DE3236830A1 - Elektronische uhr mit schallspeicherung - Google Patents
Elektronische uhr mit schallspeicherungInfo
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Description
~3~ 82/87101
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine elektronische Uhr nach dem c Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Der Begriff "Sehall" wird hier im allgemeinen Sinn gebraucht, umfaßt aber insbesondere menschliche Sprache,
Musik oder imitierten Schall.
In letzter Zeit sind elektronische Uhren .entwickelt
worden, die mehrere Funktionen besitzen und zusätzlich zur normalen Zeitanzeige beispielsweise eine Weckfunktion
oder eine Zeitgeberfunktion (sogenannte Timer-
^r Funktion) aufweisen. Der Alarm bei diesen Funktionen
Io
erfolgt jedoch durch einen vom Hersteller vorgegebenen
Schall, mit dem sich der Benutzer abfinden muß, gleichgültig ob er ihm gefällt oder nicht. Darüber hinaus
muß der Benutzer die Bedeutung einzelner Schallarten,
„_ Töne bzw. Klänge erkennen und sich merken. Um diese
Nachteile auszuschalten, wird bei einer elektronischen Uhr mit Schallspeicher die benötigte Information, die
der Benutzer, beispielsweise als Sprache von außen in
die Uhr eingibt, zum richtigen Zeitpunkt wieder als
„j. Sprache abgegeben. Diese elektronische Uhr benötigt
einige Signale, um die Schallaufzeichnung zu beginnen.
Diese Signale durch Schalterbetätigung zu erzeugen, ist für Benutzer mühsam. Darüber hinaus verstreicht
eine Ruhephase vom Zeitpunkt der Erzeugung dieser
,n Signale bis zum Einsetzen des aufzuzeichnenden Schalls,
wodurch unnötiger Speicherraum des ohnehin mit geringer Kapazität versehenen Speichers vergeudet wird.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektronische Uhr der eingangs angegebenen Art zu schaffen, bei der die
B 2
^ Aufzeichnung gleichzeitig mit der Eingab© des Schalls
beginnt, um den letztgenannten Nachteil zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eino Sehaltuagsanordnung
für einen automat!sehen Start der Aufzeichnung
gemäß den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs gelöst.
Durch diese abhängig vom Eingangsschallpegel gesteuert©
automatische Aufzeichnung wird eine Ruhephase zu Beginn
der Aufzeichnung ausgeschlossen und die optimal© Ausnutzung der Speicherkapazität gewährleistet.
Durch diese Schaltungsanordnung wird der Aufzeiehnungsbeginn
nach Erfassen der Eingabe von Schall bzw, Sprache gesteuert, was bei Berücksichtigung der für die Steuerung
erforderlichen Zeit dazu führt, daß der eingegeben© Schall nicht von Anfang an aufgezeichnet wird, sondern
daß vielmehr der Anfangsteil verloren geht, 20
Die im Patentanspruch 2 gekennzeichnete Weiterbildung
der Erfindung schafft hier Abhilfe.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungabeispielen unter Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung einer elektronischen Uhr mit Schallspeicher gemäß der
Erfindung,
Fig. 2a bis 2d Ausführungsformen der Schaltungsanordnung für den automatischen Aufzeichnungsbeginn und
das zugehörige Impulsdiagramm,
Fig. 3a und 3b ein Blockschaltbild und ein Impulsdiagramm einer von der Deltamodulation Gebrauch machenden
Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 4a und 4b Darstellungen ähnlich den Fig. 3a und 3b einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5a ein Blockschaltbild der Aufzeichnungseinrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung und
10
Fig. 5b in aufgeteilter Form den Speicherbereich bei
Verwendung eines RAM als Speicher.
In Fig. 1 bezeichnet 1 einen Oszillator, der ein
Standardtaktsignal erzeugt. 2 ist ein Teiler, der das
Taktsignal empfängt und zu erforderlichen Signalen umformt. F1bisF sind verschiedene Funktionsschaltungen,
etwa eine Uhrenschaltung, eine Anzeigeschaltung etc.. 3 ist ein Mikrophon das zugleich auch als Lautsprecher
verwendet wird und über einen Verstärker 4 an einen Eingabe/Ausgabe-Schalter 5 angeschlossen ist. 6 ist
eine Kodierschaltung, durch die ein mit "Sprache" bezeichnetes analoges Schallsignal in digitale Codesignale
umgesetzt wird. Die Codesignale werden in einer Auf-Zeichnungseinrichtung
7 gespeichert. Die Kodierschaltung 6 und die Aufzeichnungseinrichtung 7 arbeiten, wenn
das AutoStartsignal AST für die Aufzeichnung "1" wird.
