DE325410C - Azetylenentwickler fuer tragbare, mit Gasabsteller versehene Lampen - Google Patents

Azetylenentwickler fuer tragbare, mit Gasabsteller versehene Lampen

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DE325410C
DE325410C DE1918325410D DE325410DD DE325410C DE 325410 C DE325410 C DE 325410C DE 1918325410 D DE1918325410 D DE 1918325410D DE 325410D D DE325410D D DE 325410DD DE 325410 C DE325410 C DE 325410C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H1/00Acetylene gas generators with dropwise, gravity, non-automatic water feed
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H9/00Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Azetylenentwickler für tragbare, mit Gasabsteller.Versehene Lampen. Bei den im Hauptpatent beschriebenen Azetylengasentwicklern kann es unter gewissen Umständen vorkommen, daß einige Zeit nach dem Anzünden der Flamme, nämlich wenn der durch Nachentwicklung von Azetylen entstandene Gasvorrat verbraucht ist, die Flämme erlischt, bevor die Entwicklung von Azetylengas von neuem begonnen hat. Es ist dies darauf zurückzuführen, daß bei den nach dem reinen sogenannten Saugsystem arbeitenden Karbidbehältern das Eindringen des Wassers nicht nur einen gewissen Überdruck, sondern vor allem auch eine gewisse Zeit erfordert und der Beginn lebhafterer Gasentwicklung außerdem erst eintritt, wenn. das eingedrungene Wasser das noch unzersetzte Karbid erreicht. Da die unteren Karbidschichten zuerst aufgebraucht werden, so wird die Verzögerung des Wiederbeginnes der Karbidentwicklung um so stärker, je weiter die Erschöpfung des Karbidvorrates vorgeschritten ist.
  • Da das durch die erwähnte Verzögerung des Beginnes der Entwicklung verursachte Erlöschen der Flamme bei geöffnetem Hahn eintritt, so kann sie unter Umständen zu nachteiliger Gasausströmung Veranlassung geben. Man kann diesen Mangel zwar dadurch mehr oder weniger unschädlich machen, daß man den oberhalb des bzw. der Entwicklungsbehälter befindlichen Gassammelraum reichlich groß macht; indessen werden hierdurch die Abmessungen des oberen Gefäßes der Lampe stark vergrößert. Um diese Abmessungen in möglichst engen Grenzen halten und dabei doch den Vorteil der Abstellbarkeit bei einer solchen Karbidlampe zu erhalten, wird nach vorliegender Erfindung der Karbid-bzw. Gasentwicklungsbehälter an seinem oberen Teile mit einer Tropfdüse neben der am unteren Ende vorgesehenen, nach dem Saugsystem arbeitenden Eintrittsöffnung versehen. Diese obere Eintrittsöffnung, welche natürlich zweckmäßig zugleich als Austrittsöffnung für das Gas dient; ist so ausgebildet, daß sie nur in Tätigkeit treten kann, wenn der Karbidbehälter außen von Wasser überflutet wird. Dabei ist dieser Karbidbehälter so tief angeordnet, daß oberhalb des die Tropfvorrichtung in Tätigkeit setzenden Wasserstandes noch ein genügend großer Gassammelraum freibleibt, um bis zum Eintreten der Gasentwicklung nach Beginn des Arbeitens der Druckvorrichtung die Flamme des Brenners zu speisen.
  • Die Zuführung von Gasentwicklungswasser in den Karbidbehälter durch die Tropfvorrichtung bietet, da sie die oberen erst zuletzt sich erschöpfenden Schichten der Karbidfüllung unmittelbar trifft, den Vorteil einer sehr schnellen Wirkung, so daß die Gasentwicklung jeweilig kurz vor Erschöpfung des von der Nachentwicklung herrührenden Gasvorrates schnell einsetzt und daher der Gasvorratsraum, welcher oberhalb des Karbidbehälters liegt, verhältnismäßig klein genommen werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist eine so ausgestaltete Azetylentischlampe in Fig. x in Seitenansicht, in Fig. 3 in senkrechtem Mittelschnitt dargestellt; Fig.-3 zeigt einen Querschnitt der Linie 3-3 der Fig. ?,; Fig. q. stellt im einzelnen einen senkrechten Schnitt durch den Verschlußdeckel und die Tropfvorrichtung in größerem Maßstube dar.
  • Der als Gasvorratsbehälter ausgebildete breite Fuß io der Lampe trägt mit seinem zugleich als Traggriff dienenden, stark verengten Mittelteil 9 ein breites und genügend hohes Aufnahmegefäß ii, in dem ein Zwischenboden 13 so angebracht ist, daß er oberhalb des mittleren verengten Vorrätsraumteiles 9 noch eine erweiterte Gaskammer 14 von dem oberen Behälter abteilt. Der im Querschnitt enge Mittelraum 9 dient zur Aufnahme des K-arbidbehälters i, welcher durch die darüber angeordnete, von dem Deckel 5 abgeschlossene Öffnung des Zwischenbodens 13 eingesetzt werden kann.
