführt. Die Bedienungsperson drückt dann die untere
Tropfkammer 216 zusammen, bis Flüssigkeit in die obere Tropfkammer
eintritt und die Kammer etwa zur Hälfte gefüllt wird. Die Nadel
246 wird am Ende der Schlauchleitung 240 befestigt. Die verschiebbare
Klemme 230 wird in die Freigabelage geschoben, so daß
die Flüssigkeit alle Luft aus der Schlauchleitung und der Nadel
ausspülen kann. Eine Inversion und ein Punktieren der Y-Elemente
236 und 238 ist ebenfalls zweckmäßig, um eingeschlossene Luft zu
entfernen. Wenn alle Luft aus der Nadel entfernt ist, wird die
Wählscheibe 310 in die Sperrlage gedreht. Wenn die Vene punktiert
ist und die Leitung mit dem Patienten verbunden ist, stellt die
Bedienungsperson die Wählscheibe 310 entsprechend der gewünschten
Durchflußrate ein. Es wird empfohlen, die Durchflußrate während
einer Minute zu beobachten, um deren Richtigkeit zu überprüfen.
Bei einem Übergang auf einen neuen Behälter wird zuerst entweder
die Wählscheibe 310 in die Sperrlage geschaltet oder die Klemme
230 in die Sperrlage verschoben. Der Durchfluß wird beendet, bevor
der Behälter entfernt wird.
Die beschriebene Einheit kann in Verbindung mit den oben beschriebenen
Ausführungsbeispielen von Dosiervorrichtungen verwendet werden.
Der Vorteil der gesamten Einheit 200 mit einer Dosiervorrichtung
202 gewährleistet, daß Luft vollständig aus der Einheit
ausgespült wird.
Die Fig. 22, 23 und 24 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel
einer Einheit mit einer Dosiervorrichtung, die einen planaren
Körper 302 mit nach oben gezogenen Flanschen 304 und 306 entlang
den äußeren Längskanten des Körpers 302 aufweist. Ein zylindrischer
Kanal 310 ist einstückig als Teil des Körpers 302 gebildet
und begrenzt einen inneren Durchflußkanal 312. Der Durchflußkanal
312 ist im Bereich einer ringförmigen Bohrung 316 durchbrochen,
um einen Steuernocken 320 drehbar aufzunehmen. Der Steuernocken
320 besitzt ein spiralförmiges Steuerprofil der beschriebenen Art
und ist mit einer Wählscheibe 325 verbunden, an der eine Skala
328 zur Anzeige der Einstellung des Steuernockens und damit der
Durchflußrate vorgesehen ist.
An dem Durchflußkanal 312 sind obere und untere Fittings 327, 328
zum Anschluß von Schlauchleitungen vorgesehen. Wie am besten aus
Fig. 23 ersichtlich ist, ist durch die Steuernocken 320 ein Dosierglied
340 in axialer Richtung in dem Kanal 312 verschiebbar.
Das Dosierglied 340 kann wie bei dem Ausführungsbeispiel in den Fig. 19
und 20 ausgebildet sein und weist eine Ausnehmung 342 in dem
Körper 344 mit einem veränderlichen Durchflußquerschnitt auf. Der
Körper 344 des Zapfens 340 kann relativ zu dem Ventilsitz 350 verschoben
werden, um den Durchfluß durch den Durchflußkanal zu steuern.
Im übrigen arbeitet diese Dosiervorrichtung wie in den vorher
beschriebenen Ausführungsbeispielen.
In Fig. 25 ist eine Einheit dargestellt, welche diese Dosiervorrichtung
300 und zwei Behälter 360 und 362 enthält. Ein Durchlöcherungsglied
365 ist mit dem Behälter 362 verbunden und steht
über eine Schlauchleitung 326 mit einem Rückschlagventil 368 in an
sich bekannter Weise in Verbindung. Das Rückschlagventil 368 ist
mit einem Ende der Einlaßöffnung eines Zweigstücks 320 verbunden.
