DE316425C - - Google Patents

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DE316425C
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drum mill
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/04—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container
    • B02C17/06—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container with several compartments
    • B02C17/07—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with unperforated container with several compartments in radial arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 25. NOVEMBER 1919
KLASSE 50 c GRUPPE
Es ist bekannt, bei Trommelmühlen den kreisförmigen Querschnitt in mehrere Kammern zu zerlegen, in denen die Mahlkörper verteilt werden und bleiben. Diese Zerlegung geschah durch den Einbau von selbständigen Einzelkammern, die in den Stirnwänden der Mahltrommel befestigt, wurden, wobei jede Kammer als selbständiger Raum, abgetrennt durch z;vei besondere AVände, ausgebildet
ίο wurde.
Eine derartige Trommelunterteilung ist sowohl baulich als auch im Betriebe höchst ungünstig; infolgedessen ist ihre allgemeine Anwendung unterblieben.
Nach vorliegender Erfindung sollen die . Mängel dieser Einrichtung dadurch vermieden werden, daß die Unterteilung durch besondere kurze Einbaukörper geschieht, die nach Art eines Rades gestaltet sind und von der Mitte nach dem Umfang verlaufende Teilwände besitzen. Der Grundgedanke der Erfindung ist also, den Einbau aus Sonderkörpern herzustellen, die für sich, ein Stück nach dem anderen, in die Mahltrommel eingefügt werden, so daß die Mahlvorrichtung aus einzelnen, gleichförmigen, leicht zu bauenden Gebilden zusammen mit den Kammern erhalten wird.
Der fortschrittliche Unterschied der Neuerung gegenüber der alten Ausführung besteht also darin, daß sich die erstrebte Mahlvorrichtung mit geringer Mühe des Zusammenbaues aus kleineren nach einer Regelform gebildeten Stücken erzeugen läßt.
Zu dieser Grundform kommen aber noch eine Reihe wichtiger Verbesserungen.
Bei der zunächst angenommenen Ausfüh-', rung ist der Einbau der Einzelteile in die Trommel nur möglich, wenn eine Stirnwand abgenommen ist. Um den Zusammenbau zu erleichtern und den inneren Ausbau der Trommel durch einen der Stirnzapfen oder ein Mannloch hindurch zu ermöglichen, sieht die. Erfindung aber auch die Zerlegung des Einbaues in mehrere Einzelteile vor. Anstatt Einbaukörper zu benutzen, die den ganzen Querschnitt erfüllen, die mit achsial verlaufenden Teilflächen versehen und also nach Art einer Riemenscheibe gestaltet sind, sollen demnach auch solche benutzt werden, die aus Einzelstücken einer solchen Riemenscheibe zusammen gestellt werden. . Hierbei ist eine derartige Zerlegung gedacht, daß der Einbau dem Querschnitt nach in zwei oder mehrere gleichartige Teile oder in kastenartige und ■ Zwischenstücke unterteilt wird. Es kommen mithin nur sektorenartige Kästen oder sektorenartige Kästen und gewölbte Mantelplatten, die zwischen diesen Kästen die Wand der Trommel decken, in Betracht. Werden gewölbte Mantelplatten benutzt, so genügt andererseits für den inneren Ausbau ein Stern. Dann kann aber auch dieser Stern noch weiter unterteilt werden, z. B. in zwei oder mehr Stücke.
Die sektorenartigen Kästen und die Mantelflächen werden an. der Mahltrommel befestigt, die Sternteile mit diesen und miteinander verbunden. ·. . . . . · ■ . .
Andere Abarten der Erfindung bestehen darin, die Teilwände des Einbaues verschieden zu gestalten. Sie können nicht nur ge-
rade, sondern auch gebogen, spiralförmig und wellenförmig gestaltet sein. Zur Ausübung einer Hubwirkung auf die Mahlkörper können sie gezahnt werden, und zwar sowohl nur einseitig, als auch an allen Wandflächen. Demgemäß ist auch eine Zähnung der Mantelplatten vorgesehen.
Die Teilwände können Durchbrechungen erhalten, um das Mahlgut abzuführen und von
ίο einer Kammer zur anderen wandern zu lassen. Eine besonders eigenartige Form der Durchbrechungen besteht darin, daß auf den gezahnten Teilwänden Schlitze oder kleine Öffnungen in den Tälern zwischen den Zähnen, dem Zahngrunde, vorgesehen sind-. Die durchbrochenen Trennwände können auch zur unmittelbaren Abführung bereits gefeinten Gutes dienstbar gemacht werden. Dazu wird unter jeder Trennwand eine Sammelfläche vorgesehen oder die danebenstehende Trennwand dazu wirksam gemacht. Die Sammelfläche findet Anschluß an ein in der Mitte der Mahltrommel eingebautes Sammelrohr, und aus diesem Sammelrohr gelangt das genügend feine Gut, das durch die siebartigen Öffnungen in den Trennwänden durchgetreten ist, je nach Wunsch, nochmals in eine der Mahlkammern oder unmittelbar aus der Mühle heraus.
Bei den angedeuteten Ausführungen ist der Einbaukörper als Ganzes fest mit der umhüllenden Trommel verbunden gedacht. Er kann aber auch beweglich sein. Um die Bewegung zu begrenzen, wird er dann beispielsweise in Nuten, die Zahnlücken gleichen, mit etwas Spiel gelagert. Bei der Drehung der Mühle vollführen die Einbaukörper infolgedessen noch eine Kollerbewegung, wodurch dem gesamten Mahl inhalt eine weitere, eigenartige rüttelnde.Bewegung erteilt wird.
