DE317372C - - Google Patents
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- DE317372C DE317372C DENDAT317372D DE317372DA DE317372C DE 317372 C DE317372 C DE 317372C DE NDAT317372 D DENDAT317372 D DE NDAT317372D DE 317372D A DE317372D A DE 317372DA DE 317372 C DE317372 C DE 317372C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D9/00—Bookmarkers; Spot indicators; Devices for holding books open; Leaf turners
- B42D9/04—Leaf turners
- B42D9/08—Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively
- B42D9/086—Leaf turners having radial arms, one per leaf, operated successively actuated by a spring for each arm
Landscapes
- Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 18. DEZEMBER 1919
Das.Wenden, der Notenblätter ist für den
Spieler, weil er beide Hände zur Bedienung seines Instruments braucht, so umständlich
daß es allgemein als Übelstand empfunden wird. Diesem Übelstand zu begegnen, ist der
Zweck der Erfindung. Dabei ist besonderer Wert darauf gelegt, daß vom Fuß nach dem
Notenwend'er keine starre Verbindung hergestellt ist, denn diese muß in allen Fällen störend
wirken.
Es sind schon Notenblattwender bekannt, bei denen jeder Wendearm durch ein besonderes
Federwerk, das auch unter der Wirkung einer Bremsvorrichtung steht, angetrieben
wird. Diese bekannten Notenblattwender wirken aber von einem Fußtritt aus durch einen
Zug unter Vermittlung von Hebeln, während gemäß der Erfindung die Auslösung elektrisch
erfolgt.
Auf der Zeichnung ist der Apparat in Fig. ι von vorn gesehen, mit aufgebrochener
Vorderwand, dargestellt.
Fig. 2 ist die Draufsicht im nach A-B geschnittenen
Kasten, und
Fig. 3 die Seitenansicht im Schnitt nach C-D.
Das zur Bewegung dienende Werk ist in einem Gehäuse I untergebracht, an dessen
Wänden alle Lager befestigt werden können.
Je nach der Anzahl der bei einem Musikstück zu wendenden Blätter sind im Apparat eine
gleiche Anzahl Uhrfedergehäuse, .hier. bei-,
spielsweise drei Stück 2, 3 und 4, auf einer feststehenden Achse, an welcher die Feder mit
ihrem einen Ende befestigt ist, lose drehbar angeordnet. Mit jedem dieser Uhrfeder-,
gehäuse 2, 3 und 4 steht ein Hebelarm 5, 6 und 7 in Verbindung, und diese Arme greifen
durch Schlitze 8, 9 und' 10, die in der Vorderwand
des Kastens angebracht sind, nach außen, um mit ihren Enden vor den Kasten
und damit über das Notenheft, welches wie üblich auf dem Notenständer liegt, zu gelangen.
Von diesen Armen 5, 6 und 7 führen Verbindungen, vorteilhaft Spiralfedern 11,12
und 13, nach unten, um hier mittels geeigneter Mittel, wie z.B. Klemmen 14, 15 und 16, an
je einem Notenblatt befestigt zu werden. Die
Federn in den Uhrgehäusen sind ständig etwas gespannt und werden vom Spieler, bevor
das Anhängen der Notenblätter erfolgt, nach rechts gedrückt, -in die auf der Zeichnung
dargestellte Lage. In dieser Lage werden sie durch Arretierhebel 17, 18 und 19 gehalten.
Wollte man die Hebelarme 5, 6 und 7 nach ihrer Freigabe, die natürlich nacheinander
erfolgt, durch die Uhrfedergehäuse bewegen lassen, ohne daß eine Hemmung erfolgt,
dann würden die Arme bei der schnellen, schlagartigen Bewegung entweder die Notenblätter
zerreißen oder die Klammern, welche die Notenblätter erfassen, lösen sich. Da?
Umwenden darf also nur so schnell erfolgen, wie es von Hand ausgeführt wird, und deshalb
ist die Bewgung der Uhrfedergehäuse durch Zahnräderwerk und Regulatorflügel 20
in eine gleichmäßige Bewegung verwandelt. Solche Federtriebwerke sind bekannt.
Die Auslösung der Arretierhebel 17, 18
und 19 erfolgt, wie schon vorher erwähnt, nacheinander. Dabei wird der vorderste
Hebel 17,. der mittels Ärmchen 22 in einer
Einbuchtung 21 einer Scheibe 23 liegt, dia
auf der Regulatorwelle 24 fest sitzt, zuerst ausgelöst. Um einen Stillstand nach ein
Drittel Drehung zu erzielen, liegt auch ein zweites vom Hebel 17 abstehendes, mit
Schneide ausgestattetes Ärmchen 25 in einer Einbuchtung 34^ des Uhrwerkrades 36, und
auch dieses Ärmchen gibt den gehaltenen Trieb auf, sobald der Hebel 17 zur Auslösung
betätigt wird. Die Freigabe des Triebes, also das Ausheben des Hebels 17, geschieht dadurch,
daß der Hebel 17 am einen Ende durch einen
Elektromagneten 26 angezogen wird, sobald durch einen' Kontakt, der durch den Fuß betätigt
wird, ein durch Leitung 41 führender elektrischer Strom geschlossen ist. Jetzt ist
das Rad 36 und damit die Welle 27, auf der es mit den Klinkrädern 28, 29 und 30 fest sitzt,
frei, und da Hebelarm 5 und damit das erste Uhrfedergehäuse 2 nicht mehr gehalten sind,
so bewirkt die Feder eine Drehung des Gehäuses 2, und diese Drehung überträgt sich
durch Zahnrad 31 auf das Zahnrad 32. An letzterem sitzt eine Klinke 33, die in das
Klinkrad 28 eingreift und es in entgegengestzter Richtung wie das Federgehäuse 2 dreht.
Während sich also das Federgehäuse 2 dreht, wird gleichzeitig die Welle 27 gedreht, so daß
die Reguliervorrichtung wirkt. Ist eine Dritteldrehung, die dem Umwenden eines Notenblattes
entspricht, erfolgt, so legt sich das Ärmchen 25 in eine in Eindrittelteilung am
. Rad 26 angebrachte zweite Einbuchtung 34*
ein und stellt die Welle 27 und damit den gesamten Trieb wieder still. Die Regulatorwelle
24 spielt, wie bekannt, noch weiter, bis das Ärmchen 22 die Einbuchtung 21 wieder
trifft und sich auch hier einlegt. Jetzt ist das erste Notenblatt umgelegt, und der
Hebel 5, welcher das Umlegen bewirkt hat, drückt am Ende seines Weges gegen eine
schiefe Ebene 35 des zweiten Arretierhebels 18, der den zweiten Wendehebel 6 festhält.
Dadurch wird der Arretierhebel auf der Seite, welche die schiefe Ebene besitzt, tiefbewegt,
und da er sich um einen Bolzen 40 dreht, bewegt sich der entgegengesetzte
Arm 18' hoch und gibt den zweiten Wendehebel 6 zur Bewegung frei. Diese Be\vegung
■50 kann aber erst erfolgen, wenn der erste Arretierhebel
17 durch den Magneten 26 durch Schluß des Fußkontaktes angezogen worden
und dadurch das Rad 36 und die Regulatorscheibe 23 freigegeben ist. Ist letzteres erfolgt,
dann wirkt die Feder im Gehäuse 3, dreht es und damit den Wendehebel 6 um ein Drittel. Eine weitere Drehung ist nicht möglich,
weil dann der erste Arretierhebel 17 wieder in eine Einbuchtung 34" des Rades 36
und in die Regulatorscheibe 23 eingreift und 6u das Werk stillstellt. Wendehebel 6 hat aber
bei seiner Bewegung durch die schiefe Ebene 37 den dritten Arretierhebel 19 betätigt
und dadurch den Arm 19' gehoben, so daß1 der
dritte Wendehebel 7 frei geworden ist. Sobald die nächsten zwei Notenbiichseiten abgespielt
sind, tritt der Spieler wieder auf den Fußkontakt, schließt dadurch den Strom, der
den Elektromagneten, wie schon vorher angeführt, beeinflußt, so daß der erste Arretierhebel
17 angezogen und dadurch das Rad 36 und die Regulatorscheibe 23 freigegeben werden.
Jetzt' ist die Welle 27 nicht mehr gehalten, so daß sie durch das dritte Federgehäuse
4 unter Vermittlung des Zahn-, rades 38, Klinke 39 und Klinkrad 30 in
Drehung versetzt werden kann und der Wendehebel 7 sich entsprechend gleichmäßig
mit dem Federgehäuse 4 dreht und das an ihm hängende Notenblatt umwendet. Bei An- 80 \vendung
noch mehrerer Wendehebel wiederholt sich das gleiche Spiel bei jedesmaliger
Betätigung . des Fußkontaktes. Sobald das Musikstück zu Ende ist, dreht der Spieler
die Wendehebel 5, 6, 7 . . . aus der Linkswieder in die Rechtsstellung, bis alle Arretierhebel
eingelegt haben. Dann werden die Notenblätter, welche zu wenden sind, angehängt,
und damit ist der Apparat wieder zum Umwenden der Notenblätter fertig.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung an einem Notenblattwender, bei dem mehrere Wendearme durch ein besonderes Federwerk angetrieben werden und unter der Einwirkung einer Bremsvorrichtung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit je einem Uhrfedergehäuse (2, 3, 4 . . .) in Verbindung stehenden Wendehebel (5, 6, 7 . . .) so arretiert werden, daß der eine Wendehebel durch seine Bewegung den Arretierhebel des nächsten Wendehebels auslöst und ein zum Regeln der Bewegung eingeschaltetes Räderwerk erst in Wirkung treten kann, nachdem ein Arretierhebel (17) durch einen Elektromagneten (26) nach Schluß eines Fußkontaktes ausgerückt worden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE317372C true DE317372C (de) |
Family
ID=570029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT317372D Active DE317372C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE317372C (de) |
-
0
- DE DENDAT317372D patent/DE317372C/de active Active
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