DE3245464C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Sprudelvorrichtung zur
Behandlung der Augen mit einer Badeflüssigkeit, mit zwei
im Augenabstand voneinander entfernt angeordneten, mit der
Badeflüssigkeit befüllten Badebehältern, in deren
Bodenbereich Besprudelungsvorrichtungen zur Einführung von
Sprudelblasen in die Badeflüssigkeit vorgesehen sind, die
jeweils als Hohlkörper mit einer Vielzahl von
Sprudelöffnungen ausgebildet sind, und mit einer
Vorrichtung zur Erzeugung von Druckluft, die an die
Besprudelungsvorrichtungen angeschlossen ist.
Eine derartige Sprudelvorrichtung ist aus der US-PS 19 00 201 bekannt.
Aus der US-PS 28 18 068 ist außerdem eine ähnliche Vorrichtung zum Baden des
Auges bekannt, bei der an einem zur Kopfauflage und zum
Eintauchen des Auges vorgesehenen Gefäß ein
Luftzuführungsstutzen mit einem Balg angesetzt ist. Mit
dieser Vorrichtung ist jeweils das Baden eines einzigen Auges
möglich. Die Ausbildung der Sprudelblasen erfolgt dabei, im weiteren Unterschied zur eingangs genannten Vorrichtung, aber nur von
einer einzigen Öffnung einer Druckleitung aus, weshalb auch
keine gleichmäßige Behandlung der Pupille möglich ist. Es
kann nur eine geringe Menge Badeflüssigkeit angewendet
werden, und aufgrund der Verwendung eines Balgs, wie bei der Sprudelvorrichtung nach der US-PS 19 00 201, für die
Druckerzeugung können Sprudelblasen nur intervallweise
angewandt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Sprudelvorrichtung der eingangs genannten Art so
auszubilden, daß eine größere Menge Badeflüssigkeit
angewendet werden kann und eine die wesentlichen Bereiche
bevorzugende Besprudelung ermöglicht wird.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die im kennzeich
nenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Die Erfindung weist gegenüber dem Bekannten die Vorteile
auf, daß kontinuierlich und ohne Kraftanstrengung durch
den Badenden ein beruhigender und ausgleichender,
entspannender Vorgang eines Luftsprudelbads erzeugbar ist
und aufrechterhalten werden kann, weil sich der Badende um
die Erzeugung der Luftsprudelblasen nicht zu kümmern
braucht.
Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird an Ausführungsbeispielen anhand von
Zeichnungen erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel der
Sprudelvorrichtung,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch einen Badezylinder in einer
gegenüber der Fig. 1 abgewandelten Ausführungsform,
Fig. 3 einen Teilschnitt eines auf einem Badezylinder
aufgesetzten Auflagerings,
Fig. 4 ein erstes Ausführungsbeispiel der Anordnung der
Komponenten der Sprudelvorrichtung,
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Anordnung der
Komponenten der Sprudelvorrichtung,
Fig. 6 schematisch die Sprudelvorrichtung mit einer
zusätzlichen Stirnauflage.
In Fig. 1 ist ein Sprudelgefäß 1 dargestellt, das
vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial besteht.
Flüssigkeitsdicht mit dem oberen Deckel 37 des Sprudel
gefäßes 1 sind zwei Badezylinder 2, 3 verbunden.
Jeder Badezylinder besteht aus einem zylindrischen
oder konisch geformten vertikal aufrecht stehenden
Gefäß, das bis dicht unter den oberen Rand mit der
Wasch- oder Badeflüssigkeit 21 gefüllt ist. Der
obere Rand des Badezylinders bzw. des Sprudelrohres
2, 3 wird jeweils von einem Auflagering 11 gebildet,
der abdichtend mit der oberen Stirnseite jedes Bade
zylinders 2, 3 verbunden ist. Eine derartige Verbindung
kann durch Verklebung oder Verschraubung (Überwurf
mutter und O-Ring) erfolgen. Der Auflagering 11 besteht
aus einem in axialer Richtung federnd ausgebildeten,
weich-elastischen Material, so daß beim Aufdrücken
der Lidpartie (oder Augenhöhlen) des Badenden auf
die obere Stirnseite des Auflagerings 11 dieser
federnd in axialer Richtung zurückweicht und die
Augäpfel dadurch unterhalb des Wasserspiegels 9 ge
langen.
