DE326317C - Verfahren zum Betriebe von Kondensationsanlagen - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Kondensationsanlagen

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DE326317C
DE326317C DE1917326317D DE326317DD DE326317C DE 326317 C DE326317 C DE 326317C DE 1917326317 D DE1917326317 D DE 1917326317D DE 326317D D DE326317D D DE 326317DD DE 326317 C DE326317 C DE 326317C
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Germany
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condenser
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water
condensation
procedure
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DE1917326317D
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Metropolitan Vickers Electrical Co Ltd
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Metropolitan Vickers Electrical Co Ltd
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices
    • F28B9/04Auxiliary systems, arrangements, or devices for feeding, collecting, and storing cooling water or other cooling liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betriebe von Kondensationsanlagbn. Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betriebe der Kondensationsanla-e für Dampfkraftanlagen und 'bezweckt, das Speisewasser wirtschaftlich vorzuwärmen und den Dampf, der zum Vorwärmen dient, vorher unter günstigen Bedingungen zur Kraftleistung in den Turbinen bzw. Dampfmaschinen auszunutzen.
  • Zu diesem Zweck ist das vorliegende Betriebsverfabren dadurch gekennzeichnet, daß abwechselnd eine für einen gewissen Zeitraum des Betriebes ausreichende Menge Speisewasser durch den Abdampf der Turbinen oder Kolbenmaschinen im Hauptkondensator oder in einem Hilfskondensator vorgewärmt und in Sammelbehältern aufgespeichert wird, dann ' aber die Speisewasservorwärmer abgeschaltet werden und die Kondensation in der üblichen normalen Weise ohne Speisewasservorwärmung bewirkt wird.
  • In einigen Fällen kann das vorgewärmte Speisewasser aus- den Sammelbehältern unmittelbar in die Dampferzeuger gellen, in anderen Fällen kann es zunächst durch einen von den abziehenden Kesselheizgasen beheizten Vorwärmer hindurchgehen.
  • Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele von Anlagen für das neue Verfahren.
  • Bei der Anlage der Fig. i wird das Speisewasser in geeigneten Pausen zum Hauptkondensator 2 der Kraftanlage gelassen und Icondensiert in ihm den von der Hauptmaschine, hier Turbine i, kommenden Dampf. Der Abführungskanal für das . heiße Kondenswasser ist bei 3 und der für das die Kondensation bewirkende, kalte Umlaufwasser bei ¢ angedeutet. Letzteres wird in die Wasserkammer des Kondensators 2 mittels Leitung 5 durch eine Wasserumlaufpumpe 6 gepumpt und nach Durchgang durch den Kondensator 2 mittels der Leitung 7 in den Kanal q. gelassen. Ein Ventil 8, das ein Rückschlagventil oder ein Absperrschieber sein kann, ist im Rohr 5 und ein Absperrschieber 9 im Rohr 7 eingeschaltet. Das Kondensat wird mittels einer Saugpumpe 1o durch das Rohr z1 in einen Wasserbehälter 12 gefördert. Dieser ist durch eine Leitung 13 mit dem zur Wasserkammer des Kondensators 2 führenden Rohr 5 verbunden,- wobei ein Absperrschieber 1q. im Rohr 13 eingeschaltet ist. Ein anderer Behälter, der Heißwasser- bzw. Speisewasserbehälter 15, ist durch ein Rückschlagventil oder auch Absperrschieber 16 mit dem von der Wasserkammer des Kondensators 2 kommenden Rohr 7 verbunden. Ein Speiserohr 17 geht vom Behälter 15 unmittelbar nach den KeSSeln oder leitet das Speisewasser zunächst durch einen von den abziehenden Kesselheizgasen beheizten Vorwärmer. ' Das- Betriebsverfahren i_4 folgendes Arbeitet die Anlage unter normalen Bedingungen, so sind die Absperrglieder 8 und 9 geöffi.et, 1.1 und 16 dagegen geschlossen, so -daß
    las kalte Umlaufwasser mittels der Umlauf-
    ?umpe 6 durch Leitung 5 in den K(JndeitSat0: 2
    ;epumpt wird und durch Rohr 7 hinter
    Schieber x) in den Heißwasserkanal 4 läuft.
    Soll die Vorwärmung des Speisewassers für die
    Gessel erfolgen, werden clie Schieber bzw.
