DE3203066C2 - Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung mit zwei gegenpolig geschalteten Dioden - Google Patents
Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung mit zwei gegenpolig geschalteten DiodenInfo
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Abstract
Es wird ein Halbleiterbauelement mit P-leitendem Substrat, darauf liegender N-leitender Epitaxialschicht, an der Grenzfläche zwischen Substrat und Epitaxialschicht angeordneter N-leitender erster Zone und sich durch die Epitaxialschicht hindurch bis zu einem ersten PN-Übergang mit der ersten Zone erstreckender zweiter Zone beschrieben. Um eine leicht in einen monolithischen, integrierten Schaltkreis einzubauende Schutzschaltung gegenüber hohen Spannungssprüngen zu schaffen, weist das Halbleiterbauelement mit Abstand von der zweiten Zone eine P-leitende, dritte Zone auf, die sich durch die Epitaxialschicht hindurch bis zu einem zweiten PN-Übergang mit der ersten Zone erstreckt. Mit Hilfe von Außenkontakten an der dritten bzw. zweiten Zone lassen sich der erste und zweite PN-Übergang als Schutzschaltung in Form von gegeneinandergeschalteten Zenerdioden koppeln.
Description
2. Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung In der Zeitschrift IEEE Transactions on Electron Denach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vices, Band ED-18, No. 4, April 1971, Seiten 249 bis 257
erste Emitterzone (22) und der erste PN-Übergang wird eine Halbleiterschaltungsanordnung nach dem
(24) die zweite Emitterzone (26) umgeben. 50 Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beschrieben, die als
3. Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung Schutzschaltung dient und aus zwei gegeneinander
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, (»buck-to-back«) geschalteten Dioden besteht, wobei
die Dioden nicht als Zenerdioden ausgeführt sind.
— daß eine den anderen Leitungstyp (N) aufwei- Aus der Zeitschrift Electronics, 16. September 1976,
sende zweite vergrabene Zone (34) mit Abstand 55 Seiten 106 bis 112, ist es ferner bekannt, mit Hilfe einer
von der ersten vergrabenen Zone (16) zwischen vergrabenen N+-Zone und einer P-Isolations-Diffu-Substrat
(12) und Epitaxialschicht (18) angeord- sionszone eine Halbleiterschaltungsanordnung mit Zenet
ist, nerdioden herzustellen. In dieser Druckschrift wird auch
— daß sich eine den einen Leitungstyp (P) aufwei- eine unter der Oberfläche liegende Zenerdiode (Fig. 1,
sende dritte Emitterzone (36) von der Außenflä- 60 Seite 106) beschrieben, die dadurch zu erzeugen äst, daß
ehe (20) durch die Epitaxialschicht (18) hindurch durch eine erste Diffusion eine enge aber tiefe P+-Zone
bis zur zweiten vergrabenen Zone (34) erstreckt im N-leitenden Körper des Siliziumsubstrats gebildet
und diese unter Bildung eines dritten PN-Über- wird. Nach dem anschließenden Herstellen einer übligangs
(38) kontaktiert, chen P-Basis folgt ein vollständiges Abdecken der
— daß eine den einen Leitungstyp (P) aufweisende 65 P+-Zone mit einer N+-Emitterzone. Ein solches Bauelevierte
Emitterzone (40) mit Abstand von der ment bricht dort durch, wo die Dotierstoffkonzentration
dritten Emitterzone (36) von der Außenfläche am größten ist, nämlich zwischen den P+- und N+-Zo-(20)
aus durch die Epitaxialschicht (18) hindurch nen. Da der P+-Bereich vollständig durch die N+-Diffu-
sionszone abgedeckt wird, tritt der Lawinendurchbruch
im Innern des Siliziumkörpers und nicht an der Oberfläche, wie bei den meisten Zenerdioden, auf. Dieser »vergrabene«
Durchbruch vermindert das Rauschen und verbessert die Langzeitstabilität.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine in eine monolithisch integrierte Halbleiterschaltungsanordnung
einzubauende Anordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, die einfach herstellbar
ist und ein verbessertes Betriebsverhalten aufweist Die erfindungsgemäße Lösung wird im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1 beschrieben. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung werden in den Unteransprüchen
angegeben.