Der zweite Behälter 360 ist über dem ersten Behälter 362 angeordnet
und über ein Durchlöcherungsglied 380 und eine Schlauchleitung
382 mit dem anderen Einlaß des Zweigstücks 320 verbunden. Der
Auslaß des Zweigstücks 320 ist mit einer Zuführnadel 390 durch
die Schlauchleitung 392 verbunden.
Bei der in Fig. 23 dargestellten Einheit ist die Dosiervorrichtung
unter dem Zweigstück in der Schlauchleitung 392 vorgesehen.
Die Dosiervorrichtung kann durch Inversion
und durch Einstellung der Wählscheibe 325
für die vollständig geöffnete Durchflußlage ausgespült werden. Dadurch
wird die eingeschlossene Luft beim Beginn der Strömung entfernt.
Sobald die Zufuhr begonnen hat, leert sich der Behälter 360,
wobei das Rückschlagventil 368 eine Abgabe von Flüssigkeit aus
dem Behälter 362 verhindert. Wenn der Behälter 360 auf einen vorherbestimmten
Füllstand entleert ist, öffnet das Rückschlagventil,
so daß der Inhalt des Behälters 362 austreten kann. Diese Anordnung
verhindert den Einschluß von Luft in der Einheit bei einer
automatischen Umschaltung von einem sekundären Behälter 360 auf
einen primären Behälter 362.
Die in Fig. 23 dargestellte Einheit mit mehreren Behältern ist besonders
dann vorteilhaft, wenn unterschiedliche Lösungen zugeführt
werden sollen oder wenn mehrere Behälter mit derselben Lösung
verwendet werden sollen, damit ein Patient während einer längeren
Zeitspanne mit einer intravenösen Flüssigkeit versorgt werden
kann, ohne daß eine Bedienungsperson einen neuen Behälter anordnen
muß. Die anfängliche Einstellung ist ebenfalls vereinfacht,
ebenso das Ausspülen der Einheit, um Luft zu entfernen, da die Dosiervorrichtung
in Reihenschaltung vorgesehen ist. Dadurch
kann die Bedienungsperson in einfacher Weise die Dosiervorrichtung
zur Entfernung von eingeschlossener Luft umschalten. Die mit
einer Reihenschaltung versehene Einheit in den Fig. 22-25 ist
mit den meisten bekannten Einheiten zur Zufuhr von intravenöser
Flüssigkeit kompatibel, da eine Verbindung mit einer Konussperre
oder dergleichen Kupplung an einer geeigneten Stelle möglich ist.
Dosiervorrichtungen der beschriebenen Art können in billiger Weise
aus Materialien wie Acrylnitril-Butadien-Styrol oder dergleichen
Kunststoffen hergestellt werden. Da die Konstruktion einfach
ist und verhältnismäßig wenig Einzelteile erforderlich sind,
kann die Dosiervorrichtung als Wegwerfeinheit ausgebildet werden.
Die Vorrichtung wird vorzugsweise in einem Autoklaven oder in
Gas sterilisiert und dem Verbraucher in einer sterilisierten Verpackung
zur Befestigung an einer Einheit geliefert. Wenn die Zufuhr
von intravenöser Flüssigkeit beendet ist, können die Tropfkammer,
die Dosiervorrichtung, die Zuführnadel und der Zuführschlauch
weggeworfen werden, um eine Verseuchung zu vermeiden
und die erforderliche Arbeitszeit zu verkürzen. Eine Dosiervorrichtung
der beschriebenen Art kann sehr kompakt ausgebildet werden,
so daß sie mit einer Hand ergriffen werden kann. Die Wählscheibe
wird relativ groß ausgebildet und erstreckt sich vorzugsweise
über die Seitenkanten des Gehäuses, um die Bedienung mit
einer Hand zu vereinfachen. Deshalb kann der Benutzer irgendeine
gewünschte Einstellung mit einer Hand durchführen und zur Durchführung
einer unabhängigen Überprüfung der Durchflußrate beispielsweise
den Zeigerstand einer Armbanduhr an oder in der anderen
Hand ablesen.
Deshalb wurde eine genau arbeitende Dosiervorrichtung geschaffen,
die genau vorhersagbare und wiederholbare Einstellungen von
Durchflußraten ermöglicht, indem das Dosierglied relativ zu dem
Ventilsitz bewegt wird, um die Durchflußfläche durch das Ventil
zu ändern.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Dosierung der Zufuhr von Flüssigkeiten, insbesondere
intravenösen Flüssigkeiten, mit einstellbarer Durchflußrate,
- - mit einem von einem Gehäuse umgebenen Durchflußkanal, in dem ein Ventilsitz und ein Dosierglied vorgesehen sind, das im Ventilsitz in axialer Richtung verstellbar ist und das einen Abschnitt mit einer seitlichen Ausnehmung, die in axialer Richtung unterschiedlichen Querschnitt besitzt, sowie einen Abschnitt ohne seitliche Ausnehmung aufweist, und
- - mit einer von der Außenseite des Gehäuses her betätigbaren Betätigungseinrichtung zur Verstellung der axialen Lage des Dosierglieds im Ventilsitz,
- - bei der das Dosierglied in eine Lage verstellbar ist, in der der Durchflußkanal geschlossen ist,
- - bei der das Dosierglied innerhalb eines Dosierbereichs in Lagen verstellbar ist, in denen durch die seitliche Ausnehmung im Dosierglied ein Durchflußkanal unterschiedlichen Querschnitts zur genauen Dosierung freigegeben wird, und
- - bei der das Dosierglied in eine Lage verstellbar ist, in der eine Durchspülung mit einer maximalen Durchflußrate, die größer als die Durchflußraten im Dosierbereich ist, erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) die Betätigungseinrichtung einen Steuernocken (110) mit einem spiralförmigen Steuerprofil (117) aufweist, an dem ein an dem Dosierglied (80; 280) vorgesehener Abgriff (88; 286) angreift.
- b) das Dosierglied (80; 280) durch ein Federglied (106; 275) in die Richtung gedrückt wird, in der sich bei einer axialen Bewegung des Dosierglieds (80; 280) die Durchflußrate verringert und das Dosierglied (80; 280) mit seinem Abgriff (88; 286) gegen das Steuerprofil (117) angedrückt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Dosierglied
eine Verlängerung der seitlichen Ausnehmung mit vergrößertem Querschnitt
aufweist, der die maximale Durchflußrate zur Durchspülung bestimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitliche
Ausnehmung durch eine V-förmige Ausnehmung mit in Strömungsrichtung
abnehmender Breite und Tiefe gebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Außenseite des Gehäuses (30) eine Wählscheibe (114; 310;
324) zur Einstellung des Steuernockens (110) derart vorgesehen ist, daß die
Wählscheibe (114; 310; 324) mit einer Hand einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß sie über mindestens ein Y-förmiges Verbindungsstück (236; 228;
320) mit einem Flüssigkeitsvorrat oder einer Zuführeinrichtung (246; 390)
verbunden ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an das mindestens
eine Y-förmige Verbindungsstück (320) zwei Flüssigkeits-Vorratsbehälter
(360, 362) angeschlossen sind, und daß dem Y-förmigen Verbindungsstück (320)
ein Rückschlagventil (368) zugeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine obere
Tropfkammer (210) mit dem stromaufliegenden Ende des Durchflußkanals (38)
verbunden ist, an der ein Durchlöcherungsglied (208) vorgesehen ist, das an
