DE3207724A1 - Lastzug - Google Patents

Lastzug

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DE3207724A1
DE3207724A1 DE19823207724 DE3207724A DE3207724A1 DE 3207724 A1 DE3207724 A1 DE 3207724A1 DE 19823207724 DE19823207724 DE 19823207724 DE 3207724 A DE3207724 A DE 3207724A DE 3207724 A1 DE3207724 A1 DE 3207724A1
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DE
Germany
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axis
trailer
drawbar
towing vehicle
rotation
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19823207724
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English (en)
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Paul 5000 Köln Schmitt
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HERMANN PETER HALL NACHF KG
Original Assignee
HERMANN PETER HALL NACHF KG
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Publication date
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Publication of DE3207724A1 publication Critical patent/DE3207724A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/14Draw-gear or towing devices characterised by their type
    • B60D1/167Draw-gear or towing devices characterised by their type consisting of articulated or rigidly assembled bars or tubes forming a V-, Y- or U-shaped draw gear
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60DVEHICLE CONNECTIONS
    • B60D1/00Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/30Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for sway control ; Sway alarm means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60D1/24Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
    • B60D1/30Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for sway control ; Sway alarm means
    • B60D1/32Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for sway control ; Sway alarm means involving damping devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D13/00Steering specially adapted for trailers
    • B62D13/02Steering specially adapted for trailers for centrally-pivoted axles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Lastzug
  • Die Erfindung betrifft einen Lastzug, bestehend aus einem Zugfahrzeug und einem mindestens zweiachsigen Anhänger, der mittels einer Zuggabel an einer am Heck des Zugfahrzeuges mittig angeordneten Anhänger kupplung gelenkig angekuppelt ist und dessen Vorderachse in einem Drehgestell gelagert ist, das in Abhängigkeit vom Einschlagwinkel der Zuggabel um eine rechtwinklig zur Längsmittelachse des Anhängers verlaufende Drehachse drehbar ist und dessen Drehlager starr mit dem Tragrahmen des Anhängers verbunden ist.
  • Bei den bekannten Großraum-Lastzügen dieser Art mit einer Gesamtlänge von ca. 18 m beträgt der Abstand zwischen Zugfahrzeug-Hinterkante und Anhänger-Vorderkante ca. 1,50 m. Dieser Abstand ist für das Kurvenfahren bzw. Rangieren erforderlich, damit Zugfahrzeug-Hinterkante und Anhänger-Vorderkante nicht gegeneinanderstoßen. Der für das Kurvenfahren und Rangieren erforderliche Abstand hat einerseits den Nachteil, daß der Luftwiderstand des Lastzuges vergrößert ist und der erforderliche Abstand die Gesamtladefläche des Lastzuges verringert.
  • Um den Abstand zwischen Zugfahrzeug und Anhänger zumindest während der Geradeaus fahrt klein zu halten, ist es bekannt, die Zuggabel verlängerbar bzw. verkürzbar auszubilden. Bei dem Lastzug nach der DE-OS 29 50 121 ist die Zuggabel in Abhängigkeit vom Winkel, den die Zuggabel-Längsmittelachse zur Längsmittelachse des Zugfahrzeuges einnimmt, verlängerbar.
  • Derartige verlängerbare Zuggabeln oder Deichseln sind für Modelleisenbahnen auch bekannt aus der DE-PS 12 54 059 und 22 05 661t Bei dem Lastzug gemäß der DE-OS 30 02 354 ist die Zuggabel in Abhängigkeit des Lenkeinschlages, d.h. des-Winkels verlängerbar, den die Zuggabel-Längsmittelachse zur Längsmittelachse des Anhängers einnimmt.
  • Diese bekannten Lösungen haben den Nachteil, daß .
  • eine übliche Anhängerkupplung nicht benutzt werden kann und die Zuggabel um einen Gelenkpunkt am Zugfahrzeug angekuppelt ist, der gegenüber der üblichen, bekannten Anordnung nach vorne versetzt ist. Dieser Gelenkpunkt ist für den, der die Zuggabel des Anhängers am Zugfahrzeug ankuppeln soll, schwer zugänglich.