Im Bereich jedes Badezylinders 2, 3 ist eine Bespru
delungsvorrichtung 4, 5 angeordnet, die im Ausfüh
rungsbeispiel nach Fig. 1 aus einem Kunststoff-Hohl
körper besteht, in dessen oberer Stirnseite Luftaus
trittsbohrungen in Lochsieben oder Sprudelbohrungen 13, 23 angeordnet sind.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Sprudel
bohrungen mit unterschiedlicher Ortsverteilung auf
der Oberfläche der Besprudelungsvorrichtung 4, 5 an
geordnet. Eine dichte Besprudelung soll vor allem
im Bereich der Pupillen des Augapfels erzeugt werden;
deshalb sind in diesem Bereich mehr Sprudelbohrungen 13
pro Flächeneinheit der Besprudelungsvorrichtung 4, 5
angeordnet als in anderen Bereichen.
Die beiden Besprudelungsvorrichtungen 4, 5 werden luft
dicht durch einen Verbindungsschlauch 6 verbunden,
wobei eine Luftzuführung von außen über einen An
schlußschlauch 14 erfolgt, in den die Druckluft in
Pfeilrichtung 15 eingeführt wird. Die unter Druck ein
geführte, gegebenfalls erwärmte und mit Sauerstoff
und/oder Ozon angereicherte Luft entströmt den Loch
sieben 13, 23 in Pfeilrichtung 10 und bildet Spru
delblasen 22, die in den Badezylindern 2, 3 vertikal
aufwärts gerichtet aufsteigen und die Augäpfel 16
(vergleiche Fig. 2) besprudeln sowie die die Aug
äpfel umgebende Augenpartie.
Zur getrennten Einstellung der Luftzuführung der linken
Besprudelungsvorrichtung 4 im Vergleich zur rechten
Besprudelungsvorrichtung 5 ist es nach Fig. 1 vorge
sehen, daß am Sprudelgefäß 1 in einer Stopfbuchse 12
abdichtend sitzend eine Regulierungsschraube 8 ange
ordnet ist, die mit ihrem freien unteren Stirnende
auf den Querschnitt des Verbindungsschlauches 6 drückt,
der mit seinem unteren Teil auf einem Auflagebock 7
innerhalb des Sprudelgefäßes 1 aufliegt. Durch Ver
stellung der Regulierungsschraube 8 wird der lichte
Querschnitt des Verbindungsschlauches 6 mehr oder
weniger zusammengedrückt, so daß hiermit die Luftzu
fuhr zur linken Besprudelungsvorrichtung 4 mehr oder
weniger stark eingestellt wird und entsprechend der
Einstellung der Besprudelungsvorrichtung 5 mehr oder
weniger Luft in verstärktem Maße zugeführt wird.
Fig. 2 zeigt die weitere Ausführungsform eines Bade
zylinders 3, der im gezeigten Ausführungsbeispiel werk
stoffeinstückig mit einem Auflagering 18 verbunden ist.
Der gesamte Badezylinder 3 ist also in axialer Rich
tung federnd zusammendrückbar, wobei sich die Augen
partie des Badenden abdichtend an die obere Stirn
seite des Auflageringes 18 anlegt. Durch Veränderung
des Auflagedruckes kann damit der Badende die Eindring
tiefe des Augapfels 16 in den Badezylinder 3 bestim
men.
Fig. 2 zeigt auch die ungleichmäßige Verteilung der
Sprudelbohrungen 23, wobei dargestellt ist, daß im
Bereich der Pupillen 17 eine stärkere Besprudelung er
folgen soll als außerhalb dieses Bereiches.
Fig. 2 zeigt auch, daß die Besprudelungsvorrichtung
nicht gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 aus
einem Kunststoff-Hohlkörper bestehen muß, sondern die
dort gezeigte Besprudelungsvorrichtung 25 besteht aus
einem mit Sprudelbohrungen 23 versehenen Schlauch.
Es ist lediglich schematisiert dargestellt, daß eine
Höhenverstellung 24 in den Pfeilrichtungen 19, 20
möglich ist. Eine konstruktive Ausbildung dieser Höhen
verstellung könnte darin bestehen, daß der in Fig. 3
gezeigte Auflagering 29 drehfest mit einer axial ver
stellbaren Gewindespindel verbunden ist, die mit ihrem
anderen Ende mit der Besprudelungsvorrichtung 4, 5, 25
verbunden ist. Durch Drehung des Auflageringes 29
kann damit der Abstand zwischen diesem Auflagering
29 und der Besprudelungsvorrichtung 4, 5, 25 in
den Pfeilrichtungen 19, 20 eingestellt werden.
Fig. 3 zeigt, daß es durch Verwendung eines als
Scheibe ausgebildeten Auflageringes 29 auch möglich
ist, nur den Augapfel 16 selbst zu besprudeln. Hier
zu ist der Auflagering 29 als abgestufte Scheibe
aus einem weich-elastischen Kunststoffmaterial aus
gebildet, die eine bezüglich der Drehachse 26 ex
zentrische Öffnung 30 aufweist, die gerade so groß
bemessen ist, daß der Durchmesser des Augapfels 16
hindurchpaßt. Durch die exzentrische Anordnung der
Öffnung 30 im Auflagering 29 wird also der Abstand
der Öffnungen 30 in den beiden nebeneinander ange
ordneten Badezylindern mit den zugeordneten Auflage
ringen 29 entsprechend dem Augenabstand des Benutzers
eingestellt. Hierbei wird der Auflagering 29 in Pfeil
richtung 27 gedreht.
Der Auflagering 29 kann abdichtend (z. B. durch Ver
klebung) mit einem Dichtring 28 verbunden sein, der
seinerseits über eine nicht näher dargestellte Ver
schraubung mit der oberen Stirnseite des jeweiligen
Badezylinders 2, 3 verbunden ist. Ebenso ist es mög
lich, den Auflagering 29 lose auf den Dichtring 28
aufzulegen, wobei die erforderliche Flüssigkeitsab
dichtung durch Aufdrücken der Augenhöhlen auf die
Oberseite des jeweiligen Badezylinders 2, 3 erreicht
wird.
Die Fig. 4 und 5 zeigen verschiedene Geräteaus
führungen einer Besprudelungsvorrichtung, wobei im
einfachsten Fall die Luftzufuhr in Pfeilrichtung 15
am Verbindungsschlauch 14 (vergleiche Fig. 1) durch
eine handbetätigte Luftpumpe erfolgen kann. Die
Fig. 4 und 5 zeigen lediglich schematisiert in Block
bildweise die einzelnen Geräteaggregate einer solchen
Besprudelungsvorrichtung, wobei selbstverständlich
sämtliche Aggregate in einem Gehäuse zusammengefaßt
sind, das bevorzugt unmittelbar am Sprudelgefäß 1 an
geflanscht ist. Der Anschlußschlauch 14 entfällt in
diesem Fall.
Die Fig. 4 zeigt, daß eine als Gebläse wirkende
Membranpumpe 31 verwendet werden kann, die entweder
netz- oder batteriebetrieben ist. Es kann zusätzlich
eine Heizung 32 vorgesehen sein und gegebenenfalls
eine Ozonversorgung 33. Die gezeigten Aggregatteile
33, 32 sind wahlweise und können je nach Ausführungs
form des Gerätes entfallen. Die so von der Membran
pumpe 31 erzeugte Druckluft wird über einen Verbin
dungsschlauch 34 den Besprudelungsvorrichtungen 4, 5
zugeführt.
Fig. 5 zeigt, daß die Badeflüssigkeit auch umge
wälzt werden kann; hierzu ist am Sprudelgefäß 1 ein
Ablauf mit einer Umwälzleitung 36 vorgesehen, so daß
die Badeflüssigkeit in Pfeilrichtung aus dem Sprudel
gefäß 1 abfließt, von einer Pumpe 35 angesaugt wird,
einer Heizung 32 mit zugeordnetem Thermostat zuge
führt wird und erneut mit Druckluft über die Membran
pumpe 31 angereichert wird.
Die Zufuhr der Sprudelluft zu dem Sprudelgerät er
folgt in nicht näher dargestellter Weise von einem
kleinen Gebläse oder Kompressor, der entweder an der
Wand befestigt ist oder durch eine entsprechende
Konsole mit dem Sprudelgefäß 1 verbunden ist, wo
bei der Verbindungsschlauch 14 an der Längsseite des
Gerätes mit Zwischenschaltung einer Sicherheitsmem
brane entlang der Mittelachse des Gerätes zu den bei
den Badezylindern geführt ist. Wichtig ist noch, daß
die Badeflüssigkeit in der gesamten Sprudelvorrich
tung zirkuliert, das heißt, daß eine Flüssigkeits
verbindung zwischen dem linken und dem rechten Bade
zylinder 2, 3 gegeben ist. Bei Verwendung einer Kon
sole zur Befestigung des angeflanschten Gehäuses wird
es bevorzugt, wenn das Gehäuse schräg angebracht wird
und an der äußeren unteren Fläche des Gehäuses Boh
rungen vorgesehen sind, für den Fall, daß Feuchtig
keit in das Gehäuse eindringt, so daß diese Flüssig
keit ungehindert ablaufen kann.
