DE3242441C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3242441C2 DE3242441C2 DE3242441A DE3242441A DE3242441C2 DE 3242441 C2 DE3242441 C2 DE 3242441C2 DE 3242441 A DE3242441 A DE 3242441A DE 3242441 A DE3242441 A DE 3242441A DE 3242441 C2 DE3242441 C2 DE 3242441C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- probe
- signal
- output signal
- level
- threshold
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000000523 sample Substances 0.000 claims description 175
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 26
- 238000012360 testing method Methods 0.000 claims description 9
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 claims description 2
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 9
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 9
- 238000012545 processing Methods 0.000 description 6
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 3
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 3
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 2
- 241001397173 Kali <angiosperm> Species 0.000 description 1
- ZLMJMSJWJFRBEC-UHFFFAOYSA-N Potassium Chemical compound [K] ZLMJMSJWJFRBEC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 210000001015 abdomen Anatomy 0.000 description 1
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 230000003760 hair shine Effects 0.000 description 1
- 239000004973 liquid crystal related substance Substances 0.000 description 1
- 229910052700 potassium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011591 potassium Substances 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R35/00—Testing or calibrating of apparatus covered by the other groups of this subclass
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R29/00—Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
- G01R29/02—Measuring characteristics of individual pulses, e.g. deviation from pulse flatness, rise time or duration
- G01R29/027—Indicating that a pulse characteristic is either above or below a predetermined value or within or beyond a predetermined range of values
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measurement Of Current Or Voltage (AREA)
- Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
- Tests Of Electronic Circuits (AREA)
- Measurement And Recording Of Electrical Phenomena And Electrical Characteristics Of The Living Body (AREA)
Description
Die Erfindung geht aus von einem Verfahren und von einer Vorrichtung zum
Prüfen der Kalibrierung einer durch Verstellen von Sondenka
librierungseinrichtungen kalibrierbaren Sonde hinsichtlich
des Verfahrens nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und hinsichtlich
der Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 7. Sondenkali
brierungseinrichtungen sind z. B. einstellbare Kondensatoren
an der Sonde.
Aus der dem Erfindungsgegenstand nächstkommenden Lehre gemäß
US-40 70 615 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung bekannt,
die ein Rechtecksignal als Prüfsignal verwenden. Dieses Recht
ecksignal wird an die Sonde gelegt und das Sondenausgangs
signal wird mit dem Rechtecksignal verglichen. Wenn das Son
denausgangssignal mit dem eingegebenen Rechtecksignal über
einstimmt, wird die Differenz zu Null. Je schlechter der Ka
librierungszustand ist, desto größer ist die Differenz. Der
Differenzwert wird nach einer Signalverarbeitung auf eine
Leuchtdiode gegeben, die um so heller leuchtet, je geringer
die Differenz ist. Eine Bedienperson beurteilt die Sonde als
kalibriert, wenn die Helligkeit der Diode maximal ist. Es ist
jedoch schwierig, die maximale Helligkeit zu erkennen.
Ein weiteres Verfahren zum Prüfen der Kalibrierung einer Son
de ist aus US-42 53 057 bekannt. Eine Bedienperson muß beur
teilen, ob die Sonde unterkompensiert oder überkompensiert
ist, bevor sie kalibrieren kann, da die Kalibrierung vom Zu
stand der Unterkompensation begonnen werden muß. Die Bedien
person kann also nicht direkt beurteilen, ob die Sonde kali
briert ist oder nicht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein sicheres und
einfaches Verfahren zum Prüfen der Kalibrierung einer Sonde
anzugeben. Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zum Ausführen eines solchen Verfahrens an
zugeben.
Die Erfindung ist für das Verfahren durch die Merkmale von
Anspruch 1 und für die Vorrichtung durch die Merkmale von
Anspruch 7 gegeben. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausge
staltungen des Verfahrens gemäß Anspruch 1 sind Gegenstand
der Unteransprüche 2-6.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus,
daß ein Schwellenwertsignal mit einstellbarem
Pegel verwendet wird. Das Verfahren nutzt die Überlegung, daß
dann, wenn das Sondenausgangssignal genauso wie das Eingangs
signal rechteckförmig ist, dann, wenn der Schwellenwert
so weit abgesenkt wird, daß er unter den Maximalpegel
des Ausgangssignales fällt, dieses Ausgangssignal während
einer Zeitdauer einen höheren Pegel als das Schwellenwertsignal
aufweist, die der entsprechenden Periodenlänge des Rechteck
signales entspricht. Ist das Sondenausgangssignal dagegen ver
zerrt und ist der Schwellenwert nur wenig unter den
Maximalpegel des Ausgangssignales abgesenkt, wird dieses nur
während einer kürzeren Zeitspanne als der genannten oberhalb
des Schwellenwertsignales liegen. Es läßt sich leicht überprüfen,
ob die genannte Zeitspanne genau mit der entsprechenden Zeit
spanne für das eingegebene Rechtecksignal übereinstimmt oder
nicht. Daher läßt sich das Vorliegen richtiger Kalibrierung
einfach und sicher überprüfen.
Es wird darauf hingewiesen, daß das Prinzip der Erfindung im
vorigen Absatz anhand eines Beispieles erläutert wurde, gemäß
dem auf einen hohen positiven Maximalwert des Ausgangssignals
Bezug genommen wurde. Es kann jedoch auf jeden Spitzenwert des
Sondenausgangssignales Bezug genommen werden, also z. B. auch
auf den negativsten Pegel oder den Pegel Null, falls sich das
Sondenausgangssignal zwischen einer positiven Spannung und
Null oder zwischen einer negativen Spannung und Null bewegt.
Von besonderem Vorteil ist es dann, wenn festgestellt wird,
daß nach dem Absenken des Schwellenwertes unter einen
Spitzenwert des Sondenausgangssignales die genannte Zeitspanne
mit der erwarteten übereinstimmt, den Schwellenwert auf einen zweiten
Pegel zu erhöhen und zu überprüfen ob das Schwellenwert
signal bei diesem Pegel vom Sondenausgangssignal nicht mehr
geschnitten wird. Ist das Sondenausgangssignal rechteckförmig,
darf der etwas höhere Pegel nicht mehr überschritten werden,
wenn der etwas niedrigere Pegel während der ganzen erwarteten
Zeitspanne Überschritten wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus,
daß sie einen Vergleichssignalgenerator und einen Verglei
cher zum Vergleichen des Ausgangssignales mit dem Vergleichs
signal aufweist. Die auch bei bekannten Vorrichtungen vorhan
dene Beurteilungseinrichtung, die dort allerdings anders ar
beitet als bei der Erfindung, ist so ausgebildet, daß sie
einen Vergleich unter den oben genannten Gesichtspunkten vor
nimmt, um die Sondenkalibrierung zu prüfen.
Die Erfindung, sowie ihre Vorteile und Weiterbildungen und
Ausgestaltungen derselben werden im folgenden anhand von Fi
guren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockdiagramm einer Vorrichtung zum Prüfen der Kalibrierung einer Sonde;
Fig. 2 einen Überkompensationszustand einer Sonde;
Fig. 3 einen Unterkompensationszustand einer Sonde;
Fig. 4 den richtig kompensierten (kalibrierten) Zustand
einer Probe;
Fig. 5 ein Flußdiagramm zum Erläutern einer ersten Aus
führungsform eines Verfahrens zum Prüfen der Kalibrierung einer Sonde;
Fig. 6 ein Flußdiagramm zum Erläutern einer zweiten Aus
führungsform eines Verfahrens zum Prüfen der Kalibrierung einer Sonde;
Fig. 7 Signalformen zum Erläutern der Wirkungsweise der
zweiten Ausführungsform;
Fig. 8 ein Flußdiagramm zum Erläutern einer Abänderung
der zweiten Ausführungsform;
Fig. 9 ein Blockdiagramm einer
zweiten
Ausführungsform einer Vorrichtung zum Prüfen der Kalibrierung einer Sonde;
Fig. 10a-10g detaillierte Flußdiagramme der zweiten Ausführungsform des Verfahrens zum Prüfen der Kalibrierung einer Sonde;
Fig. 11 ein Blockdiagramm eines Teils der
Vorrichtung; und
Fig. 12 ein Blockdiagramm eines anderen Teils der
Vorrichtung.
In Fig. 1 ist ein Blockdiagramm eines elektrischen Meßge
rätes und einer Sonde gemäß einer ersten Ausführungsform dar
gestellt. Der mit dem Bezugszeichen 2 versehene Block ist ein
logischer Analysator, also ein Beispiel eines Meßgerätes.
