DE3207825A1 - Reinigungsmittelzusammensetzung - Google Patents

Reinigungsmittelzusammensetzung

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Description

Reiniqungsmitta!zusammensetzung
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsmittelzusammensetzung. Im einzelnen bezieht sich die Erfindung auf eine Reinigungsmittelzusammensetzung, die eine Alkali-Zellulase enthält, die eine hohe Aktivität unter alkalischen Bedingungen zeigt.
10
In letzter Zeit sind die Verfahren zum Waschen von Tuchen und Kleidern in bemerkenswerter Weise weiterentwickelt worden, Das Waschen von Kleidern ist stark erleichtert worden durch die Entwicklung von Reinigunqsmittelmaterialien, Wasservorbehandlung, Verbesserung und Ausbreitung der Waschmaschinen sowie die Verbeaerung der Fasern. Unter diesen ist die Verbesserung der Ausgangsmaterialien für Reinigungsmittel besonders bemerkenswert. Aufgrund der Verbesserung der oberflächenaktiven Mittel, der Builder, der Dispergiermittel, der fluoreszierenden Farbstoffe sowie der Bleichmittel, haben die Reinigungsmittelzusammensetzungen nahezu ein Stadium der Vervollständigung erreicht. Die Entwicklung der Reinigungsmittel für Kleider beruhen im wesentlichen auf den nachfolgenden Grundideen:
1) Ein oberflächenaktives Mittel oder Builder wird auf der Schmutz- oder/und Faseroberfläche adsorbiert, um die oberflächenspannung zwischen dem Schmutz und/oder der Faser und dem Wasser zu vermindern, wodurch der Schmutz physikochemisch von der Faser getrennt wird.
2) Der Schmutz wird dispergiert und gelöst mit Hilfe eines oberflächenaktive^ Mittels, oder eines anorganischen Builders.
3) Der Schmutz wird chemisch zersetzt durch ein Enzym, wie etwa Protease.
4) Die Farbflecken werden mittels eines Bleichmittels qebleicht.
5) Ein fluoreszierender Farbstoff wird auf der Faseroberfläche adsorbiert, um diese aufzuhellen.
6) Das Ausfällen von aktiven Bestandteilen des Reinigungsmittels durch ein zweiwertiges Metallion wird mit Hilfe eines Gelatiermittels verhindert.
Die Grundidee des herkömmlichen Kleiderwaschvorganges liegt in dem wirkungsvollen Einbringen eines Bestandteiles, der den Schmutz direkt angreift, oder eines Bestandteiles, der die Angriffakraft des aktiven Bestandteils der Zusammensetzung unterstützt» Gegenwärtig hat die Reinigungskraft der Reinigungsmittelzusammensetzungen, die auf dieser Grund-2ü idee beruhen, in gewissem Sinn nahezu eine Sättigung erreicht, und es sind außerordentlich große Anstrengungen erforderlich, um die Reinigunqskraft weiter zu verstärken.
Aufgrund intensiver Nachforschungen unter verschiednen Gesichtspunkten, die sich qrundsätzlich von den herkömmlichen Ideen der Kleiderwaschvorqänqe unterscheiden, wurde herausgefunden, daß in einer überraschenden Weise ausgezeichnete Wascheffekte auf Schmutz erzielt werden können, ohne daß dies mit der enzymatischen Aktivität einer Alkali-Zellulase (einer der Zellulasen von Enzymen) in Zusammenhang steht, wenn die Alkali-Ze?.iu.lase i^ ein Reinigungsmittel eingebracht wird. Auf dieser Erkenntnis baruht im wesentlichen die vorliegende Erfindunc»
Hendelsüblich v/ertücoarE u.^d allgemein bekannte Zellulasen besitzen einen optimalen pH-Wert im Säurebereich oder im neu-
BAD ORIGINAL
copy
tralen Bereich, wobei ihr Einsats in einem alkalischen Bereich nicht eingesetzt wurde, da die Zellulaseaktivität im alkalischen Bereich herabgesetzt wird.
Gemäß der Erfindung wird eine Reinigungsmittelzusammensetzung geschaffen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß sie eine Alkali-Zellulase enthält, die einen optimalen pH-Wert im alkalischen Bereich als Bestandteil enthält. Gemäß der Erfindung besitzt die Reinigungsmittelzusammenlö setzung einen bemerkenswerten Reinigungseffekt, im besonderen auf anorganische Verschmutzungen, die generell nicht in Zusammenhang steht mit der Alkali-Zellulase-Aktivität.
Wie oben beschrieben worden ist, kennt man in diesem Bereich den Einsatz eines Ensyms als Bestandteil eines Reinigungsmittels. Als Enzyme waren nur solche bekannt, die aktiv auf den Schmutz einwirken. Im besonderen waren nur Proteasen für Proteinschmutz bekannt und Amylase für Saccharidschmutz, sowie Lipase für Schmutz, bestehend aus Ölen und Fetten. Derartige Enzyme greifen den Schmutz direkt an. Durch die Mechanismen der Reinigungseffekte der Alkalizellulasen gemäß der Erfindung ist bislang noch nicht voll erklärt, wobei man jedoch weiß, daß die Effekte nicht nur auf der Expansion der Fasern beruhen, ungleich einem Phänomen, das man beim Einsatz von oberflächenaktiven Mitteln beobachtet.
Große Vorteile der Erfindung liegen darin, daß das Waschmittel besonders wirkungsvoll ist bei der Entfernung anorganischen FeststoffSchmutzes, wie etwa feinen Schlammpartikeln, die mit herkömmlichen Reinigungsmitteln nicht hinreichend zu entfernen sind, wie auch zur Entfernung anderen Schmutzes, wie Flecken an Hemdenkragen oder Manschetten von Kleidungsstücken sowi a Ölf.lecker, an Kleidern, während ein besonderer Nutzen darin lie-tr die Reinigungskraft phosphorfreier Reinigungsmittel zu verstärken, was auch für
Reinigungsmittel mit einem sehr geringen Phosphorgehalt gilt. Phosphatsalze waren sehr wirkungsvoll bei der Entfernung feiner Schlamrnpartikel, die in die Fasern hineingeraten waren. In jüngster Zeit drängt man jedoch auf die Verringerurj der Menge an Phosphatsalzen in Reinigungsmitteln, wegen des Problems der Eutrophierung. Das Erfordernis für den Einsatz phosphatfreier Reinigungsmittel macht die Entfernung von Schlammpartikeln äußerst schwierig. Im besonderen die Entfernung von Schlammpartikeln, die in Baumvallgewebe eingedrungen sind, ist äußerst schwierig, was hinlänglich bekannt ist. Darüber hinaus hat sich gezeigt, daß die Entfernung schlammiger Flecken von Baumwollschuhen den Verwendern beim Waschen der Schuhe große Schwierigkeiten bereitete.
15
Die vorliegende Erfindung wirft ein neues Licht auf diese Probleme. Gemäß der Erfindung wird eine ausgezeichnete Waschkraft erzielt, die gleich oder 3ogar besser ist als die eines schwachalkalischen Pulverreinigungsmittels, das eine hinreichende Menge an Sulfatsalz enthält, indem man 1) die Erfindung auf sin alkalisches Reinigungsmittel anwendet, welches keine Phosphate oder nur geringe Mengen von Phosphaten enthält, oder 2) die Erfindung auf ein schwachalkalisches flüssiges, phosphorfreies Reinigungsmittel einsetzt für die Reinigung schlammiger Flecken in Zellulossfasern, oder Tuchen aus gemischten Fasern, die Zelluloae·- fasern und andere Pasern enthalten.
[ Ein weiterer großer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß
30 sie auf Waschmittel in ieder beliebiqen Form anwendbar ist.
j Die Alkali-Zeilulase kann eingebracht werden in eine Zu-
sammensetzung in der Form eines sprühgetrockneten Pulvera,
! einer pulvrigen Pulvermischung, Tabletten oder eine Flüssig-
; keit, wobei man jeweils die Zusammensetzung des Reiniqungs-
mittels gemäß der Erfindung erhält-
COPY BAD ORIGfNAL
Die erfindungsgemäß eingesetzten Alkali-Zellulasen besitzen einen optimalen pH-Wert von 8,0 bis 11,5, vorzugsweise von 8,1 bis 11,0. Unter alkalischen Bedingungen zeigen diese Enzyme eine Aktivität, die äquivalent au ^ derjenigen ist, die sie unter sauren oder neutralen Bedingungen zeigen. Die Alkalizelluasen erhält man von Zellulasekulturflüasigkeiten verschiedenen Ursprungs durch Raffination und Fraktionierung nach einem Aussalz-, Niederschlags-, Dialyse- oder Gelpermeationsverfahren. Die Alkali-Zellulasen erhält man auch durch Fraktionierung von Rohenzymen oder raffinierten Enzymen durch Elektroforese oder durch eine Wärmebehandlung derselben (beispielsweise bei 40 bis 90°C während 5 Minuten bis 3 Stunden).
^5 Als besonders bevorzugte Alkali-Zellulasen gemäß der Erfindung können die folgenden Enzyme angegeben werden:
Bei der spezifischen Zellulase, die erfindungsgemäß eingesetzt wird, handelt es sich bevorzugt um eine Zellulase, erzeugt durch einen Pilz des Bazillus N oder eines Zellulase-212-erzeugenden Pilz, der zum Stamm der Aeromonas gehört. Der Bazillus N ist offenbart in der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 28515/75 und verfügbar On The Fermentation Research Institute, the Agency of Industrial Science and Technology, mit der Anschrift 1-1-3, Higashi, Tsukuba-Yatabe-machi, Ibaraki, Japan. Er wurde in die dauerhafte Mikroorganismus-Sammlung aufgenommen unter der Nr. FERM Nr. 1138, 1139, 1140 und 1141. Der Aeromonas Fungus wurde auch aufgenommen in die dauerhafte Mikroorganismus Sammlung in dem Fermentation Research Institute, the Agency of Industrial Science and Technology, als FERM Nr. 2306 und ist in der japanischen Patentveröffentlichung (ungeprüft) Nr. 76287/75, nun veröffentlicht nach der Prüfung als japanische Patentveröffentlichung 39191/81 offenbart.
32G7325
Die erfindungsqemäß verwendete Zelluldse umfaßt eine Zellulase extrahiert aus dem Hepatopancreas der Seemollusken (Dolabella Auricula Solander), die beschrieben ist in Biochem. J. (1966) 99, 214-221.
Bei jeder Zellulase, die durch diese Pilze erzeugt wird, handelt es sich um eine spezielle Zellulase, die eine hohe Aktivität auch unter alkalischen Bedinungen aufrechterhält und eine Alkaliwiderstandskraft besitzt.
Die Reinigunqsmittelzusammensetzung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß diese spezielle Zellulase als zwingender Bestandteil hierin enthalten ist. Im besonderen wird durch die Erfindung eine Reinigungsmittalzusammensetzung geschaffen, die eine besondere Waschkraft bezüglich anorganischer Flecken besitzt, unabhängig von der inneren Aktivität der Zellulase, und zwar im besonderen auf Kragenverschmutzunqen, die aus Mischungen von anorganischen Flecken und Ölen bestehen, die von der Hautoberfläche abgegeben werden und die sich über einen Zeitraum ändern.
Wenn die Reiniqungsmittelzusammensetzunq eine spezielle Zellulase umfaßt, die eine hohe Aktivität unter alkalischen Bedingungen aufweist und außerdem eine Alkaliwiderstandskraft besitzt, die erzeuqt ist aus einem Pilz, ausgewählt von dem Bazillus N (hinterlegt bei FRI unter den Nummern 1138 bis 1141) und einem Zellulase 212-erzeugenden Pilz, der zu dem Stamm Aeromonas qehört, kann man einen ausgezeichneten Wascheffekt erzielen über einen weiten pH-Wert-Bereich des Waschbddes.
Dieser ausgezeichnete Effekt macht bei weitem die verminderung der Waschkrafc wett, die auf der Reduktion dar Alkalikapazität des Builders auf die Reduktion des pH-Wertes des Waschbades beruht.
Die enzymatisch« Aktivität der Zellulase, die erfindungsgemäß einoesetzt wird, bestimmt man nach dem folgenden Verfahren.
50 mg Avicel (für die Chromatographie) oder Carboxymethyl-Zellulose (CMC) werden in 4 ml einer Glycin-NaCl-NaOH-Pufferlösung (mit einem pH-Wert von 8,3) eingebracht, und die Schwebe wird vorerhitzt bei 37°C fünf Minuten lang, worauf 1 ml einer Enzymflüssigkeit der Schwebe hinzugefügt wird. Die Schwebe wird hinreichend gemischt, und die Reaktion wird für die Dauer von einer Stunde durchgeführt. Nach Beendigung der Reaktion wird die Menge an reduziertem Zucker bestimmt nach dem 3,5-Dinitrosalicylsäure-Verfahren. Im einzelnen wird die flüssige Reaktionsmischung gefiltert und 3 ml von 3,5-Dinitrosalicylsäure wird einem ml des Filtrats hinzugefügt, worauf die Mischung 10 Minuten lang auf 100°C erhitzt wird, um eine Färbung zu bewirken. Die Mischung wird gekühlt, worauf sie dann mit deionisiertem Wasser gemischt wird, so daß sich das Gesamtvolumen auf 25 ml erhöht. Die sich ergebende Flüssigkeit wird einer Colorimetric bei einer Wellenlänge von 500 m /u unterworfen.
Wenn ein mg des Enzyms als Feststoff Zucker in einer Menge erzeugt, die 1 vu Mol der Glycose entspricht, eine Stunde lang unter den oben genannten Bedingungen, definiert man die enzymatische Aktivität als eine Einheit/mg des Feststoffes .
Die vorliegende Erfindung wird, erzielt, indem man diese 3ü Alkali-Zellulasen mit bekannten Reinigungsmittelzusammensetzungen kombiniert. Bezüglich des Alkali-Zellulase-Gehaltes wird bevorzugt, daß die Zusammensetzung 0,01 bis 70 Gew.-% und im besonderen 0,1 bi3 10 Gew.-% einer Alkali-Zellulase mit einer enzymatischen Aktivität von mindestens 0,UOl Einheiten/mg Feststoffe enthält' jjsine Einheit/mg Feststoffe bildet l,u /u Mol Glucose von Zellulose in
-IU-
3207325
einer Stunde bei 37 C und einem pH-Wert von 8,3/. Auch die Menge an alkalischer Zellulase i3t so groß, daß die enzymatische Aktivität der Alkali-Zellulase in dem Bad vorzugsweise 0,1 bis 1000 Einheiten/1, im besonderen 1 bis luü Einheiten/1 ausmacht.
Obwohl die Reinigungsmittelzusammensetzung gemäß der Erfindung in einem unbegrenzten pH-Wert-Bereich von einem sauren bis zu einem alkalischen pH-Wert eingesetzt werden kann, bevorzugt man, um den Reinigungseffekt der Alkali-Zellulase hinreichend herauszustellen, daß das Reinigungsbad alkalisch ist (im besonderen, daß ein pH-Wert von 7 bis 11 vorliegt).
Bei der Reiniqunqsmittelzusammensetzung gemäß der Erfindung sind die neben der Zellulase verwendeten Bestandteile nicht besonders eingeschränkt. So können beispielsweise die folgenden Bestandteile in die Zusammensetzung gemäß der Erfindung, entsprechend ihren wesentlichen Eigenschaften eingesetzt werden.
j fl~] Oberflächenaktive Mittel:
I1J
(1) Geradkettige oder verzweigte Alkylbenzolsulfonatsalze mit einer Alkylgruppe von 10 bis 16 Kohlenstoffatomen im Durchschnitt.
(2) Alkyl- oder Alkenyläthersulfatsalze mit einer gradkettigen oder verzweigten Alkyl- oder Alkenlygruppe
2Q mit Iu bis 2o Kchlenstoffatomen im Durchschnitt,
u,5 ois 8 Mol im Durchschnitt an Äthylenoxid, Propylenoxid im Molekül und einem Zusatzverhältnis von Ähtylenoxid/Propylenoxid von 0,1/9,9 bis 9,9/0,1 oder Ähty]enoxid/8utylenoxid von 0,1/9,9 bis 9,9/0,1.
35
(3) Alkyl- oder A1 ko-.yi3ulfatsalze mit einar Alkyl- oder Alkenylqruppe von IO bis 20 Kohlenstoffatomen im Durchschnitt.
(4) Olefinsulfonatsalze mit 10 bis 2o Kohlenstoffatomen im Durchschnitt im Molekül.
(5) Alkansulfonatsalze mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen im Durchscnitt im Molekül.
(6) Gesättigte oder ungesättigte Fettsäureaalze ,mit 10 bis 24 Kohlenstoffatomen im Durchschnitt im Molekül.
(7) Alkyl- oder Alkenyläthercarboxylatsalze mit einer Alkyl- oder Alkenylgruppe von 10 bis 20 Kohlen^Dffatomen im Durchschnitt, 0,5 bi3 8 Mol im Durchschnitt von Ätatylenoxod, Propylenoxid oder Butylenoxid im Molekül und einem Zusatzverhältnis von Äthylenoxid/
2ü Propylenoxid von 0,1/9,9 bis 9,9/0,1 oder Ähtylenoxid/But^Lenoxid von 0,1/9,9 bis 9,9/0,1.
(8) ώί-Sulfo-Fettsaurssalze oder Ester der allgemeinen Formel:
2c H-CfICU0Y
I ^ ÜO -.Z
J?
wobei Y eine Alkylgruppe repräsentiert mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder einem Gegenion, während Z ein 3ö Gegenion und K eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit bis 20 Kohlenstoffatomen darstellt.
Als Geqenionen von anionischen oberflächenaktiven Mitteln sind beispielsweise zu erwähnen Ionen von Alkslimetallen. vie Natrium und Kalium, Erdalkali-
metalle wie Calcium und Maqnesium, Ammonium, Alkanolamide mit einotm Gehalt von 1 bis 3 Alkanolgruppen mit 2 oder Kohlenstoffatomen, wie Monoäthanolamin, Diethanolamin, Triäthanolamin und Triisopropanolamin. 5
(9) Oberflächenaktive Mittel des Aminosäuretyps der allgemeinen Formel:
Nr. 1 H1-Cu-M-CH-CUOX
1 I \
R2 R3
wobei R eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 8 bis Kohlenstoffatomen, R? Wasserstoff oder eine Alkylgruppe mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen, R- einen Aminosäurerück-
stand und X ein Alkalimetall oder ein Erdalkalimetallion darstellt.
nr. 2 R1-CO-N-(CHp11
wobei R , Rp und X die qleichen Bedeutungen wie oben besitzen, während η eine ganze Zahl von 1 bis 5 darstellt.
Nr· 3 Riy N-(CIi2) m-COOX
- Rl
wobei R die gleiche Bedeutung wie oben besitzt und m eine
ganze Zahl von 1 bis 8 darstellt. 3ü
Nr. 4 H.-N-CIl- COOX
,1 \
wobei R , R- und X die c, eiche Bedeutung wie oben ba-
sitzen, während R3 Wass^'scotf oder eine Alkyi- oder
BAD ORIGINAL
Hydroxyalkyl gruppe mit 1 bj.3 2 Kohlenstoffatomen darstellt.
R1-N-CH-COOX
Nr. 5 * ^.
;-
wobei R^, R, und X die qleiche Bedeutung wie oben besitzen und Rr eine fa -Hydroxyalkyl- oder /?> -Hydroxy-
alkenylgruppe mit 6 bis 28 Kohlenstoffatomen darstellt. 10
Nr. 6 5\n_Ch_c00X
FL-' I
wobei R_, R5 und X die qleiche Bedeutung wie oben be sitzen.
(10) Phosphatester oberflächenaktive Mittel:
Nr. 1 Saure Alkyl~(oder Alkenyl-)Phosphate 0
wobei R1 eine Alkyl- oder Alkenylgruppe darstellt mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, während n'+m1 3 und n1 eine Zahl von 1 bis 2 bedeutet.
Nr. 2 Alkyl-Coder Alkenyl-)Phosphate:
(K0)nlll
wobei R' die qleiche Bedeutung wie oben besitzt, während n"+m" 3 und n'! eine Zahl von 1 bis 3 darstellt.
Nrs 3 Alky.l-(oder Alkenyl-) Phosphatsalze
wobei R1, η11 und m1' die gleiche Bedeutung wie oben besitzen, während M, Na, K oder Ca darstellt.
(11) Amphoterische oberflächenaktive Mittal des Sulfonsäure typs der folgenden Formel
Nr. 1
Ϊ13 '
wobei R eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 8 bis 24
Kohlenstoffatomen, R ~ eine Alkenylgruppe mit 1 bis 4
Kohlenstoffatomen, R3 eine Alkylgruppe mit 1 bis 5
Kohlenstoffatomen, R14 eine Alkylen- oder Hydroxyalkylan-
gruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen darstellt.
Nr. 2 1J1It/
Ι C-)
wobei R und R14 die gleichen Bedeutungen wie oben basitzen, während R.^ und R g jeweils eine Alkyl- oder Al kenylgruppe mit 8 bis 24 oder 1 bis 5 Kohlenstoffatomen
darstellt-30
Nr. 3 lilcflHur'Ul
wobei R und R^^ die gleiche Bedeutung wie oben besitzen, während nl eine qanze Zar\l von 1 bis 20 darstellt.
(12) Amphoterische oberflächenaktive Mittel das Betaintyps der allgemeinen *■'«_» rniel:
1^
Nr
wobei R21 eine Alkyl-, Alkenyl-, /1?-Hydroxyalkyl- oder /δ-Hydroxyalkenylgruppe mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, F*22 eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und R23 eine Alkylen- oder Hydroxyalkylengruppe mit 1 bis Kohlenstoffatomen darstellt.
Nr. 2
- (C2H4O)112H
wobei R_ und R23 die gleiche Bedeutung wie oben besitzen, während n2 eine ganze Zahl von 1 bis 20 darstellt.
Nr. 3 ,24
H^
wobei R2 und R23 die gleiche Bedeutung wia oben besitzen, während R24 eine Carboxyalkyl- oder Hydroxyalkylgruppe mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellt.
(13) Polyoxyäthylenalkyl- oder -Alkenyläther mit einer Alkyl oder /akenylgruppe von 10 bis 20 Kohlenstoffatomen im
Durchschnitt und 1 bis 20 Mol zugefügtem Äthylenoxid. 3O
(14) Polyoxyäthylen-alkylvinyläther mit einer Alkylgruppe von 6 bis 12 Kohlenstoffatomen im Durchschnitt und 1 bis 2o Mol zugefügtem Äthylenoxid.
(15) Polyoxypropylenalkyl- oder Alkenyläther mit einer Alkyl oder Alkenylgruppe von Iu bis 20 Kohlenstoffatomen im Durchschnitt und 1 bis 20 Mol zugefügtem Propylenoxid.
·— J Ö —·
(16) t'olyoxybutylenalkyl- oder -Alkenylather mit einer Alkyl- oder Alkenylqruppe von Iu bis 2o Kohlenstoffatomen im Durchschnitt und 1 bis 20 Mol hinzugefügtem Butylenoxid.
(17) Nicht ionische oberflächenaktive Mittel mit einer Alkyl- oder Alkenylgruppe von 10 bis 2o Kohlenstoffatomen im Durchschnitt und 1 bis 30 Mol insgesamt an zugefügtem Äthylenoxid und Propylenoxid oder Äthylenoxid und Butylenoxid (das Verhältnis von Ähtylenoxid zu Propylen- · oxid oder Butylenoxid ist ü,1/9,9 bis 9,9/0,1).
(18) Höhere Fettsäurealkanolamide oder Alkylenoxidaddukte davon der allgemeinen Formel:
- ' N
(CtICH 0) ,H
wobei R1^11 eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit 10 bis Kohlenstoffatomen, R'12 H oder CH3, n3 eine ganze Zahl von 1 bis 3 und m3 eine qanze Zahl von 0 bid 3 bedeutet.
(19) Sucrose/Fettsäureester mit Fettsäuren, die ic bis 20 Kohlenstoffatome im Durchschnitt aufweisen und Sucrose,
(2o) Fettsäure/G 1ycolmonoester mit Fettsäuren, die 10 bis 2o Kohlenstoffatome im Durchschnitt aufweisen und GIycerol.
(21) Alkylaminoxide der allgemeinen Formel:
^ Copy
BAD ORIGINAL
wobei R'l3 eine Alkyl- oder Alkenylqruppe mit 10 bis 2u Kohlenstoffatomen und R: sowie R^1- jeweils eine Alkylgruppe mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen darstellen.
£22) Kationische oberflächenaktive Mittel der allgemeinen Formel:
Nr. 1 .
wobei mindestens eines von R1 , R'?, R'o und R% eine Alkyl- oder Älkenylgruppe mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen und die übrigen eine Alkylgruppe mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen darstellen, während X' ein Halogen repräsentiert.
Nr. 2 l\ 2
R'v
J
wobei R^, R'2» R*3 und χι die gleiche vorgenannte Bedeutung besitzen.
Nr. 3 · "'■
[ K\-^V-\V2 ] X'
wobei R%, R1. und X' die gleiche Bedeutung wie oben besitzen, während R' eine Alkylengruppe mit 2 bis 3 Kohlenstoffatomen und n4 eine ganze Zahl von 1 bis 20 darstellen.
""' : " 3207325
Die Zusammensetzung enthäLt vorzugsweise mindestens eines der oben genannten oberflächenaktiven Mittel in einer Menge von mindestens 10 Gew.-%.
Als bevorzugte oberflächenaktive Mittel sind die folgenden zu erwähnen 1), 2), 3), 4), 5), 6), H)-Nr. 2, 12)-Nr. 1, 13), 14), 15, 17) und 18).
Γ2Ι Zweiwertige Me'tallionaequestriermittel: 10
Die Zusammensetzung kann ο bis 50 Gew,-% einer oder mehrerer Builderkomponenten enthalten, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Alkalimetallsalzen oder Alkanolaminsalzen der folgenden Verbindungen: 15
1) Salze der Phosphorsäuren, wie Orthophosphorsäure, Pyrophosphorsäure, Tripolyphosphorsäure, Metaphosphorsäure, Hexametaphosphorsäure und Phytinsäure.
2) Salze von Phosphonsäuren, wie Äthan-1,1-Diphosphonsäure, Ächan-1,1,2-Triphosphon3äura, Athan-1-Hydroxy-1,i-Diphosphonsäure und deren Derivate, Xthan-Hydrcxy-1,l,2-Triphosphonaäure, Äthan-1,2-Dicarboxy-l,2-Diphosphonsäure und Metanhydroxyphosphonsäure.
3) Salze von Phosphoncarboxylsäuren, wie- 2-Phosphonbutsn-1,2-Dicarboxylsäuren, l-Phosphonbutan-2,3,4-Tricarboxyisäuren und ^-Methylphosphonsuccinsäure. 30
4) Salze von Aminosäuren, wie Aspartinsäure, Glutaminsäure und Glycin.
5) Salze von Aminopolyessiqsäuren, wie Nitriltriessigsäura, Imindiessigsäure, Äti^ylendiamintatraessigsäure, Diät hylentriaminpentaespi qsäure, Glycolätherdiamintetraessigäure, Hydroxyäthyliminodiessigsäure, Triäthylen-
copy
tetraminhexaessigsMure und Dienkolsäure.
5) Hochmolekulare Elektrolyte, wie Polyacrylsäure, Polyaconitinsäure, Polyitaconsäure, Pulycitraconsäure, Polyfumarsäure, Polymaldnsäure, Polymesaconinsäure, Poly-Tj6-Hydroxyacrylsäure, Polyvinylphosphonsäure, Sulfonierte Polymaleinsäure, Maleinanhydrid/Disiobufcylencopolymer, Maleinanhydrid/ Styrolcopolymer, Maleinanhydrid/Methylvinyläthercopolymer, Malainanhydrid/Äthylencopolymer, Maleinanhydrid/Äthylenmiscdhpolymerisat, Maleinanhydrid/Vinylacetatcopolymer, Maleinanhydrid/Acrylnitrilcopolymer, Maleinanhydrid/Acrylatestercopoylmer, Maleinanhydrid/Butadiencopolymer, Malainanhydrid/Isoprencopolymer, Poly-A-Ketocarboxylsäure abgeleitet von Maleinanhydrid und Kohlenmonoxid, Itaconaäure/
Ί5 Äthylencopolymer, Itaconsäure/Acetonsäurecopolymer, Itaconaäure/Maleinaäurecopolymer, Itaconsäure/Acrylsäurecopolymer, Malonsäure/Methylencopolymer, Mesaconsäure/Fumarsäurecopolymer, Äthylenqlycol/Äthylenterephthalatcopolymer, Vinylpyrrolidon/Vinylacetatcopolymer, l-Buten-2,3,4-Tricarboxylsäura/ Itaconsäure/Acrylsäurecopolymer, quarternäre Ammoniumgruppen enthaltende Polyesterpolyaldehydcarboxylsäuren, Cis-Isomar der Epoxysuccinsäure, Poly [n,N-bis(Carboxymethyl)AcrylamidJ, Poly(Hydroxycarboxylsäure), Stärkesuccinat-, Stärkamaleat-, Stärketerephthelat- und Stärkephosphatester, Dicarboxystärke, Dicarboxymethylstärke sowie Zellulosasuccinatester.
7) Nicht dissoziierende, hochmolekulare Bestandteila,wie PoIyäthylenglycol, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon und kalkwasserlöslicher Urethanierter Polyvinylalkohol.
8) Salze von Dicarboxylsäuren, wie Oxalsäure, Malonsäure, Succinsäure, Glutarinsäure, Adipinsäure, Pimelinsäure, Suberinsäure, Acelainsäure und Decan-1.10-Dicarboxylsäura; Salze vcn Diglycolsäure,Thiodiglycolsäure, Oxalessigsäure,
Hydroxydisuccinsäure, Carboxyrnethylhydroxysuccinsäure und Carboxy.Tiethyltatronsäure ; Salze von Hydroxycarboxylsäuren, wie Glycolsäure, Apfelsäure, Hydroxypivalinsäure, Tartarin-
säure, Zitronensäure, Milchsäure, Guluconsäure, Mucinsäure, ε-D Glucuronsäure, sowie Galdehydstärkeoxidej Salze der Itacon-
säure, Methylsuccinsäure, 3-Methylglutarinsäure, 2,2-Dimethylmalonsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Glutaminsäure, 1,2,3-Propantricarboxylsäure, Aconitinsäure, 3-Buten~ j 1,2,3-Tricarboxylsäure, Butan-1,2,3,4-Tetracarboxylsäure,
Xthantetracarboxylsau.ee, Äthentetracarboxylsäure, n-Alkenyl-Aconitinsäure, 1,2,3,4-Cyclopentantetracarboxylsäure, Phthalsäure, Trimesinsäure, Hemimellitinsäure, Pyrromellitinsäure, Benzolhexacarboxylsäure, Tetrahydrofuran-1,2,3,4-Tetracarboxylsäure und Tetrahydrofuran-2,2,5,5-Tetracarboxyl-
Ί5 säure; Salze von sulfonierten Carboxylsäuren, wie Sulfoitaconsäure, Sulfotricarbälylsäure, Cysteinsäure, Sulfoessigsäure und Sulfosuccinsäure; Carboxyrnethylierte Sucrose, Lactos« und Raffinose, Carboxymetnyliertes Pentaerythritol, Carboxymethylierte Glyconsäure, Kondensate von mehrwertigen
Alkoholen oder ^acchariden mit Maleinanhydrid oder Succinanhydrid, Kondensate von Hydroxycarboxylsäuren mit Maleinanhydrid oder Succinanhydrid sowie organische Säuresalse wie CMuS und Builder M.
9) Alumosilicate:
Nr. 1 Kristalline Alumosilicate der Formel
or· h"Ü) •Αίν,Ο.,-γ1 (MjO2):-w' (H2O)
wobei M" ein Alke..li metal latom, M11 ein Erdalkaliatom
austauschbar mit Calcium, x", y1 und w1 Molzahlen der jev^eiligen Komponenten repräsentieren, wobei allgemein die folgende GrÖßenordnunq gilt:
0.7 -' x· < \.1j, 0.8 < y! · 6 und w1 gleich eine positive Zahl.
BAD ORIGINAL
Nr. 2 Reinigunqsmittelbuilder mit der folgenden allgemeinen forme] werden besonders bevorzugt:
Na?Ü · A-ß.,0., . nSiO2 . WH2O wobei η eine Zahl von 1,8 bis 3,0 und w eine Zahl von 1 bis 6 darstellt.
Nr. 3 amorphe Alumoailicate der Formel: X(M2O)-A-O2O3-Y(SiO2). W(H2O)
wobei M ein Natrium und/oder Calciumatom und x, y und w die Molzahlen der jeweiligen Komponenten darstellen mit den folgenden Bereichen:
0.7 < χ < 1.2
·
' · 1.6 <; y <: 2.8
w: jede positive Zahl einschließlich 0.
Nr. 4 amorphe Alumosilicate der Formel: "X(M2O).A-S2Oy Y(SiO2).Z(P2Oj3) .Uj(H2O)
wobei M Na oder K bedeutet, während X, Y, Z und Molzahlen der jeweiligen Komponenten in den folgenden Bereichen darstellen:
0.20<;
0.20 <; γ'<ς 4.00
• .o.ooi <: ζ < o.ao
[^ : jede positive Zahl einschließlich 0. 30
£"3] Alkalische oder anorganische Elektrolyte:
Die Zusammensetzung kam auch 1 bis 50 Gew.-%, vorzugsweise 5 bis 3o Gew.-% eines oder mehrerer Alkalimetall salze enthalten, ausgewählt aus den folgenden Bestandteilen als Alkali oder anorganischer Elektrolyt: SiIi-
3207325
cate, Carbonate und Sulfate. Außerdem kann dia Zusammensetzung organische Alkali enthalten, wie Triäthanolamln, Diethanolamin, Monoäthanolamin und Triiaopropanolamin.
5
f*4] Antiredepositionsmittel:
Die Zusammensetzung kann ü,l bis 5 % eines oder mehrerer der folgenden Bestandteile als Antiredepositionsmittel enthalten: PoIySthylenglycol, Polyvinylglycol, PoIyvinylpyrrolidon und Carboxymethylzellulose.
Im besonderen zeigt eine Kombination von Carboxymethylzellulose oder Polya" thylenglycol mit der AlJcalizellulose gemäß der Erfindung einen Synergismus bei dar Entfernung von schlammigem Schmutz.
Um die Zersetzung der Carboxymethylzellulose durch die Alkalizellulase in dar Reinigungsmittelzusammensätzung zu verhindern, setzt man vorzugsweise die Carboxymethyl— zellulose in der Form eines Granulats oder in überzogener Form ein.
L5I
Bleichmittel:
Eine Kombination der Alkalizellulase der Erfindung mit
einem Bleichmittel wie etwa Natriumpercarbonat, ftatriur.iperborat, Natriumsulfat/Wasserstoffperoxidaddukt odar Natriumchlorid/Wasserstoffperoxidaddukt oder/und ein photoempfindlicher Blaichfarbstoff, wie Zink- oder Aluminiumsalz von sulfonierten) Phthalocyanin fördert weiter die Reinigunqswirkung.
Enzyme (Enzyme, die deren wesentliche enzymatiscne Effekte in dem Heinigungsschritt zeigen):
Als Enzyme können die folgenden erwähnt werden
COPY
fiziert in bezuq auf ihre enzymatische Reaktionsfähigkeit):
Hydrolasen, Hydrasen, Oxidoreduktasen, Desmolasen, Transferasen und Isomerasen j alle diese Enzyme können gemäß der Erfindung eingesetzt werden. Die besonders bevorzugten Enzyme sind Hydrolasen, wie Protease, Esterase, Carbonhydrolase und Nuclease.
Beispiele für Proteasen sind Pepsin, Trypsin, Chymotrypsin, Collagenase, Keratinase, Elastase, Subtilisin, BPN, Papain, Bromelin, Carboxypeptidasen A und B, Aminopeptidase und Aspergillopeptidasen A und B.
Beispiele für Esterasen sind gastritische Lipasen, pancreatische Lipase, Gemüselipasen, Phospholipasen, Cholinesterasen und Phosphotasen.
Carbonhydrolasen neben den Alkalizellulasen umfassen Maltase, saccharase, Amylase, Pectinase, Lysozym, <j(-Glucosidase und A-Glucosidase.
j_7j Bläuemittel und fluoreszierende Farbstoffe:
Verschiedene Bläuemittel und fluoreszierende Farbstoffe können, falls erforderlich, in die Zusammensetzung einge bracht werden. Hierbei sind beispielsweise Verbindungen mit den folgenden Strukturformeln zu empfehlen:
NH--
SO .Na
SO-,Na
CH = CH-
CH =-- CH-
<f\
SO^Na
SO^Na
H H
,. N /N^ /Γ\
H ' ' H
SO^Na
Sowie Bläuemittel der folnenden allqemeinen Formel
D _ N{. _ C^ ^C - Y
Il
BAD ORIGINAL
Dabei repräsentiert D einen Rückstand eines Blau-oder Purpur-, Monoazo-, Disazo- uder Anthraquinon-Farbstoffas, X und Y stehen für eine Hydroxylgruppe, eine Aminogruppe, eine aliphatische Aminogruppe, die substituert warden kann durch Hydroxyl, SulfonsMure, Carboxylsaure oder Alkoxylgruppe, oder eine aromatische oder alizyklische Aminogruppe, die substituiert werden kann durch ein Halogenatom oder Hydroxyl, Sulfonsäure, eine niedere Alkyl- oder niedere AIkoxylgruppe, R steht für ein Wasserstoffatom oder eine nieder© Alkylgruppe, jedoch ausschließlich solcher Fälle, in welchen (1) R ein Wasserstoffatom und sowohl X als auch Y eine Hydroxylgruppe oder ein Alkanolamin gleichzeitg darstellen und (2), wenn R ein Wasserstoffatom und X oder Y eine Hydroxylgruppe bedeutet, während der jeweils andere eine Alkanolamingruppe darstellt, und η steht für eine ganze Zahl von mindestens 2 und M
D - NH - C ^ ^C-X
Il !
N / N
Y dabei repräsentiert D einen Rückstand eines Blau- oder Purpur-, Azo- oder Anthraquinonfarbstoffes, währand X und Y gleich oder unterschiedlich sein können und einen Alkanolaminrückstand oder eine Hydroxylgruppe darstellen.
! 8J Verkrustunasverhinderungsmittel:
Die folgenden Verkrustunqsverhinderungsmittel können in die pulverförmige Reinigungsmittelzusammensetzung eingebracht werden: p-Toluolsulfanatsalze, Xylolsulfonatsalze, Acetatsalze, sulfosuccinatsalze, Talk, Feinpulverisierte Kieselerde, Ton, Calciumsilicate, (wie etwa Micro-Cell der Firma Johns-Manvi11 Co.), Calciumcarbonat und Magnesiumoxid.
3207325
\ 9 j Ma3kier- oder Abdeckunqsmittel für F'aktoren, die dia Alkalizellulaseaktivität behindern:
Die Alkalizellulasen werden in manchen Fällen deaktiviert in der Anwesenheit von Kupfer-, Zink-, Chrom-, Quecksilber-, Blei-, Manqan- oder Silberionen und deren Verbindungen. Verschiedene Nletallgelatiermittel und Metallausfällungsmittel wirken auf diese Inhibitoren ein. Sie umfassen beispielsweise zweiwertige Metallionensequestriermittel, wie sie weiter oben unter Γ^Ι unter Bezugnahme auf dieoptimalen Zusätze aufgelistet sind, wie auch Magnesiumsilicat und Magnesiumsulfat.
Zellubiose, Glucose und Gluconolacton wirken manchmal wie die Inhibitoren. Man bevorzugt dementsprechend die gleichzeitige Anwesenheit «solcher Saccharide mit der Alkalizellulase so weit wia möglich zu verhindern. Wenn die gleichzeitige Anwesenheit unvermeidbar ist, wird as erforderlich, einen direkten Kantakt der Saccharide mit 2ü der Alkalizellulase zu verhindern, indem man sie beispielsweise überzieht.
Starke Cftelatiermittal, wie Äthylendiamintetraacetatsalss, anionische oberflächenaktive Mittel und kationische obsrflächenaktive Mittel wirken in manchen Fällen als Inhibitoren. Man kann jedoch die gleichzeitige Anwesenheir dieser Substanzen mit der Alkalizellulase zulassen, viznn ein direkter Kontakt hiermit verhindert wird, wia etwa durch Tablettieren oder durch Überziehungsverfahran.
Die oben erwähnten Maskiermittel und - verfahren können, fallaerforderlich, im Zusammenhang mit der Efindung ainqesetzt werden.
copy
3207325
JlOj Alkalizellulaseaktivatoreη:
Die Aktivatoren variieren in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Alkalizellulasen. In der Anwesenheit von Proteinen, Kobalt und dessen Salzen, Calcium und dessen Salzen, Calium und dessen Salzen, Natrium und dessen salzen oder Monosaccharide^ wie Manose und Xylose, werden die Alkalizellulasen aktiviert und deren Reinigungskraft wird bemerkenswert verbessert.
MLlj Antioxidiermittel:
Die Antioxidiermittel umfassen beispielsweise Tert-Butylhydroxytoluol, 4,4'-ButylidenbisCe-Tert-Butyl-S-Methylphanol), 2, 2' -Butylidenbis (6-Tert-Butyl-4-Methylphenol), Monostyreniertes Cresol, diatyreniertes Crcisol, monostyreniertes Phenol, distyreniertes Phenol und 1,1'-Bis(4-Hydroxyvinyl)Cyclohexan.
Γ12Ι Lös ungs Vermittler:
Die Lösungsvermittler umfassen beispielsweise niedere Alkohole, wie Äthanol, Benzolsulfonatsalze, niedere Alkylbenzolsulfonatsalze, wie p-Toluolsulfonatsalze, GIycolse, wie Propylenglycol, Acetylbenzolsulfonatsalze, Acetamide, Pyridindicarboxylsäureamide, Benzoatsalze und Harnstoffe.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung noch eingehender. In den folgenden Bezugsbeispielen wird die Herstellung einer Alkalizellulase erläutert. Falls nicht anders angegeben, bedeuten die Prozentsätze in den folgenden Beispielen jeweils Gew.-%.
Bezugsbeispiel 1
Herstellung von Alkalizellulase:
Alkdliresistente Zellulasen gernäß der Erfindung erhält man beispielsweise durch eine Technik, wie sie offenbart ist in G. Okada, T. Nishizawa und K. Nishizawa "Biochem. J. 99, 214 (1966)". Im einzelnen wurde eine Rohenzymlösung extrahiert aus dem Hepatopancreas von Seemollusken (DoIabella sp.). Die Rohenzymlösung wurde einer Stärkezonenelektrophorese unterworfen, und die Carboxymethylzelluloseauckerbildende Aktivität der sich ergebenden Fraktion wurde gemessen. Die Carboxymethylzellulose-zuckerbildende Aktivitat bei einem pH-Wert von 8,3 wurde bestimmt durch eine dekadische Extinktion (AOD) bei 660 m/j unter Verwendung eines alkalischen Kupferreaktionsmittels und Arsenmolybdat, nachdem die Fraktion mit Carboxymethylzellulose reagiat hatte.
Fraktion Nr. Zellulaseaktivität bei einem pH-" Wert von 8,3 (AOD)
10 ü,05
15 0,55
2ü 0,47
30 0,40
35 0,12
2c Es zeigt sich, daß die Fraktionen Nr. 15, 20 und 30 Zellu-
lasen enthalten, die unter schwachen alkalischen Bedingungen - eine hohe Aktivität'besitzen.
Beispiel 1
Wie nachfolgend gezeigt wird, ist die Einwirkung von Alkalizellulas« wesentlich stärker dls diejenige anderer Enzyme auf Baumwolltuch, das künstlich mit schlammigem Schmutz bs-ίleckt ist:
COpy
1) Reinigungsmi ttelausammensetzungen:
Geradkettige Natriumdodecylbanzolsulfonate
Natrium//-olefinsulfonate (C„ c Qv
·*" lb—la;
Natriumalkyläthoxyaulfate (C^4-1C?
(EO-I, 5 Mol')
10
5
25
Natriumalkylsulfate
Seife (Rinderfettsäurenatriumsalze) Sekundäralkohol (D»13,5) Äthoxylate 25
Natriumtripolyphosphat
Kristallinas Natriumalumosilicat (Typ 4A)
Natriumsilicat
Triäthanolamin
Natriumcarbonat
Kaliumcarbonat
Carboxymethy1zellulose Polyäthylenglycol iMW 6000) fluoreszierender Farbstoff Bläuemittel
Natrium p-Toluolsulfonat Äthanol
Wasser
Enzym
Parfüm
Glaubersalz
10 10
- 5
1 1
1 1
0,4 0,3
- 0,05
2 -
- 8
10 Ausgleich
0 oder 3 0 oder 2
0,2 0,1
Ausgleich -
3207325
2) Schmutzbefleckte Kleidung (künstlich befleckte Kleidung):
Kanuma sekigyoku-Bodan für gärtnerischen Einsatz wurde getrocknet bei 12ü°C - 5°C vier Stunden lang und dann pulverisiert. Bodenpartikel, dia durch ein Sieb mit einar Maschenweite von lüüyurn hindurchgingen, wurden bei 12O°C * 5°C zwei stunden lang getrocknet. 150 g der Bodenpartikel wurden in 1000ml Perclan di3pergiart. Ein Kaliko Nr. 2023 Tuch wurde mit der Dispersion in Kontakt gebracht und gebürstet. Nach der Entfernung der Dispersion wurde der überschüssige Schlamm, der auf den Kleidern verblieb, entfernt.(Japanische Patentveröffenlichung Nr. 26473/1980)
-ς Die Teststücke mit ainar Größe von 10 cm χ 10 cm wurden präpariert und den Untersucnungen zugrundegelegt.
3) Reinigungsbedingungen und -verfahren sowie Auswertung:
Ein Reinigungsmittel wurde in Wasser mit einer Härta von 4° DH gelöst, sur Erzielung von 1 1 einer 0,133 ^-igen wässrigen Reinigungsmittellösung. Fünf Stücke des mit schlammigem schmutz künstlich befleckten Tuches wurden in die wässrige Lösung eingetaucht. Nachdem man sie zwei Stunden lang bei 40°C stehen ließ, wurde dia Reinigungsmi. !; lösung und die Stücke künstlich befleckten Tuches in einen Edelstahlbecher des Turgotometers übertragen und bei Umdrehungen/Minute und 2ü°C 10 Minuten lang in dem Turgotometer gerührt. Nach dem Waschvorgang unter fließendem Wasser wurden sie mit einem Eisen geplättet, und ihra Reflektionskraft wurde gemessen. Das Reinigungsmaß wurde nach der folgenden Formel berechnet:
Die Reflektionskraft des ursprünglichen Tuches vor dam Waschen und diejenige des befleckten Tuches vor und nach dem Waschen wurden mit Hilfe eines selbsttätig auf-
zeichnenden Colorimeters (ein Produkt von Shimadzu Seisaku-sho) gemessen, und das Reiniqungsmaß (%) wurde aufgrund der folgenden Formel berechnet:
,Reflexionskraft nach>_,Reflexionskraft vor, Reinigungamaß (%)« dem Waschen *dem Waschen ^
(Reflexionskraft des
ursprünglichen -(Reflexionskraft Tuches) vor dem Waschen)
Ein Durchschnitt von fünf Proben wurde in Tabelle 1 aufgetragen.
Dia wässrige Reiniqungsmittellc.aung vor dem Waschen besaß einen pH-Wert von 10,6.
4) Verwendete Enzyme:
(1) Nicht verwendet (ausgeglichen mit Glaubersalz)
(Vergleich) . ^
(2) Alkalizellulase (Rohenzymlösung der Fraktion Nr. 15 in dem obigen Bezugsbeispiel)
(3) Alkalizellulase (Rohenzymlösung der Fraktion Nr. 20 in dem obigen Bezugsbeispiel)
gemäß der
(4) Alkalizellulase (Rohenzymlösung der Fraktion Nr. .. ■_ 30 in dem obigen Bezugsbeispiei)
-J
£5) Zellulase (Rohenzymlösung der Fraktion Nr. 35 in dem obigen Bezuqsbeispiel)
(6) Amylase (Termamyl 6ü G; ein Produkt der Firma NGVO Go.)
£7) Protease (Gist Brocades, Maxatase P 330,000)
(8) Lipase (üüpasej ein Produkt der Firma Nagase Sanqyo Co.)
5) Ergebnisse:
35
Enzyme in dem Reinigungsmaß (%) A Zusammensetzunc 60
Reinigungsmittel Zusammensetzunq B 78
77
Θ 65 76
© 81 72
Θ 8ο -
(Τ) 79 -
Θ 74
© 66
Θ 65
Bczuqsbeispiel 2
Ein Kulturmedium (mit einem pH-Wert von 10) enthaltend l,o % Pepton, l,o % Fleischextrakt, l,u % Carboxymethylzellulose (CMC), 0,5 % Natriumchlorid, 0,1 % Caliumdihydrogenphosphat und l,o % wasserfreies Natriumcarbonat wurde geimpft mit Bazillus N4, einer neuen Spezies, die zu dem Stamm Bazillus gehört (hinterlegt am FRI unter dem Hinterlegunqszeichen 1141), getrennt von dem Boden, der bei Hirosawa, WaIcO1 City, saitama Prefectur gesammelt wurde, worauf ein Schütteln durchoeführt wurde bei 37°C 72 Stuncen lang. Die Zellen wurden entfernt durch Zentrifugaltrennung, zur Erzielunq eines Rohenzyms. Das Rohenzym wurde getrocknet mit Äthanol, entsprechend der üblichen Methode, zur Erzielung eines ZeIIulas^pu1vers. Somit wurden 10 g/l eines ZeIlulaseenzyms (mit einer enzymatischen Aktivität von 0,6 Einneit/rnq des Feststofffes bei einem pH-Wert von 6) (nachfolgend als "Zellulase N4" bezeichnet) erhalten.
COPY
Bei einem pH-Wert von 9 behielt das so erhaltene Enzym 85 % der Aktivität bei einem pH-Wert von 6. Nebenbeibemerkt besaß eine handelsüblich verfügbare Zellulase mit einem Ursprunq aus Aspergillus Niger eine Aktivität von O % bei einem pH-Wert von 9. Das bedeutet, daß die Zellulase keine Aktivität bei einem pH-Wert von 9 besaß.
Bezuqsbeispicl 3
Iu In eine Flasche wurden 9 ml eines Kulturmediums eingebracht, enthaltend υ,5 % Ammoniumsulfat, 1,5 % Pulpenblockierungsmittel, ü,ü2 % Glucose, 1,0 % Hefenextract, 0,02 % MgSO4-7H2O und 0,2 % K2HPO4,und das Kulturmedium wurde sterilisiert bei l2u°C 2ü Minuten lang. Das sterilisierte Kulturmedium wurde gekühlt und mit 10 ml einer 0,7 %-igen wässrigen Lösung von NaHCO3, die unabhängig sterilisiert worden war, vermischt. Das Kulturmedium wurde dann geimpft mit einer Zellulase 212 erzeugenden Spezies, die zu dem Stamm der Aerornenas gehört (hinterlegt bei dem FRI unter der Hinterlegungsnr. 2306), worauf ein schüttelndes Kultivieren durchgeführt wurde bei 37°C während einer Dauer von 72 Stunden. Die Zellen wurden durch Zentrifugaltrennung entfernt, und man erhielt eine Rohenzymflüssigkeit der Zellulase 212. Die Rohenzymflüssigkeit wurde mit Äthanol getrockenet, entsprechend dem üblichen Verfahren, und man erhielt ein Zellulasepulver mit einer enzymatischen Aktivität von 0,55 Einheit/mq des Feststoffes bei einem pH-Wert von 6 Cnachfolqend als "Zellulase 212" bezeichnet). Bei einem pH-Wert von 9 behielt das so erhaltene Enzym 7o % der enzymatischen
3^ Aktivität, die es bei einem pH-Wert von 6 hatte.
Die Enzyme, die in den Beispielen 2 bis 7 eingesetzt wurden, sind nachfolgend angegeben.
(1) Zellulase N4
(2) Zellulase 212
(3) Zellulase (geliefert von Siqma Co., abqeleitet von AsperqilluH Nioer, 1,15 Einheiten/mq)
O O Π O έ U
U / d
(4; Li pas« (qe I i pi er t von nisL Biocades N.V. abgeleitet H- υ r γZ)
(5) Amylase (Termamil boG, geliefert von Novo Industries Co)
(6) Protease (Alkalase 2,uM, qeliefert von Novo Ind. Co.)
Beispiel 2
Ein hochalkalisches, pulverförmiges Reinigungsmittel für Kleider wurde, entsprechend dem nachfolgenden Rezept, hergestellt. Der pH-Wert einer 0,133 %-igen wässrigen Lösung des Reinigungsmittels war 11,2.
Natrjumlinear-Dodecylbenol-Sulfonat 20 Gew.-%
Seite (Natriumsalz von RinderLalgfett-
säure) 2 Gew.-%
Natriumorthophosphat 20 Gew.-%
Natriummetaphusphat 10 Gew.-%
Natriumcarbonat 15 Gew.-%
Carboxymethylzellulose 1 Gew.-%
Polyäthylenqlycol 1 Gew.-%
fluoreszierender Farbstoff ü,4 Gew.-%
Glaubersalz Ausgleich
Enzym 0 oder 2 Gew.-%
Wasser 5 Gew.-%
Die Ergebnisse des mit den so hergestellten Reinigungsmitte.η durchgeführten Waschtest sind Ln Tabelle 2 zusammengefaßt. Nebenbeibemerkt ist in Tabelle 2 und den nachfolgenden Tabellenjedes R^iniqunqsmittei identiiiziert durch die Beispielnr.-Enzymnr. (das enzymireie Waschmittel ist identifiziert durch die Beispielnr.-(u).
Tabelle ?
Ixei η i gunosmi ttel Waschk r af tindex
l-(o)(Bezuqsreiniqunqsmittel
1-(1) (Erf iru'unq ) 103,5
Copy
BAD
Re intqunqsmittel
Waschkraftindex
l-(2)(Erfindunq) 1-C3)
1-C6)
104,0
101
lüü
IuO
IuO, 5
Beispiel 3
Ein schwachalkalisches, pulverförmiges Reinigungsmittel für Kleider wurde, entsprechend dem nachfolgenden Rezept, hergestallt. Der pH-Wert einer ü,133 %-igen wässrigen Lösung des Reinigungsmittels war 10,3.
Natrium-cC-oiefin-Sulfonat Seife Natriumtripolyphosphat Natriumsilicat (JIS Nr. 2) Natriumcarbonat Carboxyme.ühylzel lulose Polyäthylenglycol fluoreszierender Farbstoff Glaubersalz Enzym Wasser
20 Gew.-%
1 Gew.-%
20 Gew.-%
10 Gew.-%
5 Gew.-%
1 Gew.-%
1 Gew.-%
u,4 Gew.-%
Ausgleich
0 oder 2 Gew.-%
10 Gew.-%
In der qleichen Weise wie im Beispiel 1 beschrieben, wurde der Waschtest durchgeführt. Die erhaltenen Ergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt.
Tabelle 3 Re i ti i qunqsmi t Lf* I Waschkraftindex
2-(o)(Bezuqsreinj qunqsmittel) IuO
2-(l)(Erfindunq) Iü4
2-(2)(Erfindunq 104,5
2-CA) 1OU
2-iS) 100
2-(6) lüu,5
Beispiel 4
Ein neutrales, pulverförmiqes Reiniqunqsmittel für Kleider wurde nach dem folqenden Rezept hergestellt. Der pH-Wert einer 0,133 %-iqen wässriqen Lösunq des Reinigunqsmittels war 6,8.
Natrium-Linear-Alkohol (C=14)Sulfat 3ü Gew.-%
2υ Polyäthylenqlycol 1 Gew.-%
Natriumpttosphat 1 Gew.-%
fluoreszierender Farbstoff 0,2 Gew.-%
Glaubersalz Ausgleich
Enzym ο oder 2 Gew.-,b
Wasser 5 G«w.-%
'Die Ergebnisse des Waschtests an den so hergestellten Reinigungsmitteln sind in Tabelle 4 dargeste L11.
Tabelle 4 Relniqunqsmi tteI Waschkraf tindex
3-(u)(Bezugsreiηiqunqsmittel) 100
3-(l)(Erfindung) 103
3-(.?; (En induiiq^ 103,5
3-(4) 1Ou
3-('j; luu
320782J
Beispiel 5
Ein phosphorfreies, schwachalkalisches Reinigungsmittel wurde nach dem folgenden Kezept hergestellt.
Natrium-Linear-Dodeeylbenzol-Sulfonat Natriumalkyläthoxysulfat iC14~C15' " 3 MO1)
Builder und Enzyme (siehe Tabelle 5)
Natriumsilicat Natriumcarbonat Carboxymehtylzellulose Polyäthylenglycol fluoreszierender farbstoff Glaubersalz
Wasser
15 Gew.-% 5 Gew.-%
20 Gew.-%
15 Gew.-%
15 Gew.-%
1,5 Gew.-%
1,5 Gew.-%
ü,5 Gew.-%
Ausgleich
5 Gew.-%
Die Ergebnisse des Waschtests sind in Tabelle 5 dargestellt,
Tabelle
Builder
Natriumtripolyphosphat 20 %
Natriumeitrat,.2υ %'
Zeolit Typ 4A, 2o %
Natriumeitrat, 15 %
Zeolit Typ 4A, 15 %
Natriumeitrat, 15 %
Natriumeitrat, 15 %
Zeolit Typ 4A, 15 %
Zeolit Typ 4A, 15 %
Enzym iat, - r qJ
3 fO
100 Waschkraftindex ,5
3 /v (Bezugsreinigungs ,5
- r Qi
3 /fc
98 mittel) ,5
(6), 3 /o 98 (Erfindung)
(6), 3 /ο 98 ,5 (Erfindung)
(1), 5% 98 ,5 (Erfindung)
(2), 102 (Erfindung)
(1), 10 2
(2), 101
102
-3 m-
1!
Reinigungsmittel wurden hf;rnes LeJ I L , entsprechend dem von Beispiel 3 übernommenen Rezept., unter Verwendunq von Kombinationen von Enzymen. Die Ergebnisse des Waschtests, die an diesen KeiniqungsmitteId durchqeführt wurden, sind in Tabelle 6 dargestellt.
Tabelle 6
Reiniqunqsini ttel
2-(2)(Bezugsrei nigungsmittel) 2-(2)/(4)(Erfindung 2-(2)/(5)(Erfindung 2-(2)/(6)(Erfindung
(Erί i ndung)
(E/ f j.ndung 2-(4j/(5j/(b)
Kombination von Enzymen (die rechte Zahl qibl- den %-Satz des Enzyms an)
(2) «2
Waschicraf t-
index
5
IGO 5
100,
1Ow, C
101 5
101,
101,
(4)/(LJ/(6)»2/1/1
Beispiel 7
Ein schJbcha Ikal i sches , pu Lver ι örrr.i qes fieiniqunqsmittel für Kieidunq wurde hergestellt, entsprechend dem nacnfolgenden Rezept.
NaLriumalkylsul[at (C-l4,j)
Nal:riumaikyiä thoxysuli dt (C- 14,!:>, Eu- 3) Seile (Kinderta 1qtyp; Nat riumpyrophospha t Nti tr i ums i 1 i ca L
15 Gew.-%
5 Gew.-i
2 Gew.-a
13 Gew.-«
13 Gew.-i
copy
BAD ORiGiNAL
-Vj-
Natr iumcarborid t . 5 Gew.-%
PolyäthylenbJyco1 2 Gew.-%
fluoreszierender Farbstoff 0,2 Gew.-%
Glaubersalz Ausgleich
Magnesiums!Heat 1 Gew.-%
Wasser 5 Gew.-%
Enzym 2 Gew.-%
Natriumpercarbonat 15 Gew.-%
Die Ergebnisse des Waschtests an den so hergestellten
Reiniqunqsmitteln sind in Tabelle 7 darqestellt.
Tabelle 7
15
Rein!qungsmi L tel Enzym Waschkraftindex
6-(b) (BezuqsreLrii qunqs-
mittel) (6) luo
2U '-CD (Eri indunq (1) Io2,5
6-(2)(Erfjndung (2) Iü3
BAD ORIGINAL

Claims (1)

DR. KARLTK. IHGEL DIPL.-ING. KLAUS DICKEL H-UilMDNIJ.SWLCi ·Ι9 2(1OU HAv! ''''U1 V Il 1 I I ON (I)JU) SSlI(Wl. 1 JUl '1.!S-KRi.'S-St RASSI: .13 8000 MUNCHtNoO TbLHION (089) 885210 /IKiI I.ASSI N Ji! .M -I 1CJi1AiSCHI-N I1AII N! ΛΜ1 IHK /.BICHtN III KiHAMM-AUKI-SM-. IXJt-XLNkK-PATI-N Γ MUNCHIiN I i-itrl.i«. IiKI-IIlIiK Ί2 Κ, !Μ) ϋραι d 1U-N H 3231 JJüüO MÜNCUl-N. UUH Kao Scap Co., Ltci- 14-1Ο, Wihcnbashi -Kaycbacho 1-chome, CiUO-ku. Tok yo Reiniqunqsini ttelzusannT.ansp .zvnq f. e π t a π s; ρ ü* ü c
1. Keiniquncrsmi .r?l k e η >i 2 & ι c h η c· fc häi t.
3, d 3 <1 u r c h ge-
:'?β· .-s iö- einr Alkaii-Zel lulase ent-
2r Af-i mi ru>-i^3m? (ti ' ρ'iSctw it"./).«}e!-i.2U*i«» η*χ. Anspruch !,dadurch 5 c l·/ e λ Λ /■ & t C k ρ e. l , daß die Alkali-
iiicKK"Nr'> 1.AMMUKi «p;t- ·.·:
ANK DKISDNtkHANix ■·.(·. llAMHtlKCi !<! NK »(Hin·" 1H1 / · w,. m,
BAD ORIGINAL 1'CSlS(IlK KKONIt) MlINfHIN 88S-8Ü2 HANK 011'IS(III IiSNKAd MIIN(MIN Kin NK r.t.rt 11K1I Uli / -iHi'iiDiiii
»2-
Zellulase einen optimalen oH-Wert-B«eich von 8,0 bis 11,b besitzt.
3. Keiniqungsmittelzusammensetzunq nach Anspruch !,dadurch gekennzej. chne t , daß die Alkali-Zellulase ausgewählt ist aus der Gruppe, bestehend aus Zellulase, die hergestellt ist durch einen Pilz des Bazillus N und Zellulase, die hergestellt ist von einem Zellulase-212-erzeugenden Pilz, der zum Stamm Aeromonas gehört.
4. Reinigungsmittelzusammensetzung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,01 bis 70 Gew.-% der Alkali-Zellulase enthält, mit einer enzymatischan Aktivität von mindestens Ο,υυΐ Einheit/mg Feststoff.
5. Reinigungsmittelzusammensetzung nach Anspruch 1, d a durch gekennzeichnet, daß sie die Alkali-Zellulase in einer Menge von ü.l bis 1000 Sinheiten/1 der Zusammensetzung enthält.
6. Reinigungsmittelzusammensetzung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß sie einen oder mehrere der nachfoicenden Bestandteile enthält, nämlich oberflächenaktive Mittel, zweiwertige Metallionensequestrisrmittel, Alkalimittel, anorganische Elektrolyte, Antiredepositionsmittel, Bleichmittel. Enzyme. Bläuemittel, fluoreszierende Farbstoffe1. Verkrustungsverhinderungsmittel, AbdeckungsmitteJ für Faktoren, die die Alkali-Zellulaseaktivitat hindern, Aktivatoren für άχζ Alkali-Zellulase, Antioxidiermittel, Lösungsverm.lttler und andere herkömmliche Zusätze.
7. Reinigungsmittelzusammensetzung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß die Alkali— Zellulas* eine Zellulase ist, die aus dem Hepatopacreas der Seemollusken extrahiert ist.
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