In den Ausführungsbeispielen ist auch nicht gezeigt,
daß flüssigkeitsdichte Entlüftungsvorrichtungen an
den oberen Stirnseiten im Bereich der Auflageringe
angeordnet sein können, damit es nicht zu einem Luft
stau im Bereich der Augäpfel 16 bei längerem Gebrauch
kommen kann. Im einfachsten Fall wird ein solcher Luft
stau dadurch beseitigt, daß der Badende kurz seinen
Kopf von Badezylindern anhebt, um die Luft zum
Entweichen zu bringen. Im anderen Fall ist es vorge
sehen, daß nicht näher dargestellte Schwimmerventile
vorgesehen sind, die zwar die Luft entweichen lassen,
nicht aber einen Durchtritt der Badeflüssigkeit durch
eine solche Enlüftungsanordnung erlauben.
In einer weiteren, zeichnerisch nicht näher dargestellten
Ausführungsform ist es vorgesehen, daß mit dem vor
liegend vorgschlagenen Augensprudelbad nicht nur die
Augen besprudelt werden könne, sondern auch die anderen
Sinnesorgane des Gesichtes, nämlich die Nase und jeweils
ein Ohr. Hierzu ist es vorgesehen, daß der dem Anschluß
schlauch 14 fernliegende Augenbadezylinder flüssigkeits
dicht an seinem oberen Rand mittels einer Scheibe oder
eines aufschraubbaren Verschlußstopfens verschlossen
werden kann, so daß auch bei Eintauchen der genannten
Sinnesorgane in den anderen Badezylinder 2 ein Über
laufen des Flüssigkeitsspiegels 9 im Badezylinder 3
vermieden wird. Es ist dann weiter vorgesehen, daß die
vorher beschriebenen Auflageringe 11, 18, 29 auswechselbar
sind gegen solche Auflageringe, die der Formgebung der
Nase oder des Ohrs angepaßt sind. Die Formgebung muß
so gestaltet sein, daß einerseits ein Eintauchen der
Nase oder des Ohrs in den Flüssigkeitsspiegel erlaubt
wird und andererseits ein Überlaufen der Flüssigkeit
über den Rand des Auflageringes vermieden wird. Es
wird damit ein elastisch aufliegender Ring vorgeschla
gen, der entsprechend der Ohrform ausgebildet ist oder
entsprechend der Nasenhöhle, um auf diese Weise eine
entsprechende Ohren- bzw. Nasen-Besprudelung durch
führen zu können.
Die Besprudelungsvorrichtung 4 des linken Badezylinders 3
wird über die Regulierungsschraube 8 abgestellt und zu
sätzlich wird die lichte Öffnung des Badezylinders 3
mittels eines flüssigkeitsdichten Verschlußstopfens ver
schlossen.
Fig. 6 zeigt die praktische Ausführungsform des Gerätes.
Man erkennt hier, daß der Deckel 37 im Verhältnis zum
Sprudelgefäß bzw. zum Behälter 1 eine verhältnismäßig
geringe Höhe hat. Die in der Fig. 6 dargestellten
Sprudelröhren 2, 3 haben beispielsweise eine Form ähnlich
einem Trichter um das Ausgießen der Waschflüssigkeit
ohne Abnahme des Deckels zu gewährleisten. Schematisch
ist ein Kopf 41 dargestellt, dessen Stirn auf der Stirn
auflage 38 aufliegt, während die Augen 16, 17 von der
Waschflüssigkeit benetzt werden. Ein Lufterzeugergehäuse
39 bzw. ein Gehäuse in dem sich der Lufterzeuger be
findet, z. B. die Membranpumpe 31 , ist im Ausführungs
beispiel getrennt vom Sprudelgefäß angeordnet. Durch
Kufen 40 kann es an den Behälter 1 herangeschoben werden
und dort zum Beispiel verrasten. Wasserablaßöffnungen 42
dienen dazu, etwa in das Gehäuse 39 eingedrungenes Wasser
ablaufen zu lassen. Selbstverständlich kann das Ge
häuse 39 mit dem Behälter 1 auch einstückig ausgebildet
sein, oder aber im Behälter 1 ist selbst die Membran
pumpe untergebracht, wobei ggf. diese Membranpumpe
nicht nur Luft zur Erzeugung der Sprudelblasen fördert,
sondern auch Waschflüssigkeit fördern kann, wenn das
der Verwendungszweck erfordert, z. B. die Überwindung
größerer Strömungswiderstände von der Flüssigkeit, wenn
nur sehr kleine Öffnungen in den Lochsieben vorhanden
sind und man gewissermaßen nur perlendes Wasser er
reichen möchte. Nicht dargestellt sind Bedienungsgriffe
und Tragegriffe.
