DE3237629C2 - Höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung für den Schultergurt eines Sicherheitsgurtsystems - Google Patents
Höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung für den Schultergurt eines SicherheitsgurtsystemsInfo
- Publication number
- DE3237629C2 DE3237629C2 DE3237629A DE3237629A DE3237629C2 DE 3237629 C2 DE3237629 C2 DE 3237629C2 DE 3237629 A DE3237629 A DE 3237629A DE 3237629 A DE3237629 A DE 3237629A DE 3237629 C2 DE3237629 C2 DE 3237629C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- locking
- anchor
- anchor block
- guide rail
- locking rods
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 title claims description 14
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 8
- 230000036316 preload Effects 0.000 claims 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 7
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 5
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000001879 gelation Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
- B60R22/18—Anchoring devices
- B60R22/20—Anchoring devices adjustable in position, e.g. in height
- B60R22/201—Anchoring devices adjustable in position, e.g. in height with the belt anchor connected to a slider movable in a vehicle-mounted track
- B60R22/202—Anchoring devices adjustable in position, e.g. in height with the belt anchor connected to a slider movable in a vehicle-mounted track the slider comprising spring-actuated locking means
- B60R22/203—Anchoring devices adjustable in position, e.g. in height with the belt anchor connected to a slider movable in a vehicle-mounted track the slider comprising spring-actuated locking means the locking means being movably mounted on the slider
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T70/00—Locks
- Y10T70/50—Special application
- Y10T70/5093—For closures
- Y10T70/5155—Door
- Y10T70/5173—Sliding door
- Y10T70/5195—Projectable bolt
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
Abstract
Es wird ein Sicherheitsgurt vorgeschlagen, bei dem ein Gurtband an einem Gleitanker befestigt ist, der entlang einer Führungsschiene bewegbar ist, die an einer Fahrzeugkarosse fest angebracht ist. Am Gleitanker vorgesehene Verriegelungsstäbe greifen in Verriegelungslöcher ein, die entlang der Führungsschiene ausgebildet sind, so daß der Gleitanker auf diese Weise fest an einer Seitenwand der Fahrzeugkarosse angebracht ist und der Fahrzeuginsasse in einer Notsituation des Fahrzeuges sicher gehaltert wird. Trotzdem kann der Fahrzeuginsasse die Verriegelungsstäbe aus den Verriegelungslöchern herausziehen und den Gleitanker bewegen, so daß der jeweilige Ankerpunkt verstellt werden kann.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Es ist eine Schultergurtverankerungsvorrichtung bekannt (FR-OS 23 62 641), bei der zwei Verriegelungsstäbe
Verwendung finden, die in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden. Bei dieser bekannten Verankerungsvorrichtung
werden die Verriegelungsstäbe dadurch aus den Verriegelungslöchern herausbewegt, daß
die beiden vorstehenden Lappen gegen die Kraft von Federn nach innen bewegt werden, wodurch sich die
Verriegelungsstäbe aus dem Eingriff mit den Verriegelungslöchern lösen und der Anker auf- und abbewegt
werden kann. Um ein Lösen der Verriegelungsstäbe zu bewirken, müssen dabei beide Lappen gleichzeitig nach
innen gedruckt werden. Die Handhabung dieser Vorrichtung ist daher recht unbequem. Sie hat ferner den
Nachteil, daß beim Auftreten von sehr großen Beschleunigungskräften in Vorwärts- bzw. Rückwärtsrichtung
des Fahrzeuges immer ein Verriegelungsstab durch Überwindung der Federkraft aus dem entsprechenden
Verriegelungsloch gelöst werden kann. Die bekannte Vorrichtung läßt daher in bezug auf die Sicherheit beim
Auftreten von Unfällen noch Wünsche offen.
Eine Schultergurtverankerungsvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 ist
bereits in der DE-OS 31 51 019 vorgeschlagen worden. Hierbei ist das drehbar im Ankerblock gelagerte EIement
als Platte ausgebildet, an der rechtwinklig abgebogene Lappen angeordnet sind, weiche in eine nutartige
Ausnehmung in dem ihnen zugekehrten Rand des Verriegelungsstabes eingreifen. Hierbei ist an einem Ende
der Platte ein Betätigungsknopf vorgesehen.
Bei der vorstehend beschriebenen Vorrichtung sind zwar die Verriegelungsstäbe relativ zum Drehpunkt symmetrisch angeordnet, jedoch nicht der 3etätigungsknopf.
Bei der vorstehend beschriebenen Vorrichtung sind zwar die Verriegelungsstäbe relativ zum Drehpunkt symmetrisch angeordnet, jedoch nicht der 3etätigungsknopf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung der angegebenen
Art zu schaffen, bei der eine unbeabsichtigte Entriegelung durch Fahrzeugbeschleunigungen nicht auftreten
kann.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Diese Merkmale stellen sicher, daß auch bei Auftreten von sehr großen Beschleunigungen die Verriegelungsstäbe
nicht bewegt werden, da sie ohne Spiel mit der Welle verbunden und somit nicht unabhängig voneinander
bewegbar sind.
Ergänzend zum Stand der Technik sei noch auf die DE-OS 26 03 979 verwiesen, aus der eine Sicherheitsgurtsschnalle
bekannt ist, die die Aufgabe dadurch löst, daß eine Spannschraube beim Einschrauben mit ihrem
konischen Teil zwischen die inneren Enden von zwei stabförmigen Feststellmitteln gelangt und diese Enden
auseinander drückt, so daß dadurch die Schnalle in einer Führung arretiert wird.
Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes gehen so aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen
erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines mit der Schultergurtverankerungsvorrichtung
ausgestatteten Sicherheitsgurtsystems;
F i g. 2 einen Schnitt entlang Linie H-Il in F i g. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang Linie III-III in Fi g. 2;
Fig.4 eine perspektivische Ansicht, die ein demontiertes
Teil der Fig. 1 zeigt;
F i g. 5 einen Schnitt entlang Linie V-V in F i g. 3;
Fig.6 einen Schnitt entlang Linie Vl-Vl in Fig.3;
und
F i g. 7 eine perspektivische Ansicht, die die Fiihrungsschiene und den Gleitanker im demontierten Zustand
zeigt.
In Fi g. 1 ist ein Sicherheitsgurtsystem 10 dargestellt,
das mit einer Schultergurtverankerungsvorrichuing
versehen ist. Bei diesem System 10 wird ein auf einem Sitz 14 befindlicher Fahrzeuginsasse 16 durch ein entsprechendes
Gurtband 12 gesichert.
Das Gurtband 12 befindet sich an einem Ende mit einer Ankerplatte 20 (für die Hüften des Fahrzeuginsassen)
in Eingriff, die an einer Seitenwand 18 einer Fahrzeugkarosse fest angebracht ist. Der Zwischenabschnitt
des Gurtbandes ist durch eine Zungenplatte 24 und eine Schultergurtverankerungsvorrichtung 26 geführt und
danach in eine Rückzugsvorrichtung 28 gewickelt. Diese Rückzugsvc !richtung 28, die fest an der Seitenwand 18
der Fahrzeugkarosse angebracht ist, kann aufgrund ihrer Federkraft das Gurtband 12 zurückziehen und weist
einen trägheitsabhängigen Verriegelungsmechanismus auf, mit dessen Hilfe die Abwicklung des Gurtbandes 12
in einer Notsituation des Fahrzeuges abrupt gestoppt wird.
Die Zungenplatte 24 ist in ein Gurtschloß 30 einsteckbar,
das von einem Tunnelabschnitt 32 vorsteht, der sich im wesentlichen in der Mitte des Fahrzeugs am Boden
desselben befindet.
Die Schultergurtverankerungsvorrichtung 26 wird nunmehr in Verbindung mit den F i g. 2 bis 7 im einzelnen
beschrieben. Bei dieser Schultergurtverankerungsvorrichtung
26 wird der Schulteranker 34, an dem das Gurtband 12 umgelenkt ist, durch einen Zylinder 35, der
mit Hilfe eines Bolzens 36 fest an einem Ankerblock 38 angebracht ist, drehbar gelagert. Ein Abschnitt des
Gurtbandes 12 zwischen diesem Schulteranker 34 und der Zungenplatte 24 (siehe Fig. 1) dient als Schultergurt.