Eine Spannungsteilersonde 4, im folgenden Tastkopf genannt,
ist zu kalibrieren. Ein Rechtecksignalgenerator (Kalibrierungs-Vergleichssignal
generator) 6 erzeugt ein Rechtecksignal 10 zum Kalibrieren,
dessen Pulsweite durch die Frequenz eines Taktsignals aus
einem Taktsignalgenerator 8 festgelegt wird. Die Sonde 4
erhält ein Rechtecksignal 10 vom Rechtecksignalgenerator
6. Die Sonde 4 beinhaltet einstellbare Kapazitäten 12 und 14
zum Kalibrieren der Sonde und einen Widerstand 16, der para
llel zur einstellbaren Kapazität 12 geschaltet ist. Eine
gemeinsame Verbindung des einstellbaren Kondensators 12 und
des Widerstands 16, nämlich eine Sondenspitze ist mit dem
Kalibriersignalgenerator 6 verbunden. Die andere gemein
same Verbindung des einstellbaren Kondensators 12 und des
Widerstands 16 ist über den einstellbaren Kondensator 14
mit Erde (einer Vergleichsspannungsquelle) und direkt mit
dem nicht invertierenden Eingang 20 eines Vergleichers 18
verbunden. Eine Parallelschaltung aus einem Widerstand 17
und einem Kondensator 19 ist zwischen den nicht inver
tierenden Eingang 20 und Erde gelegt. Diese Parallelschal
tung legt die Eingangsimpedanz des logischen Analysators 2
fest. Es soll darauf hingewiesen werden, daß diese Eingangs
impedanz und die Sonde 4 einen Spannungsteiler festlegen.
Der nicht invertierende Eingang 20 des Vergleichers 18 er
hält ein Ausgangssignal von der Sonde 4. Der invertierende
Eingang 22 desselben erhält eine Schwellspannung (Ver
gleichssignalpegel) aus einem Digital/Analog-Wandler (DAC)
24, der Vergleicher 18 vergleicht das Signal am nicht inver
tierten Eingang 20 mit der Spannung am invertierten Ein
gang 22. Das Vergleichsergebnis wird durch ein binäres Sig
nal (logisch 0 oder logisch 1) dargestellt. Das digitale
Ausgangssignal vom Vergleicher 18 wird in einem Zugriffs
speicher 26 aufeinanderfolgend in Übereinstimmung
mit den Taktsignalen vom Taktsignalgenerator 8 gespeichert.
Wie im folgenden beschrieben wird, wird das im Zugriffsspei
cher 26 gespeicherte digitale Signal durch die Zentraleinheit
28 verarbeitet. Eine Anzeigeeinheit 30 zeigt einer Bedien
person an, ob die Sonde 4 kalibriert ist oder nicht. Die
Zentraleinheit 28 kann ein 8080-Mikroprozessor oder ein
Z80A-Mikroprozessor sein. Der 8080-Mikroprozessor ist voll
ständig im "MCS-80 User′s Manual", das von Intel ver
öffentlicht ist, beschrieben und der Z80A-Mikroprozessor
ist vollständig in "Z80/Z80A CPU Technical Manual" und
"Z8400, Z80 CPU Product Specification" von Zilog beschrie
ben. Ein Bus 32 mit Daten-, Adreß- und Steuerleitungen
ist mit einer Tastatur 33 als Eingabevorrichtung, einem
Lesespeicher (ROM) 37 mit Firmware (Programme speichernd),
einem Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM) 38 als Hilfs
speicher für die Zentraleinheit 28, dem Taktsignalgenerator
8, dem Wandler 24, dem Zugriffspeicher 26, der Anzeigeein
heit 30 und einem Anzeige-RAM 34 zum Steuern einer Kathoden
strahlröhren-Anzeige (CRT) 36 verbunden. Die Zugriffs
frequenz des Speichers 26 ist viel höher als die Frequenz
des Rechtecksignals 10 aus dem Rechtecksignalgenerator 6,
(zum Beispiel mindestens zehn Mal). Die Taktsignalfrequenz
vom Taktsignalgenerator 8 wird in gewünschter Weise geteilt
und jedem Block zugeführt. Der logische Analysator 2 bein
haltet eine Triggerschaltung, die ein Triggersignal in Über
einstimmung mit dem Eingangssignal erzeugt, um den Zugriff
zum Speicher 26 zu steuern, jedoch ist die Triggerschaltung
in Fig. 1 nicht dargestellt.
Eine bevorzugte Ausführungsform wird
nun zusammen mit Signalformen anhand der Fig. 2 bis 4
und einem Flußdiagramm gemäß Fig. 5 erläutert. In den fol
genden Betriebsschritten steuert die Zentraleinheit 28 den
Wandler 24, den Zugriffsspeicher 26 und die Anzeigeeinheit
und verarbeitet das digitale Signal, das in dem Zugriffs
speicher 26 übereinstimmend mit dem Programm im ROM 37 ge
speichert ist. Zu Beginn steuert die Zentraleinheit 28 den
Wandler 24 so, daß er den höchsten Schwellpegel (T/H) in
einem vorbestimmten Bereich (Schritt 60 in Fig. 5) erzeugt.
Der Vergleicher 18 vergleicht den Schwellpegel mit dem
Ausgangssignal aus der Sonde 4. Da der Schwellwert aus dem
Wandler 24 immer höher ist als das Ausgangssignal aus der
Sonde 4, d. h. da der Schwellwert den Pegel des Sonden
signals nicht überschreitet, ist das Ausgangssignal aus dem
Vergleicher 18 logisch 0 und dieser Wert wird unter vorbe
stimmten Adressen des Zugriffsspeichers 26 gespeichert. In
diesem Fall ist der Wert unter allen Adressen des Speichers
26 logisch 0. Die Zentraleinheit 28 erhält das logische
Signal aus dem Zugriffsspeicher 26 und beurteilt, ob das lo
gische Signal den Wert logisch 1 beinhaltet oder nicht, d. h. ob der
der Vergleicher 18 die logische 1 erzeugt oder nicht
(Schritt 62). Da in diesem Fall der Vergleicher 18 immer
logisch 0 erzeugt, steuert die Zentraleinheit 28 den Wand
ler 24 so, daß er den Schwellwert um einen vorgegebenen
kleinen Wert erniedrigt (Schritt 64). Der Vergleicher 18
vergleicht den neuen Schwellwert mit dem Ausgangssignal der
Sonde 4 und das Vergleichsergebnis wird in dem Zugriffs
speicher 26 auf den Schritt 62 hingespeich ert. Die vorbe
schriebenen Schritte werden solange wiederholt, bis der Ver
gleicher 18 den Wert logisch 0 abgibt. Die Fig. 2, 3 und
4 geben den Zusammenhang zwischen dem Ausgangssignal 50 aus
der Sonde 4, dem Schwellwert 52, dem Taktsignal 54 und den
Inhalten 56 des Zugriffsspeichers 26 wieder, wenn der Ver
gleicher 18 zunächst den Wert logisch 1 erzeugt, d. h. wenn
der Schwellwert 52 geringfügig höher ist als der höchste
Wert des Sondenausgangssignals. Es folgt ein Schritt 66, in
dem die Zentraleinheit 28 das Tastverhältnis des Ausgangs
des Vergleichers berechnet, indem sie Bitzahlen von logisch
1 und logisch 0 während einer Periode des Rechtecksignals 10
zählt und daraus ein Verhältnis ermittelt. Die Zentralein
heit 28 beurteilt, ob das berechnete Tastverhältnis mit dem
vorgegebenen Wert (d. h. dem Tastverhältnis des Rechtecksig
nals 10 aus dem Kalibrierungssignalgenerator 6) überein
stimmt oder nicht. Es soll darauf hingewiesen werden, daß
die Kennwerte (Frequenz, Tastverhältnis, Amplitude) des
Rechtecksignals 10 bekannt sind und im ROM 37 gespeichert
sind. Wenn das Sondenausgangssignal 50 in unter- oder über
kompensiertem Zustand ist, wie dies in Fig. 2 bzw. 3 darge
stellt ist, weicht das berechnete Tastverhältnis von dem
vorbestimmten Wert ab. In diesem Fall ist die Sonde 4
nicht kalibriert und es folgt ein Schritt 68. Wenn das
Proben-Ausgangsignal 50 richtige Kompensation anzeigt, d. h.
den Kalibrierungszustand gemäß Fig. 4, stimmt das berechne
te Tastverhältnis mit dem vorgegebenen Wert, wie zum Bei
spiel 0,5 überein und es folgt der Schritt 70. Im Schritt
70 steuert die Zentraleinheit 28 die Anzeigeeinheit 30 an,
um anzuzeigen, daß die Sonde 4 kalibriert ist. Die Anzeige
einheit 30 kann eine Licht emittierende Diode oder eine
Flüssigkristall-Anzeigeeinheit sein. So wird also beur
teilt, ob die Sonde 4 kalibriert ist oder nicht.
