DE3148084A1 - Kombinierte backen-greif- und falzaushebevorrichtung fuer einen falzapparat fuer bahnen, insbesondere fuer bedruckte papierbahnen - Google Patents

Kombinierte backen-greif- und falzaushebevorrichtung fuer einen falzapparat fuer bahnen, insbesondere fuer bedruckte papierbahnen

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DE3148084A1
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Clyde G. 60106 Bensenville Ill. Gregoire
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BALDWIN GREGG Inc
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BALDWIN GREGG Inc
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/16Rotary folders
    • B65H45/162Rotary folders with folding jaw cylinders
    • B65H45/163Details of folding jaws therefor

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE " ' -"-·". ϊ>Λ-·»νγ,.?ραν7. vuesthöff" _
WUESTHOFF-v.PECHMANN-BEHRENS-GOETZ ~~^^ΖΤί^^*
EUROPEANPATENTATTORNEYS ■ DIPL.-CHEM. DR. E. FREIHERR VO Iy DR.-ING. DIETER BEHRENS
* "* DIPL.-ING-; DIPl.-TIRTSCH.-ING. RUPERT GOETZ
lA-55 058 D-8000 MÜNCHEN 90
SCHWEIGERSTRASSE 2 telefon: (089) 6620 ji
TELEGRAMM: PROTECTPATENT
telex: j 24070
Beschreibung
Kombinierte Backen-Greif- und Falzaushebevorrichtung
für einen Falzapparat für Bahnen, insbesondere für bedruckte Papierbahnen
Die Erfindung betrifft das Gebiet der Druckereimaschinen und bezieht sich insbesondere auf das Falzen von verhältnismäßig breiten bedruckten Bahnen, insbesondere Papierbahnen, mit den Geschwindigkeiten von Druckpressen gleichen Geschwindigkeiten.
Greifvorrichtungen für Bahnschleifen bzw. -falze sind aus den US-PSen 4 073 485 und 4 113 243 bekannt. Bei diesen werden zum Öffnen und Schließen der Greifvorrichtungen Stangen mit radialen Armen benutzt. Bei den breiteren Greifvorrichtungen für vergleichsweise breitere bedruckte Papierbahnen ist die Drehmomentwirkung der Betätigungsstangen so, daß es immer schwieriger wird, die Greifvorrichtung bei einer breiten Bahn über der gesamten Bahnbreite gleichmäßig zu schließen.
Ein zuverlässiges, gleichmäßiges Greifen einer breiten Papierbahn ist nun mit der Vorrichtung gemäß der Patentanmeldung
/2
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P (Patentanwalts-Akte lA-54 878) mit dem Titel
"Steuerkurvenbetätigte Greifvorrichtung für bedruckte Papierbahnen" erreicht worden, in welche die Falzaushebevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung eingegliedert ist.
Die Erfindung ist darauf gerichtet, einen Falz in einer Bahn, insbesondere in einer bedruckten Papierbahn, von der Bahngreifvorrichtung zuverlässig so zu lösen, daß ein unerwünschtes Hängenbleiben der schnellaufenden bedruckten Papierbahnen an miteinander zusammenwirkenden Walzen bzw. Zylindern vermieden wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Lösebzw. Aushebevorrichtung zu schaffen, welche den Falz in einer bedruckten Papierbahn gleichzeitig mit dem Öffnen von Falzgreifbacken zu lösen bzw. auszuheben vermag und mit einer zugehörigen Greifvorrichtung für die Papierbahn kombinierbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in den beigefügten Patentansprüchen gekennzeichnet.
Erfindungsgemäß ist die Falzaushebevorrichtung so aufgebaut, daß sie sich zusammen mit einer beweglichen Backe einer Backengreifvorrichtung in bezug auf eine zugehörige feste Backe nach innen und außen bewegt. Außerdem wird die Falzaushebevorrichtung in der gleichen, eine Betätigungskraft erzeugenden Betätigung der beweglichen Backe auch in bezug auf diese verstellt. In der Schließstellung der Backe ist die Falzaushebevorrichtung auf gleichem Niveau wie die bewegliche Backe angeordnet, bewegt sich aber in der Offenstellung der beweglichen Backe um einen beträchtlichen Betrag nach oben, um dadurch während der Öffnungsbewegung der beweglichen Backe den Falz in der Papierbahn von der Greifvorrichtung zuverlässig abzuheben.
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Ein wichtiger Vorteil der Erfindung besteht also darin, daß bei einer quergerichteten Greifvorrichtung für verhältnismäßig breite bedruckte Papierbahnen eine Vorrichtung vorgesehen ist, welche den quergerichteten Falz in der bedruckten Papierbahn zur gleichen Zeit aushebt, wie sich die Greifvorrichtung öffnet, und mit denselben Vorrichtungen betätigt wird, die auch die Greifvorrichtung öffnen und schliessen.
Nach einem anderen wichtigen Lösungsgedanken der Erfindung ist eine Steuerkurven-Betätigungsvorrichtung vorgesehen, welche die Aushebevorrichtung um wenigstens einen der Höhe des gebildeten Falzes entsprechenden Betrag nach oben bewegt.
Nach einem noch anderen wichtigen Lösungsgedanken der Erfindung sind die Greif- und Aushebevorrichtungen für den Falz in der Papierbahn miteinander kombiniert, wobei sich die Aushebevorrichtung beim Öffnen und Schließen der Greifvorrichtung zusammen mit einer beweglichen Backe der Greifvorrichtung und außerdem in bezug auf diese Backe vertikal bewegt.
Ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß zwischen der beweglichen Backe und einem sich in seiner Längsrichtung bewegenden Betätigungsglied und zwischen der Falzaushebevorrichtung und diesem Betätigungsglied jeweils mehrere Bewegungssteuerelemente schräg angeordnet sind, wobei die letztgenannten Bewegungssteuerelemente zumindest annähernd rechtwinklig zu den erstgenannten Bewegungssteuerelementen angeordnet sind.
Aus der Erfindung ergibt sich der besondere Vorteil, daß bedruckte Bahnen, insbesondere Papierbahnen, aus den Druckpressen an die erfindungsgemäß ausgebildeten Falzapparate direkt zugeführt werden können, ohne daß zwischen dem Beginn
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; des Druckes; über das Falzen bis zum Fertigstellen dor. Buche;;
oder Heftes irgendeine Verlangsamung bzw. Verzögerung oiiitritt. Der Bahnfalzapparat weist miteinander zusammenwirkende Walzen bzw. Zylinder auf, die an ihren zylindrischen Außcn-
! flächen mit Arbeitskästen versehen sind, welche verschiedene,
zum Falzen benutzte Vorrichtungen für das Greifen, Freigeben, Durchschneiden etc. der Papierbahn enthalten.
η Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt: I Fig. 1 einen vertikalen Schnitt durch ein Paar miteinander
zusammenwirkender Arbeitszylinder in einem Falzapparat für bedruckte Bahnen, insbesondere Papier-' bahnen,
i Fig. 2 den Schnitt 2-2 in Fig. 5 durch einen Arbeitskasten,
Fig. 3 den Fig. 2 ähnlichen vertikalen Schnitt 3-3 in Fig. 6, , der das Entfernen des Falzes aus den geöffneten
.; Backen durch die Aushebevorrichtung zeigt,
~\ Fig. 4 den Schnitt 4-4 in Fig. 2 durch die Betätigungsvor-
j richtung für die Greifbacken,
i Fig. 5 den Schnitt 5-5 in Fig. 2 durch die Aushebevorrichtung,
; die ihre untere Stellung zu einem Zeitpunkt einnimmt,
in dem die Bahn-Greifbacken geschlossen sind, und Fig. 6 den Schnitt 6-6 in Fig. 3 durch die Aushebevorrichtung, i die ihre obere Stellung zu einem Zeitpunkt einnimmt,
'■ in dem die Bahn-Greifbacken geöffnet sind.
" Die vorliegende Erfindung stellt eine Verbesserung der Vor-
:· richtung gemäß der Patentanmeldung P (Patent-
! anwalts-Akte lA-54 878) dar, gegenüber der sie Vorteile bringt.
il Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Falzapparat,
=1 der in Verbindung mit einer Druckpresse eingesetzt wird und
dem aus der Druckpresse eine bedruckte Bahn, insbesondere Papierbahn, direkt zugeführt wird. Hierin besteht Ähnlichkeit
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mit den Vorrichtungen gemäß den US-PSen 4 073 485 und 4 113 243 sowie gemäß der Patentanmeldung P (Patentanwalts-Akte lA-54 878). Der Falzapparat hat ein Gestell 10, das wie bei jedem der älteren Falzapparate im Abstand voneinander zumindest annähernd parallele End- oder Seitenwände 11 und 12 aufweist. In den Seitenwänden 11 und sind mehrere zum Falzen der bedruckten Papierbahn benutzte Walzen oder Zylinder drehbar gelagert.
Gemäß Fig. 1 wird eine bedruckte Bahn, insbesondere Papierbahn 13 in ungefähr gerader Linie nach unten und seitlich zwischen ein Paar miteinander zusammenwirkender Arbeitszylinder abgegeben, die gemäß den vorstehend genannten US-Patentschriften und der genannten Patentanmeldung an ihren zylindrischen Flächen lageeinstellbare Arbeitskästen tragen. Beim gezeigten Beispiel ist in den Seitenwänden 11 und 12 ein erster Arbeitszylinder 14 mittels einer Welle 15 drehbar gelagert. Im Abstand davon ist ein zweiter Arbeitszylinder 16 an einer Welle 17 angeordnet, welche in ähnlicher Weise in den Seitenwänden 11 und 12 drehbar gelagert ist. Wenn die bedruckte Papierbahn 13 zwischen den Arbeitszylindern 14 und 16 hindurchläuft, wirken auf sie die Elemente ein, die in den an den Arbeitszylindern 14 und 16 angeordneten Arbeitskästen enthalten sind. Die Arbeitskästen, die in den vorstehend genannten US-PSen und der genannten Patentanmeldung im einzelnen beschrieben werden, führen im Zusammenwirken miteinander eine Falzung der Papierbahn 13 durch.
Am Arbeitszylinder 14 ist ein Arbeitskasten 18 angeordnet, der den Arbeitskästen gemäß den vorstehend genannten US-PSen und der genannten Patentanmeldung, insbesondere dem Arbeitskasten 26 gemäß der US-PS 4 073 485 ähnlich ist. Der Arbeitskasten 18 trägt ein radial angeordnetes Einschlagmesser 19, welches dazu benutzt wird, die Papierbahn 13 in eine Greifvorrichtung am zugehörigen Arbeitszylinder 16 zu schlagen,
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der einen dem Arbeitskasten 18 des Arbeitszylinders 14 direkt gegenüber angeordneten Arbeitskasten 20 trägt.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Greifelemente dieses Arbeitskastens 20 sowie auf dar, Öffnen und Schließen der Greifbacken in Verbindung mit einer Falzaushebevorrichtung, die zusammen mit den sich öffnenden und schließenden Greifbacken betätigt wird.
Der Arbeitskasten 20 besteht aus einem Block 21 aus Stahl, der eine konkav gekrümmte Unterseite 22 hat, welche an die zylindrische Außenfläche des Arbeitszylinders 16 satt anlegbar ist. Der Arbeitskasten 20 weist ferner eine zumindest annähernd radial eingearbeitete Aussparung 23 auf, die eine Schraube 24 zum Befestigen des Arbeitskastens 20 am Arbeitszylinder 16 in beliebiger Winkelstellung aufnimmt. Beim gezeigten Beispiel ist nur eine solche Schraube 24 dargestellt; es versteht sich jedoch, daß abhängig von der QuererBtreekunp, der benutzten Arbeitszylinder eine beliebige Zahl derartiger Schrauben 24 an mit Zwischenabstand gelegenen Stellen zum sicheren Befestigen des Arbeitskastens 20 am Arbeitszylinder 16 benutzt werden kann. Der Arbeitskasten 20 hat ferner eine konvex gestaltete Außen- oder Oberseite 25, die zur zylindrischen Außenfläche des Arbeitszylinders 16 zumindest annähernd konzentrisch ist. In den Block 21 ist an der Oberseite 25 und nahe der Vorderseite des Arbeitskastens 20 eine feste Backe 26 eingesetzt. Als Vorderseite des Arbeitskastens 20 wird die Seite verstanden, die eine bewegliche Backe 27 trägt. Die bewegliche Backe 27 wirkt mit der festen Backe 26 zusammen, um eine Schleife bzw. einen Falz 28 zu erfassen. Die bewegliche Backe 27 ist von einer vertikal angeordneten Platte von rechteckiger Gestalt gebildet, von deren längerem oberen Abschnitt der obere Rand als Greifbacke benutzt wird und. mit der im oberen Teil des Arbeitskastens 20 angeordneten festen Backe 26 zusammenwirkt. Der Falz 28 kommt dadurch
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zustande, daß sich das Einschlagmesser' 19 an die Papierbahn 13 anpreßt und, während sich die Arbeitszylinder 14 und 16 in den mit Pfeilen 29 und 30 angegebenen Richtungen drehen, den gebildeten Falz 28 in die offenen Backen 26 und 27 der Greifvorrichtung einschiebt.
Der Arbeitskasten 20 ist mit einer in den Block 21 waagerecht eingearbeiteten langen Nut 31 versehen, die zur Vorderkante des Blockes 21 hin offen ist. In der Nut 31 ist ein langgestrecktes Betätigungsglied 32 in seiner Längsrichtung verschiebbar, das gemäß Fig. 4 mehrere mit Zwischenabstand angeordnete schräge Bewegungssteuerschlitze 33 aufweist. Gemäß Fig. 2 und 3 sind im Block 21 vertikal angeordnete Schrauben 34 in den Block 21 eingeschraubt und weisen vergrößerte Schraubenköpfe 35 auf, die unter der festen Backe 26 angeordnet sind, sowie Schäfte 36, die als Lagerbüchsen für auf sie aufgeschobene und an ihnen drehbar gelagerte Rollen 37 wirken. In jedem der schrägen Steuerschlitze 33 ist eine derartige Rolle 37 angeordnet. Die Rollen 37 nehmen somit im Block 21 eine feste Position ein und drehen sich lediglich an ihren feststehenden Achsen. Wenn sich das Betätigungsglied 32 in seiner Längsrichtung in der Nut 31 bewegt, bewirken die in ihm ausgebildeten schrägen Steuerschlitze 33, daß die Rollen 37 nach oben und/oder nach unten auflaufen und ihrerseits bewirken, daß sich die bewegliche Backe 27 in bezug auf die feste Backe 26 entweder öffnet oder schließt.
Der Arbeitskasten 20 hat ferner eine langgestreckte, zum Betätigungsglied 32 und zur beweglichen Backe 27 parallele Brücke 38. An einem Ende derselben ist ein Abstandsstück 39 angeordnet,"dessen Dicke gerade etwas größer ist als die der beweglichen Backe 27. Das Abstandsstück 39 liegt mit seiner anderen Seite am Betätigungsglied 32 an. Am anderen Ende der Brücke 38 ist ein Abstandsstück 40 von gleicher Dicke wie das Abstandsstück 39 angeordnet, um auf diese Weise einen
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Zwischenraum zwischen dem Betätigungsglied 32 und der Brücke 38 zu schaffen.
Die Brücke 38 wird an einem Ende von einem Bolzen 41 durchdrungen, der durch das Abstandsstück 39 hindurch in das Betätigungsglied 32 eingeschraubt ist. In ähnlicher Weise wird die Brücke 38 am anderen Ende von einem Bolzen 42 durchdrungen, der durch das Abstandsstück 40 hindurch in das Betätigungsglied 32 eingeschraubt ist. Aufgrund dieses Aufbaues bewegen sich die Brücke 38, die Abstandsstücke 39 und 40 und das Betätigungsglied 32 als Einheit, wenn letzteres in der Nut 31 im Block 21 des Arbeitskastens 20 in Längsrichtung verschoben wird. Die bewegliche Backe 27 hat somit im Zwischenraum zwischen dem Betätigungsglied 32 und der Brücke 38 und zwischen den an den Enden angeordneten Abstandsstücken 39 und 40 eine begrenzte Verschiebefreiheit.
Gemäß Fig. 4, 5 und 6 ist das Ende des Betätigungsgliedes von einem Loch 43 durchsetzt, das von einem Bolzen 44 durchdrungen wird. Der Bolzen 44 hat einen Kopf oder eine Mutter 45 und einen Schaft 46. Am Schaft 46 sind Steuer- bzw. Bewegungsabnahmerollen 47 drehbar gelagert. Auf das untere Ende des Schaftes 46 des Bolzens 44 ist eine Mutter 48 aufgeschraubt, um dadurch die Bewegungsabnahmerollen 47 in einer Stellung nahe dem Ende des Betätigungsgliedes 3? zu halten. Gemäß Fig. 4, 5 und 6 vermögen sich die Bewegungsabnahmerollen 47 an die End- bzw. Seitenwand 11 des Falzapparates anzulegen.
Im oder nahe dem anderen Ende des Betätigungsgliedes 32 ist ein mit dem Loch 43 vergleichbares Loch 49 ausgebildet, das zum Lagern von Bewegungsabnahmerollen 50 an diesem Ende des Betätigungsgliedes 32 dient. Die Lagerung der Bewegungsabnahmerollen 50 ist die gleiche wie bei den Bewegungsabnahmerollen 47.
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Die Innenfläche der Seitenwand 11 weist eine schräge Steuerfläche 51 auf, und an der Innenfläche der Seitenwand 12 ist winkelversetzt dazu eine ähnliche schräge Steuerfläche 52 ausgebildet. Die jeweilige Lage der Steuerflächen 51 und ist bestimmt durch die angestrebte zeitliche Steuerung der Öffnungs- und Schließbewegung der Backen 26 und 27 der Greifvorrichtung. Der Arbeitszylinder 16 dreht sich in und zwischen den Seitenwänden 11 und 12. In der in Fig. 4 dargestellten Winkelstellung des Arbeitszylinders 16 sind die Bewegungsabnahmerollen 50 auf die schräge Steuerfläche 52 aufgelaufen und haben dadurch bewirkt, daß das Betätigungsglied 32 so weit wie möglich nach links bewegt wurde. In dieser Stellung des Betätigungsgliedes 32 ist die Backe 27 gegen die feste Backe 26 geschlossen. Eine weitere Drehung des Arbeitszylinders 16 ermöglicht es den Bewegungsabnahmerollen 50, von der Steuerfläche 52 abzulaufen, und zum richtigen Zeitpunkt laufen die Bewegungsabnahmerollen 47 an der schrägen Steuerfläche 51 der Seitenwand 11 auf und bewirken dadurch eine Verschiebung des Betätigungsgliedes 32 nach rechts in die in Fig. 4 mit gestrichelten Linien gezeichnete Stellung.-Die letztgenannte Stellung des Betätigungsgliedes 32 zeigt die Offenstellung der Backen 26 und 27 der Greifvorrichtung an.
Die die bewegliche Backe 27 bildende rechteckige Platte ist zwischen dem Betätigungsglied 32 und seiner mit Zwischenabstand angeordneten Brücke 38 abgestützt und bewegt sich somit in bezug auf die feste Backe 26 der Greifvorrichtung ein- und auswärts, wenn sich das Betätigungsglied 32 in seiner Längsrichtung bewegt. Da jedoch die Platte der Backe 27 zwischen dem Betätigungsglied 32 und der Brücke 38 verschiebbar ist, sind Hilfsmittel notwendig, um sie in diesem Bereich zu halten. Gemäß Fig. 2, 3 und 4 sind im Block 21 die inneren Enden von mit Zwischenabstand angeordneten Führungszapfen 53 von ungefähr kreisrundem Querschnitt befestigt,
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die in kreisrunden Löchern 54 in der beweglichen Backe 27 verschieblich geführt sind.
Eine Falzaushebevorrichtung 55 hat eine sich vertikal erstreckende Platte 56 und einen schräg nach innen gebogenen oberen Abschnitt 57. Der Abschnitt 57 erstreckt sich zum oberen Abschnitt der beweglichen Backe 27 hin. Um ein gute;; Ineinandergreifen zu gewährleisten, weist der obere Plattenabschnitt der beweglichen Backe 27 eine Anschrägung 58 unter einem der Schrägstellung des oberen Abschnitts 57 der Falzaushebevorrichtung 55 vergleichbaren Winkel auf. In die Vorderseite des Betätigungsgliedes 32 eingeschraubte Schrauben 59 ragen nach außen durch die Platte der Backe 27 und die vertikale Platte 56 der Falzaushebevorrichtung 55 hindurch. An jeder Schraube 59 ist eine zylindrische Hülse 60 drehbar angeordnet. Mit jeder Hülse 60 ist ein Bauteil 61 fest verbunden, welches das Aussehen einer Rolle hat, aber sich gegenüberliegende Anflächungen aufweist. In die vertikale Platte 56 der Falzaushebevorrichtung 55 sind mehrere schräge Langschlitze 62 eingearbeitet. Mit der Hülse 60 und dem verschieblichen Bauteil bzw. Schieber 61 ist fest bzw. einstückig ein Kopf 63 von verhältnismäßig großem Durchmesser verbunden, der das äußere Ende der zugehörigen Schraube 59 umgibt. In einer Ausnehmung des Kopfes 63 ist ein vergrößerter Kopf 59a der Schraube 59 aufgenommen und hält die Baugruppe in Stellung. Die Schieber 61 sind in den schrägen Langschlitzen 62 verschiebbar. Dadurch wird bei einer Bewegung des Betätigungsgliedes 32 in seiner Längsrichtung eine Auf- und Abwärtsbewegung der Falzaushebevorrichtung 55 hervorgerufen.
In der vertikalen Platte 56 der Falzaushebevorrichtung 55 sind vertikale Langschlitze 64 ausgebildet, welche die Führungszapfen 53 aufnehmen und somit die Bewegung der Falzaushebevorrichtung 55 auf eine vertikale Bewegung in bezug auf die bewegliche Backe 27 beschränken.
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Die für die Backen-Ein- und -Auswärtsbewegung vorgesehenen Rollen 37 sind rechtwinklig zu den mit seitlichen Anflächungen versehenen, rollenähnlichen Schiebern 61 für die Auf- und Abwärtsbewegung der Falzaushebevorrichtung 55 angeordnet. Gemäß Fig. 5 und 6 bewegen sich die Führungszapfen 53 vom oberen zum unteren Ende der Langschlitze 64 und verhindern eine seitliche Verlagerung der Falzaushebevorrichtung 55.
Im allgemeinen bewegt sich die Falzaushebevorrichtung 55 zusammen mit der beweglichen Backe 27 ein- und auswärts, bewegt sich aber auch vertikal in bezug auf die Backe 27 (s. Fig. 2 und 3). Folglich ist der Falz 28 in der in Fig. 2 gezeichneten Stellung von den Backen 26 und 27 zuverlässig erfaßt, und es kommt zu keinerlei störendem Eingriff zwischen der Falzaushebevorrichtung 55 und der bedruckten Papierbahn 13. In der in Fig. 3 gezeichneten Stellung hat sich jedoch die Backe 27 von der festen Backe 26 wegbewegt, und gleichzeitig hat sich die Falzaushebevorrichtung 55 in bezug auf die bewegliche Backe 27 nach oben bewegt, wobei sie die Papierbahn 13 und den in ihr ausgebildeten Falz 28 angehoben und von den Backen 26 und 27 und ihrem Arbeitskasten 20 völlig gelöst hat. Die durch die Steuerflächen 51 und 52 an den Seitenwänden 11 und 12 hervorgerufene Bev/egung des Betätigungsgliedes 32 in seiner Längsrichtung bewirkt somit nicht nur das Öffnen und Schließen der Backen 26 und 27 zum richtigen Zeitpunkt im Ablauf des Falzvorganges, sondern auch das Freimachen des von den Backen 26 und 27 ausgebildeten Falzes 28 von den Arbeitselementen, und sie ermöglicht die unbehinderte Fortsetzung der nachfolgenden Arbeitsschritte beim Falzen der Papierbahn 13.

Claims (4)

  1. 3U8084
    PATENTANWÄLTE -· : .Ι.·'... 'ΛΛ-ιρί^ΚΑκι wuestho«
    DR. Hill. FREDA \CUF5THOFF
    WUESTHOFF-v.PECHMANN-BEHRENS-GOETZ DIPl..ING.GtRHARD PUL5
    EUROPEANPATENTATTORNEYS DIPL.-CHEM. DR. F. FREIHERR VON PECHMANN
    DR.-ING. DIETER BEHRENS DlPl.-ING.; DIPL.-WIRTSCH.-ING. RUPERT GOETZ
    lA-55 058 D-8000 MÜNCHEN
    SCHWKIGKRSTRASSF.
    telefon: (089) 66 20 51 telegramm: protectpatent Telex: 524070
    Patentansprüche
    Kombinierte Backen-Greif- und Falzaushebevorrichtung für
    Falzapparat für Bahnen, insbesondere für bedruckte Papierbahnen, mit einem Gestell, einem daran drehbar gelagerten Arbeitszylinder und einem an der Außenfläche des Arbeitszylinders quer angeordneten Arbeitskasten, g e k e η η -
    zeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale :
    - eine feste Backe (26) und ein in seiner Längsrichtung bewegliches Betätigungsglied (32) im Arbeitskasten (20),
    - Steuerflächen (51,52) am Gestell (10) zum Verschieben des Betätigungsgliedes (32) in seiner Längsrichtung,
    - eine bewegliche Backe (27),
    - Mittel zum Führen der Backe (27) in bezug auf die feste Backe (26) in einer geradlinigen Ein- und Auswärtsbewegung,
    - mehrere Bewegungssteuerschlitze (33), die zwischen der Backe (27) und dem Betätigungsglied (32) schräg angeordnet sind, um bei einer Längsbewegung des Betätigungsgliedes (32) eine Bewegung der Backe (27) zur festen Backe (26) hin und von ihr weg hervorzurufen,
    - eine Bahn-Falzaushebevorrichtung (55), die zusammen mit der Backe (27) zur festen Backe (26) hin und von ihr weg bewegbar ist,
    - Führungszapfen (53) und Langschlitze (64) zum Führen der Falzaushebevorrichtung (55) in bezug auf die feste Backe (26)
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    in einer von der beweglichen Backe (27) unabhängigen geradlinigen Auf- und Abwärtsbewegung, und
    - mehrere Langschlitze (62), die zwischen der Falzaushebevorrichtung (55) und dem Betätigungsgi iod (32) schräg angeordnet sind, um bei einer Längsbewegung des Betätigungsgliedes (32) die getrennte Bewegung der Falzaushebevorrichtung (55) aus einer mit der Backe (27) zumindest annähernd niveaugleichen Stellung heraus nach oben von der Backe (27) weg hervorzurufen.
  2. 2. Kombinierte Backen-Greif- und Falzaushebevorrichtung für einen Falzapparat für Bahnen, insbesondere für bedruckte Papierbahnen, mit einem Gestell mit im Abstand voneinander angeordneten Seitenwänden, einem zwischen diesen drehbar gelagerten Arbeitszylinder und einem an der Außenfläche des Arbeitszylinders quer angeordneten Arbeitskasten, ge kennzeichnet durch die Kombination der folgenden Merkmale:
    - eine feste Backe (26) und ein in seiner Längsrichtung bewegliches Betätigungsglied (32) im Arbeitskasten (20),
    - Steuerflächen (51,52) an den Innenseiten der Seitenwände (11,12) des Gestells (10) zum Verschieben des Betätigungsgliedes (32) in seiner Längsrichtung,
    - eine bewegliche Backe (27),
    - Führungszapfen (53), die an der festen Backe (26) befestigt sind und mit zugehörenden Aufnahmelöchern (54) in der beweglichen Backe (27) zusammenwirken, um die Backe (27) in bezug auf die Backe (26) in einer geradlinigen Ein- und Auswärtsbewegung zu führen,
    - mehrere Steuerelemente (Bewegungssteuerschlitze 33), die zwischen der Backe (27) und dem Betätigungsglied (32) schräg angeordnet sind, um bei einer durch die Steuerflächen (51,52) hervorgerufenen Längsbewegung des Betätigungsgliedes (32) eine Bewegung der Backe (27) zur Backe (26)
    """ V M W 1» Τ f ^f φ Uf^ O rf-
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    hin und von ihr weg hervorzurufen,
    - eine Bahn-Falzaushebevorrichtung (55), die zusammen mit der Backe (27) ein- und auswärts bewegbar ist,
    - Mittel zum Führen der Falzaushebevorrichtung (55) in bezug auf die feste Backe (26) in einer von der beweglichen Backe (27) unabhängigen geradlinigen Auf- und Abwärtsbewegung, wobei hierzu die an der Backe (26) befestigten Führungszapfen (53) gehören, die mit vertikalen Langschlitzen (64) in der Falzaushebevorrichtung (55) zusammenwirken, und
    - mehrere Steuerelemente (Langschlitze 62), die zwischen der Falzaushebevorrichtung (55) und dem Betätigungsglied (32) schräg angeordnet sind, um bei einer Längsbewegung des Betätigungsgliedes (32) die unabhängige Bewegung der Falzaushebevorrichtung (55) aus einer mit der Backe (27) zumindest annähernd niveaugleichen Stellung heraus nach oben von der Backe (27) weg hervorzurufen, wobei die Steuerelemente (62) ungefähr rechtwinklig zu den Steuerelementen (33) angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e k e η η zeichnet , daß die bewegliche Backe (27) von einer ebenen Platte von ungefähr rechteckiger Gestalt gebildet ist und die Falzaushebevorrichtung (55) eine ebene Platte (56) aufweist, die mit ihrem unteren Abschnitt im Abstand von der Platte der Backe (27) angeordnet ist und an ihrem oberen Abschnitt (57) schräg zur Platte der Backe (27) hin gebogen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e η η zeichnet , daß die Platte der.Backe (27) am oberen Abschnitt eine Anschrägung (58) unter einem Winkel aufweist, der mit dem Winkel des schräg gebogenen oberen Abschnitts (57) der Falzaushebevorrichtung (55) vergleichbar ist, um bei geschlossener Greifvorrichtung ein gutes Ineinandergreifen der oberen Abschnitte der Backe (27) und der Falzaushebevorrichtung (55) zu ermöglichen.
DE19813148084 1981-01-12 1981-12-04 Kombinierte backen-greif- und falzaushebevorrichtung fuer einen falzapparat fuer bahnen, insbesondere fuer bedruckte papierbahnen Withdrawn DE3148084A1 (de)

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