DE551179C - Stromzufuehrungselektrode fuer elektrische Salzbadoefen - Google Patents

Stromzufuehrungselektrode fuer elektrische Salzbadoefen

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DE551179C
DE551179C DE1930551179D DE551179DD DE551179C DE 551179 C DE551179 C DE 551179C DE 1930551179 D DE1930551179 D DE 1930551179D DE 551179D D DE551179D D DE 551179DD DE 551179 C DE551179 C DE 551179C
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Germany
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electrode
power supply
salt
supply electrode
tube
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Expired
Application number
DE1930551179D
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English (en)
Inventor
Ulrich Aschmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/60Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating

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  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
28. MAI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21h GRUPPE 15 ^
2i h S 247. 30 / '*=
Stromzuführungselektrode für elektrische Salzbadöfen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1930 ab
Bei elektrischen Salzbadöfen bildet das flüssige Salz selbst den Widerstand, durch den der Strom hindurchgeleitet wird. Da das Salz im festen Zustand ein Nichtleiter ist, muß es zunächst verflüssigt werden. Die Verflüssigung wird am zweckmäßigsten dadurch erreicht, daß man die Elektroden, die dem Salz im Betriebszustand den Strom zuführen, zum Verflüssigen des Salzes als Heizwiderstände verwendet. Hierzu wird die Elektrode, die normalerweise, wie aus den Abb. ι und 2 zu ersehen ist, aus einem vollen Metallblechstreifen, besteht, in mehrere Teile unterteilt. Die einzelnen aus schmalen Blechstreifen bestehenden Teile 1, 2, 3 und 4 einer solchen in Abb. 3 dargestellten Elektrode werden durch Zwischenstücke 5, 6 und 7 miteinander verbunden, so daß ein mäanderförmig im Zickzack hin und her gehendes
ao Heizband entsteht, dessen Anfang und Ende aus dem Salzbad herausgeführt werden.
Zum Anheizen des Salzes legt man Anfang und Ende der Elektrode an verschiedene Pole des Netzes, so daß ein Strom durch die Elektrode fließt und es als Heizwiderstand erwärmt. Nachdem das Salz flüssig ist, werden Anfang und Ende des Heizwiderstandes an den gleichen Pol des Netzes gelegt, um als normale Stromzuführungselektrode zu wirken.
Hierbei macht sich der Nachteil bemerkbar, daß die scharfen Kanten der Blechstreifen und insbesondere auch die Verbindungsstellen zwischen den einzelnen Blechstreifen vom Salz stark angegriffen werden, so daß <eine unterteilte Elektrode nur eine verhältnismäßig kurze Lebensdauer aufweist. Die !unterteilten Elektroden könnten auch durch autogenes: Herausschneiden oder Heraussägen aus einem vollen Stück hergestellt werden, jedoch bleiben auch dann die scharfen Kanten bestehen. Außerdem ist die Herstellung solcher Elektroden verhältnismäßig teuer.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß die Elektroden aus einem runden Metallstab oder einem Metallrohr gebildet werden, das mäanderförmig gebogen wird, so daß Anfang und Ende einer solchen Elektrode aus dem Salz herausgeführt werden können. Da das Rohr sich an den Enden, nicht abschließen läßt, da sonst im Rohrinnern beim Anheizen durch die Ausdehnung der eingeschlossenen Luft ein höherer Druck entstehen .und das Rohr bei der hohen Temperatur zerreißen würde, andererseits aber durch den Eintritt der Luft eine starke Verzunderung des Rohres von innen heraus eintreten würde, wird gemäß der Erfindung das Innere des Rohres mit Salz gefüllt.
In den Abb. 4 und 5 ist eine gemäß der Erfindung ausgebildete Elektrode als Ausführungsbeispiel dargestellt. 8 ist das mäanderförmig gebogene Rohr, das im Innern mit Salz 10 gefüllt ist. Da der aus dem Salz herausragende Teil des Rohres den
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ulrich Aschmann in Berlin-Siemensstadt.
Hauptteil des Stromes zu leiten liat und an der Stelle, wo die Elektrode aus dem Salz ins Freie tritt, erfahrungsgemäß ein besonders starker Angriff auf das Material erfolgt, wird das Rohr 8 im oberen Teil bis kurz unter den Salzspiegel durch einen passend geschnittenen Blechstreifen oder durch ein aufgesetztes Rohr 9 verstärkt. Zweckmäßig wird der Blechstreifen vor dem Biegen um
to das Rohr 8 herumgelegt und in der Naht so tief verschweißt, daß die Schweißstelle nicht in das Bad eintaucht. Das Rohr 8 wird dann an seinem aus der Badflüssigkeit herausragenden Ende, beispielsweise durch Flachklopfen, geschlossen. Um während der Erhitzung des Salzes die Entstehung eines Überdruckes im Rohr 8 zu vermeiden, wird das Rohr in seinem unteren Teil mit Bohrungen 12 versehen.
Eine weitere Möglichkeit, die aus einem Rohr bestehende Elektrode in ihrem oberen Teil zu verstärken, besteht darin, daß in das Rohr 8 (Abb. 6) bis kurz unter die Salzoberfläche ein Stab 11 eingesetzt wird, der mit dem Rohr an seiner Schlitzstelle 13 verschweißt wird.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Stromzuführungselektrode für
    "irische Salzbadofen, insbesondere Elektrode, die beim Anheizen und Verflüssigen des Salzes als Heizwiderstand dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode aus einem zweckmäßig mäanderförmig gebogenen, runden Metallstab oder Metallrohr gebildet ist.
  2. 2. Stromzuführungselektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode in ihrem oberen, der Salzbadoberfläche benachbarten Teil mit Verstärkungskörpern (Blechstreifen oder aufgesetzten Rohren) versehen ist.
  3. 3. Stromzuführungselektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in das Salzbad Hneinragende untere Teil der rohrförmig ausgebildeten Elektrode mit Bohrungen versehen ist, während der oben aus dem Salz herausragende Rohrteil geschlossen ist.
  4. 4. Stromzuführungselektrpde nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum der rohrförmig ausgebildeten Elektrode mit Salz gefüllt ist.
  5. 5. Stromzuführungselektrode nach Anspruch ι oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den oberen der Salzbadoberfläche benachbarten Teil der rohrförmig ausgebildeten Elektrode ein das Rohr ausfüllender und mit dem Rohre verschweißter Stab eingelegt ist. "
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen " .
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739706C (de) * 1938-05-07 1943-10-02 Aeg Elektrodensalzbadofen
DE740757C (de) * 1937-09-15 1944-01-12 Degussa Elektrischer Salzbadofen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740757C (de) * 1937-09-15 1944-01-12 Degussa Elektrischer Salzbadofen
DE739706C (de) * 1938-05-07 1943-10-02 Aeg Elektrodensalzbadofen

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