Der Ankerblock 38 besteht aus Metall und ist mit einem den Block durchdringenden Innengewindeabschnitt
40 versehen, mit dem der Bolzen 36 verschraubt ist. Eine Verstärkungsplatte 42 kann zwischen diesen
Ankerblock 38 und den Schulteranker 34 geklemmt werden, wenn der Bolzen 36 angezogen wird. Der Ankcrblock
38 und die Verstärkungsplatte 42 wirken zusammen mit dem Schulteranker 34 als Gleitanker, der
entlang einer Führungsschiene 44 bewegbar ist.
Wie in F i g. 7 gezeigt ist, ist die Führungsschiene 44
aus plattenförmigen! Material hergestellt und an ihren oberen und unteren Endabschnitten mit Rundlöchern 46
versehen, über die die Führungsschiene 44 mit Hilfe von Bolzen 45 fest an der Seitenwand 18 der Fahrzeugkarossc
angebracht werden kann, wie in den Fig. 2 bis 4 gezeigt ist. Zwei Seitenplatten 48, die rechtwinklig abgebogen
sind, stehen parallel zueinander vom Zwischenabschnitt der Führungsschiene 44 in Vertikalrichtung
vor. Diese Seitenplatten 48 können gegenüberliegende Seitenabschnitte des Ankerblocks 38 führen und dadurch
verhindern, daß sich der Ankerblock 38 in Längsrichtung des Fahrzeuges bewegt.
Schenkelplatten 50, die rechtwinklig abgebogen sind, erstrecken sich von vorderen Endabschnitten der Seitenplatten
48 derart, daß sie sich einander annähern. Diese Schenkelplatten 50 liegen einem ausgeschnittenen
Stufenabschnitt 38Λ gegenüber, der auf der in das Abteil gerichteten Fläche des Ankerblocks· 38 ausgebildet
ist und verhindert, daß sich der Ankerblock 38 aus der Führungsschiene 44 bewegt, so daß dieser in zuverlässiger
Weise die vom Gurtband ausgeübte Zugkraft auf die Seitenwand 18 der Fahrzeugkarosse übertragen
kann.
Von gegenüberliegenden Endabschnitten der Verstärkungsplatte 42 stehen rechtwinklig abgebogene Seilenplatten
52 vor. Die Verstärkungsplatte ist fest am Ankurblock 38 angebracht. Die Seitenplatten liegen den
Außenflächen der Seitenplatten 48 der Führungsschiene 44 (siehe F i g. 5 und b) gegenüber, so daß die Seitenplaitcn
48 und die Schenkelplyttcn 50 der Führungsschiene 44 an einer Verformung gehindert werden und damit
ihre mechanische Festigkeit verbessert wird.
Rundlöcher 55 erstrecken sich durch den Ankerblock 38 und die Verstärkungsplatte 42 und nehmen eine Welle
54 auf, die als Freigabevorrichtung wirkt. Das Einsatzmaß der Welle, die um ihre Achse drehbar ist, in den
Ankerblock 38 ist durch einen Ring 56 festgelegt. Am vorderen Endabschnitt der Welle 54, der in das Abteil
gerichtet ist, ist ein Betätigungsknopf 58 fest angebracht. Dieser Knopf kann durch den Fahrzeuginsassen
gedreht werden.
Eine Verriegelungsplatte 60 ist an ihrem mittleren Abschnitt an einem Endabschnitt der Welle 54 befestigt,
der dem Betätigungsknopf 58 gegenüberliegt. Diese Verriegelungsplatte 60 verhindert, daß die Welle 54 sich
löst und überträgt das Drehmoment der Welle 54 auf zwei Verriege!ungssiäbe62.
Genauer gesagt sind entsprechende Enden dieser Verriegelungsstäbe 62 über Stifte 64 mit gegenüberliegenden
Enden der Verriegeiungsplatte 60 verbunden und in Gleitnuten 66 aufgenommen, die auf der Oberfläehe
des Ankerblocks 38 an der Innenseite und in Horizontalrichtung ausgebildet sind. Folglich werden durch
eine Drehung der Welle 54 die Verriegelungsstäbe 62 in entgegengesetzte Richtungen bewegt, so daß eine
Drehkraft der Welle 54 auf die Verriegelungsstäbe 62 übertragen wird, so daß diese eine horizontal gerichtete
Linearbewegung in den Gleitnuten 66 ausführen. Aus diesem Grund sind die Rundlöcher 61 der Verriegelungsplatte
60 zur Aufnahme der Stifte 64 oder die Rundlöcher 63 der Verriegelungsstäbe 62 als Schlitze
geformt.
Die vorderen Endabschnitte dieser Verriegelungsstäbe 62 liegen einer Vielzahl von Verriegelungslöchern 68
gegenüber, die in den Seitenplatten 48 der Führungsschiene 44 ausgebildet sind. Bei diesen Verriegelungslöehern
68 handelt es sich um rechteckige Durchgangslöcher, die in regelmäßigen Abständen in Vcrtikalrichtung
in den Seitenplatten 48 angeordnet sind und eine bestimmte Anzahl umfassen (bei dieser Ausführungsform
5 Löcher). Die Verriegelungsstäbe 62 stehen derart unter Vorspannung, daß sie in die Verriegelungslöchei 68
eintreten können. Eine auf Torsion belastbare Schraubenfeder 70 ist zwischen der Welle und der Verstärkungsplatte
42 angebracht und übt eine Torsionskraft auf die Welle 54 aus. Diese Torsionskraft bewirkt, daß
die vorderen Endabschnitte der Verriegelungsstäbe 62 in die Verriegelungslöcher 68 eingesetzt werden, wodurch
der Ankerblock 38 an der Durchführung einer Vertikalbewegung gehindert wird. Wenn die Welle 54
jedoch gegen die Vorspannkraft dieser Scnraubenfeder 70 gedreht wird, werden die Verriegelungsstäbe 62 aus
den Verriegelungslöchern 68 zurückgezogen, so daß sich der Ankerblock 38 entlang der Führungsschiene 44
bewegen kann.
Die Drehbewegung der Verriegelungsplatte 60 wird durch die Größe einer Ausnehmung 74 gesteuert, die in
einer Platte 72 angeordnet ist, die fest am Ankerblock 38 angebracht ist. Des weiteren wird die Drehbewegung
der Vurriegelungsplaite 60 in Verriegelungsrichtung dur~h den Eingriff der .Schrägabschnitte 62.4 der Verrie·
gelungsstäbe 62 mit den Verriegelungslöchern 68 der Führungsschiene 44 gesteuert.
Wie aus F i g. 7 hervorgeht, sind die Schenkelplatten 50 der Führungsschiene 44 teilweise mit Vorsprüngen
76 versehen, die miteinander verbunden sind, so daß der Querschnitt der Führungsschiene 44 die Form einer geschlossenen
Schleife erhält, gegen die das untere Ende 385 des Ankerblocks 38 stößt, so daß auf diese Weise
die Bewegung des Ankerblocks 38 begrenzt und die mechanische Festigkeit der Führungsschiene 44 verbessert
wird.
Wie aus F i g. 4 hervorgeht, ist auf der Innenseite der Seitenwand 48 (Mittelpfosten) der Fahrzeugkarosse, an
der die Führungsschiene 44 fest angebracht ist, eine Ausnehmung 78 vorgesehen. Zwischen der Innenseite
und dem mittleren Abschnitt der Führungsschiene 44 in Vertikalrichtung befindet sich ein Spalt, so daß beim
festen Anbringen der Führungsschiene 44 an der Seitenwand 18 der Fahrzeugkarosse der Nachteil vermieden
wird, daß die Führungsschiene aufgrund der vorhandenen Fertigungstoieranzen u. ä. durchgebogen wird. Darüber
hinaus kann auf diese Weise erreicht werden, daß die Ankervorrichtung nur minimal in den Fahrzeuginnenraum
vorsteht.
Eine Mittelpfostenabdeckung 80 wird an dieser Seitenwand 18 der Fahrzeugkarosse befestigt, nachdem die
Führungsschiene 44 daran befestigt worden ist, um auf diese Weise die Außenfläche der Führungsschiene 44
abzudecken. Ein Schlitz 82, durch den sich der Bolzen 36 und die Welle 54 erstrecken können, verläuft in Vertikalrichtung
durch die Abdeckung 80, und ein Gleitelement 84 ist zwischen der Verstärkungsplatte 42 und der
Abdeckung 80 vorgesehen und mit dem Ankerblock 38 vertikal bewegbar. Dadurch deckt das Gleitelement 84
einen überflüssigen Abschnitt des Schlitzes 82 ab.
Nachfolgend wird die Funktionsweise der Erfindung anhand der vorstehend beschriebenen Ausführungsform erläutert. Wenn der Fahrzeuginsasse 16 die Zungenpiatte
24 in das Gurtschloß 30 einsteckt, nachdem er auf dem Sitz 14 Platz genommen hat, wird er durch ein
Dreipunkt-Sicherheitsgurtsystem gehalten, wie dies in F i g. 1 gezeigt ist. Genauer gesagt dient ein Abschnitt
des Gurtbandes zwischen der Ankerplatte 20 und der Zungenplatte 24 als Hüftgurt, während ein Abschnitt
zwischen der Zungenplatte 24 und der Verankerungsvorrichtung 26 als Schultergurt dient.
Wenn der Insasse 16 die Position des Sitzes 14 verstellt oder wenn ein Insasse mit einem anderen Körperbau
im Fahrzeug Platz genommen hat, wird zweckmäßigerweise die Schultergurtverankerungsvorrichtung 26,
die die Lage des an der Seitenwand der Fahrzeugkarosse montierten Schultergurtes festlegt, in Abhängigkeit
von der Position der Schulter des Fahrzeuginsassen versteilt. Um dies zu erreichen, dreht der Fahrzeuginsasse
den Knopf 58 und damit die Welle 54 gegen die von der Schraubenfeder 70 ausgeübte Vorspannkraft, so daß die
beiden Verriegelungsstäbe 62 aus den Verriegelungslöchern 68 zurückgezogen werden.
Durch den vorstehend beschriebenen Vorgang wird der Ankerblock 38 in Vertikalrichtung entlang der Führungsschiene
44 drehbar und gibt den Knopf 58 frei, nachdem der Schulteranker 34 in eine gewünschte Position
bewegt worden ist. Dies hat zur Folge, daß die Verriegelungsstäbe 62 wieder durch die Kraft der Torsionsfeder
70 in irgendein Verriegelungsloch 68 gedruckt werden, so daß die Bewegung des Ankerblocks
38 gestoppt wird.
Da die Verriegelungsstäbe 62 relativ zum Mittelpunkt der Welle 54 symmetrisch angeordnet sind, werden bei
einer Beschleunigung in einer beliebigen Richtung die Drehimpulsmomente der Welle 54. die aufgrund der Beschleunigung
auf die Massen der Verriegelungsstäbe 62 einwirken, ausgeglichen, so daß die Welle 54 nicht gedreht
wird.
Es ist daher nicht erforderlich, eine besonders starke
Torsionsfeder vorzusehen, um die Verriegelungsslabe 62 nach außen zu drücken. Die Verriegelungsstellung
der Verriegelungsstäbe 62 wird daher in zuverlässiger Weise aufrecht erhalten.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
- Patentansprüche:!. Höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung für den Schuhergurt eines Sicherheitsgurtsystems zum Schutz eines Fahrzeuginsassen in einer Notsituation des Fahrzeuges mit einer Führungsschiene mit zwei vorstehenden Seitenplatten, die an einer Seitenwand der Fahrzeugkarosserie fest angebracht und vertikal angeordnet sind, einem Gleitanker mit einem Ankerblock, der innerhalb der Führungsschiene bewegbar und an dieser befestigbar ist, wobei ein Schuiteranker mit dem Gurtband in Eingriff steht, Verriegelungseinrichtungen, die zwei Verriegelungsstäbe, welche an dem Gleitanker gelagert und senkrecht zur Gleitrichtung des Ankerblocks in entgegengesetzte Richtungen bewegbar sind, und eine Vielzahl von Verriegelunpslöchern umfassen, die entlang der Seitenplaiten der Führungsschiene ausgebildet sind und die Verriegelungsstäbe aufnehmen können, Vorspanneinrichtungen, um die Verriegelungsstäbe in Richtung der Verriegelungslöcher unter Vorspannung zu setzen, und Freigabeeinrichtungen, die an dem Gleitanker vorgesehen sind und bei ihrer Betätigung durch den Fahrzeuginsassen die Verriegelungsstäbe aus den Verriegelungslöchern gegen die Vorspannkraft der Vorspanneinrichtungen herausziehen, wobei die Verriegelungsstäbe mit einer drehbar gelagerten Verriegelungsplatte gelenkig verbunden sind, mit der ein Betätigungsknopf verbunden ist, durch dessen Bewegung beide Verriegelungsstäbe gleichzeitig bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der als Drehknopf ausgebildete Betätigungsknopf (58) am äußeren Ende einer im Ankerblock (38) gelagerten Welle (54) befestigt ist, an deren im Ankerblock (38) liegenden Ende die Verriegelungsplatte (60) befestigt ist, deren gegenüberliegenden Enden ohne Spiel mit den beiden Verriegelungsstäben (62) verbunden sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Drehbewegung der Verriegelungsplatte durch Ausnehmungen im Ankerblock begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsplatte (60) in der im Ankerblock (38) vorgesehenen Ausnehmung (74) angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Ankerblock mit Führungen versehen ist, durch die sich die beiden Verriegelungsstäbe erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen als Gleitnuten (66) ausgebildet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (74) durch eine öffnung in einer am Ankerblock (38) befestigten Platte (72) gebildet wird, die die Gleitnuten (66) abdeckt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP57139349A JPS5929537A (ja) | 1982-08-11 | 1982-08-11 | シヨルダベルトアンカ−装置 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3237629A1 DE3237629A1 (de) | 1984-02-16 |
| DE3237629C2 true DE3237629C2 (de) | 1986-09-25 |
Family
ID=15243253
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3237629A Expired DE3237629C2 (de) | 1982-08-11 | 1982-10-11 | Höhenverstellbare Verankerungsvorrichtung für den Schultergurt eines Sicherheitsgurtsystems |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4610464A (de) |
| JP (1) | JPS5929537A (de) |
| DE (1) | DE3237629C2 (de) |
| GB (1) | GB2124889B (de) |
Families Citing this family (20)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3406047A1 (de) | 1983-08-04 | 1985-02-21 | TRW Repa GmbH, 7071 Alfdorf | Beschlag fuer einen sicherheitsgurt fuer kraftfahrzeuge |
| DE3514980A1 (de) * | 1984-05-28 | 1985-11-28 | TRW Repa GmbH, 7071 Alfdorf | Beschlag fuer einen sicherheitsgurt fuer kraftfahrzeuge |
| DE3618880A1 (de) * | 1985-06-07 | 1986-12-11 | Takata Corp., Tokio/Tokyo | Einstellbare verankerung fuer einen fahrzeug-sicherheitsgurt |
| US4765651A (en) * | 1986-05-13 | 1988-08-23 | American Safety Equipment Corporation | Adjustable anchoring slide block assembly |
| DE3616992A1 (de) * | 1986-05-21 | 1987-11-26 | Audi Ag | Vorrichtung zur hoehenverstellung eines befestigungs- und umlenkbeschlages fuer sicherheitsgurte fuer kraftfahrzeuge |
| US4940254A (en) * | 1987-05-28 | 1990-07-10 | Nissan Motor Co., Ltd. | Seat belt holder position adjuster |
| DE3813527A1 (de) * | 1988-04-22 | 1989-11-02 | Trw Repa Gmbh | Vorrichtung zur hoehenverstellung eines verankerungsbeschlages fuer einen sicherheitsgurt |
| FR2634445B1 (fr) * | 1988-07-19 | 1994-03-18 | Renault Regie Nale Usines | Structure de carrosserie pour ancrage de ceintures de securite |
| JP2620877B2 (ja) * | 1988-11-08 | 1997-06-18 | 本田技研工業株式会社 | 車両のセンタピラー構造 |
| US5186495A (en) * | 1990-06-29 | 1993-02-16 | Allied-Signal Inc. | Adjustable seat belt anchorage |
| US5050907A (en) * | 1990-06-29 | 1991-09-24 | Allied-Signal Inc. | Adjustable seat belt anchorage |
| US5794977A (en) * | 1997-01-15 | 1998-08-18 | Trw Vehicle Safety Systems Inc. | D-ring height adjuster |
| US5931502A (en) * | 1997-01-15 | 1999-08-03 | Trw Vehicle Safety Systems Inc. | D-ring height adjuster |
| US6250681B1 (en) * | 1997-07-18 | 2001-06-26 | Nsk Ltd. | Shoulder anchor device |
| US6902227B2 (en) * | 2003-03-17 | 2005-06-07 | Autoliv Asp, Inc. | Extrudable energy absorber |
| US7513531B2 (en) * | 2005-10-04 | 2009-04-07 | Takata Seat Belts, Inc. | Simplified height adjuster for D-ring |
| US7543852B2 (en) * | 2005-12-15 | 2009-06-09 | Toyota Motor Engineering & Manufacturing North America, Inc. | Seat belt assembly having length adjustable service arm |
| DE102007052714A1 (de) * | 2007-11-06 | 2009-05-07 | GM Global Technology Operations, Inc., Detroit | System und Verfahren zur Befestigung einer Umlenkvorrichtung für einen Sicherheitsgurt in einem Fahrzeug |
| DE102007058398A1 (de) * | 2007-12-03 | 2009-06-04 | Key Plastics Lennestadt Gmbh & Co. Kg | Höhenversteller für einen Fahrzeugsicherheitsgurt |
| CN102529876B (zh) * | 2012-02-21 | 2014-06-18 | 浙江吉利汽车研究院有限公司 | 安全带固定调节装置 |
Family Cites Families (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3163033A (en) * | 1963-08-30 | 1964-12-29 | Overhead Door Corp | Lock and latch means for upwardly acting doors and the like |
| DE2344287A1 (de) * | 1973-09-03 | 1975-03-06 | Oehler Juergen | Verstellbare sicherheitsgurtaufhaengung |
| US3964798A (en) * | 1974-02-14 | 1976-06-22 | Britax (London) Limited | Safety belt anchorages |
| SE387538B (sv) * | 1975-02-04 | 1976-09-13 | R G Nordh | Anordning vid sekerhetsbelten for motorfordon |
| FR2362641A1 (fr) * | 1976-08-23 | 1978-03-24 | Guitard Laurent | Support reglable pour ceinture de securite pour automobiles |
| US4182144A (en) * | 1978-05-18 | 1980-01-08 | Firmaframe Nominees Proprietary Ltd. | Door handle lock and latch mechanism for corrugated roller doors |
| DE3005818A1 (de) * | 1980-02-16 | 1981-10-01 | Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg | Vorrichtung zur verstellung eines gurtverankerungspunktes |
