DE3201575A1 - Beleuchtungssystem und eine kompakte elektrische beleuchtungseinheit - Google Patents

Beleuchtungssystem und eine kompakte elektrische beleuchtungseinheit

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DE3201575A1 DE19823201575 DE3201575A DE3201575A1 DE 3201575 A1 DE3201575 A1 DE 3201575A1 DE 19823201575 DE19823201575 DE 19823201575 DE 3201575 A DE3201575 A DE 3201575A DE 3201575 A1 DE3201575 A1 DE 3201575A1
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Description

Die Erfindung betrifft ein Beleuchtungssystem und eine kompakte elektrische Beleuchtungseinheit mit wenigstens einer Hochdruck-Gasentladungslampe und mit wenigstens einer Glühlampe, wobei das Entladungsgefäß der Gasentladungslampe und der Glühkörper der Glühlampe, insbesondere die Glühwendel gegebenenfalls in einem einzigen lichtdurchlässigen äußeren Glaskolben angeordnet ist, der einen von der äußeren Umgebung hermetisch abgedichteten gemeinsamen Vakuum- oder Gasraum einschließt und der eine Serienschaltung von wenigstens einer Gasentladungslampe oder eines Entladungsgefäßes , eines strombegrenzenden Vorsatzes, wenigstens einer Glühlampe oder eines Glühkörpers und eines steuerbaren Unterbrechungselementes beinhaltet und mit einem Steuerstromkreis für das Unterbrechungselement versehen ist.
Wegen der gewünschten Energieeinsparung tritt heutzutage die Bestrebung in den Vordergrund, Glühlampen von verhältnismäßig schlechtem Wirkungsgrad durch Lichtquellen mit besserer Lichtausbeute zu ersetzen. Dafür kommen zu allererst Gasentladungslampen von niedrigem oder hohem Druck in Betracht. Das Ersetzen der Glühlampen ist aber aus verschiedenen Gesichtspunkten problematisch. Die geometrischen Abmessungen der Gasentladungslampen mit niedrigem Druck sind zu groß und Hochdruck-Gasentladungslampen können avsgehend vom kalten Zustand nicht sofort nach dem Einschalten Licht ausstrahlen, und im warmen Zustand können sie nicht sofort wieder zünden, wenn sie einmal ausgeschaltet waren.
Das Bestreben, die vorteilhaften Eigenschaften von ver-
schiedenen Lichtquellen, insbesondere die der Glühlampen und der Hochdruck-Gasentladungslampen auszuwerten, ist eine ständige Zielsetzung, die wohl bekannt ist. Es wurde z.B. als ein kombiniertes Beleuchtungssystem die Anwendung von einer Serienschaltung von einer Hochdruck-Quecksilberentladungslampe und einer Glühwendel vorgeschlagen. Bei diesen sogenannten Mischlichtlampen dient die Glühwendel gleichzeitig als strombegrenzender Vorsatz der Entladungslampe, wobei diese Wendel auch selbst leuchtet. Der Nachteil von diesen Mischlichtlampen liegt aber darin, daß ihr Wirkungsgrad nicht so günstig ist, daß die Betriebskosteneinsparung den höheren Preis der Lampen kompensieren könnte. Ein weiterer Nachteil liegt darin, daß die Lampe - obwohl diese nach dem Einschalten, also auch in kaltem Zustand sofort leuchtet - nach einem momentanten Stromausfall oder nach dem Ausschalten eine Zeitlang nicht betriebsfähig ist.