  • Um den Abstand zwischen Zugfahrzeug und Anhänger zu verkürzen, ist es aus der DE-OS 29 52 405 bekannt, den Anhänger über eine um eine vertikale Achse schwenkbare Zuggabel an eine Anhängekupplung des Zugfahrzeuges anzukuppeln und das Drehgestell der drehschemelgelenkten Vorderachse des Anhängers über Steuerstangen und ein längsverschiebbares Gleitrohr mit dem Zugfahrzeug zu verbinden. Die Steuerstangen sind A-förmig angeordnet und sind an zwei im Abstand voneinander befindlichen Punkten mit dem Zugfahrzeug verbunden, während an dem, beiden Steuerstangen gemeinsamen Punkt das Gleitrohr angelenkt ist, welches im Drehgestell längsverschieblich geführt ist und den Lenkeinschlag des Drehgestells bewirkt. Auf diese Weise ist der Punkt, der den Lenkeinschlag der Anhängervorderachse bewirkt, weit nach hinten verlegt.
  • Der bekannte Lastzug hat den Nachteil, daß das zusätzliche Ankuppeln der mit dem Zugfahrzeug verbundenen Steuerstangen unter dem Anhänger schwierig ist und daß der weit nach hinten verlegte Anlenkpunkt des Gleitrohres beim Kurven fahren und Rangieren des Lastzuges plötzliche Lenkausschläge der Anhängervorderachse zur Folge haben und das Vorderteil des Anhängers beim Ein- laufen in eine Kurve seitlich ausschert.
  • Den gleichen Nachteil hat auch der Lastzug nach der DE-OS 28 08 173, bei dem das Drehgestell einer drehschemelgelenkten Vorderachse des Anhängers über eine Deichsel mit dem Zugfahrzeug verbunden ist, die steif dm Zugfahrzeug befestigt ist. Auch bei diesem Lastzug ist der die Lenkung der Anhängervorderachse auslösende und starr mit dem Zugfahrzeug verbundene Punkt weit nach hinten verlegt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen Nachteile der bekannten Lastzüge zu vermeiden und einen Lastzug zu schaffen, der bei verkürztem Abstand zwischen Anhänger und Zugfahrzeug ein problemloses Kurvenfahren und Rangieren des Lastzuges gestattet.
  • Ausgehend von dem eingangs beschriebenen Lastzug wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zuggabel an einem Lenkteil angeordnet ist, das am Tragrahmen um eine auf der Längsmittelachse des Anhängers gegenüber der Drehachse des Drehgestells zur Vorderseite des Anhängers hin parallel versetzte Achse drehbar gelagert ist und daß das Drehgestell eine rechtwinklig zur Vorderachse verlaufende und die Drehachse des Drehgestells schneidende Geradführung aufweist, in der verschiebbar eine Lenkstange geführt ist, die am Lenkteil um eine parallel zur Drehachse verlaufende Achse schwenkbar angelenkt ist.
  • Vorteilhafterweise ist die Vorderachse des Anhängers hinter der Achse des Lenkteils und vor der Drehachse des Drehgestells angeordnet.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Lastzug ist die Zuggabel um eine vertikale Achse schwenkbar in der Anhängerkupplung gehalten. Ferner kann der Anhänger um eine vertikale Achse drehen, die 300 bis 500 mm vor der Drehachse des Drehgestells angeordnet ist. Die Anlenkung der im Drehgestell geführten Lenkstange am Lenkteil hat zur Folge, daß die drehschemelgelenkte Vorderachse im untersetzten Verhältnis des Lenkeinschlages der Zuggabel gelenkt wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß der Einschlagwinkel der Zuggabel relativ zum Zugfahrzeug nach beiden Seiten auf eine Größe unter 200, vorzugsweise 150 beschränkt ist. Diese Beschränkung des Einschlagwinkels der Zuggabel gegenüber dem Zug fahrzeug kann mittels Seilen oder Ketten geschehen oder aber auch mittels Anschlägen.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung des Drehgestells / des Lenkteils und der Zuggabel hat die Wirkung, daß bis zu einem Einschlagwinkel der Zuggabel relativ zum Zugfahrzeug von 150 nachlaufende und darüber hinaus im Lenkeinschlag auslaufende Fahreigenschaften des Anhängers erreicht werden. Der geringe Lenkeinschlag der drehschemelgelenkten Vorderachse bzw. deren untersetzte Reaktion ist erwünscht. Zur Führung des Anhängers sind nur geringe Kräfte erforderlich, insbesondere läuft der Anhänger bei stärker gekrümmten Kurven nicht nach außen, weil die nur kurzzeitig wirksam werdenden, den Einschlagwinkel der Zuggabel begrenzenden Mittel den erforderlichen Lenkeinschlag so korrigieren, daß die Vorderachse des Anhängers ständig eine nachlaufende Position zum Zugfahrzeug einnimmt, d.h. die Stellung der Anhänger-Vorderachse orientiert sich ständig an dem Wendekreis-Mittelpunkt des Zugfahrzeuges unabhängig von der Nachlaufbereitschaft der der Anhängervorderachse folgenden Achsen des Anhängers.
  • Der Abstand zwischen Anhänger und Zugfahrzeug kann noch dadurch weiterhin verkürzt werden, daß in an sich bekannter Weise die Länge der Zuggabel relativ zum Winkel zwischen der Längsmittelachse des Zugfahrzeuges und der Längsmittelachse der Zuggabel verkürzbar bzw.
  • verlängerbar ist. Je kleiner dieser Winkel ist, umso kürzer kann die Zuggabel sein.
  • Die den Einschlagwinkel der Zuggabel beschränkenden- Mittel können frei durchhängende Stahlseile sein, die im Abstand von der Mittellängsac hse der Zuggabel zwischen Zugfahrzeug und Lenkteil befestigt sind. Das Ankuppeln der beiden Stahlseile ist einfach und schnell durchführbar.
  • Anstelle der Stahlseile können auch Anschläge am Zugfahrzeug angeordnet sein, gegen welche an der Zuggabel befestigte Abweiser stoßen, wenn der Einschlagwinkel 15° beträgt. Damit die Anhängerkupplung zugänglich bleibt, ist es vorteilhaft, die Abweiser aufklappbar auszubilden.
  • Der Abstand zwischen Zugfahrzeug und Anhänger kann bei Geradeausfahrt extrem kurz sein, wenn zusätzlich eine in Abhängigkeit vom Einschlagwinkel der Zuggabel relativ zum Zugfahrzeug verlängerbare Zuggabel zur Anwendung gëlanqt.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Lastzug sind nur geringe fügige Veränderungen am Heck des Zugfahrzeuts-erforderlich. Bei schneller Fahrt des Lastzuges läuft der Anhänger mit verminderten Lenkeinschlägen hinter dem Zugfahrzeug her, was eine große Laufruhe des Lastzuges und geringe Lenkkräfte für den Anhänger zur Folge hat. Erst beim Befahren enger Kurven und beim Rangieren werden die einen Einschlag der Zuggabel zum Zugfahrzeug von mehr als 150 verhindernde Mittel, z.B. Stahlseil oder Anschläge, kurzzeigt wirksam.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen.
