DE3237629C2 - Höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung für den Schultergurt eines Sicherheitsgurtsystems - Google Patents

Höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung für den Schultergurt eines Sicherheitsgurtsystems

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Abstract

Es wird ein Sicherheitsgurt vorgeschlagen, bei dem ein Gurtband an einem Gleitanker befestigt ist, der entlang einer Führungsschiene bewegbar ist, die an einer Fahrzeugkarosse fest angebracht ist. Am Gleitanker vorgesehene Verriegelungsstäbe greifen in Verriegelungslöcher ein, die entlang der Führungsschiene ausgebildet sind, so daß der Gleitanker auf diese Weise fest an einer Seitenwand der Fahrzeugkarosse angebracht ist und der Fahrzeuginsasse in einer Notsituation des Fahrzeuges sicher gehaltert wird. Trotzdem kann der Fahrzeuginsasse die Verriegelungsstäbe aus den Verriegelungslöchern herausziehen und den Gleitanker bewegen, so daß der jeweilige Ankerpunkt verstellt werden kann.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es ist eine Schultergurtverankerungsvorrichtung bekannt (FR-OS 23 62 641), bei der zwei Verriegelungsstäbe Verwendung finden, die in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden. Bei dieser bekannten Verankerungsvorrichtung werden die Verriegelungsstäbe dadurch aus den Verriegelungslöchern herausbewegt, daß die beiden vorstehenden Lappen gegen die Kraft von Federn nach innen bewegt werden, wodurch sich die Verriegelungsstäbe aus dem Eingriff mit den Verriegelungslöchern lösen und der Anker auf- und abbewegt werden kann. Um ein Lösen der Verriegelungsstäbe zu bewirken, müssen dabei beide Lappen gleichzeitig nach innen gedruckt werden. Die Handhabung dieser Vorrichtung ist daher recht unbequem. Sie hat ferner den Nachteil, daß beim Auftreten von sehr großen Beschleunigungskräften in Vorwärts- bzw. Rückwärtsrichtung des Fahrzeuges immer ein Verriegelungsstab durch Überwindung der Federkraft aus dem entsprechenden Verriegelungsloch gelöst werden kann. Die bekannte Vorrichtung läßt daher in bezug auf die Sicherheit beim Auftreten von Unfällen noch Wünsche offen.
Eine Schultergurtverankerungsvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 ist bereits in der DE-OS 31 51 019 vorgeschlagen worden. Hierbei ist das drehbar im Ankerblock gelagerte EIement als Platte ausgebildet, an der rechtwinklig abgebogene Lappen angeordnet sind, weiche in eine nutartige Ausnehmung in dem ihnen zugekehrten Rand des Verriegelungsstabes eingreifen. Hierbei ist an einem Ende der Platte ein Betätigungsknopf vorgesehen.
Bei der vorstehend beschriebenen Vorrichtung sind zwar die Verriegelungsstäbe relativ zum Drehpunkt symmetrisch angeordnet, jedoch nicht der 3etätigungsknopf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung der angegebenen Art zu schaffen, bei der eine unbeabsichtigte Entriegelung durch Fahrzeugbeschleunigungen nicht auftreten kann.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Diese Merkmale stellen sicher, daß auch bei Auftreten von sehr großen Beschleunigungen die Verriegelungsstäbe nicht bewegt werden, da sie ohne Spiel mit der Welle verbunden und somit nicht unabhängig voneinander bewegbar sind.
Ergänzend zum Stand der Technik sei noch auf die DE-OS 26 03 979 verwiesen, aus der eine Sicherheitsgurtsschnalle bekannt ist, die die Aufgabe dadurch löst, daß eine Spannschraube beim Einschrauben mit ihrem konischen Teil zwischen die inneren Enden von zwei stabförmigen Feststellmitteln gelangt und diese Enden auseinander drückt, so daß dadurch die Schnalle in einer Führung arretiert wird.
Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes gehen so aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines mit der Schultergurtverankerungsvorrichtung ausgestatteten Sicherheitsgurtsystems;
F i g. 2 einen Schnitt entlang Linie H-Il in F i g. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang Linie III-III in Fi g. 2;
Fig.4 eine perspektivische Ansicht, die ein demontiertes Teil der Fig. 1 zeigt;
F i g. 5 einen Schnitt entlang Linie V-V in F i g. 3;
Fig.6 einen Schnitt entlang Linie Vl-Vl in Fig.3; und
F i g. 7 eine perspektivische Ansicht, die die Fiihrungsschiene und den Gleitanker im demontierten Zustand zeigt.
In Fi g. 1 ist ein Sicherheitsgurtsystem 10 dargestellt, das mit einer Schultergurtverankerungsvorrichuing
versehen ist. Bei diesem System 10 wird ein auf einem Sitz 14 befindlicher Fahrzeuginsasse 16 durch ein entsprechendes Gurtband 12 gesichert.
Das Gurtband 12 befindet sich an einem Ende mit einer Ankerplatte 20 (für die Hüften des Fahrzeuginsassen) in Eingriff, die an einer Seitenwand 18 einer Fahrzeugkarosse fest angebracht ist. Der Zwischenabschnitt des Gurtbandes ist durch eine Zungenplatte 24 und eine Schultergurtverankerungsvorrichtung 26 geführt und danach in eine Rückzugsvorrichtung 28 gewickelt. Diese Rückzugsvc !richtung 28, die fest an der Seitenwand 18 der Fahrzeugkarosse angebracht ist, kann aufgrund ihrer Federkraft das Gurtband 12 zurückziehen und weist einen trägheitsabhängigen Verriegelungsmechanismus auf, mit dessen Hilfe die Abwicklung des Gurtbandes 12 in einer Notsituation des Fahrzeuges abrupt gestoppt wird.
Die Zungenplatte 24 ist in ein Gurtschloß 30 einsteckbar, das von einem Tunnelabschnitt 32 vorsteht, der sich im wesentlichen in der Mitte des Fahrzeugs am Boden desselben befindet.
Die Schultergurtverankerungsvorrichtung 26 wird nunmehr in Verbindung mit den F i g. 2 bis 7 im einzelnen beschrieben. Bei dieser Schultergurtverankerungsvorrichtung 26 wird der Schulteranker 34, an dem das Gurtband 12 umgelenkt ist, durch einen Zylinder 35, der mit Hilfe eines Bolzens 36 fest an einem Ankerblock 38 angebracht ist, drehbar gelagert. Ein Abschnitt des Gurtbandes 12 zwischen diesem Schulteranker 34 und der Zungenplatte 24 (siehe Fig. 1) dient als Schultergurt.
Der Ankerblock 38 besteht aus Metall und ist mit einem den Block durchdringenden Innengewindeabschnitt 40 versehen, mit dem der Bolzen 36 verschraubt ist. Eine Verstärkungsplatte 42 kann zwischen diesen Ankerblock 38 und den Schulteranker 34 geklemmt werden, wenn der Bolzen 36 angezogen wird. Der Ankcrblock 38 und die Verstärkungsplatte 42 wirken zusammen mit dem Schulteranker 34 als Gleitanker, der entlang einer Führungsschiene 44 bewegbar ist.
Wie in F i g. 7 gezeigt ist, ist die Führungsschiene 44 aus plattenförmigen! Material hergestellt und an ihren oberen und unteren Endabschnitten mit Rundlöchern 46 versehen, über die die Führungsschiene 44 mit Hilfe von Bolzen 45 fest an der Seitenwand 18 der Fahrzeugkarossc angebracht werden kann, wie in den Fig. 2 bis 4 gezeigt ist. Zwei Seitenplatten 48, die rechtwinklig abgebogen sind, stehen parallel zueinander vom Zwischenabschnitt der Führungsschiene 44 in Vertikalrichtung vor. Diese Seitenplatten 48 können gegenüberliegende Seitenabschnitte des Ankerblocks 38 führen und dadurch verhindern, daß sich der Ankerblock 38 in Längsrichtung des Fahrzeuges bewegt.
Schenkelplatten 50, die rechtwinklig abgebogen sind, erstrecken sich von vorderen Endabschnitten der Seitenplatten 48 derart, daß sie sich einander annähern. Diese Schenkelplatten 50 liegen einem ausgeschnittenen Stufenabschnitt 38Λ gegenüber, der auf der in das Abteil gerichteten Fläche des Ankerblocks· 38 ausgebildet ist und verhindert, daß sich der Ankerblock 38 aus der Führungsschiene 44 bewegt, so daß dieser in zuverlässiger Weise die vom Gurtband ausgeübte Zugkraft auf die Seitenwand 18 der Fahrzeugkarosse übertragen kann.
Von gegenüberliegenden Endabschnitten der Verstärkungsplatte 42 stehen rechtwinklig abgebogene Seilenplatten 52 vor. Die Verstärkungsplatte ist fest am Ankurblock 38 angebracht. Die Seitenplatten liegen den Außenflächen der Seitenplatten 48 der Führungsschiene 44 (siehe F i g. 5 und b) gegenüber, so daß die Seitenplaitcn 48 und die Schenkelplyttcn 50 der Führungsschiene 44 an einer Verformung gehindert werden und damit ihre mechanische Festigkeit verbessert wird.
Rundlöcher 55 erstrecken sich durch den Ankerblock 38 und die Verstärkungsplatte 42 und nehmen eine Welle 54 auf, die als Freigabevorrichtung wirkt. Das Einsatzmaß der Welle, die um ihre Achse drehbar ist, in den Ankerblock 38 ist durch einen Ring 56 festgelegt. Am vorderen Endabschnitt der Welle 54, der in das Abteil gerichtet ist, ist ein Betätigungsknopf 58 fest angebracht. Dieser Knopf kann durch den Fahrzeuginsassen gedreht werden.
Eine Verriegelungsplatte 60 ist an ihrem mittleren Abschnitt an einem Endabschnitt der Welle 54 befestigt, der dem Betätigungsknopf 58 gegenüberliegt. Diese Verriegelungsplatte 60 verhindert, daß die Welle 54 sich löst und überträgt das Drehmoment der Welle 54 auf zwei Verriege!ungssiäbe62.
Genauer gesagt sind entsprechende Enden dieser Verriegelungsstäbe 62 über Stifte 64 mit gegenüberliegenden Enden der Verriegeiungsplatte 60 verbunden und in Gleitnuten 66 aufgenommen, die auf der Oberfläehe des Ankerblocks 38 an der Innenseite und in Horizontalrichtung ausgebildet sind. Folglich werden durch eine Drehung der Welle 54 die Verriegelungsstäbe 62 in entgegengesetzte Richtungen bewegt, so daß eine Drehkraft der Welle 54 auf die Verriegelungsstäbe 62 übertragen wird, so daß diese eine horizontal gerichtete Linearbewegung in den Gleitnuten 66 ausführen. Aus diesem Grund sind die Rundlöcher 61 der Verriegelungsplatte 60 zur Aufnahme der Stifte 64 oder die Rundlöcher 63 der Verriegelungsstäbe 62 als Schlitze geformt.
Die vorderen Endabschnitte dieser Verriegelungsstäbe 62 liegen einer Vielzahl von Verriegelungslöchern 68 gegenüber, die in den Seitenplatten 48 der Führungsschiene 44 ausgebildet sind. Bei diesen Verriegelungslöehern 68 handelt es sich um rechteckige Durchgangslöcher, die in regelmäßigen Abständen in Vcrtikalrichtung in den Seitenplatten 48 angeordnet sind und eine bestimmte Anzahl umfassen (bei dieser Ausführungsform 5 Löcher). Die Verriegelungsstäbe 62 stehen derart unter Vorspannung, daß sie in die Verriegelungslöchei 68 eintreten können. Eine auf Torsion belastbare Schraubenfeder 70 ist zwischen der Welle und der Verstärkungsplatte 42 angebracht und übt eine Torsionskraft auf die Welle 54 aus. Diese Torsionskraft bewirkt, daß die vorderen Endabschnitte der Verriegelungsstäbe 62 in die Verriegelungslöcher 68 eingesetzt werden, wodurch der Ankerblock 38 an der Durchführung einer Vertikalbewegung gehindert wird. Wenn die Welle 54 jedoch gegen die Vorspannkraft dieser Scnraubenfeder 70 gedreht wird, werden die Verriegelungsstäbe 62 aus den Verriegelungslöchern 68 zurückgezogen, so daß sich der Ankerblock 38 entlang der Führungsschiene 44 bewegen kann.
