DE416116C - Verdampfungskuehlung in Verbindung mit Abwaermeverwertung - Google Patents
Verdampfungskuehlung in Verbindung mit AbwaermeverwertungInfo
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- DE416116C DE416116C DEA41335D DEA0041335D DE416116C DE 416116 C DE416116 C DE 416116C DE A41335 D DEA41335 D DE A41335D DE A0041335 D DEA0041335 D DE A0041335D DE 416116 C DE416116 C DE 416116C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01N—GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
- F01N5/00—Exhaust or silencing apparatus combined or associated with devices profiting by exhaust energy
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
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- Y02T10/12—Improving ICE efficiencies
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- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH J "''"
AUSGEGEBEN AM 6 .JULI 1925
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 416116 -KLASSE
46 d GRUPPE 11
(A 4i335 I\46d)
Motorenfabrik Deutz Akt-Ges. in Köln-Deutz. Verdampfungskühlung in Verbindung mit Abwärmeverwertung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15, Januar 1924 ab.
Längste Dauer: 27. Dezember 1940.
Gemäß Patent 396322 soll durch den Zy- Verlassen des Zylinders derart entlastet wer-
lindermantel einer Verbrennungskraftmaschine den, daß es die aufgenommene Wärme ganz
das Wasser unter einem solchen Druck hin- oder zum Teil durch Dampfbildung verliert.
durchgeführt werden, daß Dampfbildung ver- Es ist nun andererseits vorgeschlagen wor-
S hindert wird, und es soll dann nach dem den, um die Wärme der Ausströmgase bei
einer heiß gekühlten Maschine auszunutzen, das vom Zylinder abströmende überhitzte
Kühlwasser zum Teil dadurch in Dampf zu verwandeln, daß man es — ohne vorherige
Entspannung — einem von den Abgasen durchströmten Wärmeaustauscher zuführt. Der
Dampf kann dann entweder in einem Rückkühler oder in Nutzheizkörpern verdichtet und
das Verdichtungswasser dem Zylinder wieder zugeführt werden; ebenso kann das unverdampfte
heiße Wasser vor seiner Rückführung zu Heizzwecken Verwendung finden. Die vorliegende Erfindung besteht darin,
daß man das heiße Kühlwasser, erst nachdem es durch Entlastung einen Teil seiner
Wärme in Form von Dampf verloren hat, einem in bekannter Weise von den Abgasen der Verbrennungskraftmaschine durchströmten
Austauscher zuführt.
Gegenüber dem Verfahren des Hauptpatentes wird dadurch außer der Kühlwasserwärme
auch die Wärme der Abgase gewonnen. Gegenüber dem erwähnten bekannten Verfahren,
das nicht entspannte Wasser der Wärme der Abgase auszusetzen, wird eine größere Wärmemenge in Form von Dampf
gewonnen. Denn da im Zylinder eine Dampfbildung vermieden werden soll, muß das Wasser
vom Zylinder mit einer gewissen Temperaturspanne unterhalb" des Siedepunktes ab-
und dem Wärmeaustauscher zufließen. In diesem muß von der zur Verfügung stehenden
Menge der Abgase zunächst eine erhebliche Wärmemenge aufgewendet werden, um das Wasser über diese Temperaturspanne hinweg
auf die Siedetemperatur zu erwärmen; dann erst wird mit dem Rest der Abgaswärme Dampf erzeugt. Beim vorliegenden Verfahren
dagegen wird durch die Entspannung zunächst unmittelbar eine nutzbare Dampfmenge
gewonnen; dann aber außerdem der übrige Teil des Wassers mit der niedrigerem Druck
entsprechenden Siedetemperatur dem Wärmeaustauscher zugeführt, so daß dessen ganze
Wärme sofort zur Dampfbildung benutzt werden kann. j Besonders vorteilhaft ist es, wenn man die j
Dampfbildung durch Entlastung und die I Dampfbildung durch Wärmezufuhr der Ab- i
gase in demselben Kessel, nämlich im Wärmeaustauscher selbst, vornimmt, weil dadurch
ein Kessel und u. U. ein Wasserabscheider , nebst den nötigen Armaturen und Verbindungsleitungen
gespart und Wärmeverluste zwischen der Entlastungsstelle des Heißwas- j sers und dem Wärmeaustauscher vermieden
werden.
In dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist A wieder der Wassermantel
der Verbrennungskraftmaschine, C das durch ein Rohr P mit dem Zylinder verbundene
Entlastungsventil für das Heißwasser, / die einstellbare Regelfeder des Ventiles,
welche den vor dem Ventil herrschenden Höchstdruck bestimmt. B ist der Dampfentwickler,
in welchem sich das aus dem Zylinder kommende Heißwasser nach Durchströmen des Entlastungsventiles durch das
Rohr 5 vom Dampf trennt. Dieser Kessel ist nun gleichzeitig als Wärmeaustauscher ausgebildet,
indem er mit einem Unterteil K. und einem Oberteil K.' versehen ist, von denen
der erstere mit dem Auspuffrohr M der Maschine, der andere mit dem Abgasrohr L
verbunden ist und von Rohren T für den Durchtritt der Abgase durchzogen wird.
Im Kessel B wird also sowohl Dampf aus dem durch das Rohr 5 zugeführten Wasser
entwickelt als auch durch Verdampfung an den Rohren T gebildet. Da mehr Wasser
durch das Rohr P zugeführt wird als verdampft, wird der Überschuß durch ein Rohr N
abgeführt und durch Pumpe E unter Druck gesetzt und wieder in den Kessel zurückgeführt.
Ein Selbstschlußventil U mit einem Schwimmer sorgt für Aufrechterhaltung des
Wasserspiegels. Der Dampf wird durch ein Rohr G den Verwendungsstellen O zugeführt;
das Verdichtungswasser strömt ebenfalls der Pumpe E zu, um wieder in den Zylinder
gedrückt zu werden.
Um den Betrieb des Dampfkessels B unabhängig von der Menge und Temperatur der
Abgase zu machen, insbesondere wenn mit schwacher Belastung der Maschine ein verhältnismäßig
großer Heizdampfbedarf verbunden ist, wird der Kessel gemäß der dargestellten Ausführungsform mit einer Zusatzölfeuerung
versehen, indem in den Unterteil K ein Ölbrenner Q mündet, der an ein
Ölzuführungsrohr R angeschlossen ist.
Claims (1)
- P ATENT-Anspruch:Verdampfungskühlung nach Patent 396322 in Verbindung mit Abwärmeverwertung, dadurch gekennzeichnet, daß die Entspannung des Kühlwassers mittelbar in einem unter dem Druck des entspannten Dampfes gehaltenen, von den Ausströmgasen geheizten Dampfkessel erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA41335D DE416116C (de) | 1922-12-27 | 1924-01-14 | Verdampfungskuehlung in Verbindung mit Abwaermeverwertung |
| CH111854D CH111854A (de) | 1924-01-14 | 1925-01-12 | Heisskühleinrichtung an Verbrennungskraftmaschinen. |
| AT102478D AT102478B (de) | 1922-12-27 | 1925-01-12 | Verdampfungskühlvorrichtung für Verbrennungskraftmaschinen. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA39115D DE396322C (de) | 1922-12-27 | 1922-12-27 | Verdampfungskuehlung fuer Verbrennungskraftmaschinen |
| DEA41335D DE416116C (de) | 1922-12-27 | 1924-01-14 | Verdampfungskuehlung in Verbindung mit Abwaermeverwertung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE416116C true DE416116C (de) | 1925-07-06 |
Family
ID=25963688
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA41335D Expired DE416116C (de) | 1922-12-27 | 1924-01-14 | Verdampfungskuehlung in Verbindung mit Abwaermeverwertung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT102478B (de) |
| DE (1) | DE416116C (de) |
-
1924
- 1924-01-14 DE DEA41335D patent/DE416116C/de not_active Expired
-
1925
- 1925-01-12 AT AT102478D patent/AT102478B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT102478B (de) | 1926-02-10 |
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