Die Aufzeichnungseinrichtung 7 besteht hauptsächlich aus einem Halbleiterspeicher etwa einem RAM (Speicher
mit wahlfreiem Zugriff) oder einem Schieberegister, und das Einschreiben und Auslesen erfolgen nach Maßgabe
eines vom Teiler 2 gelieferten Zeitsteuersignals. 8 ist ein Schallsynthesizer, der aus dem von der Aufzeichnungseinrichtung
7 ausgelesenen Codesignalen ein synthetisches analoges Schall- bzw. Sprachsignal zusammen-
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-6-
setzt. 9 ist die Schaltungsanordnung für den automatischen Beginn der Aufzeichnung, die nachfolgend vereinfacht
"Autostartschaltung" genannt werden soll. Sie enthält einen Pegeldetektor, der feststellt, wenn der Pegel von
eingegebenem Schall einen vorgegebenen Wert erreicht, und einer Startsteuerschaltung, die als Antwort auf das
Ausgangssignal des Pegeldetektors das Autostartsignal AST zu "1" macht. Die Autostartschaltung 9 steuert die
Kodierschaltung 6 und die Aufzeichnungseinrichtung 7 an,
wenn der Eingangsschallpegel den vorgegebenen Wert übersteigt. R bezeichnet ein Rücksetzsignal. Die Autostartschaltung wird zurückgesetzt, wenn das Autostartsignal
AST "0" ist. 10 ist eine Umschaltsteuerschaltung,
die nach Maßgabe der Betätigung von Schaltern S1 - S
Signale bildet, die für die Steuerung der einzelnen Funktionen erforderlich sind.
Die Fig. 2a bis 2d zeigen Ausführungsbeispiele der Autostartschaltung
von Fig. 1 gemäß der Erfindung bzw. ein Impulsdiagramm für den Zeitpunkt des Aufzeichnungsbeginns.
R ist wieder das auch in Fig. 1 so bezeichnete Rücksetzsignal.
In Fig. 2a ist 11 ein Referenzspannungsgeber, der eine
Referenzspannung Vc abgibt. 12 ist ein Pegeldetektor, der einen Operationsverstärker umfaßt und ein Signal
entsprechend einer logischen "0" ausgibt, wenn die Spannung des Schallsignals "Sprache" über der Referenz- .
spannung Vc liegt. 13 sind NAND-Glieder, die ein SR-Auffangglied
bilden, für Welches das Ausgangssignal .
des Pegeldetektors 12 als Setzsignal dient. Diese NAND-Glieder arbeiten als Startsteuerschaltung, wie aus
dem Impulsdiagramm von Fig. 2d entnommen werden kann.
3--TG330
Fig. 2b ist ein Ausführungsbeispiel, bei dem lediglich
ein NAND-Glied 14 als Pegeldetektor eingesetzt ist, wobei alle Eingänge des mit mehreren Eingängen versehenen
NAND-Glieds 14 untereinander verbunden sind, damit die Anzahl der parallel eingeschalteten P-MOS FETs erhöht
wird und die logische Schwellenspannung Vth auf Vc vergrößert wird. Das Ausgangssignal des NAND-Glieds 14
kehrt sich um, wenn die Spannung des Schallsignals "Sprache" Vc wird. Die NAND-Glieder 13 entsprechen denen
von Fig. 2a. Das Zeitdiagramm dieser Schaltung gleicht dem der Schaltung von Fig. 2a, wie es in Fig. 2d dargestellt
ist. Es ist möglich, ein NOR-Glied mit mehreren Eingängen oder einen Inverter als Pegeldetektor einzusetzen, der eine Differenz von Vth zwischen einem
P-MOS FET und einem N-MOS FET aufweist.
