DE703298C - Elektrische Mischlichtlampe zum Betrieb an Niederspannungsnetzen - Google Patents

Elektrische Mischlichtlampe zum Betrieb an Niederspannungsnetzen

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DE703298C
DE703298C DE1939P0078581 DEP0078581D DE703298C DE 703298 C DE703298 C DE 703298C DE 1939P0078581 DE1939P0078581 DE 1939P0078581 DE P0078581 D DEP0078581 D DE P0078581D DE 703298 C DE703298 C DE 703298C
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DE
Germany
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discharge
mixed light
light lamp
electrodes
neon
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Application number
DE1939P0078581
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English (en)
Inventor
Dr Hermann Krefft
Dr Martin Reger
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/96Lamps with light-emitting discharge path and separately-heated incandescent body within a common envelope, e.g. for simulating daylight

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Elektrische Mischlichtlampe zum Betrieb an Niederspannungsnetzen Die gebräuchlichen Quecksilberhochdrucklampen mit festen Glühelektroden zeichnen. sich zwar durch äußerst hohe Lichtausbeuten aus, haben jedoch den Nachteil, daß ihre Lichtfarbe von der des Tageslichtes erheblich abweicht, und zwar hauptsächlich wegen des geringen Anteiles der roten Strahlung. Zur Verbesserung der Lichtfarbe hat man bereits verschiedentlich vorgeschlagen, Quecksilberhochdrucklampen mit Lampen andersfarbiger Lichtausstrahlung, insbesondere mit Glühlampen, zu vereinigen, gegebenenfalls auch in einer mit Gas gefüllten Umhüllungsröhre der Quecksilherhochdruckentladungsröhre eine farbverbessernde zweite Entladungsröhre vorzusehen.
  • Die vorliegende Erfindung geht davon aus, daß die Neonentladung die wirtschaftlichste Lichtquelle für die Erzeugung von rotem Licht ist. Bei der zum Betrieb an Niederspannungsnetzen von z. B. 22o Volt geeigneten Mischlichtlampe nach der Erfindung wird ebenfalls die farbverbessernde Entladung im Hüllgefä.ß der Quecksilberhochdruckentladungsröhre untergebracht, dabei aber in neuartiger Weise ein mit Neonfüllung versehener weiter, kugel- oder birnenförmiger Hüllkolben verwendet, und in diesem werden die Glühelektroden für die farbverbessernde Neonentladung so angeordnet, daßeine nur 2o bis 40 Volt aufnehmende Aureolentladung ohne positive Säule entsteht, ferner werden die Glühelektroden der Neonentladung durch einen Widerstand oder durch einen Schalter miteinander verbunden und mit der ebenfalls feste Glühelektroden aufweisenden Quecksilberhochdruckentladungsröhre in Reihe geschaltet. Die hierbei in der Neonatmosphäre entstehende Aureolentladung ist an sich bekannt. Zu ihrer Erzeugung ist erforderlich, daß die Wandung des Lampengefäßes von den Elektroden verhältnismäßig weit. entfernt ist und daß die Glühelektroden einander so weit genähert sind, daß zwischen ihnen keine positive Entladungssäule entsteht. Beide Elektroden sind vielmehr von negativen Glimmlichtern, die gegebenenfalls ineinander übergehen, allseitig umschlossen, so daß die Elektroden den Kern von diffusen, aureolartigen Lichterscheinungen bilden.
