DE3147101A1 - Verpackungsmaschine - Google Patents
VerpackungsmaschineInfo
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Description
Beschreibung
Verpackungsmaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackungsmaschine in horizontaler
Bauart, welche die Gegenstände in die Verpackung füllt und diese verschließt.
Eine solche Maschine weist eine horizontale Röhrenformeinrichtung auf, welche eine Bahn aus Verpackungsmaterial zu einer Röhre
mit einem längsverlaufenden Bodenfalz formt, und umfaßt eine
Einricntung, welche den IVaIz urqroii'l. und die· Uühre kontinuierlich
vorwärts fördert, einen Eingabeförderer mit Drückerolcmenten,
welcher die zu verpackenden Gegenstände in regelmäßigen Abständen gegen die Pormeinrichtung fördert, sowie hinter der
Formeinrichtung angeordnete Falzwerkzeuge, welche in der Röhre hinter den Gegenständen querverlaufende Verschlüsse bilden. Die
Falz- bzw. Verschlußwerkzeuge dienen normalerweise auch zur Trennung der Röhre an den Verschlüssen in einzelne Packungen.
Die Röhrenformeinrichtung weist aufrechtstehende Seitenwände
und einen ebenen Boden mit einem V-förmigen Schlitz auf, durch welchen die Ränder der Bahn aus Verpackungsmaterial nach unten
cfuführt und zur Bildung dor. längsvcrlaufenden Hod<-nfnlze:; zusammengebracht
worden.
3U7101
Bislang war es für die Verpackung von zu Mengen abgeteilten Produkten erforderlich, einen Überkopf angeordneten Schaufelförderer
für den Vorwärtstransport loser Güter zu verwenden, wobei die Schaufeln durch das Verpackungsmaterial auf die Güter
einwirken, bis sie die Falz- bzw. Verschlußwerkzeuge erreichen. Diese Überkopf-Anordnung eines Förderers verteuert
die Maschine wesentlich, reduziert den Zugang zur Formeinrichtung und beeinträchtigt den Vorgang der Bildung der Röhre.
iJicis ist insbesondere dann nachteilhaft, wenn die .zu verpalu'iuluMi
O.i.Hji.>n:;L.üuUi durch abgeteilte Mujiyon von Biskuits, Stükken
aus getoastetem Brot o.dgl. gebildet sind, welche auf dem Rand stehen, wobei die Längsabmessung der Menge bzw. Partie
in Förderrichtung ausgerichtet ist, da hierdurch eine feste Verpackung bzw. Umhüllung der Mengen bzw. Partien verhindert
wird.
Um die Notwendigkeit eines Überkopf angeordneten Förderers zu vermeiden, schafft die Erfindung eine Verpackungsmaschine,
welche gekennzeichnet ist durch eine horizontale Röhrenformeinrichtung,
welche eine Bahn aus Verpackungsmaterial zu einer Röhre mit einem in Längsrichtung verlaufenden Bodenfalz formt,
durch oino mit dem Falz zusammenwirkende Einrichtung, welche
die Röhre kontinuierlich vorwärts fördert, einen Eingabeför-. derer mit Drückerelementen, welcher die zu verpackenden Gegenstände
in regelmäßigen.Abständen gegen die Formeinrichtung fördert, and durch eine zwischen dem übergabeende des Eingabeförderers
und der Formeinrichtung angeordnete feststehende Plattform, welche geringfügig höher als der Boden der Formeinrichtung
angeordnet ist und zur zeitweiligen Abstützung der durch den Eingabeförderer herangeförderten Gegenstände dient,
bis sie von der Plattform in die Formeinrichtung durch nachfolgende Gegenstände gedrückt werden, welche durch den Eingabeförderer
auf die Plattform übergeben werden.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbaispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. Darin zeigen
»β
O «
:. 3U7101
Fig. 1 eine Seitenansicht der Röhrenformeinrichtung und
einen Abschnitt des Eingabeförderers,
Fig. 2 eine entsprechende Draufsicht,
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 eine Stirnansicht in Richtung des Pfeils A in Fig. 1 sowie
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht in vergrößertem Maßstab
der Formeinrichtung und eines Abschnitts der Plattform.
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, werden abgeteilte Mengen bzw. Packen 10 aus Biskuits durch einen Eingabeförderer zu
einer horizontalen Formeinrichtung 11 zur Bildung einer Röhre bzw. eines Schlauches gefördert. Der Förderer umfaßt in
gleichmäßigen Abständen angeordnete Schubstangen 13, die ein Paar von Ketten 12 überspannen, welche über Kettenräder 14
laufen, wobei die herantransportierten abgeteilten Mengen der Biskuits auf einer Grundplatte 15 abgestützt sind.
Die Röhrenformeinrichtung 11 umfaßt ein Paar von nach oben gerichteten
Seitenelementen 16 mit flügelartigen Schenkeln 16Λ,
die sich gegen den Eingabeförderer erstrecken und durch eine
Stange 17 verbunden sind, sowie nach außen gerichtete obere Flansche 16C. Die Röhrenformeinrichtung weist einen ebenen
horizontalen Boden auf, der durch nach innen gerichtete Abschnitte 16B der Seitenelemente 16 und einen dreieckförmigen
Abschnitt 18 gebildet ist, welche voneinander durch einen nach vorne V-förmig zusammenlaufenden Schlitz 19 und einen daran
anschließenden Längsschlitz 19A getrennt sind, welcher zwischen
nach unten gebogenen Flanschen 19B der Abschnitte 16A
gebildet ist. Die Flansche 16C der Seitenelemente 16 sind auf Stützständern 21 angeordnet, die sich vom Rahmen der Maschine
nach oben erstrecken , wie aus Fig. 3 hervorgeht, und der
dreieckförmige Abschnitt 18 1st auf dem Maschinenrahmen durch
eine mittlere Stütze 22 angeordnet.
Zwischen dem Boden der Röhrenformeinrichtung 11 und der Grundplatte
15 befindet sich eine U-förmige Plattform 24, welche auf derselben Höhe wie die Grundplatte angeordnet ist, wobei
sich ihr Boden in einem Abstand von 2 mm oberhalb des Bodens der Röhrenformeinrichtung befindet, so daß das Verpackungsbzw. Hüllmaterial unterhalb durchgeführt werden kann.
Eine Bahn 26 aus Verpackungs- bzw. Hüllmaterial wird kontinuierlich
gegen die Röhrenformeinrichtung aufgrund des Zugs durch ein Paar von Zugwalzen 20 gezogen. Wie aus Fig. 5 hervorgeht,
läuft die Bahn 26 unter die Stange 17 und ihr mittlerer Abschnitt legt sich über die obere Fläche und die Seiten
einer herangeförderten Menge 10 aus Biskuits, während die Randabschnitte der Bahn durch die Spalten 27 zwischen den Flügeln
16A und der Plattform 24 nach unten und dann durch die V-Schlitze 19 gezogen werden, welche anfänglich diese Abschnitte
um den Boden des zu verpackenden Gegenstands falten. Die Ränder dar Bahn werden schließlich im Schlitz 19A zur Bildung
von Flanschen bzw. Stegen zusammengeführt, welche durch die
Rollen 20 ergriffen werden. Die Bahn wird auf diese Weise kontinuierlich
zu einer Röhre 50 mit einem flanschartigen bzw. rippenartigen Bodenverschluß 51 gebildet. Diese Bildung einer
Röhre wird durch Bürsten (23) unterstützt, die sich von den Seitenolemcnten 16 nach innen erstrecken. Während der Bildung
der Röhre bewegen sich die Randabschnitte der Bahn nach innen zwischen den Boden der Plattform 24 und den Boden der Röhrenformeinrichtung
11 vor Einlauf in den Schlitz 19, wie aus Fig. 1 hervorgeht. Fig. 5 zeigt, daß die Breite der Bahn 26
die Länge der Stange 17 übersteigt und in Fig. 5 sind die Ränder
der Bahn durch dia Bezugszeichen I und II gekennzeichnet und in der Bahn bei Durchlauf unter die Stange 17 ausgebildete
Falze sind mit den Bezugszeichen III und IV gekennzeichnet.
Die Schubstangen 13 drücken die abgeteilten Mengen aus Biskuits aufeinanderfolgend auf die Plattform 24, wo jede Menge
{ bzw. Partie verweilt bis sie durch die neu ankommende nächste
Partie auf den Boden der Röhrenformeinrichtung 11 gedrückt
wird, längs welchem die Menge aufgrund des Zugs durch das Rohr f aus Verpackungsmaterial nach vorne gefördert wird. Wenn die
abgeteilte Menge umhüllt worden ist, ist aufgrund der durch
die Bürsten 23 und den Bodenverschluß am Verüchlußflansch 1JI
• erreichten Festigkeit der Hülle sichergestellt, daß die Menge
bzw. Partie in derselben Geschwindigkeit wie das Verpackungs-'
material nach vorne gegen die nicht-dargestellten Falz- und
'. Trennwerkzeuge geführt wird, welche in der Röhre 50 zwischen den abgeteilten Mengen 10 querverlaufende Verschlüsse bilden
und die Röhre 50 in üblicher Weise in einzelne Packungen unterteilen.
Die Kettenräder 14 sind auf einer Welle 28 befestigt, die
drehbar in Seitenplatten 29 gelagert und über eine nicht-dargestellte Welle durch eine Kette 31 angetrieben wird, welche
über Kettenräder 32, 33, 34 und 35 geführt ist. Die Kettenrüder
32 sind am Rahmen der Maschine befestigt, wobei das Kettenrad 33 in einer der Seitenplatten 29, das Kettenrad 3 4 in
einem Schlitz 36 verstellbar angeordnet ist, welcher in der Seitenplatte 29 ausgebildet ist, und das Kettenrad 35 an der
Welle 28 befestigt ist.