Die einzelnen Bauformen können beliebig miteinander vereinigt werden.
Als Mahlkörper kommen insbesondere Kugeln oder Stäbe in Betracht.
Auf der Zeichnung sind einzelne Ausführungsformen der Erfindung als Beispiele dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Einbau nach Art einer Riemenscheibe mit achsial verlaufenden Teilflächen aus einem Stück, schaubildlich dargestellt, und zwar bereits zu mehreren in die Mahltrommel eingeschoben. .
Zur genauen Aneinanderpassung werden diese Einbaukörper zweckmäßig in der Mitte einerseits mit einer Buchse, anderseits mit einer entsprechenden Aussparung oder anderen Hilfsteilen versehen. .
• Fig. 2 zeigt einen aus sechs einzelnen sektorenartigen Kästen gebildeten Einbau im Schaubild,
] Fig. 3 einen aus drei sektorenartigen Kästen und drei Mantelplatten gebildeten Einbau, '■ ebenfalls schaubildlich,
Fig. 4 einen aus zwei halben Sternen α : und b sowie sechs Mantelplatten zusammengestellten Einbau, .
Fig. 5 einen riemenscheibenartigen Einbau [ mit gebogenen Teilwänden, schaubildlich darj gestellt. ' ■
Bei den weiteren Figuren sind nur Schnittzeichnungen benutzt, dafür ist die umrahmende Trommel durch eine besondere Linie angedeutet. Es zeigen
Fig. 6 die wellenförmige Gestaltung der Teilwände,
Fig. 7 die Anordnung von Hubzähnen auf den Teilwänden und den Mantelflächen,
Fig. 8 einen Einbau mit Zahnung an allen Flächen und Durchbrechungen im Zahngrunde auf den Teilwänden, 80 '
Fig. 9 einen Einbau mit nur drei Kammern, gebogenen Teilwänden und Sammelflächen unter diesen;, die zu dem Sammelrohr c führen,
Fig. 10 einen Einbau mit nur vier Kammern, gebogenen doppelten Teilwänden, von denen je eine gelocht ist, allseitiger Zahnung, Durchbrechungen im Zahngrunde und Abführungsraum zwischen den Teilwänden zum mittleren Sammelrohr c1,
Fig., 11 einen Einbau mit geraden Trennwänden, der lose in den Trommelmantel eingehängt ist.
Über den Wert der wellenförmigen Gestaltung der Trennflächen sowie über die Vorteile der Zahnung ist noch folgendes zu sagen.
Bei den wellenförmigen Trennwänden ist , nicht etwa nur eine Vergrößerung des Mahlweges vorgenommen, wie man sie durch Anordnung von Wellen am Trommelumfang erstrebte, sondern es wird eine vermehrte Hub- und Wurfwirkung erreicht. Diese ist. erst eine Folge der Kamnierunterteilung, so daß beide Maßnahmen zusammen eine über die Verlängerung des Schleifweges hinausgehende Wirkung herbeiführen.
Durch die Anordnung der Zähne wird auch eine mehrfache Wirkung erreicht. Es wird nicht nur das Haufwerk zerlegt, sondern es werden die Mahlkörper durch die Hubzähne bei jeder einzigen Umdrehung wiederholt hochgehoben und außerdem festgehalten, so daß sie erst nach Erreichung einer gevyissen Höhenlage herabfallen. So wird wiederholt —■. selbstverständlich bestimmte Drehrichtung vorausgesetzt — bei jedem Trommelumgang mehrfach eine kräftige Fallarbeit auf das Mahlgut ausgeübt. Sie tritt vor den gerade j in der Aufwärtsdrehung befindlichen Eihbauseitenflächen ein, macht sich aber auch auf der absteigenden Seite vorteilhaft bemerkbar.
Ist nämlich bei der fortschreitenden Drehung die senkrechte Stellung der Seitenflächen überschritten und beginnt der Abwärtsgang, j so löst sich das -Haufwerk'von den Zahnflanken los, sinkt herab und bewirkt die Schlag- und Mahlwirkung. Unten angelangt, fangen sich die Mahlkörper aber sogleich an der Aufschlagseite der vorhergehenden gezahnten Seitenfläche. Sie werden erneut
ίο reihenweise geordnet und fallen nochmals herab, bevor die senkrechte Stellung erreicht und bis sie etwas überschritten ist.
Die Verzahnung an den Seitenflächen vereint danach hebende und nach dem Fall f esthaltende Wirkung. An den Stellungen vor der oberen senkrechten Lage wird eine Hubwirkung ausgeübt, beim Abwärtsgang nach dem Umfallen des Haufwerkes ein zweites Festhalten, das zu einem erneuten Zurückfallen der Mahlkörper führt, wenn sich die Stellung der unteren senkrechten Lage nähert. In jedem Fall wird also ein allmähliches Loslassen der Mahlkörper erzielt, durch das das Mahlgut nach und nach und um so wirkungsvoller bearbeitet wird.
Die Durchbrechungen im Zahngrunde wirken auf die Zerkleinerung ebenfalls fördernd. Befindet sich beispielsweise ein zu vermählendes Körnchen über der Öffnung, so wird bei der Zerkleinerung durch einen darauffallenden Mahlkörper ein Teil der kleinen Stückchen durch das Loch in die vorhergehende Abteilung geschleudert. Hier fällt es auf die Oberfläche des Haufwerkes, gelangt zwischen die obenauf liegenden nackten Mahlkörper und wird nochmals besonders wirksam erfaßt, da es nicht von anderem Gut vor der zerreibenden Wirkung der Mahlkörper geschützt werden kann.
Die Zahnung und wellenförmige Ausbildung des Trommelumfanges wird hierbei als bekannt vorausgesetzt. Sie wird nach den vorhergehenden Begründungen durch die neuen Gestaltungen bei weitem übertroffen.

