DE3207777C2 - Verfahren und Vorrichtung zum Rohrstranggießen von Metallen, inbes. Nickel- und Kobaltlegierungen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Rohrstranggießen von Metallen, inbes. Nickel- und KobaltlegierungenInfo
- Publication number
- DE3207777C2 DE3207777C2 DE3207777A DE3207777A DE3207777C2 DE 3207777 C2 DE3207777 C2 DE 3207777C2 DE 3207777 A DE3207777 A DE 3207777A DE 3207777 A DE3207777 A DE 3207777A DE 3207777 C2 DE3207777 C2 DE 3207777C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- annular gap
- pipe
- melt
- cooling
- cooling device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/006—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths of tubes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
- Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)
Abstract
Zur Herstellung von Rohren aus reaktiven Metallen wird eine Schmelze (14) aus dem Ringspalt (13) eines Tiegels (10) herausgeleitet. Die Temperatur der Schmelze (14) ist so bemessen, daß sich unmittelbar hinter dem Ringspalt (13) der Solidus-Liquidus-Bereich (33) ausbildet, so daß sich eine planare Erstarrungsfront (34) in einem nicht abgestützten und nicht dem direkten Einfluß einer Kühlvorrichtung ausgesetzten Bereich ausbildet. In dem daran anschließenden Bereich erfolgt die gerichtete Erstarrung des Rohres mit großem Temperaturgradienten, wobei sich das Rohr thermisch frei verformen bzw. einstellen kann. Erst anschließend wird das Rohr (25) der Einwirkung von Kühlvorrichtungen (26, 31) ausgesetzt, die das Rohr berührungslos kühlen. Auf diese Weise werden Rohre mit hoher Festigkeit und Temperaturbeständigkeit für Turbinen, Wärmetauscher od.dgl. hergestellt.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Rohrstranggießen von Metallen, insbesondere Nickel- und Kobaltlegierungen,
bei welchem eine Schmelze aus einem Tiegel durch einen Ringspalt abgezogen wird und berührungsfrei
fortlaufend erstarrt, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Es ist bekannt, Rohre dadurch herzustellen, daß aus einem Ringspah in der Bodenwand eines Tiegels
Schmelze fortlaufend abgezogen wird (DE-AS 21 064). Bei diesem Verfahren wird die Innenwand
des Ringspulics durch einen hohlen Kühldorn gebildet,
der ein Kühlmitiel enthalt. Der Kühldorn kann porös
sein, so daß das Kühlmittel aus seiner Wand austritt und /wischen Kühldorn und Rohr mit hohem Druck entweicht.
In diesem Fall liegt das Rohr nicht unmittelbar an dem Kühldorn an. Die Schmelze erstarrt im Bereich
des Kühldornes — also im Bereich des das Rohr formenden Ringspaltes. Die Erstarrungsfront ist im Querschnitt
der Rohrwand stark zur Wandmitte nach unten hin durchgebogen, was Gefügelockerungen im Zentrum
der Rohrwand zur Folge hat Da die Rohrwand ap ihren Außen- und Innenflächen bereits im Bereich des Kühldornes
zu erstarren beginnt, muß im Ringspalt eine Schmierung vorgesehen werden. Aus diesem Grunde ist
ίο das bekannte Rohrherstellungsverfahren für Metalle,
die im Vakuum oder in einer Schutzgasatmosphäre verarbeitet werden müssen, nicht geeignet, weil das
Schmiermittel verdampft
Ferner sind Elektroschlacke-Umschmelzverfahren bekannt (DE-OS 18 17 064, DE-OS 18 04 689), die für
Legierungen einsetzbar sind, die in gewissen Mengen reaktionsfreudige Metai'e enthalten. Bei diesen bekannten
Verfahren wird die Schmelze unter Verwendung eines Kühldornes aus einer Stranggießkokille abgezogen.
Die Schmelze beginnt hierbei im unteren Bereich der Stranggießkokille zwischen Außenkokillenwand
und dem Kühldorn zu erstarren. Auch hier bildet sich eine Erstarrungsfront, die sich von der Außenseite und
der Innenseite des Rohres zum Innern der Rohrwandung hin fortsetzt, so daß die Gefahr von Fadenlunkern
besteht
Es ist bei Kristallzuchtverfahren bekannt, aus einem Tiegel eine Schmelze kontinuierlich abzuziehen und
nachfolgend durch Kühlung zur Erstarrung zu bringen.
Schließlich ist ein Verfahren zum Stranggießen von Rohren bekannt (DE-AS 12 26 749), bei dem die
Schmelze aus einer am Boden eines Tiegels angeordneten Stranggießkokille mit gekühlten Dosen ausgepreßt
wird. Die Schmelze befindet sich in der Stranggießkokil-Ie in zähflüssigem Zustand und erstarrt anschließend
unter der Wirkung von Kühlmedien, die innen und außen an der Rohrwand entlanggeleitet werden. Eine derartige
Kühlung durch Konvektion hat den Nachteil, daß vorwiegend die äußeren und inneren Grenzschichten
des Rohrquerschnitts gekühlt werden und daß im Inneren der Rohrwandung die Schmelze jedoch nur langsam
abkühlt. Damit werden ungünstige Winkellagen der Korngrenzen von etwa 45° in der Struktur des Rohres
hervorgerufen, die bei hohen Temperaturen ein Abgleiten von Korngrenzen verursacht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, um Rohre mit möglichst ebener, rechtwinklig zu den Rohrwänden verlaufender Erstarrungsfront
im Strang zu vergießen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Schmelze hinter dem Ringspalt im Vakuum
oder in einer stehenden Schutzgasatmosphäre derart indirekt gekühlt wird, daß die Wärmeabfuhr aus
dem Strang ausschließlich durch Wärmeabstrahlung erfolgt.
Die Wärmeabstrahlung hat den Vorteil einer größeren »Tiefenwirkung«, d. h. die Erstarrungsfront hat eine
relativ geringe Erstreckung in Rohrlängsrichtung. Im
ω Verhältnis zu einer Konvektionskühlung, von der vorwiegend
nur die Oberflächengrenzschicht erfaßt wird, erfolgt bei Strahlungskühlung eine gleichmäßigere Abkühlung
über den Wandquerschnitt. Dabei ergeben sich Korngrenzen, die nahezu senkrecht zur Rohrwand ver-
tir) laufen. Dadurch entsteht ein fehlerarmes Kristallgefüge,
das eine große Haltbarkeit, Belastbarkeit und Temperaturbeständigkeit
gewährleistet. Die Abkühlung erfolgt gleichmäßig über den gesamten Wandquerschnitt, so
daß Fadenlunker vermieden werden und eine hohe Materialdichte in der Rohrwand entsteht. Durch die erstarrungsbedingte
Schrumpfung löst die Schmelze sich von der Auslauf rippe des Ringspaltes ab.
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Rohre sind extrem seigerungsarm und von äußerst
geringer Mikroporosität Im Rohr entsteht eine gerichtete Kornstruktur. Bei Innenrohrbeiastung steht
der maximale Spannungsvektor senkrecht auf den Korngren?.en. Die ungünstige Korn-Winkellage von
45°, die bei hohen Temperaturen ein Abgleiten von Korngrenzen verursacht, wird weitgehend vermieden.
Mit dem erfindurigsgemäßen Stranggieß-Verfahren
lassen sich generell Gußwerkstoffe, aber auch Knetlegierungen, in einem einzigen Verfahrensschritt zu maßhaltigen
Rohren verarbeiten. Das Verfahren eignet sich insbesondere für Nickel- und Kobalt-Gußlegierungen,
die zu Industrieturbinen- oder Flugturbinenschaufeln im Gußzustand eingesetzt werden können. Diese Legierungen
sind für hohe mechanische Spannungen und Temperaturen unter oxidierenden, korrosiven Bedingungen
vorgesehen. Sie können auch für Wärmetauscher benutzt werden. Die geringe Dichte von Korngrenzen
im Gefüge der Rohre bzw. die Möglichkeit, Korngrenzen völlig zu eliminieren (Herstellung einkristalliner
Rohre), erlaubt es, daß in den Legierungen der Gehalt an korngrenzenverstärkenden Elementen, wie
z. B. Kohlenstoff, abgesenkt werden kann. Hierdurch entsteht die Möglichkeit, die Resistenz des Grundwerkstoffs
gegen Korrosion in heißen Gasatmosphären günstig zu verändern.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens mit nach unten erfolgendem Abzug der Schmelze aus
dem Tiegel weist im Abstand von dem Ringspalt eine innere Kühlvorrichtung und eine äußere Kühlvorrichtung
im Inneren des Behälters mit radialem Abstand von der Rohrwand auf.
Die Schmelze formt sich beim Austritt aus dem Ringspalt infolge der der Schmelze innewohnenden
Oberflächenspannung in freiem Verlauf ohne Abstützung. Die Kühlung wird erst anschließend durch berührungsfreie
Kühlmittel bewirkt.
Bei einer Vorrichtung mit einem Tiegel, dessen Bodenwand für den Durchgang der Schmelze geschlossen
ist, ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, daß der Tiegel einen Einsatzkörper
enthält, der einen nach oben offenen Ringkanal aufweist und daß im Abstand von dem Ringkanal die innere
Kühlvorrichtung und die äußere Kühlvorrichtung im Inneren eines vakuumdichten Behälters angeordnet sind.
Aus dem Ringraum wird die Schmelze in freiem Verlauf nach oben abgezogen, wobei nach Art eines Kristallzuchtverfahrens
das Rohr entsteht. Die Erstarmngsfront des Rohres verläuft dabei rechtwinklig zur Rohrwand.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht mindestens eine
der Wände des Ringspaltes aus einem Werkstoff, der mit dem Gußwerkstoff schlecht benetzbar ist und die
Wände des Ringspaltes laufen zu dessem Auslaufende hin auseinander. Dies erleichtert das Ablösen der
Schmelze von dem Ringspalt und die abstützungsfreie Rohrformung.
Alternativ können die Wände des Ringspaltes auch aus einem Werkstoff bestehen, der mit dem Gußwerkstoff
gut benetzbar ist, wobei der Ringspalt an seinem Auslaufende im wesentlichen zylindrisch gestaltet ist.
Hierbei entsteht ein Rohr, dessen Wandstärke größer ist als die Breite des Ringspaltes.
Zur Kühlung des Rohrstranges ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß die innere Kühlvorrichtung gegen
die den Ringspalt bildenden Wendteile thermisch isolien
ist. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Kühlvorrichtung,
die beim Auslaufen der Schmelze aus dem Ringspalt erfolgende Rohrbildung beeinflußt. Beim Abziehen
der Schmelze nach unten rollte zwischen dem Auslaufstopfen und einer das Rohr berührungslos kühlenden
Kühlvorrichtung eine thermische Isolierung angeordnet sein.
Beim Abziehen des Rohres nach oben weist der Einsatzkörper eine mittig sich vertikal bis in den Rohrstrang
erstreckende Kühlleitung auf, wobei zwischen der Kühlleitung und der Wand des Einsatzkörpers eine
thermische Isolierung angeordnet ist.
Im folgenden werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung näher
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine
erste Ausführungsform der Vorrichtung,
Fig.2 einen schematischen Längsschnitt durch eine
zweite Ausführungsform der Vorrichtung, bei der die Schmelze nach oben abgezogen wird, und
F i g. 3 eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung, wobei die Schmelze ebenfalls nach oben abgezogen
wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 1 weist der Tiegel 10 in seiner Bodenwand eine ringförmige öffnung
11 auf, die zusammen mit einem höhenverstellbaren Dorn 12 den Ringspalt 13 für das Austreten der
Schmelze bildet. Der Dorn 12 ist in der öffnung 11 koaxial angeordnet. Er ist hohl ausgebildet und besteht
ebenso wie der Tiegel 10 aus einem hochtemperaturbeständigen Werkstoff, z. B. aus reinem Sinterkorund. Dieser
Werkstoff ist von dem Werkstoff der in dem Tiegel 10 befindlichen Schmelze 14 schlecht benetzbar, so daß
sich an den Berührungsstellen der Schmelze 14 mit dem Tiegel 10 und dem aus demselben Werkstoff wie der
Tiegel 10 bestehenden Dorn 12 tiefliegende Ränder 15 bilden.
Der Tiegel 10 ist oben mit einer Deckelplatte 16 abgeschlossen. Die Deckelplatte 16 weist eine Mittelöffnung
für den Durchtritt des höhenverstellbaren Dorn 12 und eine weitere öffnung 17, die an eine Werkstoffzugabeeinrichtung
18 angeschlossen ist, auf.
Der Tiegel 10 ist in einem Halter 19 aus gut wärmeleitenden Werkstoff angebracht. Dieser Halter trägt oberhalb
der Deckelplatte 16 eine Dämmplatte 20, durch die die mit dem Dorn 12 verbundene Verstellstange sowie
die Gußwerkstoffzugabevorrichtung 18 hindurchgehen.
Eine weitere Wärmedämmplatte 22 isoliert den Tiegel 10 und den Halter 19 nach unten hin.
Die Beheizung des Tiegels 10 erfolgt durch eine Heizvorrichtung 23, die den Halter 19 und den Tiegel 10
seitlich umschließt, derart daß die gesamte Schmelze gleichmäßig auf einer nur geringfügig über ihrer Erstarrungstemperatur
liegenden Temperatur gehalten wird. Das den Ringspalt 13 innen begrenzende untere Ende
24 des Dorn 12 verjüngt sich nach unten hin konisch. Zwischen dem unteren Ende des Dornes 12 und einer im
Inr.rrn des Rohrstranges 25 angeordneten Kühlvorrichtung
26 befindet sich ein wärnieisolierender Körper 27. der verhindert, daß die Kühlung sich auf den Ringspalt
13 auswirkt. Die Kühlvorrichtung 26 besteht aus zwei koaxialen Kühlrohren 28, 29. Die Stirnwand 30 des äußeren
Kühlrohres 28 befindet sich mit Abstand unterhalb des Ringspaltes 13. Das innere Kühlrohr 29 dient
der Zufuhr von Kühlflüssigkeit. Es ist kürzer als das
äußere Kühlrohr 28, so daß die aus dem inneren Kühlrohr 29 austretende Kühlflüssigkeit unter der Stirnwand
30 umgelenkt wird und zwischen dem inneren Kühlrohr 29 und dem äußeren Kühlrohr 28 zurückströmt. Der
Außendurchmesser der Kühlvorrichtung 26 ist kleiner als der Innendurchmesser des erstarrten Rohres 25, so
daß die Kühlung berührungslos ausschließlich durch Strahlung erfolgt.
Um den Rohrstrang 25 herum ist die äußere Kühlvorrichtung 31 angeordnet, die ebenfalls von einem Kühlmittel
durchflossen wird, und deren Innendurchmesser größer ist als der Außendurchmesser des Rohres 25, so
daß die Außenkühlung des Rohres 25 ebenfalls ausschließlich durch Strahlung erfolgt.
Die gesamte beschriebene Vorrichtung ist in einem vakuumdichten Behälter 32 angeordnet, so daß die
Rohrherstellung unter Vakuum oder in einer Schutzgasatmosphäre erfolgen kann.
In der Schmelze 14 bildet sich unmittelbar anschließend
an den Ringspalt 13 der Solidus-Liquidus-Bereich 33. der nach unten hin durch die planare Erstarrungsfront 34 begrenzt ist. An die Erstarrungsfront 34 schließt
sich der Schrumpfungsabschnitt 35 an, der etwa bis zu den oberen Enden der Kühlvorrichtungen 26 und 31
reicht. Wenn das Rohr in den Bereich zwischen den Kühlvorrichtungen 26 und 31 gelangt, hat es bereits
seine endgültige Form angenommen.
Der Tiegel 10 ist flach, d. h. von geringer Bauhöhe, so daß die Temperatur der Schmelze 14 so eingestellt werden
kann, daß der Solidus-Liquidus-Bereich 33 sich aufgrund des mäßigen metallostatischen Druckes unmittelbar
an den Ringspalt 13 anschließt. Durch Höhenverstellung des Domes 12 kann die Weite des Ringspaltes
13 verändert werden.
Bei den Ausführungsbeispielen der F i g. 2 und 3 sind diejenigen Teile, die im wesentlichen die gleiche Funktion
haben wie die entsprechenden Teile des Ausführungsbeispiels von F i g. 1. mit denselben Bezugszeichen
versehen, obwohl sie im einzelnen abweichend gestaltet sein können.
Bei dem Ausführungsbeispiel der F i g. 2 ist der Tiegel 10 für die Schmelze 14 nach unten hin undurchlässig. In
seiner Bodenwand weist er allerdings eine Öffnung für den abgedichteten Durchtritt einer Kühlleitung 37 auf.
Diese Kühlleitung 37 führt in vertikaler Richtung mittig durch den Tiegel 10 hindurch zu der Kühlvorrichtung
38, die sich im Inneren des Rohres 25 erstreckt. Koaxial um die Kühlleitung 37 herum ist ein zweiteiliger hoher
Einsatzkörper 39 angeordnet in dessem Innenraum sich ein wärmeisolierendes Rohr 40 befindet, das die Wand
des Einsatzkörpers von der Kühlleitung 37 thermisch isoliert. Der Einsatzkörper 39 weist einen Ringkanal 41
mit einer nach außen führenden radialen Öffnung 42 auf. Diese öffnung 42 befindet sich im unteren Bereich des
Tiegels 10, so daß durch sie hindurch Schmelze 14 in den Ringkanal 41 fließt und diesen ausfüllt Der Ringkanal
41 wird durch die innere Wand 43 und die äußere Wand
14 des Einsatzkörper 39 begrenzt. In dem Bereich des
Ringspaltes 13, also am oberen Ende des Einsatzkörpers
39. verjüngt sich die Außenseite der inneren Wand 43 nach oben, während sich die Innenseite der äußeren
Wand 44 nach oben konisch erweitert Der Werkstoff des Einsatzkörpers ist, ebenso wie der Werkstoff des
Tiegels 10. mit der Schmelze 14 schlecht benetzbar. Demzufolge ist die Schmelze im Ringspalt 13 zunächst
tiefergclegen als der Badespiegel im übrigen Tiegelvolumen. Zu Beginn des Strangziehprozesses wird ein
(nicht dargestellter) metallischer Anfahrkopf, der auch als Einkristall ausgebildet sein kann, von oben her in den
Ringspalt 13 eingeführt, bis er mit der Schmelze in Berührung kommt. Dabei kann eine kurzfristig einwirkende
verstärkte Abkühlung der an dem Anfahrkopf ankristallisierenden Schmelze eintreten. Insbesondere bei einem
kurzgestalteten und in Abzugsrichtung isolierten Anfahrkopf ist jedoch die insgesamt abfließende Wärmemenge
gering. Dabei erreicht der mit der Schmelze
ίο in Berührung stehende Teil des Anfahrkopfs in kürzester
Zeit annähernd die Temperatur des noch zähflüssigen Rohres, so daß der wärmeleitende Teil des Anfahrkopfes
in gleichem Umfang wie das Rohr selbst Wärme abstrahlt. Falls die Abkühlgeschwindigkeit für das Anis
fahrrohrstück zu hoch gewesen ist, was durch Gefügeuntersuchungen leicht feststellbar ist, muß ein kurzes
Anfangsrohrstück ggf. als Abfallstück vom Rohrstrang abgetrennt werden. Der Anfahrkopf wird beim Anfahren
langsam hochgezogen und zieht unter Rohrwachsturn die Schmelze nach oben nach. Zwischen dem oberen
Ende der inneren Wand 43 des Einsatzkörpers 39 und der inneren Kühlvorrichtung 38 befindet sich ein
wärmeisolierendes Rohr 45, das diejenige Stelle, an der sich der Solidus-Liquidus-Bereich 34 ausbildet, gegen
das Kühlrohr 37 abschirmt. Zusätzlich ist bei dem Ausführungsbeispiel
der F i g. 2 noch eine weitere wärmedämmende Platte 20' über der Platte 20 angeordnet, um
Wärmeabstrahlung aus dem Tiegel 10 in den Bereich der äußeren Kühlvorrichtung 31 zu vermeiden. Die
jo Kühlvorrichtungen 38 und 31 befinden sich in vertikalem
Abstand von dem Ringspalt 13 und zwischen dem Ringspalt 13 und den Kühlvorrichtungen 38 und 31 bildet
sich die horizontale Erstarrungsfront 34 des Rohres aus, ohne daß eine gezielte externe Kühlung erfolgen
würde. In dem Erstarrungsbereich erfolgt keine äußere oder innere Abstützung des im Strang zu vergießenden
Rohres.
Das Ausführungsbeispiel von Fig.3 gleicht weitgehend
demjenigen der F i g. 2, so daß im folgenden nur die Unterschiede erläutert werden. Gemäß Fig.3 besteht
mindestens eine der beiden Wände 43 bzw. 44 des Einsatzkörper 39 aus einem Werkstoff, das von der
Schmelze 14 gut benutzt wird. z. B. aus Tantalkarbid (TaC). Durch den kapillarartigen Ringkanal 41 steigt die
Schmelze bis zum Ringspalt 13 hoch. Dort wird sie wie bei dem vorherigen Ausführungsbeispiel mit einem Anfahrkopf
in Kontakt gebracht, um den Rohr-Zieh-Prozeß einzuleiten.
Gemäß F i g. 3 sind das innere Rohr 43 und das äußere Rohr 44 des Einsatzkörpers 39 bis zu ihren oberen Enden im wesentlichen zylindrisch, so daß der kapillare Ringkanal 41 bis zu dem an seinem oberen Ende befindlichen Ringspalt 13 zylindrischen Verlauf hat Der Ringspalt 13 befindet sich oberhalb des Niveaus, das die Schmelze 14 in dem Tiegel 10 einnimmt Das wärmeisolierende Rohr 40, das die Kühlleitung 37 umgibt erstreckt sich im vorliegenden Fall bis über das obere Ende des inneren Rohres 43 hinaus bis zur inneren Kühlvorrichtung 38, so daß es die Zone, in der der SoIi-
Gemäß F i g. 3 sind das innere Rohr 43 und das äußere Rohr 44 des Einsatzkörpers 39 bis zu ihren oberen Enden im wesentlichen zylindrisch, so daß der kapillare Ringkanal 41 bis zu dem an seinem oberen Ende befindlichen Ringspalt 13 zylindrischen Verlauf hat Der Ringspalt 13 befindet sich oberhalb des Niveaus, das die Schmelze 14 in dem Tiegel 10 einnimmt Das wärmeisolierende Rohr 40, das die Kühlleitung 37 umgibt erstreckt sich im vorliegenden Fall bis über das obere Ende des inneren Rohres 43 hinaus bis zur inneren Kühlvorrichtung 38, so daß es die Zone, in der der SoIi-
bo dus-Liquidus-Bereich 43 sich ausbildet von innen her
gegen Kühlung abschirmt
Bei den Ausführungsbeispielen nach F i g. 2 und 3 ist ebenso wie gemäß F i g. 1 die Vorrichtung in einem vakuumdichten
Behälter 32 angeordnet. Hierin können die
b5 Vorrichtungen im Hochvakuum (d. h. bei einem Druck
in der Größenordnung von 10-J mbar) oder unter hochreinem
Edelgas verarbeitet werden. Es können auch Gasgemische benutzt werden, die mit den Legierungen
der Schmelze verträglich sind.
Nachfolgend werden Zusammensetzungen von Gußlegierungen
angegeben, die mit den Vorrichtungen verarbeitet werden können:
1. Nickel-Gußlegierungen, enthaltend vornehmlich bis 6 Gew.-% Aluminium, und
bis 6Gew.-% Titan zur wesentlichen Nij
(Ti.AlJ-Ausscheidungshärtung und eventuell enthaltend
10 bis 20 Gew.-% Kobalt,
7 bis 25 Gew.-o/o Chrom,
bis 0,2 Gew.-% Kohlenstoff,
sowie bis jeweils 12 Gew.-% Mo, Ta, W zur Mischkristallhärtung. 15
7 bis 25 Gew.-o/o Chrom,
bis 0,2 Gew.-% Kohlenstoff,
sowie bis jeweils 12 Gew.-% Mo, Ta, W zur Mischkristallhärtung. 15
2. Kobalt-Gußlegierungen, enthaltend vornehmlich bis 10 Gew.-% Mo1Ta, W und
bis 1 Gew.-°/o Kohlenstoff zur wesentlichen Sonderkarbidbildung und -ausscheidung, 20
20—30 Gew.-% Chrom.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
25
JO
40
45
50
55
35 Ij
60
65
Claims (7)
1. Verfahren zum Rohrstranggießen von Metallen, insbesondere Nickel- und Kobaltlegierungen, bei
welchem eine Schmelze aus einem Tiegel durch einen Ringspalt abgezogen wird und berührungsfrei
fortlaufend erstarrt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schmelze (14) hinter dem Ringspalt (13) im Vakuum oder in einer stehenden Schutzgasatmosphäre
derart indirekt gekühlt wird, daß die Wärmeabfuhr aus dem Strang ausschließlich durch
Wärmeabstrahlung erfolgt
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im
Abstand von dem Ringspalt (13) eine innere Kühlvorrichtung (26) und eine äußere Kühlvorrichtung
(31) im Innern des Behälters (32) mit radialem Abstand von der Rohrwand angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tiegel (10) einen Einsatzkörper
(39) enthält, der einen nach oben offenen Ringkanal (41) aufweist und daß im Abstand von dem Ringkanal
(41) die innere Kühlvorrichtung (38) und die äußere Kühlvorrichtung (31) im Innern eines vakuumdichten
Behälters angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Wände
des Ringspaltes (13) aus einem Werkstoff besteht, der mit dem Gußwerkstoff schlecht benetzbar ist
und daß die Wände des Ringspaltes (13) zu dessem Auslaufende hin auseinanderlaufen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände des Ringspaltes (13)
aus einem Werkstoff bestehen, der mit dem Gußwerkstoff gut benetzbar ist und daß der Ringspalt
(13) an seinem Auslaufende im wesentlichen zylindrisch gestallet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Kühlvorrichtung
(26; 38) gegen die den Ringspalt (13) bildenden Wandteile thermisch isoliert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß im Einsatzkörper (39) mittig eine sich vertikal bis in den Rohrstrang hineinerstreckende
Kühlleitung (37) vorgesehen ist und daß sich zwischen der Kühlleitung (37) und der Wand (43) des
Einsatzkörpers (39) eine thermische Isolierung (40) befindet.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3207777A DE3207777C2 (de) | 1982-03-04 | 1982-03-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Rohrstranggießen von Metallen, inbes. Nickel- und Kobaltlegierungen |
| US06/470,780 US4531569A (en) | 1982-03-04 | 1983-02-28 | Process and apparatus for producing tubes of reactive metals |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3207777A DE3207777C2 (de) | 1982-03-04 | 1982-03-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Rohrstranggießen von Metallen, inbes. Nickel- und Kobaltlegierungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3207777A1 DE3207777A1 (de) | 1983-09-22 |
| DE3207777C2 true DE3207777C2 (de) | 1984-09-06 |
Family
ID=6157297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3207777A Expired DE3207777C2 (de) | 1982-03-04 | 1982-03-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Rohrstranggießen von Metallen, inbes. Nickel- und Kobaltlegierungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4531569A (de) |
| DE (1) | DE3207777C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3502532A1 (de) * | 1984-12-06 | 1986-06-19 | Nippon Light Metal Co. Ltd., Tokio/Tokyo | Vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung von hohlen metallgussbloecken |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2557820B1 (fr) * | 1984-01-10 | 1987-05-07 | Pont A Mousson | Dispositif d'alimentation en metal liquide pour installation de coulee continue verticale d'un tube metallique, notamment en fonte |
| FR2573683B1 (fr) * | 1984-11-26 | 1987-01-02 | Pont A Mousson | Installation d'alimentation en metal liquide avec controle de temperature du metal liquide pour la coulee continue d'un tuyau en fonte |
| FI73612C (fi) * | 1985-10-22 | 1991-05-29 | Vertic Oy | Kombinerat gjutmunstycke foer kontinuerlig uppaotriktad gjutning av staong- och roerformade produkter. |
| FR2741555B1 (fr) * | 1995-11-23 | 1997-12-26 | Usinor Sacilor | Busette pour l'introduction d'un metal liquide dans une lingotiere de coulee continue de produits metalliques, et installation de coulee continue de produits metalliques equipees d'une telle busette |
| JP4248085B2 (ja) * | 1999-06-17 | 2009-04-02 | 古河スカイ株式会社 | 中空ビレット鋳造用中子および前記中子を用いた中空ビレットのホットトップ式連続鋳造方法 |
| US7345844B2 (en) * | 2002-07-23 | 2008-03-18 | Seagate Technology Llc | Servo track writer with helium bearing |
| CN110340316A (zh) * | 2019-07-11 | 2019-10-18 | 张家港高合特种合金材料有限公司 | 一种易偏析合金管的制备方法及装置 |
| CN118875316B (zh) * | 2024-07-09 | 2025-02-14 | 哈尔滨工业大学(威海) | 一种高温合金毛细管制备装置及方法 |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1226749B (de) * | 1958-04-28 | 1966-10-13 | Th Calow & Co | Verfahren zum Herstellen von strangfoermigen Rohren aus fluessigem Werkstoff, vorzugsweise Stahl, und Einrichtung zur Ausuebung des Verfahrens |
| FR1399620A (fr) * | 1964-03-24 | 1965-05-21 | Procédé de fabrication de tubes ou profilés creux | |
| US3398780A (en) * | 1965-07-01 | 1968-08-27 | Phelps Dodge Copper Prod | Continuous casting of tubes |
| US3724529A (en) * | 1968-10-18 | 1973-04-03 | Combustible Nucleaire | Plant for continuous vacuum casting of metals or other materials |
| US3721286A (en) * | 1971-03-29 | 1973-03-20 | B Paton | Method of obtaining metal hollow ingots by the elastroslag remelting |
| DE2321064C3 (de) * | 1973-04-26 | 1978-06-22 | Mannesmann Ag, 4000 Duesseldorf | Hohldorn zum Stranggießen metallischer Rohre |
| DE3008781C2 (de) * | 1980-03-07 | 1982-08-26 | Herbert Dipl.-Ing. 5870 Hemer Woithe | Verfahren zum Stranggießen von Metallen |
-
1982
- 1982-03-04 DE DE3207777A patent/DE3207777C2/de not_active Expired
-
1983
- 1983-02-28 US US06/470,780 patent/US4531569A/en not_active Expired - Fee Related
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3502532A1 (de) * | 1984-12-06 | 1986-06-19 | Nippon Light Metal Co. Ltd., Tokio/Tokyo | Vorrichtung zur kontinuierlichen herstellung von hohlen metallgussbloecken |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4531569A (en) | 1985-07-30 |
| DE3207777A1 (de) | 1983-09-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0775030B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum gerichteten erstarren einer schmelze | |
| DE2242111A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum giessen von gegenstaenden mit gerichtet erstarrtem gefuege | |
| DE2952150C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Barren aus gerichtet erstarrten Legierungen | |
| DE2011474B2 (de) | Vorrichtung zum herstellen von einkristallen | |
| CH651071A5 (de) | Verfahren zur epitaxialen erstarrung. | |
| DE3207777A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung von rohren aus reaktiven metallen | |
| DE2053062A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Her stellung in einer Richtung erstarrter Gußteile | |
| CH657793A5 (de) | Verfahren zur herstellung eines sintererzeugnisses. | |
| DE3502532C2 (de) | Vorrichtung zum Stranggießen eines metallischen Hohlstranges | |
| EP0026812A1 (de) | Vorrichtung zur Herstellung von amorphen Metallbändern | |
| DE69029467T2 (de) | Stranggussform und Stranggussverfahren | |
| WO1998020995A2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum gerichteten erstarren einer schmelze | |
| CH651234A5 (de) | Verfahren und giessform zum kontinuierlichen horizontalen stranggiessen. | |
| DE2321064A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum giessen metallischer rohre | |
| DE2944175C2 (de) | Stranggießkokille | |
| CH642575A5 (de) | Giessform zum kontinuierlichen stranggiessen. | |
| DE19710887C2 (de) | Verwendung einer Kokille zum Herstellen von Barren aus Leichtmetall oder einer Leichtmetallegierung, insbesondere aus Magnesium oder einer Magnesiumlegierung | |
| WO1998005450A1 (de) | Verfahren und einrichtung zur gerichteten erstarrung einer schmelze | |
| DE2156382B2 (de) | Verfahren zum Führen einer auf dem Badspiegel innerhalb einer Stranggießkokille schwimmenden Schlackenschicht | |
| DE3627764A1 (de) | Verfahren zur herstellung von erstarrten legierungskoerpern | |
| DE2646299C2 (de) | Verfahren zur Herstellung rotationssymmetrischer Siliciumformkörper | |
| DE2038690C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus Saphireinkristallen | |
| DE2349898C3 (de) | Metallurgische Form zur Herstellung metallischer Werkstücke | |
| DE746026C (de) | Verfahren zum raschen Abkuehlen von fluessigen Metallen, Metallverbindungen oder Legierungen sowie von fluessigem Kohlenstoff | |
| DE1433057C3 (de) | Stranggießkokille aus Graphit zum Stranggießen von Kupfer und Kupferlegierungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: DEUTSCHE FORSCHUNGSANSTALT FUER LUFT- UND RAUMFAHR |