DE328265C - Wachsmodelliergeraet fuer zahntechnische Zwecke - Google Patents

Wachsmodelliergeraet fuer zahntechnische Zwecke

Info

Publication number
DE328265C
DE328265C DE1919328265D DE328265DD DE328265C DE 328265 C DE328265 C DE 328265C DE 1919328265 D DE1919328265 D DE 1919328265D DE 328265D D DE328265D D DE 328265DD DE 328265 C DE328265 C DE 328265C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
modeling
knife
wax
modeling device
instrument
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919328265D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE328265C publication Critical patent/DE328265C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/0028Instruments or appliances for wax-shaping or wax-removing

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Wachsmodelliergerät für zahntechnische Zwecke: Die für die Herstellung des Zahnersatzes notwendigen Wachsmodelle werden bekanntlich mittels eines aus Messer und Löffel bestehenden Modellierinstrumentes geformt. Das Messer bzw. der Löffel des Instrumentes müssen für den Gebrauch erhitzt werden, und zwar etwa auf die !dem Schmelzpunkt des Wachses entsprechende Temperatur. Die Erhitzung geschah bisher durch eine Gas-, Spiritus- o. dgl. Flamme unct konnte natürlich nur in Arbeitspausen vorgenommen werden. Gelingt es, diese Arbeitspausen entbehrlich zu machen, so kann die Modellierarbeit an sich beschleunigt und dadurch ein wesentlicher Fortschritt erreicht werden. 'Diese Aufgabe ist durch vorliegende Erfindung gelöst. Danach kommt ein Modelliergerät zur Verwendung, bei dem die notwendige Erwärmung des Modelliermessers bzw. -löffels durch einen elektrischen Widerstand. erfolgt, der hinter dem Messer bz-w. Löffel unter geeigneter Isolierung um den metallischen Messer- bzw. Löffelstiel gewunden ist. In Verbindung mit dieser Einrichtung findet für die zeitweilig notwendige Erwärmung einer ganzen Mod-ellierwachstafel ein Wärmerost Verwendung, der aus einem elektrischen Widerstand besteht, welcher seinerseits um einen Rahmen aus Isolierstoff gewunden ist und zweckmäßig gleichzeitig als Vorschaltwiderstand für das Modelliermesser bzw. den -löffel ' dient. Dadurch ist ein Modelliergerät geschaffen, das bei einfacher und zweckmäßiger Ausbildung alle diejenigen Arbeiten in einfachster und rascher Weise ermöglicht, die zur Herstellung der Wachsmodelle für den Zahnersatz erforderlich sind. Gleichzeitig ist damit der Vorteil verbunden, daß die übliche Gas- bz«-. Spiritusflamme entbehrlich wird, und man somit von der derzeitigen Knappheit dieser Brennstoffe unbeeinflußt ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Fig. i und 2 zeigen das Modelliermesser bzw. den -löffel in Draufsicht und Seitenansicht bei abgenommenem Heft.
  • Fig. 3 zeigt das vollständige Instrument nach Fig. i und 2 in Seitenansicht.
  • Fig. 4 ist eine Einzeldarstellung.
  • Fig. 5 läßt das gesamte Modelliergerät mit Wärmerost im Grundriß erkennen.
  • Fig. 6 ist ein Aufriß desselben, teilweise im Schnitt, ohne Wärmerost.
  • Das Modellierinstrument besteht, wie bekannt, aus einem Messer a und einem Löffel b. Beide können in üblicher Weise mit ihren Stielen zusammen in einem Stück geschmiedet sein. Sie haben ein den gemeinsamen Stiel umgebendes Heft c, so daß also Messer und Löffel auf entgegengesetzten Seiten über das Heft c vorstehen.
  • Nach der Erfindung wird unmittelbar hinter dem Messer bzw. dem Löffel um den Stiel ein Isolierkörper d bzw. f gelegt und. um diese ein elektrischer Widerstand g bzw. h gewunden, der z. B. aus Nickelin bestehen kann. Die Widerstände können von einer geeigneten Stromquelle aus, am besten der Lichtleitung, mittels einer schmiegsamen Leitungslitze unter Strom gesetzt und damit erhitzt werden. Da der Modellierlöffel b am meisten, das, Messer a aber sgltener gebraucht wird, so
    wird die Schaltung dabei zweckmäßig gemäß
    Fig. i und, :2 so getroffen, daß der Löffel-
    widerstand lz gewöhnlich unter Strom steht,
    während der Messerwiderstand' nach Belieben
    ein.- und ausgeschaltet werden kann. Zu die-
    sem Zwecke ist ein Ausschalter mit dem In-
    strument in Verbindung gebracht. Es sind
    drei Polplättchen i, i2, i3 unter dem Messer-
    heft vorgesehen, zu denen ein, jeweils zwei
    Pole überspannender Schiebekontakt k ge-
    hört. Dieser ragt mit einem Knopf k, nur
    wenig aus einem Längsschlitz m des Messer-
    heftes hervor, so daß die Verschiebung in
    leichter Weise möglich ist. Die Anordnung
    ist dabei, wie aus Fig. i ersichtlich, derart,
    daß beim Überbrücken der Pole i, und i2 nur
    die Widerstandsspirale k des Modellierlöffels
    eingeschaltet ist,-während beim Überbrücken
    der Pole i2 und i3 sowohl die Spirale g des
    Messers als auch diejenige (lz) des Löffels
    unter Strom stehen. Wie ersichtlich, kann
    man also die Messerspirale nach Belieben ein-
    und ausschalten.
    Für das Erwärmen ganzer Wachstafel-
    platten, das zeitweilig erforderlich wird, ist
    erfindungsgemäß ein Wärmerost vorgesehen
    (Fig.5). Dieser besteht aus einer Wider-
    standspirale x, die um einen Rahmen (oder
    auch eine Tafel) o aus Isolierstoffe, wie
    Schiefer, Porzellan usw. gewunden ist. Die
    Schaltung erfolgt dabei zweckmäßig, in der
    Weise, daß der Wärmerost gleichzeitig als
    Vorschaltwiderstand für .das Modellierinstru-
    mentdient, da die hohe Spannung der Licht-