den Flüssigkeitsvorrat (204) anschließbar ist, daß eine untere Tropfkammer
(216) mit dem stromabliegenden Ende des Durchflußkanals (38) verbunden
ist, daß eine Schlauchleitung (240) mit der unteren Tropfkammer (216) verbunden
ist, in der mindestens ein Y-förmiges Verbindungsstück (236, 228) angeordnet
ist und die an die Zuführeinrichtung (246) angeschlossen ist, und
daß an der Schlauchleitung (226) eine Klemme (230) angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/209,604 US4361147A (en) | 1979-01-22 | 1980-11-24 | Flow control device for administration of intravenous fluids |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3146541A1 DE3146541A1 (de) | 1982-09-09 |
| DE3146541C2 true DE3146541C2 (de) | 1993-09-23 |
Family
ID=22779463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813146541 Granted DE3146541A1 (de) | 1980-11-24 | 1981-11-24 | Dosiervorrichtung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4361147A (de) |
| JP (1) | JPS57160467A (de) |
| CA (1) | CA1174136A (de) |
| DE (1) | DE3146541A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004063649A1 (de) * | 2004-12-31 | 2006-07-13 | Tecpharma Licensing Ag | Vorrichtung zur dosierten Verabreichung eines fluiden Produkts mit andockbarer Dosisanzeige |
Families Citing this family (39)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8312029U1 (de) * | 1983-04-23 | 1983-08-18 | B. Braun Melsungen Ag, 3508 Melsungen | Tropfenregelgeraet |
| IE56756B1 (en) * | 1984-07-13 | 1991-12-04 | Master Medical Corp | Flow control device for administration of intravenous fluids |
| JPS6284439U (de) * | 1985-11-18 | 1987-05-29 | ||
| JPH0352525Y2 (de) * | 1986-11-17 | 1991-11-14 | ||
| US4953594A (en) * | 1986-12-10 | 1990-09-04 | Peter Von Berg Extrakorporale Systeme Medizintechnik | Flow control |
| DE4002089A1 (de) * | 1990-01-25 | 1991-08-01 | Logica Medizintechnik Gmbh | Insbesondere als medizinisches infusions- oder transfusionsbesteck verwendbare vorrichtung |
| DE4205508C2 (de) * | 1992-02-24 | 1995-09-14 | Matthias Faensen Gmbh & Co Kg | Dosiervorrichtung |
| US5514110A (en) * | 1993-03-22 | 1996-05-07 | Teh; Eutiquio L. | Automatic flow control device |
| US5401245A (en) * | 1993-11-26 | 1995-03-28 | Haining; Michael L. | Medical connector with valve |
| US5785693A (en) * | 1993-11-26 | 1998-07-28 | Haining; Michael L. | Medical connector |
| US5533983A (en) * | 1993-11-26 | 1996-07-09 | Haining; Michael L. | Valved medical connector |
| US5799700A (en) * | 1996-06-27 | 1998-09-01 | Teh; Eutiquio L. | Automatic intravenous flow control device |
| IT1299158B1 (it) * | 1998-04-07 | 2000-02-29 | Francesco Carugno | Dispositivo con cartuccia monouso per infusione gravitazionale per terapia endovenosa e/o parenterale con regolazione del flusso a |
| DE19900792C1 (de) * | 1999-01-12 | 2000-06-15 | Disetronic Licensing Ag | Vorrichtung zur Verabreichung eines injizierbaren Produkts |
| US6641562B1 (en) * | 2000-05-10 | 2003-11-04 | Hps Medical, Inc. | Apparatus and method of intravenous fluid infusion |
| ATE393643T1 (de) * | 2002-01-16 | 2008-05-15 | Michael G Simon | Druck ausgleichender iv-flussregulator |