Die Seitenplatten 29 bilden einen Teil eines Aufbaus zur Einstellung
der Lage der Kettenräder 14 relativ zur Plattform Die Seitenplatten sind an einem Träger 37 befestigt, welcher
mit nach unten ragenden Nasen 38 versehen ist und auf einer Gleitbahn 39 aufliegt, welche am Rahmen 41 befestigt ist. Die
Gleitbahn 39 ist mit Nuten 42 versehen, in welche Schrauben eingreifen, die in den Nasen 38 angeordnet sind und zur Verriegelung
des Aufbaus in der gewünschten Lage dienen. Somit ist die Verstellung des Aufbaus denkbar einfach, da lediglich
die Schrauben 43 gelöst und außer Kontakt mit den Nuten 42 gebracht, der Aufbau in die gewünschte Lage verschoben und die
..·:. : · .:. Λ Ό .=. 3U71O1
Schrauben dann wieder festgezogen werden müssen, um den Aufbau in dieser Lage zu verriegeln. Wenn eine derartige Verstellung
ausgeführt worden ist, wird die Spannung in der Triebkette 31
durch Verstellung der Kette 34 im Schlitz 36 aufrechterhalten. In ähnlicher Weise wird die Spannung der Ketten 12 des Eingabeförderers
durch ein nicht-dargestelltes verstellbares Kettenrad aufrechterhalten, welches im Förderer 12 vorgesehen ist.
Bei Bedarf kann die Plattform 24 zwischen dem Eingabeförderer und der Röhrenformeinrichtung 11 derart angeordnet sein, daß
sie mehr als eine Menge bzw. Partie 10 aus Biskuits aufnehmen kann, bevor diese aufeinanderfolgend zur Röhre 50 aus Verpakkuncjsmaterial
geführt werden.
Der Eingabeförderer kann kontinuierlich oder intermittierend betrieben werden und die Vorrichtung kann zur Verpackung einzelner
einstückiger Gegenstände sowie zur Verpackung von abgeteilten Mengen aus Biskuits u.dgl. verwendet werden.
- 9 '. Leerseite
Claims (3)
- PATENTANWÄLTE KLAUS D. KIRSCHNER WOLFGANG GROSSEDIPL.-PHYSIKER D I P L.-I N G E N I E U R/im ι λ:·*"ι| mi vr mui π ι-· v< ii ,· ι >r μI I 11« ΙΙ'ΛΙ'.ι I Il ΠΙ 'ΛΙ I Π1ΛΜ]HERZOG WILHELM-SIR 17 BAKER PERKINS HOLDINGS LIMITED D-8 MÜNCHEN 2Peterborough / Großbritannien. YOUR REFBRENCE:UNSERZbICHEN B 4250 Gs/dpOUR REFCREiNCE.datum: 27· November 19VerpackungsmaschinePatentansprüche1 .] Verpackungsmaschine, gekennzeichnet mrch eine horizontale Röhrenformeinrichtung (11), welche eine Bahn aus Verpackungsmaterial zu einer Röhre (50) mit einem in Längsrichtung verlaufenden Bodenfalz formt, durch eine mit dem Falz zusammenwirkende Einrichtung (20), welche die Röhre (50) kontinuierlich vorwärts fördert, einen Eingabeförderer mit Drückerelementen (13), welcher die zu verpackenden Gegenstände in regelmäßigen Abständen gegen die Formeinrichtung (11) fördert, und durch eine zwischen dem übergabeende des Eingabeförderers und der Formeinrichtung angeordnete feststehende Plattform (24), welche geringfügig höher als der Boden (16B, 18) der Formeinrichtung angeordnet ist und zur zeitweiligen Abstützung der durch den Eingabeförderer herangeförderten Gegenstände dient, bis sie von der Plattform in die Formeinrichtung durch nachfolgende Gegenstände gedrückt werden, Vielehe durch den Eingabeförderer auf die Plattform (24) übergeben werden.
- 2. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formeinrichtung (11) ein Paar von Seitenelementen (16) aufweist, die sich vom Boden der Formeinrichtungnach oben erstrecken, wobei der Boden mit einem sich nach vorne verjüngenden V-förmigen Schlitz (19)" versehen ist, welcher zu einem mittleren Längsschlitz (19A) führt, und wobei die Schlitze zur Durchführung der Ränder der Bahn aus Verpackungsmaterial während der Bildung der Röhre (50) dienen und die Ränder zur Bildung des längsverlaufenden Bodenfalzes (51) in der Röhre zusammenführen.
- 3. Verpackungsmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenelemente (16) Schenkel (16A) aufweisen, die sich gegen den Eingabeförderer erstrecken und durch eine Stange (17) überbrückt sind, unter welche die Bahn aus Verpakkungsmaterial geführt ist, wenn sie in die Formeinrichtung (11) eintritt.
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