DE324745C - Tragstueck fuer kuenstliche Beine - Google Patents

Tragstueck fuer kuenstliche Beine

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DE324745C
DE324745C DE1919324745D DE324745DD DE324745C DE 324745 C DE324745 C DE 324745C DE 1919324745 D DE1919324745 D DE 1919324745D DE 324745D D DE324745D D DE 324745DD DE 324745 C DE324745 C DE 324745C
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support piece
pelvic
ligament
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artificial
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DE1919324745D
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CHARLES GESOUTTER
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/60Artificial legs or feet or parts thereof
    • A61F2/605Hip joints

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Description

  • Tragstück für künstliche Beine. Die Erfindung bezieht sich auf künstliche Beine und im besonderen auf die Anbringung des Beines an dem Beckenband. Bisher wurde zur Anbringung des Kunstbeines . ein lotrechtes Tragstück verwendet, welches an dem Beckenband angebracht war. Dieses Tragstück ist mit einem Streifen o. dgl. gelenkig verbunden, der an der Lederkapsel angebracht war. Diese Anbringung führt verschiedene Nachteile mit sich.
  • Es ist beispielsweise schwierig, den Körper frei von der einen nach der anderen Seite zu bewegen, wenn die Person steht oder sitzt, oder das Kunstbein auswärts zu schwingen. Das Tragstück wird außerdem leicht stark beansprucht und übt auch eine Beanspruchung auf das Beckenband aus, Weiterhin ist es schwierig, ein solches Tragstück durch ein anderes zu ersetzen, und es mußte ein größerer Vorrat von Beckenbändern und Tragstützen vorrätig gehalten werden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Tragstück, durch das die obenerwähnten Nachteile vermieden werden. Das Kunstbein wird an dem Beckenband in vorteilhafterer Weise als bisher angebracht. Gemäß der Erfindung ist das Tragstück mit dem Beckenband in der Weise verbunden, daß es durch ein Tragstück von anderer Größe oder Länge bequemer ausgewechselt werden kann, wobei es im wesentlichen um eine senkrechte Achse drehbar ist. -Die das Tragstück tragende Metallplatte wird gemäß. der Erfindung an dem Beckenband in der Weise angebracht, daß das Metallband leicht von dem Beckenbande entfernt werden kann. Es ist somit eine leichte Auswechslung sowie eine bequeme Einstellung möglich.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar ist Fig. i eine Vorderansicht des Kunstbeines in stehender Stellung; Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht in sitzender Darstellung.
  • Fig. 3 veranschaulicht das Beckenband mit dem lotrechten Lager.
  • Fig. 4 ist eine Vorderansicht, und Fig. 5 eine Seitenansichf des Tragstückes. Fig. 6 zeigt in vergrößertem Maßstabe .einen Teil des Beckenbandes mit einer weiteren Verbesserung gemäß der Erfindung.
  • # Fig. 7 zeigt die Platte und das Lager für das abgenommene Lagerstück.
  • Fig. 8 veranschaulicht das Beckenband mit der in ihm angebrachten Platte für das Tragstück.
  • Das Kunstbein ist von üblicher Bauart und besitzt die übliche Lederkapsel a.. b ist eine Stange oder ein Streifen, der an der Lederkapsel sitzt. c bezeichnet das Beckenband, welches beim Ausführungsbeispiel mit einem lotrechten röhrenförmigen Lager d versehen ist: e ist das Tragstück, dessen Teil f in das röhrenförmige Lager d eingeführt werden kann. Der Teil f ist an seinem Ende mit Schraubengewinde versehen, und auf letzteres ist eine Mutter ä auf schraubbar. da bezeichnet eine Augenplatte zur Anbringung der Gabel an dem .oberen finde der Stange b. In einigen Fällen kann der Träger mit einer-Augenplatte und das Ende des Tragstückes mit einer Gabel versehen sein, wie dies bei h.' in der F.ig.2 dargestellt ist. Falls es wünschenswert ist, kann das Tragstück mit einem gabelförmigen Verbindungsstück versehen werden.
  • Aus Fig. 6 ist ersichtlich, daß das. Beckenband 'aus einem inneren Bande j und einem äußeren Bande k besteht, die an den Kanten zusammengenäht sind. Das Band h ist bei in geschlitzt. An dem Lagerstück d sitzen gekrümmte Platten p, q, die sich nach beiden Seiten des Lagers erstrecken. Auch kann das Lagerstück auf einem Metallbande p, q angebracht werden. Das, Metallband p, q wird in den Schlitz in des Beckenbandes eingeführt und in seiner Lage durch die Verschnürung 9a gehalten, so daß eine leichte Einstellung und Auswechslung für das Metallband möglich ist. Zwischen den Bändern j und k kann gegebenenfalls noch ein zusätzliches Polster oder eine Versteifung angebracht werden.
  • Es ist ersichtlich, daß das in der Hülse d angebrachte Tragstück leicht entfernt und durch ein Tragstück von anderer Größe ersetzt werden kann. Hierzu ist nur notwendig, die Mutter ä abzuschrauben, das Tragstück e zu entfernen und es durch ein anderes von der erforderlichen Gestalt und Größe zu ersetzen, worauf die Mutter ä aufgeschraubt wird.
  • Da das Tragstück von einem Zapfen getragen wird, der um eine lotrechte Achse drehbar .ist, wird es für den Träger des Kunstbeines möglich, beträchtliche Bewegungsfreiheit gegenüber den bisher bekannten Kunstbeinen zu haben, da er das Bein . um einen erheblichen Betrag drehen kann, wenn er sich in stehender (Fig. i) oder sitzender Stellung (Fig.2) befindet. In letzterem Falle kann das Bein ohne Schwierigkeit ausgeschwungen werden, was mit den bisher bekannten Kunstbeinen nicht möglich ist.
  • Die Anbringung des Lagerstückes an dein Beckenbande bietet ebenfalls erhebliche Vorzüge. Da das Lagerstück an einem Metallstreifen sitzt, der in seiner Stellung in dein Beckenbande durch eine Verschnürung gehalten wird, ist es sehr leicht, das Band durch ein anderes auszuwechseln. Eine für irgendeine Person bestimmte Platte mit dem Lagerstück kann in wenigen Minuten an dem Bekkenbande angebracht werden. Wenn andererseits- durch das Beckenband Schmerzen hervorgerufen werden sollten, wie dies oft mit den bekannten Konstruktionen der Fall ist, ist es nur notwendig, die Verschnürung des Beckenbandes zu lösen. und Wolle oder ein anderes Polster nach der erforderlichen Lage einzuführen. Die Beckenbänder können in großen Mengen hergestellt werden, wodurch sich <lie Herstellungskosten erniedrigen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Tragstück für künstliche Beine, dadurch gekennzeichnet, daß es mit dein Beckenband durch ein um eine senkrechte Achse drehbares Gelenk verbunden ist. z. Tragstück nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine an seinem oberen Ende sitzende Spindel, die in- ein rohrartiges Halteglied an dem Beckenband eingeführt und durch eine auf ihren Gewindeteil aufschraubbare_ Mutter in ihrer Lage gehalten wird. 3. Tragstück nach Anspruch i _ und 2, dadurch gekennzeichnet, daß seine Lagerhülse an einer Platte ö. dgl. angebracht ist, die in das Beckenband eingeschoben und in ihrer Lage indem Bande durch Verschnürung gehalten wird.
DE1919324745D 1919-05-10 1919-11-12 Tragstueck fuer kuenstliche Beine Expired DE324745C (de)

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