Eine Bedienperson kann eine nicht kalibrierte Sonde 4 durch
Beobachten der Anzeigeeinheit 30 kalibrieren. Wenn die An
zeigeeinheit 30 dies nicht anzeigt, kann die Bedienperson
die einstellbaren Kondensatoren 12 und/oder 14 der Sonde 4 im
Schritt 68 verändern. Diesem Schritt folgt der der Schritt
62. Die Schritte 62 bis 68 werden so lange wiederholt, bis
die Sonde 4 kalibriert ist. Wenn die Anzeigeeinheit 30 im
Schritt 70 angesteuert war, muß die Bedienperson die Ein
stellung der Sonde 4 beenden.
Gemäß der obigen Beschreibung wird der Schwellwert aus dem
Digital/Analog-Wandler 24 von seinem höchsten Wert in klei
nen Schritten verringert, jedoch kann der Schwellwert auch
von seinem niedrigsten Wert in Schritten von vorgegebenem
Wert erhöht werden. Das Flußdiagramm gemäß Fig. 5 wird von
der Zentraleinheit 28 in Übereinstimmung mit dem im ROM 37
gespeicherten Programm ausgeführt. Es ist jedoch auch möglich,
die Genauigkeit der Beurteilung der Sondenkalibrierung zu
erhöhen, indem das Verhältnis der Frequenz des Rechteck
signals 10 zur Taktfrequenz (Zugriffsgeschwindigkeit des
Speichers 26) groß gewählt wird und indem der Veränderungs
schritt des Schwellwerts vom Wandler 24 verringert wird.
Anhand des Flußdiagramms der Fig. 6 wird nun eine zweite
anmeldegemäße Ausführungsform erläutert. Ein Tastkopf ist
zunächst mit dem Eingang eines elektrischen Meßgerätes,
wie einem logischen Analysator, verbunden, und ein Recht
ecksignal wird an dieses über die Sonde abgegeben. Die fol
genden Schritte werden ausgeführt.
Schritt 110: Der Schwellwert (T/H) wird auf seinen höch
sten Wert in seinem Bereich gesetzt (Siehe Fig. 7A, B
und C, in denen Vi die Signalform des Sondenausgangssignals
ist). Der Schwellwert wird verringert, bis er den Pegel des
Sondenausgangssignals schneidet (Siehe Fig. 7 D, E und
F). Auf diese Art und Weise wird der Schwellwert auf einen
Wert eingestellt, der geringfügig niedriger ist als der
höchste Wert des Signals der Sonde. Dieser Schritt wird aus
geführt, indem der Schwellwert und das Sondenausgangs
signal dem invertierenden bzw. nicht invertierenden Ein
gang des Vergleichers zugeführt wird und erkannt wird, daß
dessen Ausgangssignal vom niedrigen Wert (logisch 0) zum
hohen Wert (logisch 1) wechselt, wie dies anhand des
Schrittes 62 von Fig. 5 beschrieben wurde.
Schritt 112: Es wird festgestellt, daß der Schwellwert
den Pegel des Sondenausgangssignals für alle Perioden von
hohem Pegel des Rechtecksignals kreuzt. Da das an die Sonde
angelegte Rechtecksignal von vornherein bekannt ist, ist die
Periode seines hohen Pegels von vornherein festgelegt.
Dieser Schritt kann daher so ausgeführt werden, daß festge
stellt wird, ob das Ausgangssignal aus dem Vergleicher
während der ganzen Periode einen hohen Pegel einnimmt.
Wenn das Beurteilungsergebnis bejahend ist, d. h. wenn die
Beziehung zwischen dem Sondenausgangssignal und dem Schwell
wert dem Zustand von Fig. 7D entspricht, wird der Schritt 114 wie
derholt. Wenn dies nicht der Fall ist (Fig. 2 E oder F),
folgt ein Schritt 120.
Schritt 114: Der Schwellwert wird geringfügig verändert,
um sich nicht mit dem Sondenausgangssignal (Fig. 7G) zu
schneiden. Mit anderen Worten, der Schwellwert wird gering
fügig erhöht.
Schritt 116: Es wird festgestellt, daß der Schwellwert das
Sondenausgangssignal nicht kreuzt. Dieser Schritt kann da
durch ausgeführt werden, daß beobachtet wird, daß das Aus
gangssignal aus dem Vergleicher immer niedrigen Pegel ein
nimmt. Gemäß den Schritten 112 und 116 wird der Sondenkali
brierungszustand sicher dadurch festgestellt, daß erkannt
wird, daß das Sondenausgangssignal während der ganzen Periode
hohen Pegels des Rechtecksignals in einem vorbestimmten
kleinen Bereich liegt. Wenn das Beurteilungsergebnis im
Schritt 116 negativ ist, d. h. wenn der Schwellwert sich
nicht mit dem Sondenausgangssignal kreuzt, wie dies in Fig.
7G dargestellt ist, folgt ein Schritt 118. Angenommen, daß
die Bedienperson einen einstellbaren Kondensator der Sonde
auf den Überkompensationszustand gemäß Fig. 7H hin nach
dem Schritt 112 verändert, ist das Ergebnis des Schrittes
116 bejahend und es folgt der Schritt 120.
Schritt 118. Die Anzeigeeinheit zeigt an, daß die Sonde
kalibriert ist ("kalibriert").
Schritt 120. Die Anzeigeeinheit zeigt an, daß die Probe
nicht kalibriert ist ("nicht kalibriert").
Anhand der Schritte 110 bis 120 wird also beurteilt, ob die
Sonde kalibriert ist oder nicht. Die Bedienperson kann die
Sonde kalibrieren, indem sie die Anzeige in den Schritten 118 und
120 beobachtet, falls der Schritt 110 nach den Schritten
118 und 120 folgt. Gemäß der oben angegebenen Beschreibung
wird der Schwellwert von einem höheren Wert als dem Wert des
Sondenausgangssignals Schritt für Schritt verringert. Jedoch
kann auch der Schwellwert von einem niedrigeren Pegel als
dem des Sondenausgangssignals erhöht werden, um die Sonden
kalibrierung zu beurteilen. In diesem Fall müßte die An
gabe "hoher Pegel" des Schrittes 112 in "niedriger Pegel"
abgeändert werden.
Im folgenden wird eine Abänderung der zweiten Ausführungs
form anhand des Flußdiagramms der Fig. 8 erläutert.
Schritt 122: Da das Rechtecksignal, das an die Sonde an
gelegt wird, bekannt ist, wie oben beschrieben, wird der
Schwellwert vorab so festgelegt, daß er das Sondenausgangs
signal schneidet. Zum Beispiel kann der Schwellwert auf den
Mittelwert des Sondenausgangssignals festgelegt werden. Der
Schwellwert wird dann erhöht, bis er das Sondenausgangs
signal nicht mehr schneidet. Dieser Schritt kann durch Ver
wenden eines Vergleichers ähnlich dem der Ausführungsform
von Fig. 6 durchgeführt werden.
Schritt 124: Es wird festgestellt, daß der Schwellwert den
Pegel des Sondenausganssignals während der ganzen Periode des
Rechtsignals nicht schneidet. Dieser Schritt ist dann
nützlich, wenn der Schwellwert auch den höchsten Pegel des
Sondenausgangssignals im Schritt 122 nicht schneidet, weil
Überkompensation oder Unterkompensation vorliegt. Wenn der
Schwellwert den Pegel des Sondenausgangssignals überhaupt
nicht schneidet, folgt der Schritt 126. Selbst wenn der
Schwellwert mindestens einen Teil des Pegel des Sondenaus
gangssignals schneidet, folgt ein Schritt 132. Der Schritt
124 kann ausgeführt werden, indem der Ausgangspegel vom
Vergleicher beurteilt wird.
Schritt 126: Der Schwellwert wird geringfügig verringert,
so daß er den Pegel des Sondenausgangssignals schneidet.
Schritt 128: Es wird festgestellt, daß der Schwellwert des
Sondenausgangssignals die gesamte Hochpegelperiode des Recht
ecksignals schneidet. Dieser Schritt stimmt mit dem Schritt
112 von Fig. 6 überein. Die Schritte 124 und 128 beur
teilen, ob sich der hohe Pegel des Sondenausgangssignals
in einem vorbestimmten Bereich befindet, indem die oberen
und unteren Grenzen jeweils geringfügig höher bzw. niedriger
sind als der höchste Wert des Sondenausgangssignals. Die
Sonde wird dadurch als kalibriert oder nicht kalibriert be
urteilt. Wenn das Ergebnis des Schrittes 128 "ja" ist,
folgt der Schritt 130. Falls dies nicht der Fall ist, folgt
der Schritt 132.