  • In der folgenden Beschreibung werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen in Fig. 1 eine Seitenansicht des hinteren Teils eines Zugwagens und des vorderen Teils eines Anhängers eines Lastzuges nach der Erfindungmit einem mittels Zapfen drehbar gelagerten Lenkteil, Fig. 2 eine Seitenansicht entsprechend Fig. 1 einer abgeänderten Ausführung der Erfindung mit einem mittels Drehkränzen drehbar gelagerten-Lenkteil, Fig. 3 eine Draufsicht auf das hintere Teil des Zugwagens und auf das vordere Teil des Anhängers eines Lastzuges gemäß Fig. 2 bei Geradeausfahrt, Fig. 4 eine Draufsicht gemäß Fig. 3 bei beginnender Kurvenfahrt, Fig. 5 und 6 Draufsichten gemäß Fig 3 beim Rangieren, Fig. 7 eine Draufsicht gemäß Fig. 3 bei enger Kurvenfahrt, Fig. 8 eine Draufsicht auf ein Lenkteil mit Zuggabel und Lenkstange, Fig. 9 eine Draufsicht auf eine Drehkranzverbindung, Fig. 10 eine Draufsicht auf ein Drehgestell, Fig. 11 eine Draufsicht gemäß Fig. 3 mit einer mit Abweisern versehene Zuggabel, Fig. 12 eine Draufsicht auf eine verlängerbare Zuggabel.
  • Der in den Fig. 1 bis 7 dargestellte Lastzug setzt sich zusammen aus einem Zugfahrzeug 1 und aus einem mehrachsigen Anhänger 2, der mittels einer Zuggabel 3 an eine am Heck des Zugfahrzeuges 1 mittig angeordnete Anhängerkupplung 4 angekuppelt ist. Die drehschemelgelenkte Vorderachse 5 des Anhängers 2 ist in einem Drehgestell 6 gelagert, das um eine rechtwinklig zur Längsmittelachse 7 des Anhängers 2 verlaufende Drehachse 8 über einen Zapfen oder - wie dargestellt - über Drehkranzführungen 9 drehbar mit dem Tragrahmen 10 des Anhängers 2 verbunden ist.
  • Am Tragrahmen 10 ist um eine gegenüber der Drehachse 8 des Drehgestells 6 nach vorne versetzte Achse 12 schwenkbar ein Lenkteil 11 drehbar gelagert, das über die Zuggabel 3 am Zugfahrzeug 1 anqekuppelt istv und das mittels einer Lenkstange 13 die Vorderachse 5 des Anhängers 2 lenkt. Die Achse 12 des Lenkteils 11 ist gegenüber der Drehachse 8 des Drehgestells 6 auf der Längsmittelachse 7 des Anhängers 2 parallel nach vorne, d.h.
  • zur Vorderseite 16 des Anhängers 2 hin versetzt.
  • Wie Fig 1 zeigt, kann die Achse 12 von einem Zapfen 19 gebildet werden oder - wie Fig. 2 zeigt - von einer Drehkranzführung 20.
  • Am Lenkteil 11 ist um eine zur Achse 12 parallelen Achse 14 schwenkbar die Lenkstange 13 anqelenkt, die in einer Geradführung 15 des Drehgestells 6 verschiebbar geführt ist Die Geradführung 15 verläuft durch die Drehachse 8 des Drehgestells 6 und rechtwinklig zur Vorderachse 5. Die Vorderachse 5 des Anhängers 2 wird je nach der Größe des Einschlagwinkels der Zuggabel 3 relativ zum Anhänger 2 um die Drehachse 8 geschwenkt.
  • Wie die Fig. 3 zeigt, liegen bei Geradeausfahrt des Lastzuges die Zuggabelöse 17, die Achse 14 der Lenkstange 13, die Achse 12 des Lenkteils 11 und die Drehachse 8 des Drehgestells 6 auf der Längsmittelachse 7 des Anhängers 2 bzw. des Lastzuges. Wird die Zuggabel 3 zusammen mit dem Lenkteil 11 um die Achse 12 zum Beispiel nach links verschwenkt, - vergleiche Fig. 4 - dann wandert auch die Achse 14 bzw. der Anlenkpunkt der Lenkstange 13 auf einer Kreislinie um die Achse 12. Dabei dreht die im Drehgestell 6 in der Geradführung 15 geführte Lenkstange 13 das Drehgestell 6 und damit auch die Vorderachse 5 um die Drehachse 8 nach links. Weil der Anlenkpunkt 14 zwischen der Zuggabelöse 17 und der Achse 12 liegt, ist der Einschlagwinkel der Vorderräder des Anhängers deutlich kleiner als der Einschlagwinkel der Zuggabel 3.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Einschlagwinkel der Vorderräder des Anhängers um etwas mehr als die Hälfte kleiner als der Einschlaqwinkel der Zuggabel 3. Diese Untersetzung kann vergrößert werden, wenn der Anlenkpunkt 14 näher an die Achse 12 des Lenkteils 11 gerückt wird. Diese Untersetzung kann entsprechend verkleinert werden, wenn der Anlenkpunkt 14 weiter von der Achse 12 des Lenkteils 11 weggerückt wird.
  • Zur optimalen Lastaufnahme ist die Vorderachse 5 des Anhängers 2 hinter der Achse 12 des Lenkteils 11 und vor der Drehachse 8 des Drehgestells 6 angeordnet.
  • Der Abstand der Achse 12 des Lenkteils 11 von der Drehachse 8 des Drehgestells 6 beträgt 300 bis 500 mm, vorzugsweise 400 mm.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Anhänger 2500 mm breit. Von der Vorderseite 16 des Anhängers 2 hat die Achse 12 des Lenkteils 11 einen Abstand von 1180 mm und hat die Drehachse 8 des Drehgestells 6 einen Abstand von 1580 mm. Ferner hat die Vorderachse 5 von der Drehachse 8 des Drehgestells 6 einen Abstand von 300 mm. Von der Achse 12 des Lenkteils 11 hat die Zuggabelöse 17 einen Abstand von 2250 mm und der Anlenkpunkt 14 der Lenkstange 13 520 mm. Dabei ist die Zuggabel 3 etwa 1550 mm lang. Die Rückseite 21 des Zugfahrzeuges 1 hat von der Mittelachse des Kupplungsbolzens bzw. der Zuggabelöse 17 einen Abstand von 320 mm. Bei Geradeausfahrt hat die Vorderseite 16 des Anhängers 2 von der Rückseite 21 des Zugfahrzeuges 1 einen Abstand von 750 mm.
  • Die untersetzte Drehschemellenkung hat den Vorteil, daß der Lastzug ein sehr ruhiges Fahrverhalten hat und der nachlaufende Anhänger eine dämpfende Wirkung auf quer zur Fahrtrichtung wirkende Schwingungen des Lastzuges ausübt. Ferner wird der Vorteil erzielt, daß der Abstand zwischen der Rückseite 21 des Zugfahrseuges 1 und der Vorderseite 16 des Anhängers 2 relativ gering sein kann.
  • Um auch enge Kurven fahren zu können und beispielsweise auf dem Ladeplatz rangieren zu können, sind Hilfsmittel vorgesehen, die den Einschlagwinkel zwischen Zuggabel 3 und Zugfahrzeug 1 beidseitig auf einen Winkel von unter 200, vorzugsweise auf 150 beschränken.
  • Wie die Fig. 1 bis 7 zeigen, sind zwischen dem Heck des Zugfahrzeuges 1 und dem Lenkteil 11 des Anhängers 2 im Abstand von der Längsmittelachse 23 der Zuggabel 3 Zugmittel 18, zum Beispiel Seile, Ketten oder dergleichen angeordnet, die bei Geradeausfahrt und bei Kurven mit großem Radius - vergleiche Fig. 1 und Fig. 2 -frei durchhängen. Fährt der Last zug aber eine engere Kurve oder muß er rangieren, so daß die Längsmittelachse 23 der Zuggabel 3 zur Längsmittelachse 24 des Zugfahrzeuges einen Winkel von 150 einnimmt - vergleiche Fig. 7 - dann ist eines der beiden Zugmittel 18 straff gespannt, so daß ein weiterer Einschlag der Zuggabel 3 relativ zum Zug fahrzeug 1 nicht möglich ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß der Aufbau des Anhängers mit dem Aufbau des Zugfahrzeuges 1 kollidieren kann. Der in Fig. 7 dargestellte Mindestabstand zwischen der Rückseite 23 des Zugfahrzeuges und einer Ecke der Vorderseite 16 des Anhängers 2 beträgt etwa 200 mm, so daß auch dann keine Kollision zwischen den Aufbauten des Zugfahrzeuges und des Anhängers eintreten kann, wenn infolge von Bodenunebenheiten der -Anhänger gegenüber dem Zugfahrzeug geneigt ist.
  • Um das Auf treten schlagartig wirkender Kräfte in den Zugmitteln 18 zu vermeiden, kann es vorteilhaft sein, zwischen den Zugmitteln 18 und den damit zu verbindenden-Teilen des Lastzuges stark dämpfend elastische Glieder zwischenzuschalten, deren Federweg beispielsweise 2 bis 3 cm betragen kann.
  • Die Fig. 8 zeigt in Draufsicht ein Lenkteil 11, mit um eine horizontale Achse schwenkbar angelenkter Zuggabel 3 und der um eine vertikale Achse 14 schwenkbar angelenkten Lenkstange 13. Das Lenkteil 11 ist über eine Drehkranzführung 20 drehbar am Tragrahmen des Anhängers befestigt.
  • Das in Fig. 10 dargestellte Drehgestell 6 weist eine Drehkranzführung 9 auf sowie eine Geradführung 15 zur Aufnahme der Lenkstange 13 des Lenkteils 11.
  • Wie Fig. 9 zeigt, sind die Drehkranzführungen 20, 9 des Lenkteils 11 und des Drehgestells 6 über eine Drehkranzverbindung 22 starr miteinander und silber eine Traverse 27 mit dem Tragrahmen 10 des Anhängers verbunden.
  • Wie die Fig. 11 zeigt, können die Zugmittel 18 durch Abweiser 25 ersetzt werden, die an der Zuggabel 3 befestigt sind und gegen Anschläge 26 am Heck des Zugfahrzeuges anstoßen, wenn die Zuggabel gegenüber dem Zugfahrzeug 1 einen Einschlag von über 150 gegenüber der Längsmittelachse des Zugfahrzeuges 1 hat. Die Abweiser 25 können von elastischen Rollen- gebildet werden, die von Tragarmen 28 gehalten werden, welche um horizontale Achsen hochklappbar an der Zug-25 gabel 3 befestigt sind. Die Abweisrollen werden erst nach dem Ankuppeln des Anhängers 2 in ihre wirksame Stellung geschwenkt Auf diese Weise bleibt die Zugänglichkeit der Kupplung 4 während des Ankuppelns des Anhängers 2 erhalten.
  • Die Fig. 12 zeigt eine verlängerbare bzw. verkürz- bare Zuggabel 3', die sich in Abhängigkeit vom Winkel , mit dem die Längsmittelachse 23' der Zuggabel 3' zur Längsmittelachse des Zugfahrzeuges steht, selbsttätig verkürzt oder verlängert.
  • Bei Geradeaus fahrt des Lastzuges kann der Anhänger 2 den geringsten Abstand vom Zugfahrzeug haben, so daß in dieser Position die Zuggabel 3' völlig eingefahren ist.
  • Die Zuggabel 3' erreicht ihre maximale Länge, wenn der Einschlag der Zuggabel 3 relativ zum Zugfahrzeug 1 150 beträgt.
  • Die in Fig. 12 dargestellte Zuggabel 3' ist dadurch verlängerbar, daß die Zuggabelöse 17' an einer teleskopierbaren Zugstange 30 befestigt ist, die in einer Hülse 31 der Zuggabel 32 geführt ist und die sich über einen Teller 32 und einer Feder 33 gegen das Ende der Hülse 31 abstützt. Die Feder 31 drückt die Zugstange 30 nach hinten, so daß die Zuggabel auf das äußerste Maß verkürzt ist Im vorderen Bereich der Zuggabel 3' ist um eine vertikale Achse 34 schwenkbar ein zweiarmiger Balken gelagert, dessen beide Arme 35 und 36 über von Rollen gebildeten Anschläge 37 an Anschläge 38 anliegen, die am Heck des Zugfahrzeuges angeordnet sind. Weil die Feder 33 die Zugöse 17' nach hinten zieht und somit die Zuggabel 3' verkürzt, liegen die mit der Zuggabel 37 3' verbundenen Anschläge stets an den am Heck des Zugfahrzeuges befestigten Anschlägen 38 an.
  • Nimmt die Mittellängsachse 23 der Zuggabel 3' beispielsweise beim Befahren einer Rechtskurve einen Winkel zur Längsmittelachse des Zugfahrzeuges ein, dann vergrößert sich der Abstand des am linken Arm 35 befestigten Anschlages 37 von der Iinken Ecke des Lenkteils 11, so daß das über die Rollen 39,40 geführte Seil 41 den Teller 32 nach vorne zieht, wodurch sich die Länge der Zuggabel 3' vergrößert. Das gleiche geschieht, wenn der Lastzug eine Linkskurve befährt, jedoch wird in diesem Falle das am rechten Arm 36 befestigte Seil 42 gespannt.
  • Damit die beiden Arme 35 und 36 den Zugang zur Anhängerkupplung nicht behindern, sind sie um vertikale Achsen 43 verschwenkbar am Tragschild 44 angelenkt.
  • Nach dem Ankuppeln der Zuggabel 3' werden die um die Achsen 43 verschwenkbaren Arme 35 und 36 nach vorne geschwenkt und mit Hilfe von Bolzen 45 im Tragschild verriegelt. Das Tragschild 44 ist um die Achse 34 schwenkbar an der Zuggabel 3' gelagert Bezugszeichenliste 1 Zugfahrzeug 2 Anhänger 3 Zuggabel 4 Anhängerkupplung 5 Vorderachse 6 Drehgestell 7 Längsmittelachse 8 Drehgestellachse 9 Drehkranz 10 Tragrahmen 11 Lenkteil 12 Schwenkachse 13 Lenkstange 14 Achse, Anlenkpunkt 15 Geradführung 16 Vorderseite des Anhängers 17,17' Zuggabelöse 18 Zugmittel 19 Zapfen 20 Drehkranzführung 21 Rückseite des Zugfahrzeuges 22 Drehkranzverbindung 23,23i Längsmittelachse der Zuggabel 24,24' Längsmittelachse des Zugfahrzeuges 25 Abweiser 26,26' Anschläge 27 Traverse 28 Tragarm 29 horizontale Achsen 30 Zugstange 31 Hülse 32 Teller 33 Feder 34 vertikale Achse 35 linker Arm 36 rechter Arm 37 Anschläge 38 Anschläge 39 Rolle 40 Rolle 41 Seil 42 Seil 43 vertikale Achsen 44 Tragschild 45 Feststellbolzen Leerseite

Claims (12)

  1. P A T E N T A N S P R U C H E: Lastzug, bestehend aus einem Zugfahrzeug (1) und einem mindestens zweiachsigen Anhänger (2), der mit tels einer Zugabe (3) an eine am Heck des Zugfahrzeuges (1) mittiq angeordnete Anhängerkupplung (4) gelenkig angekuppelt ist und dessen Vorderachse (5) in einem Drehgestell (6) gelagert ist, das in Abhängigkeit vom Einschlagwinkel der Zuqgabel (3) um eine rechtwinklig zur Längsmittelachse (7J des Anhängers (2) verlaufende Drehachse (8) drehbar ist, und dessen Drehlager (9) starr mit dem Tragrahmen (10) des Anhängers (2) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuggabel (3) an einem Lenkteil (11) angelenkt ist, das am Tragrahmen (10) um eine auf der Längsmittelachse (7) des Anhängers gegenüber der Drehachse (8) des Drehgestells (6) zur Vorderseite (16) des-Anhängers (2) hin parallel versetzte Achse (12) drehbar gelagert ist, und daß das Drehgestell (6) eine rechtwinklig zur Vorderachse (5) verlaufende und die Dreh- -achse (8) des Drehgestells (6) schneidende Geradführung (15) aufweist, in der verschiebbar eine Lenkstange (13) geführt ist, die am Lenkteil (11) um eine parallel zur Drehachse (8) verlaufende Achse (14) schwenkbar angelenkt ist.
  2. 2. Lastzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderachse (5) des Anhängers (2) hinter der Achse (12) des Lenkteils (11) und vor der Drehachse (8) des Drehgestells (6) angeordnet ist.
  3. 3. Lastzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Achse (12) des Lenkteils (11) von der Drehachse (8) des Drehgestells (6) 300 bis 500 mm, vorzugsweise 400 mm, und der Abstand der Vorderseite (16) des Anhängers von der Drehachse (8) des Drehgestells 1200 bis 1400 mm, vorzugsweise 1280 mm, beträgt.
  4. 4. Lastzug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (14) der Lenkstange (13) von der Achse (12) des Lenkteils (11) einen Abstand hat, der kleiner ist als die Hälfte des Abstandes der Kupplungsöse (17) von der Achse (12) des Lenkteils (11) und größer als der Abstand der Achse (12) des Lenkteils (11) von der Drehachse (8) des Drehgestells (6).
  5. 5. Lastzug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Einschlagwinkel der Zuggabel (3) relativ zum Zugfahrzeug (1) nach beiden Seiten auf eine Größe unter 200, vorzugsweise 150, beschränkt ist.
  6. 6. Lastzug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Zuggabel (3) zwischen dem Heckteil des Zugfahrzeuges (1) und dem Lenkteil (11) bei Geradeausfahrt frei durchhängende Zugmittel (18), z.B. Seile, Ketten oder dergleichen, angeordnet sind, welche derart dimensioniert sind, daß bei Uberschreiten eines bestimmten Einschlagwinkels der Zuggabel (3) ein Zugmittel (18) gespannt ist.
  7. 7. Lastzug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Zuggabel (3) bei Uberschreiten eines bestimmten Einschlagwinkels der Zuggabel (3) am Heckteil des Zugfahrzeuges (1) anschlagende Abweiser (20) angeordnet sind.
  8. 8. Lastzug nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine in Abhängigkeit vom Einschlagwinkel verlängerbare Zuggabel (3').
  9. 9. Lastzug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuggabel (3') eine auf ihrer Längsmittelachse befindliche Führungshülse (31) aufweist, in der eine mit der Zuggabelöse (17') versehene Zugstange (30) gegen die Wirkung einer Feder (33) herausziehbar geführt ist und die Zugstange (30) mit einer Stellvorrichtung verbunden ist, die mit größer werdendem Einschlagwinkel die Zugstange (30) gegen die Wirkung der Feder (33) nach vorne schiebt.
  10. 10. Lastzug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung von zwei Seilen (41,42) gebildet ist, die vom hinteren Ende bzw. vom Teller (32) der Zugstange (30) parallel zur Zugstange (30) zu an der Zuggabel (3') befestigten Umlenkrollen 40, von dort zu an den seitlichen Ecken des Lenkteils (11) angeordneten Umlenkrollen (39) und von dort zu den seitlichen Ecken am Heck des Zugfahrzeugs (1) oder damit in Kontakt befindlichen Teilen (35, 37,36,37) geführt sind.
  11. 11. Lastzug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Zuggabel (3') um eine vertikale Achse (34) schwenkbar ein Balken gelagert ist, dessen Arme (35,36) im Bereich ihrer freien Enden mit Anschlägen (37) versehen sind, die bei angekuppelter Zuggabel (3') an am Heck des Zugfahrzeuges (1) befindlichen Anschlägen (38) anliegen und die Seile (41,42) im Bereich der freien Enden der Arme (35,36) an verschwenkbaren Balken (35,44,36) befestigt sind.
  12. 12. Lastzug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Balken sich zusammensetzt aus einem auf der Zuggabel (3') um die Achse (34) schwenkbar gelagerten Trägerschild (44) und aus zwei Armen (35,36), die um vertikale Achsen (43) im Trägerschild (44) verschwenkbar gelagert und beispielsweise mittels Bolzen (45) feststellbar im Trägerschild (44) gehalten sind.
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