| DE3007986C2 (de) * | 1980-03-01 | 1983-09-15 | Bayerische Motoren Werke AG, 8000 München | Vorrichtung zum Verstellen eines karosseriefest angeordneten Gurtbeschlages |
| DE3018309A1 (de) * | 1980-05-13 | 1981-11-19 | Metallwerk Max Brose Gmbh & Co, 8630 Coburg | Lageverstellbare halteeinrichtung fuer einen mitnehmer eines sicherheitsgurtes |
| DE3018442A1 (de) * | 1980-05-14 | 1981-11-19 | P.A. Rentrop Hubbert & Wagner, Fahrzeugausstattungen GmbH &Co KG, 3060 Stadthagen | Vorrichtung zur verstellung eines der schulter eines fahrzeuginsassen zugeorneten anlenkpunktes eines sicherheitsgurtes |
| JPS5766049A (en) * | 1980-10-08 | 1982-04-22 | Toyota Motor Corp | Anchoring device of seat belt |
| US4508363A (en) * | 1982-02-11 | 1985-04-02 | Ase (Uk) Limited | Adjustable seat belt anchorage |
| JPS598351U (ja) * | 1982-07-09 | 1984-01-19 | エヌエスケ−・ワ−ナ−株式会社 | アンカ−取付装置 |
-
1982
- 1982-08-11 JP JP57139349A patent/JPS5929537A/ja active Granted
- 1982-10-04 GB GB8228276A patent/GB2124889B/en not_active Expired
- 1982-10-11 DE DE3237629A patent/DE3237629C2/de not_active Expired
-
1984
- 1984-12-07 US US06/679,103 patent/US4610464A/en not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4610464A (en) | 1986-09-09 |
| GB2124889B (en) | 1987-03-25 |
| DE3237629A1 (de) | 1984-02-16 |
| JPS5929537A (ja) | 1984-02-16 |
| GB2124889A (en) | 1984-02-29 |
| JPH0214218B2 (de) | 1990-04-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2522415C2 (de) | Verstellvorrichtung für den Anlenkpunkt eines passiven Sicherheitsgurtes | |
| DE2954252C2 (de) | Gehäuse für eine vorgespannte Feder einer Einziehvorrichtung für Sicherheitsgurte | |
| DE3414649C2 (de) | ||
| EP0300469A1 (de) | Gurtstrammer für Fahrzeugsicherheitsgurte | |
| DE4342400A1 (de) | Überrollbügeleinrichtung mit Innenführung und Außenführung | |
| DE3237629A1 (de) | Verankerungsvorrichtung fuer einen schultergurt | |
| WO2010106183A1 (de) | Gurtaufrollersystem mit einsteuerglied | |
| DE3618880C2 (de) | ||
| DE4027906C2 (de) | Schultergurteinstelleinrichtung für einen Sitzgurt | |
| DE3873468T2 (de) | Sicherheitsgurthaltevorrichtung mit manueller lageverstellung. | |
| DE2152613B2 (de) | Vorrichtung zum sichern der sperrklinke in einem kraftfahrzeugtuerverschluss | |
| EP0300470A1 (de) | Vorrichtung zum Ankoppeln des mit dem Gurtschloss eines Sicherheitsgurtes versehenen Tragstücks an ein fahrzeugfestes Halteteil | |
| EP0160934A2 (de) | Trennbare Anhängerkupplung für Kraftfahrzeuge | |
| DE3229304C2 (de) | Rückstrammer für ein Sicherheitsgurtsystem für Kraftfahrzeuge | |
| DE3008177A1 (de) | Verriegelungsvorrichtung fuer einen gurtaufroller bei sicherheitsgurten | |
| EP0152909A2 (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Aufrollen eines Fahrzeugsicherheitsgurtes | |
| DE10015048C5 (de) | Gurtaufroller mit einer als Blechbiegebremse ausgebildeten Kraftbegrenzungseinrichtung | |
| DE2444021A1 (de) | Pfeilervorrichtung fuer fahrzeugrampen | |
| DE69111690T2 (de) | Vorrichtung zum automatischen Kuppeln einer Sicherheitsgurtverankerung mit dem Boden eines Fahrzeuges. | |
| DE3841811C2 (de) | ||
| DE8327221U1 (de) | Gurtschloß für ein Sicherheitsgurtsystem | |
| DE1955498A1 (de) | Verbesserungen an Sicherheitsgurten | |
| DE3409986C2 (de) | ||
| DE2823334A1 (de) | Selbstsperrender gurtaufroller fuer sicherheitsgurte | |
| DE68902501T2 (de) | Sperrvorrichtung fuer sicherheitsgurtstrammer eines fahrzeuges. |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |