DE3223480C2 - - Google Patents

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DE3223480C2
DE3223480C2 DE3223480A DE3223480A DE3223480C2 DE 3223480 C2 DE3223480 C2 DE 3223480C2 DE 3223480 A DE3223480 A DE 3223480A DE 3223480 A DE3223480 A DE 3223480A DE 3223480 C2 DE3223480 C2 DE 3223480C2
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Masami Nagoya Aichi Jp Kato
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Description

Die Erfindung betrifft ein Befestigungselement, das eine ein Steckloch aufweisende Steckhülse, einen durch das Steckloch einführbaren Steckkopf und einen Faden aufweist, an dessen einem Ende die Steckhülse und an dessen anderen Ende der Steck­ kopf angeordnet ist, wobei diese Elemente einstückig aus thermoplastischem Kunststoff gebildet sind und der Faden in der Mitte umgeklappt ist und ein von der Steckhülse ausgehender Fadenteil (14), sowie ein von dem Steckkopf ausgehender Fadenteil (15) gebildet ist. Ein derartiges Befestigungselement hat breite Anwendung bei der Anbringung von Anhängern und Etiketten, beim Zusammenfassen von Artikelpaaren wie Pantoffeln und Sandalen oder beim Versiegeln der Öffnung von Taschen oder des Deckels von Instrumenten gefunden.
Die Zusammenführung der Steckhülse und des Steckkopfes derartiger, aus der DE-OS 29 01 061 bekannter Befestigungselemente von Hand erfordert einen großen Zeitaufwand, insbesondere wenn Preisschilder und -anhänger an eine große Anzahl von Artikeln angebracht werden soll und die Befestigungselemente mit langen Fäden versehen sind.
Zur Verringerung des Aufwands für das Zusammenführen sind bereits Werkzeuge zum Kuppeln von Steckkopf und Steckhülse verwendet worden. Aus folgenden Gründen ist es jedoch schwierig, eine derartige Kupplungsvorrichtung zu entwickeln: Die Steckhülse und der Steckkopf sind auf­ grund des langen Fadens weit voneinander entfernt und die Steckhülse und der Steckkopf besitzen die Neigung, daß sie, wenn sie nahe zusammengeführt werden, aufgrund der Elastizität des Fadens in ihre getrennten Po­ sitionen zurückschnappen.
Außer zur Anbringung von Anhängern werden die Befestigungs­ elemente auch zum Zusammenfassen von zwei oder mehreren Artikeln verwendet, so daß ein Faden mit einer großen Länge und einem kleinen Durchmesser erforderlich ist, damit die notwendige Flexibilität gegeben ist.
Da der geschmolzene Kunststoff eine hohe Viskosität besitzt, wenn er in die Form gegossen wird, und somit nicht ohne weiteres in die Form fließt, wenn diese eng und lang ist, ergeben sich bestimmte Grenzen bezüglich der Länge und des Durchmessers des Fadens.
Es war deshalb bisher üblich, den Faden mit einer Form herzustellen, die einen größeren Durchmesser und eine kürzere Länge besitzt und dann den Faden zu strecken, damit sich ein langer und dünner Faden ergibt. Für das Aus­ maß einer derartigen Dehnung des Fadens gibt es jedoch eine Grenze.
Wenn es somit erwünscht ist, Befestigungselemente mit einem langen Faden herzustellen, dann muß die Länge der Form zwangsläufig groß sein, was den Ein­ spritzdruck für den geschmolzenen Kunststoff erhöht.
Zur Überwindung der vorgenannten Nachteile bekannter Befestigungselemente ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Befestigungselement anzugeben, das die Zusammenführung des Steckkopfs und der Steckhülse erleichtert und die Herstellung vereinfacht.