Schritte 130 und 132: Sie entsprechen den jeweiligen
Schritten 118 und 120 von Fig. 6.
Es wird also der Sondenkalibrierungszustand durch die
Schritte 122 bis 132 beurteilt und die Probe kann kali
briert werden, indem die Anzeigeeinheit in den Schritten
130 und 132 betrachtet wird. Gemäß den obigen Ausführungen
wird der Schwellwert im Schritt 122 erhöht. Der Schwell
wert kann jedoch erniedrigt werden, wenn die Angabe "hoher
Pegel" im Schritt 128 in "niedriger Pegel" abgeändert wird.
In Fig. 9 ist das Blockdiagramm eines elektrischen Meß
gerätes und einer Sonde gemäß der zweiten Ausführungsform
dargestellt, indem das elektrische Meßgerät ein logischer
Analysator ist. Dieses Blockdiagramm ist demjenigen der
Fig. 1 ähnlich, so daß nicht mehr auf alle Teile ausführ
lich eingegangen wird. Der logische Analysator 2 weist einen
Vergleicher 21, einen Digital/Analog-Wandler 23, eine
Triggerschaltung 25 und eine Steuerschaltung 27 für den
Zugriffspeicher 26 auf. Da die Eingangsimpedanzen der Ver
gleicher 18 und 21 sehr hoch sind, ist die Eingangsimpe
danz des logischen Analysators 2 im wesentlichen durch die
Parallelschaltung aus dem Widerstand 17 und dem Kondensator
19 bestimmt. Der Vergleicher 21 erhält das Sondenausgangs
signal Vi und einen Triggerpegel TL vom Wandler 23 an dem
nicht invertierten bzw. an dem invertierten Eingang. Die
Triggerschaltung 25 wählt die Anstiegsflanke des Trigger
signals TR vom Vergleicher 21 und verzögert das Trigger
signal TR in Übereinstimmung mit einem Steuersignal vom
Bus 36. Die Steuerschaltung 27 versetzt den Zugriffsspei
cher 26 in einen Schreibbetriebszustand auf ein Steuersig
nal vom Bus 36 hin und beendet den Schreib-Betriebszustand
und kehrt zu einem Lese-Betriebszustand auf das Ausgangs
signal von der Triggerschaltung 25 her zurück. Eine Anzeige
einheit 35 beinhaltet eine Kathodenstrahlröhre CRT und eine
Steuerschaltung derselben und entspricht den Blöcken 30, 34
und 36 von Fig. 1. Ähnlich wie bei Fig. 1 sind die Fre
quenz und die Amplitude des Rechtecksignals 10 vom Kali
brierungssignalgenerator 6 festgelegt. Sie betragen zum
Beispiel 1 kHz und 4 Volt.
Ein Verfahren zum Beurteilen der Kalibrierung einer Sonde,
wie sie in dem logischen Analysator 20 von Fig. 9 statt
findet, wird nun anhand der Flußdiagramme der Fig. 10A
bis 10G erläutert. Dieses Verfahren beruht auf der zweiten
Ausführungsform gemäß Fig. 6. Wenn anhand einer Tastatur
33 die Betriebsart der Sondenkalibrierung ausgewählt ist,
führt die Zentraleinheit 28 in Übereinstimmung mit dem im
ROM 37 gespeicherten Programm die folgenden Schritte aus.
In Fig. 10A:
Schritt 200: Verschiedene Einstellungen vor der Betriebs art des Sondenkalibrierens werden im RAM 38 gespeichert, so daß die vorhergehende Betriebsart nach der Betriebsart des Sondenkalibrierens fortgesetzt werden kann.
Schritt 200: Verschiedene Einstellungen vor der Betriebs art des Sondenkalibrierens werden im RAM 38 gespeichert, so daß die vorhergehende Betriebsart nach der Betriebsart des Sondenkalibrierens fortgesetzt werden kann.
Schritt 202: Verschiedene Anfangswerte zum Beurteilen der
Sondenkalibrierung werden gesetzt. Zum Beispiel wird der
Schwellwert T/H vom Wandler 24 auf den Maximalwert gesetzt,
so daß er das Sondenausgangssignal Vi (Siehe Fig. 7A,
B und C) nicht kreuzt. Der Triggerpegel vom Wandler 23 wird
so eingestellt, daß er den unteren Pegel des Sondenausgangs
signals Vi kreuzt, so daß das Triggersignal TR an der an
steigenden Flanke des Rechtecksignals 10 erzeugt wird. Wenn
die Sonde 4 eine X10 Sonde ist, ist die Amplitude des Son
denausgangssignals Vi 400 mV, wenn die Sonde kalibriert
ist. Der Triggerpegel TL wird also zum Beispiel auf 140 mV
gesetzt. Die Triggerschaltung 25, die Steuerschaltung 27
und der Taktsignalgenerator 8 werden so gesetzt, daß der
Zugriffsspeicher 26 auf das Ausgangssignal vom Vergleicher
28 während des hohen Pegels des Rechtsignals 10 zugreift.
Mit anderen Worten, es wird eine Nachtriggermode gewählt. Diese
Eingaben sind leicht, da das Rechtecksignal 10 bekannnt ist.
Schritt 204: Die Zentraleinheit 28 beurteilt, ob eine Be
endigungstaste der Tastatur 23 gedrückt ist oder nicht. Wenn
die Taste gedrückt ist (ja), folgt eine Abschlußroutine G
gemäß Fig. 10G. Falls dies nicht der Fall ist (nein),
folgt ein Schritt 206.
Schritt 206: Der Zugriffsspeicher 26 speichert daß Aus
gangssignal aus dem Vergleicher 18 mit jeder Erzeugung des
Taktsignals CLK. Nachdem das Triggersignal TR erzeugt ist
und die Hochpegelperiode des Rechtecksignals zu Ende geht,
endet die Schreibmode und die Lesemode beginnt. Dadurch
speichert der Zugriffsspeicher 26 eine Beziehung zwischen
dem Sondenausgangssignal und dem Schwellwert während der
Hochsignalperiode des Rechtecksignals. Der Zugriffsspeicher
26 speichert zum Beispiel 64-Bit Daten. Es ist einfach, die
Speicheradresse festzulegen, die der Hochpegelperiode des
Rechtecksignals entspricht, da die Hochpegelperiode, die
Taktfrequenz und die Triggerlage festliegen.
Schritt 208: Die Zentraleinheit 28 liest die Daten, die der
Hochpegelperiode des Rechtecksignals aus dem Zugriffsspei
cher 26 entsprechen. Die Daten werden Bit für Bit bei jeder
Ausführung dieses Schrittes gelesen.
Schritt 210: Die Zentraleinheit 28 beurteilt, ob die aus
gelesenen Daten dem hohen Pegel entsprechen oder nicht, d. h.
ob der Schwellwert den Pegel des Sondenausgangssignals
schneidet oder nicht. Die Zentraleinheit 28 erkennt die
Schnittbedingung als ein Code logisch 01. Wenn das Beurtei
lungsergebnis NEIN ist, folgt ein Schritt 212. Falls es der
Fall ist (ja), folgt ein Schritt 218.
Schritt 212: Die Zentraleinheit 28 beurteilt, ob die ge
lesenen Daten den Enddaten in der Hochpegelperiode des
Rechtecksignals entsprechen oder nicht. Falls dies der Fall
ist (ja), folgt ein Schritt 214. Ist dies nicht der Fall
(nein), folgt der Schritt 208.
Schritt 214: Der Wandler 24 wird so gesteuert, daß er den
Schwellwert um einen vorbestimmten Wert VR zum Beispiel 40 mV
verringert.
Schritt 216: Die Zentraleinheit 28 beurteilt, ob der
Schwellwert niedriger ist, als ein vorbestimmter niedrigster
Wert (z. B. 100 mV) oder nicht. Wenn das Ergebnis ja ist,
folgt der Schritt 202, wenn es nein ist, folgt der Schritt
206. Der Schritt 216 führt die Zentraleinheit 28 zu einem
Ende.
