DE323809C - Vorrichtung zum Auslaugen koernigen oder pulverfoermigen Gutes - Google Patents

Vorrichtung zum Auslaugen koernigen oder pulverfoermigen Gutes

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DE323809C
DE323809C DE1919323809D DE323809DD DE323809C DE 323809 C DE323809 C DE 323809C DE 1919323809 D DE1919323809 D DE 1919323809D DE 323809D D DE323809D D DE 323809DD DE 323809 C DE323809 C DE 323809C
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leach
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B3/00Extraction of metal compounds from ores or concentrates by wet processes
    • C22B3/02Apparatus therefor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
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Description

  • Vorrichtung zum Auslaugen körnigen oder pulverförmigen Gutes. Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Auslaugen und Waschen von Erzen u. dgl.
  • Kontinuierlich arbeitende Einrichtungen ähnlicher Art sind bekannt. Was aber die vorliegende Erfindung insbesondere kennzeichnet und sie von bekannten umterscheid@et, ist erstens das Merkmal, daß die Lauge (bzw. die verschiedenen Laugen und Wasser) mit dein Gut in verschiedenen Stufen beliebig lange in Berührung gelassen werden kann, ohne daß für das Transportieren dieser Lauge mechanische Vorrichtungen nötig sind, und daß z@N-eitens die Anordnungen für die Bewegung des Gutes in zur Lauge entgegengesetzter Richtung aus hin und her bewegten außerhalb der Lauge gelagerten Fördergliedern bestehen. Beide Kennzeichen tragen dazu bei, die zerstörende Ein-,virkung der oft scharf fressenden Lauge auf das Material möglichst zu vermindern. Falls nämlich für die Bewegung solcher Lauge gewöhnliche Pumpen angewandt werden, sind sie sehr schnell der Zerstörung ausgesetzt. Sind sie aber aus Ton o. dgl. säurefesten Stoff angefertigt, so sind sie sehr zerbrechlich und die Anlage erfordert auf jeden Fall eine peinlich genaue Überwachung und viel Reparatur. Durch die Anwendung -der Schwere als einzig treibende Kraft für die Beförderung der Lauge ist dieser Nachteil von früheren Anlagen vollständig gehoben. Weiter sind durch die Anordnung der Förderglieder in solcher Lage, daß sie sich immer unterhalb der Achse befinden, die Lager und ähnliche empfindliche Organe vor zurückfließender Tauge- geschützt. Es tragen also beide Kennzeichen der Erfindung dazu bei, den schädlichen Einfluß der Lauge auf ein Mindestmaß herabzusetzen, was die Unkosten des Betriebes wesentlich vermindert. Außerdem werden durch die verhältnismäßig einfache Bauform der Einrichtung auch die Anlagekosten gering und auch die Bedienung einer solchen Anlage ist einfach und billig.
  • Die Vorrichtung besteht hauptsächlich in nacheinander in verschiedener Höhenlage angeordneten Behältern oder Gefäßen, durch welche die Lauge hindurchfließt, und aus Transportvorrichtungen, um das auszulaugende Gut von einem Gefäß zum andern zu heben. Durch die Anbringung mehrerer Einlaß- und Auslaßöffnungen bzw. Umleitungen ist die Anwendung verschiedener Laugen und Waschwasser ermöglicht.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt. Außerdem zeigt die Zeichnung abgeänderte Ausführungsformen der Förderglieder.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt, und Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig.i von oben gesehen..
  • Fig. 3 und .a. zeigen in Längs- und Querschnitt der Vorrichtung abgeänderte Ausführungsformen der Förderglieder nebst Anordnungen zur drehbaren Befestigung an der Welle.
  • Fig.5 zeigt einen Querschnitt durch die Förderglieder selbst bei dieser abgeänderten Ausführungsform.
  • A, Al, A2... sind Kästen, deren Böden nach den Mantelflächen von Zylindern geformt sind, deren Achsen mit den Achsen der Wellen B, B, B zusammenfallen. An diesen Wellen B, B, B ... sind Arme C, C, C ... be- festigt, an deren unterem Ende die winkelförmigen Förderglieder D, D, D befestigt sind. Den Armen C, C, C ... wird eine langsame hin und her gehende Bewegung durch Gestänge E erteilt. Bei der diesen Fördergliedern gegebenen Winkelform wird, wie ohne weiteres ersichtlich, bei der einen Bewegung das im Kasten befindliche Gut vorwärts bewegt, bei der entgegengesetzten Bewegungsrichtung aber seitwärts geschoben und umgerührt. Das bei F durch einen (nicht bezeigten) Trichter zugeführte Gut wird auf diese Weise gegen das andere Ende des Auslaugungskastens A vorwärts bewegt und wird danach in den etwas höher gelegenen Auslaugungskasten A:' übergeführt usw. bis- schließlich das ausgelaugte und gewaschene Gut im Auslaugungskasten l17 aus der Xorrichtung in einen (nicht gezeigten) Rütteleimer o. dgl. geleitet wird, um entwässert zu werden. Die zur Auslaugung bzw. Waschung bestimmten Lösungsmittel gehen im Gegenstrom zum Gut durch die Vorrichtung. Da die Auslaugungskästen auf je einer anderen Höhe stehen, so daß der Kasten, in welchen das Gut zuerst eintritt, sich am tiefsten befindet und die übrigen Kästen der Reihe nach immer, höher liegen, so daß der letzte Kasten des Systems am höchsten liegt, ist es möglich, in jedem Kasten verschiedene Lösungsmittel zu verwenden und verschiedene Lösungen zusammenzuführen.
  • In Fig. r und a ist angedeutet, daß in,den KastenA7 einLösungsmittel durch dieRinneG eingelassen wird, welches von e16 in ' die Rinne H abläuft, durch welche das Lösungsmittel dem Kasten A'- zugeführt wird. Durch die Rinne L wird dem Kasten .d4 ein anderes Lösungsmittel zugeführt, das über die Schwelle der Kästen seinen Weg fortsetzt, bis es im Kasten A1 mit den aus den Kästen A' bis Au kommenden Lösungen zusammentrifft, von wo aus die Lösungen gemeinsam durch die Rinne K aus dem System abgeführt werden.
  • In Fig. 3, 4. und 5 ist eine abgeänderte Ausführungsform der Förderglieder D, D, D ... dargestellt, indem diese, wie ersichtlich, als rechtwinklige Schaufeln ausgestaltet sind, die bei ihrer Vorwärtsbewegung das Gut vorwärts schieben.
  • Bei dieser Ausführungsform -werden bei der Rückwärtsbewegung die schwingenden Wellen L und mit diesen die Arme M und die Schaufeln D, D um die zugehörigen Zapfen N so weit gedreht, bis die Schaufeln aus der Flüssigkeit in den Kästen austreten, -vorauf die Arme in ihre Ausgangsstellung zurückkehren, um das Gut vorwärts zu fördern. Iäig. 3 zeigt eine WelleL mit daran befestigten Armen M und einem Gegengewicht O in drei verschiedenen Stellungen: die MittelstellungI. die vorderste Stellung II und die hinterste Stellung III. Die Stellungen II und III sind gestrichelt gezeigt, wie auch in der Stellung I die Arme in gehobener und das Gewicht in vorgefallener Stellung gestrichelt dargestellt sind. Kurz bevor die Welle L während ihrer Vorwärtsbewegung in die Stellung 1I gelangt, trifft der Arm M gegen: einen Bolzen P, so daß sich bei weiterer Vorwärtsbewegung der Welle der Arm und damit die Welle L urn Zapfen N dreht und die Schaufeln D aus der Flüssigkeit gehoben werden. Die an der Welle befestigten Gewichte 0 fallen dabei nach vorwärts und halten dadurch Arme und Schaufeln in ihrer gehobenen Stellung fest, bis die Welle L bei ihrer Rückwärtsbewegung 'sich der Stellung III nähert, wo ein zweiter Bolzen Px gegen den Agm 1V1 trifft, so daß die Welle in entgegengesetzter Richtung gedreht wird und Arme und Schaufeln ihre gesenkte Stellung einnehmen. Die Anordnung zur Drehung ist beispielsweise und kann im Rahmen der Erfindung auch abgeändert werden.
  • Die vorstehend beschriebene Ausführungsform ist besonders geeignet zur Auslaugung sehr feinkörnigen Gutes; weil sonst das feinste Gut in der Lauge sehr leicht aufgeschwemmt wird.

