DE3208111C2 - Druckeinrichtung in modularer Bauweise - Google Patents

Druckeinrichtung in modularer Bauweise

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine in modularer Bauweise aufgebaute Druckeinrichtung, bestehend aus einem Druckwerk (1) mit einem schwenkbar angeordneten Druckkopf (8), einem Endlosformulartransport (3) und einem Einzelformulartransport (2). Zur Erzielung einer kompakten Bauweise bei Erzeugung des Druckes in Sicht der Bedienungsperson ist der Einzelformulartransport (2) als Basisaggregat derart ausgebildet, daß das Formular (17) waagerecht zugeführt und transportiert wird, während das Druckwerk (1) und der Endlosformulartransport (3) in Hintereinanderanordnung darüber vorgesehen sind, wobei der Druck auf der Druckunterlage (9) bei einer Anordnung des Druckers auf einem Tisch unterhalb Augenhöhe des Bedieners erfolgt. Zum Einführen der Formu larbahn (46) ist der Endlosformulartransport (3) aufklappbar angeordnet. Auch das Druckwerk (1) kann zusammen mit dem Endlosformulartransport (3) hochgeklappt werden, um Zugang zu den Einzelformularen (17) zu geben.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckeinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine derartige Einrichtung' ist beispielsweise beschrieben in der DE-OS 28 23 153. Die Verschwenkbarkeit des Druckkopfes so, daß ermit zwei verschiedenen Druckunterlagen zusammenwirken kann, hat den großen Vorteil, daß sowohl im Einzelformulartransport als auch im Endlosformulartransport beliebig dicke Formularsätze transportiert werden können, weil die Formulare nicht ira Durchdruckverfahren bedruckt werden. Es hat den weiteren Vorteil, daß die beiden Tran:portaggregate vollkommen unabhängig voneinander sind, so daß keine Beschränkungen des Druckformates vorliegen, wie das beim Drucken im Durchdruckverfahren der Fall ist da beide Formulare unabhängig voneinander bedruckt werden können.
Nachteilig an der bekannten Anordnung ist daß hier der Druckkopf das Endlosformular von oben nach unten wirkend bedruckt und daß von vorne zugänglich der Einzelformulartransport angeordnet ist wobei hier der Druck gewissermaßen von hinten nach vorne erfolgt. Beide Druckstellen sind demzufolge für die Bedienungsperson nicht einsehbar. Außerdem hat die bekannte Druckeinrichtung den Nachteil eines relativ großen Platzbedarfes, so daß sie sich nur als ein Untertisch-Aggregat eignet, aber nicht als Arbeitsplatzgerät auf dem Tisch Platz finden kann.
In der DE-OS 25 17 461 ist ferner eine Druckeinrichtung mit einem schwenkbar angeordneten Druckwerk beschrieben, die es erlaubt, sowohl ein Endlosformular als auch ein Einzelformular zu bedrucken. Das Einzelformular wird hier waagrecht unterhalb des Druckwerkes transportiert und bedruckt, während oberhalb des Einzelformulartransportes in Hintereinanderanordnung das schwenkbare Druckwerk und der Endlosformuiartransport angeordnet sind.
Die bekannte Einrichtung hat den Nachteil, daß sie nicht modular aufgebaut ist, so daß man beispielsweise auf den Einzelformulartransport verzichten kann, wenn dieser nicht benötigt wird. Sie hat auch den Nachteil, daß sie nicht besonders bediener- -;nd servicefreundlich ist, weil die verschiedenen Druckstellen schwer zugänglich sind, und weil es insbesondere schwierig ist, die Endlosformulare einzulegen und so zu bedrucken, daß der Druck während des Druck Vorganges noch sichtbar ist. Außerdem ist es bei der bekannten Anordnung nicht möglich, daß beispielsweise die Bedienungsperson die Ursache der häufigsten Fehler, z. B. Papierstauungen, selbsttätig beheben kann, weil die Transportbahnen sowohl für die Endlosformulare als auch für die Einzelformulare nicht zugänglich sind.
so Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine in modularer Bauweise ausgebildete Druckeinrichtung so zu verbessern, daß sie in kompakter Weise als Auftischgerät verwendet werden kann, daß der Druck des Endlosformular für die Bedienungsperson jederzeit sichtbar ist, und daß die Druckeinrichtung möglichst bedienungs- und servicefreundlich zu gestalten ist, wobei insbesondere das Einlegen des Endlosformular so einfach wie möglich durchzuführen sein sollte.
M) Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung gekennzeichnet durch die Merkmale, gemäß dem Kennzeichen des Patentanspruches 1.
Da die Praxis gezeigt hat, daß bei den Organisationsformen, die elektronische Datenverarbeitungsanlagen heute mit sich bringen, dem Endlosformular eine größere Bedeutung zukommt als dem Einzelformular, ist die Einrichtung bewußt so konzipiert, daß in der Grundform das Druckwerk mit einem Endlosformular konibi-
niert ist, und daß wahlweise Einzelformulartransport hinzugefügt werden kann. Durch die besondere Ausbildung und Anordnung des Einzelformulartransportes wird der Drucker als solcher für die Bedienungsperson nicht wesentlich vergrößert, während der Druck auf dem Endlosformular in jedem Fall sichtbar und unter Augenhöhe erfolgt, so daß während des Arbeitens der Druckvorgang verfolgt werden kann.
Durch die aufklappbare Zuordnung sowohl des Endlosformulartransportes als auch des Einzelforaiulartransportes ist es möglich, Papierstauungen selbst zu beheben. Auch der Kundendiensttechniker kann zur Prüfung etwaiger Funktionsfehler besser Zugriff auf die einzelnen funktionellen Teile des Gerätes nehmen. Durch die verschwenkbare Anordnung des Endlosformulartransportes ist auch das Einlegen einer neuen Formularbahn wesentlich erleichtert sowie das Auswechseln der Farbbandkassette. Die Formularbahn wird von hinten eingeführt, um die beidseits der Druckunterlage um dünnere oder dickere Einzelblätter als auch um For- ι mularsätze, beispielsweise Sätze von Rechnungsformularen und dergl, handeln kann, besitzt Transportrollen 18 und 19, die auf Achsen 20 und 21 angeordnet sind und von einem Motor angetrieben werden können. Mit den Antriebsrollen 18 und 19 wirken Andrückrollen 22 und 23 zusammen, die auf Hebeln 24 und 25 gelagert sind und durch Achsen 26 und 27 in und außer Wirklage mit den Antriebsrollen 18 und 19 gebracht werden können.
Der Antrieb und die Steuerung erfolgt durch Motore, die hier nicht gezeigt sind.
An den Seitenwänden 5 des Druckers kann bedarfsweise, d. h. wenn die Druckeinrichtung mit einem Einzelformulartransport kombiniert werden soll, ein Tragbolzen 30 angeordnet werden, über den die Seitenwand 5 schwenkbar mit der Seitenwand 14 des Einzelformulartransportes verbunden werden kann. Hierzu wird an der Seitenwand 5 ein Verbindungsteil 31 mittels des Bolzens 30 und einer Schraube 32 befestigt, welches
angeordneten Transportelemente herumgeführt und 20 eine Ausnehmung 33 besitzt An der bogenförmigen nach rückwärts wieder herausgeführt Der Papiervor- Fläche der Ausnehmung 33 gleitet ein Führungsbolzen ratsstapel und der Papierab'agestapcl befinden sich 34, der an der Seitenwand 14 des Eiiudfonnulartransdemnach hinter der Maschine, also nicht im BecHenungs- portes befestigt ist Zwischen dem Teil 31 und der Seibereich der Bedienungsperson. Außerdem können Ein- tenwand 14 ist eine Feder 35 angeordnet, die eine Gezelformulare in Tischhöhe waagerecht zugeführt wer- 25 wichtsentlastung beim Schwenkvorgang bringt, d. h. die
Feder 35 entspannt sich beim Anheben des Druckwerkes aus der Stellung gemäß F i g. 1 in die Stellung gemäß Fig.3 und erleichtert damit diesen Schwenkvorgang. Beim Zurückführen des Druckwerkes in die Arbeitslage
Fig. l"die Druckeinrichtung in geschlossener Stel- 30 wird die Feder 35 wieder gespannt, wodurch die Bewe-
gung des Druckwerkes gleichzeitig gedämpft wird. Das Verbindungstei! 31 hat die Funktion, die beiden Platinen 5 und 14 lösbar miteinander zu verbinden und gleichzeitig beim Schwenkvorgang die Seitenwände 5 durch das Abrollen der Rolle 34 an den bogenförmigen Flächen der Ausnehmung 33 zu führen. Der Einzelformulard klid
den, was für die Bedienbarkeit ein wesentliches Merkmal ist.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt In diesen Zeichnungen zeigt
Fig.2 die Druckeinrichtung mit abgeschwenktem Endlosformulartransport und
Fig.3 die Druckeinrichtung mit abgeschwenktem Druckwerk und Endlosformulartransport.
Die Druckeinrichtung besteht aus vier Hauptteilen, dem eigentlichen Druckwerk 1, dem Einzelformulartransport 2, das als Basisaggregat ausgebildet ist, dem Endlosformulartransport 3 und der Steuerungselektronik 4.
Das DrucKwerk 1 ist andeutungsweise insbesondere aus den F i g. 2 und 3 ersichtlich, und zwar besteht es aus Seitenwänden 5, zwischen denen zwei Versrhiebeachsen 6 und 7 angeordnet sind, relativ zu welchen der Druckkopf 8 transversal zu den Druckunterlagen beweglich ist Die eine Druckunterlage 9 ist dem Endlosformulartransport 3 zugeordnet, die andere Druckuntransport ist durch eine Wanne 36 rundum verkleidet, die lediglich einen Einführschacht 37 für das Einführen des Einzelformulares 17 offen läßt Außerdem ist eine Austrittsöffnung 38 für das Einzelformular vorgesehen. Zum Verbinden des Druckwerkes 1 und des Endlosformubrtransportes 3 wird also nur das Teil 31 benötigt und eine im folgenden zu beschreibende Rastvorrichtung.
Am vorderen Ende der Seitenwand 14 ist ein Rastbolzen 39 vorhanden, der mit einem Rasthebel 40 zusammenwirkt. Der Rasthebel tritt mit seiner Rastnase 41 hinter den Rastbolzen 39 an der Seitenwand 14 des Einzelformulartransportes 2. Er ist auf einem Bolzen 42
p
terlage 10 dem Einzelformulartransport 2.
F i g. 2 zeigt den Druckkopf 8 in der Position, in der er
mit der Druckunterlape 9 zusammenwirken kann, 50 gelagert und wird durch eine Feder 43 im Gegenuhrzei-
F i g. 3 in der Position, in der er mit der Druckunterlage gersinne beeinflußt. An seinem oberen Ende 44 kann die
10 zusammenwirkt. In Fig.2 erkennt man noch die Bedienungsperson den Rasthebel im Uhrzeigersinne
Farbbandkassette 11 und das Farbband 12, welches um verschwenken und damit die Rastung zwischen dem
das Mundstück des Druckkopfes 8, welcher vorzugswei- Rasttoken 39 und der Rastnase 41 aufheben. Die Teile
se ein Nadeldruckkopf ist, herumgeführt ist. Eine Ab- 55 39 bis 44 bilden eine erste Rastvorrichtung. Bei Betäti-
fühlrolle 13 bewirkt die Papierdickenabtastung, so daß der Nadeldruckkopf 8 sich immer in der richtigen Position zur Druckunterlage befindet, unabhängig von deren Stärke.
Das Druckwerk 1 befindet sich im vorderen Teil der Druckeinrichtung, während der Einzelformulartransport 2 gewissermaßen die Basis darstellt und unter sowohl dem Druckwerk 1 als auch dem Endlosformulartransport 3 angeordnet ist. Der Einzelformulartransport 2 besteht ebenfalls aus Seitenwänden 14, die selbstverständlich beidseits angeordnet sind und durch zwei Traversen 15 und 16 miteinander verbunden sind. Der TransDort der Formulare 17, bei denen es sich sowohl gung derselben ver schwenkt dann die gesainte Einrichtung aus der Stellung gemäß F i g. 1 in die Stellung gemäß F i g. 3, in der das Druckwerk und der Endlosformulartransport sich in ihrer verschwenkten Stellung befinden, um Zugang zu den Einzelformularen 17 zu haben und etwaige Papierstauungen beheben zu können. Gleichzeitig kann selbstverständlich auch d?,r Kundendiensttechniker auf diese Art und Weise den Einzelformulartransport herausheben und reparieren oder gegen ein anderes Aggregat austauschen.
Die exakte Stellung der Druckunterlage 10 und des Mundstückes des Druckkopfes 8 zueinander wird dadurch sichergestellt, daß eine Rolle 80 an der Seiten-
wand 14 gegen eine Kante 81 des Druckwerkes 1 federnd anliegt, d.h. das gesamte Einzelformulartransportaggregat mit den Teilen 10,18 bis 27 kann federnd an die Kante 81 angedrückt werden.
Wie bereits oben erläutert wurde, arbeitet der Druckkopf 8 des Druckwerkes 1 in seiner in F i g. 2 gezeigten Lage mit der Druckunterlage 9 des Endlosformulartransportes 3 zusammen. Dieser Endlosformulartransport ist gelagert zwischen Seitenwänden 45, die man in F i g. 1 in ihrer Arbeitsstellung, in den F i g. 2 und 3 in verschwenkter Stellung sieht. Die Endlosformulare 46 werden über ein Führungsblech 47 von hinten zugeführt, werden in F i g. 2 um ein Stiftrad 48 herumgeführt und durch eine Klemmvorrichtung 49 hier festgespannt. Sie werden dann über die Druckunterlage 9 zwischen zwei Reibrollen 50 und 51 hindurchgeführt. Sie verlassen den Endlosformulartransport zwischen Führungsteilen 52,53,54 und 55.
L/ic uciucu uciuSciiS ärigCOrunCtCn RCibröilCil 50 und
51 werden mit unterschiedlicher Geschwindigkeit angetrieben, so daß auf die obere Formularbahn ein größerer Zug ausgeübt wird wie auf die untere Formularbahn. Die Rollen 51 sind auf Klapphebeln 56 gelagert, die zum Zwecke des Einlegens der Formularbahn 46 weggeschwenkt werden können, um das Einfädeln des Formulares 46 zu erleichtern.
Während in F i g. 2 für das Endlosformulartransportaggregat die mit der Formularbahn 46 zusammenwirkenden Antriebselemente gezeigt sind, zeigt Fi g. 1 das Riemenrad 57. welches auf der Motorwelle angeordnet ist, und einen Riemen 58, der über ein Riemenrad 59 und ein Riemenrad 60 das Stiftrad 48 und das Reibrad 50 antreibt. Die Transportrollen 50 und 51 sind über Zahnräder 82, 83 miteinander in Antriebsverbindung. Der Antrieb der Formularbahn 46 erfolgt also über Stifträder 48 und zwei Reibrollen 50 und 51, zwischen denen die Druckuntsrl2°e 9 2ntTcordri*it 'St. Dac Pinfnhrpn Ηργ Formularbahn kann erfolgen, indem die Klappenelemente 49 und 56 weggeschwenkt werden und nach dem Einlegen der Formularbahn dann wieder in die Eingriffslage gebracht werden.
Die Rastvorrichtung für den Endlosformulartransport 3 besteht aus einem Rasthebel 61, der auf einem Bolzen 62 an der Seitenwand 5 befestigt ist. In der Seitenwand 5 ist ein Ausschnitt 63 mit einer rechten Begrenzungskante 84, durch den ein Rastbolzen 64 hindurchragt, der mit dieser verbunden über die Druckunterlage 9 und die Seitenwand 5 seitlich herausragt, so daß er mit der Rastnase 65 am Rasthebel 61 zusammenwirken kann. Der Rasthebel 61 wird durch eine Feder 66 im Gegenuhr^eigersinne beeinflußt, wobei er in der Arbeitsstellung den Endlosformulartransport 3 an der Druckunterlage 9 bzw. an dem Bolzen 64 festhält bzw. diesen zwischen der rechten Begrenzungskante 84 des Ausschnittes 63 der Seitenwand 5 und der Rastnase 65 einklemmt Eine Feder 67 wirkt zusätzlich in F i g. 1 von links nach rechts ziehend auf die Seitenwand 45 der Endlosformulartransporteinrichtung so ein, daß in der Arbeitslage der Rastbolzen 64 sicher zwischen der Kante 84 des Ausschnittes 63 und der Rastnase 65 eingeklemmt ist, damit die Druckunterlage 9 eine definierte Position zwischen dem Punkt 65 und der Seitenkante 84 des Einschnittes 63 in der Seitenwand 5 hat Der Rasthebel 61 ist noch mit einem Fortsatz 68 versehen, der dazu dient, den Rasthebel 61 im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 66 herunterzudrücken, um die Verrastung zwischen dem Rastbolzen 64 und der Rastnase 65 aufzuheben.
Wenn der Rasthebel 61 in die Entriegelungsstellung bewegt worden ist, kann der Formulartransport 3 um den Bolzen 69 verschwenkt werden, der in der Seitenwand 5 gelagert ist und um den auch die Seitenwand 45 des Endlosformulartransportes 3 herumgreift. Da die Masse des Endlosformulartransportes 3 rechts von dem Schwenkpunkt 69 liegt, dient der Gewichtsentlastung eine Feder 70, die über einen Hebel 71 auf die Druckunterlage 9 einwirkt, um die Verschwenkung des Endlosformulartransportes 3 zu erleichtern. In F i g. 2 erkennt man, daß sich bei der Verschwenkbewegung des Hebels
71 die Feder 70 entspannt hat und dadurch ihre gewichtsentlastende Funktion erfüllt hat. An einem Auge
72 ist schwenkbar auf einem Bolzen 73 eine durchsichtige Klappe 74 gelagert, die der Abdeckung des Druckwerkes dient. In Fig. 2 ist diese Klappe 74 in verschwenkter Stellung gezeigt, damit die Rasthebel 61 bzw. deren Vorsprünge 68 zugänglich werden.
Mit den ScitCiVrVäiider· 45 des E"d!o5icrmu!ärtr«r!5-portes 3 sind noch Seitenwände 77 über Abstandshalter 76 verbunden, zwischen denen die Schaltungsplattcn für die elektronischen Bauelemente zur Steuerung des Druckers angeordnet sind. Diese Teile sind allgemein als die Steuerungselektronik 4 bezeichnet worden.
Die F i g. 3 läßt erkennen, daß auch bei aufgeklapptem Druckwerk 1 zusätzlich noch der Endlosformulartransport 3 weggeschwenkt werden kann — strichpunktiert ~ ohne daß dabei die Ebene des Tisches, auf der die Wanne 36 des Einzelformulartransportes aufsteht berührt wird. Man kann also beide Aggregate 1 und 3 verschwenken, obwohl das Gerät nach wie vor auf dem Tisch angeordnet ist.
Bei Verwendung des Druckwerkes 1 mit dem Endlosformulartransport 3 allein werden an das Druckwerk 1 von unten Füße angeschraubt (nicht gezeichnet), um die Aufstellung auf dem Tisch auch ohne das Basisaggregai 2 vornehmen zu können.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Drückeinrichtung, bestehend aus einem Druckwerk, einem Einzelformulartransporl und einem Endlosformulartransport, wobei die letzteren mit einer Druckunterlage ausgerüstet sind und wobei das Druckwerk durch eine Schwenkvorrichtung zwischen einer Position, in der das Einzelformular bzw. der Formularsatz bedruckt wird, und einer Position, in der das Endlosformular bzw. der Endlosformularsatz bedruckt wird, schwenkbar angeordnet ist, und wobei der Einzelformulartransport das Formular in waagerechter Position transportiert, während das Druckwerk und der Endlosformulartransport in Hintereinanderanordnung über dem Einzelformulartransport angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einzelformulartransport (2) modular sis abnehmbaren Basisaggregat ausgebildet ist, durch das das Einzeiformular (17) bzw. der Formularsatz quasi auf Tischhöhe transportiert wird, daß das Druckwerk (1) und der Endlosformulartransport (3) aufklappbar mit dem als Einzelformulartransport (2) ausgebildeten Basisaggregat verbunden sind, wobei eine Rastvorrichtung (39 bis 44) die Sicherung in der Arbeitslage bewirkt, daß der Endlosformulartransport (3) aufklappbar mit dem Druckwerk verbunden ist und ebenfalls durch eine Rastvorrichtung (61 bis 68) in Arbeitslage gehalten v.Ird, wobei der Druck auf der Druckunterlage des Endlosformulartransportes sichtbar unterhalb Augenhöhe erfolgt
2. Druckeinrichtung nach A-spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das DrucKwerk (1) durch eine schwenkbare Abdeckkappe (74) abgeschirmt ist, die beim Hochklappen Hebel (44 und 68) der Rastvorrichtungen für das Druckwerk (1) und für den Endlosformulartransport (3) freilegt.
3. Druckeinrichtungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkpunkte (30,69) des Druckwerkes (1) bzw. des Endlosformulartransportes (3) gegenüber dem Basisaggregat (Einzelformulartransport (2)) so angeordnet und die Bauhöhe der Aggregate (1, 2, 3) derart gewählt sind, daß beim Aufklappen derselben die Tischebene nicht geschnitten wird.
4. Druckeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastvorrichtung (61 bis 68) des Endlosformulartransportes (3) aus einem schwenkbaren Rasthebel (61) und einem Rastvorsprung (64) besteht, wobei der Rastvorsprung (64) eine Verlängerung der Druckunterlage (9) darstellt.
5. Druckeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufklappen des Endlosformulartransportes (3) unter Mitwirkung einer gewichtsentlastenden Feder (70) erfolgt.
6. Druckeinrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß das Aufklappen des Druckwerkes (1) mit dem Endlosformuiartransport (3) relativ zum Einzelformulartransport unter Mitwirkung einer gewichtsentlastenden Feder (35) erfolgt.
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