DE3147572C2 - - Google Patents

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DE3147572C2
DE3147572C2 DE3147572A DE3147572A DE3147572C2 DE 3147572 C2 DE3147572 C2 DE 3147572C2 DE 3147572 A DE3147572 A DE 3147572A DE 3147572 A DE3147572 A DE 3147572A DE 3147572 C2 DE3147572 C2 DE 3147572C2
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    • D06F58/00Domestic laundry dryers
    • D06F58/02Domestic laundry dryers having dryer drums rotating about a horizontal axis

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  • Textile Engineering (AREA)
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  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Trommeltrockenmaschine oder Trommelwasch- und Trockenmaschine mit einem im oberen Teil eines Trommelbehälters zwischen einem Reflektorblech und der Wäschetrommel angeordneten Heiz­ register zur unmittelbaren Bestrahlung der Wäschetrommel, einer Abluft­ leitung und mit einer über das Reflektorblech verlaufenden sowie mit einer Düse versehenen Zuluftleitung, über welche die Zuluft in das Innere der Wäschetrommel geleitet wird.
Bei den bekannten Ablufttrocknern wird die zum Trocknen benutzte Luft aus der Umgebung des Wäschetrockners angesaugt, mit Feuchtigkeit beladen und anschließend wieder aus dem Wäschetrockner ausgeblasen. Bei diesem System ist es bisher notwendig, verhältnismäßig große Luftmengen für verhältnismäßig lange Zeit durch den Wäschetrockner zu transportieren, um die Wäsche zu trocknen. Da die für die Trocknung benutzte Luft in der Regel mit Hilfe von Heizregistern erwärmt wird und hierbei in der Regel elektrische Heizregister Verwendung finden, wird wegen der unwirtschaftli­ chen Trockenweise eine verhältnismäßig große elektrische Energiemenge verbraucht.
Durch die DE-AS 26 05 048 ist ein Ablufttrockner der eingangs genannten Art bekannt, bei dem die Abluft innerhalb der Trockenmaschine kondensiert und als trockene Abluft abgeblasen wird. Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Trockenmaschine wird die Trockenluft im oberen Maschinengehäuse angesaugt, wobei die Entstehung eines Wärmestaus durch eine zusätzliche Wärmeisolierung in diesem Bereich unterstützt werden kann. Die Ansaugung erfolgt lediglich über einen einzigen großen Ansaugquerschnitt, so daß das Entstehen von Strömungskurzschlüssen unvermeidlich ist. Ferner geht auch die Verlustlei­ stung des Gebläses für den Trockenvorgang verloren, so daß dadurch eine geringere Wirtschaftlichkeit und eine längere Trockenzeit in Kauf genommen werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Trommeltrockenmaschine dieser Art durch energiesparende Maßnahmen den Verbrauch an elektrischer Energie wesentlich zu verringern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Abstand unter der Abdeck­ platte der Trommeltrockenmaschine zur Ausbildung eines Luftsammelrau­ mes ein gut wärmeleitender, perforierter Zwischen­ boden angeordnet ist, daß an den Zwischenboden der Ansaugstutzen eines Kreis­ gebläses angeschlossen ist, welches mit seinem Druckstutzen mit der Zuluftleitung verbun­ den ist, und daß die Abdeckplatte nach außen wärmeisoliert ist.
Bei einer gemäß der Erfindung aufgebauten Trommeltrockenmaschine sammelt sich die vom Trommelbehälter und dem Heizregister abgestrahlte Verlust­ wärme unter der Abdeckplatte, so daß die durch das Gehäuseinnere und den Zwischenraum zwischen der Abdeckplatte und dem Zwischenboden ange­ saugte Zuluft wesentlich über die Raumtemperatur erwärmt ist und somit weniger Energie benötigt, um auf die für eine optimale Feuchtigkeitsaufnahme zweckmäßige Temperatur angehoben zu werden.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der perforierte Zwischenboden oberhalb der wärmeempfindlichen Schalt- und Meßinstrumente im Gehäuse der Trommeltrockenmaschine angeordnet. Dabei kann es zweck­ mäßig sein, die Löcher der Perforation des Zwischenbodens im Randbereich anzuordnen. Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß die aus dem Inneren der Trommeltrockenmaschine durch die Perforation in den Luftsammelraum strömende Luft an den Schalt- und Meßinstrumenten vorbeiströmt und eine Umgebungswärme für die Instrumente schafft, die beträchtlich niedriger als bei herkömmlichen Ablufttrocknern ist. Dadurch können die Schalt- und Meßinstrumente im Gegensatz zum derzeit üblichen Betrieb auf einer Tem­ peratur gehalten werden, die wesentlich unter der maximal zulässigen Tem­ peratur liegt, was sich als eine Verbesserung der Betriebssicherheit aus­ wirkt.
Aus diesem Grund sieht die Erfindung auch vor, daß die Löcher der Perfo­ ration im Bereich über den wärmeempfindlichen Schalt- und Meßinstrumen­ ten angeordnet ist.
Um dafür zu sorgen, daß die sich unter der Abdeckplatte sammelnde Ab­ wärme gleichmäßig abgeführt und der Zuluft zur Wäschetrommel zugeführt werden kann, ist ferner vorgesehen, daß die Löcher der Perforation derart über den Zwischenboden verteilt sind, daß die über den Ansaugstutzen in den Luftsammelraum angesaugte Zuluft im wesentlichen die gesamte Fläche des Zwischenbodens überstreicht. Damit wird die von dem gut wärmeleiten­ den Zwischenboden aufgenommene Abwärme optimal der zur Wäschetrom­ mel geleiteten Zuluft zugeführt. Der Zwischenboden kann z. B. aus dünnem Kupfer- oder Aluminiumblech hergestellt sein, welcher zur Versteifung und/ oder Luftführung mit Stegen und/oder Sicken versehen ist. Dadurch läßt sich auch die Entstehung von Resonanzschwingungen unterdrücken. Ferner wird die für den Wärmeaustausch relevante Oberfläche größer.
Um die Wärmeabgabe vom Zwischenboden zur angesaugten Luft zu verbes­ sern, ist ferner vorgesehen, daß der Zwischenboden auf der zur Abdeckplat­ te weisenden Fläche matt geschwärzt ist. Entsprechend ist auf der Zwi­ schenbodenseite der Wärmeisolierung der Abdeckplatte eine Reflexionsfolie angebracht.
Die Erfindung mit ihren Vorteilen und Merkmalen wird anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch eine Trommeltrockenmaschine gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
Die gemäß Fig. 1 in einem Gehäuse 10 untergebrachte Trommeltrocken­ maschine besteht aus einem Trommelbehälter 11, in welchem eine Wäsche­ trommel 12 um eine horizontale in einem nicht dargestellten Montagekranz auf der Rückseite des Trommelbehälters gelagerte Achse drehbar gehaltert ist. Der Trommelbehälter ist an seinem tiefsten Punkt an einem Ablauf­ stutzen 13 angeschlossen, über welchen im Trommelbehälter sich sammeln­ des Wasser mit Hilfe einer Abwasserpumpe 14 über eine Abwasserleitung 15 gepumpt wird. An den Ablaufstutzen 13 ist auch eine Abluftleitung 18 angeschlossen, über welche die aus dem Trommelbehälter austretende Ab­ luft in das Freie abgeleitet wird.
Die Wäschetrommel 12 ist auf der Frontseite mit einer Beschickungsöffnung versehen, unter deren oberen Rand eine Zuluftleitung 20 in das Innere der Wäschetrommel geführt ist. Diese Zuluftleitung endet im Bereich der Be­ schickungsöffnung in einer Einblasdüse 21, über welche die Zuluft in das Innere der Wäschetrommel 12 in die zu trocknende Wäsche eingeblasen wird. Die durch die Einblasdüse 21 in die Wäsche eingeblasene Luft hat eine verhältnismäßig hohe Strömungsgeschwindigkeit, so daß eine gute Ver­ wirbelung sichergestellt ist. Im oberen Bereich des Trommelbehälters ist eine Ausbuchtung vorgesehen, in welchem ein Heizregister 22 angeordnet ist. Die Ausbuchtung wirkt gleichzeitig als Reflektor um einen möglichst großen Anteil der vom Heizregister 22 ausgehenden Wärmestrahlung auf die Oberfläche der Wäschetrommel 12 zu leiten. Dadurch wird die Wäsche­ trommel erwärmt und gibt die Wärme großflächig und gleichmäßig an die darin befindliche Wäsche ab. Auf diese Weise wird der größte Anteil der für die Verdunstung der Feuchtigkeit und die Sättigung der Luft mit Feuchtigkeit erforderliche Energie über die Wäschetrommel zugeführt, womit es möglich ist, die zugeführte Luft möglichst rasch und bis zur Sättigung mit Feuchtigkeit zu beladen.
Die Zuleitung 20 wird über die das Heizregister 22 aufnehmende Aus­ buchung in einem flachen, die Ausbuchtung möglichst in der Gesamtoberflä­ che überstreichenden Kanal geführt, so daß die von dem Trommelbehälter in diesem Bereich nach außen abgegebene Wärme für die Erwärmung der durch die Zuluftleitung 20 zugeführten Luft Verwendung findet.
Ein gemäß der Erfindung vorgesehener Zwischenboden 25 ist unterhalb der Abdeckplatte 26 der Trommeltrockenmaschine angeordnet und zwar derart, daß sich zwischen dem Zwischenboden 25 und der Abdeckplatte ein Luft­ sammelraum 27 ausbildet. Der Zwischenboden 25 ist mit einer Perforation 28 versehen. Ferner ist am Zwischenboden 25 der Ansaugstutzen 30 eines Kreiselgebläses 31 angebracht, welches über einen Stutzen 32 mit der Zu­ luftleitung 20 in Verbindung steht. Dieses Kreiselgebläse 31 saugt die durch die Perforation 28 in den Luftsammelraum 27 einströmende Luft an und drückt sie über die Zuluftleitung 20 und die Einblasdüse 21 in das Innere der Wäschetrommel.
Die Perforation 28 im Zwischenboden 25 ist vorzugsweise längs dem Rand in einer solchen Verteilung angebracht, daß die über den Ansaugstutzen aus dem Luftsammelraum angesaugte Zuluft im wesentlichen die gesamte Fläche des Zwischenbodens überstreicht, so daß der aus einem gut wärmeleitenden Material hergestellte Zwischenboden möglichst viel der sich im oberen Raum des Gehäuses stauenden Wärme ableiten kann. Um die Wärmeabgabe zu ver­ bessern, ist auch vorgesehen, daß der Zwischenboden auf der zur Abdeckplat­ te weisenden Fläche matt geschwärzt ist. Dementsprechend ist die dem Zwischenboden zugewandte Seite der Abdeckplatte mit einer Wärmeisolierung 35 versehen, welche mit einer Reflexionsfolie zum Luftsammelraum 27 hin abgedeckt sein kann.
Die am Gehäuse in der Regel befestigten Schalt- und Meßinstrumente 38 liegen vorzugsweise unterhalb der Perforation des Zwischenbodens, so daß die aus dem Inneren in den Luftsammelraum 27 angesaugte Luft an den Schalt- und Meßinstrumenten 38 vorbeiströmt. Die über das Innere der Trommeltrockenmaschine angesaugte Luft tritt aus der Umgebung durch Lufteinlaßöffnungen im Gehäuse 10 ein, wobei derartige Lufteinlaßöffnungen 40 am Gehäuse verteilt angebracht sein können. Diese Einlaßöffnungen kön­ nen herkömmliche Belüftungsschlitze oder Belüftungsbohrungen sein und be­ finden sich vorzugsweise im unteren Bereich des Gehäuses.
Die für den Trockenvorgang durch die Lufteinlaßöffnungen angesaugte Umge­ bungsluft hat in der Regel eine Temperatur zwischen etwa 20 und 25°. Da die Abwärme im Inneren des Gehäuses nach oben steigt, treten bei her­ kömmlichen Ablufttrocknern unterhalb der Abdeckplatte Temperaturen auf, die in der Größenordnung bis etwa 95° liegen können. Um diese Abwärme auszunutzen, wird gemäß der Erfindung die Zuluft zur Wäschetrommel 12 über den Luftsammelraum 27 geführt, wobei sie sich erwärmt und die Tempe­ raturen im oberen Bereich des Gehäuses, insbesondere im Luftsammelraum auf etwa 50 bis 70° abgesenkt werden können. Durch diese Absenkung der Temperatur und die dabei entstehende Luftströmung werden die Schalt- und Meßinstrumente 38 mit einer wesentlich kühleren Temperatur umströmt, so daß diese Instrumente bei Temperaturen betrieben werden, die einen sehr sicheren Betrieb gewährleisten.
Bei einer Versuchsweise aufgebauten Ausführungsform der Erfindung wurde folgende Temperaturverteilung festgestellt. Bei einer Raumtemperatur von 25° ergab sich im Ansaugstutzen 30 zum Kreiselgebläse 31 eine Lufttempe­ ratur von 64°. Im Bereich der Zuluftleitung über der das Heizregister 22 aufnehmenden Ausbuchtung wurde die Zuluft erwärmt, so daß sie beim Ein­ treten in die Wäschetrommel im Bereich der Einblasdüsen eine Temperatur von etwa 158° hatte. Durch die Aufnahme bis zur Sättigung ergibt sich eine Abkühlung auf einen Wert von etwa 86° im Bereich des Ablaufstutzens 13, wobei sich eine weitere Abkühlung in der Abluftleitung 18 einstellt, indem über die Abluftleitung Wärme an die durch die Luftein­ laßöffnungen angsaugte Zuluft abgegeben wird. Beim Austritt aus der Ab­ luftleitung 18 wurde eine Temperatur von 70° gemessen.
Es ist offensichtlich, daß durch eine entsprechende Ausgestaltung der Ab­ luftleitung 18 und einer entsprechenden Führung dieser Abluftleitung im Ge­ häuse 10 dafür gesorgt werden kann, daß die über die Lufteinlaßöffnungen 40 angesaugte Zuluft die in der Abluftleitung geführte Abluft weiter abkühlt. Hierfür kann die Abluftleitung derart gestaltet sein, daß sich großflächige Wärmetauscherflächen ergeben.
Da die in die Wäschetrommel eingeleitete Zuluft infolge der großflächigen Wärmezufuhr über den Mantel der Wäschetrommel sehr rasch mit Feuchtig­ keit beladen wird, ist es möglich, einen verhältnismäßig hohen Luftdurch­ satz vorzusehen. Dieser hohe Luftdurchsatz läßt eine optimale Ausnutzung der Abwärme zu, da die von der Luft umspülten Maschinenteile, wie z. B. die Mantelfläche und Stirnböden des Trommelbehälters sowie der auf der Rückseite angeordnete Montagekranz bei einen höheren Volumenstrom besser gekühlt werden. Es ist dabei anzustreben, den Volumenstrom und den Strö­ mungswiederstand so weit zu vergrößern, daß gerade noch eine optimale Sättigung der Zuluft im Inneren des Trommelbehälters erreicht wird. Zu die­ sem Zweck kann auch vorgesehen sein, die Abluftleitung 18 vom Ablaufstutzen 13 aus auf einem möglichst kurzen Weg aus dem Gehäuse herauszuführen.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei welcher die Luftführung in der Trommeltrockenmaschine von der Ausführungsform gemäß Fig. 1 abweicht. Der Trommelbehälter 11 mit der darin drehbar an­ geordneten Wäschetrommel 12 ist im oberen Bereich ebenfalls mit einer Ausbuchtung 23 versehen, in welcher ein Heizregister 22 angeordnet ist. Diese Ausbuchtung wirkt als Reflektor für die Wärmestrahlung und ver­ größert den Anteil der auf die Oberfläche der Wärmetrommel 12 unmittel­ bar auftreffenden Wärmestrahlung.
Die Zuluftleitung 120 wird über die Ausbuchtung 23 vorzugsweise in einem flachen, der Ausbuchtung folgenden Kanal geführt. An den Rändern der Aus­ buchtung sind Einblasdüsen 121 vorgesehen, über welche die Zuluft in den Trommelbehälter und zwar vorzugsweise schräg unter das Heizregister einge­ blasen wird. Die Einblasdüsen 121 können als Schlitzdüsen ausgebildet sein, welche entlang von zumindest zwei Rändern der Ausbuchtung über die gesamte Tiefe des Trommelbehälters 11 verlaufen. Die über der Ausbuch­ tung geführten Zuluftleitung ist über einen Stutzen 32 an das Kreiselge­ bläse 31 angeschlossen, welches die von der Verlustwärme aufgeheizte Warmluft aus dem Luftsammelraum 27 zwischen dem Zwischenboden 25 und der Abdeckplatte 26 entnimmt.
Der Zwischenboden ist aus einem gut wärmeleitenden Material herge­ stellt wobei z. B. ein dünnes Kupferblech oder ein dünnes Aluminiumblech Verwendung finden kann, welches, obwohl in der Zeichnung nicht darge­ stellt, mit Stegen oder Sicken versehen ist, um dem Zwischenboden die nötige Festigkeit zu geben. Diese Sicken und Stege können auch dazu be­ nutzt werden, um die Luftführung zu beeinflussen.
Im Interesse einer möglichst guten Wärmeübertragung ist auch vorgesehen, daß der Zwischenboden zumindest einseitig, vorzugsweise aber zweiseitig, matt geschwärzt ist.
Wie in der Zeichnung angedeutet, kann die Innenseite des Gehäuses 10 mit einer Isolierschicht 135 belegt sein, um Wärmeverluste zu vermeiden, welche durch Abstrahlung über das Gehäuse entstehen können.
Die Erfindung kann auch bei einer Trommeltrockenmaschine verwirklicht werden, bei welcher abweichend von der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform die Wäschetrommel ohne Trommelbehälter im Inneren des Gehäuses untergebracht ist. In diesem Fall hat die Wäschetrommel keine Perforation, die Luft kann sowohl an der Unterseite wie auch an der Front- bzw. Rückseite des Gehäuses angesaugt werden, wobei sie im Inneren des Gehäuses nach oben steigt und durch den perforierten Zwischenboden vom Kreiselgebläse angesaugt wird. Das Kreiselgebläse ist unmittelbar mit der Zuluftleitung verbunden, welche über das Reflektorblech des Heizregisters geführt und direkt in das Innere der Wäschetrommel geleitet wird, aus welcher sie an geeigneter Stelle über eine Abluftleitung aus dem Gehäuse abgeleitet wird.

Claims (8)

1. Trommeltrockenmaschine oder Trommelwasch- und Trockenmaschine mit einem im oberen Teil eines Trommelbehälters zwischen einem Reflek­ torblech und der Wäschetrommel angeordneten Heizregister zur unmittel­ baren Bestrahlung der Wäschetrommel, einer Abluftleitung und mit einer über das Reflektorblech verlaufenden sowie mit einer Düse versehenen Zu­ luftleitung, über welche die Zuluft in das Innere der Wäschetrommel gelei­ tet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß im Abstand unter der Abdeckplatte (26) der Trommeltrockenmaschine zur Ausbil­ dung eines Luftsammelraumes (27) ein gut wärmeleitender, perforierter Zwischenboden (25) angeordnet ist,
daß an den Zwischenboden (25) der Ansaugstutzen (30) eines Kreiselgebläses (31) angeschlossen ist, welches mit seinem Druckstutzen (32) mit der Zuluftleitung (20) verbunden ist,
und daß die Abdeckplatte (26) nach außen wärmeisoliert ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der perforierte Zwischenboden (25) oberhalb von wärmeempfindlichen Schalt- und Meßinstrumenten (38) angeordnet ist.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher der Perforation (28) derart über den Zwischenboden (25) verteilt sind, daß die über den Ansaugstutzen (30) aus dem Luftsammel­ raum (27) angesaugte Zuluft im wesentlichen die gesamte Fläche des Zwischenbodens überstreicht.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher der Perforation (28) des Zwischenbodens (25) im Randbe­ reich des Zwischenbodens angeordnet sind.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher der Perforation (28) im Bereich über den wärmeempfindli­ chen Schalt- und Meßinstrumenten (38) angeordnet sind.
6. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenboden (25) zumindest auf der zur Abdeckplatte (26) wei­ senden Fläche matt geschwärzt ist.
7. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Zwischenbodenseite der Wärmeisolierung (35) der Abdeckplatte (26) eine Reflexionsfolie angebracht ist.
8. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse der Maschine auf der Innenseite wärmeisoliert ist.
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