Die Drehbewegung der Verriegelungsplatte 60 wird durch die Größe einer Ausnehmung 74 gesteuert, die in einer Platte 72 angeordnet ist, die fest am Ankerblock 38 angebracht ist. Des weiteren wird die Drehbewegung der Vurriegelungsplaite 60 in Verriegelungsrichtung dur~h den Eingriff der .Schrägabschnitte 62.4 der Verrie· gelungsstäbe 62 mit den Verriegelungslöchern 68 der Führungsschiene 44 gesteuert.
Wie aus F i g. 7 hervorgeht, sind die Schenkelplatten 50 der Führungsschiene 44 teilweise mit Vorsprüngen
76 versehen, die miteinander verbunden sind, so daß der Querschnitt der Führungsschiene 44 die Form einer geschlossenen Schleife erhält, gegen die das untere Ende 385 des Ankerblocks 38 stößt, so daß auf diese Weise die Bewegung des Ankerblocks 38 begrenzt und die mechanische Festigkeit der Führungsschiene 44 verbessert wird.
Wie aus F i g. 4 hervorgeht, ist auf der Innenseite der Seitenwand 48 (Mittelpfosten) der Fahrzeugkarosse, an der die Führungsschiene 44 fest angebracht ist, eine Ausnehmung 78 vorgesehen. Zwischen der Innenseite und dem mittleren Abschnitt der Führungsschiene 44 in Vertikalrichtung befindet sich ein Spalt, so daß beim festen Anbringen der Führungsschiene 44 an der Seitenwand 18 der Fahrzeugkarosse der Nachteil vermieden wird, daß die Führungsschiene aufgrund der vorhandenen Fertigungstoieranzen u. ä. durchgebogen wird. Darüber hinaus kann auf diese Weise erreicht werden, daß die Ankervorrichtung nur minimal in den Fahrzeuginnenraum vorsteht.
Eine Mittelpfostenabdeckung 80 wird an dieser Seitenwand 18 der Fahrzeugkarosse befestigt, nachdem die Führungsschiene 44 daran befestigt worden ist, um auf diese Weise die Außenfläche der Führungsschiene 44 abzudecken. Ein Schlitz 82, durch den sich der Bolzen 36 und die Welle 54 erstrecken können, verläuft in Vertikalrichtung durch die Abdeckung 80, und ein Gleitelement 84 ist zwischen der Verstärkungsplatte 42 und der Abdeckung 80 vorgesehen und mit dem Ankerblock 38 vertikal bewegbar. Dadurch deckt das Gleitelement 84 einen überflüssigen Abschnitt des Schlitzes 82 ab.
Nachfolgend wird die Funktionsweise der Erfindung anhand der vorstehend beschriebenen Ausführungsform erläutert. Wenn der Fahrzeuginsasse 16 die Zungenpiatte 24 in das Gurtschloß 30 einsteckt, nachdem er auf dem Sitz 14 Platz genommen hat, wird er durch ein Dreipunkt-Sicherheitsgurtsystem gehalten, wie dies in F i g. 1 gezeigt ist. Genauer gesagt dient ein Abschnitt des Gurtbandes zwischen der Ankerplatte 20 und der Zungenplatte 24 als Hüftgurt, während ein Abschnitt zwischen der Zungenplatte 24 und der Verankerungsvorrichtung 26 als Schultergurt dient.
Wenn der Insasse 16 die Position des Sitzes 14 verstellt oder wenn ein Insasse mit einem anderen Körperbau im Fahrzeug Platz genommen hat, wird zweckmäßigerweise die Schultergurtverankerungsvorrichtung 26, die die Lage des an der Seitenwand der Fahrzeugkarosse montierten Schultergurtes festlegt, in Abhängigkeit von der Position der Schulter des Fahrzeuginsassen versteilt. Um dies zu erreichen, dreht der Fahrzeuginsasse den Knopf 58 und damit die Welle 54 gegen die von der Schraubenfeder 70 ausgeübte Vorspannkraft, so daß die beiden Verriegelungsstäbe 62 aus den Verriegelungslöchern 68 zurückgezogen werden.
Durch den vorstehend beschriebenen Vorgang wird der Ankerblock 38 in Vertikalrichtung entlang der Führungsschiene 44 drehbar und gibt den Knopf 58 frei, nachdem der Schulteranker 34 in eine gewünschte Position bewegt worden ist. Dies hat zur Folge, daß die Verriegelungsstäbe 62 wieder durch die Kraft der Torsionsfeder 70 in irgendein Verriegelungsloch 68 gedruckt werden, so daß die Bewegung des Ankerblocks 38 gestoppt wird.
Da die Verriegelungsstäbe 62 relativ zum Mittelpunkt der Welle 54 symmetrisch angeordnet sind, werden bei einer Beschleunigung in einer beliebigen Richtung die Drehimpulsmomente der Welle 54. die aufgrund der Beschleunigung auf die Massen der Verriegelungsstäbe 62 einwirken, ausgeglichen, so daß die Welle 54 nicht gedreht wird.
Es ist daher nicht erforderlich, eine besonders starke Torsionsfeder vorzusehen, um die Verriegelungsslabe 62 nach außen zu drücken. Die Verriegelungsstellung der Verriegelungsstäbe 62 wird daher in zuverlässiger Weise aufrecht erhalten.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    !. Höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung für den Schuhergurt eines Sicherheitsgurtsystems zum Schutz eines Fahrzeuginsassen in einer Notsituation des Fahrzeuges mit einer Führungsschiene mit zwei vorstehenden Seitenplatten, die an einer Seitenwand der Fahrzeugkarosserie fest angebracht und vertikal angeordnet sind, einem Gleitanker mit einem Ankerblock, der innerhalb der Führungsschiene bewegbar und an dieser befestigbar ist, wobei ein Schuiteranker mit dem Gurtband in Eingriff steht, Verriegelungseinrichtungen, die zwei Verriegelungsstäbe, welche an dem Gleitanker gelagert und senkrecht zur Gleitrichtung des Ankerblocks in entgegengesetzte Richtungen bewegbar sind, und eine Vielzahl von Verriegelunpslöchern umfassen, die entlang der Seitenplaiten der Führungsschiene ausgebildet sind und die Verriegelungsstäbe aufnehmen können, Vorspanneinrichtungen, um die Verriegelungsstäbe in Richtung der Verriegelungslöcher unter Vorspannung zu setzen, und Freigabeeinrichtungen, die an dem Gleitanker vorgesehen sind und bei ihrer Betätigung durch den Fahrzeuginsassen die Verriegelungsstäbe aus den Verriegelungslöchern gegen die Vorspannkraft der Vorspanneinrichtungen herausziehen, wobei die Verriegelungsstäbe mit einer drehbar gelagerten Verriegelungsplatte gelenkig verbunden sind, mit der ein Betätigungsknopf verbunden ist, durch dessen Bewegung beide Verriegelungsstäbe gleichzeitig bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der als Drehknopf ausgebildete Betätigungsknopf (58) am äußeren Ende einer im Ankerblock (38) gelagerten Welle (54) befestigt ist, an deren im Ankerblock (38) liegenden Ende die Verriegelungsplatte (60) befestigt ist, deren gegenüberliegenden Enden ohne Spiel mit den beiden Verriegelungsstäben (62) verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Drehbewegung der Verriegelungsplatte durch Ausnehmungen im Ankerblock begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsplatte (60) in der im Ankerblock (38) vorgesehenen Ausnehmung (74) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Ankerblock mit Führungen versehen ist, durch die sich die beiden Verriegelungsstäbe erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen als Gleitnuten (66) ausgebildet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (74) durch eine öffnung in einer am Ankerblock (38) befestigten Platte (72) gebildet wird, die die Gleitnuten (66) abdeckt.
DE3237629A 1982-08-11 1982-10-11 Höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung für den Schultergurt eines Sicherheitsgurtsystems Expired DE3237629C2 (de)

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