    leitung für das Modellierinstrument nicht er-
    forderlich ist und aus Sicherheitsgründen für
    den das Gerät Benutzenden zweckmäßig ver-
    mindert wird.
    Modellierinstrument und; Wärmerost wer-
    den vorteilhaft zu einer Einheit vereinigt, wie
    sie in Fig. 5 und 6 dargestellt ist. Danach
    finden Instrument und Rost auf einer gemein-
    samen Grundplatte p Anordnung, und zwar
    so,, daß neben dem auf der Grundplatte
    ruhenden Rost eine als selbsttätiger Belas-
    tungskontakt wirkende Stütze q für die Auf-
    nahme des Modellierinstrumentes bei Nicht-
    gebrauch vorgesehen ist. Die Anordnung ist
    dabei derart, daß ähnlich wie bei Tischtele-
    phonen der Strom beim Auflegen des Instru-
    mentes auf die Stütze q ausgeschaltet, beim
    Abheben desselben aber eingeschaltet wird,
    so daß sowohl der Rost als auch das Model-
    lierinstrument alsbald benutzungsbereit sind.
    Die Schaltung ist so gewählt, daß, wie aus
    Fig. 6 ersichtlich, der Strom, der durch Pol-
    klemme r zugeführt wird, zuerst die Wider-
    standspirale n des Wärmerostes passiert und
    dann zum Pol' s des Belastungskontaktes
    (Fig. 5) der Stütze q gelangt. Dieszr Kon-
    takt besteht. zweckmäßig aus einer Feder s,
    die für gewöhnlich von dem Gegenpol s, ge-
    trennt ist.' Für die Schließung des Feder-
    kontaktes s, ist ein'Nocken s3 vorgesehen, der
    an der in einer Führung d, auf und ab schieb-
    baren Stütze q des Modellierinstrumentes
    sitzt. Die Stütze steht unter der Wirkung
    einer Feder q2, die bestrebt ist, die Stütze
    stets anzuheben und damit den Kontakt s1 zu
    schließen. Die Spannung -der Feder ist aber
    nur so groß, daß sie von dem Gewicht des Mo-
    @d-ellier instrumentes überwunden wird, wenn es
    auf die Stütze gelegt wird. In diesem Falle
    wird der Nöcken s3 nach unten bewegt, so
    daß sich der Federkontakt s,.-Öffnet.
    Vom Pol s, des Federkontaktes führt die
    Leitung nach -dem Modellierinstrument, von
    dem sie dann zurück nach der Polklemme r,
    des Anschlusses geht.
    Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung
    ist folgende:
    Wird. das Modellierinstrument zum Zwecke
    der Benutzung von der Stütze q abgehoben,
    so wirrt der Stromkreis durch den Belastungs-
    kontakt s1 selbsttätig geschlossen, wodurch
    der Strom nach Passieren des Vorschalt-
    widerstandes bzw. des Wärmerostes n »die
    Widerstandsspirale des Modellierlöffels b pas-
    siert. Diese wird! entsprechend erhitzt und
    überträgt die in ihr entstehende Wärme auf
    den Löffelstiel, von dem sie naturgemäß auf
    den Löffel b, durch Leitung übergeht. Die
    Verhältnisse können so gewählt werden, daß
    die Erhitzung des Löffels b gerade hinreichend
    ist, um die gewünschten Arbeiten damit ver-
    richten zu können. Wird das Messer a be-
    nötigt, so hat man den bisher auf die Pol-
    plättchen i, und i2 eingestellten Schiebekon-
    takt k lediglich auf %die Polplättchen i2 und i3
    zu verschieben, worauf auch die Spirale g des
    Messers und dieses selbst erhitzt wird; Da
    während dieses ganzen Vorganges aauch der
    Wärmerost dauernd unter Strom steht, so
    kann derselbe jederzeit zur Erwärmung einer
    Wachstafel us:w. Verwendung finden. Es ist.
    ersichtlich, daß durch die neue Einrichtung
    die Modellierarbeiten. wesentlich gefördert
    und beschleunigt weiden, da nunmehr der Mo-
    dellierlöffel bzw. das -messer- sozusagen
    selbsttätig dauernd erhitzt werden, ohne daß
    man besondere arbeitsstörende Handhabungen
    zu diesem Zwecke verrichten muß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Wachsrnodelliergerät für zahntech- nische Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung des Modellierinstru- mentes durch einen elektrischen Wider- stand (g, h) erfolgt, .der hinter dem Mo- delliermesser (a) bzw. dem Modellier- löffel (b) des Instrumentes unter geeigne-
    ter Isolierung um den metallischen Messer- bzw. Löffelstiel gewunden ist. a. Wachsmodelliergerät nachAnspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß als Vor- schaltwi@d'erstand. für das Modellierinstru- ment ein Wärmerost vorgesehen ist, der aus einem elektrischen Widerstand (n) be- steht, welcher um einen Rahmen. (o) aus Isolierstoff gewunden ist, und welcher zweckmäßig gleichzeitig für die zeitweilig notwendige Erwärmung einer ganzen Mo- dellierwachstafel dient. 3. Wachsmodelliergerät nach-Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Model- lierinstrument und der Wärmerost in der
    Weise auf einer gemeinsamen Grund- glatte (p) vereinigt sind, das neben dem auf der Grundplatte liegenden Wärmerost eine als selbsttätig wirkender Belastungs- köntakt ausgebildete Stütze (q) für .das Modellierinstrument vorgesehen ist, die zur Aufnahme desselben beim Nichtge- brauch dient. q.. Wachsmod'elliergerät nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß für die Aus- schaltung des seltener .benötigten Model- liermessers (a) aus dem Stromkreis am Messergriff ein Ausschalter vorgesehen ist, dessen Schiebekontakt (h) aus einem Schlitz (m) des Messerheftes hervorsteht.
DE1919328265D 1919-08-07 1919-08-07 Wachsmodelliergeraet fuer zahntechnische Zwecke Expired DE328265C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE328265T 1919-08-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE328265C true DE328265C (de) 1920-10-26

Family

ID=6185826

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919328265D Expired DE328265C (de) 1919-08-07 1919-08-07 Wachsmodelliergeraet fuer zahntechnische Zwecke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE328265C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004093716A1 (de) * 2003-04-22 2004-11-04 Furtwängler, Walter Modelliervorrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004093716A1 (de) * 2003-04-22 2004-11-04 Furtwängler, Walter Modelliervorrichtung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE328265C (de) Wachsmodelliergeraet fuer zahntechnische Zwecke
DE2349329C3 (de) Vorrichtung zum Auflöten eines Stromanschlußelementes auf eine Glasscheibe
DE802930C (de) Einpoliger elektrischer Gasanzuender
DE413089C (de) Elektrischer Kocher mit Thermostat und Zeitschalter
DE901466C (de) Elektrische Anzuendevorrichtung fuer OEfen u. dgl. in Form eines Handgeraetes
DE551179C (de) Stromzufuehrungselektrode fuer elektrische Salzbadoefen
DE590188C (de) Elektrisches Buegeleisen mit unmittelbar am Buegeleisen angeordneter selbsttaetiger Signalvorrichtung
DE388690C (de) Laeufer fuer Rechenschieber
DE520543C (de) Fusstrittanlasser fuer Elektromotoren
DE522405C (de) Zweiteiliges elektrisch beheiztes Buegeleisen, welches mittels eines Handgriffes in einen Kocher, Waermer oder aehnliche Vorrichtung verwandelt werden kann
DE570139C (de) Anordnung zum Betriebe von Elektrodensalzbadoefen
DE173786C (de)
DE686784C (de) Vorrichtung zum Pruefen von Widerstaenden mit veraenderlichem Abgriff
DE915463C (de) Pruefvorrichtung fuer die Zellen elektrischer Batterien
DE824591C (de) Reklameapparat mit Rauchgeraeten
DE525329C (de) Einrichtung zum Auftauen vereister Gegenstaende mittels eines Transformators mit ausdem Transformatorgehaeuse herausragenden Sekundaerwicklungsenden und eines im Sekundaerkreis Iiegenden Heizwiderstandes
DE644531C (de) Elektrischer Fluessigkeitserhitzer, insbesondere zum Anschluss an Wasserleitungen
DE491847C (de) 24-Stunden-Uhr mit elektrisch gesteuerter Zifferblattumschaltung
DE349152C (de) Einrichtung an Uhren, die als elektrische Zeitanzeiger dienen
DE260509C (de)
DE822408C (de) Hoehenschrittkennzeichnung fuer Hebdrehwaehler
DE396570C (de) Elektrischer Dosenschalter mit als Schalterknebel ausgebildetem Deckel
DE2735374C2 (de) Prüfeinrichtung zum Anzeigen einer elektrischen Spannung und/oder deren Polarität sowie des Stromdurchgangs durch einen elektrischen Leiter
DE904803C (de) Schaltgeraet fuer elektrische Loetkolben
DE340070C (de) Uhrwerkszeitschalter