DE32052C - Einrichtung zum Schulz des ablaufenden Kammzugs an der IlEILMANN'schen Kämm-Maschine - Google Patents

Einrichtung zum Schulz des ablaufenden Kammzugs an der IlEILMANN'schen Kämm-Maschine

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DE32052C
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Germany
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downcomer
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combing machine
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Expired - Lifetime
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DENDAT32052D
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F. C. GLASER, Kgl. Kommissionsrath in Berlin SW., Lindenstr. 80
Publication of DE32052C publication Critical patent/DE32052C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G19/00Combing machines
    • D01G19/06Details
    • D01G19/14Drawing-off and delivery apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 22. Januar 1885 ab.
Die Verbesserung, welche die vorliegende Erfindung zum Gegenstand hat, ist an allen Heilmann'schen Kämm-Maschinen mit aussetzendem Gang anzubringen, insonderheit an solchen, an welchen die Kammwelle hinter einander Kammsegmente und Abrifssegmente hat. Der Zweck derselben ist, das Wiederkämmen des Hintertheiles der Fasern durch das Kämmsegment zu verhindern.
Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen die Vorrichtung, wie solche an dem sogenannten Delette-Schlumberger 'sehen Kammstuhl angebracht ist.
Fig. ι stellt den Moment dar, wo der Abrifs beendigt ist.
Fig. 2 veranschaulicht die Führung des Cylinders, welcher den Haupttheil der Neuerung ausmacht;
Fig. 3 die Periode, wo der Abrifs beginnt;
Fig. 4 den Moment, wo der Abrifs beendigt ist.
Die betreffenden Maschinentheile functioniren nun wie folgt:
Ist der Wollbart durch den Cylinder A, welcher auf das Segment B drückt, abgerissen, so ist der Vordertheil desselben mehr oder weniger zwischen der Riffelwalze C und dem Laufleder D eingeklemmt, dessen Hintertheil aber zwischen der bandbildenden und der abreifsenden Vorrichtung schwebend; dieses letztere kann also noch von dem Kammsegment ergriffen werden, was zu vermeiden ist. Der Bartanschläger E genügt nicht, um das Wiederkämmen des Hintertheiles zu verhindern. Es wird deshalb unter der Abrifsvorrichtung ein Cylinder F angebracht, der von, der Kammtrommel geführt wird durch Räder, wie in Fig. 2 dargestellt, und der,, in derselben Richtung sich drehend, in kleiner Entfernung von den Tamboursegmenten angebracht ist.
Während des Abrisses legt sich die von den Fasern zwischen A B und C D gebildete Schleife auf den Cylinder F, welcher dieselbe zurückführt, aufser den Bereich des Kammsegments, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist. Dieser Cylinder F kann geriffelt oder glatt, seine Bewegung kann stetig, wie in beiliegender Zeichnung, oder auch aussetzend sein, so dafs die-, selbe aufhört, wenn der Wollbart aufser dem Bereich der Kämme ist. Die Bewegung kann ferner durch Räder- oder Riemenbetrieb oder durch sonst ein beliebiges Mittel erzielt werden.
Der Durchschnitt des Cylinders F kann kreisförmig, wie in der Zeichnung, oder elliptisch oder von jeder anderen Form sein, welche ihm gestattet,. durch seine Bewegung die Fasern zurückzuschlagen, um sie von der Kammtrommel zu entfernen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    An Heilmann'schen Kämm-Maschinen die Einschaltung - eines durch die Kammtrommel bewegten Cylinders (FJ, um den Wollbart nach Passiren der Abrifswalze (A) bezw. des Segments (B) zurückzuhalten und so ein nochmaliges Kämmen zu verhüten.
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