Claims (3)

  1. P ATENT-ANSPRücIiE z. Vorrichtung zum ununterbrochenen Auslaugen und Waschen nach dem Gegenstromprinzip von feinkörnigem oder pulverförmigem Gut mit einer Reihe aneinanderliegenden Auslaugungskästen, dadurch gekennzeichnet, daß das Lösungsmittel ohne Anwendung irgendeiner mechanischen Einrichtung durch die in verschiedene Höhen gelegten Auslaugungskästen bewegt wird, und daß das auszulaugende Gut, das in an sich bekannter Weise in entgegengesetzter Richtung zum Lösungsmittel wandert, durch hin und her bewegte außerhalb der Lauge gelagerte Förderglieder umgerührt und durch diese Kästen befördert -wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaugungskästen mit mehreren Ein- und Auslaßöffnungen bzw. Umleitungen versehen sind, so daß: verschiedene Lösungsmittel in den einzelnen Kästen verwendet werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaugungskästen gekrümmte Böden besitzen, und daß die Förderglieder (D) auf Armen (C) angebracht sind, die oben an oberhalb jedes Auslaugungskastens angebrachten Wellen (B) drehbar befestigt sind, und durch Gestänge (E) o. dgl. eine schwingende hin und her gehende Bewegung um diese Wellen erhalten, wobei die Förderglieder von geeignetem vorzugsweiese V-förmigen Querschnitt sind. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderglieder (D), welche zweckmäßig die Form gerader Schaufeln besitzen, mittels Arme (M) auf einer Welle (L) befestigt. sind, die um Zapfen (N) beweglich ist, die durch Gestänge o. dgl. schwingend hin und her bewegt werden, wobei die Arme (1T) durch ein Gegengewicht (Q) ausbalanciert sind, das, nachdem die Schaufeln (D) in unwirksamen Stellung oberhalb der Flüssigkeit dadurch geführt sind, daß- die Arme am Ende ihrer Vorwärtsbewegung gegen einen Bolzen (P) treffen, die Schaufeln in dieser Stellung hält, wobei außerdem das Gegengewicht (Q), nach dem die Arme unter der Wirkung eines zweiten Bolzens (P:1) in die wirksame Stellung zurückgeführt sind, beim Vorschieben des Gutes die Schaufeln in der Arbeitsstellung hält.
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