DE328799C - Elektrische Sicherheitsanlage - Google Patents
Elektrische SicherheitsanlageInfo
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- DE328799C DE328799C DE1919328799D DE328799DD DE328799C DE 328799 C DE328799 C DE 328799C DE 1919328799 D DE1919328799 D DE 1919328799D DE 328799D D DE328799D D DE 328799DD DE 328799 C DE328799 C DE 328799C
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B23/00—Alarms responsive to unspecified undesired or abnormal conditions
Landscapes
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Relay Circuits (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 8. NOVEMBER 1920
Walter Blut in Berlin. Elektrische Sicherheitsanfage,
Gegenstand der EfSiidtin>g ist eine
trische Sicherheitseinrichtung,, bei welcher mit Hilfe von- Relais· Wecker oder andere Älarfflofgane in Tätigkeit gesetzt werden, sobald der elektrische Gleichgewichtszustand von abgestimmten Differentialschaltungen durch Abschneiden oder Kurzschließen von Überwachungsleitungen sowie Weckerleitun-· gen gestört öder aber auch die sogenannte Betriebsbatterie von unbefugter Hand abgeschaltet wird bzw. zufällig versagt.
trische Sicherheitseinrichtung,, bei welcher mit Hilfe von- Relais· Wecker oder andere Älarfflofgane in Tätigkeit gesetzt werden, sobald der elektrische Gleichgewichtszustand von abgestimmten Differentialschaltungen durch Abschneiden oder Kurzschließen von Überwachungsleitungen sowie Weckerleitun-· gen gestört öder aber auch die sogenannte Betriebsbatterie von unbefugter Hand abgeschaltet wird bzw. zufällig versagt.
Eine derartige Anordnung ist ,bereits durch
das deutsche Patent 193728 bekanntgeworden. Bei derselben wirkt ein im Brückendraht
einer Wheatstoneschaltung liegendes* empfindliches Relais bei Störung des Brükkengleichgewichts
auf eine Fallklappe, die alsdann ihre Klappe freigibt und Kontakte
für Alarmwecker schließt. Außerdem wird bei derselben Anordnung ein Minimalrelais
stromlos,und schließt ebenfalls Alarmkontakte oder bringt auch die Fallklappe zum
Fallen, sobald die-Betriebsbatterie abgeschaltet wird oder von selbst versagt.
Gegenüber dem Bekannten bietet die vorliegende Einrichtung den Vorzug erheblich
größerer Empfindlichkeit bzw. Sicherheit bei gleichzeitiger Vereinfachung der Ausführung.
Die neue Einrichtung besteht — vgl. Zeichnung — in der besonderen Schaltung von Relais
R1 und R2, derart, daß zur Schließung
von Alarmkontakten 6 für Alarmwecker 15 und eventuell über Sicherungen 13, 14 noch
mitangeschlossene Nebenwecker nur das Relais R1 benutzt wird, dessen Wicklung 1
wäh'f end des Betriebs der Sicherheitsanlage
dauernd von Strom- der Betriebsbatterie B*
durchflossen wird, aber über Anker 3 und Ruhekontakt 2 des Relais R1 diesen Strom
erhält, so daß derselbe unterbrochen wird, sobald
Relais R2' seinen Anker 3 anzieht. Dieses tritt aber ein, wenn infoige Störung des
Gleichgewichts der. Bruckenschaltung das im
B?rückendräht 20 liegende hoehempfmdTiche
Relais Rs von Differentialstrom durchflossen wird und sein Anker 9 einen der Kontakte
7, 8 bzw. den Stromkreis der Hilfsbatteriel?2
über die Wicklung 4 des Relais R2 schließt. In diesem Falle genügt die geringste
Lockerung des Kontaktes 2, um die Wicklung ι des Relais R1 stromlos zu machen
und dessen Anker bzw. Fallklappe abzuwerfen, die alsdann den Alarmweckerkontakt 6 schließt.
Ebenso wird naturgemäß Relais R1 seinen Anker 5 fallen lassen, sobald seine Wicklung
ι aus irgendeinem Grunde, z. B. durch Abschalten der Betriebshatterie oder Versagen
derselben, stromlos wird.
Wie ersichtlich, muß die vorliegende Einrichtung schon aus dem. Grunde, erheblich
sicherer wirken als die Anordnung nach Patent 193728, weil durch die feinen Kontakte
des Brückenrelais Rs nur ein. ebenfalls empfindliches
Relais R2 zu leichter Anziehung seines Ankers 3 veranlaßt zu werden braucht,
wodurch wiederum in äußerst sicherer Weise das Stromloswerden des Relais R1 und Abfallen
des Ankers 5 desselben herbeigeführt wird. ·
Die gesamte Einrichtung arbeitet, wie noch angeführt sei, in folgender Weise:
In Betriebslage fließt Strom der Betriebsbatterie Bx über Leitung 21, Wicklung von
J?1 Ankerß des Relais R2, dessen Kontakt-2,
Leitung 17, dann einerseits über Wecker 15
und Überwachungswiderstand 25 der Brükkenzweige c-d, anderseits über die Gegenwiderstände 27, 28 der Zweige a-b >und
schließlich über Leitung 22 zurück zur Batterie B\ Wird das Gleichgewicht der Sctialtung
gestört, so setzt das Brückenrelais R3 das Relais R2 unter Strom der Batterie B2,
dieses zieht seinen Anker 3 an und unterbricht den Kontakt 2. Dadurch wird Relais
R1 stromlos, dessen Klappe 5 fällt ab und
legt über Kontakt 6 die Batterie B2 an Wekker 15. Das gleiche geschieht, wenn Batterie
B1 abgeschaltet oder unbrauchbar wird.
Zum Wiederanlegen des Ankers 5 an. den Kern des Relais R1 genügt Heranführung
desselben von Hand direkt oder mittels einer beliebigen mechanischen Einrichtung oder,;
auch auf elektromagnetischem Wege durch Drücken der Taste 10 und dadurch erfolgende
direkte Verbindung der Wicklung 1 auch mit dem anderen Pole der Batterie B1 über Leitungen
11, 12. Naturgemäß hat die Wiederinbetriebsetzung das vorherige Wiederschließen
des Kontaktes 2 des Relais R" bzw. den ordnungsmäßigen Zustand der Brückenschaltung
zur Voraussetzung.
Anstatt in der vorbeschriebenen Weise: mittels Trennkontaktes 2 läßt sich ein Abwerfen
des Ankers 5 des Relais R1 natürlich auch durch Kurzschließen seiner Wicklung 1 mittels
eines durch den Anker 3 des Relais R2 3i zu betätigenden Arbeitskontaktes erreichen.
In diesem Falle ist dann aber die Empfindlichkeit der Einrichtung durch den längeren,
vom Anker 3 zurückzulegenden Weg sowie durch den Einfluß des remanenten Magnetis- 4<
inus im Kerne des Relais R1 wesentlich gemindert.
Auch eine etwa auf solche Kurzschließung der Wicklung folgende, durch entsprechend
am Anker 3 angebrachten Trennkontakt bewirkte Stromunterbrechung würde 4! wenig an der ungünstigeren Wirkungsweise
ändern.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrische Sicherheitsanlage, bei welchgr sowohl durch Störung des Gleichgewichts-^ zustandes einer Differentialschaltung als auch bei beabsichtigtem oder zufälligem Versagen der Betriebsbatterie Alarmkon- 5, takte und Wecker oder andere Alarmorgane in Tätigkeit gesetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais (J?1), dessen Wicklung von Strom der Betriebsbatterie durchflossen wird, sowohl durch Abschaltung oder Versagen der Betriebsbatterie (B1) als auch durch Betätigung des Ankers (3) eines zweiten, vom Differentialrelais (R3) wiederum gesteuerten Relais (R2) stromlos gemacht und zur Freigabe seines Alarmkontakts (6) schließenden Ankers (5) oder einer Fallklappe veranlaßt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE328799T | 1919-11-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE328799C true DE328799C (de) | 1920-11-08 |
Family
ID=6186384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919328799D Expired DE328799C (de) | 1919-11-14 | 1919-11-14 | Elektrische Sicherheitsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE328799C (de) |
-
1919
- 1919-11-14 DE DE1919328799D patent/DE328799C/de not_active Expired
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