DE329568C - Verfahren zum Faerben von Spinnpapierstreifen auf der Schneidmaschine - Google Patents

Verfahren zum Faerben von Spinnpapierstreifen auf der Schneidmaschine

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DE329568C
DE329568C DE1918329568D DE329568DD DE329568C DE 329568 C DE329568 C DE 329568C DE 1918329568 D DE1918329568 D DE 1918329568D DE 329568D D DE329568D D DE 329568DD DE 329568 C DE329568 C DE 329568C
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DE
Germany
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cutting machine
foam
paper strips
strips
dyeing
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DE1918329568D
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SPOERL FA J HEINRICH
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/08Paper yarns or threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Verfahren zum Färben von Spinnpapierstreifen auf der Schneidmaschine. Bekanntlich werden Schwefelfarben wegen ihrer groben Waschechtheit in der Papiergarnfärberei mit Vorliebe angewandt und bilden deshalb auch besonders für die Bekleidung eine wichtige Angelegenheit. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß das unmittelbare Auftragen solcher Farben mittels Bürsten-walzen wegen des Schwefelgehaltes besonders bei sehr dünnen Papieren Schwierigkeiten verursacht. Weiche, aus tierischen Borsten hergestellte Bürsten halten nämlich der Einwirkung des Schwefels nicht stand und'verderben schnell. -Aus-Pflanzenfasern bestehende Bürsten leiden zwar nicht durchden Schwefelgehalt der Farben, sind aber im Vergleich zu den tierischen Bürsten sehr hart und deshalb für das Färben sehr dünner Seidenpapiere wegen der geringen Reißfestigkeit der letzteren nicht zu verwenden.' Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver= fahren, das die obengenannten Übelstände beseitigt. Das neueVerfahrenbestehtdarin,daß die auf der Schneidinaschine in einem Behälter befindliche Farbflüssigkeit durch irgendeine Einrichtung in Schaum verwandelt wird, der dann ohne Verwendung von Bürstenwalzen auf die Papierstreifen aufgetragen wird. Es ist schon bekannt, zur Herstellung von marmorierten Papieren, Kartons u. dgl. Farbschaum zu verwenden, jedoch erfolgt dabei das Auftragen des Schaumes auf das Papier durch Auflaufenlassen oder Aufwerfen oder durch Übertragung mit Bürsten,' mit glatten und beliebigen Mustern .geprägten Walzen, Schablonen,. Tüchern, Filzen u. dgl. Von diesen bekanntenVerfahren unterscheidet sich die neue Erfindung dadurch, daß die Erzeugung des Schaumes in dem Farbbehälter der Papierschneidemaschine erfolgt. Dabei steigt der Schäum immer höher und reicht schließlich bis an die Wicklung der sich bildenden Papierrolle, so däß diese bei ihrer Drehung den Schaum mit fortreißt. Dabei berührt der Schaum die Wicklung kurz vor der Auflaufstelle der Papierstreifen. Er wird infolgedessen unmittelbar nach der Berührung mit der Wicklung durch die auflaufenden Streifen eingewickelt, so daß die in dem Schäum enthaltene Feuchtigkeit längere Zeit erhalten bleibt und sich infolge der Kapillarität allmählich gleichmäßig verteilen kann.
  • Zur Erläuterung des Verfahrens diene die Zeichnung.
  • Die Erzeugung des Farbschaumes kann in der Weise bewirkt werden, daß ineinander greifende, sich drehende Bürstenwalzen -ä und b im Farbkasten gelagert sind, bei denen die untere d zweckmäßig vollständig unter derri Flüssigkeitsspiegel liegt. Die Aufwikkelwalze c ist dabei etwas über dem Flüssigkeitsspiegel gelagert,. so daß die Wicklung mit der Flüssigkeit selbst nicht in Berührung kommt und` der Schaum erst eine. gewisse Höhe haben muß, um die Papierstreifenwickel zu erreichen.
  • Es genügt aber auch, wenn eine Bürstenwalze vorgesehen ist, die mit einer feststehenden Bürstenleiste oder einem sonstigen gleichwertigeni Mittel zusammenarbeitet. In dein Falle, wo zwei feststehende Bürstenleisten vorgesehen werden, ist die eine verstellbar und dient als Überlauf für den von der davorstehenden Bürstenleiste erzeugten. Schaum. Auf diese Weise kann die an die Papierrolle gelangende Schaummenge entsprechend dem Verbrauch geregelt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Färben von Spinnpapierstreifen auf der Schneidemaschine, dadurch gekennzeichnet, daB im Farbbehälter der Schneidmaschine ein Farbschaum erzeugt und auf die .sich bildenden . Streifenrollen durch Drehen dieser in dem Schauar kurz vor dem Aui`laufen .der Streifen aufgebracht wird. z. Verfahren nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaum' im Farbbehälter der .Schneidmaschine durch zwei ineinand'ergreifende, sich entgegengesetzt - drehende, mit der Farbflüssigkeit in Berührung gebrachte Bürstenwalzen oder durch eine mit einer oder mehreren feststehenden Bürstenleisten zusammenarbeitende Bürstenwalze erzeugt wird.
DE1918329568D 1918-08-30 1918-08-30 Verfahren zum Faerben von Spinnpapierstreifen auf der Schneidmaschine Expired DE329568C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN111074676A (zh) * 2019-12-31 2020-04-28 福建南王环保科技股份有限公司 一种面纸、彩色绳及该彩色绳的滚涂上色机构和上色方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN111074676A (zh) * 2019-12-31 2020-04-28 福建南王环保科技股份有限公司 一种面纸、彩色绳及该彩色绳的滚涂上色机构和上色方法

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