  • Die neuartige Mischlichtlampe kann trotz der Reihenschaltung der Aureolentladttngsstrecke in der Neinfüllung und der Quecksilberhochdruckentladungsröhre an üblichen Netzspannungen von z. B. 22o Volt einwandfrei gezündet «erden, weil beim Zündvorgang die gesamte Netzspannung zunächst nur an der Quecksilberentladung liegt. Erst nach erfolgter Zündung tritt zwischen den Elektroden der Neonentladung ein Spannungsunterschied auf, entweder infolge des Spannungsabfalles an dem die Neonentladungsstrecke überbrückenden, geeignet bemessenen Parallelwiderstand. oder weil der zu ihr parallel liegende Schalter von Hand oder selbsttätig geöffnet wird. Da die Aureolentladung ohne positive Säule nur eine Betriebsspannung von etwa 2o bis 4.o Volt benötigt, verbleibt für die eine sehr hohe Lichtausbeute besitzende Quecksilberhochdruckentladung der weitaus größte "feil der Netzspannung, so daß sich ein guter Gesamtwirkungsgrad ergibt, insbesondere dann, wenn zur Strombegrenzung Impedanzwiderstände verwendet werden, die bekanntlich hohe Entladungsbrennspannungen ermöglichen. Es hat sich gezeigt, daß infolge der guten Rotausbeute der Aureolentladung die verhältnismäl;fig geringe, auf sie entfallende Leistung ausreicht, um eine befriedigende Mischlichtfarbe zu erhalten.
  • Mit Vorteil wird eine Quecksilberhochdruckentladungsröhre mit sehr hohem Betriebsdampfdruck von z. B. 5 Atm., gegebenenfalls aber auch 5o Atm. und mehr, und demzufolge sehr kleinen Abmessungen benutzt. Es ergibt sich dann der Vorteil einer besonders gleichmäßigen Ausleuchtung des Hüllkolbens, da beide Entladungen weitgehend in die Mitte des Hüllkolbens gerückt werden können.
  • Der Strombegrenzungswiderstand kann in die Lampe mit eingebaut sein. In den Fällen, in denen ein besonders hoher Rotgehalt der Mischlichtlampe gewünscht wird, kann er aus einer im Hüllkolben untergebrachten kleinen Glühlampe bestehen, der beiden Entladungsstrecken vorgeschaltet ist. Eine solche Ausführungsform ist insbesondere für Gleich-Strombetrieb, der einen Ohmschen Vorschalt widerstand verlangt, zweckmäßig.
  • Zur weiteren Verbesserung der Farbe bzw der Lichtausbeute kann der Hüllkolben mil einer Leuchtstoffschicht versehen sein oder aus einem Leuchtstoff enthaltenden Glas be stehen. Zur Anregung der Leuchtstoffe kann die Strahlung der Neonentladung und"lodei die der Quecksilberhochdruckentladung dienen, deren Entladungsgefäß dann naturgemä£ aus einem ultraviolettdurchlässigen Glas oder Quarz besteht.
  • Bei der bekannten Mischlichtlampe, bei der eine langgestreckte Quecksilberhochdruckentladungsröhre von einer engen, mit Neonfüllung versehenen Hüllröhre konzentrisch umschlossen ist und an beiden Enden der Hüllröhre die Glühelektroden für die Neonentladung in großem Abstand voneinander angeordnet sind, bildet sich in dem engen Ringraum zwischen der Quecksilberentladungsröhre und der Hüllröhre eine Neonentladung mit positiver Leuchtsäule aus. Diese liefert aber nur dann eine brauchbare Lichtausbeute und eine genügende Rotzumischung, wenn eine lange Entladungsstrecke zur Verfügung steht, die naturgemäß eine hohe Zünd- und Brennspannung erfordert und einen unmittelbaren Netzbetrieb der Mischlichtlampe unmöglich macht.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele von Mischlichtlampen nach der Erfindung für den Anschluß an üblichen Netzspannungen schematisch in Ansicht dargestellt.
  • Abb. i zeigt eine Mischlichtlampe, bei der in einem weiten, kugelförmigen Hüllkolben r eine Queeksilberhochdruckentladungsröhre 2 mit durch die Entladung geheizten, aktivierten Glühelektroden ,3 angeordnet ist. Der Hüllkolben enthält Neongas von niedrigem Druck, etwa 0,5 bis 5 mm Hg. Im Hüllgefäß sind ferner zwei mit Oxyden aktivierte Glühelektroden ¢ und 5 in geringem Abstande voneinander und mit großem, etwa 3 cm betragenden Abstand von der Hüllkolbenwandung angeordnet, so daß zwischen den Glühelektroden eine Aureolentladung ohne positive Säule zustande kommt, die nur 2o bis 40 Volt Spannungsaufnahme benötigt. Die Glühelektroden 4 und 5 sind über einen Widerstand 6 oder über einen Schalter 7 wie bei der Lampe nach Abb. 2 verbunden. Die eine dieser Elektroden 4 ist mit einer zweiten Leitung unmittelbar mit einer Elektrode 3 der Qttecksilberentladungsröhre 2 verbunden, während die Leitung der anderen Elektrode 5 zu dem Bodenkontakt S des Sockels 9 führt. Die zweite Elektrode der Quecksilberentladungsröhre ist mit der Sockelhülse g verbunden.