Ein wesentlicher Vorteil der in einen monolithischen, integrierten Schaltkreis einzubauenden Schaltungsanordnung
sind der erste und der zweite PN-Übergang, die gemeinsam als gegeneinander geschaltete Zenerdioden
wirken, wenn eine Spannungsdifferenz zwischen dem ersten und dem zweiten Leiter vorliegt
der Zeichnun** wird die Erfindung näher erläutert
Es zeigt
F i g. 1 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Halbleiterschaltungsanordnung in Draufsicht;
Fig.2 einen Querschnitt längs der Linie 2-2 von
Fig.3 ein Diagramm betreffend die Änderung des
Stroms (I) als Funktion der Spannung (V) in einem Abschnitt
der Halbleiterschaltungsanordnung;
F i g. 4 ein Schaltbild mit einer Darstellung einer weiteren Betriebsweise der Halbleiterschaltungsanordnung;
F i g. 5 ein Schaltbild der Halbleiterschaltungsanordnung gemäß F i g. 1 und 2; und
F i g. 6 in einem Diagramm die Änderung des Stroms (I) als Funktion der Spannung (V) in der gesamten HaIbieiterschaltungsanordnung
nach F i g. 1 und 2.
In den F i g. 1 und 2 wird eine insgesamt mit 10 bezeichnete Halbleiterschaltungsanordnung dargestellt
Hierzu gehören ein hclbleitendes Substrat 12 des einen
Leitungstyps, z. B. P-Leitung, welches mit einer Substrathauptoberfläche 14 an weitere Bereiche innerhalb
der Schaltungsanordnung 10 angrenzt An einen Bereich der Substrathauptoberfläche 14 stößt eine erste
vergrabene Zone 16 des anderen Leitungstyps, hier N-Leitung an. Über der Substrathauptoborfläche 14 befindet
sich eine Epitaxialschicht 18 des anderen Leitungstyps, welche auch die erste vergrabene Zone 16 derart
abdeckt, daß diese Zone als vergrabene Schicht vorliegt. Die Epitaxialschicht 18 besitzt eine der Substrathauptoberfläche
14 gegenüberliegende Außenfläche 20.
Benachbart zur Außenfläche 20 wird eine den ersten Leitungstyp aufweisende, erste Emitterzone 22 vorgesehen,
die sich durch die Epitaxialschicht 18 bis zum Kontakt mit einem ersten PN-Übergang 24 zur ersten vergrabenen
Zone 16 erstreckt. Ebenfalls benachbart zur Außenfläche 20 wird eine den ersten Leitungstyp aufweisende,
zweite Emitterzone 26 mit Abstand von der ersten Emitterzone 22 so angeordnet, daß sie sich durch
die Epitaxialschicht 18 unter Bilden eines zweiten PN-Obergangs
28 bis zur ersten vergrabenen Zone 16 erstreckt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel umgibt
die erste Emitterzone 22 die zweite Emitterzone 26 volkommen
(vgl. Fig. 1). Ein vollständiges Einschließen ist jedoch nicht in aller Ausführungsbeispielen erforderlich.
Auf eine Schutzschicht 33 aus Siliziumdioxid werden erste und zweite Lei'.rr 30 und 32 so aufgebracht,
daß sic die zweite und erste Emitterzone 26 bzw. 22 an der Außenfläche 20 kontaktieren. Wenn eine Spannung
zwischen dem ersten und zweiten Leiter 30, ?.2 anliegt wirken der erste und zweite PN-Übergang 24 und 28
gewissermaßen als Rücken-an-Rücken in Reihe liegende, d. h. gegeneinandergeschaltete, Zenerdioden.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel besteht eine erste vergrabene Zone 16 aus einer so ausreichend
ausgedehnten, vergrabenen Schicht, daß die erste Emitterzone 22 und der erste PN-Übergang 24 nach F i g. 1
und 2 die zweite Emitterzone 26 im wesentlichen oder vollständig ringförmig umfassen können. Durch diesen
Aufbau wird der innerhalb der ersten vergrabenen Zone 16 als leitender Pfad für Ströme zwischen dem ersten
und zweiten PN-Übergang 24, 23 während eines kontrollierten Lawinendurchbruchs wirksame Bereich vergrößert.