Eine andere bekannte Lösung, die die oben erwähnten Nachteile nicht besitzt, ist in der US-PS 4,170,773 beschrieben. Bei dieser Lösung ist die Glühwendel und das Hochdruck-Entladungsgefäß zusammen in einem gemeinsamen Kolben angeordnet, haben aber voneinander unabhängige Stromkreise. In dem Stromkreis der Glühwendel ist innerhalb des Kolbenraumes ein Wärmeschalter· eingefügt, der in kaltem Zustand den Stromkreis der Wendul schließt. Nach dem Einschalten der Lampe gibt die Glühwendel dementsprechend sofort Licht und das Gasentladungsgefäß zündet auch. Der Wärmeschalter1 ist in der Nähe des Gasentladungsgefäßes angeordnet, so daß er durch dessen Wärmestrahlung in einigen Minuten aufgewärmt wird, wodurch der Schalter den Stromkreis der Glühwendel unterbricht, so daß danach ausschließlich das Entladungsgefäß in Betrieb ist, und zwar mit einem dafür charakteristischen Wirkungsgrad. Diese zuletzt genannte Lösung hat den Wirkungsgrad im Vergleich zu Mischlichtlampen er-
- -erund die Lebensdauer der Lampe wurde auch verbessert, weil die Glühwendel im Betriebszustand der Lampe nicht eingeschaltet ist. Nach einem Stromausfall oder nach einer Ausschaltung gibt eine solche Lampe aber nicht sofort wieder Licht, so daß ihre Anwendungsmöglichkeit sehr begrenzt ist. Nach dem Ausschalten oder im Falle eines Stromausfalles muß man nämlich so lange warten, bis der Wärmeschalter wieder schließt und die Glühwendel unter Spannung setzt. Ein weiterer Nachteil dieser Lösung liegt darin, daß im Moment des öffnens des Wärmeschalters die Glühwendel plötzlich dunkel wird, und zwar gerade dann, wenn das Entladungsgefäß noch kein volles Licht ausstrahlt, wodurch in der Beleuchtung ein ungünstiger Helligkeitssprung entsteht.
Durch die DE-AS 29 51 740 ist eine Lösung bekannt, mit der das Problem der sofortigen Lichtwiedergabe nach dem Einbzw. Ausschalten dadurch gelöst werden sollte, daß einem Hochdruck-Entladungsgefäß statt einer parallel geschalteten Glühwendel eine Serienschaltung eines Vorwiderstandes und einer Niederdruck-Entladungslampe parallel geschaltet wird. Im Moment des Einschaltens und nach momentanen Stromausfällen zündet nämlich die Niederdruck-Entladungslampe sofort wieder, aber wegen ihres Vorwiderstajides emittiert diese Lampe im Vergleich zum Hochdruck-Entladungsgefäß nur ein dämmerndes Licht, das nur dazu dient, daß keine vällige Dunkelheit entsteht. Hinsichtlich der kalten Einschaltung ist also diese Lösung sowohl im Vergleich mit Mischlichtlampen als auch mit Lampen mit Glühwendel und Hochdruck-Entladungsgefäß mit Wärmeschalter als ein Rückschritt zu betrachten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Beleuchtungssystem der eingangs genannten Art zu schaffen, irii dem auch in den Anfangs- und Übergangsphasen, d.h. n..n.;.
dem Einsclialten bzw. Wiedereinschalten, eine ununterbrochen gleichmäßige Lichtanstrahlung trotz der bekannten nachteiligen Eigenschaften des verwendeten Hochdruck-Gasentladungsgefäßes erreicht wird. Dabei soll das Beleuchtungssystem sofort nach dem Einschalten sowohl in kaltem als auch in warmem Zustand Licht ausstrahlen, d.h. daß die Ein- bzw. Ausschaltparameter der Lampe ausschließlich durch die Parameter der Glühlampe bzw. des Glühkörpers bestimmt werden sollen. Ferner soll die Ausbildung des Beleuchtungssystems so gestaltet sein, daß das Einschaltungslicht des Glühkörpers kontinuierlich abgesenkt wird, und zwar derart, daß bei sich erwärmendem Gasentladungsgefäß ein annähernd konstanter Beleuchtungspegel gesichert ist und der Glühkörper abgeschaltet werden kann, wenn das Gasentladungsgefäß den vollen Betriebszustand erreicht hat. Das Beleuchtungssystem soll dabei energiesparend sein, einen kompakten Aufbau haben und wie eine übliche Glühlampe in eine herkömmliche Schraubfassung einsetzbar sein.
Diese Aufgabe wird bei einem Beleuchtungssystem der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß als Steuerstromkreis des Unterbechungselementes eine Schaltungsanordnung, die eine Äquivalenzfunktion mit zwei Veränderlichen realisiert, vorgesehen ist, daß ein Ausgang des Äquivalenz-Stromkreises mit dem Glühkörper, der mit dem letzteren in Reihe geschaltet ist, an den Steuereingang des Unterbrechungselementes angeschlossen ist, wobei die Eingänge an die Teilerabzweigungen eines Spannungsteilersystems angeschlossen sind, die zwischen die Pole des Entladungsgefäßes eingefügt sind, und daß Teilerzweige vorhanden sind, deren Zahl mit denjenigen der Eingänge des Äquivalenz-Stromkreises übereinstimmt.
Das steuerbare Unterbrechungselement kann ein elektrcrr.a,-
gnetischer Schalter, ein anti-parallel geschalteter Thyristor oder ein Triac sein, je nachdem, in welchem Maße man die Zielsetzungen realisieren will und wie es sinngemäß in Abhängigkeit von der Art des Steuerstromkreises zur Verwendung gewählt wird. Dazu ist betonen, daß obwohl in den weiteren Teilen der Beschreibung von Glühkörper und Entladungsgefäß die Rede ist, vom Wesen der Erfindung aber gesehen der Glühkörper und das Entladungsgefäß je einzeln selbständige Mittel sein können, die je für sich in den Kolben als eine Konstruktionseinheit in Form einer herkömmlichen Glühlampe und einer herkömmlichen Hochdruck-Gasentladungslampe eingebaut sein können und daß es sich hier ferner auch um solche kombinierte Lampen handeln kann, bei denen die lichterzeugenden Elemente in einem einen gemeinsamen Gas- bzw. Vakuumraum aufnehmenden einzigen äußeren Kolben angeordnet sind.
Die Aufgabe des Steuerstromkreises in dem Beleuchtungssystem gemäß der Erfindung besteht darin, daß an den Eingangen des Äquivalenz-Stromkreises die erforderlichen logischen Werte erscheinen können. Wnigstens einer der Teilerstromzweige des Spannungsteilersystems enthält wenigstens ein spannungsabhängiges Element, z.B. einen VBR-Widerstand, eine Glimmlampe usw., dessen Vorteil darin liegt, daß das Gasentladungsgefäß im Dauerbetrieb diesen, das spannungsabhängige Element enthaltenden Stromzweig praktisch abschaltet, wodurch dieser Stromkreis keine Energie beansprucht. Von einem Eingang eines zweckmäßig·'-η Ausführungsbeispiels des Beleuchtungssystems gemäß der Lrfindung ist ein Äquivalenz-Stromkreis abgezweigt, wenn dieser zur Lösung der komplexen Aufgabe nötig ist. Auf diese Weise kann nämlich erreicht werden, und zwar falls:. dieser Eingang derart "vorgespannt" wird, daß unterhalb eines Eingangspegels eine analoge Funktion zwischen dem Eingang und Ausgang noch nicht zustande kommt. Ferner
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kann als Unterbrechungselement auch ein analoges Element, z.B. ein Triac verwendet werden, um zu erreichen, daß der lineare Teilungszweig die Lichtintensität der Lichtkörper Über den wirkenden Stromzweig des Äquivalenz-Stromkreises nur oberhalb einer vorbestimmten Grenzspannung des Entladungsgefäßes reguliert, d.h. herabsetzt. Das ist deswegen erforderlich, weil die Lichtstrahlung der konventionellen Entladungsgefäße bzw. einer Lampe von der Einschaltung an linear zunimmt. Der Lichtstärkeänderung des Glühkörpers in dem Beleuchtungssystem gemäß der Erfindung kann natürlich eine beliebige Ablaufkurve vorgeschrieben werden, aber es ist am natürlichsten, wenn, wie man es bei herkömmlichen Glühlampen schon gewöhnt ist, die gemeinsame Lichtausstrahlung der beiden Lichtquellen im Moment der Einschaltung etwa konstant ist. Bei dem vorteilhaften Ausführungsbeispiel des Beleuchtungssystems gemäß der Erfindung sind das Entladungsgefäß und der Glühkörper ohne des Vorhandenseins eines gemeinsamen Punktes miteinander parallel geschaltet und an das Netz angeschlossen, d.h. es hat sich z.B. als zweckmäßig erwiesen, das Netz mit einem Pol mit dem gemeinsamen Punkt des Glühkörpers und des Vorsatzes zu verbinden, wobei der andere Pol des Netzes mit dem gemeinsamen Pol des Entladungsgefäßes und des Unterbrechungselementes verbunden ist. Wenn als Unterbrechungselement z.B. ein Triac oder ein diesem ähnliches aktives Schaltungselement angeschlossen ist, so besitzt die obige Anordnung bzw. Schaltungsweise wesentliche Vorteile hinsichtlich der Planung der Steuerung.
