DE3230596C2 - Gerät zum Arbeiten mit Flüssigkeiten - Google Patents

Gerät zum Arbeiten mit Flüssigkeiten

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DE3230596C2
DE3230596C2 DE19823230596 DE3230596A DE3230596C2 DE 3230596 C2 DE3230596 C2 DE 3230596C2 DE 19823230596 DE19823230596 DE 19823230596 DE 3230596 A DE3230596 A DE 3230596A DE 3230596 C2 DE3230596 C2 DE 3230596C2
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DE19823230596
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Lothar 8533 Scheinfeld Engels
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Terma 3008 Garbsen De GmbH
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Terma 3008 Garbsen De GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B3/00Cleaning by methods involving the use or presence of liquid or steam
    • B08B3/006Cabinets or cupboards specially adapted for cleaning articles by hand

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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Abstract

Es wird ein Gerät zum dosierten Arbeiten mit Flüssigkeiten beschrieben, das ohne eine elektrisch betriebene Pumpe auskommt. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird mit einer Reinigungsflüssigkeit gearbeitet, die sich in einem Behälter unterhalb der Arbeitsebene befindet. Oberhalb eines die Arbeitsebene bildenden Arbeitsbeckens ist ein Vorratsbehälter angeordnet, der zum Befüllen aus der aufrechten Arbeitsstellung in eine Befüllstellung unterhalb des Spiegels der Reinigungsflüssigkeit im Behälter verschwenkt werden kann. Nachdem der Vorratsbehälter auf diese Weise gefüllt wurde, wird er zurück in die Arbeitsstellung verschwenkt. Von der in dieser Stellung tiefsten Stelle des Vorratsbehälters geht eine Austragleitung ab, die die Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter in das Reinigungswerkzeug, vorzugsweise einen Pinsel, fördert. Das zu reinigende Bauteil wird in das Arbeitsbecken gestellt und mit dem Pinsel gesäubert. Die abfließende Reinigungsflüssigkeit gelangt durch eine Rücklaufleitung zurück in den ersten Behälter.

Description

Gestellbodens 3a ist zweckmäßigerweise so bemessen, daß die handelsüblichen Behältergrößen, insbesondere von Fässern bzw. Dosen, aufgenommen werden können. Oberhalb des Behälters 4 ist auf dem Gestell 3 ein Arbeitsbecken 5 angeordnet Das Arbeitsbecken 5 hat die Form einer Wanne mit einem gelochten Zwischenboden 6. Unterhalb des Zwischenbodens 6 ist das Arbeitsbekken 5 mit einer Rücklaufleitung 7 versehen, die in den Behälter 4 kurz oberhalb seines Bodens mündet. Die Rücklauf leitung 7 ist mit einem nicht gezeichneten, gleichzeitig als Flammenschutzsieb wirkenden Filtersieb versehen. Oberhalb des Arbeitsbeckens 5 ist an einer senkrechten Verlängerung 3b des Gestells 3 ein Zwischenbehälter 8 in Arbeitsstellung angeordnet Mit der in dieser Stellung tiefsten Stelle des Zwischenbehälters 8 ist eine Austragleitung 9 verbunden, die zum Reinigungswerkzeug, insbesondere dem Pinsel oder Bürste führt. Die in Arbeitsstellung höchste Stelle des Zwischenbehälters 8 ist mit einer öffnung 11 versehen, deren Größe durch eine auf einem Rohransatzstück 12 sitzende Reguiiersehraube 13 variiert werden kann. Der Zwischenbehälter 8 und der Behälter 4 sim; über eine Ansaugleitung 14 miteinander verbunden, die oberhalb der Rücklaufleitung 7 in den Behälter 4 mündet Die Ansaugleitung 14 weist ein Rückschlagventil 15 auf, das bevorzugt an dem unteren, in den Behälter 4 mündenden Ende angeordnet ist Das Rückschlagventil 15 sperrt den Rücklauf in Richtung des Behälters 4. Der Eingang des Rückschlagventils 15 wird zweckmäßigerweise durch ein als Filter wirkendes Sieb verdeckt Im Zwischenbehälter 8 mündet die Ansaugleitung 14 in der Nähe der Öffnung 11. Zumindest ein Teil der zwischen dem Zwischenbehälter 8 und dem Behälter 4 verlaufenden Ansaugleitung 14 ist flexibel ausgebildet.