Diese Aufgabe wird gelöst mittels eines Befestigungselementes, mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele sind Gegenstand der Unteransprüche und werden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen nachfolgend beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Befestigungselement des ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Befestigungselements nach Fig. 4,
Fig. 3 und 4 teilweise vergrößerte Ansichten des Be­ festigungselements gemäß Fig. 1 und 2,
Fig. 5A, B, C und 6A, B, C Draufsichten zur Veran­ schaulichung anderer Ausbildungen der Steckhülse und des Steckkopfs,
Fig. 7 eine Draufsicht auf ein Befestigungselement des zweiten Ausführungsbeispiels,
Fig. 8 eine Draufsicht auf ein Befestigungselement des dritten Ausführungsbeispiels,
Fig. 9 eine teilweise vergrößerte Ansicht des Be­ festigungselements nach Fig. 8,
Fig. 10 eine Draufsicht auf den Hauptteil eines Be­ festigungselements des vierten Ausführungsbeispiels,
Fig. 11 eine Draufsicht auf den Hauptteil eines Befestigungs­ elements des fünften Ausführungsbeispiels,
Fig. 12 eine Draufsicht auf den Hauptteil eines Be­ festigungselementes des sechsten Ausführungs­ beispiels,
Fig. 13 eine Draufsicht auf den Hauptteil eines Be­ festigungselementes des siebenten Ausführungs­ beispiels,
Fig. 14 eine Draufsicht auf den Hauptteil eines Be­ festigungselementes des achten Ausführungsbei­ spiels,
Fig. 15 eine Draufsicht auf ein Befestigungselement des neunten Ausführungsbeispiels,
Fig. 16 eine Draufsicht auf eine zehnte Ausführungs­ form
Fig. 17 eine Seitenansicht auf die Ausführungsform ge­ mäß Fig. 16,
Fig. 18 und 19 Ansichten zur Veranschaulichung der Ver­ wendung des Befestigungselementes gemäß den Fig. 16 und 17,
Fig. 20A eine vergrößerte Draufsicht auf den Hauptteil eines elften Ausführungsbeispiels
Fig. 20B eine teilweise vergrößerte Seitenansicht, die die Verwendung des Befestigungselementes nach Fig. 20A veranschaulicht,
Fig. 21A eine Draufsicht auf den Hauptteil eines zwölften Ausführungsbeispiels,
Fig. 21B eine vergrößerte Draufsicht der Ausführungs­ form gemäß Fig. 21,
Fig. 22A eine Draufsicht auf ein dreizehntes Ausführungsbeispiel,
Fig. 22B und 22C vergrößerte Teilansicht des Aus­ führungsbeispiels gemäß Fig. 22A,
Fig. 23A eine Draufsicht auf ein vierzehntes Ausführungsbeispiel,
Fig. 23B, 23C, 23D vergrößerte Ansichten der Aus­ führungsform gemäß Fig. 23A,
Fig. 24 eine Draufsicht auf ein fünfzehntes Aus­ führungsbeispiel,
Fig. 25A eine Draufsicht auf ein sechzehntes Ausführungsbeispiel,
Fig. 25B eine Schnittansicht des Hauptteils der Aus­ führungsform gemäß Fig. 25A,
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Draufsicht bzw. eine teil­ weise geschnittene Ansicht eines Befestigungselementes gemäß der ersten Ausführungsform.
Das Befestigungselement 1 besteht aus einer Steckhülse 2, einem Faden 3, der sich von einer Seite der Steck­ hülse 2 erstreckt und einem Steckkopf 4, der am vorde­ ren Ende des Fadens 3 angebracht ist.
Diese Elemente sind integral oder einstückig ge­ bildet aus thermoplastischem Kunstharz, wie Nylon, Polypropylen, Polyäthylen oder Polyester.
Die Steckhülse 2 ist beispielsweise zylindrisch und dieser zylindrische Körper 5 besitzt ein Steckloch 7, das von einer ringförmigen Wand 6 umgeben ist, in die der Steckkopf 4 eingeführt wird. Um den Steckkopf 4 gegen ein Herausziehen aus dem Eingriff mit der Steck­ hülse 2 zu halten, besitzt diese einen kreisförmigen Ein­ griffszahn 8 in der Mitte des Stecklochs 7. Der Ein­ griffszahn 8 ist in diesem Falle längs des ganzen inneren Umfangs der ringförmigen Wand 6 vorgesehen, er könnte sich jedoch auch nur über einen Teil des inne­ ren Umfangs erstrecken.
Im einzelnen weist der Eingriffszahn 8 einen ringförmi­ gen Vorsprung 9 konzentrisch zur Steckhülse 2 und einen Verbindungsteil 10 auf, der den ringförmigen Vorsprung 9 und die ringförmige Wand 6 verbindet. Der Verbindungs­ teil 10 besitzt Eingriffsflächen 11 a und 11 b auf jeder Seite, so daß der Steckkopf 4 in beiden Richtungen in die Steckhülse 2 für einen Eingriff mit einer der Flä­ chen 11 a, 11 b eingeführt werden kann.
Mit 12 ist eine Führungsfläche des ringförmigen Vor­ sprungs 9 und mit 13 eine Gleitfläche bezeichnet, die bezüglich der Achse der Steckhülse 2 bevorzugt um etwa 10 oder mehr Grad geneigt ist. Die Gleitfläche 13 kann auch Winkel geringer als 10° haben, oder sie kann parallel zur Achse der Steckhülse 2 verlaufen.
Der Faden 3 bildet eine Schleife, wenn der Steckkopf 2 am einen Ende des Fadens 3 in das Steckloch 7 der Steckhülse 2 am anderen Ende eingeführt wird, um Arti­ kel paarweise zusammenzufassen oder einen an der Schlei­ fe hängenden Anhänger an einer Ware anzubringen.
Gemäß der Erfindung ist der Faden 3 in der Mitte ge­ faltet oder umgebogen und der von der Steckhülse 2 ausgehende Fadenteil 14 sowie der vom Steckkopf 4 aus­ gehende Fadenteil 15 verlaufen fast parallel, wobei ih­ re Enden über einen erweiterten Zwischenteil 16 zu­ sammengehalten sind und die Verbindung zwischen dem Steckkopf 4 und der Steckhülse 2 derart ausgebildet ist, daß sie für eine Trennung sehr leicht aufgebrochen werden kann.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel verläuft die Längs­ achse A des Fadenteils 15 durch die Achse 0 der Steck­ hülse 2 und das äußere Ende des Steckkopfs 4 ist mit dem äußeren Ende der Steckhülse 2 verbunden, so daß der Faden 3 als ganzes wie ein Buchstabe J aussieht. Die Fadenteile 14 und 15 können zusätzlich einem Dehnungsverfahren unterworfen werden, um ihre Festigkeit und Flexibilität zu verbessern. Dieser Dehnungs­ schritt kann unmittelbar nach der Formung des Fadens erfolgen, solange sich dieser noch innerhalb der Form befindet oder es kann eine gesonderte Vorrichtung zur Dehnung verwendet werden.
Der in das Steckloch 7 einzuführende Steckkopf 4 besitzt am vorderen Ende einen Kopfteil 17, der im Durchmesser geringfügig kleiner als der ringförmige Vorsprung 9 der Steckhülse 2 ist. Der Kopfteil 17 ist wie ein Ge­ schoß geformt, um das Einführen in das Steckloch 7 zu erleichtern. Das vordere Ende des Kopfteils 17 ist über einen Steg 24 mit der Seite der Steck­ hülse 2 verbunden.
Der Steg 24 hält den Steckkopf 4 an der Steckhülse 2 befestigt, so daß das Befestigungselement 1 eine endlose Schleife bildet, bis der Steg 24 abgebrochen wird, um den Steckkopf 4 in das Steckloch 7 der Steckhülse 2 einzuführen. Der Steckkopf 4 kann unmittelbar bevor dem Einpaßen des Steckkopfs 4 in das Steckloch 7 sehr leicht von der Steckhülse 2 durch Verdrehen des Steck­ kopfs 4 unter Festhalten der Steckhülse 2 getrennt wer­ den.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, ist der Steg 24 fast konisch ausgebildet und der Verbindungs­ punkt 24 a mit der Steckhülse 2 besitzt einen geringeren Durchmesser als der andere Teil des Befestigungselemen­ tes 1.
Da das Befestigungselement 1 über den Steg 24 eine endlose Schleife bildet bis der Steck­ kopf 4 abgetrennt wird, ergibt sich ein sehr einfaches Etikettieren und Packen.
Der Steg 24 kann eine beliebige Form haben, solange er den Steckkopf 4 an der Steckhülse 2 befestigt hält bis das Befestigungselement 1 verwendet wird. Beispielsweise kann der Steg zylindrisch sein, wie dies die Fig. 3 und 4 zeigen, wobei lediglich der Verbindungspunkt 24 b mit der Steckhülse 2 für eine leichtere Trennung verjüngt ist.
Weitere Stege 26, 27 und 28, die noch später zu beschreiben sein werden, haben die gleiche Funktion wie der erstbeschriebene Steg 24.
Wie in Fig. 3 und 4 gezeigt, stehen zwei Eingriffsstücke 18 radial von der hinteren Stirnfläche des Kopfteiles 17 ab. Die Eingriffsstücke 18 kommen beim Einführen des Steckkopfs 4 in die Steck­ hülse 2 in Kontakt mit der Eingriffsfläche 11 a oder 11 b des Eingriffszahns 8 und verhindern, daß der Steckkopf 4 außer Eingriff mit der Steckhülse 2 gezogen wird. In Fig. 4 ist von der Seite gesehen der Verbindungs­ punkt 24 b mit dem hinteren Ende des Kopfteils 17 verdünnt und die Dicke der Eingriffsstücke 18 wächst in Richtung des rückwärtigen freien Endes, so daß sich eine Keil­ form ergibt.
Wenn sich, wie in Fig. 4 die Eingriffsstücke 18 nicht in Eingriff mit der Steckhülse 2 befinden, so stehen sie aufgrund einer gewissen Elastizität unter einem Winkel in Richtung des rückwärtigen Endes des Steckkopfes 4 ab.
Die Anzahl von Eingriffsstücken 18 ist nicht auf zwei begrenzt, doch erleichtert die Verwendung von zwei Eingriffsstücken das Entfernen der gebildeten Be­ festigungselemente aus der Form. Die Eingriffsstücke 18 können auch an einem anderen Teil als an dem hinteren Ende des Kopfteils 17 vorgesehen sein.
Hinter dem rückwärtigen Ende des Kopfteils 17 ist ein erster Verbindungsstab 19, ein Körper 20 und ein prak­ tisch kugelförmiger Anschlag 21 in der genannten Rei­ henfolge ausgebildet. Der erste Verbindungsstab 19 ist etwas abgeflacht, da er sich zwischen den beiden Eingriffsstücken 18 befindet. Der Körper 20 ist zylin­ drisch geformt und besitzt einen kleineren Durchmesser als der ringförmige Vorsprung 9. Der Anschlag 21 be­ schränkt das Ausmaß des Weges, um den der Steckkopf 4 sich über den Eingriffszahn 8 hinaus bewegen kann und minimiert gleichzeitig das Spiel des Steckkopfes 4, wenn dieser in das Steckloch 7 eingeführt ist. Der Anschlag 21 soll so geformt sein, daß sein Durchmesser etwas größer als der Kopfteil 17 ist. Es ist jedoch nicht notwendig, den Anschlag 21 vorzusehen und er kann ir­ gendeine gewünschte Form haben, wenn das Bewegungs­ ausmaß des Steckkopfs 4 über den Eingriffszahn 8 hinaus nicht beschränkt ist.
Links vom Anschlag 21 in Richtung des Fadenteils 15 ist ein zweiter Verbindungsstab 22 vorgesehen und an der Grenzfläche zwischen dem Verbindungsstab 22 und dem Fadenteil 15 ist ein Griffteil 23 in Form einer Ausbauchung ausgebildet. Die Anordnung des Griffteils 23 ermöglicht, daß das Befestigungselement 1 sehr einfach mit der Hand gehalten werden kann, wenn der Steckkopf 4 eingeführt wird. Der Griffteil 23 muß nicht unbedingt vorgesehen sein und er kann eine beliebige Form haben oder so ausgebildet sein, daß er einen kleineren Durchmesser als der An­ schlag 21 besitzt.
Die Erläuterung der folgenden Ausführungsbeispiele konzentriert sich auf die Steckhülse 2 und den Steckkopf 4 gemäß den Fig. 1 und 2. Die Erfindung ist jedoch nicht auf die besondere Ausführung der Steckhülse 2 und des Steckkopfs 4 beschränkt, wie sie in der nachfolgenden Be­ schreibung erläutert wird, sondern erstreckt sich auf jegliche Ausbildung, solange der Steckkopf 4 in die Steck­ hülse 4 für einen sicheren Eingriff eingeführt wird. Bei­ spielsweise kann die Steckhülse 2 und der Steckkopf 4 gemäß den Fig. 5A bis 5C und 6A bis 6C ausgebildet sein.
Fig. 7 veranschaulicht ein Befestigungselement 1 des zweiten Ausführungsbeispiels, bei dem am Fadenteil 14 an einer Stelle entsprechend dem Griffteil 23 am Faden­ teil 15 eine Ausbauchung 25 vorgesehen ist, um sicher­ zustellen, daß der Faden nach dem Gießen über die gesamte Länge beim Dehnprozeß ausgedehnt wird.
Bei einem zusätzlichen Dehnvorgang wird der Zwischenteil 16 von einem Greifer einer Maschine gehalten und der Griffteil 23 sowie die Ausbauchung 25 von einem anderen Greifer festgeklemmt; sodann werden die beiden Greifer voneinander entfernt, um die Fadenteile 14 und 15 gleichmäßig ohne ein Brechen des ersten Verbindungs- Steges 24 zu verlängern.
Fig. 8 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel, bei dem der Griffteil 23 und die Ausbauchung 25 mittels eines zweiten Steges 26 verbunden sind, der an die Stelle des ersten Verbindungs-Steges 24 tritt, welches die Steckhülse 2 und den Steckkopf 4 verbindet.
Da bei dieser Ausführungsform der Griffteil 23 und die Ausbauchung 25 durch den Steg 26 verbunden sind, können sie sehr einfach durch die Dehn­ maschine gegriffen werden. Dies bedeutet, daß der Zieh­ vorgang für die Fadenteile 14 und 15, verglichen mit der zweiten Ausführungsform (Fig. 7) sehr einfach wird.
Bei der dritten Ausführungsform ist der Fadenteil 14 a zwischen der Steckhülse 2 und der Ausbauchung 25 so geformt, daß sein Durchmesser fast gleich demjenigen des Fadenteiles 14 ist, der dem Ziehvorgang unterwor­ fen wurde. Beim Ziehvorgang, bei dem der Griffteil 23 und die Ausbauchung 25 von der Ziehmaschine zum Ziehen des Fadens ergriffen werden, kommt es selten vor, daß einer der Fadenteile 14 oder 15 bricht, da sie über den Steg 26 verbunden sind.
Fig. 9 ist eine vergrößerte Ansicht des zweiten Ver­ bindungs-Steges 26, dessen mittlerer Teil 26 a verengt ist.
Fig. 10 zeigt ein Befestigungselement gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel. Der Fadenteil 14 ist derart ange­ ordnet, daß die Achse A durch die Achse O der Steck­ hülse 2 verläuft. Der Steckkopf 4 ist abgebogen, so daß der Kopfteil 17 mit der Außenfläche der Steckhülse 2 über den Steg 24 verbunden ist.
Fig. 11 veranschaulicht ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Befestigungselements. Der Steck­ kopf 4 steht hierbei über die Steckhülse 2 nach rechts über, so daß der Anschlag 21 der Steck­ hülse 2 gegenüberliegt. Der Anschlag 21 ist mit der Außenfläche der Steckhülse 2 durch einen dritten Ver­ bindungs-Steg 27 verbunden.
Der Steg 27 ist wie der erste Ver­ bindungs-Steg 24 konisch geformt mit einer verengten Verbindungsstelle 27 a mit dem Anschlag 21, so daß kei­ ne Bruchstücke des Verbindungs-Steges 27 auf dem An­ schlag 21 verbleiben, wenn der Anschlag 21 von der Steck­ hülse 2 getrennt wird. Dies gewährleistet ein glattes Einführen des Steckkopfes 4 in das Steckloch der Steck­ hülse 2.