| US20040082891A1 (en) * | 2002-10-01 | 2004-04-29 | Daugherty David A. | Vacuum splint device |
| US7285110B2 (en) * | 2003-06-10 | 2007-10-23 | P. Rowan Smith, Jr. | Retractable hypodermic safety syringe |
| ES2319704B1 (es) * | 2006-04-15 | 2010-02-04 | Jose Castillo Vaquera | Regulador de flujo para la infusion de soluciones intravenosas por gravedad. |
| WO2007127949A2 (en) | 2006-04-27 | 2007-11-08 | Sko Flo Industries, Inc. | Flow control valve |
| WO2007127986A2 (en) * | 2006-04-28 | 2007-11-08 | Sko Flo Industries, Inc. | Flow measuring apparatus including a piston movable in the flow barrel |
| US8480634B2 (en) * | 2009-02-03 | 2013-07-09 | Michael G. Simon | Pressure compensating device |
| US8556869B2 (en) * | 2009-02-03 | 2013-10-15 | Michael G. Simon | IV flow rate regulator |
| US9114243B2 (en) * | 2009-02-19 | 2015-08-25 | Covidien Lp | Manual valve actuator for medical fluid delivery set |
| US8628509B2 (en) * | 2009-05-11 | 2014-01-14 | Abbott Laboratories | Enteral connectors and systems |
| DE102011052196B4 (de) * | 2011-07-27 | 2017-06-08 | MAQUET GmbH | Vorrichtung zum Absaugen von Flüssigkeiten und/oder Partikeln aus Körperöffnungen |
| USD683842S1 (en) * | 2011-09-21 | 2013-06-04 | Hsien-Tsung Wang | Transparent float body unit adaptable for intravenous infusion sets |
| KR101333118B1 (ko) * | 2011-11-18 | 2013-11-26 | 한국기계연구원 | 수액주입용 선형유량조절장치 |
| FR3018900B1 (fr) * | 2014-03-19 | 2016-04-15 | Yahtec | Dispositif de bruleur a pre melange gaz |
| CN106955387B (zh) * | 2017-03-20 | 2017-11-24 | 段书霞 | 一种麻醉装置 |
| US11291762B2 (en) * | 2018-10-15 | 2022-04-05 | Carefusion 303, Inc. | Microdrop drip chamber |
| DE102019203846A1 (de) * | 2019-03-21 | 2020-09-24 | B. Braun Melsungen Aktiengesellschaft | Tropfkammeranordnung für ein medizinisches Infusionsgerät |
| US11668404B2 (en) | 2019-04-10 | 2023-06-06 | PAVmed Inc. | Systems and methods for a variable flow resistor |
| GB2584875B (en) * | 2019-06-18 | 2021-09-15 | Charles Devlin West Jonathan | Flow metering insert and/or device |
| CA3151468A1 (en) * | 2019-09-19 | 2021-03-25 | Andrew Sealfon | Systems and methods for precision matched immunoglobulin infusion |
| US11590280B2 (en) * | 2020-05-28 | 2023-02-28 | Carefusion 303, Inc. | Modular intravenous assembly |
| FI20206279A1 (en) * | 2020-12-10 | 2022-06-11 | Monidor Oy | Mechanical infusion fluid flow regulator |
| WO2022170110A1 (en) | 2021-02-04 | 2022-08-11 | PAVmed Inc. | Systems and methods for priming a fluid line |
| WO2022233486A1 (en) * | 2021-05-03 | 2022-11-10 | Fresenius Kabi Deutschland Gmbh | Drip chamber for a fluid administration system |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2980392A (en) * | 1957-08-27 | 1961-04-18 | Eugene C Greenwood | Combination metering and shut-off valve |
| US3384338A (en) * | 1965-04-06 | 1968-05-21 | North American Rockwell | Variable orifice device |
| US3410521A (en) * | 1965-10-21 | 1968-11-12 | Bowles Eng Corp | Tapered groove valve |
| US3408040A (en) * | 1965-12-13 | 1968-10-29 | Wilbur P. Kraft | Variable control metering and check valve |
| US3735902A (en) * | 1971-07-22 | 1973-05-29 | Instrumentation Labor Inc | Dispenser apparatus |
| US3785378A (en) * | 1972-04-06 | 1974-01-15 | C Stewart | Flow control valve for intravenous fluids |