  • Die Mischlichtlampe wird über einen Strombegrenzungswiderstand, z. B. eine Drosselspule i o, mit dem Netz verbunden. Nach dem Einschalten zündet die Quecksilberentladung sofort, da ihre Elektroden 3 unmittelbar bzw. über den Widerstand 6 an der Netzspannung liegen. Zur Erleichterung der Zündung kann noch eine Hilfselektrode i i nahe einer Hauptelektrode in der Quecksüberentladungsröhre 2 angeordnet sein. Diese Hilfselektrode i i ist über .einen hohen Widerstand i-, an die zweite Netzleitung, die zu dem Sockelbodenkontakt 8 führt, angeschlossen, Nach dem Zünden der Quecksilberentladung tritt am Widerstand 6 ein Spannungsabfall auf, der ausreicht, um nach Aufheizung der Elektroden q. und 5 zwischen diesen eine Entladung in der Neonfüllung des Hüllgefäßes i einzuleiten. Wegen der hierbei noch etwas absinkenden Spannung fließt dann nur noch ein kleiner Teilstrom durch den Widerstand 6, während der Hauptanteil des Stromes zwischen den Elektroden q. und 5 übergeht.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 unterscheidet sich von dem vorhergehenden dadurch, daß in die Überbrückungsleitung der beiden Elektroden q. und 5 noch ,ein Schalter 7 gelegt ist. Dieser Schalter 7 ist als Bimetallschalter ausgebildet und kann seine Heizung von einer besonderen Heizwicklung 15 oder auch unmittelbar durch die Wärmewirkung der und 5 erhalten. Während also die Ausführung nach Abb. i ein Zünden beider Entladungen ohne irgendwelche Schaltvorgänge ermöglicht, wird bei dieser Ausführung der Nebenschluß der beiden Elektroden q. und 5 nach ,einer gewissen Anheizzeit unterbrochen, worauf die Neonentladung zündet. Der Schalter könnte naturgemäß auch außerhalb der Lampe angebracht sein und von Hand bedient werden. Bei seiner Ausbildung als selbsttätig wirkender Bimetallschalter wird seine Zeitkonstante zweckmäßig so bemessen, daß er während des Einbrennvorganges der Quecksilberentladung geschlossen bleibt und erst geöffnet wird,. wenn die Quecksilberentladung annähernd ihren Betriebszustand erreicht hat. Nach dem Ausschalten des Schalters 7 wird die Heizwicklung 15 weiter vom Strom durchflossen und hält den Schalter offen. Bei dieser Ausführung wird der durch den Nebenwiderstand 6 verursachte Verlust vermieden.
  • An Stelle der als Strombegrenzer dienenden Drosselspule i o könnte auch ein als Glühdraht ausgebildeter Widerstand dienen, der zweckmäßig im Innern des Hüllgefäßes untergebracht und .in die Leitung zwischen der Elektrode 5 und der Abzweigung zum hochohmigen Widerstand 12 .eingebaut wird. Es könnte aber auch mit der Mischlichtlampe eine Glühlampe in Reihe geschaltet oder aber auch diese Glühlampe mit in das Hüllgefäß i eingebaut werden. Diese Ausführungen sind mit eingebautem Glühdraht .oder eingebauter Glühlampe besonders zweckmäßig bei Betrieb der Mischlichtlampe an Gleichstromnetzen. Um eine Überlastung des Glühdrahtes bzw. der Glühlampe während des Einbrennvorganges der Quecksilberentladung, die dabei bekanntlich eine erhöhte Stromaufnahme zeigt, zu verhindern, empfiehlt es sich, in die überbrückungsleitung der beiden Elektroden q. und 5, also in Reihe mit dem Schalter 7, und damit auch in Reihe _mit dem zwischen der Elektrode 5 und dem Bodenkontakt 8 liegenden, in Abb.2 nicht dargestellten zusätzlichen Glühdraht (bzw. Glühlampe) noch einen besonderen Widerstand 13 zu legen, der nach dem Öffnen des Schalters 7 mit abgeschaltet wird. Der Widerstand 13 wird zweckmäßig so bemessen, daß er den Strom während des Anlaufvorganges der Quecksilberdampfentladung auf einen der Glühlampe zuträglichen Wert begrenzt. Er nimmt dann etwa einen Spannungsabfall von q.o bis 5o Volt auf, bei welcher die Spannung die Neonentladung noch nicht zündet.
  • Zur weiteren Erhöhung des Rotgehaltes kann an der Innenseite des Hüllgefäßes i eine Leuchtstoffschicht i q. angebracht werden, die durch die Strahlung der Quecksilberentladung und; oder durch die der Neonentladung anregbar ist. Die Leuchtstoffe könnten auch in dem Glas des Hüllgefäßes selbst enthalten sein. Auch kann das Hüllgefäß mattiert oder mit besonderen lichtstreuenden oder färbenden Zusätzen versehen sein, um die Mischung der verschiedenfarbigen Lichtquellen und deren Gesamtstrahlung zu verbessern. Da die Neonentladung nur etwa 20 Volt Betriebsspannung benötigt, ist :es möglich, mehrere solcher Entladungen in Reihe mit der Quecksilberentladung zu legen, wobei die Mischlichtlampe insgesamt immer noch an gebräuchlichen Netzspannungen von z. B. 220 Volt betrieben werden kann. Dabei kann jede der Neonentladungsstrecken einen eigenen Überbrückungswiderstand oder -sehalter erhalten, oder es kann für sämtliche Neonentladungsstrecken eine gemeinsame überbrückung vorgesehen sein. Man erzielt durch das Zuschalten weiterer Neonentladungen eine weitere starke Erhöhung der Rotstrahlung der Mischlichtlampe.
  • Die elektronenemittierenden Elektroden q. und 5 ]der Aureolentladung können, wie dargestellt, direkt oder auch indirekt geheizt sein. In letzterem Falle sind die Heizdrähte der beiden Elektroden durch die den Widerstand 6 oder durch die den Widerstand 13 nebst Schalter 7 enthaltende Leitung überbrückt.

Claims (4)

  1. PATrN TANsrrÜci-it:: i. Elektrische Mischlichtlampe zum Betrieb an Niederspannungsnetzen von z. B. 22o Valt, dadurch gekennzeichnet, daß in einem mit Neonfüllung versehenen weiten, kugel- oder birnenförmigen Hüllkolben einer Quecksilberhochdruckentladungsröhre mit festen Glühelektroden eine nur etwa 2o bis 40 Volt aufnehmende Aureolentladung ohne positive Säule angeordnet ist, deren durch einen Widerstand und,`oder einen Schalter miteinander verbundene Glühelektroden mit der Quecksilberhochdruckentladungsröhre in Reihe geschaltet sind.
  2. 2. Mischlichtlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Vorschaltwiderstand eine passend bemessene Glühlampe dient, die mit der Mischlichtlampe in einer gemeinsamen Leuchte oder in der Mischlichtlampe selbst untergebracht ist.
  3. 3. Mischlichtlampe nach Anspruch i bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden der Aureolentladung über einen selbsttätigen Schalter verbunden sind, dessen Zeitkanstante so bemessen ist, daB er sich erst nach annähernder oder vollkommener Erreichung des Betriebszustandes der Quecksilberentladung öffnet.
  4. 4. Mischlichtlampe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hüllkolben eine durch die Strahlung der Quecksilberhochdruckentladung und/oder die der Neonentladung anregbare Leuchtstoffschicht trägt oder aus einem solche Stoffe enthaltenden Glas besteht.
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