    Ventile 8 und 9 geschlossen und 14 und t(i
    ;eöffnet. Nun gelangt kaltes Wasser aus Be-
    hälter 12 durch Rohr 13 und Schieber 1T -11.
    den Kondensator 2 und-von dort durch Rohr 7,
    Ventil oder Schieber 16 in den Heißwasser-
    behälter 15. Sobald die gewünschte Wasser-
    menge aus Behälter 12 unter Durchgang durch
    den Kondensator in dieser Weise vorgewärmt
    ist, werden die Absperrglieder 14 und 16 Be-
    schlossen und 8 und 9 geöffnet, worauf das
    Kaltwasser aus Kana13 wieder durch die
    Pumpe 6 durch den Kondensator hindurch in
    Umlauf gesetzt wird, die Anlage al=il wic(ler
    unter normalen Bedingungen arbeitet.
    Fig.2 zeigt eine AusführunLsform, bei welcilcr
    ein Hilfskondensator i8 benutzt wird, um aus-
    schließlich die Vorwärmung zu iiberncliiiien.
    Dieser ist mit dem Auspufi i9 der Tuti)ine
    verbunden, der mit dem üblichen Ventil 2o
    versehen ist, das nur dann geöffnet wird. wenn
    aus irgendeinem Grunde' die Turbine ohne
    Kondensation arbeitet. Eine Leitung 2i ver-
    bindet den Hilfskondensator 18 mit der Saug-
    seite der mit dem Hauptkondensator 2 ver-
    bundenen Luftpumpe 22, so daß die sich im
    Hilfskondensator iS sammelnde Luft und nicht-
    kondensierbaren Gase mit entfernt werden.
    Der Hilfskondensator ist ferner durch ein U-
    Schenkelrohr 23 mit dem Auslaß 'des Haupt-
    kondensators 2 verbunden, durch welches das
    Kondenswasser, das sich im Hilfskondensator
    bildet, in den Auslaß des Hauptkondensators
    ablaufen und durch die honclensatpumpe io
    entfernt werden kann. Diese Verbindung 23
    ist indessen nicht unbedingt erforderlich, es
    kann auch das Kondenswasser mit der Luft und
    nichtkondensierbaren Gasen in die Luftpumpe
    gelangen und durch diese mit entfernt werden:
    Bei der Ausführungsform von Fig. 2 sind S, 9
    und 14 vorteilhaft Abspern,chieber, während
    16 ein solcher oder auch ein lZücksrhlagveutil
    sein kann.
    Arbeitet die Anlage nach Fi-T. 2 normal. o
    sind die Schieber 8 und 9 geöffnet, 14 und 16
    geschlossen, so daß das Kaltwasser ;,u, Kanal 3
    mittels Pumpe 6 durch (ien Haupthundensator
    und von diesem in den Kanal 4 tuilliitift. So11
    die Vorwärmung despei@.ewa@crs erfolgen,
    so werden 8 und 9 riesclllos4cn, 14 und 16 ge-
    öffnet, worauf das Wasser aus dein 13cli;ilter
    12 durch den I-Iilfäkon(lens;ttor 18 gellt, hier den
    aus der Turbine i kc,mineiicleu Dampf l:@in(lrn-
    siert und nach Erwärniuit!, durch di,>en Danipf
    in den IIcihwasserl@cl,:.ilt,r i5 geht, von dein aus
    wird. `obril-l (iir# _ wünschte Speisewassei--
    irenge v:irgew:iritit ist, er:olgt die Umschaltung
    der S--llieber 14 ttn d It1 bzw. S und 9, und d:e
    Ablag- ;irbeit,jt wieder unter normalen Be-
    dineuneen.
    Diü Anordnung nach Fig. 2 erleichtert den
    ßetriel) ;ler -1tilage, in@.lem das Speisewasser
    dein 1-Iilf^l;on,jrns:,tor IS zugeleitet werden
    kann, bevor da- Umlaufwasser nach dem Kon-
    demator z a.bQesperrt wird, wodurch eine
    llischurz de; Umlaufwassers mit dem Speise-
    wa:#zer vermieden wird.
    Ein weiteres Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 3.
    Hier ist statt des Hilfskondensators 18 ein
    Strahttkondensator 24 nach dem bekannten
    Iii;rtini,--Tvp, z. B. mit dem Auspuffauslaß der
    Turb:ne i, verbunden. Das Speisewasser wird
    ihm unter Druck aus dem Wasserbehälter 12
    zugeiiihrt und die Luft, das liondensat und
    das Sp::isewa'ser entweder nach außen oder
    unmii,elilar in Gien Sueizewasserbehälter 13 ge-
    fördert. Bei dieser Ausbildung wird keine
    Luft- oder Kondensatpumpe benötigt und
    eh.-nsoweni# eine Verbindungsleitung mit dem
    Hauptkondensator oder der Hauptluftpumpe.
    Die Betriebsweise dieser Ausführungsform ist
    nach deren Beschreibung zu Fig. 2 ohne weiteres
    verständlich.
    Es ist ein wesentliches Merkmal der Erfin-
    dung, daß, wenn immer eine Speisewasservor-
    wärmung erfolgt, kein anderes Umlaufwasser
    durch den Kondensator geht, weil dann ein
    geringes Vakuum für die Turbine oder Kolben-
    maschine der Anlage (.ntstel:ea und `gleich-
    zeiti; ein Teil der Wärine des Auspuffdampfes
    im Umlaufwasser verlorengehen würde.
    Eine Ausführungsform, wo der Hauptkon-
    densator ein Mischkondensator ist, ist in Fig. ¢
    dargestellt. Hierbei kann das Speisewasser
    einer Außenstelle nach der Darstellung dem
    Kaltwasserkanal 3 entnommen werden, aus dem
    es durch Leitung 5 in den Kondensator 2 ge-
    langt und durch die Pumpe Io entweder in
    den Warmwasserkanal4 oder in den Speise-
    wasserbehälter 15 gefördert wird, je nachdem
    der Schieber 9 der Leitung 7 offen oder ge-
    schlossen ist. Die übliche Verbindungsleitung
    vom Kondensator 2 nach der Luftpumpe ist
    bei 26 angedeutet. Damit das durch den
    Kondensator 2 gehende, ii) den Heißwasser-
    tank 15 geförderte Wasser auf die gewünschte
    Temperatur erwärmt wird, ist die durch
    Leitung i in den Kondensator 2 gespeiste
    Wassc-rinenge zti beschränken, zu welchem Zweck
    (-in Regelungsabsperrschieber 25 in die Leitung 5
    einge-.chattet i#,t. Erf"l-t die Herabsetzung
    cler Uml;titfN%-aseriiieiize für den Konden#ator z
    in die-er Weise, so sinkt (las Vakuum im Kon-
    densator niit entsprechender Teriperaturzu-
    n.,l,nie ,los durch die Pumpe io entnommenen
    Eine weitere Ausführungsform, mittels deren das zu erwärmende SIicisewasscr mehrere Male bis zur Erlangung der erforderlichen Temperatur durch den Hilfskondensator bzw. Vorwärmer geschickt wird, zeigt die Fig. 3. Hier sind bei normalem Betrieb die Schieber 14 und 16 geschlossen, 8 und 9 geöffnet, so daß das Umlaufwasser aus dem Kanal 3 in den Kondensator geht und durch die Abzugpumpe io in den Kanal 4 gepumpt wird. Sobald nun 8 und 9 geschlossen und 14 und 16 geöffnet werden, erfolgt der Wasserumlauf vom Heißwasserbehälter 15 durch Leitung 13, Kondensator 2, Pumpe 'o hinter Schieber 16 in den Heißwasserbehälter 15 zurück. Um diesen Behälter zunächst mit Wasser zu versorgen, wird Schieber 9 zuerst geschlossen und Schieber 8 noch so lange offen gelassen, bis die gewünschte Wassermenge durch Pumpe io in den Behälter 15 gepumpt ist, worauf auch 8 geschlossen wird.
  • Der Umlauf aus Behälter 15 durch Kondensator und nach 15 zurück wird so lange fortgesetzt, bis das Wasser in 15 die gewünschte Temperatur hat, worauf durch Umschalten der Schieber 14, 16, 8 und 9 der regelrechte Betrieb wiederhergestellt wird. Es ist ersichtlich, daß bei der Ausführung nach Fig. 5 der Kondensator zuerst mit kaltem Speisewasse: beschickt wird und ein entsprechend holte: Vakuum bekommt, das dann mit zunehmende Speisewa_scrtemperatur allmählich sinkt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe der Konden. sation,anlage für Dampfkraftanlagen, da durch gekennzeichnet, daß abwechselnd eine für einen gewissen Zeitraum des Betriebes ausreichende Menge Speisewasser durch den Abdampf der.Turbinen oder Kolbenmaschinen im Hauptkondensator oder in einen: Hilfskondensator vorgewärmt und in Sam. meIbehältern (r5) aufgespeichert wird, dann aber die Speisewasserv orwärmer abgeschaltet werden und die Kondensation in der üblichen normalen Weise ohne Speisewasservorwärmung bewirkt wird.
  2. 2. Eire Kondensationsanlage für das Betriebsverfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitungen und Absperrschieber des zur Vorw-ärmung des Speisewassers dienenden Kondensators (z) der Anlage so angeordnet sind, daß das Speisewasser den Kondensator mehrere Male im Umlauf durchlaufen kann (Fig. 5).
DE1917326317D 1916-03-09 1917-03-09 Verfahren zum Betriebe von Kondensationsanlagen Expired DE326317C (de)

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