  • Der Deckel 13 wird vorzugsweise mittels vier Flügelmutterschrauben 15 oder in einer anderen Weise befestigt, welche unterhalb eines am Zwischenboden 13 angebrachten -Flansches 16 mit Ösen auf einem Drahtring 17 drehbar angeordnet sind und sich in außen offene Schlitze 18 des Flansches 16 und des Deckelrandes von außen einschlagen lassen. Die Abdichtung des Deckels wird mittels eines Gummiringes bewirkt. Der Deckel trägt in der Mitte das Gasrohr 6, welches durch Vermittlung des Absperrhahnes 7 zum Brenner 8 der Lampe führt.
  • Der Steigeraum ii oberhalb des Zwischenbodens 13 ist durch zwei enge Steigerohre i2 mit dem Fußbehälter io verbunden, wo diese Rohre nahe dem Boden ausmünden.
  • Der Karbidbehälter i ruht vorzugsweise auf einem in dem engen Mittelteil 9 des. Vorratsbehälters befestigten Stege 1g und wird mit dem vor dem Einsetzen etwas zu lösenden Schraubdeckel 2 nach unten eingesetzt. Im oberen Boden des Karbidbehälters ist ein unten mit verjüngter Spitze versehener, oben offener Tropfstutzen 2o dicht eingesetzt, welcher einerseits nahe seiner unteren Spitze und anderseits weiter oben dicht unter der Befestigungsstelle im oberen Boden des Karbidbehälters enge Öffnungen 21 bzw. 22 hat. Die untere Öffnung liegt vorzugsweise etwas seitlich der Spitze des Tropfstutzens 2o, so daß das durch diese Öffnung dringende Wasser von der Spitze leicht abtropfen kann. Die oberen Öffnungen, dicht unter dem Boden des Behälters, dienen dem Austritt des sich in diesem entwickelnden Gases. Die Höhe des engen Mittelteiles 9 der Gassammelkammer einerseits ist ungefähr gleich der Höhe des Karbidbehälters i, so daß der Wasserspiegel beim Ansteigen oberhalb dieses Mittelteiles schnell die obere Öffnung des Tropfstutzens 2o erreicht, diesen füllt und eine gewisse Menge Wasser in die Karbidbehälter von oben her tropfen läßt. Die dadurch eingeleitete Gasentwicklung drückt im allgemeinen den Wasserspiegel aus dem oberen TeiL der Gassammelkammer schnell wieder in den engen Mittelteil 9 zurück, so daß der Überdruck der oberhalb der unteren durch die Zwischenräume der Gewindegänge des Schraubdeckels 2 gebildeten Eintrittsöffnung stehenden Wassersäule sich verhältnismäßig schnell vermindert. Hierdurch wird erreicht, daß das Eindringen von Entwicklungswasser durch die untere Öffnung - nach kräftiger anfänglicher Wirkung schnell abgeschwächt wird, so daß das Wasser - auch dann nur in beschränktem Maße von unten her eintritt, wenn infolge teilweiser Erschöpfung des Karbidvorrates das von unten her eingetretene Wasser das noch gasbildende Karbid erst langsam erreicht. Es wird dadurch verhütet, daß in solchen Fällen vor dem Beginn der wirksamen Gasentwicklung eine erhebliche Wassermenge in den Karbidbehälter eindringt, welche eine zu starke Nachentwicklung von Gas zur Folge haben würde. Es läßt sich daher durch das Zusammenwirken der oberen und unteren Wasserzuführung nach dem Saugsystem einerseits und nach dem. Tropfsysterri. anderseits, welche beide automatisch wirken, die Größe des erforderlichen Gassammekaumes innerhalb des Fußes und des entsprechenden' Steigeraumes für das absperrende Wässer in mäßigen Grenzen halten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE-i. Azetylenentwickler für tragbare, mit Gasabsteller versehene Lampen nach Patent 3181o8, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Gassammelraum einzusetzende Karbid- und Gasentwicklungsbehälter neben der unteren nach dem Saugsystem arbeitenden Eintrittsöffnung für das Entwicklungswasser mit einer oberen nach - dem Tropfsystem wirkenden Wasserzuführungsvorrichtung versehen ist, welche in Tätigkeit tritt, sobald -der Karbidbehälter vor Erschöpfung des letzten zur Speisung der Gasflamme dienenden Gasvorrats von Wasser überflutet wird. -2. Azetylenentwickler nach Anspruch i, bei welchem die obere nach dem. Tropf= System arbeitende Wasserzuführungsvorrichtung aus einem oben offenen, unten mit .einer engen Ausflußöffnung für das Wasser und weiter oben mit Gasaustrittsöffnungen versehenen, im Boden des Karbid-Behälters befestigten Rohrstutzen besteht.
DE1918325410D 1918-04-13 1918-04-13 Azetylenentwickler fuer tragbare, mit Gasabsteller versehene Lampen Expired DE325410C (de)

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