DE3203442C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine als Pumpe und Turbine betreibbare
hydraulische Maschine gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Bei einer bekannten hydraulischen Maschine gemäß dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1 (JP-54-1 14 648) wird vor Beginn des
Pump- bzw. Turbinenbetriebes das Druckwasser zwischen der Hoch
druckstufe und der Niederdruckstufe zugeführt, wobei zuerst der
Laufradbereich der Niederdruckstufe und danach der Laufradbe
reich der Hochdruckstufe gefüllt wird. Beide Stufen weisen auf
der Druckseite bewegbare Drosselklappen auf, so daß während des
Einfüllens des Druckwassers die Niederdruckstufe und die Hoch
druckstufe durch Schließen der betreffenden bewegbaren Drossel
klappen voneinander getrennt gehalten werden. Nachteilig ist
hierbei, daß zunächst Druck in der Stufe niedrigeren Drucks
aufgebaut wird, weil dieser Druck die Stufe höheren Drucks
zeitweilig beeinflußt, wobei Luft in die Kammer höheren Drucks
eingezogen wird und die Verhältnisse in der Kammer instabil
werden. Weiterhin treten Vibrationen in dieser Kammer auf und
insgesamt wird der Druck in der hydraulischen Maschine unkon
trollierbar. Weiterhin führt die Verwendung von bewegbaren
Drosselklappen in jeder Stufe zu einer konstruktiv aufwendigen
Ausführung. Darüber hinaus müssen die bewegbaren Drosselklappen
sehr genau gesteuert werden. Wenn beispielsweise die hydrauli
sche Maschine plötzlich angehalten werden muß, muß die Stufe
niedrigeren Drucks vor der Stufe höheren Drucks geschlossen
werden, weil sonst der Druck in der Stufe niedrigeren Drucks
außerordentlich hoch werden kann, was im Extremfall zu einer
Zerstörung führen kann. Um dies zu verhindern, müssen die be
wegbaren Drosselklappen sehr genau gesteuert werden, was je
doch, auch wegen der großen Abmessungen der bewegbaren Drossel
klappen sehr schwierig zu erreichen ist. Außerdem ist es, wenn
die hydraulische Maschine mehr als drei Stufen hat, schwierig,
wenn nicht unmöglich, wegen des begrenzten zur Verfügung ste
henden Raumes bewegliche Drosselklappen vorzusehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine hydraulische Maschine gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 derart auszuführen, daß
bei geringerem Konstruktionsaufwand eine stabile Umsteuerung
vom Leerlaufbetrieb in den Pump- bzw. Turbinenbetrieb gewährlei
stet ist.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnen
den Teiles des Patentanspruchs 1.
Dadurch, daß lediglich an der Hochdruckstufe bewegbare Drossel
klappen vorgesehen sind, ist der Konstruktionsaufwand geringer
und die Drosselklappensteuerung einfacher. Gleichzeitig wird
durch das Zuführen des Druckwassers auf der Druckseite der
Hochdruckstufe ein stabilerer Druckaufbau innerhalb der hydrau
lischen Maschine erreicht.
Weiterbildungen der hydraulischen Maschine gemäß Patentanspruch
1 sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine zwei
stufige als Pumpe und Turbine betreibbare hydraulische
Francis-Maschine im Leerlaufbetrieb,
Fig. 2 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung, anhand welcher
das Einfüllen von Druckwasser nach dem Ausblasen von
Luft erläutert wird,
Fig. 3 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung der hydrau
lischen Maschine im Turbinenbetrieb,
Fig. 4 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung einer zwei
stufigen als Pumpe und Turbine betreibbaren hydrauli
schen Maschine im Leerlaufbetrieb zur Veranschaulichung
eines weiteren Verfahrens zur Steuerung der hydrauli
schen Maschine, und
Fig. 5 einen schematischen Längsschnitt durch eine drei
stufige als Pumpe und Turbine betreibbare hydraulische
Maschine im Leerlaufbetrieb zur Veranschaulichung eines
noch weiteren Verfahrens zur Steuerung der hydrauli
schen Maschine.
Im folgenden wird zunächst ein erstes Ausführungsbeispiel eines
Steuerverfahrens anhand der Fig. 1 bis 3 im einzelnen erläu
tert.