Der Teil der senkrechten Verlängerung 3a, an der der Zwischenbehälter 8 befestigt ist, ist über ein. Gelenk 16 mit dem Gestell 3 verbunden. Das Gelenk 16 ist so ausgestaltet, daß nach Lösen einer Kippsicherung 17 vom feststehenden Teil der Verlängerung 3b der Zwischenbehäher 8 mit dem beweglichen Teil in Richtung des Pfeiles in die gestrichelt gezeichnete Füllstellung verschwenkt werden kann. Der Abstand zwischen dem Gelenk und der Unterkante des Zwischenbehälters 8 (in Arbeitsstellung betrachtet) ist gleich bzw. größer als der Abstand zwischen dem Gelenk 16 und dem normalen Spiegel der Reinigungsflüssigkeit im Behälter 4. Zweckmäßigerweise ist der Abstand zwischen der Achse des Gelenks 16 und dem Zwischenbehälter 8 so grcß, daß der Zwischenbehälter 8 selbst dann nocht unterhalb des Spiegels der Reinigungsflüssigkeit liegt, wenn dem Behälter 4 eine dem Fassungsvermögen des Zwischenbehälters 8 entsprechende Menge an Reinigungsflüssigkeit entzogen wurde. Das Fassungsvermögen des Zwischenbehälters 8 kann innerhalb weiter Grenzen, je nach verwendeter Reinigungsflüssigkeit bzw. je nach Verwendungszweck, variiert werden.
Die Arbeitsweise des erfindungsgemäßen Reinigungsgerätes ist folgende: Auf den Gestellboden 3a wird zunächst der Behälter 4, gefüllt mit einer entsprechenden Reinigungsflüssigkeit, gestellt, wobei die Rücklaufleitung 7 und die Ansaugleitung 14 im Behälter untergebracht werden. Danach wird die Regulierschraube 13 am Zwischenbehälter 8 gelöst und die Ansaugleitung 14, eventuell unter Zuhilfenahme eines Trichters, bis an den oberen Rand »pit Reinigungsflüssigkeit gefüllt. Das b5 Rückschlagventil 15 verhindert, daß diese Reinigungsflüssigkeit in den Behälter 4 läuft. Danach wird die öffnung 11 durch die Regulierschraube 13 vollständig verschlossen und der Zwischenbehälter 8. nach Losen der Kippsicherung 17, in die gestrichelt gezeichnete Befüllstellung verschwenkt Das Reinigungsmittel aus dem Behälter 4 läuft nunmehr über die Ansaugleitung in den Zwischenbehälter 8, bis dieser gefüllt ist Abschließend wird der Zwischenbehälter 8 wieder in die Arbeitsstellung verschwenkt und mit der Kippsicherung 17 abgesichert Das Reinigungsgerät ist nunmehr betriebsbereit. Wird jetzt die Regulierschraube 13 geöffnet, so läuft die Reinigungsflüssigkeit unter Wirkung der Schwerkraft aus dem Zwischenbehälter 8 durch die Austragleitung 9 zum Pinsel 10. Durch Regulieren der Größe der Öffnung 11 kann die Abflußmenge bzw. die Abflußgeschwindigkeit des Reinigungsmittels aus dem Zwischenbehälter 8 reguliert werden. Das gebrauchte Reinigungsmittel läuft durch den gelochten Zwischenboden 6 und die Rücklaufleitung 7 zurück in den Behälter 4. Da die Rücklaufleitung 7 unterhalb der Ansaugleitung in den Behälter 4 mündet, wird sichergestellt, daß nicht zuviel vom gebrauchten Reiniger i" nächsten Ansaugprozeß angesaugt wird. Nachdem die Reinigungsflüssigkeit aus dem Zwischenbehälter verbraucht wurde, kann dieser durch Verschwenken in die Befüllstellung wieder gefüllt werden.
Bei Verwendung des erfindungsgemäßen Gerätes zum Befüllen von Batterien wird wie oben beschrieben verfahren, wobei alle mit der Flüssigkeit in Berührung kommenden Teile aus säurebeständigem Material gefertigt werden und der Pinsel durch einen zweckentsprechend ausgestalteten Abfüllhahn ersetzt wird. Die Batterien werden in das Arbeitsbecken gestellt und können an Ort und Stelle befüllt werden.
