DE319070C - Geberdynamoanordnung fuer elektrische Umdrehungsfernanzeiger beliebiger Stromart, insbesondere fuer Schiffe oder sonstige Fahrzeuge - Google Patents

Geberdynamoanordnung fuer elektrische Umdrehungsfernanzeiger beliebiger Stromart, insbesondere fuer Schiffe oder sonstige Fahrzeuge

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DE319070C DE1918319070D DE319070DD DE319070C DE 319070 C DE319070 C DE 319070C DE 1918319070 D DE1918319070 D DE 1918319070D DE 319070D D DE319070D D DE 319070DD DE 319070 C DE319070 C DE 319070C
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Description

  • Geberdynamoanordnung für elektrische Umdrehungsfernauzeiger beliebiger Stromart; insbesondere für Schiffe oder sonstige Fahrzeuge. Die bisher gebräuchlichen Umdrehungsferaanzeigeranlagen bestehen darin,'daß ein Geberdynamo beliebiger Stromart (Gleich-, Ein- oder Mehrphasenstrom) von der auf ihre jeweilige Drehzahl zu überwachenden Maschinen-, Schiffs-oder sonstigen Fahrzeugwelle bzw. Achse mittels Riemen-, Seil-, Ketten- oder .Zahnradübertragung angetrieben wird, während sie an ein oder mehrere elektrische Geräte geeigneter Art, wie z. B. Volt-, Millivoltmeter oder Periodenzeiger usw., angeschlossen ist, die in Umdrehungen geeicht sind.
  • - Während einerseits die bekanntlich mit veränderlichem Schlüpfungsfaktor behafteten Rieinen- u. dgl. Antriebe für viele Fälle, wo es auf größte Konstanz der Anzeige ankommt, von vornherein ausgeschieden werden müssen, sind anderseits die genannten andern Antriebsarten, in#Iesondere die Kettenantriebe, nicht nur einem raschen Verschleiß, sondern auch häufigen Unterbrechungen zufolge Reißens ausgesetzt, insbesondere bei rasch umsteuerbaren Motoren, wie z. B. den Dieselmotoren und sog. E-Maschinen (elektrischen Maschinen) auf.Unterseebooten. Zahnradantriebe wiederum bieten wohl eine große Betriebssicherheit und sind einem. nur geringen Verschleiß ausgesetzt, verursachen, hingegen ein in manchen Fällen unzulässiges Geräusch, insbesondere auf U-BDoten.
  • Es ist nun bereits die Anordnung von Gebermagnetsystemen unmittelbar auf der zu überwachenden Schiffs- oder sonstigen Fahrzeug-oder Maschinenwelle in Vorschlag gebracht worden, so daß .jegliche mechanische Übertragung, wie Riemen, Ketten, Zahnräder usw., wegfällt. Der feststehende Teil solcher elektrischer Gebervorrichtungen war dabei aber auf einem Fundament befestigt, so daß der umlaufende Teil derselben bei Vibrationen der Welle der Gefahr des Anstreifens an jenem umlaufenden Teil ausgesetzt war. Zudem erfördert diese Anordnung natürlich eine sorgfältige Montage und hat noch den Nachteil, daß jene Gefahr sich durch Auslaufen oder Lageveränderungen der Lagerstellen der Welle derart vergrößert, daß sie sogar zur Zerstörung des Gebers führt.
  • Dies wird nun durch die Geberanordnung nach der nachstehend des nähern beschriebenen und in den Fig. i und 2 der Zeichnung durch Beispiele veranschaulichten Erfindung vermieden. Diese Geberdynamoanordnung für elektrische Umdrehungsfernzeiger beliebiger Stromart, insbesondere für Gleichstrom und für Schiffe oder sonstige Fahrzeuge, bei welcher der umlaufende Teil der Geberdynamo (Anker oder Feld) unmittelbar um die zu überwachende Maschinen-, Schiffs- oder Fahrzeugwelle bzw. Achse o. dgl. (wie z. B. i-, Fig. i) mit derselben zwangsläufig verbunden eingebaut ist, besteht nämlich darin, daß deren feststehender Teil (Feld bzw. Stator, wie z. B. 7 bis 8a und 17 bis 24 in Fig. i) nicht auf fester Grundlage, (Fundament) ruhend, sondern in einem oder mehreren an ihm konzentrisch um' jene Welle i angeordneten Lagern (wie z. B. 9, 9, Fig: i) hängt und lediglich gegen Umdrehungen in beliebiger Weise gesichert ist, z. B. durch einen Anschlag, wie er in Fig. i rechts bei 27 dargestellt ist.
  • Der Bau elektrischer Maschinen aller Art an sich ist hinlänglich bekannt und bedarf daher keiner, weiteren Erläuterung. Im übrigen ist nun leicht einzusehen, daß das Wesentliche der neuen Geberdynariioanordnung nach der Erfindung darin besteht, daß nicht nur der umlaufende, sondern auch der feststehende Geberteil (Stator) allen radialen und auch den achsialen Lageveränderungen der zu überwachenden Welle i zwangsweise folgen muß, da er ja gleichfalls auf letzterer gelagert ist, so.daß, wenn die Welle z. B. in Vibrationen gerät, was insbesondere bei einer Schiffswelle nach plötzlicher Umsteuerung der Fall ist, auch der Geberstator mitvibrieren muß, er somit an dem umlaufenden Geberteil auch in diesem Falle nicht anstreifen wird.
  • In der Zeichnung Fig. i bedeuten: i die zu überwachende Maschinen-, Schiffs- . oder Fahrzeugwelle bzw. Achse, 2 die Anker- und evtl. zugleich Kommutatorbüchse des Gebers, 3 Innenrippen an derselben, 4 gegebenenfalls eine besondere Kommutatorbüchse, 5, 6 Schrumpfringe für die Kommutatorlamellen 12, 7, 7 a; 8, 8a die Statorgehäuseteile; 8b ein Schutzgehäuse für die letzteren bzw. den ganzen Geber, 9, 9 Lagerbüchsen an dem feststehenden Geberteil (Stator 7 bis 8a), io Ankereisenblechpaket, ii Ankerwicklung (Trommelsystem), 12 Kommutatorlamellen, 13, 14, 15, 16 Stromabnahmebürsten beliebiger Art, insbesondere Bronzekohle- oder Metallblätterbürsten, 17, 18, 19,2o Feldmagnetpole, 21, 22, 23, 24. Feldmagnete, insbesondere Dauerstahlmagnete, 25 evtl. vorhandene Feldmagnetwickelungen auf denselben behufs evtl. Fremderregung, 26. Verbundwinkel der Statorgehäuseteile 7 bis 8a, 27 Anschlag für die letzteren, 28, 29, 30, 31 beispielsweise je zwischen zwei anderen Bürstensätzen der vierpoligen Geberdynamo angeschlossene Umdrehungsfernzeiger.
  • In Fig. 2 bedeuten: i wiederum die zu überwachende Welle, 36 die Anker- und evtl. zugleich Kommutatorbüchse, 37 deren Innenrippen, 38, 40, 42, 46 mehrteilige Stützringe für die Kommutator- bzw. Ankerbandagen 39, 41, 43 und 47, 45 z. B. eine besondere' Ankerbandalte, die unmittelbar auf die durch Nuten oder Löcher 57 in der VerLtärkungswand-44 des Ankereisenblechpaketes 56 geführte Wicke- . lung 6o frei gewickelt ist,. 48, 48 a, 49, 49 a Teile des Statorgehäuses, 50 dieselben radial tragende und führende Kugel- oder Rollenlager, 5.z deren Drehbolzen, 52 deren Halter, die an den Statorgehäuseteilen 48 bis 49a befestigt und evtl. radial verstellbar sind, 53 Kugel- oder Rollenlager, die an den Statörgehäuseteilen 48 bis 49' befestigt sind, um diese achsial an der Anker-bzw. Kommutatorbüchse 36 zu führen, 54 ihre Drehbolzen, 55 deren Halter, die an den Statorgehäuseteilen 48 bis 49a befestigt und z. B. durch . Unterlägen verschiedener Dicke achsial verstellbar sind, 56 Ankereisenblechpakete, 57 äußere, 58 innere Wicklungsnuten <>der Löcher in den Blechpaketen, 59 innere Isolation der Blechpakete 56 und der Wicklung 6o gegen die Ankerbüchse 36, 6o Ankerwicklung nach Grammscher Art, 61 Kommutatorlamellen, 62, 63, 64, 65 . Stromabnahmebürsten, deren diametral gegenüberliegende z. B. in bekannter Weise unmittelbar odedurch Widerstände leitend miteinander verbänden sein können, ebenso wie die Bürsten 13, 15 bzw. 14, 16 in Fig. 1, 66, 67, 68', 69 Feldmagnetpole, von denen 69 nicht gezeichnet ist, 70, 71, 72, 73 Feldmagnete, insbesondere Dauerstahlmagnete, von denen nur 7o und 71' in der Zeichnung zu sehen sind. 74 eine als Beispiel gezeigte Feldmagnetwicklung im Falle der Anwendung solcher behufs Fremderregung des Gebers, 75, 76, 77, 78 und 79 Umdrehungsfernanzeiger, von denen z. B. 75 und 79 zu dem bereits bei Fig. i genannten Zweck je zwischen die Bürsten 62 und 65 bzw. 63 und 64, die übrigen drei Anzeiger z. B. parallel zwischen die Bürsten 62 und 63 geschaltet sind.
  • Der Geberanker wird am besten für Niederspannung (2 bis 6 Volt) und dagegen große Stromstärke, also dickdrahtig oder mit Stabwicklung ausgeführt, z. B. in Formeines Trommelankers. (wie z. B. ii,. Fig. i). Diese Spannungen genügen nach neueren Erfahrungen völlig, um noch Anzeiger mit genügend kleinem; d. h. auch z. B. auf Kriegsschiffen mit hoher Raumtemperatur . noch zulässigem Ohmschen Temperaturkoeffizienten anwenden zu können, während andererseits bei einem solchen Geber der Spannungsabfall im Anker, selbst bei gleichzeitigem Anschluß einer größeren Anzahl Anzeiger, praktisch kaum- bemerkbar ist und Kurzschlußströme in einer Anzeigerleitung ohne Schwächung des Dauermagnetfeldes des Gebers ,verlaufen, wenn sie aber in gewisser Entfernung vom Geber entstehen, sogar unbeschadet bestehen bleiben können, indem sie dann nur wenige Arüpere Stärke erreichen und kaum einige Prozent Spannungsabfall im Anker verursachen.
  • Da ein solcher. Niederspannungsgeberanker auch wenig empfindlich gegen mechanische oder chemische Einwirkung (Feuchtigkeit, Seewasser usw.) ist, so kann er demnach ungeteilt schon bei Montage einer Schiffswelle i auf dieselbe mit seiner Büchse (2, Fig. i) aufgeschoben und auf ihr verkeilt oder sonstwie gegen Verdrehung gesichert werden, während der Stator (wie z. B. 7 bis 8_a; Fig. i) in üblicher Weise um den Anker gebaut sein könnte. Um aber letzteres und die dafür nötigen Kosten zu erübrigen; besteht die Geberdynamoanordnung erfindungsgemäß darin, daß jener feststehende Teil (Feld oder Stator, wie z: B. 7 bis 8a, 17 bis 24, Fig. i) nicht auf fester Grundlage (Fundament) ruht, sondern daß er in einem oder, mehreren, an ihm konzentrisch um die jenen umlaufenden Teil (Anker) tragende Maschinen- Schiffs- oder Fahrzeugwelle angeordneten Lagern (wie z. B. 9, 9, Fig. i) hängt und lediglich gegen Umdrehungen in beliebiger Weise gesichert ist, z. B. durch einen Anschlag 27 (Fig. i).
  • Anstatt in Gleitlagern (9, Fig. i) wird _ der Stator (Feld) aber zweckmäßiger in Kugel-oder Rollenlagern auf der Welle i gelagert. Da aber z. B: eine Schiffswelle oft mehr als 300 mm Durchmesser hat, so würden um sie passende Kugellager zu teuer kommen. Statt dessen besteht eine Ausführungsform darin, daß als Lager mindestens zwei radial wirkende, sich an der Welle i abrollende Kugel- oder Rollenlager kleineren Durchmessers (wie z. B. 5o, Fig. 2) an dem feststehenden Teil wie z. B. 7, 7a bzw. 8, 8a, Fig. i, oder an 48, 48a bzw. 49, 49a, Fig. 2) angeordnet sind, und zwar im Falle von nur zwei Stück Lagern insbesondere zum Tragen der Gewichtslast des Stators, während die übrige radiale Führung z. B. durch einfache Gleitanschläge bewirkt werden kann. Im Falle einer Mehrzahl von Kugellagern (z. B. von je drei oder mehr um entsprechende Drehwinkelgegenemander versetzt angeordneten Lagern) dienen sie' dagegen gleichzeitig auch zur allgemeinen radialen Führung, während in jedem Falle zur achsialen Führung gegen die Ankerbüchse (2, Fig. i, bzw. 36, Fig. 2) wiederum einfache Gleitlager (wie z. B. 9, Fig. i) oder Gleitanschläge oder aber mindestens zwei Kugel- oder Rollenlager (wie z. B. 53, Fig. 2) angeordnet sind. Solche Gleitanschläge können bekanntlich in Zylindersegmenten von kurzer Bogenlänge, also z. B. in Segmenten der vollen Lagerbüchsen 9 (Fig. i) bestehen.
  • Es ist jedoch nicht immer angängig oder erwünscht, den einteiligen Geberanker, wie z. B: in Fig. i angenommen, über die Welle i schieben' zu müssen, oder es ist dies z. B. nicht möglich, weil letztere aufgeschrumpfte Kupplungsbünde hat. Alsdann besteht. eine Ausführungsform der Geberdynamoanordnung. darin, daß ihr umlaufender Teil (Anker oder Feld): mehrteilig ausgeführt, wie es, in Fig 2 an einem Beispiel gezeigt ist, und erst an Ort und Stelle um die bereits betriebsfertig montierte Welle i umgebaut wird. Gemäß Fig. 2 ist die Zweiteilung des Ankers z. B. mittel von der Mitte des Feldpoles 67 ausgehenden, diametral verlaufenden Schnittes angenommen, derart, das Ankereisen 56, die -Is:olation 59 und die Ankerbüchse 36 in zwei Hälften teilend; während die in den Nuten 57 eingebettete Stabwicklung 6o des Ankers nach Grammescher Art, lediglich in bezug auf ihre Kommutatorverbindungen an der Schnittstelle getrennt ist, die .nach Umbau des Ankers um die Welle i leicht nachträglich an den zwei betreffenden Kommutatorsegmenten (wie 61 usw.) in bekannter Weise zusammen verlötet werden können. Die Schnittstellen des Kommutators 61 selbst führen am einfachsten je durch ein Isolationssegment, wie in Fig. 2 angenommen ist.
  • Danach wird den Teilen des Ankers der nötige Zusammenhang entgegen der Fliehkraft z. B. durch um sie gelegte Bandagen verliehen, z. B. eine Umwicklung aus Stahl- oder Bronzedraht oder Band (wie z. B. 45, Fig. 2), und es wären solche natürlich auch an andern Stellen, so z. B. bei 47 um den Anker sowie z. B. bei 41 und an einer zweiten Stelle auf den Kommutator 61 isoliert aufzubringen.
  • Bei einer Ausführungsform werden die Bandagen (wie z. B. 39, 41, 43 und 47,- Fig. 2) auf besonderen, mehrteiligen, am besten mit Rändern versehenen Stützringen (wie z: B. 38, 40, 42 und 46, Fig. 2) angebracht, die gleichzeitig 46 zur Fassung des Ankereisens 56, *hier z. B. zusammen mit der besonderen Verstärkungsscheibe 44, bzw. zur Fassung der etwa vorhandenen Kommutatorsegmente 61 dienen (wie z. B. g8 und 42) und am besten je gegenseitig verschraubt oder vernietet sind, evtl. isoliert wegen der Wirbelströme: Wie bereits erwähnt, besteht der mehrteilige umlaufende Teil am besten in - einem Anker nach Grammescher Art mit Dickdraht- ode-: Stabwicklung für niedrige Spannung, deren Außenleiter durch Nuten oder Löcher (wie z. B. 57, Fig. 2) des Ankereisens 56 geführt sind, indem die Wicklung eines Trommelankers (wie z. B. Fig. i) nicht zu beiden Seiten eines diametralen Schnittes liegt. Selbstverständlich können auch die Innenleiter einer solche; Gramme-Wicklung (Fig. 2) durch Nuten bzw. Löcher (wie z: B. 58, Fig. 2 rechts oben) de:, Ankereisens 56 geführt werden, oder aber dieses kann innen entsprechend weiter ausgebohrt sein (vgl. Fig. 2'rechts oben), und die Innenleiter 58 alsdann als innere Oberflächenwicklung an ihin (56) anliegen und so gleicL-zeitig als antimagnetische Isolation des Ankereisens gegen die Ankerbuchse oder Welle i dienen.
  • Des weiteren werden bei der Geberdynämoanordnung die elektrisch wirksamen umlaufenden Teile bzw. das Ankereisen und der etw;: vorhandene Kommutator, auf, einer Büch@c (wie z. B. 2, Fig. i, bzw. 36, Fig. 2) angeordnet, die mit nach innen ragenden Rippen (wie z: B. 3. Fig. i, bzw. 37, Fig. 2) versehen ist, um deren Ausbohrung dem jeweils in Betracht kommenden Durchmesser der Welle i ohne Änderung der Ausbohrung jener wirksamen umlaufenden Teile anpassen, somit eine Gebertype für- verschiedene Wellendurchmesser i anwenden zu können.
  • Im übrigen'wird der, feststehende Teil (Sta-Ior, Feld) des Gebers in an sich bekannter Weise mehrteilig ausgeführt, um ihn insbe-_>öndere auf Schiffen und im Falle der Einteiligkeit des umlaufenden Teiles (Ankers, wie z. B. Fig. i) beliebig später wie diesen einbauen zu können, wobei seine Teile. außer mittels an ihren Lagerarmen angebrachter üblicher Augen,(vgl. Fig. i rechts), z. B. mittels je an den zugehörigen Hälften der geteilten Feldpole (wie z. B. 18, 2o, Fig. i) befestigter Verbundwinkel (wie z. B. 26) zusammen verschraubt sein können. Selbstverständlich könnte die Teilungslinie des Stators bzw. Feldpolgestelles statt dessen z. B. um 45' versetzt, d. h. durch die Mitten der Feldinagnete. (z. B. in Richtung der Leitung an Bürste 13, Fig. i) verlaufen, was jedoch im Falle von Dauermagneten ungünstiger wäre.
  • Bemerkt sei, daß natürlich auch Geberdynamos beliebiger anderer Bau- und Stromart, insbesondere solche für Wechsel- oder Mehrphasenstrom, oder erwünschtenfalls z. B. auch zweipolige Gleichstromkollektormaschinen derart als Geber einer Urimdrehungsfernanzeige_-anlage angeordnet, werden können.
  • Im Falle einer, mehrpoligen Gleichstromkollektordynamo als Geber mit urfiter ent-@.prechenden Drehwinkeln verteilter Anzahl Bürstensätze (wie z. B. 13 bis 16, Fig. i; bzw. 62 bis 65, Fig. 2) besteht eine Ausführungs-:`orm darin, daß unter Vermeidung einer unmittelbaren Verbindung der gleichpoligen Bürstensätze (d. h. z. B. voll, 13 mit 15 und von 14 mit 16, Fig. i) zwischen je zwei auf- ', einanderfolgenden Bürstensätzen (wie z. B. 13, 14, Fig. i, oder 62, 63; Fig. 2) je nur ein oder mehrere der gesamten Anzeiger (wie z. B. 28 bis 31, Fig, i, bzw. 75 bis 79, Fig. ä) angeschlossen sind, zum Zweck, deren gegenseitige Beeinflussung, insbesondere aber die Wirkungen, eines Kurzschlußstromes in einer der Anzeiger-Leitungen auf die andern Anzeigerleitungen und Bürsten zu mildern. Indessen können jene gleichpoligen Bürsten durch Widerstände verbunden sein. j Die Wirkung dieser Anordnung ist nämlich die, daß mangels solcher unmittelbarer Bürstenverbindungen ein zwischen zwei benachbarten Bürstensätzen entnommener Nutz- oder Kurzschlußstroin zum größten Teil nur in der dazwischenliegenden Ankerabteilung(z. B. zwischen den Bürsten 13 und 14, Fig. i) verläuft, somit der durch seine Abzweigung in den z. B. drei übrigen Ankerabteilungen (Fig. i) eine weit geringere. Stärke und störende Wirkung erlangt:

Claims (7)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: -i. Geberdynamöanordnung für elektrische Umdrehungsfernanzeiger beliebiger Stromart, insbesondere für Schiffe oder sonstige Fahrzeuge, bei welcher der umlaufende Teil des Gebers (Anker oder Feld) unmittelbar um die zu überwachende Maschinen-, Schiffs-oder Fahrzeugwelle bzw. Achse o. dgl. mit ihr zwangläufig verbunden eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Teil des Gebers (Feld bzw. Statör) in einem oder mehreren, an ihm konzentrisch um jene Welle (i) angeordneten Lagern. (9, 9 Fig. i) hängt und gegen Umdrehungen in beliebiger Weise gesichert ist (Anschlag 27, . Fig. i).
  2. 2. Geberdynamoanordnung . nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Lager mindestens zwei radial wirkende, sich an der Welle (i) abrollende Kugelode.. Rollenlager kleineren Durchmessers (50, Fig. 2) an dem feststehenden Teil (z. B. 7, 7a bzw. 8, 8a, Fig. i, oder 48, 48" bzw. 49, 49a, Fig. 2) angeordnet sind, die, . im Falle es nur zwei Stück sind, insbe. sondere zum Tragen der Gewichtslast dienen neben Gleitanschlägen, die die übrige radiale Führung bewirken, während sie im Falle einer Mehrzahl (z. B. je drei oder mehr Stück) gleichzeitig zur allgemeinen radialen Führung dienen, wobei in jedem Falle zur achsialen Führung gegen die Ankerbüchse 2 einfache Gleitlager (g, Fig. i) oder 'Gleitanschläge oder mindestens zwei Kugel-oder Rollenlager (53, Fig. 2) angeordnet sind. -
  3. 3. Geberdynamoanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet; daß der umlaufende Teil (Anker oder Feld) mehrteilig ist (z. B: nach Fig. 2), und erst an Ort und Stelle um die zu überwachende Welle bzw. Achse (i) umgebaut und gegen Fliehkraft gesichert wird.
  4. 4. Geberdynamoanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandagen (39, 41, 43 und 47, Fig. 2) auf besonderen, mehri.-iligen, am besten mit Rändern versehenen Stützringen (38, 40, 42 und 46) aufgebracht werden; die gleichzeitig (46) zur Fassung des Ankereisens (56) bzw. zur Fassung des etwa vorhandenen Kommutators (61) dienen (38; 42) und am besten je gegenseitig verschraubt oder vernietet sind.
  5. 5. Geberdynamoanordnurig nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der umlaufende Teil in einem Anker Gramme= scher Art mit Dickdraht- oder Stabwicklung für niedrige Spannung besteht, deren Außenleiter durch Nuten oder Löcher (57, !, Fig. 2) des Ankereisens (56) geführt sind.
  6. 6.. Geberdynamoanordnung nach Anspruch 3 und q., dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch wirksamen umlaufenden Teile bzw: das Ankereisen und der etwa vorhandene Kommutator auf einer Büchse (2, Fig. i, bzw. 36, Fig. 2) angeordnet sind, die mit nach innen vorstehenden Rippen (3, Fig. i, bzw. 37, Fig. 2) versehen ist, um deren Ausbohrung dem jeweils in Betracht kommenden Durchmesser der Welle (i) -ohne Änderung der Ausbohrung jener wirksamen umlaufenden Teile anpassen und somit eine Gebertype für verschiedene Wellendurchmesser (i) anwenden zu können. , .
  7. 7. Geberdynamoanordnun,g nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Teil (Stator) in an sich bekannter Weise mehrteilig ausgeführt ist, um ihn insbesondere auf Schiffen und im Falle der Einteiligkeit des umlaufenden Teiles, beliebig später wie diesen einbauen zu können, ,wobei diese Teile mittels an ihren Lagerarmen angebrachter üblicher Augen und mittels je an den zugehörigen Hälften der geteilten Feldpole (i8, 2o, Fig. i) befestigter Verbundwinkel .(z. ,B. 26) zusammen verschraubt sein können. B. Geberdynamoanordnung nach Anspruch i_ bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle eines mehrpoligen Gebers mit unter entsprechenden Drehwinkeln verteilten Bürstensätzen (i3 bis 16, Fig. i, bzw. 62 bis 65, Fig. 2) unter Vermeidung der bei mehrpoligen Maschinen sonst üblichen unmittelbaren Verbindung der gleichpoligen Bürstensätze, die indessen durch Widerstände verbunden sein können, zwischen -je zwei aufeinanderfolgenden Bürstensätzen (i3, 14, , Fig. i, oder 62, 63, Fig. 2) nur ein oder einige der gesamten Anzeiger (28 bis 34 Fig. i, bzod. 75 bis 79, Fig.2) angeschlossen sind, zum Zweck, deren gegenseitige Beeinflussung insbesondere aber die Wirkungen eines Kürzschlußstromes in einer der Leitungen auf die andern Leitungen und Bürsten zu mildern.
DE1918319070D 1918-04-28 1918-04-28 Geberdynamoanordnung fuer elektrische Umdrehungsfernanzeiger beliebiger Stromart, insbesondere fuer Schiffe oder sonstige Fahrzeuge Expired DE319070C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756460C (de) * 1939-07-26 1953-11-16 Hartmann & Braun Ag Anordnung zur Drehzahlmessung
FR2001253A1 (de) * 1968-02-02 1969-09-26 Girling Ltd

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DE756460C (de) * 1939-07-26 1953-11-16 Hartmann & Braun Ag Anordnung zur Drehzahlmessung
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