Fig. 12 veranschaulicht ein Befestigungselement gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel, bei der eine praktisch kugelförmige Ausbauchung 25 a am Fadenteil 14 an einer Stelle entsprechend dem Griffteil 23 des Steckkopfes 4 ausgebildet ist, wobei der Griffteil 23 und die Ausbauchung 25 a über einen vierten Verbindungs- Steg 28 verbunden sind, der durch Drehen oder Ver­ winden des Steckkopfes von Hand leicht gebrochen werden kann. Der vierte Verbindungs-Steg 28 ist ähnlich dem zweiten Verbindungs-Steg 26 ausgebildet.
Fig. 13 zeigt ein Befestigungselement gemäß einem siebenten Ausführungsbeispiel, bei dem der Kopfteil 17 des Steckkopfes mit dem Endteil der Steckhülse 2 über den ersten Verbindungs-Steg 24 verbunden ist. Auf diese Weise kann der Zwischenraum zwischen den Fadenteilen 14 und 15 reduziert werden, wodurch die Anzahl von Befestigungselementen erhöht wird, die mittels einer einzigen Form gleicher Größe gebildet werden können.
Fig. 14 zeigt ein Befestigungselement gemäß der achten Ausführungsform, bei dem der Kopfteil 17 des Steckkopfs mit dem Endteil der Steckhülse 2 über den ersten Verbindungs-Steg 24 verbunden ist. Durch diesen Aufbau werden die Fadenteile 14 und 15 fast parallel zueinander gehalten, wenn der Steckkopf 4 in das Steckloch 7 der Steckhülse 2 eingeführt wird, wodurch sich ein besseres Aussehen des Befestigungs­ elements und dem daran angebrachten Anhänger ergibt.
Fig. 15 zeigt ein neuntes Ausführungsbeispiel eines Befestigungselements, bei dem der zweite Verbindungs­ stab 22 des Steckkopfes 4 umgebogen ist, um den Kopf­ teil 17 mit der Endfläche der Steckhülse 2 über den ersten Verbindungs-Steg 24 zu verbinden. Hierdurch wird die gleiche Wirkung wie bei dem achten Ausfüh­ rungsbeispiel erzielt.
Als nächstes soll das Verfahren des Zusammenführens des Steckkopfes 4 mit der Steckhülse 2 des Befestigungs­ elements nach den Fig. 1 und 2 beschrieben werden.
Zuerst wird der Steg 24 abgebrochen, um den Steckkopf 4 von der Steckhülse 2 zu trennen. Der Steckkopf 4 kann durch einen Anhänger gefädelt werden und zwar entweder bevor oder nach dem Hindurchführen durch eine nicht gezeigte Öffnung einer Ware, beispielsweise eines Kleidungsstücks. Nun wird der Steckkopf 4 in das Steckloch 7 der Steckhülse 2 eingeführt. Während der Steckkopf 4 längs des Stecklochs 7 läuft und der Kopf­ teil 17 durch die Führungsfläche 12 des Eingriffszahns 8 gelangt, werden die Eingriffsstücke 18 durch die Führungsfläche in Richtung zum ersten Verbindungsstab 19 gedrückt, so daß die Außenfläche der Eingriffsstücke 18 mit der äußeren Umfangsfläche des Kopfteils 17 fluchtet. Hierdurch kann der Steckkopf 4 glatt über die Führungsfläche des Eingriffszahnes 8 gelangen.
Sobald die rückwärtigen freien Enden der Eingriffsstücke 18 den ringförmigen Vorsprung 9 des Eingriffszahnes 8 verlassen, schnappen die Eingriffsstücke 18 aufgrund ihrer Elastizität nach oben und ihre rückwärtigen freien Enden werden eingefangen und zwischen der ringförmigen Wand 6 der Eingriffsfläche 11 a und der Gleitfläche 13 abgestützt. Gleichzeitig trifft der Anschlag 21 auf das andere Ende des ringförmigen Vorsprungs 9, wodurch das weitere Vordringen des Steckkopfes 4 blockiert wird.
Zu diesem Zeitpunkt wird der Steckkopf 4 unbewegbar in beiden Richtungen gehalten, d. h. er kann weder aus dem Steckloch 7 herausgezogen noch durch dieses weiter hindurchgeschoben werden.
Da bei den vorangegangenen neun Ausführungsbeispie­ len (Fig. 1 bis 15) der Faden 3 im Mittelteil gefaltet ist, und ein verdünnter Verbindungs-Steg zwischen Steckhülse 2 und Steckkopf 4 oder dem Steckkopf 4 und den Fadenteilen 14, 15 angebracht ist, derart, daß sie von Hand leicht abge­ brochen werden kann, ist der Faden 3 des Befestigungs­ elementes 1, nach dem Gießen, jedoch noch vor dem Dehnungs­ prozeß zumindest doppelt so lang als das bekannte Be­ festigungselement, das in einer Form der gleichen Länge hergestellt wurde.
Sollen somit Befestigungselemente der gleichen Länge, wie die der bekannten Befestigungselemente geformt wer­ den, dann kann die Länge der Form halbiert werden, wo­ durch sich die Größe der Gießvorrichtung reduziert. Gleichzeitig kann auch der Gießdruck reduziert werden, was wiederum den Energieverbrauch reduziert und die Bildung von Austrieb verhindert, der sich bei Verwendung eines hohen Gießdruckes ergeben kann. Auf diese Weise verbessert die vorliegende Erfindung die Qualität der Produkte.
Auch wird der Hub der Ziehmaschine zum zusätzlichen Dehnen der Draht­ teile der Befestigungselemente ge­ genüber desjenigen für die bekannten Befestigungs­ elemente halbiert und dies verbessert die Produktivi­ tät erheblich und gestattet die Verwendung einfacherer Ziehmaschinen mit niedrigerer Geschwindigkeit.
Da ferner ein von Hand sehr leicht brechbarer, ver­ dünnter Verbindungs-Steg zwischen dem äußeren Ende der mit einem Steckloch ausgestatteten Steckhülse und dem Steckkopf oder zwischen den Fadenteilen in der Nähe des Steck­ kopfes und der Steckhülse zur Bildung einer endlosen Schleife vorgesehen ist, verhindert dies ein Trennen der Steckhülse von dem Steckkopf, was das Zusammen­ führen von Hand oder mittels einer Kupplungsvorrich­ tung erleichtert. Hierdurch wird die Etikettierung we­ sentlich verbessert.
Ferner ergibt sich aufgrund der endlosen Form der Be­ festigungsmittel gemäß dem ersten bis neunten Aus­ führungsbeispiel eine erleichterte Handhabung bei der Verpackung der Befestigungsmittel in Kartons bzw. beim Etikettieren oder Auszeichnen von Waren.
Als nächstes wird ein zehntes Ausführungsbeispiel eines Befestigungselements anhand der Fig. 16 und 17 beschrieben.
Bei den vorstehenden Ausführungsbeispielen und dem bekannten Befestigungselement konnte sich ein Anhänger längs des Fadens 3 frei bewegen. Dies hat zur Folge, daß der Anhänger nicht in die ge­ wünschte Stellung auf den Faden kommt oder sich dreht und die Rückseite zeigt. Dieser Nachteil wird bei dem zehnten Ausführungsbeispiel dadurch beseitigt, daß der Anhänger in einer gewissen Stellung auf dem Faden 3 des Befestigungselements 1 sicher befestigt wird und daß der Anhänger vor dem Auszeichnen auf dem Be­ festigungselement fixiert wird.
Der Aufbau des Befestigungselements nach diesem Aus­ führungsbeispiel ist wie folgt: Bei den vorangehen­ den Ausführungsbeispielen ist der Faden 3 an dem er­ weiterten Zwischenteil 16 umgeklappt und zwischen dem Steckkopf 4 und der Steckhülse oder dem Steckkopf 4 und dem Draht 3 mit einem schwachen Verbindungs-Steg versehen. Das vorliegende Ausführungsbeispiel ist ge­ kennzeichnet durch einen Anhängerhalter 40, der am äußeren Ende des erweiterten Zwischenteils 16 ange­ bracht ist. Der Anhängerhalter 40 besteht aus einem Verbindungsstück 41, das von dem erweiterten Zwischen­ teil 16 absteht sowie einer Basisplatte 42, von der ein Eingriffsvorsprung 43 absteht. Das Verbindungsstück 41 ist so ausgebildet, daß es nicht leicht gebrochen werden kann. Der Eingriffsvorsprung 43 hat eine Länge, die ausreicht, daß sie nach Hindurchführen durch die Öffnung des Anhängers immer noch auf der anderen Seite des Anhängers vorsteht. Der Anhängerhalter wird zum Zeitpunkt des Gießens einstückig mit dem Befestigungs­ element 1 gebildet.
Das Verfahren des Etikettierens oder Anbringens von Anhängern unter Verwendung des Befestigungselements 1 gemäß dem zehnten Ausführungsbeispiel verläuft wie folgt:
Gemäß den Fig. 18 und 19, wobei letztere eine Ansicht in Richtung des Pfeiles A in Fig. 18 angibt, wird der Eingriffsvorsprung 43 durch die in dem Anhänger P in der Nähe seines Endes angebrachte Öffnung hindurch­ geführt, die geringfügig größer als der Durchmesser des Vorsprungs 43 ist; der Kopf des Vorsprungs 43 ragt auf der anderen Seite des Anhängers P vor und wird mit­ tels eines erhitzten Eisens zu einem Flansch 45 ver­ breitert, so daß der Anhänger P nicht mehr von dem Ein­ griffsvorsprung 43 abgeht. Nun wird die Steckhülse 2 und der Steckkopf 4 getrennt und der Steckkopf 4 wird durch die Öffnung in einer Ware beispielsweise einem Kleidungsstück geführt und in die Steckhülse 2 einge­ setzt. Mit diesem einfachen Verfahren kann der Anhänger P sehr einfach an Waren angebracht und an einer Be­ wegung gehindert werden. Die enge Anordnung der Steck­ hülse 2 und des Steckkopfs 4 erleichtern das Anbringen der Anhänger. Der erweiterte Zwischenteil 16 muß nicht unbedingt vorgesehen sein, sondern der Anhänger­ halter 40 kann auch direkt an dem abgebogenen Teil des Fadens 3 angebracht werden.
Die Fig. 20A und 20B zeigen ein elftes Ausführungs­ beispiel, bei dem der Anhängerhalter 40 ein außerhalb des erweiterten Zwischenteiles 16 ange­ ordnetes Buchsenglied 51 und ein innerhalb des er­ weiterten Zwischenteiles 16 angeordnetes Knopfglied 52 aufweist, wobei das Buchsen- und das Knopfglied mit dem Zwischenteil 16 über Verbindungsstücke 51 a, 52 a verbunden sind. Zum Anbringen eines Anhängers wird das Knopf­ glied 52 in Richtung des Pfeiles A umgebogen, damit sein Knopf 52 b in die Buchse 51 b eingreift (vergleiche Pfeil B); hierdurch wird der Anhänger festgeklemmt.
Bei diesem Ausführungsbei­ spiel ist der Anhängerhalter an dem umgeklappten Teil des Fadens 3 für eine sichere Befestigung des Anhängers angebracht. Die Verwendung des Anhängerhalters 40 verhin­ dert, daß sich der Anhänger P längs des Fadens 3 bewegt und macht es möglich, den Anhänger P in der gewünschten Position der Ware zu sichern. Der Anhängerhalter 40 er­ leichtert auch die Anbringung der Anhänger P.
Die Befestigungselemente dieser Ausführungsbeispiele haben einen weiteren Vorteil, nämlich denjenigen, daß Anhänger an die Befestigungselemente vor dem Ver­ sand angebracht werden können, so daß das zeitaufwen­ dige Anbringen der Anhänger an den Befestigungselemen­ ten seitens des Kunden oder Ladenpersonals entfällt.
Die Fig. 21A und 21B zeigen ein zwölftes Ausführungsbeispiel, bei dem der Faden 3 im Mittelbereich gefaltet ist und der Fadenteil 14 sich von der Steckhülse 2 und der Fadenteil 15 sich von dem Steckkopf 4 wegerstreckt und miteinander durch einen verdünnten Verbindungs-Steg verbunden sind, so daß sie von Hand leicht getrennt werden können. Da die beiden Fadenteile 14 und 15 praktisch zusammengehalten wer­ den, wobei lediglich eine geringfügige Lücke D zwischen ihnen besteht, werden Schwierigkeiten vermieden, die auftreten, wenn ein Faden, ein Steckkopf oder eine Steckhülse sich in der Lücke D verfangen oder andere Befestigungselemente sich mit dem verfangenen Be­ festigungselement verwickeln.
Der Fadenteil 14, der sich von der Steckhülse 2 weger­ streckt, ist mit einer Ausbauchung 61 versehen, während der sich vom Steckkopf 4 erstreckende Fadenteil 15 eine Ausbauchung 62 besitzt, wobei die beiden Aus­ bauchungen 61 und 62 über einen schwachen Verbindungs- Steg 24 verbunden sind. Der Fadenteil 14 in der Nähe der Steckhülse 2 ist abgebogen, so daß die Steckhülse 2 vom Steckkopf 4 entfernt angeordnet ist.
Die beiden Ausbauchungen 61 und 62 sind, wie Fig. 21B zeigt, über einen sehr leicht brechbaren, schwachen Verbindungs-Steg 24 verbunden, und die Fadenteile 14 und 15 verlaufen praktisch parallel und werden eng zusammengehalten.
Die Lücke D zwischen den Fadenteilen 14 und 15 kann mit ca. 0,3 bis 0,5 mm so klein gehalten werden, daß kein Faden, kein Steckkopf und keine Steckhülse anderer Befestigungselemente in diese Lücke gelangen kann.
Die kugelförmigen Ausbauchungen 61 und 62 können be­ liebige Größe haben und müssen nicht notwendigerweise vorgesehen sein. Die Fadenteile 14 und 15 können direkt durch den Verbindungs-Steg 24 verbunden sein. Die Enden der Fadenteile 14 und 15 sind miteinander durch eine kugelförmige Zwischenausbauchung 63 zusammenge­ faßt. Insgesamt gesehen sind bei dem Befestigungs­ element dieses Ausführungsbeispiels die Fadenteile 14 und 15 sehr eng beieinander ange­ ordnet und wie der Buchstabe r geformt, wobei der Fadenteil 14 in der Nähe der Steckhülse 2 abgebogen ist, so daß die Steckhülse 2 entfernt von der Achse des Fadenteiles 15 angeordnet ist, der sich von dem Steck­ kopf 4 wegerstreckt.
Der Verbindungs-Steg 24 zwischen den kugelförmigen Aus­ bauchungen 61 und 62 dient dazu, die Fadenteile 14 und 15 zusammenzuhalten, um eine endlose Schleife zu bilden, bis der Steckkopf 4 in das Steckloch 7 der Steckhülse 2 eingepaßt wird. Soll der Steckkopf 4 in das Steckloch 7 der Steckhülse 2 eingepaßt werden, dann kann die Verbindung zwischen den kugelförmigen Ausbauchungen 61 und 62 sehr leicht durch Verdrehen oder Verwinden des Steckkopfes 4 unter Festhalten der Steckhülse 2 gebrochen werden.
Fig. 22A bis 22C zeigen ein dreizehntes Aus­ führungsbeispiel, bei dem die Faden­ teile 14 und 15, die sich von der Steckhülse 2 bzw. dem Steckkopf 4 wegerstrecken, direkt durch einen Ver­ bindungs-Steg 24 verbunden sind. Es sind keine kugel­ förmigen Ausbauchungen ausgebildet und der Aufbau der Steckhülse 2 und des Steckkopfs 4 kann ähnlich dem­ jenigen des zwölften Ausführungsbeispiels sein.
Der Verbindungs-Steg 24 kann nadelförmig sein, wie dies Fig. 22A zeigt oder konisch (Fig. 22B) oder nippel­ förmig wie in Fig. 22C.
Die Fig. 23A bis 23D zeigen ein vierzehntes Ausführungsbeispiel. In Fig. 23A sind die Fadenteile 14 und 15 jeweils mit einer Vielzahl von kugelförmigen Ausbauchungen 61, 61 a, 61 b und 62, 62 a, 62 b versehen, wobei die kugelförmigen Aus­ bauchungen des Fadenteils 14 mit entsprechenden kugel­ förmigen Ausbauchungen des Fadenteils 15 durch Ver­ bindungs-Stege 24 (Fig. 21B) verbunden sind.
Die Anordnung einer Vielzahl von Verbindungen hält die beiden Fadenteile 14 und 15 enger und dichter beiein­ ander, so daß noch weniger die Gefahr besteht, daß sich die schmale Lücke weitet und es fast unmöglich ist, daß andere Befestigungselemente in die enge Lücke eindringen können.
Statt kugelförmige Ausbauchungen anzuordnen, können die Fadenteile 14 und 15 auch mittels Verbindungs-Stegen 24 direkt miteinander verbunden werden, die irgendeine Form annehmen können, wie eine Nadelform (Fig. 22B), eine konische Form (Fig. 23C) oder eine Nippelform (Fig. 23D).
Fig. 24 zeigt ein fünfzehntes Ausführungsbei­ spiel, bei dem die Steckhülse 2 mit einem Anschlag 21 verbunden ist, wohei die kugelförmi­ gen Ausbauchungen 61 und 62 an den Fadenteilen durch einen leicht brechbaren Verbindungs-Steg verbunden sind. Diese Konstruktion verhindert, daß die Lücke zwischen den Fadenteilen 14 und 15 aufgeweitet wird, wenn während des Transports die Verbindung zwischen den kugelförmigen Ausbauchungen 61 und 62 brechen sollte, so daß ein Verhaken von Befestigungselementen vermie­ den wird.
Die Fig. 25A und 25B zeigen ein sechzehntes Ausführungsbeispiel, bei der die Steckhülse 2 zu einer ovalen Röhre geformt ist (Fig. 25A), wobei ein Wandbereich 64 des Stecklochs 7 stark ausgebildet ist, wie dies Fig. 25B zeigt, die einen vertikalen Schnitt durch die Steckhülse 2 darstellt. Der dicke Wandteil 64 dient dazu, die Steckhülse 2 durch Stoßen mittels einer Stoßnadel aus der Gießform zu entfernen.

Claims (6)

1. Befestigungselement mit einer ein Steckloch aufweisenden Steckhülse, einem in die Steckhülse einzusteckenden Steckkopf und einem Faden, an dessen einem Ende die Steckhülse und an dessen anderen Ende der Steckkopf angeordnet ist, wobei diese Elemente einstückig aus thermoplastischem Kunststoff gebildet sind und der Faden in der Mitte umgeklappt ist, wobei ein von der Steckhülse ausgehender Fadenteil (14) und ein von dem Steckkopf ausgehender Fadenteil (15) gebildet ist, gekennzeichnet durch einen leicht brechbaren Steg (24, 26, 27, 28) zwischen der Steckhülse (2) und dem Steckkopf (4) oder dem/den davon ausgehenden Fadenteil (-en) (14 und 15) (Kombination 2/4; 2/15; 4/14; 14/15).
2. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Steckhülse (2) ausgehende Fadenteil (14) und der von dem Steckkopf (4) ausgehende Fadenteil (15) parallel zueinander verlaufen.
3. Befestigungselement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenteil (14) und der Fadenteil (15) eng beieinanderliegend mit geringstmöglichen Abstand D angeordnet sind.
4. Befestigungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenteile (14, 15) durch ein als kugelförmige Ausbauchung (63) ausgebildetes Zwischenteil (16) verbunden sind.
5. Befestigungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckkopf (4) über die Steckhülse (2) übersteht.
6. Befestigungselement wenigstens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Fadenteilen (14, 15) Ausbauchungen (23, 25, 25 a, 61, 62) durch den Steg (24, 26, 28) verbunden sind.
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