Auch konstruktive Änderungen sind denkbar: so kann beispielsweise das Rückschlagventil 15 in der Ansaugleitung 14 konstruktiv beliebig ausgebildet werden. Auch das in den Zwischenbehälter 8 mündende Ende der Ansaugleitung 14 kann mit einer entsprechend ausgestalteten Rücklaufsicherung gesichert 'rerden. Schließlich kann der Zwischenbehälter 8 statt verschwenkt zu werden auch in die Arbeits- bzw. die Befüllstcilung gehoben und dort jeweils eingehängt bzw. mittels Handantrieb verfahren werden.
Das Gerät kann außer für Reinigungsmittel und Batterieflüssigkeit auch für andere Flüssigkeiten verwendet werden. Soll ein breiter Einsatzbereich angestrebt werden, so ist es zweckmäßig, das Werkzeug bzw. die Armatur an der Austragleitung auswechselbar anzubringen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 mittel, an die der Schlauch einer nassen Reinigungsbür- Patentansprüche: ste angeschlossen ist. In der Verschlußkappe ist eine zweite öffnung vorgesehen, an die sich im Inneren der
1. Gerät zum Arbeiten mit Flüssigkeiten, insbe- Flasche ein Schlauch anschließt, der bis fast auf den sondere zum Reinigen von Bauteilen oder zum Be- 5 Boden der Flasche reicht Die Verschlußkappe wird auf füllen von Batterien, mit einem Behälter für die Flüs- die Reiaigungsmittelflasche aufgeschraubt, diese wird sigkeit, einem darüber befindlichen und durch einen umgedreht, wobei die öffnung mit einem Finger der die Rücklauf mit dem Behälter verbundenen Arbeits- Hasche haltenden Hand verschlossen wird. Mit der anbecken, einer mit dem Einlaßende in die Flüssigkeit deren Hand wird die Reinigungsbürste ergriffer, und der im Behälter ragenden Ansaugleitung und einer Aus- io zu reinigende Gegenstand abgebürstet, wobei der die tragleitung zum Transport der Flüssigkeit in das Ar- Öffnung verschließende Finger die Stärke des durch die beiisbecken, dadurch gekennzeichnet. Bürste austretenden Reinigungsmittelstrahls bestimmt daß zwischen der Ansaugleitung (14) und der Aus- Diese Vorrichtung eignet sich somit nur für die Verwentragleitung (9) ein Zwischenbehälter (8) angeordnet dung zusammen mit handelsüblichen, mit einer Hand zu ist, der wiederkehrend wechselweise zwischen einer is haltenden, also entsprechend kleinen und leichten FIa-Befüll- und einer Arbeitsstellung bewegbar ist, wo- sehen. Maßnahmen zur wiederkehrenden Befüllung der bei sich der Zwischenbehälter (8) in Arbeitsstellung Flasche aus einem Vorratsbehälter sind nicht vorgeseoberhalb des Arbeitsbeckens (5) und in ßefüllstel- hen.
lung unterhalb des Spiegels der Flüssigkeit im Behäl- Die GB-PS 137 493 betrifft einen Saugheber-
ter (4) befindet und die Ansaugleitung (14) als vor 20 schlauch, dessen Einlaßende wie üblich mit einem Ku-
Inbetriebnsjxne befüllbare und mit einem in An- gel-Rückschlagventil versehen ist. um das Entleeren des
saugrichtung öffnenden Rückschlagventil versehene Saugheberschlauches zu vermeiden, falls dessen freies
Saugheberleitung ausgebildet ist, und daß Einrich- Auslaßende versehentlich angehoben wird. Die Anwen-
tungen zum Ent- bzw. Belüften des Zwischenbehäl- dung eines solchen Saugheberschlauches zur Befüllung
ters (8) in Befüll- bzw. Arbeitsstellung vorgesehen 25 eines anschließend in Arbeitsstellung hochliegenden
sind. Zwischenbehälters ist dort nicht angesprochen.
