DE322424C - Kraftuebertragungsgetriebe, insbesondere bei elektrischen Steuerapparaten fuer Schiffe - Google Patents

Kraftuebertragungsgetriebe, insbesondere bei elektrischen Steuerapparaten fuer Schiffe

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DE322424C
DE322424C DE1915322424D DE322424DD DE322424C DE 322424 C DE322424 C DE 322424C DE 1915322424 D DE1915322424 D DE 1915322424D DE 322424D D DE322424D D DE 322424DD DE 322424 C DE322424 C DE 322424C
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Germany
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driven
ships
rudder
shaft
gear
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DE1915322424D
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VARIABLE SPEED GEAR Ltd
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63H—MARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H25/00—Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06—Steering by rudders
    • B63H25/08—Steering gear
    • B63H25/14—Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/34—Transmitting of movement of engine to rudder, e.g. using quadrants, brakes
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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    • B63H25/00—Steering; Slowing-down otherwise than by use of propulsive elements; Dynamic anchoring, i.e. positioning vessels by means of main or auxiliary propulsive elements
    • B63H25/06—Steering by rudders
    • B63H25/08—Steering gear
    • B63H25/14—Steering gear power assisted; power driven, i.e. using steering engine
    • B63H25/26—Steering engines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kraftübertragungsgetriebe, insbesondere bei elektrischen Steuerapparaten für Schiffe. Durch die Erfindung wird bezweckt, -ein Kraftübertragungsgetriebe insbesondere . zum Ruderlegen auf Schiffen zu schaffen, bei dem ohne Zuhilfenahme einer von Hand bedienbaren Kupplung vom Kraftantrieb zum Handantrieb übergegangen werden kann. Dies ist gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß für den Fall des Versagens des Kraftantriebes die für gewöhnlich das Getriebe mit dem Ruder verbindende Kupplung selbsttätig ausgerückt und die Kupplung des Ruders mit dem Steuerhandrad selbsttätig herbeigeführt wird. Wählt man als Antriebsmaschine (Primärmaschine) einen Elektromotor, so dient vorteilhaft zum Kuppeln und Loskuppeln ein in den Stromkreis eingeschaltetes Solenoid, dessen Kern mit der Kupplung in Verbindung sieht.. Soll durch den Elektromotor die Pumpe eines regelbaren Flüssigkeitswechselgetriebes angetrieben, werden, so wird für gewöhnlich der Solenoidkern (d.-h. wenn der Motorstromkreis geschlossen ist) entgegen der Wirkung einer Feder in einer Stellung gehalten, bei welcher der Motor mit dem Ruder und das Handrad mit der Regelungsvorrichtung des Flüssigkeitsgetriebes gekuppelt, jedoch von dem Ruder losgekuppelt ist. Wird der Erregerstromkreis des Sölenoid.s unterbrochen, so wird. die Kupplungsvorrichtung durch die Feder so beeinflußt, daß der Motor vom Ruder und das Handrad von der Regelungsvorrichtung losgekuppelt, das Handrad aber mit dem Ruder gekuppelt wird. Zur Unterstützung des Solenoids oder auch anstelle desselben kann ein Fliehkraftregler mit der Kupplungsvorrichtung verbunden sein, um im Falle des Versagens des Motors die Kupplungen ein- oder auszurücken. Der Fliehkraftregler wird allein verwendet, wenn die Antriebsmaschine kein Elektromotor, sondern eine umlaufende Kraftmaschine o..dgl. ist.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Getriebes nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig.r zeigt eine teilweise schematisch gezeichnete Gesamtansicht einer Ausführungsform des Getriebes in Anwendung bei einer Steuerungseinrichtung für Schiffe.
  • Fig.2 zeigt eine andere Ausführungsform des Getriebes nach .der Erfindung in einer teilweise schematisch dargestellten Seitenansicht ebenfalls bei einer Steuerungseinrichtung für Schiffe.
  • Fig. 3 ist der Grundriß der Fig. a bei fortgelassenem oberen Teil der Einrichtung.
  • Fig. q: zeigt eine Abänderungsform der Steuerungseinrichtung nach Fig. z.