Wie im bisherigen beschrieben, beurteilt die Zentraleinheit
28 während der Schritte 208 bis 212, ob der Schwellwert
den Pegel des Sondenausgangssignals kreuzt oder nicht. Wenn
kein Kreuzen erfolgt, wird der Schwellwert um einen vorbe
stimmten kleinen Wert im Schritt 214 erniedrigt und neue
Daten werden im Zugriffsspeicher 26 gesprichert, um nunmehr
zu beurteilen, ob der Schwellwert den Pegel des Ausgangs
signals kreuzt oder nicht. Diese Schritte werden so lange
wiederholt, bis der Schwellwert den Pegel des Sondenausgangs
signals kreuzt. Der Ja-Fall des Schritts 210 ist in Fig. 7D,
E oder F dargestellt, in dem der Schwellwert T/H gering
fügig niedriger ist, als der Maximalwert des Sondenausgangs
signals Vi ( die Differenz dazwischen ist geringer als der
vorbestimmte Wert VR im Schritt 114).
Schritt 218: Die Zentraleinheit 28 beurteilt, ob die ge
lesenen Daten im Schritt 208 die Ausgangsdaten der Hoch
pegelperiode des Rechtecksignals sind oder nicht. In anderen
Worten, die Zentraleinheit 28 beurteilt, ob der Schwellwert
den Pegel des Ausgangssignals in dem Anfangsteil der Hoch
pegelperiode kreuzt. Ist dies der Fall (Fig. 7D oder F),
folgt der Schritt 220. Ist dies nicht der Fall (der Unter
kompensationszustand gemäß Fig. 7E), folgt eine Unterkompen
sationsroutine B.
Schritt 220: Die Zentraleinheit 28 liest die nächsten
Daten des Zugriffsspeichers 26.
Schritt 222: Die Zentraleinheit 28 beurteilt, ob die
im Schritt 220 gelesenen Daten niedrigen Pegel aufweisen
oder nicht. Niedriger Pegel zeigt an, daß der Schwellwert
den Pegel des Sondenausgangssignals nicht kreuzt. Die
Zentraleinheit 28 erkennt diesen Zustand als Code logisch 03.
Ist dies der Fall, folgt eine Überkompensationsroutine gemäß
Fig. 10C. Ist dies nicht der Fall, folgt ein Schritt 224.
Schritt 224: Dieser Schritt ist derselbe wie der Schritt
212. Die Kalibrierungsroutine gemäß Fig. 10F folgt für den
Ja-Fall, der Schritt 220 folgt für den Fall Nein.
In den Schritten 220 bis 224 wird festgestellt, daß der
Schwellwert während der gesamten Hochpegelperiode des Recht
ecksignals den Pegel des Ausgangssignals der Sonde kreuzt.
Wenn der Schwellwert das Sondenausgangssignal nur während
des Anfangsteils der Periode kreuzt, wie dies in Fig. 7F
dargestellt ist, folgt die Überkompensationsroutine. Wenn
die Kompensation stimmt, d. h. wenn der Schwellwert den
Pegel des Sondenausgangssignals während der gesamten Hoch
pegelperiode schneidet, wie dies in Fig. 7D dargestellt ist,
folgt die Kalibrierungsroutine.
Die Unterkompensationsroutine wird nun anhand der Fig. 10B
erläutert.
Schritt 226: Dieser Schritt ist derselbe wie der Schritt
204. Die Abschlußroutine G wird durchgeführt, wenn das
Ergebnis JA ist und der Schritt 228 folgt, falls dies nicht
der Fall ist.
Schritt 228: Die Zentraleinheit 28 steuert die Anzeige
einheit 35 an, um "Unterkompensation" anzuzeigen, was be
deutet, daß sich die Sonde in unterkompensiertem Zustand
befindet. Die Bedienperson kann dann die Sonde 4 kalibrieren,
indem sie die einstellbaren Kompensatoren 12 und/oder 14
unter Bezugnahme auf die Anzeige auf der Anzeigeeinheit 35
verändert.
Schritt 230: Da der vorliegende Zustand der Sonde 4 von
dem vorigen Zustand unterschieden sein kann, werden neue
Daten zur Verfügung gestellt und im Speicher 28 gespeichert.
Das Sondenausgangssignal im vorliegenden Zustand befindet
sich entweder in richtiger Kompensation, Unterkompensation
oder Überkompensation. Dieser Schritt stimmt mit dem Schritt
206 überein.
Schritt 232: Dieser Schritt stimmt mit dem Schritt 208
überein, d. h. die Zentraleinheit 28 liest die angesammelten
Daten.
Schritt 234: Dieser Schritt stimmt mit dem Schritt 210
überein. Ein Schritt 238 folgt, wenn der Schwellwert den
Pegel des Sondenausgangssignals kreuzt (Code logisch 01) und
ein Schritt 236 folgt, wenn der Schwellwert nicht kreuzt
(Code logisch 03).
Schritt 236: Dieser Schritt stimmt mit dem Schritt 212
überein. Die Zentraleinheit 28 beurteilt, ob die im Schritt
232 gelesenen Daten die Enddaten sind oder nicht. Wenn das
Beurteilungsergebnis zustimmend ist, d. h. wenn der Schwell
wert geringer ist als der Pegel des Sondenausgangssignals,
folgt eine Hoch-Routine E gemäß Fig. 10E. Wenn das Ergebnis
negativ ist, folgt der Schritt 232.
Schritte 238 bis 244: Diese Schritte stimmen mit den
Schritten 218 bis 224 mit Ausnahme des Schrittes 244 über
ein. Wenn das Beurteilungsergebnis im Schritt 244 bejahend
ist, ist der Schwellwert niedrig und eine Nieder-Routine D
gemäß Fig. 10D folgt.
Die Zentraleinheit 28 beurteilt so durch die Schritte 232
bis 236, ob der Schwellwert zumindestens einen Teil des
Sondenausgangssignals kreuzt oder nicht. Die Hoch-Routine
folgt, wenn der Schwellwert auf keinen Fall das Sondenaus
gangssignal schneidet. Wenn der Schwellwert zumindestens
einen Teil des Sondenausgangssignals schneidet, beurteilt
die Zentraleinheit 28, ob die Sonde 4 im Überkompensations
zustand oder im Unterkompensationszustand ist, Es soll
darauf hingewiesen werden, daß das bejahende Ergebnis des
Schrittes 244 zur Nieder-Routine anstatt der Kalibrierungs
routine im Schritt 224 führt, weil ein Rauschen berücksichtigt
wird, das dem Sondenausgangssignal überlagert wird.
Die Überkompensationsroutine wird nun im folgenden anhand
der Fig. 10C erläutert.
Schritt 246: Dieser Schritt stimmt mit den Schritten 204
und 226 überein. Die Abschlußroutine G folgt, wenn das
Ergebnis IA ist und der Schritt 248 folgt, wenn das Ergebnis
NEIN ist.
Schritt 248: Die Zentraleinheit 28 steuert die Anzeige
einheit 35 an und zeigt "Überkompensation" an, was bedeutet,
daß sich die Sonde 4 in überkompensiertem Zustand befindet.
Die Bedienperson kann dann die Sonde 4 gemäß der Anzeige
abstimmen.
Schritt 250: Neue Daten werden im Zugriffsspeicher 26
ähnlich wie in den Schritten 206 und 230 gespeichert. In
diesem Fall ist das Sondenausgangssignal Vi entweder von
Rechteckform oder von über- oder unterkompensierter Form,
wie dies in den Fig. 7A, B und C dargestellt ist. Es soll
darauf hingewiesen werden, daß der Schwellwert nicht von
dem Pegel geändert wird, der bei der Beurteilung der Über
kompensation in der Routine gemäß Fig. 10A vorliegt.
Schritt 252: Dieser Schritt stimmt mit den Schritten 208
und 232 überein. Die Zentraleinheit 28 liest die ersten Daten,
die der Hochpegelperiode des Rechtecksignals 10 entsprechen.
Schritt 254: Dieser Schritt stimmt mit dem Schritt 222
überein. Die Zentraleinheit 28 beurteilt, ob die gelesenen
Daten mit dem Code logisch 03 übereinstimmen oder nicht,
d. h. ob der Schwellwert den Pegel des Sondenausgangssignals
schneidet oder nicht. Ein Schritt 258 folgt, wenn der Schwell
wert schneidet und ein Schritt 256 folgt, wenn dies nicht
der Fall ist.
Schritt 256: Die Zentraleinheit 28 beurteilt, ob die
im Schritt 252 gelesenen Daten die letzten Daten sind oder
nicht. Die Nieder-Routine folgt, wenn das Ergebnis JA ist
und der Schritt 252 folgt, wenn das Ergebnis NEIN ist.
Schritt 258: Die Zentraleinheit 28 beurteilt, ob die
gelesenen Daten die ersten Daten in der Hochpegelperiode
des Rechtecksignals sind oder nicht, wie dies anhand des
Schrittes 218 diskutiert ist. Ist das Beurteilungsergebnis
JA, so folgt der Schritt 160. Ist das Ergebnis NEIN, so
folgt die Unterkompensationsroutine.
Schritt 260: Die Zentraleinheit 28 liest die nächsten
Daten.
Schritt 262: Dieser Schritt stimmt mit den Schritten 222
und 254 überein. Ein bejahendes Ergebnis führt zum Schritt
264 und ein negatives Ergebnis führt zur Unterkompensations
routine.
Schritt 264: Wenn die gelesenen Daten nicht die Enddaten
sind, folgt die Hoch-Routine. Ist dies nicht der Fall, folgt
der Schritt 260.
Die Zentraleinheit 28 beurteilt also in den Schritten 252
bis 256 ob der Schwellwert den Pegel des Ausgangssignals
schneidet oder nicht. Wenn sie einander während der ganzen Hoch
pegelperiode des Rechtecksignals schneiden, folgt die
Nieder-Routine, weil Rauschbeeinflussung berücksichtigt
ist. Wenn die Zentraleinheit 28 feststellt, daß der Schwell
wert nur die ersten Daten im Schritt 258 schneidet, ist der
nächste Schritt die Überkompensationsroutine. Im Schritt 262
folgt die Unterkompensationsroutine unter Berücksichtigung
einer Rauschbeeinflussung wenn die Zentraleinheit 28 fest
stellt, daß der Schwellwert zwar nicht die ersten Daten
aber die zweiten Daten schneidet. Wenn der Schwellwert den
Pegel des Probenausgangssignals während der ganzen Periode nicht
schneidet, folgt die Hoch-Routine.
Fig. 10D stellt ein Flußdiagramm der Nieder-Routine D dar.
Diese Routine folgt, wenn der Schwellwert den Pegel des
Sondenausgangssignals während der ganzen Hochpegelperiode
des Rechtecksignals schneidet, weil der Schwellwert gering
fügig niedriger ist als der höchste Wert des Sondenausgangs
signals (innerhalb des vorbestimmten Wertes VR), oder weil
der Schwellwert sehr niedrig ist.
Schritt 266: Dieser Schritt stimmt mit dem Schritt 104
überein. Das bejahende Ergebnis führt zur Abschlußroutine
G und ein negatives Ergebnis führt zum Schritt 268.
Schritt 268: Die Zentraleinheit 28 steuert den Wandler 24
an, um den Schwellwert um den vorbestimmten kleinen Wert VR
zu erhöhen.
Schritt 270: Die Daten werden ähnlich wie im Schritt 206
gesammelt.
Schritt 272: Die Zentraleinheit 28 liest die Daten ent
sprechen zum Schritt 208.
Schritt 274: Wenn die gelesenen Daten anzeigen, daß der
Schwellwert das Sondenausgangssignal nicht schneidet, folgt
ein Schritt 276. Ist dies nicht der Fall, folgt ein Schritt
278.
Schritt 276: Wenn die im Schritt 272 gelesenen Daten
die Enddaten sind, folgt die Kalibrierungsroutine F. Ist dies
nicht der Fall, folgt der Schritt 272, um die nächsten Daten
zu lesen.
Schritt 278: Die Zentraleinheit 28 steuert den Wandler
24 an, um den Schwellwert um den vorbestimmten Wert VR zu
erniedrigen. Es folgt der Schritt 206.
In der Nieder-Routine wird die Probe kalibriert und es folgt
die Kompensationsroutine F, wenn der Schwellwert das Sonden
ausgangssignal während der ganzen Periode nicht kreuzt, d. h.
wenn das Sondenausgangssignal innerhalb eines vorbestimmten
Bereiches während der gesamten Hochpegelperiode des Recht
ecksignals liegt, wobei die beiden Grenzen des Bereichs
geringfügig höher und geringfügig niedriger sind, als der
höchste Wert des Sondenausgangssignals. Wenn die Sonde nicht
kalibriert ist, folgt die Routine von Fig. 10A.
Fig. 10A ist ein Flußdiagramm der Hoch-Routine. Diese Routine
folgt, wenn der Schwellwert den Pegel des Sondenausgangs
signals nicht kreuzt, weil der Pegel geringfügig höher ist
als der höchste Wert des Sondenausgangssignals innerhalb
dem vorbestimmten Wert VR, oder weil der Pegel sehr hoch ist.
Die Schritte 280 bis 292 dieser Routine entsprechen den
Schritten 276 bis 278 gemäß Fig. 10D, jedoch wird beurteilt,
ob die gelesenen Daten den Schwellwert im Schritt 288 kreuzen,
und ob der Schwellwert durch den vorgegebenen Wert VR in den
Schritten 282 bzw. 292 erhöht bzw. erniedrigt wird. In dieser
Hoch-Routine wird die Sonde als kalibriert beurteilt und es
folgt die Kalibrierungsroutine F, wenn der Schwellwert das
Sondenausgangssignal in der gesamten Hochpegelperiode des
Rechtecksignals schneidet, d. h. wenn das Sondenausgangssignal
sich innerhalb eines vorgegebenen Bereiches befindet, mit
zwei Grenzen, von denen die eine geringfügig höher und die
andere geringfügig niedriger ist als der höchste Wert des
Sondenausgangssignals. Wenn die Sonde nicht kalibriert ist,
folgt die Routine gemäß Fig. 10A.
Fig. 10F ist ein Flußdiagramm der Kalibrierungsroutine,
in der die Zentraleinheit 28 die Anzeigeeinheit ansteuert,
um "Kalibrierung" anzuzeigen, was bedeutet, daß die Sonde
im Schritt 294 kalibriert ist. Darüber hinaus steuert die
Zentraleinheit 28 den Wandler 24 an, um den Schwellwert um
einen vorgegebenen Wert VR im Schritt 226 zu erhöhen und
sie führt zum Schritt 206.
Fig. 10G stellt ein Flußdiagramm der Vervollständigungs
routine dar. Die Zentraleinheit 28 setzt verschiedene Werte
zu den zunächst eingegebenen und im RAM 28 gespeicherten
Werten durch einen Schritt 298 und versetzt den logischen
Analysator in die Betriebsart, die vor dem Auswählen der
Betriebsart der Sondenkalibrierung vorlag.
Durch die in den Fig. 10A bis 10G dargestellten Schritte
ist damit der Zustand einer Sondenkalibrierung sicher beur
teilbar. Darüber hinaus ist es auf einfache Art und Weise
möglich, die Sonde zu kalibrieren, indem die verschiedenen
Kondensatoren unter Beobachtung der Anzeigen in den
Schritten 228, 248 und 294 verstellt werden und die Ein
stellung beendet wird, nachdem "Kalibrierung" angezeigt ist.
Der Betriebszustand des Kalibrierens wird durch Betätigen
der Beendigungstaste der Tastatur 33 beendet. Da die Aus
führungsgeschwindigkeit in den Schritten 200 bis 298 sehr
hoch ist, kann die Sondeneinstellung mit diesen Schritten
nicht synchronisiert werden. Wie im Obigen beschrieben,
werden diese Schritte durch die Zentraleinheit 28 mit dem
RAM 38 als zeitweiligem Speicher in Übereinstimmung mit
dem im ROM 37 gespeicherten Programm durchgeführt.
Die Amplitude des Sondenausgangssignals ist geringer als die
des Rechtecksignals 10 aus dem Kalibrierungssignalgenerator
6, da die Sonde den Signalpegel schwächt. Um die Wirkungs
weise des Vergleichers 18 zu verbessern, können die Signal
pegel, die dem nicht invertierenden und dem invertierenden
Eingang des Vergleichers 18 zugeleitet werden, einstellbar
sein. Diese Funktion kann durch Abänderungen der logischen
Analysatoren von Fig. 1 und 9 erzielt werden, wie dies in
den Fig. 11 und 12 dargestellt ist. Es werden im folgenden
nur die Unterschiede diskutiert.
Bei der Schaltung gemäß Fig. 11 liegen ein Dämpfungsglied
80, eine Hochspannungsquelle H, eine Niederspannungsquelle
L, ein Pufferverstärker 82 und eine Halteschaltung 84 vor.
Der Pufferverstärker 82 kann ein invertierender oder nicht
invertierender Verstärker sein. In dem Betriebszustand der
Sondenkalibrierung ist der Anschluß des Wandlers 24 für die
Vergleichsspannung mit der Niederspannungsquelle L ver
bunden, um den Ausgangspegel zu verringern. Der Ausgangs
pegel wird dem invertierenden Eingang 22 des Vergleichers 18
über das Dämpfungsglied 80 zugeführt. Dadurch kann der
Schwellwert, der an den Vergleicher 18 angelegt wird, in
sehr kleinen Schritten verändert werden. Nach Beendigung
der Betriebsart der Kalibrierung, wird der Anschluß des
Wandlers 24 für die Vergleichsspannung mit der Hochspannungs
quelle H verbunden und der Ausgang des Wandlers 24 wird
direkt mit dem invertierenden Eingang des Vergleichers 18
verbunden. Das Dämpfungsglied 80 kann weggelassen werden
und der Ausgang des Wandlers 24 kann direkt mit dem
invertierenden Eingang des Vergleichers 18 verbunden sein.
Bei der Schaltung gemäß Fig. 12 ist der Anschluß des
Kalibriersignalgenerators 6 für die Vergleichsspannung mit
der Hochspannungsquelle H zum Erhöhen der Amplitude des
Rechtecksignals verbunden. Der Ausgang des Generators 6 ist
direkt mit der Sonde verbunden wenn die Betriebsart der
Kalibrierung ausgewählt ist. Nach Beendigung dieser Betriebs
art ist der Anschluß des Kalibriersignalgenerators 6 für die
Vergleichsspannung mit der Niederspannungsquelle L verbunden
und das Rechtecksignal vom Generator 6 ist durch ein
Dämpfungsglied 86 für verschiedene Zwecke abgeschwächt.
Das Dämpfungsglied 86 kann weggelassen sein. Die Abwandlungen
gemäß den Fig. 11 und 12 sind nützlich, wenn das Dämpfungs
verhältnis der Sonde hoch ist.
Wie im vorstehenden beschrieben, kann ohne Verwendung eines
Oszilloskops festgestellt werden, ob eine Sonde kalibriert
ist oder nicht. Es ist nicht erforderlich, den Sondenzustand
vor der Beurteilung der Sondenkalibrierung zu kennen. Wenn
ein elektrisches Meßgerät eine Zentraleinheit, einen
Kalibriersignalgenerator und einen Vergleicher wie in den
Fig. 1 und 9 dargestellt enthält, ist weitere Hardware nicht
erforderlich und es genügt, Software zur Sondenbeurteilung
zu verwenden. Dadurch wird der Aufbau sehr einfach. Es ist
selbstverständlich auch möglich, eine Vorrichtung zur Durch
führung der angegebenen Verfahren aus diskreten Elementen
aufzubauen, was ebenfalls sehr einfach ist, da die erforder
lichen Bauelemente, wie Signalspannungsquellen und Vergleicher,
in großer Auswahl käuflich erwerbbar sind.
Bei den Verfahren kann auch von einem Schwellwert ausgegangen
werden, dessen Pegel etwa dem mittleren Pegel des Sonden
ausgangssignals entspricht. Das Tastverhältnis des Rechteck
signals in der ersten Ausführungsform kann beliebig gewählt
sein. Der Kalibrierungssignalgenerator kann ein herkömmlicher
Pulsgenerator, wie ein Multivibrator, oder eine Schalter
schaltung zum abwechselnden Anwählen von Erdpotential und
einem vorgegebenen Potential sein. Das Rechtecksignal des
Kalibrierungssignalgenerators kann direkt an den Vergleicher
zum Vergleich mit dem Triggerpegel von Fig. 9 angelegt sein.
Die Steuervorrichtungen zum Steuern und Beurteilen in jedem
Schritt können Kombinationen von logischen Schaltungen anstatt
eine Zentraleinheit sein.
Claims (8)
1. Verfahren zum Prüfen der Kalibrierung einer durch Verstel
len von Sondenkalibrierungseinrichtungen kalibrierbaren
Sonde, bei dem ein Test-Rechtecksignal (10) an den Eingang der
Sonde gelegt wird und das Sondenausgangssignal (50) beurteilt
wird, das bei unzureichender Kalibrierung in seiner Ampli
tude und Dachform gegenüber Amplitude und Dachform des
Test-Rechtecksignals (10) unerwünscht stark abweicht,
dadurch gekennzeichnet, daß
- - ein Schwellenwertsignal (52) in seinem Pegel so einge stellt wird, daß es einen ersten Pegel einnimmt, bei dem das Schwellenwertsignal (52) vom Sondenausgangssignal (50) nahe einem der beiden Spitzenwerte des Sondenaus gangssignals (50) geschnitten wird,
- - eine erste Innen-Zeitspanne ermittelt wird, die zwischen einem ersten und einem zweiten Zeitpunkt vergeht, und daß der erste Zeitpunkt derjenige Zeitpunkt ist, zu dem das Sondenausgangssignal (50) das Schwellenwertsignal (52) zum näherliegenden Spitzenwert hin schneidet, und der zweite Zeitpunkt derjenige Zeitpunkt ist, zu dem das Sondenausgangssignal (50) das Schwellenwertsignal (52) in Gegenrichtung schneidet,
- - die ermittelte erste Innen-Zeitspanne mit einer Soll zeitspanne verglichen wird, die der Dauer desjenigen Pegels des Test-Rechtecksignales (10) entspricht, der den betrachteten Spitzenwert des Sondenausgangssignales (50) erzeugt, und
- - dann, wenn die ermittelte erste Innen-Zeitspanne mit der Sollzeitspanne übereinstimmt, dies als erfüllte Kali brierungsbedingung gewertet wird, andernfalls die Son denkalibrierungseinrichtungen verstellt werden und die vorigen Schritte wiederholt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Pegel des Schwellenwertsignales (52) so lange in kleinen
Schritten verstellt wird, bis er von der Außenseite des
von den Spitzenwerten des Sondenausgangssignales (50) auf
gespannten Bereichs her kommend gerade in diesen eintritt,
was dadurch festgestellt wird, daß die erste Innen-Zeit
spanne ihren Wert von Null auf einen positiven Wert ändert.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß
- - zusätzlich eine Außen-Zeitspanne ermittelt wird, die zwischen dem zweiten und dem ersten Zeitpunkt vergeht,
- - das Verhältnis zwischen der ersten Innen-Zeitspanne und der Außen-Zeitspanne gebildet wird, und
- - die Sonde als kalibriert beurteilt wird, wenn das so ge bildete Verhältnis mit dem Tastverhältnis des Test- Rechtecksignales (10) übereinstimmt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß
- - der Pegel des Schwellenwertsignales (52) ausgehend vom ersten Pegel in Richtung zur Außenseite des von den Spitzenwerten des Sondenausgangssignales (50) aufge spannten Bereiches hin auf einen zweiten Pegel verstellt wird,
- - eine zweite Innen-Zeitspanne entsprechend der ersten er mittelt wird, gestützt auf das Schwellenwertsignal (52) vom zweiten Pegel, und
- - dann, wenn die zweite Innen-Zeitspanne dauernd Null ist, während die erste Innen-Zeitspanne mit der Sollzeit spanne übereinstimmt, die Sonde als kalibriert beurteilt wird, andernfalls die Sondenkalibrierungseinrichtungen verstellt werden und alle Verfahrensschritte wiederholt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Sonde als überkompensiert beurteilt
wird, wenn das Sondenausgangssignal (50) das Schwellen
wertsignal (52) vom ersten Pegel nur während dem Anfang der zu
gehörigen Periode des Test-Rechtecksignales (10) schneidet.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Sonde als unterkompensiert beurteilt
wird, wenn das Sondenausgangssignal (50) das Schwellenwertsig
nal (52) vom ersten Pegel nur während dem Ende der zugehörigen
Periode des Test-Rechtecksignals (10) schneidet.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
Ansprüche 1 bis 6 mit
- - einem Rechtecksignalgenerator (6) zum Ausgeben eines Test-Rechtecksignales (10) an eine zu kalibrierende Son de, und
- - einer Beurteilungseinrichtung (28) zum Empfangen des Sondenausgangssignals (50) und zum Beurteilen des Kalibrierungszustandes mit Hilfe des Sondenausgangssignals (50), dessen Amplitude und Dachform bei unzu reichender Kalibrierung unerwünscht stark gegenüber Am plitude und Dachform des Test-Rechtecksignals (10) abweicht,
gekennzeichnet durch,
- - einen Vergleichsgenerator (24) der von der Beurteilungseinrichtung (28) gesteuert ist, zum Ausgeben eines Schwellenwertsignals (52) mit einstellbarem Pegel, und
- - einen Vergleicher (18) zum Vergleichen des Sondenaus gangssignals (50) mit dem Schwellenwertsignal (52).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP56184095A JPS5885182A (ja) | 1981-11-17 | 1981-11-17 | プローブ校正表示方法 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3242441A1 DE3242441A1 (de) | 1983-06-30 |
| DE3242441C2 true DE3242441C2 (de) | 1991-11-14 |
Family
ID=16147300
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19823242441 Granted DE3242441A1 (de) | 1981-11-17 | 1982-11-16 | Verfahren und vorrichtung zur pruefung der kalibrierung einer sonde |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4608657A (de) |
| JP (1) | JPS5885182A (de) |
| CA (1) | CA1203283A (de) |
| DE (1) | DE3242441A1 (de) |
| FR (1) | FR2516661B1 (de) |
| GB (1) | GB2109945B (de) |
Families Citing this family (21)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4663586A (en) * | 1985-05-02 | 1987-05-05 | Hewlett-Packard Company | Device with automatic compensation of an ac attenuator |
| JPH0785096B2 (ja) * | 1986-10-08 | 1995-09-13 | 横河・ヒユ−レツト・パツカ−ド株式会社 | セトリング特性測定方法 |
| US4859936A (en) * | 1987-01-29 | 1989-08-22 | John Fluke Mfg. Co., Inc. | Method of and apparatus for determining AC calibration errors and apparatus using device with AC calibration errors |
| US4783307A (en) * | 1987-03-05 | 1988-11-08 | Commonwealth Edison Company | Reactor control system verification |
| JPS6421306U (de) * | 1987-07-30 | 1989-02-02 | ||
| JPS6421305U (de) * | 1987-07-30 | 1989-02-02 | ||
| US5033015A (en) * | 1988-08-12 | 1991-07-16 | Hughes Aircraft Company | Automated system for testing an imaging sensor |
| US5038305A (en) * | 1989-02-27 | 1991-08-06 | Microfast Controls Corp. | Programmable controller linear transducer input modules |
| US5121632A (en) * | 1991-01-03 | 1992-06-16 | Magnetrol International, Incorporated | Point level switch |
| US5351009A (en) * | 1993-03-08 | 1994-09-27 | Honeywell, Inc. | Method for calibrating components permitting the use of low cost components |
| DE19647897C2 (de) * | 1996-11-20 | 1998-10-01 | A B Elektronik Gmbh | Vorrichtung zum Einjustieren von Ausgangswerten oder -kurven von Drehwinkel- und Drehzahlsensoren |
| US6556003B2 (en) * | 2001-03-20 | 2003-04-29 | Sang Joon Choi | Computer multimeter |
| US6801042B2 (en) | 2001-12-18 | 2004-10-05 | Tektronix, Inc. | Calibration method and apparatus for signal analysis device |
| US7205773B1 (en) * | 2004-09-29 | 2007-04-17 | Keithley Instruments, Inc. | Method for calibrating a pulsed measurement system |
| US7299144B2 (en) * | 2005-12-15 | 2007-11-20 | International Business Machines Corporation | Method and apparatus for implementing automatic-calibration of TDR probing system |
| CN102298130A (zh) * | 2010-06-24 | 2011-12-28 | 鸿富锦精密工业(深圳)有限公司 | 示波器探头校验装置 |
| TWI447419B (zh) * | 2010-06-30 | 2014-08-01 | Hon Hai Prec Ind Co Ltd | 示波器探頭校驗裝置 |
| US20150316411A1 (en) * | 2014-05-02 | 2015-11-05 | Kla-Tencor Corporation | Method and System for Intrinsic LED Heating for Measurement |
| US9660647B2 (en) * | 2014-10-27 | 2017-05-23 | Sk Hynix Memory Solutions Inc. | Calibration device and memory system having the same |
| CN107247246A (zh) * | 2017-05-18 | 2017-10-13 | 郑州云海信息技术有限公司 | 一种示波器测量数据的校准方法和装置 |
| EP3997470A4 (de) | 2019-07-09 | 2023-07-26 | Gentiam LLC | Werkzeug zur elektronikprüfung und -diagnose |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2205793C3 (de) * | 1972-02-08 | 1974-09-12 | Bodenseewerk Perkin-Elmer & Co Gmbh, 7770 Ueberlingen | Schaltungsanordnung zum Abgleich der Nullinie |
| FR2297426A1 (fr) * | 1975-01-10 | 1976-08-06 | Russin Leonid | Dispositif pour mesurer les parametres d'un objet a l'etat dynamique |
| US4070615A (en) * | 1976-05-12 | 1978-01-24 | Tektronix, Inc. | Compensation indicator for attenuation probe |
| US4161029A (en) * | 1977-09-19 | 1979-07-10 | Frye George J | Automatic transient response analyzer system |
| US4229703A (en) * | 1979-02-12 | 1980-10-21 | Varian Associates, Inc. | Zero reference and offset compensation circuit |
| US4253057A (en) * | 1979-04-26 | 1981-02-24 | Tektronix, Inc. | Compensation indicator for attenuation probe |
| US4458196A (en) * | 1981-08-05 | 1984-07-03 | John Fluke Mfg. Co., Inc. | Method and apparatus for high speed resistance, inductance and capacitance measurement |
-
1981
- 1981-11-17 JP JP56184095A patent/JPS5885182A/ja active Granted
-
1982
- 1982-11-01 US US06/438,101 patent/US4608657A/en not_active Expired - Fee Related
- 1982-11-09 GB GB08231895A patent/GB2109945B/en not_active Expired
- 1982-11-15 CA CA000415607A patent/CA1203283A/en not_active Expired
- 1982-11-16 FR FR8219469A patent/FR2516661B1/fr not_active Expired
- 1982-11-16 DE DE19823242441 patent/DE3242441A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5885182A (ja) | 1983-05-21 |
| CA1203283A (en) | 1986-04-15 |
| DE3242441A1 (de) | 1983-06-30 |
| FR2516661B1 (fr) | 1986-12-19 |
| GB2109945B (en) | 1986-05-29 |
| GB2109945A (en) | 1983-06-08 |
| FR2516661A1 (fr) | 1983-05-20 |
| US4608657A (en) | 1986-08-26 |
| JPH0149903B2 (de) | 1989-10-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3242441C2 (de) | ||
| DE69825204T2 (de) | Eigenkalibrierung eines Oszilloskops mittels eines Rechteck-Testsignals | |
| DE3404066C2 (de) | ||
| DE69813443T2 (de) | Impulsgeneratorschaltung für Zeitbereichsreflektometer | |
| DE4417838B4 (de) | Verfahren zum Charakterisieren eines nicht-reflektierenden Ereignisses in einem durch optische Zeitbereichs-Reflektometrie erhaltenen Digitaldaten-Signalzug | |
| DE4126753C2 (de) | Vorrichtung zum Erkennen einer Apikalposition | |
| DE19541448A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Entfernungsmessung bei einem Fahrzeug | |
| DE3001263A1 (de) | Signalform-erfassungsschaltungsanordnung | |
| DE3221499C2 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur automatischen Erfassung der Spitzenwerte eines unbekannten elektrischen Signals | |
| DE3817156A1 (de) | Verfahren und geraet zur bestimmung von wechselspannungs(ac)-kalibrierfehlern und geraet mit einer einrichtung zur lieferung von wechselspannungs(ac)-kalibrierfehlern | |
| DE2111609A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur automatischen periodischen Grundlinien- und Normaleichung einer Registriereinrichtung | |
| DE2212582A1 (de) | Vorrichtung zur UEberpruefung von Zuendanlagen | |
| DE2945200C2 (de) | Verfahren und Schaltungsvorrichtung zur Erzeugung von Sägezahnimpulsen sowie Verwendung derartiger Schaltungsvorrichtungen in Ultraschall-Meßgeräten | |
| DE69432071T2 (de) | Brandmeldeanlage | |
| DE3135158A1 (de) | Zeitintervall-messanordnung | |
| DE3304280C2 (de) | ||
| DE4132294C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Digitalisierung analoger Signale mit einem analogen Oszilloskop | |
| DE2547725C3 (de) | Verfahren zur Analog-Digital-Umwandlung einer Gleichspannung und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens | |
| CH644952A5 (de) | Geraet zur zerstoerungsfreien materialpruefung. | |
| DE4122189C2 (de) | Verfahren und Anordnung zum Bestimmen der Rauschzahl von elektronischen Meßobjekten | |
| DE2743410C3 (de) | Verfahren zur zeitlichen Stabilisierung periodischer Abtastimpulse und Anordnungen zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3006918C2 (de) | Anordnung zur Ultraschallprüfung von Werkstücken | |
| DE2726440A1 (de) | Echounterdrueckungsschaltung | |
| DE2755038B2 (de) | Analogkomparator | |
| DE69311693T2 (de) | Apparat für eine im impulsbetrieb elektrische-speisequelle |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |