DE413578C - Zaehlwerk mit Einstellung der Zaehlscheiben in die Nullage - Google Patents

Zaehlwerk mit Einstellung der Zaehlscheiben in die Nullage

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DE413578C
DE413578C DES62698D DES0062698D DE413578C DE 413578 C DE413578 C DE 413578C DE S62698 D DES62698 D DE S62698D DE S0062698 D DES0062698 D DE S0062698D DE 413578 C DE413578 C DE 413578C
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DE
Germany
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counter
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zero position
setting
uncoupling
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Expired
Application number
DES62698D
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/28Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
    • G06M1/34Design features of general application for zeroising or setting to a particular value using reset shafts
    • G06M1/36Actuating means, e.g. magnet, spring, weight
    • G06M1/363Actuating means, e.g. magnet, spring, weight with drums

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description

  • Zählwerk mit Einstellung der Zählscheiben in die Nullage. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Zählwerken zur sicheren und genauen Einstellung der Zählscheiben in die Nullage. Es sind Vorrichtungen bekannt, bei welchen diese Einstellung durch exzentrische Schwerpunktslage der Zählscheiben bewirkt wird, wobei durch Zuhilfenahme eines beim Entkupplungsvorgang des Zählwerkes eingeschalteten, die aus Eisen bestehenden Übergewichte anziehenden Elektromagneten eine größere Genauigkeit erzielt wird. Diese Einrichtungen haben noch den Fehler, daß die Einstellung nicht erfolgen kann, wenn sich eine Zählscheibe zufällig in labiler Totpunktslage befindet.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Fehler dadurch vermieden, daß der Welle, auf welcher die Zählscheiben lose drehbar angeordnet sind, bei der Entkupplungsbewegung des Zählwerkes eine zusätzliche Drehbewegung erteilt wird, welche die Scheiben über die Totpunktslage hinwegdreht.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung für ein Zählwerk veranschaulicht. Die Abb. i zeigt das Zählwerk von der Breit- und die Abb. 2 von der Schmalseite.
  • Das die Zählscheiben a betreibende Schaltwerk bekannter Art, z. B. ein Schrittschaltwerk, ist in der Abb. i nicht näher veranschaulicht, nur die Ankerspülen b des Schrittschaltw erkes sind zu einem kleinere Teil durch die Zählscheibenöffnung c zu sehen. Eine exzentrische, an dem Gehäuse d des Zählwerkes angebrachte Scheibe g veranlaßt bei Drehung der Scheibe g eine Ab- und Aufwärtsbewegung des Rahmens e. Da die Zählscheibenwell.e f in dem Rahmen e drehbar gelagert ist, werden auch die Zählscheiben bei dieser Bewegung mitgenommen, d. h. ihr Zahneingriff gegeneinander gelöst, und @es werden die Zählscheiben a durch das am Rande jeder Zählscheibe a angebrachte und der Schwerkraft unterliegende Gewicht in die Nullage gebracht, d. h. es werden sämtliche Nullen der Zählscheiben a annähernd in eine in horizontaler Linie liegende Stellung gebracht. Es könnte nun der Fall eintreten, daß bei Lösung des Synchronismus sich die Gewichte der Zahlenrollen in labiler Gleichgewichtslage, d. h. genau senkrecht über dem Gehäuse der Zahlenrollen, befinden, so daß die Scheiben nicht in die Nullage fallen. Um dies zu verhindern, ist, wie aus Abb. i und 2 ersichtlich, die Zählscheibenwelle f über einen gegen einen Stift i anliegenden Hebel k mit einer Feder L verbunden. Wird nun der Rahmen e in dem Schlitz nt des Gehäuses d (Abb.2) nach unten gedrückt, so wird der Zählscheibenwelle f durch diese Einrichtung eine Drehung erteilt, die die Gewichte h aus ihrer vorigen labilen Lage herausbringt und somit die Zählscheiben a sicher in die Nullage fallen läßt. Hierbei zeigt sich einweiterer Nachteil, nämlich der, daß die der Nullstellung entsprechenden Zahlen durch das von den Gewichten lt verursachte Schleudern der Scheiben nur annähernd in die Nullstellung gebracht werden, z. B. nur in eine Lage, wie es die Abb. 3 veranschaulicht. Um dies zu vermeiden, ist nach Abb. i gemäß der Erfindung unter den Zählscheiben a im Gehäuse il ein Magnet ml angebracht worden, durch dessen Erregung die Gewichte h angezogen und damit genau in die tiefste Lage gebracht werden. Um eine Anziehung zu ermöglichen, sind die Gewichte der Zahlenrollen aus Eisen und die Zählscheiben selbst aus Messing hergestellt. Die Erregung des Magneten ml geschieht beim Abwärtsbewegen des Rahmens e durch gleichzeitiges Schließen eines Kontakts o für einen den Magneten erregenden Stromkreis, indem ein Stift 12 gegen die Kontaktfedern p gedrückt wird. Beim Aufwärtsbewegen des Rahmens e wird der Kontakt,o in dem Augenblick wieder geöffnet, in dem der Eingriff zwischen Antriebsvorrichtung und Zählscheiben a wieder hergestellt wird.
  • Das unter der Exzenterscheibe g am Gehäuse d angebrachte Zahnrad g und die Sperrklinke Y, die von einer Feder t gegen das Zahnrad g gedrückt wird, dienen dazu, das Exzenter g in der den Tragrahmen e abwärts drückenden Stellung und damit die Zählscheiben a gegen die Wirkung der Feder L verdreht und außer Eingriff mit der Antriebsvorrichtung zu halten. Die Exzenterscheibe g und das Zahnrad g sind starr miteinander verbunden und werden durch eine Kurbeloder von einem Schlüssel s (Abb. 2) gedreht. Die Drehung der Zählscheibenwelle f durch die Bewegung des Rahmens e und Wirkung des Hebels h und der Feder L wäre auch nur mittels des Hebels h möglich, indem dessen linkes, freies Ende ähnlich einer Pleuelstange m einem Schlitz geführt würde.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE; i. Zählwerk mit Einstellung der Zählscheiben in die Nullage durch exzentrische Anordnung des Schwerpunktes, unter Zuhilfenahme eines durch Kontaktgabe beim Entkuppeln des Zählwerkes erregten Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überwindung der labilen Totpunktslage der die Zählscheiben (a) tragenden Welle (f) bei der Entkupplun gsbewegung eine Drehbewegung erteilt wird.
  2. 2. Zählwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Zählscheibenwelle (f) durch den bei der Entkupplungsb.ewegung bewirkten Anschlag eines an der Welle sitzenden, federnd (Z) festgehaltenen Hebels (lt) gegen einen am Gestell (d) angebrachten Anschlagstift (ü) @o. dgl. erzeugt wird.
DES62698D 1923-04-19 1923-04-19 Zaehlwerk mit Einstellung der Zaehlscheiben in die Nullage Expired DE413578C (de)

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