  • In diesen Figuren ist die Ruderspindel mit A und ein. Druckflüssigkeitsmotor zum Antrieb derselben mit B bezeichnet. Bei der Ausführungsform nach Fig. z ist dieser Motor ein umlaufender Motor, während in Fig. a und 3 zwei Motore mit hin und her gehenden Kolben vorgesehen sind. Die Druckflüssigkeit wird dem Motor B mittels einer in ihrer Leistung regelbaren und umsteuerbaren Pumpe C zugeführt, die durch eine Antriebsmaschine Cl mit gleichbleibender Umlaufsgeschwindigkeit angetrieben wird. C2 ist eine Steuerwelle für .die Regelungsvorrichtung der Pumpe und mit D ist ein Handrad bezeichnet, durch das einerseits die Regelungsvorrichtung eingestellt werden kann, wenn .die Ruderspindel durch -den Kraftantrieb beeinflußt wird, und andererseits die Ruderspin.d'el selbst beim Versagen der Antriebsmaschine Cl, C, B angetrieben werden kann. E, El sind Kupplungsglieder und E2 ein dazu gehöriges Solenoid. Ein Fliehkraftregler E3 (Fig. i) kann ferner dazu dienen, entweder dieses Solenoid zu ersetzen oder .dessen Wirkung zu unterstützen.
  • Bei der Ausführungsform der Steuerungseinrichtung nach Fig. i trägt die Welle des Motors B ein Zahnrad b, das mit einem Stirnrad b1 in Eingriff steht. Dieses Rad sitzt lose auf d'er zum Antriebe der Ruderspindel dienenden Welle BI und ist mit Kupplungsklauen versehen, die mit dem längsverschiebbar auf der Welle BI befestigten Kupplungsgliede E -in Eingriff treten können. Das Kupplungsglied E ist beiderseitig mit Klauen versehen, so daß es beim Verschieben aus der gezeichneten Lage mit einer Kupplungsscheibe dl in Eingriff kommt, die auf der Welle d des Handrades D befestigt ist. Auf der Welle d ist ferner längsverschiebbar das andere Kupplungsglied El befestigt, das. für gewöhnlich mit einem Zahnrad c gekuppelt ist. Dieses Zahnrad steht mit einem Zahnradcl in Eingriff, das längsverschiebbar auf einer Welle c2 gelagert ist. Mit einem Gewindeteil greift diese Welle in ein Zahnrad c3 ein, das mit dem Stirnrad b1 zusammenwirkt: Die Welle c2 steht mit der Steuerwelle C2 der Regelungsvorrichtung der Pumpe in geeigneter Verbindung.
  • Die beiden Kupplungsglieder E, El sind durch eine Stange e miteinander und mit ,dem Kern des Solenoids E2, der unter dem Einfluß einer Feder EZx steht, verbunden. Ferner können diese Kupplungsglieder an einen Fliehkraftregler Es angeschlossen werden.
  • Wird die Ruderspindel durch den Kraftantrieb eingestellt, so werden -die Kupplungsglieder durch das Solenoid EZ in den dargestellten Stellungen gehalten, d. h. durch das -Kupplungsglied E wird der Motor B mit der Ruderspindel A und durch das Kupplungsglied El das Handrad D mit der Steuerwelle C2 gekuppelt. In dieser Stellung der Kupplungsglieder wirken die Teile cl, c2, c' als eine Stellhemmung, durch welche die Re elungsvorrichtung der Pumpe C so beein flußt wird, daß sie stets in der Nullage ver. bleibt. -Für den Fall, daß die Antriebsmaschine C: (Primärmaschine) versagt, wird das Sole. rioid E2, das in den Stromkreis der Primärinaschine eingeschaltet ist, stromlos und durch die Feder E2x werden ,die Kupplungsglieder E und El nach oben verschoben, wodurch das Glied E'- außer Eingriff mit dem Zahnrad c gebracht wird, während -das Kupplungsglied E außer Eingriff mit dem Stirnrad b1, dagegen in Einsgriff mit der Kupplungsscheibe dl kommt. Die Welle d ist dadurch von der Welle c2 losgekuppelt und an die Welle B1 angeschlossen, die ihrerseits mit dem Motor B nicht mehr in Verbindung steht. Die Ruderspindel A kann nun durch das Handrad D angetrieben werden. Der Fliehkraftregler E' beeinflußt die Kupplungsglieder unmittelbar, wenn die Geschwindigkeit der Antriebsmaschine Cl nennenswert fällt.
  • Der Motor hat bei der Ausführungsform der Steuerungseinrichtung nach den Fig. 2 und 3 hin und her gehende Kolben, die an einem gemeinsamen, an der Ruderspindel A befestigten Querhaupt ängelenkt sind. Bezüglich der anderen Einzelteile stimmt diese Bauart im wesentlichen mit der .in Fig. i dargestellten überein. Das Kupplungsglied E ist zwecks Herstellung der Verbindung zwischen der Welle d und der Ruderspindel A mittels der Kegelräder cx, c?x, wenn das Solenoid EZ stromlos wird, an beiden Seiten mit Klauen versehen. Bei beiden hier beschriebenen Bauarten können auch zwei Solenoide angeordnet werden, von denen eins auf jedes der Kupplungsglieder E, El wirkt.