Gemäß F i g. 2 kann die erste Emitterzone 22 das Substrat 12 auch an der Peripherie der ersten vergrabenen
Zone 16 berühren.
In F i g. 1 und 2 wird ferner ein zweites Ausführungsbeispiel
der HalbleiterschaltungsanorJ-ung dargestellt
Dieses Ausführungsbeispie! besitzt ährdiche Zonen wie
das erste. Der Substrathauptoberfläche 14 des Substrats 12 liegt zunächst eine zweite vergrabene Zone 34 an, die
den zweiten Leitungstyp besitzt. Die Zone 34 wird ähnlieh
wie die erste vergrabene Zone 16 als vergrabene Schicht ausgebildet. Die beiden vergrabenen Zonen 16,
34 werden jedoch in der Substrathauptoberfläche 14 auf Abstand gesetzt Ähnlich der ersten Emitterzone 22
geht von der Außenfläche 20 eine dritte Emitterzone 36 des ersten Leitungstyps aus und erstreckt sich durch die
Epitaxialschicht 18 bis zur zweiten vergrabenen Zone 34 unter Bildung eines dritten PN-Übergangs 38 mit dieser.
Eine mit Abstand von der dritten Emitterzone 36 angeordnete, den ersten Leitungstyp aufweisende, vierte
Emitterzone 40 reicht von der Außenfläche 20 durch die Epitaxialschicht 18 hindurch bis zum Kontakt mit einem
vierten PN-Übergang 42 zur zweiten vergrabenen Zone 34. Schließlich wird auf eine auf der Außenfläche 20
liegende Schutzschicht 33 aus Siliziumdioxid ein dritter Leiter 44 so aufgebracht, daß er Kontakt mit der dritten
Emit'3rzone 36 erhält, und der erste Leiter 30 wird mit der vierten Emitterzone 40 verbunden. Wenn eine Spannung
zwischen dem zweiten und dritten Leiter 32 und 44 anliegt, wirken der dritte und vierte PN-Übergang 38
und 42 als gegeneinander geschaltete Zenerdioden, welche in Reihe mit dem durch den ersten und zweiten
PN-Übergang 24 und 28 gebildeten Zenerdiodenpaar geschaltet sind.
Gemäß F i g. 1 und 2 bestehen die Zenerdioden aus Elementen eines monolithisch integrierten Mikroschaltkreises. Die neue Haibleiterschaltungsanordnung wird auf herkömmliche Weise hergestellt Das Substrat 12 und die Epitaxialschicht 18 werden aus einkristallinem Silizium so gebildet, daß sie spezifische Widerstände von 25 bis 50 Ohm · cm bzw. 1 bis 6 Ohm · ein besitzen Nach dem Erzeugen der vergrabenen Zonen 16,34 wird die Epitaxialschicht 18 bis zu einer Dicke von etwa 10 bis 14 Mikrometer so aufgewachsen, daß sie eine Dotierstoff-Konzentration von etwa 5 · 1015 Atome/cm3 erhält. Die Epitaxialschicht besitzt an ihrer Außenfläche einen Flächenwiderstand von etwa lOOOÖhm/Quadrat. Unter Verwendung standardisierter Fotolithografie-Techniken werden in einer Maske aus Fotolack Öffnungen begrenzt, durch die P+-Zonen auf bekannte Art einzudiffundieren sind. Diese P+-Zonen besitzen einen Flächenwiderstand von etwa 5 Ohm/Quadrat. Die Leiter können aus fotolithografisch begrenzten Schichten aus Aluminium bestehen, welche auf die Schutzschicht
Gemäß F i g. 1 und 2 bestehen die Zenerdioden aus Elementen eines monolithisch integrierten Mikroschaltkreises. Die neue Haibleiterschaltungsanordnung wird auf herkömmliche Weise hergestellt Das Substrat 12 und die Epitaxialschicht 18 werden aus einkristallinem Silizium so gebildet, daß sie spezifische Widerstände von 25 bis 50 Ohm · cm bzw. 1 bis 6 Ohm · ein besitzen Nach dem Erzeugen der vergrabenen Zonen 16,34 wird die Epitaxialschicht 18 bis zu einer Dicke von etwa 10 bis 14 Mikrometer so aufgewachsen, daß sie eine Dotierstoff-Konzentration von etwa 5 · 1015 Atome/cm3 erhält. Die Epitaxialschicht besitzt an ihrer Außenfläche einen Flächenwiderstand von etwa lOOOÖhm/Quadrat. Unter Verwendung standardisierter Fotolithografie-Techniken werden in einer Maske aus Fotolack Öffnungen begrenzt, durch die P+-Zonen auf bekannte Art einzudiffundieren sind. Diese P+-Zonen besitzen einen Flächenwiderstand von etwa 5 Ohm/Quadrat. Die Leiter können aus fotolithografisch begrenzten Schichten aus Aluminium bestehen, welche auf die Schutzschicht
33 aus Siliziumdioxid aufgebracht werden.
Einer der Vorteile der Halbleiterschaltungsanordnung IO besteht darin, daß die Komponenten des Bauelements,
d. h. die vergrabenen Zonen und die P+-Kontaktzonen zugleich mit anderen, an anderen Stellen innerhalb
des Substrats 12 angeordneten Schaltkreiskomponenten herzustellen sind. Die Schaltungsanordnung
kann daher in einen monolithischen Schaltkreis ohne das Erfordernis zusätzlicher Verfahrensschritte eingebautwerden,
ίο
Die erste Emitterzone 22 und der erste PN-Übergang 24 können die zweite Emitterzone 26 (innerhalb der
Epitaxialschicht 18) umgeben bzw. umschließen. Durch diese Konstruktion wird der innerhalb der ersten vergrabenen
Zone 16 als leitender Pfad zwischen dem ersten und zweiten PN-Übergang 24 und 28 während eines
gesteuerten Lawinendurchbruchs effektiv zur Verfügung stehende Bereich vergrößert. Beispielsweise
wird der effektive Strcrnpfsd zwischen dem dritten und
vierten PN-Übergang 38, 42 in F i g. I durch die Pfeile 46 symbolisiert. Wenn jedoch die erste, P+-leitende
Emitterzone 22 und der zugeordnete erste PN-Übergang 24 die zweite Emitterzone 26 und den zweiten
PN-Übergang 23 umgehen, wird der effektive Strompfad — wie durch die Pfeile 48 in F i g. 1 symbolisiert —
im wesentlichen vervierfacht. Wo der effektive Widerstand des Strompfads durch die vergrabenen N+-Zonen
beispielsweise 40 Ohm betrug, wird der effektive Widerstand in der Schaltungsanordnung somit auf etwa
10 Ohm vermindert.
Diese Verminderung des Widerstandes der N+-Zone
verbessert die Leistungsfähigkeit der gegeneinander geschalteten Zenerdioden als schützendes Schaltungselement.
In F i g. 3 wird in einem Diagramm dargestellt, wie der Strom (I) für einen Abschnitt der neuen Scha'tungsanordnung
von der Spannung (V) abhängt. Für die Halhleiterschaltungsanordnung 10 ergibt sich dabei die
durchgezogene Linie 50, während bisher die gestrichelte Linie 52 galt. Die Widerstandserniedrigung verbessert
den Stromfluß, so daß bei gegebener Spannung, z. B. Vr,
durch das neue Bauelement mehr Strom fließen kann als durch ein bisheriges Bauelement. Die Steigung der neuen
/-V-Kurve 50 ist somit beträchtlich größer als diejenige der bisher gültigen /-V-Kurve 52. Wenn also ein
Spannungssprung die Durchbruchspannung VB — in
Fig. 2 ±12 Volt — übersteigt, kann das neue Bauelement
den resultierenden, hohen Stromimpuls wirksamer aufnehmen und dadurch den Spannungssprung auf einem
minimalen, näher an der ursprünglichen Durchbruchspannung V8 liegenden Wert halten.
Ein weiteres \6irkmal der Halbleiterschaltungsanordnung
10 besteht darin, daß sie oberhalb einer bestimmten Spannung V>
— vergleiche das Diagramm gemäß Fig.4 — auch als parasitärer PNP-Transistor
wirkt Bei geeigneter Vorspannung beginnt der die Epitaxialschicht 18 als Basiszone ausnutzende Transistor 54
als PNP-Transistor zu arbeiten, welcher über den Emitterstrom Ie und den Kollektorstrom Ic einen Strombypass
für die Zenerdioden liefert
Die Ermitterzone dieses Transistors 54 kann entwe- ω
der aus der zweiten Emitterzone 26 oder der dritten Emitterzone 36 bestehen, während die Kollektorzone
des Transistors 54 aus der ersten Emitterzone 22 oder der vierten Emitterzone 40 und die Transistor-Basiszone
durch den zwischen den jeweiligen ersteren Zonen gelegenen Teil der N-leitenden Epitaxialschicht 18 gebildet
werden. Durch diesen Mechanismus wird ein zusätzlicher Strompfad geliefert, der im Sinne einer Minimierung
jeder zusätzlichen Vergrößerung der Betriebsspannung wirkt. In F i g. 3 wird die zusätzliche
Schutzwirkung des parasitären Transistors 54 durch die größere Steigung im oberen Abschnitt 56 der /- K-Kurve
50 charakterisiert.
Fig.5 zeigt ein Schaltbild der Halbleiterschaltungsanordnung
10, in welchem der dritte und vierte PN-Übergang 38,42 als gegeneinander geschaltete Zenerdiode
wirken, welche wiederum in Reihe mit der Gegeneinander-Schaltung der durch den ersten und zweiten
PN-Übergang 24, 28 gebildeten Zenerdioden liegen. Im
Ausführungsbeispiel wird der dritte Leiter 44 mit einer positiven Versorgungsspannung (B+) verbunden, während
der zweite Leiter 32 an Erde liegt. Das Ergebnis des Reihen-Schaltens der gegeneinander geschalteten
Zenerdioden-Gruppen besteht in einer beträchtlichen Ausdehnung des Betriebsspannungsbereichs des Kreises
vor Eintritt der Durchbruchspannung, ohne daß zusätzliche Bearbcitun^sschrit?1? erforderlich wären. Gemäß
? i g. 6 wird der Betriebsspannungsbereich nun von den vorgenannten ±12 Volt auf den größeren Bereich
von etwa ± 25 Volt ausgedehnt.
Ein wesentliches Merkmal der Struktur der Halbleiterschaltungsanordnung
besteht darin, daß unter Zuhilfenahme von für integrierte Schaltkreise üblichen Herstellungsschritten
ohne das Erfordernis zusätzlicher Bearbeitungsgänge ein verbessertes Betriebsverhalten betreffend
''e Schutzwirkung zu erreichen ist. Die Herstellung der Schutzschaltungsanordnung kann leicht in
vorhandene Produktionsverfahren eingepaßt bzw. eingearbeitet werden, beispielsweise wenn ein Basis-Eingangsschutz
und ein Emitter-Acsgangsschutz gegenüber elektrostatischer Entladung oder elektrischer
Überlastung in monolithischen integrierten Schaltkreisen gewünscht werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung (10) — daß der dritte und der vierte PN-Übergang (38,
mit zwei gegenpolig geschalteten Dioden, bestehend 5 42) mit Hilfe eines die dritte Emitterzone (36)
aus: kontaktierenden Leiters (44) bei Anlegen einer
Spannung zwischen den zweiten und dritten
— einem Substrat (12) eines Leitungstyps (P) mit Leiter (32, 44) als in Reihe mit den durch den
einer Substrathauptoberfläche (14), ersten und zweiten PN-Übergang (24,28; gebil-
— einer auf der Substrathauptoberfläche (14) an- io deten Zenerdioden liegende, gegeneinander gegeordneten
Epitaxialschicht (18) des anderen schaltete Zenerdioden verbunden sind.
Leitungstyps (4) mit einer der Substrathauptoberfläche (14) gegenüberliegenden Außenflä- 4. Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung
ehe (20), nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
— einer sich von der Außenfläche (20) bis zum 15 durch P-Leitung als einen Leitungstyp.
Substrat (12) erstreckenden ersten Emitterzone 5. Integrierte Halbleiterschaltungsanordnung
(22) des einen Leitungstyps (P), nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
— einer mit Abstand von der ersten Emitterzone daß der zweite Leiter (32) geerdet ist und der dritte
(22) von der Außenfläche (20) aus in der Epitaxi- Leiter (44) an einer positiven Versorgungsspannung
alschicft t (18) ausgebildeten zweiten Emitterzo- 20 (1B+) anliegt
ne (26) des einen Leitungstyps (P),
— wobei die zweite Emitterzone (26) mit einem
ersten Leiter (30) und die erste Emitterzone (22)
mit einem zweiten Leiter (32) kontaktiert ist, so
daß bei Anlegen einer Spannung zwischen dem 25 Die Erfindung betrifft eine integrierte Halbleiterersten
(30) und dem zweiten (32) Leiter zwei schaltungsanordnung gemäß dem Oberbegriff des Pagegenpolig
geschaltete Dioden gebildet wer- tentanspruchs 1.
den, Integrierte Schaltkreise werden oft durch von elek-
dadurchgekennzeichnet, trostatischen Entladungen und elektrischer Überlastung
30 herrührenden, relativ großen Spannungssprüngen be-
— daß zwischen Substrat (12) und Epitaxialschicht schädigt. Die kleinräumige Geometrie in modernen in-(18)
eine erste vergrabene Zone (16) des ande- tegrierten Schaltkreisen kann hohen Energien nicht wiren
Leitungstyps (N) angeordnet ist, die die er- derstehen, so daß PN-Übergänge leicht zerstört werste
Emitterzone (22) umer BHdung eines ersten den. Besonders empfindlich sind in Sperr-Richtung ge-PN-Übergangs
(24) kontaktiert, 35 schaltete Übergänge gegenüber Oberflächendurchbrü-
— daß sich die zweite Emitterzone (26) durch die eben, z. B. bei Durchbruch des Emitter-Basis-Übergangs
Epitaxialschicht (18) hindurch bis zur ersten eines vertikalen NPN-Transistors.
vergrabenen Zone (16) erstreckt und diese un- Es wurden auch bereits Schutzscbaltungen in Chips
ter Bildung eines zweiten PN-Übergangs (28) mit integrierten Schaltkreisen tingebiui, namentlich mit
kontaktiert, und 40 Hilfe von Diodenklemmen an der positiven Versor-
— daß bei Anlegen einer Spannung zwischen dem gungsspannung oder an Erde. Auch gegeneinander geersten
(30) und dem zweiten (32) Leiter der er- schaltete Zenerdioden wurden schon zum Schutz von
ste und der zweite PN-Übergang (24, 28) die Schaltungen benutzt. Die Schutzwirkung entsteht dabei
PN-Übergänge zweier gegenpolig geschalteten dadurch, daß ein kontrollierter Durchbruch eingeleitet
Zenerdioden bilden. 45 wird, wenn die an den Dioden anliegende Spannung
einen bestimmten Wert überschreitet.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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