Claims (16)
1. Sprudelvorrichtung zur Behandlung der Augen mit einer
Badeflüssigkeit, mit zwei im Augenabstand voneinander
entfernt angeordneten, mit der Badeflüssigkeit befüllten
Badebehältern, in deren Bodenbereich Besprudelungsvorrich
tungen zur Einführung von Sprudelblasen in die
Badeflüssigkeit vorgesehen sind, die jeweils als
Hohlkörper mit einer Vielzahl von Sprudelöffnungen
ausgebildet sind, und mit einer Vorrichtung zur Erzeugung
von Druckluft, die an die Besprudelungsvorrichtungen
angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Badebehälter (2, 3) als Badezylinder ausgebildet und an
der Oberseite eines mit der Badeflüssigkeit (21) befüllten
Sprudelgefäßes (1) befestigt sind, daß die Vorrichtung zur
Erzeugung von Druckluft als Gebläse (31) ausgebildet ist, und
daß in der Besprudelungsvorrichtung (4, 5, 25)
Sprudelbohrungen (13, 23) derart vorgesehen sind, daß in
Bereichen, die mit den Pupillen (17) des Auges fluchten,
mehr Sprudelbohrungen pro Flächeneinheit der
Besprudelungsvorrichtung angeordnet sind, als außerhalb
dieser Bereiche.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Besprudelungsvorrichtung (4, 5, 25) durch einen
Verbindungsschlauch (6) miteinander verbunden sind, dessen
Querschnitt durch eine Regulierungsschraube (8)
veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Badezylinder (2, 3) so ausgebildet
sind, daß sie axial federnd zusammendrückbar sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Besprudelungsvorrichtungen (4, 5)
jeweils aus einem ein Lochsieb (13) aufweisenden
Hohlkörper bestehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Besprudelungsvorrichtungen (25)
aus einem mit Sprudelbohrungen (23) versehenen Schlauch
bestehen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß ein verstellbarer Auflagering (29) auf
dem Badezylinder (3) vorgesehen ist, der so ausgebildet
ist, daß er eine Höhenverstellung (24) der Augenauflage in
axialer Richtung der Badezylinder (2, 3) ermöglicht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auflagering (29) eine exzentrisch zu seiner
Drehachse (26) liegende Öffnung (30) hat, deren Größe dem
Augapfel (16) entspricht, und der Auflagering (29) drehbar
und abdichtend auf den Badezylinder (2, 3) gelagert ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gebläse (31) eine Membranpumpe
ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Umwälzung der Badeflüssigkeit (21)
eine Pumpe (35) vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 7, da
durch gekennzeichnet, daß der Auflagering (11, 18, 29)
auswechselbar ist, um seine Öffnung der Gestalt des zu
besprudelnden Auges anzupassen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Badezylinder (2, 3) in
einem Deckel (37) des Sprudelgefäßes (1) angeordnet sind,
der seinerseits auswechselbar dicht mit dem Sprudelgefäß
(1) verbunden ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß das Gebläse (31) mit seinem
Gehäuse (39) über Kufen (40) an das Sprudelgefäß (1)
herangeschoben und mit diesem verrastet ist, und daß an
der Oberseite des Gehäuses (39) eine Stirnauflage (38) für
den Kopf (41) des Badenen ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zum Gebläse (31)
eine Heizung (32) und eine Ozonversorgung (33) vorgesehen
sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß der die Besprudelungsvorrichtung (4, 5) bildende
Hohlkörper aus Kunststoff besteht.
15. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Membranpumpe (31) zum Antrieb mit elektrischem
Strom ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (39) des Gebläses
ein einstückiges Teil mit dem Sprudelgefäß (1) bildet.
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|---|---|---|---|
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| DE19823245464 DE3245464A1 (de) | 1982-01-09 | 1982-12-08 | Vorrichtung zur behandlung der augen mit einer wasch- oder badefluessigkeit |
Publications (2)
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| DE3245464C2 true DE3245464C2 (de) | 1987-11-12 |
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
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1982
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