  • _ Bei 'der Ausführungsform der Steuerungseinrichtung nach Fig.4 ist das Kupplungsglied El in Fortfall gebracht. Das Kupplungsglied E ist hier an. dem Zahnrad Ex angebracht, das mit dem Zahnrad c3 in Eingriff steht, und das mit dem Zahnrad cl zusammenwirkende Zahnrad c ist mit der Welle d fest verbunden. Die Zahnräder Ex, cs sind so ausgebildet, daß sie stets miteinander in Eingriff bleiben, auch wenn das mit dem Kupplungsgliede versehene Zahnrad Ex verschoben wird. Die Stellhemmung wird daher bewegt, ob nun die Ruderspindel mit Hilfe des Steuerrades oder :durch den Motor B angetrieben wird. Im letzteren Falle wirkt die Stellhemmung im wesentlichen ebenso wie oben beschrieben wurde, während im ersteren Falle die Regelungsvorrichtung mit der Steuerwelle 02 stehen bleibt, da die Bewegung, welche die Stehhemmung durch die Drehung der Steuerradwelle d erfährt und welche eine Einstellung der Regelungsvorrichtung hervorrufen würde, durch die Bewegung des Zahnrades Ex ausgeglichen wird. Die Anzahl der Einzelteile der Steuerungsvorrichtung ist bei dieser Bauart verringert und die Belastung des Solenoids zum Antrieb der Kupplungsvorrichtung ist verkleinert im Vergleich mit der Bauart, bei welcher zwei Kupplungsglieder verwendet werden. Die Stehhemmung bleibt ferner imn:er in der richtigen Betriebslage, wenn das Ruder von Hand mittels des Handsteuerrades angetrieben wird.
  • Die Steuerungseinrichtung wird bei ihrer Verwendung für Schiffe zweckmäßig in dem hinteren, sieh an die Ruderspindel anschließenden Teil des Schiffes untergebracht, während der zum Antrieb der Pumpe C dienende Elektromotor C1 vorteilhaft in einem der mittleren Abteile aufgestellt wird, um ihn zur Vornahme etwaiger Einstellungen leicht zugängig zu machen.
  • Dias Ruder kann auch durch einen Elektromotor unmittelbar angetrieben werden, anstatt unter Vermittlung des beschriebenen regelbaren Druckflüssigkeitgwechselgetriebes. An die Stelle der Regelungsvorrichtung der Pumpe tritt dann ein Widerstand, während das oder die Solenoide zum Antrieb der Kupplungen dienen. Die Solenoide werden zweckmäßig zwischen die positiven und negativen Stromzuleitungen eingeschaltet, und zwar zwischen den Widerstand und die Stromquelle, wobei in dem Stromkreis ein selbsttätiger Ausschalter zwischen Stromquelle und den Solenoiden angeordnet ist.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung kann überall da Anwendung finden, wo es wünschenswert ist, schnell vom Kraftantrieb zum Handantrieb übergehen zu können.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Kraftübertragungsgetriebe, insbesondere bei elektrischen Steuerapparaten für Schiffe, bei denen das angetriebene Steuerruder von -dem Getriebe losgekuppelt und zwecks Handantriebes mit einem Handrade gekuppelt werden kann, dadurch gekennzeichnet, d'aß im Falle des Versagens des Kraftantriebes die für gewöhnlich das anzutreibende -Organ (A) mit dem Getriebe verbindende Kupplung durch an sich- bekannte Umschaltmittel (Solenoid E` oder Fliehkraftregler E3) so beeinflußt wird, daß das anzutreibende Organ von dem Getriebe selbsttätig losgekuppelt und mit dem Handrad selbsttätig gekuppelt wird. . Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung nur einer Kupplung (E) diese an einem Rade (Ex) des Getriebes angebracht ist, das sowohl beim Kraftantrieb, als auch beim Handantrieb .des anzutreibenden Organs (A) mit einem Rade (c3) einer Stellhemmung zusammenwirkt.
DE1915322424D 1914-02-14 1915-02-11 Kraftuebertragungsgetriebe, insbesondere bei elektrischen Steuerapparaten fuer Schiffe Expired DE322424C (de)

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GB322424X 1914-02-14

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1915322424D Expired DE322424C (de) 1914-02-14 1915-02-11 Kraftuebertragungsgetriebe, insbesondere bei elektrischen Steuerapparaten fuer Schiffe

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DE (1) DE322424C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987003944A1 (en) * 1985-12-23 1987-07-02 Sundstrand Corporation Hydrostatic transmission with mechanical limit stop

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1987003944A1 (en) * 1985-12-23 1987-07-02 Sundstrand Corporation Hydrostatic transmission with mechanical limit stop

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