Claims (13)

  1. P ATENT-AN SPRÜCHE :
    ■1. Trommelmühle, deren kreisförmiger Querschnitt in zwei oder mehrere Kammern eingeteilt ist, in denen die Mahlkörper verteilt werden und bleiben, gekennzeichnet durch besondere kurze Einbaukörper, die nach Art eines Rades mit von der Mitte nach dem Umfang verlaufenden Teilwänden gestaltet sind.
  2. 2. Trommelmühle nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen, einer Riemenscheibeähnlichen Einbau, bei der die Arme achsial verlaufende Teilflächen geworden sind.
  3. ■3. Trommelmühle nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Zerlegung des Einbaues in mehrere Einzelteile, die zusammengesetzt den Querschnitt der Mahltrommel einnehmen.
  4. : 4. Trommelmühle nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch einen in sektorenartige Kästen zerlegten Einbau.
  5. 5. Trommelmühle nach Anspruch 1,3 und 4, gekennzeichnet durch einen aus sektorenartigen Kästen und gewölbten Mantelplatten zusammengesetzten Einbau.
  6. 6. Trommelmühle nach Anspruch! und 3 bis 5, gekennzeichnet durch die Zusammenfügung des Einbaues aus einem einheitlichen oder aus radialen Platten zusammengesetzten Stern und gewölbten Mantelplatten.
  7. . 7. Trommelmühle nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch gebogene oder spiralförmige Teihvände in dem Einbau.
  8. 8. Trommelmühle nach Anspruch ι bis 6, gekennzeichnet durch wellenförmig gestaltete Teilwände in dem. Einbau. ' . ■ ·
  9. 9. Trommelmühle nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch gezahnte Teilwände·bei dem Einbau.
  10. 10.. Trommelmühle nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch gezahnte Teilwände und gezahnte Mantelplatten bei dem Einbau.
  11. 11. Trommelmühle ' nach Anspruch 1 bis 10, gekennzeichnet durch Schlitze im Grunde der Zähne an den Teilwänden des Einbaues.
  12. 12. Trommelmühle nach Anspruch 1 bis 11, gekennzeichnet durch Sammelflächen, die unter den durchbrochenen Teilwänden des Einbaues angeordnet sind und . das Feingut zu einem in der Mitte der Mühle eingebauten Sammelrohr führen.
  13. 13. Trommelmühle nach Anspruch 1 bis 12, gekennzeichnet durch einen in sich steifen Einbau, der mit der Trommel nicht starr verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4303987A1 (de) * 1993-02-11 1994-08-18 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Mahlverfahren und zugehörige Mahlanlage

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4303987A1 (de) * 1993-02-11 1994-08-18 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Mahlverfahren und zugehörige Mahlanlage
EP0610573A3 (de) * 1993-02-11 1995-02-01 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Mahlverfahren und zugehörige Mahlanlage.

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