DE3200329C2 - Umschaltvorrichtung für hydrostatische Getriebe - Google Patents
Umschaltvorrichtung für hydrostatische GetriebeInfo
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Abstract
Beim Betrieb von hydraulischen Schiefscheibenmaschinen im offenen Kreislauf sind die Hydromotoren bzw. deren Kolbenführung der Gefahr der Zerstörung ausgesetzt durch Überdrehzahlen oder Unterdruck in der Niederdruckleitung, sofern sich der Leistungsfluß umkehrt und der Hydromotor als Pumpe wirkt, wie dies beispielsweise im Fahrzeugbetrieb geschehen kann. Bei kritischen Betriebszuständen, die bei Antriebsumkehr auftreten können, wird der Hydromotor (6) vom offenen in den geschlossenen Kreislauf umgeschaltet. Dies erfolgt durch eine Steuervorrichtung (9), die das Wegeventil (5), das die Förderstromrichtung der Druckflüssigkeit bestimmt, in Abhängigkeit von der Abtriebsdrehzahl des Hydromotors (6) oder vom Schaltzustand der Hydropumpe (1) in die Nullstellung verstellt. Um eine ausreichende Versorgung des Hydromotors mit Flüssigkeit sicherzustellen, ist außerdem eine Einspeisung über ein Nachsaugeventil (8) vorgesehen, dem ein Schaltventil (7) zugeordnet ist. Zum Erzielen eines ausreichenden Schaltdruckes sind dem Schaltventil Drosseln (10.1 und 10.2) vorgeschaltet. Ferner sind sowohl der Hydropumpen-Kreis als auch der Hydromotor-Kreis durch Hochdruckbegrenzungsventile (2 bzw. 11.1, 11.2) abgesichert. Die Betätigung des Wegeventils (5), d.h. die Wahl für Vorwärts- bzw. Rückwärtsfahrt, erfolgt durch die Steuervorrichtung (9). An der Antriebswelle des Hydromotors (6) ist ein Drehzahlabgriff (9.1) angebracht, dessen Signale durch eine Leitung (9.2) der Steuervorrichtung (9) ........
Description
60
Die Erfindung betrifft eine Umschaltvorrichtung für hydrostatische Getriebe mit offenem Kreislauf nach dem
Oberbegriff des Anspruches I.
Beim Betrieb hydrostatischer Getriebe Im offenen
Kreislauf sind die Hydromotoren bzw. deren Kolbenführung
der Gefahr der Zerstörung ausgesetzt durch Überdrehzahlen oder Unterdruck in der Niederdruckleitung,
sofern sich der Leistungsfluß umkehrt und der Hydromotor als Pumpe wirkt, wie dies beispielsweise in einem
Fahrzeug bei Schubbetrieb geschehen kann.
Aus der DE-OS 22 20 571 1st eine hydrostatische Antriebsvorrichtung bekannt, bei der der Kreislauf des
Hydromotors in Neutralstellung seines Steuerventils blockiert ist. Um einen Schubbetrieb In diesem Schaltzustand
zu ermöglichen, müssen Überdruckventile vorhanden sein, da die jeweils mit der Ausschubseite des
Hydromotors verbundene Leitung sonst keinen Abfluß hätte. Die gesamte, durch die Oberdruckventile abströmende
Flüssigkeitsmenge muß durch eines von zwei an die Arbeitsleitungen des Hydromotors angeschlossenen
Nachsaugventilen nachgesaugt werden. Die Nachsaugventlle sind jeweils für die volle Flüssigkeitsmenge
ausgelegt. Diese beiden Nachsaugventile werden durch in den Arbeitsleitungen herrschenden Unterdruck geöffnet.
Die Betätigung eines solchen Ventiles durch Unterdruck ist jedoch sehr ungenau, da sie von verschiedenen
Betriebszuständen. insbesondere von Viskositätseinflüssen, abhängig ist. Derartige Nachsaugventile sind widerstandsbehaftet,
d. h., um einen möglichst geringen Durchflußwiderstand zu erreichen, müssen sie entsprechend
groß sein. Dadurch ergibt sich eine große Masse, die zum Öffnen durch den Unterdruck in einer der
beiden Arbeitsteilungen bewegt werden muß.
Eine ähnliche Anordnung ist bekannt aus »hydraulics and pneumatics«, 1973, Heft 12, Seiten 68 bis 70. Auch
hier sind an den Arbeltskreislauf Nachsaugventile angeschlossen,
die die oben erwähnten Nachteile aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einem hydrostatischen Getriebe den Hydromotor bei Antriebsumkehr, d. h. bei Schubbetrieb, unabhängig von sonstigen
Betriebsbedingungen, vor Öl mangel zu schützen. Dabei soll keine Stillstandsbremsung erfolgen. Zusätzlich
soll eine Möglichkeit geschaffen werden, die den Hydromotor am Überdrehen bei Schubbetrieb hindert.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Umschaltvorrichtung gelöst. Vorteilhafte und
zweckmäßige Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Gemäß der Erfindung wird der offene Kreislauf des hydrostatischen Getriebes bei kritischen Betriebszuständen,
die bei Antriebsumkehr im Schubbetrieb auftreten können, In einen geschlossenen Kreislauf umgeschaltet.
Das parallel zu dem Hydromotor angeordnete Schaltventil wird durch einen in einer der beiden Arbeitsleitungen
herrschenden minimalen Überdruck gesteuert. Hierbei handelt es sich um eine schwingungsfreie Schwarz-weiß-Steuerung,
so daß eine Nachspeisung sehr genau gesteuert ist. Mit der erfindungsgemäßen Anordnung ergibt
sich eine Freilauflösung, so daß nach einer Umschaltung in den geschlossenen Kreislaufund vor einem Wiederanfahren
mit offenem Kreislauf keine Vollbremsung des Fahrzeuges bis zum Stillstand erfolgen muß. Eine anteilige
hydrostatische Bremsung kann über eine in den geschlossenen Kreislauf eingeschaltete Drossel erreicht
werden.
Eine Umschaltung eines offenen Kreislaufes In einen geschlossenen Kreislauf ist bei einem hydrostatischen
Antrieb gemäß dem DE-GM 19 47 385 zwar bekannt, die Umschaltung in den geschlossenen Kreislauf Ist aber
nur möglich über eine mechanische Betätigungsvorrichtung. Eine automatische Umschaltung, z. B. bei Schubbetrieb.
Ist hierbei nicht möglich. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist beim Anmeldungsgegenstand eine
Umschaltung aus dem offenen in einen geschlossenen Kreislauf automatisch In Abhängigkeit von der
32 OO
Ablriebsdrchzahl des Hydromotors oder vom Schaltzustand
der Pumpe möglich.
Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den Schaltplan eines hydrostatischen Fahrantriebs mit Drehzahlabgriff am Hydromotor und mit
einem Nachsaugventil,
Fig.2 einen Schaltplan wie in Fig. 1, jedoch mit
einem Einspeisekreis mit einer Speisepumpe,
F! g. 3 einen Schaltplan wie in F i g. 1, jedoch mit einer
Nachspeisung des Hydromotorkreises durch die Hydropumpe,
Fig.4 einen Schaltplan für den Antrieb einer Winde
oder einen Schwenkantrieb für Baumaschinen.
In der hydrostatischen Anlage nach Fig. I für einen
Fahrantrieb bezeichnet I die regelbare Hydropumpe, die durch die Saugleitung 1.1 Öl aus dem Ölbehälter 4
ansaugt und durch die Druckleitung 1.2 einem 4/3-Wegeventil
5 zugeführt. Der Druck in der Druckleitung 1.2 wird durch das Druckbegrenzungsventil 2 bestimmt,
das überschüssiges Öl zurück in den Ölbehälter 4 abgibt. Das Wegeventil 5 dient zur Bestimmung der Drehrichtung
der Abtriebswelle, bzw., ob Vorwärts- oder Rückwärtsfahrt verlangt wird. Aus diesem Grunde können die
beiden zu einen Hydromotor 6 gehörigen Kanäle 6.1 und 6.2 wechselweise den Zulauf- oder den Rücklaufkanal
bilden. Je nach Strömungsrichtung bestimmt ein Druckbegrenzungsventil 11.1 in einem Kanal 11.3 oder ein
Druckbegrenzungsventil 11.2 in einem Kanal 11.4 den Druck in dem Kreislauf des Hydromotors 6. Parallel zu
dem Hydromotor 6 ist ein Schaltventil 7 angeordnet, das als 3/3-WegeventiI ausgebildet ist und vom jeweiligen
Rücklaufdruck durch Kanäle 7.2 bzw. 7.3 geschaltet wird. Der Zweck dieses Schaltventils 7 ist es, bei Schubbetrieb,
z. B. wenn das Fahrzeug bergabwärts fährt und der Hydromotor 6 zur Pumpe wird und dabei dem Rücklauf
mehr Öl zuführt, als der Zulauf liefert, über das Schaltventil 7 und das Nachsaugeventil 8 zusätzlich Öl
aus dem Ölbehälter 4 der Zulaufleitung zuzuführen. Angenommen, das Fahrzeug befindet sich in Vorwärtsfahrt,
wobei das Wegeventil 5 in Schaltstellunf X steht,
stellt der Kanal 6.1 den Zulauf zum und der Kanal 6.2 den Rücklauf vom Hydromotor 6 dar. Bei beschleunigter
Bergabwärtsfahrt fördert dann der Hydromotor 6 als Pumpe Öl au:?dem Zulaufkanal 6.1 in Jen Rücklaufkanal
6.2 und verursacht damit einen Druckabfall in dem Zulaufkanal 6.1. Dadurch wird das Schaltventil 7 durch
den Druck im Kanal 7.3 nach rechts geschaltet, so daß der Durchgangskanal 7.1 des Schaltventils 7 das Nachsaugevcntii
8 über den Nachsaugekanal 8.1 mit dem Kanal 10.4 verbindet, der in den Zulaufkanal 6.1
mündet.
Zur Rückwärtsfahrt befindet sich das Wegeventil 5 in der Schaltstellung K, in der der Kanal 6.2 den Zulauf hat
und der Kanal 6.1 den Rücklauf übernimmt. Falls in dieser Schaltstellung die Abtriebswelle auch vom Fahrzeug
angetrieben wird, fördert der Hydromotor 6 aus dem Zulaufkanal 6.2 In den Rücklaufkanal 6.1. In diesem
Fall entsteht in dem Kanal 7.2 ein Überdruck, durch den das Schaltventil 7 nach links verschoben wird und das
Nachsaugeventil 8 über den Kanal 10.3 mit dem Kanal 6.2 verbindet, um einen Unterdruck In dem Zulaufkanal
zu unterbinden. Die Drosseln 10.1 und 10.2 in den Kanälen 10.3 und IQA dienen zur Unterstützung der
Schalltätlgkell des Schaltventils 7. Die Betätigung des
Wegeventils, d. h. die Wal* Tür Vorwärts- bzw. Rückwärtsfahrt,
erfolgt durch eine Steuervorrichtung 9. An der Antriebswelle des Hydromotors 6 ist ein Drehzahlabgriff
9.1 angebracht, dessen Signale durch eine Leitung 9.2 der Steuervorrichtung 9 zugeführt werden. Bei festgestellter
Überdrehzahl des Hydromotors 6 wird die in der Steuervorrichtung 9 eingestellte Stellung des Wegeventils
5 übersteuert und dieses in die Nullstellung verstellt. Zu diesem Zweck sind die Stellmagnete 5.3
und 5.4 angeordnet, die über die Leitungen 9.3 und 9.4 mit der Steuervorrichtung verbunden sind. Ist auf diese
Weise der bis dahin offene Kreislauf des Hydromotors 6 in einen geschlossenen Kreislauf geschaltet, wird die
Durchflußgeschwindigkeit des Öles in diesem Kreislauf durch eine Drossel 5.2 in dem Wegeventil 5 abgebremst
und somit auch die Abtriebswelle durch den Hydromotor 6 abgebremst.
Die Vorrichtung nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach F i g. 1 nur durch einen veränderten Einspeisekreis
in kritischen Betriebszuständen. Hierbei ist der Durchgangskanal 7.1 des Schaltventils 7 über einen
Kanal 12.1 mit einer Speisepumpe 12 v<;--bunden, die aus
dem Ölbehälter 4 dem ZulauflcanaJ b.l oder 6.2 Ö!
zuführt, sofern die Abtriebswelle des Hydromotors durch die Fahrzeugmasse angetrieben wird.
In der Vorrichtung nach Fi g. 3 erfolgt ein Nachspeisen
des von der Abtriebswelle angetriebenen Hydromotors durch die Hydropumpe 1 unmittelbar. Zu diesem Zweck
ist zwischen dem Hydropumpen-Kreis und dem Hydromotor-Kreis ein 5/3-WegeventiI 14 angeordnet, daß
außer den Anschlüssen für den Bypaß-Kanal 14.1
zusätzlich einen Durchgangskanal 14.3 aufweist, der in der Nullstellung des Ventils die Pumpendruckleitung 1.2
über eine Leitung 15 mit dem Durchgangskanal 7.1 des Schaltventils 7 verbindet. Nach diesem Schaltplan wird
also bei Antrieb des Hydromotors 6 von hinten der Zulaufkanal 6.1 oder 6.2, je nach Drehrichtung, durch
die Hydropumpe 1 mit Drucköl versorgt. Der Bypaß-Kanal
14.1 auch dieses Wegeventils 14 ist mit Stellmagneten 14.4 und 14.5 ausgestattet, die von der Steuervorrichtung
9 über die Leitungen 9,3 und 9,4 in beschriebener Weise gesteuert werden. Im übrigen entsprich:
diese Vorrichtung den in Fig. 1 und 2 dargestellten.
Die Vorrichtung nach Fig. 4 dient zum Ant.Meb eines
Arbeitsgerätes mit zwei Drehrichtungen, wie dies bei einer Winde oder bei einem Schwenkantrieb für Baumaschinen
erforderlich ist. Hierbei fördert eine Konstantpumpe 16 wieder Drucköl zu einem Wegeventil 5, wie in
den Vorrichtungen nach F i g. 1 und 2, jedoch kann auch die Antriebswelle der Konstantpumpe 16 durch eine
Schaltkupplung 16.1 unterbrochen werden. In diesem Fall wird bei offener Kupplung 16.1 durch eine Steuervorrichtung
19 unter dem Einfluß eines Signals über eine Leitung 1B.1 das Wegeventil 5 In seine Nullstellung
verstellt, durch eine Leitung 19.2 zum Magneten 5.3 und eine Leitung 19.3 zum Magneten 5.4.
In den Schaltplänen nach Fig. 1, 2 und 3 ist in die
Ölrücklaufleltung 1.3 zwischen Wegeventil 5 und Ölbehälter 4 eine verstellbare Bremsdrossel 3 oder ein Bremsventil
angeordnet, die ebenfalls zum Bremsen des Fahrzeuges herangezogen werden können.
Bezugszeichenliste
Regelbare Hydropumpe
Saugleitung
Druckleitung
Rücklaulleltung
Druckbegrenzungsventil
| 5 | 32 00 329 | |
| 3 | Verstellbare Bremsdrossel | |
| 4 | Ölbehälter | |
| 5 | 4/3-Wegeventil | |
| 5.1 | Kanal | |
| 5.2 | Drossel | 5 |
| 5.3 | Stellmagnet | |
| 5.4 | Stellmagnet | |
| 6 | Hydromotor | |
| 6.2 | Rücklauf- bzw. Zulaufkanal | |
| 7 | Schaltventil | 10 |
| 7.2 | Schaltdruckkanal | |
| 7.3 | Schaltdruckkanal | |
| 8 | Nachsaugeventll | |
| 8.1 | Nachsaugekanal | |
| 9 | Steuervorrichtung | 15 |
| 9 1 | Drehzahlabgrlfl | |
| 9.2 | Steuerleitung | |
| 9.3 | Sc'riaiiieiiung | |
| 9.4 | Schaltleitung | |
| 10 1 | Drossel | 20 |
| 10.2 | Drossel | |
| 10.3 | Kanal | |
| 10.4 | Kanal | |
| 111 | Druckbegrenzungsventil | |
| 11.2 | Druckbegrenzungsventil | 25 |
| 11.3 | Verbindungskanal | |
| 114 | Verbindungskanal | |
| 12 | Speisepumpe | |
| 12.1 | Nachspeisekanal | |
| 13 | Druckbegrenzungsventile | .10 |
| 14 | 6/3-Wegeventll | |
| 14.1 | Bypaß-Kanal | |
| 14.2 | Drossel | |
| 14.3 | Durchgangskanal | |
| 14.4 | Stellmagnet | 35 |
| !4.5 | Steürnagr.et | |
| 15 | Verbindungsleitung | |
| 16 | Konstantpumpe | |
| 16.1 | Schaltkupplung | |
| 19 | Steuervorrichtung | 40 |
| 19 1 | ||
| bis | ||
| 19.3 | Steuerleitungen |
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
45
50
Claims (4)
1. Umschaltvorrichtung für hydrostatische Getriebe mit offenem Kreislauf und einem Wegeven- s
UI zum Steuern der Strömungsrichtung der Druckflüssigkeit zu bzw. von einem Hydromotor, mit einer
Steuervorrichtung zur Betätigung des Wegeventils und mit einer Einrichtung zum Nachspeisen von Flüssigkeit
in den Arbeitskreis, wobei in der Neutralstellung des Wegeventils eine Verbindung abgesperrt ist
zwischen den beiden Arbeitsleitungen einerseits und einem Behälter andererseits, dadurch gekennzeichnet,
15
daß der offene Kreislauf durch Rückführung des Wegeventils (5) in dessen Neutralstellung in
einen geschlossenen Kreislauf umschaltbar ist, (s. S. 5, Z. 20-25; S. 6, Z. 10-12)
daß ein den Hydromotor-Kreislauf in der Neutralstellung des Wegeventils (5) schließender Bypaß-Kanal (5.1) eine Drossel (5.2) aufweist,
- daß das Wegeventil (5) über Schaltmagnete (5.3, 5.4) durch die mit einer am Hydromotor-Abtrieb angeordneten Drehzahlmeßvorrichtung (9.1) verbundene Steuervorrichtung (9) steuerbar ist, daß parallel zu dem Hydromotor (6) ein Schaltventil (7) angeordnet ist, durch das eine ständige Verbindung besteht von dem Behälter (4) über ein Nac»'speiseorgan (8; 12; 1, 14.3) zu wenigätens einer der Arbeitsleitungen (6.1, 6.2) des Hydromotors (6) und
daß ein den Hydromotor-Kreislauf in der Neutralstellung des Wegeventils (5) schließender Bypaß-Kanal (5.1) eine Drossel (5.2) aufweist,
- daß das Wegeventil (5) über Schaltmagnete (5.3, 5.4) durch die mit einer am Hydromotor-Abtrieb angeordneten Drehzahlmeßvorrichtung (9.1) verbundene Steuervorrichtung (9) steuerbar ist, daß parallel zu dem Hydromotor (6) ein Schaltventil (7) angeordnet ist, durch das eine ständige Verbindung besteht von dem Behälter (4) über ein Nac»'speiseorgan (8; 12; 1, 14.3) zu wenigätens einer der Arbeitsleitungen (6.1, 6.2) des Hydromotors (6) und
daß zwei Schaltstellungen des Schaltventils (7) jeweils durch den höheren Druck in einer der
beiden Arbeltsleitungen (6.1, 6.2) einschaltbar sind, wobei in den beiden Schaltstellungen eine
Verbindung besteht von dem Behälter (4) zu der jeweils den niedrigeren Druck führenden Arbeitsleitung (6.1 bzw. 6.2).
40
2. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Nachspeisen in die Arbeitsleitungen (6.1 bzw. 6.2) eine Speisepumpe (12) und
ein Druckbegrenzungsventil (13) angeordnet sind. (Fig. 2)
3. Umschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein 5/3-Wegeventil (14) mit
zusätzlichem, in Neutralstellung offenem Durchgangskanal (14.3) und einer Verbindungsleitung (15)
zwischen dem Wegeventil (14) und dem Schaltventil (7) angeordnet ist. (Fig. 3)
4. Umschaltvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem
Durchgangskanal (7.1) des Schaltventils (7) und den Arbeltsleitungen (6.1, 6.2) Drosseln (10.1, 10.2)
angeordnet sind zur Schaltdruckerzeugung für die Steuerung des Schaltventils (7).
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| DE1947385U (de) * | 1965-04-12 | 1966-10-06 | Bucher Johann Maschf | Hydrostatischer antrieb mit rotierendem hydromotor. |
| DE2220571C2 (de) * | 1972-04-26 | 1982-11-18 | Linde Ag, 6200 Wiesbaden | Bremssteuerung für ein hydrostatisches Getriebe |
-
1982
- 1982-01-08 DE DE3200329A patent/DE3200329C2/de not_active Expired
-
1983
- 1983-01-07 JP JP58001021A patent/JPS58121348A/ja active Pending
- 1983-01-07 IT IT46804/83A patent/IT1174965B/it active
- 1983-01-10 GB GB08300567A patent/GB2112910B/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| JPS58121348A (ja) | 1983-07-19 |
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| GB2112910A (en) | 1983-07-27 |
| IT1174965B (it) | 1987-07-01 |
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