| US3880401A (en) * | 1973-10-01 | 1975-04-29 | Harold L Wiltse | Flow metering and shut-off valve |
| US4200095A (en) * | 1977-08-15 | 1980-04-29 | Millipore Corporation | Arrangement for intravenous administration or the like |
-
1980
- 1980-11-24 US US06/209,604 patent/US4361147A/en not_active Expired - Lifetime
-
1981
- 1981-11-13 JP JP56182963A patent/JPS57160467A/ja active Granted
- 1981-11-13 CA CA000390052A patent/CA1174136A/en not_active Expired
- 1981-11-24 DE DE19813146541 patent/DE3146541A1/de active Granted
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004063649A1 (de) * | 2004-12-31 | 2006-07-13 | Tecpharma Licensing Ag | Vorrichtung zur dosierten Verabreichung eines fluiden Produkts mit andockbarer Dosisanzeige |
| DE102004063649B4 (de) * | 2004-12-31 | 2007-01-18 | Tecpharma Licensing Ag | Vorrichtung zur dosierten Verabreichung eines fluiden Produkts mit andockbarer Dosisanzeige |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPH0316149B2 (de) | 1991-03-04 |
| JPS57160467A (en) | 1982-10-02 |
| US4361147A (en) | 1982-11-30 |
| DE3146541A1 (de) | 1982-09-09 |
| CA1174136A (en) | 1984-09-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3146541A1 (de) | Dosiervorrichtung | |
| DE2343687C3 (de) | Flaschendispenser zur Abgabe von Flüssigkeit | |
| DE3876143T2 (de) | Wegwerfbare infusionskassette mit pumpenkammer sowie triebwerk dafuer. | |
| DE3590339C2 (de) | ||
| EP0389477B1 (de) | Injektionsvorrichtung mit einer verformbaren ampulle | |
| EP0581788B1 (de) | Injektionsgerät | |
| EP0901003B2 (de) | Flaschendispenser | |
| DE2652197A1 (de) | Druckpumpe fuer eine infusionsvorrichtung | |
| EP0624379B1 (de) | Doppelkolbenpumpe für medizinische Anwendungen | |
| DE2829215A1 (de) | Medizinische infusionsvorrichtung mit pumpe | |
| DE3733810A1 (de) | Blutentnahmeventil | |
| DE2436987A1 (de) | Vorrichtung zur aseptischen ausgabe einer fluessigkeit | |
| DE2744439A1 (de) | Vorgefuellte, leicht verwendungsbereit zu machende injektionsspritze | |
| EP3711792B1 (de) | Tropfkammeranordnung für ein medizinisches infusionsgerät | |
| DE4031613C2 (de) | Dialysegerät | |
| EP0116325B1 (de) | Dosiervorrichtung für Flüssigkeiten für Infusions- oder Transfusionsgeräte | |
| EP0848623B1 (de) | Injektionsgerät zum injizieren von flüssigkeit | |
| DE2723196A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verabreichen eines medikaments an einen patienten in einer intravenoesen fluessigkeit | |
| DE1598267C3 (de) | Einrichtung für Probenahmen in Analysatoren | |
| DE2942801A1 (de) | Regler fuer eine fluessigkeits-dosiervorrichtung | |
| DE2735955C2 (de) | Dosiervorrichtung für Übertragungsgeräte der Infusions- oder Transfusionstechnik | |
| CH456050A (de) | Mit einer Infusionsflasche verbindbares Infusionsbesteck | |
| WO2003061508A1 (de) | Applikator für flüssige oder viskose substanzen | |
| DE20309513U1 (de) | System zum Dosieren und Zuführen eines flüssigen Mediums, insbesondere für die enterale Ernährung | |
| EP0271785B1 (de) | Dosiereinrichtung zur Einstellung der Durchflussrate einer Flüssigkeitsströmung in den oder aus dem Körper eines Lebewesens |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |