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Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Holzfurniers
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Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von künstlichen
Holzfurnieren, insbesondere nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Durch die
Erfindung wird ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von künstlichen Furniererl,
die Edelholzfurniererl wie Zelkova serrata od.dgl. seh@ ähnlich sind, aus kostengünstigen
Naturhölzern geschaffen.
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Wenn unter den natürlichen Hölzern ein solches mit ringförmigen Poren,
z.B. Zelkova serrata od. dgl., in Längs- oder Querrichtung in Scheiben geschnitten
wird, um Platten zu erhalten, tritt deutlich eine Maserung in Ersclleinung, bei
der die Maserungsringe und ihre Randbereiche die Form von Flammen, Blumen oder Ornamenten
aufweisen (in der folgenden Beschreibung als
"Ornamentrichtung"
und "Ornamentmaserug" bezeichnet).Derartige Holzplatten sind als Wandverkleidungen
für Innenräume geeignet Die natürlichen Vorkommen solcher Edelhölzer wie Zelkova
serrata reichen jedoch nicht aus, uri.t daher sind diese Hölzer teuer und nur schwer
verfügbar Zur Herstellung von künstlichen Holzfurnieren ist es bereits bekanntE
kostengünstiges Naturholz in Furniere zu zerschneiden (im folgenden als Furniermaterial
bezeichnet), unter Verwendung von Maschinen zur Furniere stellung, insbesondere
rotierende Schälmaschinen, und indem eine Vielzahl der so erhaltenen Furniermaterialschichten
aufeinandergeschichtet wird, um einen als künstlichen Materialblock bezeichneten
Schichtkörper zu bilden, der dann in der "Ornamentrichtung" in Scheiben zerteilt
wird, um künstliche Furniere zu erhalten In der GB-PS 1 391 077 ist z.B. ein Verfahren
beschrieben, bei dem eine Mehrzahl von rniermaterialschichten unter Zwischenfügung
eines Bindemittels oder Klebers zwischen zwei Preßstempel eingebracht wird, deren
Preßoberflächen zueinander komplementär gekrümmt sind. Durch diese Pressung werden
die Schichten zu einem gekrümmten künstlichen Materialkörper vereinigt, der dann
in der "Ornamentrichtung" in Scheiben zerteilt wird, um ein künstliches Furnier
zu erhalten.
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Bei dem Verfahren nach dieser GB-PS wird jedoch lediglich eine Vielzahl
derartiger Furniermaterialschichten zu einem Schichtaufbau vereinigt, und zwar können
ringförmige Maserungen gebildet werden, jedoch ist es sehr schwierig, die Maserung
von Naturhölzern zu simulieren, bei denen in den Ringbereichen viele Poren in der
Nähe der Wachstumsringe konzentriert sind, insbesondere auch mit dunkelbraunen Porenbereichen,
wie bei der ZelRova serrata und gl.
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Aus der JP-OS 21 521/1975 ist es bekannt, eine Vielzahl von konkaven,
zueinander parallelen Ringen in dem Furniermaterial zu bilden, woraufhin mehrere
solcher Furniermaterialschichten mittels eines Klebers durch Zusammenpressen zu
einem künstlichen Schichtmaterialblock vereiniqt werden, in ähnlicher Weise wie
bei der zuvor erwähnte@ GB-PS, so daß nach Zerspalten in der "Ornamentrichtu@@"
aufgrund der konkaven Rillen simulierte Poren in Ersche@@@ung treten, die der Maserung
im Ringporenbereich gleichen.
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Zwar können bei dem Verfahren nach der genannten JP-OS Reihen von
simulierten Poren durch die konkaven Rillen in deri furnier materialschichten gebildet
werden, dies reicht jedoch noch nicht aus, um Naturholzmaserungen zu s@mulieren,
bei denen die Ringränder eine Vielzahl von Poren aufweisen, die in der Nähe des
Wachstumsringes konzentriert sind, wie bei Ringporenhölzern, z.B. Zelkova serrata
od. dql. Bei dem bekannten Verfahren ist ferner von Nachteil, daß die Furrtierntaterialschicbten,
wenn die Rillen zu tief ausgebildet werden, beim Pressen zwischen den gekrümmten
Stempelobe@flächen leicht brechen; wenn hingegen die konkaven Rillen nur eine ringe
Tiefe aufweisen, so ist die Ausbildung der Poren noch unbefriedigender.
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Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung eines Verfahrens zur
Herstellung von künstlichen Furnieren aus kostengünstigen Hölzern, bei dem erreicht
wird, daß die künstlichen Furniere eine Maserung aufweisen, die seh@@ähalich derjenigen
ist, die erhalten wird, wenn seltene und schwer zu beschaffende Edelhölzer in der
"Ornamentrichtung" in Scheiben zerteilt werden. Die künstlichen Furniere sollen
insbesondere Holzarten wie Zelkova serrata od. dql. sehr ähnlich sein. Besonders
wird angestrebt, di. Randbereiche der Ringe zu simulieren, bei denen viele Poren
in der Nähe jedes W@@hstumsringes konzentriert sind und dunkelbraune Porenbereic@e
auftreten. Ferner sollen die verschiedenen unterschiedlichen Tönungen einer Naturholzmaserung
getre@ nachgebildet werden.
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Das Verfahren soll jedoch eine leichte und kostengünstige Herstellung
von künstlichen Furnieren ermöglichen.
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Die Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ergibt sich
insbesondere aus den Patentansprüchen.
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Unter einem "künstlichen Mater l@lblock" wird ein Schichtaufbau aus
vielen gleichen oder verschiedenen Furniermaterialschichten und den noch zu de@@nierenden
Sammelfurnierschichten, Verbundfurnierschichten und Sammel-Verbundfurnierschichten
verstanden, die aufeinandergefti;3t und unter Zwischenfügung eines Klebers zu einem
Schichtmaterialblock zusammengepreßt werden.
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Unter einem "Furniermaterial" wird ein Furnier verstanden, das mittels
einer Maschine zur Furnierherstellung, z.B.
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einer rotierenden Schälmaschine, aus Rohmaterial gewonnen und zu einer
vorbestimmten Breite geschnitten wird.
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Unter einem 'Sammelfurnier" wird ein Furnier verstanden, das erhalten
wird, indem ein künstlicirer Materialblock aus Furniermaterialschichten gebildet
und in der geraden Maserungsrichtung in Scheiben zerteilt wird.
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Unter einem "Verbundfurnier" wird ein Furnier verstanden, das erhalten
wird, indem die Sammelfuniere mit Furniermaterialschichten zusammengefügt und vereinigt
werden.
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Unter einem "Sammel-Verbundfurnier" wird ein Furnier verstanden, das
erhalten wird, indem zwei oder mehr Sammelfurniere zusammengefügt und vereinigt
werden.
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Unter der "geraden Maserungsrichtung" wird diejenige Richtung verstanden,
in der viele Verbindungslinien zwischen den verschiedenen Furnieren parallel zueinander
sind.
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Unter der "Ornamentrichtung" wird diejenige richtung verstanden, in
der die Verbindungslinien zwischen den verschiedenen Furnieren als flammen- oder
blumenförmige Ornamente in Erscheinung treten.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung V20Il Ausfühgsbeispielen und aus der Zeichnung, auf die Bezug genommen
wird. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1A ein Blockdiagramm, das die verschiedenen
Verfahrerlsschritte des erfindungsgemäßen Verfahren zur stellung von künstlichen
,1''zfurniercn @arstellt; Fig. 1B eine Perspektivansicht eines zerlegten Teils eine
zweiten Materialblocks, der zum @eitpunkt der zweiten Vereinigung bei dem in Fig.
1A gezeigten Verfahren hergestellt wird; Fig. 2 eine detaillierte Ansicht zur Erläute@
@ der wesentlichen Verfahrensschritte bei deiti Verfahren nach Fig. 1A, wobei die
Herstellungsschritte in der durch Pfeile bezeichneten Reihenfolge abl@ufen; Fig.
3 eine vergrößerte Teilansicht des bei d" Verfahren nach Fig. 1A gebildeten Sammelfurniers;
Fig. 4 eine Ansicht zur Erläuterung eines Teils der Oberfläche des künst ichen Furniers,
das schließlich erhaltert wird, nachdem die Zerteilung in Schelbe@ längs' der "Ornamentrichtung"
erfolgt ist; Fig. 5A ein Blockdiagramm, das die verschiedenen Verfahrensschritte
bei einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt;
Fig
SB eine zerlegte Perspektivansicht eines wesentlichen Teils des zweiten Materialblocks,
der bei dem Verfahren nach Fig. bA hergestellt wird; Fig 6A ein Blockdlagramm; das
die verschiedenen Schritte bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Verfahrens darstellt; Fig. 6B eine Perspektivansicht eines zerlegten zweiten Materialblocks
bei dem Verfahren nach Fig. 6A; Fig 6C eine vergrößerte Teilansicht eines Teils
der Oberfläche des künstlichen Furniers, das bei der in Fig. 6A gezeigten Ausführungsform
erhalten wird; Fig. 7A ein Blockdiagramm, das die verschiederieil Schritte bei einer
weiteren Ausführungsform des Verfahrens zeigt; Fig. 7B eine Perspektivansicht eines
zerlegten zweiten Materialblocks bei dem Verfahren nach Fig. 7A; Fig. 7C eine vergrößerte
rreilansicht eines Teils der Oberfläche des künstlichen Furniers, das schließlich
erhalten wird, nachdem bei dem Verfahren nach Fig. 7A die Zerteilung in Scheiben
längs der Ornamentrichtung erfolgt ist; Fig. 8A ein Blockdiagramm, das die verschiedenen
Schritte bei einer weiteren Ausfülareungsform des Verfahrens zeigt; Fig. 8B eine
Perspektivansicht eines zerlegten zweiten Materialblocks bei dem Verfahren nach
Fig. 8A;
Fig. 9A ein Blockdiagrat der verschiedenen Schritte bei
einer weiteren AusführuncJsform des Verfahrens; Fig. 9B eine Perspektivansicht eines
zerlegten zweiten Materialblocks bei dem Verfahren nach Fig. 9A; Fig. 10A ein Blockdiagramm
der verschiedenen Schritte bei einer weiteren Ausführungsform ll2s Verfahrens; und
Fig. 10B eine Perspektivansiclit eines zerlegten zweiten Materialblocks bei dem
Verfahren nach Fig. 10A.
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Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird ein künstliches Furnier geschaffen,
dessen Maserung sehr ähnlich dti Poren und Ringbereichen bei natürlichem Holz ist,
bei dem ein Verbundfurnier dadurch hergestellt wird, daß in verschiedenen Verfahrensschritten
zwei künstliche Materialblöcke gebildet werden und der erste Block in der geraden
Maserun@@richtung in Scheiben zerteilt wird.
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Es wird insbesondere auf die Fig. 1A, 1B und 2 Bezug genoemmen. Aus
natürlichem Holz werden z.B. auf Maschinen zur Furnierherstellung wie rotierenden
Schälmaschinen Schichten geschnitten, dann gebleicht, in der gewünschren Weise gefärbt
und schließlich getrocknet, um Furniere 1 zu erhalten. Eine Anzahl solcher Furniere
1, die eine relativ dunkle Tönung aufweisen, wird dann auf den Hauptflächen mit
einem Bindemittel bestrichen und aufeinanderqeschichtet, und der so gebildete Schichtaufbau
wird dann zwischen zwei übliche Preßstempel eingebracht, die flache Preßoberflächen
aufweisen, wodurch ein erster künstlicher Materialblock 2 gebildet wird; dieser
wird dann mittels eines Schneidwerkzeugs 3 in der geraden Maserungsrichtung in Scheiben
zerteilt, also in der Richtung, in welcher viele Verbindungslinien zwischen den
einzelnen
Furnieren parallU1 erscheineii; aut diese Weise werden Sammelfurniere 4 erhalten.
Wie in Fig. 1B gezeigt ist, werden die Sammelfurniere 4 und andere, relativ hell
getönte Furniermaterialschichten miteinander kombiniert in einem Verhältnis von
vorzugsweise einem Sammelfurnier auf ein bis sechs Furniermaterialschichten 1, und
eine Vielzahl dieser Kombinationen wird zu einem Schichtbluck aufgestapelt, der
dann zwischen zwei Preßstempel 5 miL gekrümmten Preßoberflächen eingebracht und
durch Pressen vereinigt wir. Dadurch wird ein zweiter künstlicher Materialblock
6 gebildet, der gekrümmt oder gewellt ist (in einer Richtung, welche die Längsrichtung
der jeweiligen Furniere durchquert). Zur Schaffung eines künstlichen Furnier 8 wird
dann der zweite künstliche Materialblock 6 mit einem Schneidwerkzeug 7 in Ornamentrichtung
in Scheiben geschnitten, also in einer Richtung, die einen Winkel e mit der Ebene
bildet, die das Sammelfurnier 4 enthält (Fig. 2).
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Bei dieser Ausführungsform wird in das Bindemittel bzw.
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den Kleber, der bei der Herstellung des ersten und des zweiten Schichtmaterialblockes
verwendet w- d, ein Farbstoff oder Pigment geeigneter Konzentration eingemischt.
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In dem Sammelfurnier 4, das durch Zerteilung des ersten Materialblozks
2 langes der geradeii Maserungsrichtung in Scheiben erhalten wird, dringt daher,
wie in teig. 3 übertrieben dargestellt ist, das Bindemittel bzw. der Kleber in die
angrenzenden Furniermaterialschichten 1 ein, aus denen das Sammelfurnier 4 gebildet
ist, so daß die Kombination der Furniermaterialbereiche 4a mit den Bindemittelbereichen
4b in dem Sammelfurnier 4 insgesamt dunkler gefärbt erscheint als die daran angrenzenden
Teiles in denen sich die Furniermaterialschichten 1 befinden; das fertige künstliche
Furnier 8 hat folglich eine Ringmaserung mit Ringrändern, die die Porenbereiche
gut wiedergeben.
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Bei dem künstlichen Furnier 8, das schließlich erhalten wird, indem
der zweite Schichtmaterialblock 6 in der "Ornamentrichtung" in Scheiben zerteilt
wird, stellen die dunkel getönten Bereiche der Sammelfurniere 4, wie in Fig. 4 gezeigt,
insgesamt ein flammen- oder blumenförmiges Ornament dar, bei dem Zonen, die den
Ringrändern bei Naturholz sehr ähnlich sind, in einer optimalen Weise, die vom Verhältnis
bei der Kombination der Sammelfurniere 4 !t-lit den Furniermaterialschichten 1 abhängt,
voneinander getrennt sind.
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Als Naturholz zur Bildung der Furniermaterialschichten 1, aus denen
das Sanunelfurnier 4 gebildet ist, wird vorzugsweise ein kostengünstiges Tropenholz
verwendet, das jedoch relativ viele Poren aufweist. Für die anderen Furniermaterialschichten
1 wird vorzugsweise eine andere kostengünstige Tropenholzsorte verwendet, die relativ
wenige Poren aufweist. Dies ist bei dem Einfärben insofern günstig, als verschiedene
Eindringtiefen des Farbstoffes bzw. Pigmentes erreicht werden können, wenn eine
dunklere Tönung für das Sammelfurnier 4 und eine hellere Tönung für die anderen
Furniermaterialschichten 1 erforderlich ist. Die Färbung der verschiedenen Materialschichten
kann weitgehend variiert werden, um natürliche Holztöne zu erreichen.
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In den verschiedenen Teilen der Sammelfurniere 4, die die Randbereiche
des Naturholzes in dem künstlichen Furnier 8 bilden und von dem ersten künstlichen
Materialblock 2 in der geraden Maserungsrichtung abgespalten werden, erstrecken
sich die Verbindungsoberflächen zwischen den aneinander angrenzenden Furniermaterialschichten
1 notwendigerweise über die gesamte Dicke. Im Gegensatz zu dem Verfahren nach der
genannten JP-OS 21 521/1975, bei welchem die mittels der relativ flachen Rillen
in dem Furniermaterial inulierten Porenbereiche nur in einem begrenzten Teil der
BreiLe des Furniermaterials und sehr nahe an den Ringrändern in Erscheinung treten,
erstrecken sich bei den nach der Erfindung geschaffenen Furnieren
die
simulierten Porenbereiche über die gesatute Dicke der verschiedenen Sammelfurniere
4 und können daher über eine große Breite die Maserung ein@s Naturholzes -luL nachbilden,
so daß die künstlichen Furniere dem natürlichen Holz sehr ähnlich sind.
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In den nachfolgenden Tabellen I und II sind Merkmale von verschiedenen
Ausführungsformen ausgeführt.
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Tabelle I 1. Furniermaterial: a) Naturholz: Tropenholz, nämlich Labra
(mit vielen Poren), 0,8 mm Dicke, zur Verwendung für den Porenbereich; Tropenholz,
nämlich Agatis (mit wenigen Poren), 0,8 mm Dicke, zur Verwendung für die Teile zwischen
den Porenbereichen.
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b) Färbung.
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Während 30 min in Säurefarbstoff (brauner Ton) bei 90°C.
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2. Für die Herstellurlg des ersten künstlichen Materialbloc1-s: a)
Preßstempel.
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Flache Stempel mit konkaven und konvexen Teilen von +2mm auf den
Preßoberflächen; b) Preßdruck, -dauer und -temperatur: 14,71 bar während 2 Stunden
bei Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Farbstoffhaltiges synthetisches Harz
der Urethanreihe (z.B. Produkt Nr. KU661 von der Japanese corloration Konishi Co.,
Ltd.).
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 400.
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3. Zerteilung des ersten künstlichen Materialblocks in Scheiben: 0,2
mm Dicke.
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4. Zur Herstellung des zweiten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
Konkav-konvexe Stempel mit Konkav- und Konvexteilen einer Krümmung von 200 mm auf
den Preßoberflächen.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 17,46 bar während zwei Stunden
bei Raumtemperatur.
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c) Bindemitel bzw. Kleber: Farbstoffhaltiges synthetisches Harz der
Urethanreihe (Produkt Nr. CH7 von Konishi Co., Ltd.).
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 600, (100 Sammelfurniere und 500 1?urniermaterialschichten).
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5. Zerteilung des zweiten künstlichen Materialblocks in Scheiben:
0,25 mm Dicke; Zerteilung in Scheiben unter einem Winkel entsprechend einer Neigung
von 1/200.
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- Eintauchen in Säurefarbstoff von 800C während 15 Minuten, um den
Färbungsvorgang abzuschließen.
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- Die Furniermaterialschisshtenf Sammelfurniere und künstlichen Furniere
werden in geeigneter Weise getrocknet, um den Wassergehalt auf einen Bereich zwischen
20 und 70% einzustellen.
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Tabelle II 1. Als Furniermaterial: a) Naturholz: Obeche (mit vielen
Poren), 0,8 mm Dicke, zur Verwendung für den Porenbereich.
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Tilia japonica (mit wenig Poren), 0,8 mm Dicke, für die Teile zwischen
den Porenbereichen.
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b) Färbung.
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Während 25 Minuten in einem Metallkomplex-Farbstoff (braune Tönung)
bei 900C.
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2 Zur Bildung des ersten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
flach.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 14,7 bar während 2 Stunden bei
Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Epoxyserie (Produkt
Nr. E250 von Konishi Co., Ltd.).
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 600.
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30 Aufspalten des ersten künstlichen Materialblocks: 0,4 mm Dicke.
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4 Zur Bildung des zweiten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
konkav-konvexe Form mit konkaven und konvexen Teilen einer Krümmung von 200 mm aur
den Prcßoberflächen.
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d) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 17,64 bar während 2 Stunden
bei Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Urethanreihe.
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 700 (100 Sammelfurniere und 600 Furnierntaterialschichten).
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5. Zerspalten des zweiten künstlichen Materialblocks: 0,6 mm Dicke;
Aufspalten unter einem Winkel entsprechend einer Neigung von 1/200.
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- Eintauchen in Metallkomplex-Farbstoff bei 800C während 20 Minuten,
um den Färbvorgang abzuschließen.
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- Die Furniermaterialschichten, Sammelfurniere und künstlichen Furniere
werden in geeigneter Weise getrocknet, um den Wassergehalt auf 20 bis 708 einzustellen.
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Unter Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 10 werden nun weitere Ausführungsformen
des erfindungsgemäßen Verfahrens beschrieben, durch die die Herstellung des zweiten
künstlichen Materialblocks vereinfacht und die Maserung der des Naturholzes noch
besser nachgebildet wird, jedoch bei weniger starken Farbtönungsunterschieden.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 sind die Verfahrensschritte bis
zur Herstellung des ersten künstlichen Materialbiocks 12 und Bildung der Sammelfurniere
14 durch Aufeinanderschichten, Pressen und Vereinigen von Furniermaterialschichten
11 dieselben wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform. Bei dieser Ausführungsform
wird jedoch ein relativ dunkel getöntes Verbundfurnier 19 erhalten, indem die Sammelurniere
14 mit weiteren Furniermaterialschichten 11 zusammengefügt und durch einen Kleber
vereinigt werden. Wie in Fig. 5B dargestellt
ist, werden dieses
Verbundfurnier 19 und weitere, relativ hell getönte Furniermaterialschichten 11
durch einen zwischengefügten Kleber vereinic)t' und die so miteinander vereinigten
Furniere 19 und 11 werden zwischen die bereits erläuterten Preßstemp.!L 5 eingefügt
und gepreßt und zu dem zweiten künstlichen Materialblock 16 vereinigt. Ein künstliches
Furnier 18 wird dann erhal@en, indem dieser zweite künstliche Materialblock 16 mit
einem Schneidwerkzeug in der "Ornamentrichtung" in Scheiben zerteilt wird.
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Bei dieser Ausführungsform wird das Verbundfurnier erhalten, indem
Furniermaterialschichten mit den Sammelfurnieren in der erlauterten Weise vereinigt
werden, wodurch jeglich Gefahr entfällt, daß die Sammelfurniere entlang den Verbindungsoberflächen
zwischen den Furniermaterialschichten, welche die geraden Maserungslinien bilden,
zerbrechen, und ferner wird vermieden, daß die Verbundfurniere ir, so dünne Scheiben
zerschnitten werden müssen, ihre Weiterverarbeitung schwierig ist.
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Bei dieser Ausführungsform können die Färbungen der verschiedenen
Furniere optimal von einem Furnier zum anderen variiert werden, in Abhängigkeit
von dem zu simulierenden Naturholz.
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Bei dieser Ausführungsform wird bevorzugt, das Verhältnis der Sammelfurniere
zu den Furniermaterialschichten bei der Bildung des zweiten künstlichen Matexialblocks
im Bereich von 1:1 bis 1:6 zu wählen.
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In der folgenden Tabelle III sind als ßeispiel weitere Einzelheiten
der beschriebenen Ausführungsform aufgeführt.
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Tabelle III 1. Furniermaterialschichten: a) Naturholz: Labraholz
(mit vielen Poren), 0,8 mm Dicke; Agatisholz (mit wenigen Poren), 0,8 mm Dicke;
Tilia japonica (wenige Poren) 0,8 mm Dicke.
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b) Färbung: Während 25 Minuten in Metallkomplex-Farbstoff (braune
Tönung), bei 900C.
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2. Zur Bildung des ersten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
flach; b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 14,7 bar während 2 Stunden bei Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Urethanserie.
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d) Gesamtanzahl von Furnieren. 400.
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3. Aufspaltung des ersten künstlichen Materialblocks: 0,2 mm Dicke.
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4. Bildung des Verbundfurniers: a) Preßstempel: flach.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 9,8 bar während 1 Stunde bei
Raumtemperatur.
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5o Zur Bildung des zweiten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
Konkav-konvex mit konkaven und konvexen Teilen einer Krümmung von 2U0 mm auf den
Preßoberflächen.
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b) Preßdruck, -zeit und -dauer: 17,64 bar während 2 Stunden bei Raumtemperatur
c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Epoxyreihe.
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 500 (100 Sammelfurniere und 400 Furniermaterialschichten).
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6. Aufspaltung des zweiten künstlichen Materialbocks: 0,6 mm Dicke;
Abspalten von Scheiben unter einer Neigung entsprechend 1/200.
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- Eintauchen in Metallkomplexfarbstoff bei 800C während 15 Minuten,
um den Färbungsvorgang abzuschließen.
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- Die Furniermaterialschicht, Sammelfurniere, Verbundfurniere und
künstlichen Furniere werden in geeigneter Weise getrocknet, um den Wassergehalt
auf 20 bis 70% einzustellen.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 6A werden zwei verschiedene Sorten
von Verbundfurnieren verwendet. Die Verfahrensschritte bis zur Bildung eines Sammelfurniers
24 und bis zur Bildung eines Verbundfurniers 29 durch Kombinieren und Vereinigen
der Sammelfurniere 24 mit Furniermaterialschichten 21 sind dieselben wie bei der
Ausführungsform nach Figo 5. Bei der hier beschriebenen Ausführungsform werden jedoch
ein Verbundfurnier 24A aus einem Sammelfurnier relativ dunkler Tönung und einer
Furniermaterialschicht mit einem weiteren Verbundfurnier
24B aus
einem relativ hellen Sanunelfurnier und einer Furn iermaterialschicht paarweise
zusammengefügt, indem die beiden Sammelfurniere aneinander angrenzend angeordnet
werden, wie in Fig. 6B gezeigt ist. Viele derartige Paare von verschiedenen Verbundfurnieren
werden mit Bindemittel bzw.
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Kleber bestrichen, abwechselnd in der gewünschten Anzahl aufeinandergeschichtet,
mit denselben Preßstempeln wie die Preßstempel 5 nach Fig. 2 gepreßt und vereinigt,
um einen zweiten künstlichen Materialblock 26 zu bilden. Auf diese Weise kann ein
künstliches Furnier 28 gebildet werden, bei dem die Sammelfurniere in gleicher Weise
wei bei der Ausführungsform nach Fig. 5 leicht gehandhabt werden können, wobei jedoch
nach Zerspalten des zweiten künstlichen Materialblocks in der Ornamentrichtung eine
größere Vielfalt von Variationen erhalten wird als bei der Ausführungsform nach
Fig. 5.
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Bei dieser Ausführungsform werden die zwei verschiedenen Verbundfurniere
so aufeinandergeschichtet, daß in der in Fig. 6C gezeigten Weise ein dunkler getöntes
Sammelfurnier in der Zone liegt, die sich innerhalb der Ringzone befindet, während
ein heller getöntes Sammelfurnier sich außerhalb dieser Zone befindet. Das Verhältnis
beim Kombinieren der zwei verschiedenen Verbundfurniere beträgt 1:1.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 kann ein künstliches Furnier geschaffen
werden, indem in geeigneter Weise drei oder mehr Verbundfurniere aus verschiedenen
Naturhölzern und mit verschiedenen Färbungen zusammengefügt werden.
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Weitere Merkmale der beschriebenen Ausführungsform nach Fig. 6 sind
in der folgenden Tabelle IV aufgeführt.
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Tabelle IV 1. Furniermaterialschichten: a) Naturholz: Obeche (mit
vielen Poren), 0,8 nun Dicke; Tilia japonica (mit wenig Poren), 0,3 nm Dicke.
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b) Färbung: Während 25 Minuten in Säurefarbstoff (braune Tönung)
bei 90°C.
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2. Für die Bildung des ersten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
flach b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 14,7 bar während 2 Stunden bei Raumtemperatur,
c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Epoxyreihe.
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 600.
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3. Zerspalten des ersten künstlichen Materialblocks: 0,2 mm Dicke.
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4. Für die Bildung des Verbundfurniers: a) Preßstempel: flach.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 9,8 bar während 1 Stunde bei
Raumtemperatur.
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5. Bildung des zweiten künstlichen Materiablocks: a) Preßstempel:
Konkav-konvex mit konkaven und konvexen Teilen einer Krümmung von 200 mm auf den
Preboberflächen.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 17,64 bar während 2 Stunden
bei Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Urethanreihe.
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 700.
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6. Zerspalten des zweiten künstlichen Materialblocks: 0,6 mm Dicke,
Zerteilen in Scheiben unter einem Winkel entsprechend einer Neigung von 1/200.
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- Eintauchen in einen Säurefarbstoff bei 800C während 15 Minuten,
um den Färbungsvorgang abzuschließen.
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- Die Furniermaterialschichten, Sammelfurniere, Verbundfurniere und
künstlichen Furniere werden in geeigneter Weise getrocknet, um den Wassergehalt
auf 20 bis 70% einzustellen.
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Unter Bezugnahme auf Fig. 7A wird nun eine weitere Ausführungsform
beschrieben, bei der im Gegensatz zu der Ausführungsform nach Fig. 6 weitere Furniermaterialschichten
zu den zwei verschiedenen Verbundfurnieren hinzugefügt werden. Die Verfahrensschritte
bis zur Herstellung der Sammelfurniere und Bildung der zwei verschiedenen Verbundfurniere
durch Vereinigen der jeweiligen Furniermaterialschichten mit Sammelfurnieren unterschiedlicher
Tönung sind dieselben wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform nach Fig.
6. Bei dieser Ausführungsform
werden die Sammelfurniere so zusammengefügt,
daß ein Sammelfurnier relativ dunkler Tönung innerhalb (IeL Zone liegt, die den
Ringrand nachbildet, während das relativ hell getönte Sammelfurnier sich außerhalb
dieser Zone befindet.
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Wie in Fig. 7B gezeigt ist, werden zwei verschiedene Verbundfurniere
35A und 35B und eine weitere Furniermaterialschicht 31 zusammengefügt und unter
Zwischenfügung eines Bindemittels nach Aufeinanderstapeln einer großen Anzahl derselben
zwischen konkav-konvexen (gekrümmten) Preßstempeln 5 gemäß Fig. 2 zu einem zweiten
künstlichen Materialblock 36 vereinigt. Durch Zerteilen dieses künstlichen Materialblocks
36 mittels eines Schneidwerkzeugs in der Ornamentrichtung in Form von Scheiben werden
künstliche Furniere 38 erhalten, bei denen die Sammelfurniere eine vorbestimmte
Stärke aufweisen, in gleicher Weise wie bei den Ausführungsformen nach den Fig.
5 und 6, wodurch ebenfalls eine leichte Handhabung und Venrbeitung ermöglicht wird,
wobei jedoch eine größere Anzahl von Variationsmöglichkeiten der Maserung als bei
den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 4, 5 und 6 ermöglicht wird.
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Bei der in Fig. 7 gezeigten Ausführunsform können die Holz art für
die Furniermaterialschichten und die Färbung beliebig variiert werden. Das Verhältnis,
in dem die zwei verschiedenen Verbundfurniere und die Furniermaterialschichten zusammengefügt
werden, beträgt 1:1:1 bis 6.
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Weitere Merkmale der oben erläuterten Ausführungsform ergeben sich
aus der folgenden Tabelle V.
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Tabelle V 1 Furniermaterial: a) Naturholz: Labra (mit vielen Poren),
0,8 dick;
Agatis (mit wenigen Poren), 0,8 mm dick.
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b) Färbung: 25 Minuten in Säurefarbstoff (braune Tönung) bei 900C.
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2. Bildung des ersten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
flach.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 14,7 bar während 2 Stunden bei
Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Epoxyreihe.
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 400.
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3, Aufspalten des ersten künstlichen Materialblocks: 0,2 mm Dicke.
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4. Bildung des Verbundfurniers: a) Preßstempel: flach.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 9,8 bar während 1 Stunde bei
Raumtemperatur.
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5. Bildung des zweiten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
konkav-konvex mit konkaven und konvexen Teilen einer Krümmung von 200 mm an der
Preßoberfläche.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 17,64 bar während 2 Stunden
bei Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Urethanreihe.
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 500.
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6o Aufspalten des zweiten künstliche Materialblocks: 0,6 mm Dicke;
Abspalten der Scheiben unter einem Winkel entsprechend einer Neigung von 1/200.
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- Eintauchen in Säurefarbstoff bei 800C während 20 Minuten, um den
Färbungsvorgang zu beenden.
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- Die Furniermaterialschichten, Sammelfurniere, Verbundfurniere und
künstlichen Furniere werden in geeigneter Weise getrocknet, uln dell Wassergehalt
auf 20 bis 70% einzustellen.
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Unter Bezugnahme auf Fig. 8A wird nun eine weitere Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. Zwei unterschiedlich getönte Sammelfurniere 44A und 44B
werden mittels eines Klebers vereinigt, um ein Sammel-Verbundfurnier 50 zu bilden.
Wie in Fig. 8B gezeigt ist, ist das illit weiteren Furniermaterialschichten 41 kombinierte
Sammel-Verbundfurnier 50 so ausgebildet, daß sich das eine relativ dunkle Tönung
aufweisende Sammelfurnier im Inneren der Zone befindet, die den Ringrandbereich
simuliert, während das hellere Sammelfurnier sich außerhalb dieser Zone befindet;
die erforderliche Anzahl dieser Kombinationen wird aufeinandergestapelt und mittels
eines Klebers und Pressung durch Preßstmpel 5 gemäß Fig. 2 zu einem zweiten künstlichen
Schichtkörper 46 vereinigt.
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Durch Aufspalten dieses zweiten künstlichen Materialkörpers 46 mittels
eines Schiieidwerkzeugs in der Ornamentrichtung wird ein künstliches Furnier 48
geschaffen, dessen Maserung sich von den Maserungen bei den zuvor beschriebenen
Ausführungsformen unterscheidet.
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Das Verhältnis, in welchem die zwei Sammelfurniere und die Furniermaterialschichten
kombiniert werden, beträgt vorzugsweise 1:1:1 bis 6.
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Einzelheiten der zuvor beschriebenen Ausführungsform ergeben sich
aus der nachfolgenden Tabelle VI.
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Tabelle VI 1. Furniermaterial: a) Naturholz: Obeche (mit vielen Poren),
0,8 nmi Dicke; Tilia japonicha (mit wenigen Poren), 0,8 mm Dicke.
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b) Färbung: Während 25 Minuten in Metallkomplex-Farbstoff (braune
Tönung) bei 900C.
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2. Bildung des ersten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
flach.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 14,7 bar während 2 Stunden bei
Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Urethanreihe.
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 600.
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3. Aufspalten des ersten künstlichen Materialblocks: 0,2 mm Dicke.
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4. Bildung des Sammel-Verbundfurniers: a) Preßstempel: flach.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 8,9 bar während 1 Stunde bei
Raumtemperatur.
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5. Bildung des zweiten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
Konkav-konvex mit: konkaven und kovexen Flächen einer Krümmung von 200 mm an den
Preßoberflächen, b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 17,64 bar während 2 Stunden
bei Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Epoxyreihe.
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 700.
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6. Aufspalten des zweiten künstlichen Materialblocks: 0,6 mm Dicke;
Abspalten der Scheiben unter einem Winkel entsprechend einer Neigung von 1/200.
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- Eintauchen in einen Metallkomplex-Farbstoff bei 800C während 15
Minuten.
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- Die Furniermaterialschichten, Sammelfurniere, Sammel-Verbundfurniere
und künstlichen Furniere werden in geeigneter Weise getrocknet, um den Wassergehalt
auf 20 bis 70% einzustellen.
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Gemäß einer weiteren Ausführungsform, die in Fig. 9A dargestellt ist,
wird im Vergleich zur Ausführungsform nach Fig. 8 zusätzlich zu den zwei verschiedenen
Sammelfurnieren ein weiteres Sammelfurnier verwendet; es werden also drei -verschiedeine
Sammelfurniere 54A, 54B pnd 54C, die sich in der Tönung voneinander unterscheiden,
mittels eines Klebers so miteinander vereinigt, daß die Tönung von der einen Seite
eines Sammel-Verbundfurniers 60 zur anderen Seite desselben allmählich
abnimmt.
Wie in Fig. 9B dargestellt ist, werden diese in Kombination mit weiteren Furniermaterialschichten
51 so zusammengefügt, daß das dunkel getönte Sammnlfurnier sich im Inneren der Zone
befindet, die den Ringbereicn nachbildet, während das hell getönte Sammelfurnier
sich außerhalb dieser Zone befindet; die gewünschte Anzahl von so zusammengesetzten
Furnieren wird mittels eines Klebers zu einem Stapel vereinigt.
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Dieser Stapel von Furnieren wird dann gepreßt und unter Anwendung
derselben Preßwerkzeuge wie L.ei der Ausführungsform nach Fig. 2 zu einem zweiten
Materialblock 56 vereinigt.
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Durch Aufspalten dieses zweiten Materialblocks 56 in der Ornamentrichtung
wird ein künstliches Furnier 58 geschaffen, dessen Ähnlichkeit mit einem natürlichen
Edelholzmuster noch stärker ausgeprägt ist als bei der Ausführungsform nach Fig.
8.
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Dabei beträgt das Verhältnis, in dem die drei Sorten von Sammelfurnieren
und die Furniermaterialschichten zusammengefügt werden, 1:1:1 bis 6.
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Einzelheiten des vorstehend beschriebent Ausführungsbeispiels ergeben
sich aus der folgenden Tabelle VII.
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Tabelle VII 1. Furniermaterial: a) Naturholz: Labra (mit vielen Poren),
0,8 mm Dicke; Obeche (mit vielen Poren), 0,8 mm Dicke; Agatis (mit wenigen Poren),
0,8 mm Dicke.
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b) Färbung: Während 25 Minuten in Metallkomplex-Farbstoff (braune
Tönung) bei 900C.
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2. Bildung des ersten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
flach.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 14,7 bar während 2 Stunden bei
Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz auf Urethanbasis.
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 600.
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3. Auf spalten des ersten künstlichen Materialblocks: 0,2 mm Dicke.
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4. Bildung des Sammel-Verbundfurniers: a) Preßstempel: flach.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 9,8 bar während 1 Stunde bei
Raumtemperatur.
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5. Bildung des zweiten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
Konkav-konvex mit konkaven und konvexen Flächen einer Krümmung von 200 mm an den
Preßoberflächen.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 17,64 bar während 2 Stunden
bei Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Epoxyreihe.
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d) Anzahl von Furnieren: 700.
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6. Aufspalten des zweiten künstlichen Material'Xlocksj 0,6 mm Dicke;
Aufspalten unter; einem Winkel entsprechend einer Neigung von 1/200.
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- Eintauchen in Metallkomplex-Farbstoff bei 800C während 15 Minuten,
um den Färbvorgang abuschließen.
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- Die Furniermaterialschichten, Sanunelfurniere, Sammel-Verbundfurniere
und künstlichen Furniere werden in geeigneter Weise getrocknet, um den Wassergehalt
auf 20 bis 70% einzustellen.
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Bei einer weiteren Ausführungsform, die in Fig. 10A gezeigt ist, werden
ein Verbundfurnir 69, z.B. geht, der Ausführungsform nach Fig. 5, und ein Sammel-Verbundfurnier
70, das durch Vereinigung von zwei verschiedenen Sammelfurnie-ren gemäß Fig. 8 gebildet
ist, in der in Fig. 10B gezeigten Weise zusammengefügt, wobei sich das Sammelfurnier
des Verbundfurniers angrenzend an das Sammel-VerbundfurnieL befindet. Dann wird
die gewünschte Anzahl von derart zusammengefügten Gruppen aufeinãndergestapelt und
mittels eines zwischengefügten Klebers durch Pressen zu einem zweiten künstlichen
Materialblock 66 vereinigt. Durch Aufspalten dieses zweiten künstlichen Materialblocks
in der Ornamentrichtung werden künstliche Furniere 68 geschaffen, deren Ähnlichkeit
mit einer natürlichen Maserung noch weiter gesteigert ist. Auch bei dieser Ausführungsform
werden die dnkleren und helleren Tönungen in ähnlicher Weise wie in Fig. 9A angeordnet.
Wie in Fig. 1OB gestrichelt angedeutet ist, kann eine zusätzliche Furniermaterialschicht
61 Verwendung finden.
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Einzelheiten der in Fig. 10 dargestellten Ausführungsform ergeben
sich aus der folgenden Tabelle VIII.
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Tabelle VIII 10 Furniermaterial: a) Naturholz: Labra (mit vielen
Poren), 0,8 mm Dicke; Obeche (viele Poren), 0,8 mm Dicke; Agatis (wenige Poren),
0,8 mm Dicke; Tilia japonica (wenige Poren), 0,8 mm Dicke.
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b) Färbung: Während 25 Minuten in Säurefarbstoff (braune Tönung)
bei 900C.
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2. Bildung des ersten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
flach.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 14,7 bar während 2 Stunden bei
Raumtemperatur.
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c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Urethanreihe.
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d) Gesamtanzahl von Furnieren: 600.
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3 Aufspalten des ersten künstlichen Materialblocks: 0,2 mm Dicke.
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4. Bildung des Verbundfurniers und des Sammel-Verbundfurniers: a)
Preßstempel: flach.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 9,8 bar während 1 Stunde bei
Raumtemperatur.
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5. Bildung des zweiten künstlichen Materialblocks: a) Preßstempel:
Konkav-konvex mit konkaven und konvexen Bereichen einer Krümmung von 200 mm an den
Preßoberflächen.
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b) Preßdruck, -zeit und -temperatur: 17,64 bar während 2 Stunden
bei Raumtemperatur.
-
c) Bindemittel bzw. Kleber: Synthetikharz der Epoxyreihe.
-
d) Gesamtanzahl von Furnieren: 700.
-
6. Aufspalten des zweiten künstlichen Materialblocks: 0.6 mm Dicke;
Aufspalten unter. einem Winkel entsprechend einer Neigung von 1/200.
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- Eintauchen in einen Säurefarbstoff bei 8O0C während 15 Minuten,
um den Färbungsvorgang abzuschließen.
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- Die Furniermaterialschichten, Sammelfurniere, Verbundfurniere,
Sanunel-Verbundfurniere und künstlichen Furniere werden in geeigneter Weise getrocknet,
um den Wassergehalt auf 20 bis 70% einzustellen.
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Bei sämtlichen vorstehend beschriebcnen Ausführungsformen kann das
Furniermaterial gebleicht und gefärbt werde!, nachdem der erste künstliche Materialblock
gebildet ist, anstatt die Färbung als Vorbehandlung vorzunehmen. Das Bindemittel
bzw. der Kleber kann auch durch thermoplastische Haftfilme ersetzt werden, die zwischen
den jeweiligen Furnierschichten eingefügt werden.
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Das erfindungsgemäß hergestellte künstliche Furnier bildet getreu
das Maserungsmuster von Naturhölzern nach, insbesondere
die natürliche
Maserung von Edelhölzern. Nichtsdestoweniger können die Furniere aus kostengünstigen
tropischen Hölzern in Massenproduktion hergestellt werden. Insbesondere wird bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren verhindert, daß die künstlichen Furniere brüchig
sind, und zwar insbesondere dadurch, daß die Sammelfurniere verstärkt sind und leicht
verarbeitet werden können.
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L e e r s e i t e