Fig. 2c ist ein Ausführungsbeispiel, das von einem Schmitt-Trigger als Pegeldetektor Gebrauch macht, der
von zwei Invertern 15 und zwei Widerständen Rs, Rf gebildet wird. Die Werte der diesen Schmitt-Trigger
bildenden Elemente sind, so festgelegt, daß sich eine
Schwellenspannung Vc ergibt und das Signal am Eingang CL eines Flip-Flops 16 "0" wird, wenn die Spannung
des Schallsignals "Sprache" von Vss kommend den Wert Vc kreuzt. Das Flip-Flop 16 arbeitet als Startsteuerschaltung,
und das Signal an seinem Eingang D wird mit der Abfallflanke des Signals am Eingang "CL am Ausgang
Q als Ausgangssignal abgegeben. 17 ist ein Übertragungsglied,
18 ein P-MOS FET. Das übertragungsglied 17 wird gesperrt, der P-MOS FET 18 eingeschaltet, wenn
das Autostartsignäl AST, d. h. das Signal am Ausgang Q
des Flip-Flops 16 "1" wird, um den Schmitt-Trigger von der das Schallsignal "Sprache" führenden Eingangsleitung
abzuschalten und seinen Eingang auf das Potential VDD
zu legen. Hierdurch soll ein Einfluß der Eingagsimpedanz
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des Schmitt-Triggers auf das Schallsignal nach Beginn der Aufzeichnung unterbunden werden. Es ist möglich, das
Übertragungsglied 17 durch entsprechende Wahl der Widerstände
Rs, Rf überflüssig zu machen. Das Zeit- bzw. 5
Iffipulsdiagramm dieser Autostartschaltung ist ebenfalls in Fig. 2d gezeigt.
Die Fig. 3a und 3b zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel dieser Erfindung bzw. ein Impulsdiagramm zum
Zeitpunkt des Aufzeichnungsbeginns für den Fall, daß zur Speicherung eines Schallsignals die Deltamodulation
verwendet wird.
In Fig. 3 ist 31 ein Komparator, der die Amplitude des Ausgangssignals eines Digitalanalogumsetzers 32
mit derjenigen des Schalleingangssignals "Sprache" vergleicht. Das Ausgangssignal des Komparators wird
"1" wenn die Amplitude des Schalleingangssignals größer ist, und "0" wenn sie kleiner ist. 33 ist eine Schaltung
u zur Steuerung des Digitalanalogumsetzers, die nach Maßgabe des Ausgangssignals vom Komparator 31 dem
Digitalanalogumsetzer solche Digitalwerte D1-D
liefert, daß der Analogwert des Ausgangssignals vom Digitalanalogumsetzer 32 sich möglichst nahe dem
OC
° Amplitudenwert des Schalleingangssignals "Sprache"
annähert.
In dieser Schaltung wird der Anfangszustand durch das
gleiche Rücksetzsignal R, wie es auch in den Fig. 1
^ und 2 gezeigt ist, festgelegt. Solange das Autostartsignals
"0" ist, erhält der Digitalanalogumsetzer Digitalwerte, die zu einer Ausgangsspannung Vc führen.
Sobald das Autostartsignal AST "1" wird, beginnt der Betrieb. 34 ist ein Datenumsetzer, der vom Komparator
^ erhaltene Daten in eine Form umsetzt, die leicht in
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• einem Speicher 35 gespeichert werden kann. Wenn für den Speicher ein Schieberegister verwendet wird, dann
ist der Datenumsetzer 34 überflüssig. 36 ist ein Adressenzähler des Speichers, der arbeitet, wenn das
seinem Eingang Reset zugeführte Signal vom UND-Glied "1" wird. Dieser Adressenzähler arbeitet also nur, wenn
sowohl das Autostartsignal AST als auch das Rücksetzsignal R gleichzeitig "1." sind. 38 ist ein Flip-Flop,
das mit einer Abfallflanke an seinem Eingang CL an
•0 dem Ausgang Q das Signal am Eingang D übernimmt. Wenn
daher bei diesem Ausführungsbeispiel der Pegel des Schallsignals die Ausgangsspannung Vc des Digitalanalogumsetzers
übersteigt, nachdem das Rücksetzsignal R "1" geworden ist und nachdem daraufhin das Ausgangssignal
des Komparators 31 "1" geworden ist, wechselt das Autostartsignal
AST (das vom Ausgang Q des Flip-Flops 38 geliefert wird),auf "1", um die Aufzeichnung zu beginnen.
Der Komparator 31, der Digitalanalogumsetzer und die Steuerschaltung 33 werden hierbei zusammen als
Pegeldetektor verwendet, während die Startsteuerschaltung vom Flip-Flop 38 und dem UND-Glied 37 beim Ausführungsbeispiel
von Fig. 3 gebildet wird. Die Arbeitsweise dieses Ausführungsbeispiels ist in dem Zeitdiagramm
erläutert.
Fig. 4a zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Er-. findung für den Fall der Verwendung der Deltamodulation,
und Fig. 4b zeigt das zugehörige Zeit- bzw. Impulsdiagramm zum Zeitpunkt des Aufzeichnungsbeginns.
30
In Fig. 4a sind die mit 31, 32, 34, 35, 36, 37 und 38 bezeichneten Elemente die gleichen wie die von Fig. 3.
41 ist eine Steuerschaltung für den Digitalanalogumsetzer, welche die dem Digitalanalogumsetzer gelieferten
Digitalwerte D1 - D nach Maßgabe des Ausgangssignals
BAD ORiGiNAL
' vom Komparator 31 so vorgibt, daß der Wert des Ausgangssignals
des Digitalanalogumsetzers 32 sich dem Amplitudenwert des Eingangsschallsignals "Sprache" annähern kann.
Diese Steuerschaltung 41 ist in der Lage, einen Anfangswert vorzugeben, während der Zeit, während derer
das Rücksetzsignal R "0" ist, und gibt Digitalwerte an den Digitalanalogumsetzer, damit dessen Ausgangsspannung
annähernd gleich der halben Speisespannung ist. 42 ist ein Pegeldetektor, der diese von der Steuerschal-
'0 tung an den Digitalanalogumsetzer gelieferten Digitalwerte D1-D aufnimmt und aus ihnen ermittelt, in
welchem Zustand sich das Ausgangssignal des Digitalanalogumsetzers im Verhältnis zu dem vorgegebenen Wert
_+ Vc befindet, -und ein Triggersignal TRG abgibt. Bei
diesem Ausführungsbeispiel gibt der Pegeldetektor das Triggersignal TRG mit dem Zustand "1" aus, wenn das
Ausgangssignal des Digitalanalogumsetzers zwischen -Vc
und +Vc liegt, während das Triggersignal TRG den Zustand
"0" hat, wenn das Ausgangssignal des Digitalanalog-Umsetzers
außerhalb dieses Bereichs liegt.: Das Zeitdiagramm zeigt die Arbeitsweise dieses Ausführungsbeispiels.
Die Art, in der der Digitalanalogumsetzer dem Eingangsschallsignal folgt, wie es in den Fig. 3 und 4
dargestellt ist, ist nicht auf die beschriebene beschränkt, vielmehr können je nach Aufbau der Steuerschaltung
für den Digitalanalogumsetzer Änderungen erfolgen.
Die Erfindung ermöglicht somit mit Hilfe eines einfachen Schaltungsaufbaus einen automatischen Start der Aufzeichnung
gleichzeitig mit dem Beginn des Sprechens, ohne daß die aufzeichnende Person bei der Aufzeichnung komplizierte
Operationen ausführen muß. Dadurch kann verhindert werden, daß Speicherraum von Speichern geringer Kapazität
vergeudet wird. Bei Anwendung dieser Erfindung wird es auch möglich, die Länge einer Stummzeit zwischen Schall-
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τη· ^ ο ο η
... ooooU
' bzw. Sprachsignalen aufzuzeichnen, ohne daß während der
Stummzeit eine Aufzeichnung erfolgt. Bei der Wiedergabe können aufgrund der gespeicherten Daten entsprechende
Stummzeiten wieder eingefügt werden, und so die notwendige Speicherkapazität enorm verringert werden.
Die Fig. 5a und 5b zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung, das ein Aufzeichnen erlaubt, bevor die Autostartschaltung zu arbeiten beginnt. Dadurch
·" kann verhindert werden, daß der Beginn aufzuzeichnender
Schallsignale infolge des automatischen Aufzeichnungsbeginns abgehackt wird.
Fig. 5a ist ein Blockschaltbild der Aufzeichnungseinrichtung
7 von Fig. 1. Fig. 5b zeigt eine Unterteilungsform des Aufzeichnungsspeicherbereichs für den Fall, daß
ein RAM als Speicher verwendet wird.
In Fig. 5 a bezeichnet 21 einen Aufzeichnungsspeicherbereich,
für den ein RAM verwendet wird. 22 ist eine Lese/Schreib- und Datentransformationsschaltung, die
von der Kodierschaltung erhaltene Daten in zum Einschreiben
in den RAM geeignete Signalform umsetzt, bzw. aus dem RAM gelesene Daten in geeignete Signalform umsetzt,
damit diese an den Schallsignalsynthesizer übertragen werden können. 23 ist eine Steuerschaltung für die
übergeordnete Steuerung der Aufzeichnungseinrichtung als
Ganzes. Diese Steuerschaltung enthält einen Speicherbereichsumschalter
und steuert insbesondere die Adressen des RAM. Wenn das Autostartsignal AST eingegeben wird,
wird die momentane Adresse zu einem Adressenauffangglied
24 übertragen. Das Adressenauffangglied 24 speichert die
übertragene Adresse und gibt sie an die Steuerschaltung zurück, wenn der Schall reproduziert wird. Fig. 5b zeigt
eine unterteilte Form des Aufzeichnungsspeicherbereichs
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BAD ORIGINAL
' bei Verwendung eines RAM als Speicher. AO - A9 stellt
die Adresse des RAM dar. Der RAM ist in drei Bereiche unterteilt, wie dies in Fig. 5b dargestellt ist. Bei
diesem Ausführungsbeispiel ist der erste Bereich I von 128 Wörtern gebildet, die den Adressen 000H-03FH entsprechen.
Der zweite Speicherbereich II ist von 128 Wörtern gebildet, die den Adressen 040H-07FH entsprechen.
Der dritte Bereich III entspricht den verbleibenden Adressen 080H-3FFH. Dieses Ausführungsbeispiel der Er-'0
findung arbeitet wie folgt:
Bei der Aufzeichnung wird vom Speicherbereichsumschalter
entweder der erste Bereich I oder der zweite Bereich II ausgewählt. Bei Auswahl des ersten Bereichs I
beispielsweise werden die von der Kodierschaltung erhaltenen
Daten in der Reihenfolge der Adressen 0OH 001H - 002H... gespeichert. Nach Einschreiben unter der
letzten Adresse des ersten Bereichs I wird das Einschreiben nach Rückkehr zur ersten Adresse des Bereichs I
fortgeführt, d. h., die Adressenreihenfolge ist 03FH 00OH - 001H... . Wenn bei dem in diesem Sinne fortlaufenden
Einschreiben der Daten am Punkt P das Autostartsignal AST von der Autostartschaltung an die Steuerschaltung
23 geliefert wird, dann wird die zugehörige Adresse XXXH (nachfolgend als Autostartadresse bezeichnet) in
das Adressenauffangglied 24 überschrieben. Die Daten werden dann in den dritten Bereich III von der
Adresse 080H bis zur Adresse 3FFH eingeschrieben . Danach ist die Aufzeichnung durch Beendigung des Einschreibens
beendet. Wenn die Aufzeichnung nach Ende einer früheren Aufzeichnung erneut beginnt, dann wird nun der zweite
Bereich II ausgewählt, um in gleicher Weise wie oben
für den Bereich I beschrieben, die Aufzeichnung durchzuführen. Auf diese Weise werden die Bereiche I und II
zyklisch gewechselt.
Bei der Wiedergabe wird mittels des Speicherbereichsumschalters der Bereich ausgewählt, der bei der Aufnahme
ausgewählt war, und in die Steuerschaltung wird die Autostartadresse XXXH, die im Adressenauffangglied 24
gespeichert ist, eingegeben. Wenn nun der erste Bereich I ausgewählt ist, liest die Steuerschaltung die Daten in
der Reihenfolge der Adressen XXXH+001 -% XXXH+002 - ...
03FH - 00OH - ....- XXXH - 080H - 081H - ... - 3FFH. Mittels der Datentransformationsschaltung 22 werden
die Daten transformiert, an den Schallsignalsynthesizer von Fig. 1 geliefert und als Schall- bzw. Sprache ausgegeben.
