DE326096C - Maschine zum gleichzeitigen Bearbeiten (Kratzen, Buersten) mehrerer Hutstumpen - Google Patents

Maschine zum gleichzeitigen Bearbeiten (Kratzen, Buersten) mehrerer Hutstumpen

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DE326096C
DE326096C DE1914326096D DE326096DD DE326096C DE 326096 C DE326096 C DE 326096C DE 1914326096 D DE1914326096 D DE 1914326096D DE 326096D D DE326096D D DE 326096DD DE 326096 C DE326096 C DE 326096C
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machine
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42CMANUFACTURING OR TRIMMING HEAD COVERINGS, e.g. HATS
    • A42C1/00Manufacturing hats
    • A42C1/08Hat-finishing, e.g. polishing, ironing, smoothing, brushing, impregnating, stiffening, decorating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • 1Kaschine zum gleichzeitigen Bearbeiten (Kratzen, Bürsten) mehrerer Hutstumpen. Für die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Stumpen mit einem Arbeitswerkzeug _ wurden bereits die verschiedenartigsten Maschinen vorgeschlagen, ohne daß es bisher gelungen wäre, dieses Ziel mit einfachen Mitteln für Kratz-und Bürstarbeit betriebssicher zu erreichen. Der Erfindung gemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß die Maschine mit einer über oder unter sämtlichen Stumpenkegeln angeordneten, -drehbaren Planscheibe versehen wird, die im Bereiche der Stumpenkegel mit zweckmäßig austauschbaren Arbeitswerkzeugen versehen ist.
  • In der Zeichnung zeigt Fig. i einen Längsschnitt der Maschine. Fig.2 veranschaulicht in einer Draufsicht die wichtigsten Einzelheiten der Maschine. Die Fig. 3 und q. zeigen Querschnitte nach den Linien III-III bzw. IV-IV der Fig. i. In den Fig. 5 und 6 ist die Befestigung der Arbeitswerkzeuge auf dem Werkzeugträger in Ansicht und im Grundriß veranschaulicht. Die Fig. 7 und 8 zeigen weitere Ausführungsbeispiele von Werkzeuganordnungen.
  • Die Maschine besteht aus einem auf dem Ständer i befestigten Arbeitstisch 2, auf welchem eine Reihe von ringförmig gruppierten Stumpenkegeln3 angeordnet sind. Die Stumpenkegel 3 werden von einem Lager q. getragen, das auf der auf dem Arbeitstisch befestigten Konsole 5 verschwenkbar befestigt ist. -Die Stumpenkegel werden in an sich bekannter Weise durch ein Triebwerk in umlaufende Bewegung versetzt, das von der Hauptantriebswelle 7 betätigt - wird. Auf der Welle 7 sitzen drei Riemenscheiben 8, 9, To, von welchen die mittlere Riemenscheibe 9 als Vollscheibe und die beiden äußeren Scheiben 8, To als Leerscheiben ausgebildet sind. Auf die Scheibe 8 läuft ein offener Riemen, auf die Scheibe To ein gekreuzter Riemen auf. Die Bewegung der Riemenscheibenwelle 7 wird durch die Schnecke ii und .das Schneckenrad i2 auf die zentral im Arbeitstisch angeordnete Triebwelle 13 übertragen. Auf dieser .Welle ist ein Kegelrad 1q. festgekeilt, durch - welches mittels der Triebräder 15 die Hilfswellen 16 der Stumpenkegelantriebe angetrieben werden. Die Übersetzung von den Hilfswellen 16 auf die Achsstummel 2o der Stumpenkegel erfolgt durch die Übertragungselemente 21, 22, 23, 2q.. Durch die vorstehend beschriebene Anordnung werden sämtliche auf dem Arbeitstisch angeordnete Stumpenkegel im gleichen Sinne in. Drehung versetzt. Die Stumpenkegel werden zu einem später erläuterten Zwecke derart eingestellt, daß ihre Achsen A-A bzw. die Achsverlängerungen seitlich von der zentralen Treibspindel 16 zu liegen kommen (vgl. Fig. 2). Auch in dieser Lage der Stumpenkegel werden sämtliche Kegel von der gemeinsamen Triebspindel 13 im gleichen Sinne in Drehung versetzt.