Dieses Steuerverfahren ist auf eine mehrstufige Wasser
kraftmaschine in Form einer zweistufigen reversiblen
Francis-Pumpturbine 10 angewandt, die eine lotrecht
angeordnete, drehbar gelagerte Hauptwelle 12 aufweist,
an welcher ein Hochdruckstufen-Laufrad 14 und ein Nie
derdruckstufen-Laufrad 16 in einem vorbestimmten ge
genseitigen Axialabstand montiert sind. Die Hauptwelle 12
und die beiden Laufräder 14 und 16 bilden bewegliche
Bauteile.
Um diese beweglichen Bauteile herum sind feststehende
bzw. ortsfeste Bauteile vorgesehen, die im Untergrund
bzw. Fundament einbetoniert sind. Diese ortsfesten Bau
teile umfassen einen ersten oberen Deckel 18 und einen
ersten unteren Ring 20, die zwischen sich eine Hoch
druckstufen-Laufradkammer 22 zur Aufnahme des Hoch
druckstufen-Laufrads 14 festlegen. Unterhalb des
ersten unteren Rings 20 befinden sich ein zweiter
oberer Deckel 24 und ein zweiter unterer Ring 26, die
zwischen sich eine Niederdruckstufen-Laufradkammer 28
festlegen, in welcher das Niederdruckstufen-Laufrad
16 angeordnet ist. Die beiden Laufradkammern 22 und 28
stehen über einen Verbindungskanal 30 in Verbindung miteinander.
Praktisch in einer mittleren Position des
Verbindungskanals 30 ist ein Leitring
32 angeordnet. In dem Teil des Verbindungskanals
30, an dem er in die Niederdruckstufen-Laufradkammer
28 mündet, ist ein Leitschaufelring 34
vorgesehen.
Außerhalb der Hochdruckstufen-Laufradkammer 22 ist
ein Spiralgehäuse 36 angeordnet, das in seinem Inneren
eine Wirbelkammer 38 bildet. Der Auslaß der Wirbel
kammer 38 und die Laufradkammer 22 stehen miteinander
in Verbindung. Der Einlaß der Wirbelkammer 38 ist über
ein Einlaßventil bzw. -schieber 40 mit einem Druckrohr
42 verbunden, das mit einem nicht darge
stellten oberen Vorrats-Behälter in Verbindung steht.
Im Wasserkanal außerhalb des Hochdruckstufen-Laufrads
14 sind mehrere bewegbare Drosselklappen 44 angeordnet,
die koaxial zur Hauptwelle 12 liegen und zwischen
einer den Wasserkanal versperrenden und einer diesen
öffnenden Stellung verschwenkbar sind. Der Öffnungs
grad dieser Drosselklappen 44 wird durch einen nicht
dargestellten Drosselklappen-Stellmechanismus be
stimmt.
An die Niederdruckstufen-Laufradkammer 28 ist das eine
Ende eines kniestückförmigen bzw. abgebogenen Saug
rohrs 46 angeschlossen, dessen anderes Ende mit einem
nicht dargestellten Ablauf in Ver
bindung steht, der seinerseits mit einem nicht darge
stellten unteren Vorrats-Behälter verbunden ist.
An den die Hochdruckstufen-Laufradkammer 22 begrenzenden
ersten oberen Deckel 18 ist ein erstes Abblaserohr
48 angeschlossen, das über ein erstes
Abblaseventil 50 mit der Außenatmosphäre
in Verbindung steht. An den die Niederdruckstufen-Laufradkammer
28 begrenzenden zweiten oberen Deckel 24
ist andererseits ein zweites Abblaserohr
52 angeschlossen, das über ein zweites Abblaseventil
54 mit der Außenatmosphäre
in Verbindung steht. Die Wirbelkammer 38 und die Hochdruckstufen-Laufradkammer
22 sind durch eine druckwasserbeaufschlagte
Rohrleitung 56 unmittelbar miteinander verbunden.
In der Rohrleitung 56 ist ein Wasserzufuhrventil
58 angeordnet. Weiterhin ist an die Hochdruckstufen-Laufradkammer
22 ein nicht dargestellter Wasserspiegelsenker
angeschlossen.
Im Turbinenbetrieb der Maschine 10
sind sämtliche Ventile bzw.
Schieber 50, 54 und 58 geschlossen. Unter diesen Bedingungen
strömt das Wasser vom oberen Vorrats-Behälter
her als Druckwasser über das Druckrohr 42 und das
Einlaßventil 40 in die Wirbelkammer 38 des Spiralgehäuses
36. Das Druckwasser strömt dabei an den Drosselklappen
44 vorbei und beaufschlagt das Hochdruckstufen-Laufrad
14, so daß die Hauptwelle 12 in Drehung
versetzt wird. Anschließend strömt das Druckwasser über
den Verbindungskanal 30 zur Beaufschlagung des Niederdruckstufen-Laufrads
16, um einen weiteren Antrieb der
Hauptwelle 12 zu bewirken. Hierauf strömt das Wasser
über das Saugrohr 46 zum unteren Vorrats-Behälter ab.
Wenn die Maschine 10 dagegen als Pumpe
betrieben wird, wird die Hauptwelle 12 durch einen
nicht dargestellten Motor mit derselben Drehzahl wie
im Turbinenbetrieb, jedoch in entgegengesetzter Rich
tung, angetrieben. Dabei wird das durch das Nieder
druckstufen-Laufrad 16 geförderte Wasser durch das
Hochdruckstufen-Laufrad 14 weiter hochgepumpt und
entgegengesetzt zur Strömungsrichtung im Turbinenbetrieb
zum oberen Vorrats-Behälter gefördert.
Die folgende Beschreibung bezieht sich auf das Steuer
verfahren, wenn
diese aus dem Zustand, in welchem sich die Hauptwelle
12 in der für Stromerzeugung erforderlichen Richtung
im Leerlaufzustand befindet, auf den Zustand umge
schaltet wird, in welchem die Maschine
10 zur Stromerzeugung (Turbinenbetrieb) betrieben wird.
Vor dem Leerlaufbetrieb werden zunächst die Drosselklappen
44 vollständig geschlossen. Danach wird das
Einlaßventil 40 geöffnet, so daß unter Druck stehendes
Wasser in die Wirbelkammer 38 einströmt. Anschließend
wird über den Wasserspiegelsenker Druckluft in den Laufradbereich, d. h. in die
Hochdruckstufen-Laufradkammer 22 eingeleitet, so daß
das Wasser aus der Laufradkammer 22 über den Verbindungskanal
30 und die Niederdruckstufen-Laufradkammer 28
gemäß Fig. 1 in das Saugrohr 46 herabgedrückt wird.
In dem in Fig. 1 veranschaulichten Zustand beginnt die
Hauptwelle 12 (in Vorbereitung auf den Turbinenbereich)
leer bzw. frei zu laufen.
Vor Beginn des Turbinenbetriebs
wird zunächst das
Wasserzufuhrventil 58 geöffnet. Dabei wird unter
hohem Druck stehendes Wasser aus dem Spiralgehäuse 36
über die Rohrleitung 56 zum Außenumfangs
teil der innerhalb der voll geschlossenen Drosselklap
pen 44 befindlichen Hochdruckstufen-Laufradkammer 22
geleitet. Dieses Wasser verdichtet bzw. verdrängt die
im Kanal zurückgebliebene Luft, so daß sich die Lauf
radkammer 22 vom Außenumfangsteil zum Mittelteil hin
allmählich mit Wasser füllt. Weiterhin wird das der
Laufradkammer 22 zugeführte Wasser über den Verbindungs
kanal 30 auch der Niederdruckstufen-Laufradkammer 28
zugeführt, um diese zu füllen. Gemäß Fig. 2 ist das
erste Abblasventil 50 offen, wenn die Hochdruckstufen-
Laufradkammer 22 und der anschließende Rücklaufkanal
30 nahezu vollständig mit Wasser gefüllt sind. Die in
der Laufradkammer 22 zurückgebliebene verdichtete Luft
(in Fig. 2 bei X angedeutet) wird sodann über das erste
Abblaserohr 48 abgelassen.
Anschließend wird das zweite Abblasventil 54 geöffnet,
wenn die Hochdruckstufen-Laufradkammer 22 den in Fig. 3
dargestellten Wasserfüllzustand
erreicht hat. Dabei wird die in der
Niederdruckstufen-Laufradkammer 28 befindliche ver
dichtete Luft (in Fig. 3 bei Y angedeutet) über das
zweite Abblaserohr 52 abgeblasen.
Wenn der Wasserspiegel in der Hochdruckstufen-Laufrad
kammer 22 eine vorbestimmte Höhe erreicht, wird das
Wasserzufuhrventil 58 vollständig geschlossen. Hier
durch wird die Zufuhr von unter hohem Druck stehendem
Wasser vom Spiralgehäuse 36 beendet. Gleichzeitig wird
das zweite Abblaseventil
54 vollständig geschlossen. Die Drosselklappen 44
werden hierauf durch einen nicht dargestellten An
triebs- oder Stellmechanismus allmählich in eine vor
bestimmte Öffnungsstellung gebracht, um über die
Drosselklappen 44 eine Verbindung zwischen der Hoch
druckstufen-Laufradkammer 22 und dem Spiralgehäuse 36
herzustellen. Hierdurch wird die Stromerzeugung bzw. der
Turbinenbetrieb ein
geleitet. Auf die beschriebene Weise kann gleichmäßig
und stoßfrei vom Leerlaufbetrieb auf Stromerzeugungs
betrieb umgeschaltet werden.
Es ist darauf hinzuweisen, daß der Wasserfüllstand
im Verbindungskanal 30 an der Hochdruckstufen-Laufradkammer
22 durch einen im Verbindungskanal 30 angeordneten
Druckdetektor 60 festgestellt bzw. gemessen wird. Das
erste Abblaseventil 50 öffnet in Abhängigkeit von einem
vom Druckdetektor 60 gelieferten Meßsignal. Ein weiterer,
in der Hochdruckstufen-Laufradkammer 22 angeordneter
Druckdetektor 62 stellt fest, wann der Wasserdruck
in der Laufradkammer 22 eine dem vollständigen
Füllen des Laufradbereiches entsprechende Größe erreicht.
Das Wasserzufuhrventil 58 wird in Abhängigkeit von
einem Meßsignal dieses Detektors 62 geschlossen.
Der Übergang vom Leerlaufbetrieb auf Pumpbetrieb kann
auf dieselbe Weise erfolgen wie der vorstehend beschriebene
Übergang vom Leerlaufbetrieb auf
Turbinenbetrieb, nur mit dem Unterschied, daß sich dabei
die Hauptwelle 12 in Gegenrichtung dreht.
Beim vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wer
den die Wasserspiegel oder Wasserstände in Hochdruck
stufen-Laufradkammer 22 und im Verbindungskanal 30 je
weils durch zugeordnete Druckdetektoren gemessen, wo
bei die Öffnungs/Schließbetätigungen der Ventile oder
Schieber in Abhängigkeit von den Meßergebnissen ge
steuert werden. Bei dem in Fig. 4 veranschaulichten
Ausführungsbeispiel kann andererseits eine vorbestimm
te Zeitspanne, die für das Füllen des Verbindungskanals
30 und der betreffenden Stufen mit Wasser erforderlich
ist, im voraus berechnet werden, wobei eine Zeitgeber
vorrichtung 64 für die Steuerung der Öffnungs/Schließ
vorgänge der Ventile eingesetzt werden kann.
Obgleich vorstehend das Steuerverfahren für eine zwei
stufige Maschine beschrieben
ist, ist die Erfindung auch auf eine Maschine
mit mehr als zwei Stufen anwendbar. In einem
dritten Ausführungsbeispiel ist das Steuerverfahren
beispielsweise gemäß Fig. 5 auf eine dreistufige re
versible Francis-Pumpturbine anwendbar. In diesem Fall
wird das unter hohem Druck stehende Wasser auf dem
Spiralgehäuse 36 sequentiell von der Stufe höheren
Drucks her eingeleitet. Wenn die Stufe höheren Drucks
mit Wasser gefüllt und der Zustand vollständiger Füllung
erreicht ist, wird die restliche Luft aus der der be
treffenden Stufe höheren Drucks benachbarten Stufe
niedrigeren Drucks abgeblasen. Auf diese Weise werden
die Wasserfüll- und Luftabblasevorgänge der Reihe nach
von der Stufe höchsten Drucks zur jeder Stufe niedri
geren Drucks hin gleichmäßig und stoßfrei durchgeführt.
Darüber hinaus ist die Erfindung nicht nur auf Pump
turbinen, sondern auch auf Pumpen, Turbinen und andere
hydraulische Maschinen bzw. Wasserkraftmaschinen an
wendbar. Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen
sind die bewegbaren Drosselklappen in der Laufradkam
mer der Stufe höchsten Drucks angeordnet.
Claims (3)
1. Als Pumpe und Turbine betreibbare hydraulische Maschine,
umfassend wenigstens eine an ihrer Saugseite mit einem
Saugrohr (46) in Verbindung stehende Niederdruckstufe und
eine mit der Niederdruckstufe in Verbindung stehende nach
geordnete Hochdruckstufe, deren Druckseite mit einem Druck
rohr (42) in Verbindung steht,
wobei für Leerlaufbetrieb der Laufradbereich der Stufen mittels Druckluft ausgeblasen und vor Beginn des Pump- bzw. Turbinenbetriebes mit Druckwasser gefüllt wird,
jede Stufe ein Laufrad (16 bzw. 14) aufweist, welches in einer Kammer (28 bzw. 22) angeordnet ist, die an der Druck seite der betreffenden Stufe mit einem ventilgesteuerten Luftabblaserohr (52, 54 bzw. 48, 50) in Verbindung steht,
eine ventilgesteuerte druckwasserbeaufschlagte Rohrleitung (56, 58) mit dem Laufradbereich in Verbindung steht, und wobei
druckseitig angeordnete bewegbare Drosselklappen (44) vor gesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegbaren Drosselklappen (44) lediglich an der Hoch druckstufe vorgesehen sind, und daß
die druckwasserbeaufschlagte Rohrleitung (56, 58) mit der Druckseite der Hochdruckstufe an deren Außenumfang inner halb der Drosselklappen (44) in Verbindung steht.
wobei für Leerlaufbetrieb der Laufradbereich der Stufen mittels Druckluft ausgeblasen und vor Beginn des Pump- bzw. Turbinenbetriebes mit Druckwasser gefüllt wird,
jede Stufe ein Laufrad (16 bzw. 14) aufweist, welches in einer Kammer (28 bzw. 22) angeordnet ist, die an der Druck seite der betreffenden Stufe mit einem ventilgesteuerten Luftabblaserohr (52, 54 bzw. 48, 50) in Verbindung steht,
eine ventilgesteuerte druckwasserbeaufschlagte Rohrleitung (56, 58) mit dem Laufradbereich in Verbindung steht, und wobei
druckseitig angeordnete bewegbare Drosselklappen (44) vor gesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
die bewegbaren Drosselklappen (44) lediglich an der Hoch druckstufe vorgesehen sind, und daß
die druckwasserbeaufschlagte Rohrleitung (56, 58) mit der Druckseite der Hochdruckstufe an deren Außenumfang inner halb der Drosselklappen (44) in Verbindung steht.
2. Hydraulische Maschine nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch einen im Verbindungskanal (30) zwi
schen den beiden Stufen angeordneten Wasserdruckdetektor
(60), der, wenn vor Beginn des Pump- bzw. Turbinenbetriebes
die Laufradkammer (22) der Hochdruckstufe und der Verbin
dungskanal (30) zwischen den beiden Stufen nahezu vollstän
dig mit Druckwasser gefüllt sind, das Ventil (50) des mit
der Druckseite der Hochdruckstufe verbundenen Luftabblas
rohres (48) öffnet.
3. Hydraulische Maschine nach Anspruch 1 oder 2,
gekennzeichnet durch einen in der Laufradkammer (22) der
Hochdruckstufe angeordneten Wasserdruckdetektor (62) zum
Absperren des Ventils (58) der druckwasserbeaufschlagten
Rohrleitung (56), wenn der Laufradbereich mit Druckwasser
gefüllt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| JPS624554B2 (de) | 1987-01-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOSHIBA, KAWASAKI, KANAGAWA, JP |
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