Durch Anwendung des oben beschriebenen Schaltungsprinzips werden die elektrischen Beleuchtungssysteme gemäß der Erfindung realisiert, und zwar derart, daß in diesen Beleuchtungssystemen gegenüber dem umgebenden Raum des äußeren Glaskolbens, in dem ein Vakuum oder eine Gasfüllung vorhanden ist, an den in diesen Kolben vorhandenen stromeinlei-
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tenden Haltern ein mechanisch angeschlossenes Entladungsgefäß und ein Glühkörper, ferner außerhalb des Kolbens ein mit dem Glühkörper in Reihe geschaltetes Unterbrechungselement und eine das letztere steuernde Schaltungsanordnung als Vorsatzeinheit angeordnet sind, und zwar derart, daß die elektrischen Anschlüsse des Entladungsgefäßes und des Glühkörpers aus dem Kolben voneinander isoliert und ohne einen gemeinsamen Punkt innerhalb des Kolbens mittels stromleitender Halter elektrisch herausgeführt sind.
Diese getrennte elektrische Ausführung hat die Gestaltung der elektrischen Beleuchtungseinheit gemäß der Erfindung ermöglicht, bei welcher die außerhalb des Gas- und Vakuumraums - in welchem das Entladungsgefäß und der Glühkörper angeordnet sind - angeordnete Vorsatzeinheit sinngemäß einen mit dem einen Stromeinleitungshalter des Entladungsgefäßes in Reihe geschalteten strombegrenzenden Vorsatz , ein mit dem stromeinleitenden Halter des Glühkörpers in Reihe geschaltetes steuerbares Unterbrechungselement aufweist und das letztere ein zwischen den stromeinleitenden Haltern des Entladungsgefäßes elektrisch eingefügtes Spannungsteilersystem enthält, das über einen Äquivalenz-Stromkreis von wenigstens zwei Veränderlicher.
den Steuerstromkreis bildet. Zweckmäßige und vorteilhafte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen elektrischen Beleuchtungseinheiten kompakter Gestaltung, bei welcher ein Entladungsgefäß in Form einer Natriumdampflampe, Metallhalogenlampe oder Quecksilberlampe verwendet ist, sind solche, bei welchen die Netzanschlußpunkte der Vorsatzeinheit an einen Lampensockel geführt sind, der an eine genormte Lampenfassung angeschlossen werden kann und/oder solche, bei denen eine drehkörperförmige Vorsatzeinheit vorgesehen ist, die den äußeren Halsteil des Glaskolbens umschließt und an den Halsteil des Glaskolbens wenigstens
-trüber einen bestimmten Bereich angepaßt ist und/oder solche, bei denen der Hals teil des Lampenkolbens an die Vorsatzeinheit bzw. die letztere an den Lampensockel mittels einer nur durch Zerstörung trennbare Verbindung angeschlos- sen ist.
Das Beleuchtungssystem bzw. die elektrische Beleuchtungseinheit gemäß der Erfindung ermöglicht die völlige Erfüllung bzw. Realisierung der gestellten Aufgabe. Beim Einschalten gibt die Glühlampe bzw. der Glühkörper sofort volles Licht ab und die Hochdruck-Gasentladungslampe bzw. das Entladungsgefäß zündet. Da das letztere dabei zunächst kein Licht ausstrahlt, bleibt der Glühkörper so lange im Betrieb, bis das Entladungsgefäß warm geworden ist. Während dieser Erwärmungsperiode kann realisiert werden, daß das Licht des Glühkörpers kontinuierlich abnimmt, und zwar in dem Maße, wie das vom Entladungsgefäß ausgestrahlte Licht kontinuierlich zunimmt. Dadurch kann erreicht werden, daß das gesamte ausgestrahlte Licht der genannten Mittel annähernd konstant ist. Momentaner Stromausfall oder sofortiges Wiederanschalten hat die Folge, daß der Glühkörper sofort sein maximales Licht abgibt und so lange im Betrieb ist, bis die Lichtabgabe nach etwa 30 - 50 Sekunden von dem bedeutend ökonomischeren Entladungsgefäß übernommen wird. Während dieses Rollenwechsels kann der gesamte gemeinsame Beleuchtungspegel der beiden Lichtquellen konstant gehalten werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert- Es zeigen:
Fig. 1 eine Schaltungsanordnung eines erfindungsgemäßen Boleuchtungssystemes, bei der eine Äquivalenzfunktion mit zwei Veränderlichen realisiert ist,
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Fig. 2 in einem Diagramm die Lichtleistung des Glühkörpers in Funktion der Brennspannung des Entladungsgefäßes, und
Fig. 3 das Beleuchtungssystem gemäß Fig. 1 in einer einzigen Baueinheit realisiert, d.h. in Form einer elektrischen Beleuchtungseinheit kompakten Aufbaus, in vereinfachter Schnittdarstellung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist ein Entladungsgefäß 12 einer Hochdruck-Dampfentladungslampe über einen strombegrenzenden Vorsatz 3 und einen Netzschalter 2 an ein Netz 1 geschaltet. Ein Glühkörper 4 einer Glühlampe ist über ein steuerbares Unterbrechungselement 5 und den Netzschalter 2 an das Netz 1 angeschlossen. Das Unterbrechungselement 5 ist im Falle dieses Ausführungsbeispieles über einen Äquivalenzstromkreis 6 mit zwei Eingängen gesteuert, die an die Teilerabzweigungen je eines Spannungsteilerzweiges eines Spannungsteilersystems 11 geschlossen sind. Einen Teilerzweig bilden Widerstände 7 und 9, den anderen bilden Widerstände 8 und 10, wobei der Stromzweig aus den Widerständen 8 und 10 Widerstände mit linearer Charakteristik aufweist, und in anderem Stromzweig ein Widerstand 7 in Form eines VDR-Widerstandes mit spannungsabhängiger Charakteristik enthalten ist.
Die Arbeitsweise des Beleuchtungssystems dieses Ausführungsbeispiels ist folgende: Für den Ausgang des Äquivalenz-Stromkreises 6, der das abhängige Veränderliche abgibt, wird derjenige Zustand, bei welchem das Unterbrechungselement 5 schließt, d.h. der Glühkörper 4 unter Spannung ist und leuchtet, durch "I" bezeichnet. Durch "0" ist derjenige Zustand (oder Pegel) bezeichnet, wenn das Unterbrechungselement 5 unterbrochen hat, d.h. der Glühkörper 4 stromlos ist. Die logischen Zustände an den
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Eingängen des Äquivalenz-Stromkreises 6 werden ebenfalls mit "I" und "0" bezeichnet. Der lineare Teilerzweig des Spannungsteilersystems mit Widerständen 8, 10 ist derart bemessen, daß an dem entsprechenden Eingang des Äquivalenz-Stromkreises 6, unterhalb eines Schwellenwertes, der niedriger als die Betriebsspannung des Entladungsgefäßes 12 liegt, "0" Wert angegeben wird. Bei höheren Schwellenwerten erscheint aber der Wert "I". Die Einstellung des den spannungsabhängigen Widerstand 7 enthaltendes Teilerzweiges ist so bemessen, daß an die entsprechenden Eingängen des Äquivalenz-Stromkreises 6 bis zu einem Schwellenwert, der unterhalb der Netzspannung liegt, ein 11O'1 Pegel, über diesem Schwellenwert aber der Wert "I" erscheint. (An dieser Stelle it daran zu erinnern, daß wenn das Entladungsgefäß 12 nicht brennt, an seinen Enden die Netzspannung besteht).
Aufgrund der obigen Erläuterungen ist erkennbar, daß die logischen Pegel an den zwei Eingängen des Äquivalenz-Stromkreises 6 nur in zwei Fällen identisch sind. Wenn die Brennspannung des Entladungsgefäßes 12 ihren konstanten Wert noch nicht erreicht hat, so liegt an beiden Eingängen der logische Pegel "0". Im Falle, wenn das Entladungsgefäße 12 ausgelöscht ist, ist an beiden Eingängen der logische Pegel "I" vorhanden. Als Ergebnis der an sich bekannten logischen Funktion des Äquivalenz-Stromkreises 6 sperrt in beiden Fällen das Unterbrechungselement 5, so daß über den Glühkörper 4 Strom fließt, und der Glühkörper 4 leuchtet. Im Falle, wenn das Entladungsgefäß 12 an konstant gewordener Brennspannung in Betrieb ist, sind die logischen Pegel der Eingänge verschieden. Im vorliegenden Falle besteht der logische Pegel "I" an dem Eingang des linearen Stromzweiges, der logische Pegel "0" am spannungsabhängigen Teilerzweig, wobei über den Glühkörper 4 kein Strom fließen kann, da das Unterbechungselement 5 in
AS
offener Stellung ist.
Fig. 2 zeigt eine typische Regelungsablaufkurve in einem Diagramm, das aufgrund der Lichtstärke der Glühlampe und des Glühkörpers M- in Funktion der Brennspannung des Entladungsgefäßes 12 aufgenommen wurde. Die charakteristischen Spannungswerte bzw. Schwellenspannungen werden nachstehend erläutert:
U4 wird als Netzspannung angenommen, die im dargestellten Beispiel 220 V betragen soll. Wenn mit einer solchen Netzspannung z.B. das Entladungsgefäß 12 einer Hochdruck-Natriumdampflampe gespeist wird, so ist die Brennspannung dieser Lampe im Moment der Einschaltung sofort ca. 30 Volt.
Im Laufe der Aufwärmung steigt die Brennspannung kontinuierlich, aber bedeutendes Licht wird nur dann abgestrahlt, wenn die Brennsparmung z.B. den Wert von 50 Volt erreicht hat. Es ist also zweckmäßig, die Lichtstärke des Glühkörpers 4· von diesem Moment an abnehmen zu lassen. Dieser charakteristische BrennspannungsSchwellenwert ist mit Ul bezeichnet. Von diesem Punkt an steigt die Lichtstärke des Entladungsgefäßes 12 sehr steil an, bis dieses den konstanten Betriebsspannungswert (ca. 100 Volt) erreicht. Dieser Wert ist mit U2 bezeichnet. Bei diesem Schwellenwert ist der über den Glühkörper M- fließende Strom auszuschalten. Die Brennspannung einer modernen Hochdruck-Natriumdampflampe überschreitet den Wert von 16 0 Volt bei einer Netzspannung von 220 Volt nicht. Falls der Schwellenwert I am Eingang des Äquivalenz-Stromkreises, der mix dem spannungsabhängigen Teilerzweig verbunden ist, auf einen höheren Spannungswert als 16 0 Volt eingestellt wird, ist erreichbar, daß über den Glühkörper 4 ein Strom nur dann fließen kann, wenn das Entladungsgefäß 12 schon oder noch nicht brennt.
Fig. 3 zeigt eine kompakt aufgebaute Ausführungsform der elektrischen Beleuchtungseinheit gemäß der Erfindung in prinzipieller Darstellung im Schnitt. Hier ist die Erfindung in Form einer Beleuchtungseinheit realisiert, die gleiche Abmessungen wie allgemein Übliche Beleuchtungsglühlampen besitzt, und gegen solche ohne jegliche Hilfsmittel und Maßnahmen austauschbar ist. In dem Kolben 13 sind der Glühkörper und das Entladungsgefäß 12 einer Hochdruck-Natriumdampflampe angeordnet, die mittels aus Metall hergestellte Halter 16, 17, 18 und 19, die gegenüber dem Glaskolben 13 über eine Metall-Glas-Verbindung hermetisch abgedichtet sind, gehalten werden. Der Glaskolben 13 ist ein herkömmlicher Glühlampenkolben, wobei seine Abmessungen und seine Form, wie auch die Gestaltung dieses Kolbens den herkömmlichen Parametern von Glühlampen entspricht. Das Entladungsgefäß 12 kann entsprechend einem Ausführungsbeispiel gemäß der ungarischen Anmeldung Nr. 75/81 angeordnet werden. Um den Halsteil des Glaskolbens 13 ist ein an diesen Halsteil anpassbarer, gegebenenfalls einer Anordnung gemäß der ungarischen Patentanmeldung Nr. 287/81 entsprechender, eine torroidförmiger Induktionsspule enthaltender (eine induktive Impedanz realisierender) drehkörperförmiger Vorsatz 3 angeordnet, den zwecks Berührungsschutzes eine aus isolierendem Material hergestellte Schutzhülle 21 ungibt. In der Schutzhülle 21 sind unterhalb der Spule das Unterbrechungselement 5 und der Äquivalenzstromkreis 6, sowie der im Zusammenhang mit Fig. 1 erwähnte funktioneile Steuerstromkreis angeordnet, der das Spannungsteilersystem 1 erhält und der zweckmäßigerweise aus einem integrierten Stromkreis aufgebaut ist. Die Schutzhülle 21 ist unten an einem herkömmlichen Lampensockel befestigt, dessen an sie:, bekannte Anschlüsse 23, 2H die Netzanschlußausführungen der Lampe sind. Die in Fig. 3 gezeigte sogenannte "räumliche" innere Verbindung der Schaltung entpsiicht der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1.

Claims (13)

  1. PATENTANWAlTSBURO
    PATENTANWÄLTE DIPL-ING. W MEISSNER (1980) DIPL-ING. P. E. MEISSNER DIPL- ING. H.-J PRESTING
    Zugelassene Vertreter vor dem Europäischen Patentamt -Professional Representatives befor· the European Patent Office
    If* Zeichen Ihr Schreiben vom Unsere Zeichen HERBERTSTR. 22, 1000 BERLIN 33
    Pr/Ka/36.402-272 15.01.1982
    Egyesült Izzolämpa es Villamossägi RT. Väci ut. 7 7
    H-1340 Budapest
    Beleuchtungssystem und eine kompakte elektrische Beleuchtungseinheit
    Patentansprüche:
    Beleuchtungssystem mit wenigstens einer Hochdruck-Gasentladungslampe und mit wenigstens einer Glühlampe, wobei das Entladungsgefäß der Gasentladungslampe und der Glühlampenkörper, insbesondere die Glühwendel gegebenenfalls in einem einzigen lichtdurchlässigen äußeren Glaskolben angeordnet ist, der einen von der äußeren Umgebung hermetisch abgedichteten Vakuum- oder Gasraum einschließt, wobei in einer Reiheschaltung wenigstens eine Gasentladungs lampe oder ein Entladungsgefäß, ein strombegrenzender Vtr satz, wenigstens eine Glühlampe oder ein Glühkörper und ein steuerbares Unterbrechungselement angeordnet sind und das Unterbrechungselernent über einen Steuerstromkreis ver fügt, dadurch gekennzeichnet, daß als Steuerstromkreis ^ Unterbrechungselementes (5) eine Schaltungsanordnung, die eine Äquivalenzfunktion mit zwei Veränderlichen
    TELEX TELEGRAMM TELEFON BANKKONTO POSTSCHECKKONTO 1-85644 INVENTION BERLIN BERLINER BANK AQ. P MEISSNER BLN-W invend BERLIN 030/89160 37 BERLIN 31 404737-103 030/89130 26 36Θ5716Ο0Ο
    vorgesehen ist, daß ein Ausgang des Äquivalenz-Stromkreises (6) mit dem Glühkörper (4), der mit dem letzteren in Reihe geschaltet ist, an den Steuereingang des Unterbrechungselementes (5) angeschlossen ist, wobei die Eingänge an die Teilerabzweigungen eines Spannungsteilersystems (11) angeschlossen sind, die zwischen die Pole des Entladungsgefäßes (12) eingefügt sind, und daß Teilerzweige vorhanden sind, deren Zahl mit denjenigen der Eingänge des Äquivalenz-Stromkreises (6) übereinstimmt.
    10
  2. 2. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Teilerzweig des Spannungsteilersystems (11) ein spannungsabhängiges Element, beispielsweise einen VDR-Widerstand (7), eine Glimmlampe usw. enthält.
  3. 3. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens an einem Eingang ein analoger Äquivalenz-Stromkreis (6) angeschlossen ist.
  4. 4. Beleuchtungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein analoges Unterbrechungselement (5) vorgesehen ist.
  5. 5. Beleuchtungssystem nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterbrechungselement (5) ein Triac ist.
  6. 6. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladungsgefäß (12) und der Glühkörper (4) ohne Vorhandensein eines gemeinsamen Berührungspunktes miteinander parallel geschaltet an das Netz (1) angeschlossen ist.
  7. 7. Beleuchtungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekenn-
    zeichnet, daß das Netz (1) mit seinem einen Pol am gemeinsamen Pol des Glühkörpers (H) und des Vorsatzes (3) angeschlossen ist, wobei der andere Pol des Netzes (1) an den gemeinsamen Pol des Entladungsgefäßes (12) und des Unterbrechungselementes (5) angeschlossen ist.
  8. 8. Elektrische Beleuchtungseinheit, die über einen gegenüber der Umgebung hermetisch abgedichteten, ein Vakuum oder eine Gasfüllung enthaltenden äußeren Glaskolben, ein an Stromeinleitungshaltern elektrisch und mechanisch befestigtes Entladungsgefäß, einen Glühkörper, einen mit dem Entladungsgefäß in Reihe geschalteten strombegrenzenden Vorsatz, ein mit dem Glühkörper in Reihe geschaltetes steuerbares Unterbrechungselement und eine das Unterbrechungselement steuernde Vorsatzeinheit beinhaltende Steuerungsschaltungsanordnung verfügt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Entladungsgefäß (12) und ein Glühkörper (4) vorgesehen sind, die aus dem äußeren Glaskolben (13) voneinander isoliert über stromeinleitende Haltern (16, 17, 18, 19), die in dem Kolbenraum kontaktlos angeordnet sind, herausgeführte elektrische Anschlüsse besitzen.
  9. 9. Elektrische Beleuchtungseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorsatzeinheit vorgesehen ist, die außerhalb des Gas- oder Vakuumraumes des Glaskolbens (13), in welchem sich das Entladungsgefäß (12) und der Glühkörper (4) befinden, angeordnet ist, die einen mit dem einen stromeinleitenden Halter des Entladungsgefäßes (12) in Reihe geschalteten strombegrenzenden Vorsatz (3), ein mit dem stromeinleitenden Halter (17) des Glühkörpers (4) in Reihe geschaltetes steuerbares Unterbrechungselement (5) und <τΛ-ne dieses Unterbrechungselement (5) steuernde Schaltung;, -ι:■-Ordnung enthält, die von einem Spannungsteilersysterr. C"'.'ί ϊ , das zwischen den stromeinleitenden Haltern (18, 19) <_ Entladungsgefäßes (12) liegt und einem Äquivalenz-Strom-
    kreis (6) mit zwei Veränderlichen gebildet ist.
  10. 10. Beleuchtungseinheit nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Netzanschlußpole (23, 24) des Vor-Satzes (3) an einem Lampensockel (22) geführt sind, der an eine standardisierten Fassung anschließbar ist.
  11. 11. Beleuchtungseinheit nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehkörperförmige Vorsatzeinheit vorgesehen ist, die den äußeren Halsteil des Glaskolbens (13) umschließt und an den Halsteil des Glaskolbens (13) wenigstens über einen bestimmten Bereich angepaßt ist.
  12. 12. Beleuchtungseinheit nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals teil des Glaskolbens (13) an den Vorsatz und der Vorsatz an den Lampensockel mittels einer nur durch Zerstörung entfernbare, feste Verbindung angeschlossen ist.
  13. 13. Beleuchtungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7 bzw. 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß als Gasentladungslampe eine Natriumdampflampe, Metallhalogenlampe oder Quecksilberlampe bzw. ein entsprechendes Entladungsgefäß
    (12) verwendet ist.
DE3201575A 1981-02-06 1982-01-15 Beleuchtungsanordnung mit einer Hochdruckgasentladungslampe und einer Glühlampe Expired DE3201575C2 (de)

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