  • Das auf die Stumpenkegel einwirkende Arbeitswerkzeug wird von einer drehbar gelagerten Planscheibe3 oder einem Scheibenring gebildet, die auf der Triebspindel 13 der Maschine befestigt ist und über oder unter sämtlichen Stumpenkegeln kreist. Die Planscheibe selbst besteht aus zwei ringförmig gebogenen Winkelschienen 26 (Fig. 5), die mittels der Arme 27 und der Streben 28 auf der Nabe 29 der Planscheibe befestigt sind. Zwischen den Winkelschienen ist ein Satz trapezförmig ausgestalteter Werkzeuge 3o, z. B. Mantelbürsten, angeordnet, deren Tragbolzen 31 mit Spiel in den Winkelschienen 26 eingesetzt sind. Oberhalb jeder Mantelbürste ist eine Blattfeder 32 angeordnet, die sich gegen einen Arm 27 der Planscheibe stützt. Auf dem inneren Winkelring 26 der Planscheibe sind mehrere Kappenbürsten 34 angeordnet, die in an sich bekannter Weise die Bearbeitung der Stumpenkappe bewirken. Die Kappenbürsten 34 sind gleichfalls federnd gelagert und zu diesem Zwecke auf -einer Schwinge 35 angeordnet, die durch eine Feder 36 in die Arbeitsstellung gedrückt wird. Die Anordnung und Zahl der Kappenbürsten kann je nach der Art des zu bearbeitenden Gutes beliebig geändert werden. So können beispielsweise die Kappenbürsten in der aus Fig. 7 ersichtlichen Weise von der Planscheibe s konstruktiv vollständig getrennt werden und auf einem besonderen Drehkörper s'_ (Scheibe oder Armkreuz) angeordnet werden. Für manche Waren hat es sich vorteilhaft erwiesen,- die ebene Kappenbürste durch eine drehbar gelagerte Bürstwalze 40 (vgl. Fig. 8) zu ersetzen. Die Kappenwalze 8 kann entweder auf dem Werkzeugträger der Mantelbürsten oder auf einem von diesem konstruktiv getrennten Drehkörper 41. (vgl. Fig. 8) angeordnet werden. Die Zahl der Kappenbürsten kann erforderlichenfalls auch geringer gewählt werden als die Zahl der Mantelbürsten, so daß beim Umlauf des Werkzeuges periodische Kappenbearbeitung bei kontinuierlicher Mantelbearbeitung erzielt werden kann.
  • Sämtliche Werkzeuge sind durch diese Anordnung leicht austauschbar, so daß abgenutzte Werkzeuge leicht ausgewechselt und auf der Maschine auch andere Gattungen von Werkzeugen für einen -anderen Arbeitszweck--(Umschaltung der Maschine von Kratzarbeit auf Bürstarbeit) leicht verwendet werden können.