2. Gerät nach Anspruch i, öadurch gekennzeich- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät net, daß der als geschlossener Behälter ausgebildete der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß es Zwischenbehälter (8) um eic Gelenk (16) schwenk- ohne einen elektrischen Anschluß, insbesondere ohne bar angeordnet ist, die Einrichtung zum Entlüften 30 Pumpe, arbeiten kann.
des Zwischenbehälters (8) in Befüllstellung durch die Diese Aufgabe wird durch das Zusammenwirken der
in der BefüllsceHung in den Gasraum des Zwischen- im Hauptanspruch angegebenen Merkmale gelöst
behälters (8) mündend? Aust? ,gleitung (9) gebildet Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung wird die
wird und die Einrichturg zum Belüften des Zwi- Funktion der Pumpe mit ihren elektrischen Anschlußka-
schenbehälters (8) verschließbar st 35 bein durch die Anwendung einfacher physikalischer
3. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 2, da- Prinzipien ersetzt: Zum Befüüen des Zwischenbehälters durch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Be- wird das Saugheberprinzip und zum Transport der FlOslüften des Zwischenbehälters (8) in Arbeitsstellung sigkeit in die Austragleitung die Schwerkraft ausgeeine an der in Arbeitsstellung höchsten Stelle des nutzt. Die konstruktive Ausgestaltung stellt zum einen Zwischenbehälters (8) und unmittelbar im Bereich 40 die Anwendung dieser Prinzipien sicher, zum anderen des oberen Endes der Ansaugleitung (14) angeord- führt sie zu einer besonders leichten und sicheren Handnete öffnung (11) ist. habung des Gerätes.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich- Anspruch 2 beschreibt eine besonders vorteilhafte net, daß die öffnung (11) mittels einer Regulier- Möglichkeit, den Vorratsbehälter höhenbeweglich am schraube (13) in ihrer Größe einstellbar ist. 45 Gerät zu haltern.
Anspruch 3 beschreibt eine besonders einfache und
vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gerätes, mit der außerdem sichergestellt wird, daß das Befüllen der Ansaugleitung bei Betriebsbeginn bzw. nach
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Arbei- so einem Flüssigkeitswechsel einfach und schnell stattfin-
ten mit Flüssigkeiten der im Oberbegriff von An- den kann,
spruch 1 angegebenen Art. Die Ausgestaltung nach Anspruch 4 stellt eine einfa-
Aus der DE-PS 24 49 056 ist bereits ein derartiges zur ehe und wirkungsvolle Möglichkeit dar, den Durchsalz
Reinigung von Bauteilen verwendetes Gerät bekannt, der in die Austragleitung und somit in das Reinigungs-
bei dem die Ansaugleitung mit der Saugseite einer Pum- 55 werkzeug bzw. in die Armatur ablaufenden Flüssigkeit
pe und die Austragleitung mit deren Druckseite verbun- zu regulieren.
den ist. Bei Arbeitsbeginn wird die Pumpe in Tätigkeit Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachste-
gesetzt und fördert die Reinigungsflüssigkeit aus dem hend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Behälter durch die Ansaug- und die Austragleitung in F i g. 1 die Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
das an der Austragleitung angeschlossene Reinigungs- 60 Reinigungsgerätes, und
werkzeug, das entweder eine Bürste oder ein Pinsel F i g. 2 die Vorderansicht des Reinigungsgerätes aus
oder dergleichen sein kann. Obwohl sich dieses Gerät Fig. 1.
bestens bewährt hat, ist es doch nur dort einsetzbar, wo Aus den F i g. 1 und 2 ist ein im ganzen mit 1 bezeich-
ein elektrischer Anschluß für die Pumpe vorhanden ist, netes Reinigungsgerät ersichtlich. Das Reinigungsgerät
was seine Mobilität stark einschränkt, außerdem ist die 65 1 besteht aus einem auf Rollen 2 fahrbaren Gestell 3.
Pumpe teuer. Das Gestell 3 weist einen Gestellboden 3a auf, auf dem
Die US-PS 41 34 697 betrifft eine Verschlußkappe für ein Behälter 4 für Reinigungsflüssigkeit gestellt werden
handelsübliche Flaschen und Behälter für Reinigungs- kann. Die lichte Innenweite des Gestells 3 oberhalb des
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