Der Speicher wird von der Adresse XXXH+001 (die auf XXXH folgende Adresse) bis zur Adresse
XXXH durch einen Umlauf im Bereich I adressiert, während die Adressierung dann in den Bereich III überwechselt.
Wenn bei der Aufzeichnung der Bereich II ausgewählt war, steuert die Steuerschaltung die Adressen wie folgt:
XXXH+001H - XXXH+002H - ... - 07FH - 040H - ... - XXXH 080H - 081H - ... - 3FFH. Mit dieser Adressenfolge wird
die vorher erläuterte Wiedergabe durchgeführt.
Die Schallaufzeichnung bevor die Autostartschaltung zu arbeiten beginnt wird durch einfache Steuerung der
Adressen des Speichers bei diesem Speichersystem möglich. Da die Kapazität der unterteilten Speicherbereiche I, II
und III je nach Bedarf frei vorgegeben werden kann, versteht sich, daß die Erfindung nicht auf das diesbezüglich
beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt ist.
BAD ORIGINAL B6
Leerseite
Claims (2)
- 32:^830BLUMBACH -WESER . BERGEN· KRAMER ZWIRNER · HOFFMANNPATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADENPatentconsult Radeckestraße 43 8000 München 60 Telefon (089) 883603/883604 Telex 05-212313 Telegramme Patentconsult Patentconsult Sonnenberger Straße 43 6200 Wiesbaden Telefon (06121) 562943/561998 Telex 04-186237 Telegramme PatentconsultKabushiki Kalsha Suwa Seikosha 82/87101HO/fl Elektronische Uhr mit SchallspeicherungPatentansprücheElektronische Uhr, bei der zum Zwecke ihrer Aufzeichnung von außen eingegebene Schallsignale mittels einer Aufzeichnungseinrichtung (6,7) in Codesignale umsetzbar und diese speicherbar sind und mittels einer Wiedergabeeinrichtung (8) aus der Aufzeichnungsein- ' richtung ausgelesene Codesignale in Schallsignale rückwandelbar sind, gekennzeichnet durch eine Schaltungsanordnung (9) für einen automatischen Start der Aufzeichnung/ umfassend einen Pegeldetektor (12) zur Erfassung des Pegels der von außen eingegebenen Schallsignale und eine Startsteuerschaltung (13) , die bei Empfang des Ausgangssignals vom Pegeldetektor den Beginn der Schallaufzeichnung durch die. Aufzeichnungseinrichtung (6, 7) auslöst.München: R. Kramer Dipl.-Ing. » W. Weser Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. · E. Hoffmann Dipl.-lng. Wiesbaden: P. G. Blumbach Dipl.-lng. . P. Bergen Prof. Dr. jur. Dipl.-lng., Pat.-Ass., Pat.-Anw.bis 1979 · G. Zwirner Dipl.-Ing.· Dtpl.-W.-Ing,BAD ORIGINAL ,. r--2-
- 2. Elektronische Uhr, insbesondere nach Anspruch 1# bei der zum Zwecke ihrer Aufzeichnung von außen eingegebene Schallsignale mittels einer Aufzeichnungseinrichtung (6, 7) in Codesignale umsetzbar und diese speicherbar sind und mittels einer Wiedergabeeinrichtung (8) aus der Aufzeichnungseinrichtung ausgelesen© Codesignale in Schallsignale rückwandelbar sind, wobei eine Schaltungsanordnung für einen automatischen Start <äer Aufzeichnung das Vorhandensein eines eingegebenen Schallsignals feststellt und die Startsteuerung der Aufzeiehnungseinrichtung durchführt, dadurch gekennzeichnet , daß ein Aufzeichnungsspeicherbereieh (21) in der Aufzeichnungseinrichtung in wenigstens zwei Bereiche (I, II, III) unterteilt ist und daß ein© Speichersteuerschaltung (23) vorgesehen ist» mittels welcher die Codesignale im ersten Bereich gespeichert werden, bevor die Schaltungsanordnung für einen automatischen Start arbeitet, während die Codesignale im zweiten Bereich gespeichert werden, nachdem die Schaltungsanordnung für einen automatischen Start zu arbeiten begonnen hat.
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