  • Zur Ermöglichung einer leichten Aüfspannung der Stumpen bzw. Ermöglichung einer leichten Einstellung der Stumpenkegel ist ein Stellwerk vorgesehen, mittels welchem die Werkzeuge gehoben und gesenkt werden können. Dieses Stellwerk besteht aus einer auf den Bund 5o (Fig. 4) der Triebspindel 13 einwirkenden Stellmuffe 51, an welche zwei über- Seilrollen 52 geschlungene Steuerseile 53 angreifen, die an den Enden mit Gegengewichten 54 belastet sind. Die Seilrollen 52- sitzen auf einer Welle 55, die durch Vermittlung von Zwischengetrieben 56, 57 (Fig. 2) von der Kurbelscheibe 58 angetrieben wird. ` Bei der Maschine ist weiter eine bei Hutbearbeitungsmaschinen bereits verwendete automatische Umsteuervorrichtung vorgesehen, mittels welcher nach einer bestimmten Zahl von Stumpenkegelumdrehungen bzw. Drehbewegungen des Arbeitswerkzeuges eine zwangläufige Umschaltung der Triebmechanismen der Maschine eingeleitet wird. Diese Vorrichtung .besteht in an sich bekannter Weise aus einer a:uf der Riemenscheilienwelle 7 angeordneten Schnecke 6o (Fig. 1, 3), die auf ein Schneckenrad 61 einwirkt. Auf dem Ende, der Schneckenradwelle ist ein Sdhalthebe162 befestigt, der einen auf dem Lager 63 der Schneckenradwelle lose drehbaren Gewichtshebel 64 betätigt. Die Betätigung des Gewichtshebels erfolgt durch Anschlag des Schalthebels 62 an den auf dem Gewichtshebel vorgesehenen Anschlagstift 65. Der Gewichtshebel- selbst spielt zwischen zwei auf dem Riemenrücker67 befestigten Stiften 68, durch welche beim Verschwenken des Gewichtshebels der Riemenausrücker 67 mitgenommen und der Verschub der Riemen auf den Riemenscheiben eingeleitet wird.-Der-Gewichtshebel 64 der Umsteuervorrichtung ist der-Erfindung gemäß an seinem unteren Ende mit einer Druckrolle-7o versehen, die gegen eine Stellschwinge 71 wirkt. Die Stellschwinge ist am Maschinenständer um den Bolzen 7z drehbar gelagert und wirkt mit ihrem vorderen Arm auf einen auf der -Triebspindel 13 befestigten Stellring 73 ein. Durch diese Vorrichtung wird während der Umsteuerung der Maschine der Werkzeugträger automatisch von den Stumpenkegeln abgehoben, während welcher Zeit, wie später -erläutert, die für den verkehrten Arbeitsgang des Werkzeugs erforderliche Umstellung der Stumpenkegel durchgeführt wird.
  • Die Stumpenkegelverschwenkung -kann je nach der Bauart der Maschine auf die verschiedenartigste Weise durchgeführt werden. Bei einer größeren Stumpenkegelzahl empfiehlt es sich, - sämtliche Stumpenkegel durch ein Schwenkwerk w untereinander zu kuppeln, das bei seiner Betätigung die gemeinsame und gleichzeitige Verschwenkung der Stumpenkegel gewährleistet. Das bei der vorliegenden Maschine vorgesehene Stumpenkegelschwenkwerk besteht aus einem Stellring,. der von mehreren gelenkig miteinander verbundenen Schienen 8o gebildet wird. Die Stellringschienen 8o sind auf den Schwenklagern 4 der Stumpenkegel mit etwas Spiel durch Schraubenbolzen 81 befestigt und bilden in ihrem Zusammenbau einen polygonalen Rahmen von der in Fig. 2 veranschaulichten Form. An dem Stellring ist ein Griff 82 befestigt, durch, welchen der Stellring und mit diesem die Stumpenkegel im Sinne der eingezeichneten Pfeilrichtungen verschwenkt werden können.
  • Die Handhabung und -Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Angenommen, das. Arbeitswerkzeug s sei von den Stumpenkegeln gelüftet, und es werde beabsichtigt, das -Werkzeug beim ersten Arbeitsgang links, also im Sinne der Pfeilrichtung, laufen zu lassen. Bei dieser Annahme sind vor dem Ausspannen der Stumpen die Stumpenkegel zu nächst in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise einzustellen. Diese Lage ist dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen A-A der Stumpenkegel bzw. die Achsverlängerungen seitwärts, also versetzt zur Drehachse oder Triebspindel 13 zu liegen kommen (Einstellung der Stumpenkegel in die Arbeitsstellung).
  • Ist dies geschehen, so werden die Stumpen in der üblichen Weise auf die Stumpenkegel aufgespannt und hierauf das bisher angehobene Arbeitswerkzeug bzw. die Drehscheibe s durch Betätigung der Kurbel 58 niedergelassen. Wird nun die Triebvorrichtung der Maschine in Tätigkeit gesetzt, so spielen sich. folgende Vorgänge ab: Die Drehscheibe s streicht über die auf den Kegeln aufgespannten Stumpen hinweg, wobei die Stumpenkegel mit den auf ihnen befindlichen Stumpen gleichzeitig Eigendrehungen um ihre Achsen äo ausführen. Das Werkzeug berührt hierbei jeden Stumpen entlang der Sektorfläche f und wird von dieser Fläche in einer genau kreisförmigen Bahn hinweggeführt. Während dieser Streichbewegung des Werkzeuges werden von diesem auf die Stumpen eigenartige Kräftewirkungen ausgeübt, die bei gleichzeitiger Bearbeitung des Haarfließes in bekannter Weise das selbsttätige Anziehen des Stumpens an den Stumpenkegel zur Folge haben.
  • Falls die Stumpen durch besondere Aufspannvorrichtungen auf den Kegeln festgehalten werden, kann selbstredend von der versetzten Anordnung der Stumpenkegelachsen zur Drehachse der Planscheibe Abstand genommen werden.
  • Beim weiteren Umlauf des Arbeitswerkzeuges gelangen zufolge der Eigendrehung der Stumpenkegel stets neue, nicht bearbeitete Stumpenstellen unter das Arbeitswerkzeug, bis schließlich die ganze Stunipenfläche im Linkslauf bearbeitet ist, welcher Vorgang je nach Bedarf ein oder mehrere Male wiederholt wird.
  • Nach Beendigung der Linkslaufbearbeitung werden sämtliche Triebswerkteile der Maschine durch das eingangs beschriebene Umsteuerschaltwerk 64 umgesteuert, wobei gleichzeitig auf -kurze Zeit das Arbeitswerkzeug von den Stumpenkegeln abgehoben wird (vgl. Stellwerk 7o, 71, 73). Die Maschine wird hierdurch automatisch- auf »Rechtslauf«, also auf Werkzeug-, umlauf, im Sinne der Pfeilrichtung y eingeschaltet. Während der Lüftungsperiode des Arbeitswerkzeuges wird das an den Schwenklagern q. der Stumpenkegel angreifende Schwenkwerk w vom Arbeiter im Sinne der Pfeihichtung z verschwenkt, wodurch die Stumpenkegel in die mit punktierten Konturen angedeutete Lage für den »Rechtslauf« des Arbeitswerkzeuges eingestellt werden.

Claims (3)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE r. Maschine zum gleichzeitigen Bearbeiten (Kratzen, Bürsten) mehrerer Hutstumpen mit einem Arbeitswerkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe mit einer über oder unter sämtlichen Stumpenkegeln kreisenden Planscheibe oder einem Scheibenring (s) versehen ist, der irn Bereiche der Stumpenkegel mit zweckmäßig austauschbar angeordneten Arbeitswerkzeugen (30) armiert ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Stumpenkegel untereinander durch ein Schwenkwerk (w) gekuppelt sind, das durch eine Betätigung die gemeinsame und gleichzeitige Verlegung der Achsen sämtlicher Kegel auf die eine oder andere Seite der Werkzeugdrehmittelachse (o) gewährleistet.
  3. 3. Maschine nach Anspruch- z, gekennzeichnet durch .die Vorsehung eines mit der Umsteuervorrichtung (6q.) der Maschine gekuppelten Stellwerkes (7=, 73), das zwangläufig während der Umschaltung der Maschine von Linkslauf auf Rechtslauf die Lüftung der Arbeitswerkzeuge (30) von den Stumpenkegeln bewirkt.
DE1914326096D 1918-04-10 1914-03-22 Maschine zum gleichzeitigen Bearbeiten (Kratzen, Buersten) mehrerer Hutstumpen Expired DE326096C (de)

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