DE3201405C2 - - Google Patents

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    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L2/00Non-alcoholic beverages; Dry compositions or concentrates therefor; Preparation or treatment thereof
    • A23L2/38Other non-alcoholic beverages
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K35/00Medicinal preparations containing materials or reaction products thereof with undetermined constitution
    • A61K35/02Medicinal preparations containing materials or reaction products thereof with undetermined constitution from inanimate materials
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Description

Diese Erfindung betrifft eine optimal mineralisierte Formulierung von trinkbarem Wasser oder Trinkwasser. Die optimal mineralisierte Trinkwasserformulierung scheint einen sehr großen Nutzen zu haben bei der Ver­ hütung von Herzkranzgefäßleiden und ist eine wäßrige Lösung, die im wesentlichen aus:
20-40 mg/l Strontiumionen,
50-100 mg/l Magnesiumionen,
60-125 mg/l Calciumionen und
0,06-0,15 mg/l Lithiumionen besteht.
All diese chemischen Elemente liegen in ionischer Form als wasserlösliche Salze vor, d. h. als Sulfate, Nitra­ te oder Chloride der Elemente. Das Mineralwasser enthält keine Natrium- oder Kaliumionen.
Es gibt viele epidemiologische Hinweise in der Litera­ tur, die anzeigen, daß das Trinken von natürlich vor­ kommenden mineralisierten Wässern dieser oder jener Sorte den Effekt zeigt, daß sie die Sterblichkeits­ rate bei Herzkranzgefäßleiden, Cardio-vascular disease, herabsetzt Beispiele der wichtigsten Literatur, über die wir im Augenblick un­ terrichtet sind und die solche epidemiologischen Hin­ weise bestätigen, sind folgende Publikationen:
1. ′′Magnesium und das Herz′′, American Heart Journal, Juni 1977, Vol. 93, Nr. 6, S. 769, 682, B. & J. R. Chipperfield;
2. ′′Beziehung zwischen Metallstoffwechsel und Sterb­ lichkeitsraten bei Gefäßleiden in Texas′′, The American Journal of Clinical Nutrition, 31; Juli 1978, S. 1188-1197, E. B. Dawson et al;
3. ′′Wasserhärte und Herzkranzgefäß-Sterblichkeit′′, Annals New York Academy of Sciences, 0077-8923/78/ 0304-0203, S. 203-219, Neri und Johansen; 1978;
4. ′′Minerale, Herzkranzgefäßleiden und plötzlicher Koronartod′′, Adv. Cardiol., Vol. 25, S. 9-24, H. Karppanen et al; 1978;
5. ′′Trinkwasserqualität und plötzlicher Tod′′, Adv. Cardiol. Vol. 25, S. 25-26, 1978, S. Punsar et al.
Die epidemiologischen Hinweise zeigen an, daß die beste Formulierung von mineralisiertem Wasser zum Zwecke der täglichen Aufnahme, d. h. zum Gebrauch als Trinkwasser, nicht nur metallische Ionen der obenerwähnten Salze ent­ halten sollte, sondern auch frei von Natriumsalzen sein sollte. Ein mineralisiertes Wasser, basierend auf die­ ser Formulierung, gibt es unseres Wissens nicht in der Natur, jedoch scheint es den besten Schutz gegen die Entwicklung und die Wirkungen der Herzkranzgefäßleiden zu bieten.
Zahlreiche Modifikationen der Erfindung sind für den Fachmann offensichtlich. Wir betrachten deshalb auch nur die folgenden Ansprüche als bindend.
Obwohl die Literatur über die Vorteile (der Verminde­ rung von Herzkranzgefäßerkrankungen), die zufällig bei den Menschen auftreten, die in Gebieten der Erde, die natürlich vorkommendes, stark mineralisiertes Wasser haben, leben, umfangreich ist, wird in keiner der erwähnten Stellen des Standes der Technik, die wir kennen, versucht, ein minerali­ siertes Trinkwasser herzustellen, dessen Natriumgehalt gleich Null ist, und das gleichzeitig eine Kombination von Metallen (in Form ihrer wasserlöslichen Salze) hat, deren positive Wirkungen bei der Verminderung des Vor­ kommens und der Wirkungen der Herzkranzgefäßerkrankun­ gen bekannt sind - und dieses mineralisierte Wasser der Allgemeinheit zugänglich zu machen - unabhängig von ihrer geographischen Lage.
Das US-Patent 32 15 626 offenbart ein Verfahren zur Erzeugung eines klaren, schmackhaften, mineralisierten Trinkwassers mit einem hohen Eisengehalt und einem ex­ trem geringen Natriumgehalt unter Verwendung von Wasser mit einem maximalen Mineralgehalt der Größenordnung von 1 ppm und einem Natriumgehalt nicht über 0,1 ppm, wobei man Kaliumtripolyphosphat in das Wasser gibt und ver­ mischt, zur resultierenden Lösung eine Eisenchlorid- Lösung gibt und mischt und zur resultierenden Lösung zweibasiges Ammoniumphosphat gibt und mischt. An­ schließend kann man gegebenenfalls in einem weiteren Schritt Ozon in das Wasser einbringen, um es zu steri­ lisieren.
Das GB-Patent 14 57 968 offenbart ein Verfahren zum Erhalten einer spezifisch mineralisierten wäßrigen Lö­ sung, umfassend die Schritte des Abfiltrierens des zuvor destillierten Wassers durch Aktivkohle, um alle Spuren organischer Substanzen und aktivem Chlor zu beseitigen, anschließend das Demineralisieren des Wassers mit anio­ nischen und kationischen Austauscherharzen, und das Einbringen von Calcium-, Kalium-, Lithium-, Ammonium- und Magnesiumsalzen sowie von Carbonaten, Lactaten, Bicarbonaten, Chloriden und Acetaten, zusammen mit spe­ zifischen Mengen von fluiden Extrakten von stabilisier­ ten Pflanzen der mediterranen Flora in das so demineralisierte Wasser.
Die DE-OS 19 55 571 offenbart ein Verfahren zum Aufhär­ ten von destilliertem Wasser, insbesondere des Destil­ lats der Meer- oder Brackwasser-Entsalzung, wobei man das aus dem Rohwasser durch Ansäuern erhaltene Kohlen­ dioxid zur Begasung des Destillats verwendet und an­ schließend das CO2-haltige Destillat mit Calcium- und/oder Magnesium-Verbindungen abstumpft. Als Calcium- und/oder Magnesium-Verbindungen verwendet man vorzugs­ weise Kalksteine oder dolomitisches Material oder halb­ gebrannten Dolomit.
Das US-Patent 10 21 087 offenbart ein Verfahren zur Herstellung von Mineralwasser, bei dem man zunächst eine Tablette, die aus einem oder mehreren Mineralsalzen besteht, außerhalb eines zur Aufnahme des Mineralwassers vorgesehenen Behälters vermahlt, und anschließend Was­ ser, das vorzugsweise Kohlensäuregas enthält, über die vermahlene Tablette preßt, um diese aufzulösen, bevor das dadurch erzeugte Mineralwasser in den Behälter ge­ langt. Es werden dort keine speziellen Mineralsalze offenbart.
Das mineralisierte Wasser der Erfindung besteht im we­ sentlichen aus den folgenden Bestandteilen, und weist die Bereiche und Verhältnisse auf, nämlich eine wäßrige Lösung von:
20-40 mg/l Strontiumionen,
50-100 mg/l Magnesiumionen,
60-125 mg/l Calciumionen und
0,06-0,15 mg/l Lithiumionen.
Die optimale Formulierung liegt bei oder nahe den eben genannten oberen Grenzen.
Die genannten Metallionen werden destilliertem Wasser zu­ gesetzt in der Form ihrer wasserlöslichen Salze, d. h. als Sulfate, Nitrate oder Chloride. Kein Natrium wird zugesetzt.
Ein gegenwärtig bevorzugtes Verfahren der Herstellung von mineralisiertem Wasser dieser Erfindung benutzt destilliertes Wasser als Grundlage, zu dem die vorbe­ stimmten Konzentrationen von z. B. Strontiumnitrat, Magnesiumsulfat, Calciumchlorid und Lithiumchlorid zu­ gegeben werden.
Das entstehende mineralisierte Wasser wird dann in geeignete Behälter verpackt für die spätere Verteilung und den späteren Gebrauch.
Es liegt auch im Bereich der Erfindung, trinkbares mineralisiertes Wasser herzustellen, indem man einfach eine Tablette, eine Pille oder ein Pulver, das die was­ serlöslichen Salze der Metalle enthält, zu destillier­ tem Wasser zufügt in einer ausreichenden Menge, um die vorher beschriebenen Konzentrationsgrenzen der Metall­ ionen in dem Wasser zu erzeugen, d. h.
20-40 mg/l Strontiumionen,
50-100 mg/l Magnesiumionen,
60-125 mg/l Calciumionen und
0,06-0,15 mg/l Lithiumionen.
Die optimale Formulierung liegt bei oder nahe der oben­ genannten oberen Grenzen.
Diese bestimmte Kombination der Inhaltsstoffe und ihrer Konzentrationen wird für sehr vorteilhaft gehalten bei der Verhütung zahlreicher Herzkranzgefäßleiden, insbe­ sondere bei Bluthochdruckherzkrankheiten, Bluthochdruck, arterioskelrotischen und degenerativen Herzkrankheiten und allgemein bei Ateriosklerose.
Jede der Ionenarten der Elemente scheint die Verhütung von Herzkranzgefäßleiden auf verschiedenen Wegen zu för­ dern. So dient die Hinzufügung des Lithiumsalzes in die mineralisierte Formulierung als natürliches Diureti­ kum, um zu hohe oder schädliche Gehalte von Natrium, Kalium und Wasser zu entfernen, und dabei das Vorkom­ men von Bluthochdruck und anderen Herzgefäßbedingungen, die durch die Anwesenheit von übermäßigen Mengen von Natriumsalzen bedingt werden, zu reduzieren. Die Lithium­ salze wirken zusammen mit den wasserlöslichen Magnesium­ salzen, die sehr bedeutend sind als Aktivatoren von vie­ len Enzymen, insbesondere von denen, die wichtig sind für die Erhaltung von gesundem Myocardgewebe und von gesunder Myocardtätigkeit. Es wurde gefunden, daß Ma­ gnesiumsalze helfen bei der Verhütung des "plötzlichen Todes" nach Myocardinfarkt, möglicherweise indem sie das Vorkommen und den Grad von Herzarhythmen, die dem Infarkt folgen, vermindern. Es wurde gefunden, daß auch Calcium- und Strontiumsalze Herzgefäßleiden ver­ mindern, möglicherweise indem sie mit Natrium und Ka­ lium bei der intestinalen Absorption konkurrieren und die Ausscheidung von Natrium erhöhen.
Jedoch schaffen weder die natürlich vorkommenden Trink­ wässer, über die wir unterrichtet sind, noch irgend­ welche künstlich hergestellten Wässer eine Formulie­ rung für mineralisiertes Trinkwasser, die, nach unse­ rer Meinung, eine optimale Formulierung ist in dem Sinne, daß sie die Verminderung sowohl des Vorkommens von Herzkranzgefäßkrankheiten, als auch der Sterberate infolge von Herzkranzgefäßleiden steigert.

Claims (9)

1. Eine natrium- und kaliumfreie mineralisierte Trinkwas­ serformulierung, die aus einer wäßrigen Lösung von de­ stilliertem Wasser besteht, die
20-40 mg/l Strontiumionen,
50-100 mg/l Magnesiumionen,
60-125 mg/l Calciumionen und
0,06-0,15 mg/l Lithiumionen
enthält, wobei alle diese Ionen in Verbindungen als wasserlösliche Salze vorliegen.
2. Eine feste Formulierung, die besteht aus:
20-40 Gew.-Teilen Strontium als wasserlöslichem Salz,
50-100 Gew.-Teilen Magnesium als wasserlöslichem Salz,
60-125 Gew.-Teilen Calcium als wasserlöslichem Salz, und
0,06-0,15 Gew.-Teilen Lithium als wasserlöslichem Salz.
3. Feste Formulierung nach Anspruch 2 in Tablettenform.
4. Feste Formulierung nach Anspruch 2 in Pulverform.
5. Die feste Formulierung nach Anspruch 2 in Pillen- oder Kapselform.
6. Verfahren zur Herstellung eines trinkbaren Wassers, wobei zu destilliertem Wasser wasserlösliche Salze von Strontium, Magnesium, Calcium und Lithium zugegeben werden in einer Menge, die ausreicht, um eine Konzentra­ tion im Bereich von
20-40 mg/l Strontiumionen,
50-100 mg/l Magnesiumionen,
60-125 mg/l Calciumionen und
0,06-0,15 mg/l Lithiumionen
in dem besagten Wasser zu liefern.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserlöslichen Salze in Tablettenform zugegeben werden.
8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserlöslichen Salze in Pulverform zugegeben werden.
9. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserlöslichen Salze in Pillenform zugegeben werden.
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